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Fotos: http://mik.fm/ep609fotos

Veröffentlicht am 13.10.2026
Transkription
Diese Transkription enthält vermutlich ein paar Fehler, hilft aber bei der Suche. Wer das hier liest schläft auch ein!
Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zum Einschlafen-Podcast Episode 609. Ich bin Tobi.
Ich lese euch heute Goethe vor aus der italienischen Reise. Davor gibt es ein
kleines Gedicht von Rainer Maria Rilke. Und davor erzähle ich euch was,
um euch abzulenken von euren eigenen Gedanken, damit ihr besser einschlafen könnt.
Denn dies ist der Einschlafen-Podcast. Ich mache das seit 16 Jahren und am folgenden
Sonntag, am 18. Oktober, ist tatsächlich Geburtstag von diesem Podcast.
Da ist er 16 Jahre alt. 2010 habe ich angefangen.
Es fühlt sich ganz schön alt an für einen Podcast 16 Jahre. Aber es gibt ja
noch ältere. Es gibt auch ältere. Genau.
Schöne Grüße an Esel und Teddy an dieser Stelle.
Genau, ich werde auch älter am Samstag, habe ich auch Geburtstag.
Falls ihr also noch eine Postkarte schicken wollt oder ein Päckchen mit Lakritze,
was schlecht ist für einen Blutdruck, habe ich gelernt.
Oder Rotwein, was insgesamt schlecht ist für die Gesundheit.
Dann findet ihr meine Paketcenter, wie heißt das, Pakcenter,
Pakshop-Adresse unter mik.fm slash impressum oder danke oder so.
Da gibt es das alles. Genau, müsst ihr aber nicht.
Mich freut es, wenn ihr hier zuhört und wenn ihr mir treu bleibt.
Es hat sich in den letzten 16 Jahren ja doch einiges getan, aber ich wollte
gar keinen Rückblick machen, diese Sendung. Ich bin selber überrascht gewesen,
als mir gerade aufgefallen ist, ich habe ja Geburtstag und der Podcast ja auch.
Vielleicht sollte ich es im Podcast erwähnen. Das habe ich damit getan.
Ich freue mich, dass ihr alle immer noch dabei seid oder viele immer noch dabei
sind. Alle, die ihr das hört, seid ihr dabei.
Ob neu oder noch immer das wisst ihr selber besser,
ja es war ja mal ein bisschen größer hier zu Hochzeiten hatte ich 200.000 Downloads pro Episode,
da gehörte ich zu den Celebrities bei den Podcasts ein bisschen zumindest und
das ist jetzt irgendwie nicht mehr so und das ist überhaupt nicht schlimm denn
ihr seid ja da und ihr hört mir dazu und das freut mich sehr,
schreibt mir also gerne E-Mails, Postkarten,
ich bin ja im Moment sogar wieder auf Instagram dazu komme ich ganz kurz und,
am liebsten aber auf machst du dann,
was ihr an diesem Podcast schätzt und mögt kommt auch gerne in den Discord Server,
den findet ihr unter mik.fm slash discord.
Und da könnt ihr dann auch gratulieren und mitdiskutieren und Feedback geben
und alles mögliche machen,
Genau. Ja, 16 Jahre. Wie ihr merkt, bin ich ein bisschen durch. Ich bin müde.
Das liegt nicht an 16 Jahren Podcasting, sondern an meinem Job,
der mich gerade sehr, sehr glücklich gemacht hat.
Also wie in jedem Job gibt es bei mir natürlich auch fröhliche Zeiten und nervige Zeiten.
Das ist überall so. Es ging mir noch nie anders, dass man manchmal irgendwie
keinen Bock mehr hat, aber dann manchmal eben auch glücklich ist.
Und weil ich bei Adobe arbeite, habe ich die Möglichkeit gehabt,
Russell Brown kennenzulernen und mit ihm wilde Sachen zu machen.
Und wir waren wieder auf der Polaris. Davon erzähle ich in der nächsten Episode.
Oder wenn ihr also auf die Episode 610 warten wollen würdet,
um meinen Polaris-Bericht zu hören, da werdet ihr überschüttet mit Glücksgefühlen,
die ich von dort mitgenommen habe.
Von der ganzen Aktion, von den ganzen Leuten, die da bei uns am Stand waren.
Vom Team bei uns am Stand. Und ja, das war großartig.
Das erzähle ich hier aber nur, um euch Vorfreude zu machen auf die nächste Episode.
Und um zu erklären, warum ich so müde bin. Denn viel zum Schlafen kommt man
nicht und es war extrem anstrengend.
Irgendwie ist viel gerade sehr extrem anstrengend bei mir. Unter anderem war
ja auch die Reise nach Spanien zur Sonnenfinstin extrem anstrengend.
Ja, und es ist so. Ich wünschte, es würde mal wieder ein bisschen ruhiger werden.
Aber vielleicht kommt es ja jetzt. Denn ich fliege nicht nach Miami zur Adobe Max dieses Jahr.
Ich habe meinem Arbeitgeber gesagt, solange Antifa in den USA als Terrororganisation
gilt, traue ich mich dort nicht wirklich hin.
Ich weiß, dass ich dort eigentlich safe bin, aber ich möchte auch ein Zeichen setzen,
dass das schlecht ist für die amerikanische Wirtschaft, wenn sie sich so benehmen,
wie sie sich gerade benehmen,
weil Business-Partner und Leute, die dort Business machen, dann eben nicht kommen,
teilweise nicht kommen können, teilweise nicht kommen wollen,
weil die Lage dort so ist, wie sie ist.
Und das sollten die wissen. Genau.
Aber ja, das spielt jetzt für diese Episode eigentlich auch gar keine Rolle.
Ich wollte weitererzählen von der Reise, die ich gemacht habe nach Spanien.
Und da wollte ich als erstes erzählen.
Ich habe ja auch in der letzten Episode schon von Fotos erzählt.
Ich weiß, viele mögen das nicht, wenn meine Reiseberichte sich so an Fotoalben entlanghangeln.
Und das möchte ich jetzt auch gar nicht unbedingt tun.
Ich habe trotzdem Fotoalben hochgeladen, beziehungsweise veröffentlicht,
die ihr gerne euch anschauen könnt. Hups, jetzt habe ich einen Schlucksaufwahl
gehabt. Was ist passiert?
Ich habe noch einen Schluck Wasser getrunken. Ja, ich habe Urlaub.
Ich hänge zu Hause rum. Es ist Dienstag, 13. Oktober. Heute Abend muss ich veröffentlichen.
Und ja, Urlaub ist gut. Ich habe am Wochenende gearbeitet. Ich nehme mir also
Ausgleichstage und ein bisschen Urlaub, um wieder runterzukommen.
Erholung sozusagen. Und Podcasting ist meine Erholung.
Warum sage ich das? Achso, weil ich gerade einen Schluck aufbekommen habe.
Der ist jetzt hoffentlich wieder weg.
Fotoalben, ihr findet die unter mic.fm-ep608-Fotos, Fotos mit F,
F-O-T-O-S, ohne Punkt und Komma und Unterstrich und irgendwas.
Und mic.fm-ep609-Fotos, das sind die Fotos für diese Episode.
608-Fotos ist natürlich der Link zu dem Album und mit den Fotos zur letzten
Episode. Da sind auch Fotos von den Bildern, die ich beschrieben habe.
Ich habe letztens gerade in den Nachrichten einen,
es gibt eine neue Ausstellung von Anselm Kiefer mit seinen Bildern Ach ja Mensch,
das ist ja der, den ich auch in Paris in dem Monet Museum gesehen habe,
genau Anselm Kiefer heißt der Künstler, dessen Name mir in der letzten Episode nicht eingefallen war,
Es gab zum Glück keine empörten Zuschriften,
genau auch die anderen Bilder mit den zwei Müttern und der wunderbaren Bert Morisseau.
Wir sind da irgendwie abgebildet.
Genau, ein Foto von Sky and Mir vorm Eiffelturm.
Ihr habt die letzte Episode noch im Kopf. Wir sind mit dem Zug nach,
mit dem Nachtzug nach Paris, dann mit dem TGV weiter nach Barcelona,
haben dort Sonka und Rheini getroffen, waren in der Sagrada-Familie.
Von der Sagrada-Familie habe ich ein paar sehr schöne Bilder ins Album gestellt.
Unter anderem auch vom Turm. Wir waren ja oben auf dem Turm.
Es gibt auch Bilder von der Wendeltreppe nach unten. Dort bitte nur reinschauen,
wenn ihr schwindelfrei seid oder mit solchen Bildern keine Probleme habt.
Es gibt auch Bilder von meinen nackten Füßen im Wasser im Mittelmeer.
Und genau. Oder? Ja, da ist ein Video, sogar ein 5-Sekunden-Video von meinen
Nackenfüßen im Mittelmeer.
Genau, sie sind nicht besonders schön, aber es sind meine.
Und genau, jetzt geht es halt weiter mit dem Bericht, denn wir sind am,
ich gucke nochmal auf das Datum, 11. August angelangt, an dem Montag und wollten dann halt,
den Bus mieten. Wir hatten uns ein Elektro-E-Berlingo-Citroen gemietet über Sixt, allerdings über.
Wie heißt die Webseite? Billiger-Mietwagen.de Die benutze ich irgendwie immer
mal ganz gerne, um zu gucken, was gibt es denn da so für Angebote.
Werde ich in Zukunft nicht mehr machen übrigens, Denn ich habe ja auch gar nicht,
mit wem habe ich denn einen Vertrag? Ich habe einen Vertrag mit Billiger Mietwagen,
ich habe einen Vertrag mit Auto Europe und eben auch irgendwie mit Sixty.
Diese drei Player waren involviert und eben ich, also vier Parteien.
Und abgemacht war, dass ich den E-Berlingo am Montagmorgen um neun in Barcelona
abhole und auch dort wieder dann abgebe am Freitag drauf.
Bin ich also hin, Rainer und Sonka waren schon da und dann ging das problemlos
so ein bisschen, denn die sagten mir, meine Bestellung sei storniert worden.
Was mich sehr irritiert hat, denn ich habe von Sixt noch Tage vorher den Voucher
zugeschickt bekommen, den man braucht, um das Auto abzuholen und so weiter und so fort.
Und das sah alles so aus, als hätte alles geklappt und wenn man noch ein paar
Tage vorher E-Mails bekommt, bitte vergessen Sie nicht, Ihr Auto abzuholen,
hier ist Ihr Voucher, das und das, dann denkt man, ja, alles ist gut.
Und dann kam ich da hin und sagte, nö, die haben das doch schon im Januar gecancelt,
die Reise. Und ich so, nee, habe ich nicht.
So, das steht ja aber als abgesagt. Und dann war es halt, ja,
dann haben wir kein Auto für sie. Also das Auto haben wir ja nicht.
Wir könnten ihnen ein anderes anbieten. Ja, was haben sie denn?
Ja, und ich hatte diesen E-Berlingo von Citroën, einen Elektrobus,
wo wir alle vier mit Gepäckkerten reinpassen können, für bummelig 400 Euro oder so, 300 Euro.
Es war sehr günstig für die fünf Tage gebucht.
Und jetzt wollten sie uns ein Elektro Audi buchen.
A4 oder so, wo ich nicht mehr weiß, ob wir alle reingepasst hätten,
für 3.000 oder so anbieten.
Also unfassbar teuer auf einmal. Naja, wahrscheinlich haben sie in der Mittlerwelle
gemerkt, dass Sonnenfinsternis ist und dass alle irgendwie Mietwagen wollen,
weil in Barcelona ist die eben nicht vollständig zu sehen gewesen.
Also da war nur teilverschattet die Sonne und die Totalität zog südlich von Barcelona vorbei.
Naja, 3.000 Euro wollten wir aber nicht ausgeben. Und deswegen haben wir dann
erstmal ein bisschen, nicht Stress gemacht, aber durchaus nachgefragt,
wie dann das so passieren kann.
Ich musste dann aber bei billiger Mietwagen anrufen, weil ich ja mit denen den
Vertrag abgeschlossen habe. Die haben mich dann weitergeleitet zu AutoEurope.
Da habe ich dann mit dem Support von AutoEurope gesprochen. machen.
Das war erstaunlich nett eigentlich.
Und die sagten mir dann aber, naja, wenn sie das nicht gekündigt haben,
dann muss der Fehler auf unserer Seite sein und dann würden sie die Mehrkosten erstattet bekommen.
Schauen sie doch mal, was sie da machen können. Weil jetzt also diese Bestellung
ist ja schon weg. Ich habe die gefragt, ob die nicht einfach eine neue Bestellung
machen können und dann die Mehrkosten direkt tragen könnten.
Das Wollten sie aber nicht.
Naja, während ich also eine halbe Stunde mit denen telefoniert habe und es war
schon morgens irgendwie über 30 Grad und wir waren am Schwitzen,
nicht nur wegen den Temperaturen, sondern auch wegen dieser Situation,
weil wir wollten ja unbedingt.
Zur totalen Sonnenfinsternis fahren,
hat die gute Sonnencar das Internet bemüht und alle anderen Autovermietungen,
Reini glaube ich auch, die saßen jetzt zu weit an ihren Handys sind haben,
versucht eine Lösung zu finden. Und,
Und alle waren ausgebucht und überall war nur noch irgendwie sehr teures Zeug
übrig, bis zum Sonnenkauf. Und man meinte, hier, guck mal, ich habe noch was
gefunden, das ist doch interessant.
Und zwar auch bei Sixt, aber nicht bei dem Sixt, wo wir dort waren,
am Hafen, sondern 500 Meter weiter im Industriegebiet gab es noch einen Sixt für so.
Ja, also Transporter und, wie heißt denn das?
Gewerbliche, genau, gewerbliche Fahrzeuge.
Busse, LKWs und sowas. Und ja, die hatten Transporter dort.
Also so Fiat, also wie heißen die denn? Sprinter eigentlich,
ne? Mercedes Sprinter ist so die typische Bezeichnung für diese Fahrzeugklasse.
Einfach ein weißer Transporter.
Allerdings haben die halt nicht wirklich einen Kofferraum, sondern eine Ladefläche
und vorne auch nur drei Sitzplätze.
Und wenn jetzt einfach jemand sich hinten reingesetzt hätte,
das wäre eine äußerst unangenehme Fahrt geworden.
Und auch natürlich illegal und gefährlich, davon mal abgesehen.
Aber das wollten wir nicht. Aber die Dinger haben 400 gekostet für diese fünf Tage pro Stück.
Und das war also deutlich günstiger als die 2.000, 3.000, die wir für ein anderes,
normales Auto hätten bezahlen müssen.
Und eben auch genug Platz für unser Gepäck, auch wenn wir leider keine Spanngurte
hatten, um unsere Koffer da hinten drin irgendwie zu sichern oder so.
Also so ein bisschen komisch war das schon alles. Und es ist halt auch nicht
so bequem, in so einem Sprinter zu fahren.
Also wir hatten keinen Mercedes Sprinter. Der eine war von Fiat und der andere von weiß ich nicht mehr.
Zumindest haben wir das dann gemacht. Wir sind dann dahin, haben gefragt,
hier können wir zwei so Dinge haben.
Die hatten dann noch einen, eigentlich wäre das das richtige Auto gewesen, so einen schwarzen,
VW-Busartigen Fünfsitzer gehabt oder sogar Siebensitzer, ich weiß nicht mehr,
das wäre das richtige Auto gewesen, der wäre ein bisschen teurer,
ich glaube ungefähr so teuer wie die beiden zusammen gewesen,
der war aber reserviert, aber noch nicht abgeholt und auch zu spät abgeholt
und irgendwie beinahe hätten wir den noch bekommen, aber dann irgendwie doch nicht so richtig.
Naja, zumindest.
Haben wir, wie gesagt, diese zwei Dinger genommen,
nochmal bis mittags gewartet, haben dann Sky aus dem Hotel abgeholt und das
erste Foto auf dem Weg von dem Sixt Gewerbewagenverleih zum Hotel sind wir an dieser riesen,
was auch immer das ist,
Ein historisches Industrial Monument vorbeigekommen. Reini for Scale daneben.
Seht ihr in den Fotos. Also da gab es dann nochmal ein bisschen Sightseeing sozusagen.
Zumindest haben wir dann die Transporte bekommen und sind dann eben in Cordone
von Barcelona nach La Rapida gefahren.
Denn dort war unsere Base sozusagen. La Rapida ist ein kleiner,
verschlafener Ort an der Mittelmeerküste südlich von Barcelona.
Das waren so anderthalb, zwei Stunden Fahrt.
Ich hatte überlegt, noch auf dem Weg dorthin einen Schlenker zu machen ins Inland,
um ein bisschen zu scouten.
Allerdings sind wir erst um eins oder zwei aus Barcelona losgekommen und dann
war es halt echt schon auch, dann wäre es sehr spät geworden,
dass wir irgendwie zurückkommen und das war einfach zu anstrengend und wahrscheinlich
auch nicht wirklich sinnvoll.
Ich hätte die Orte, die ich so geguckt hatte, wo denn das Wetter gut ist,
vielleicht schon vorher mal besucht, aber das haben wir uns gekniffen.
Und das war auch nicht schlimm, das war ganz okay. Sind dann nach La Rapita.
Ich hatte für Sky und mich ein
Airbnb eine Wohnung gebucht und Rainer und Sonnker waren in einem Hotel.
Aber wir hatten jetzt eh zwei Autos, deswegen war das dann ganz praktisch,
dass wir uns dann da so trennen konnten.
Das Airbnb war toll. Es war ein bisschen schwierig, dort hinzukommen,
denn die Straße war vom Straßensystem aus gesperrt und man musste quasi durch
so eine, hier bitte auf keinen Fall reinfahren, außer Anlieger,
so eine Anwohnerstraße reinfahren, um dort überhaupt hinzukommen und dann...
War unter der Wohnung, die wir gebucht hatten, eine Kita.
Also unten drin ein Kindergarten oder eine Kita.
Im ersten Stock eine Turnhalle von der Kita. Und vier, also im zweiten oder
im dritten, ich weiß gar nicht mehr, halt da drüber.
Ich glaube, zwischen der Turnhalle und uns war noch eine andere Wohnung und
wir waren dann eben ganz oben.
Dafür hatten wir dann aber eine Dachterrasse. Und die Kita war tatsächlich nicht
laut. Also wir sind ja am Montag da angekommen und am Dienstag war dann der
Kita-Betrieb und das war, das stimmt überhaupt nicht, was wir jetzt hier am
Dienstag sind, wir doch erst losgefahren, oder?
Ja, richtig, am 11. August war der Dienstag, 12. August war ja die Sonnefinstens,
das war der Mittwoch, genau, am Dienstag, ich hatte vorhin Montag gesagt,
das stimmt nicht, am Dienstag sind wir runtergefahren, ähm.
Leider war es schon so ein bisschen bedeckt. Ihr seht auf dem Foto von der Dachterrasse,
dass da irgendwie Wolken waren.
Aber ansonsten war es da trotzdem sehr schön. Man kann dort an den Strand gehen.
Wir haben einen kleinen Fotowalk gemacht, Spaziergang mit irgendwie,
mal gucken, was denn da unten am Stand aussieht.
Und das war ganz nett. Ich habe einmal Wäsche gewaschen. Es gab in dem Airbnb
eine Waschmaschine und auf der Dachterrasse eine Wäscheleine.
Ich habe ein Foto von einer Libelle gemacht, die auf einer Wäscheklammer sitzt.
Die Libelle war sehr klein, aber sehr hübsch. Und mit dem iPhone kann man auch
ganz gute Makroaufnahmen machen.
Naja, könnte ich anschauen.
Genau, ja und dann sind wir da relativ früh schlafen gegangen.
Nee, stimmt gar nicht, wir haben abends noch ein paar Sternchen umgeguckt.
Genau, Reihen und Sonntag sind rübergekommen, saßen auf der Dachterrasse,
haben noch was getrunken.
Und in den Himmel geguckt. Es waren, wie gesagt, ein paar Wolken,
aber es gab auch ein paar Flecken, die waren frei.
Und tatsächlich haben wir, das war ja der Vorabend vom Maximum der Perseiden,
haben wir etliche Sternschnuppen gesehen.
Fotos habe ich da nicht gemacht, dafür waren mir zu viele Wolken und es war,
auch ein bisschen viel Lichtverschmutzung.
Aber es war ein Bolide dabei, also es war eine richtig helle Sternschnuppe,
die so eine richtige Spur gezogen hat und da einmal über uns rübergeknattert ist.
Das war cool. Und das erzähle ich, weil ich am Folgeabend nochmal eine gesehen
habe. Da komme ich dann nachher dazu.
Richtig. So, also Mittwoch. Früh aufgestanden und aufgeregt auf den Wetterbericht
geguckt und dann gemeinsam aufgebrochen. Wir haben noch gemeinsam gefrühstückt vorher.
Oder sind wir einfach losgefahren? Nee, ich habe Frühstück geholt,
glaube ich. Wir haben dann irgendwie im Airbnb was gefrühstückt,
und sind dann direkt losgefahren ins Inland.
Und da hat tatsächlich eine ganze Strecke gefahren. Wir haben unterwegs noch eine Burg gefunden.
Ich habe es leider keine, das war so ein Ordnungs in der Burg obendrauf,
keine Location gesetzt. Wie doof. Das Foto ist drin.
Welche Burg das ist, könnte ich mit Google versuchen rauszufinden. Egal.
Letztendlich der erste Spot, den wir angefahren sind, um zu gucken,
ob wir dort fotografieren wollen, war ein Spot bei so Windmühlen.
Wir hatten den Tipp bekommen, fahr doch mal da und dahin, da ist ein Windpark, also ein Strompark.
Und ich weiß leider nicht mehr genau, wie das hieß.
Wir sind dort nicht geblieben, weil da waren schon erstens etliche Leute.
Es sah so aus, als könnte es dort voll werden.
Und ich hatte keine Lust auf voll, auf viele Menschen. Stattdessen wollte ich
einfach lieber ein bisschen mehr Platz für mich haben.
Was ist das da? Kalamotscha. Ach nee, Kalamotscha waren wir.
Wie hieß denn der Ort, wo...
Ich habe hier die Karte offen. Vielleicht ist es das hier. Walde Connechos.
Kaninchental. Kann sein, dass es das war. Ich habe die Karte gerade vor mir.
Ja, und da waren halt auch einfach sehr viele Windkrafträder. Und das ist halt...
Man hat... Was hatten wir? Zweieinhalb Minuten Totalität oder so.
Das war eine sehr kurze Totalitätszone.
Hatte ich in der vorletzten Episode erzählt, warum manche totale Sonnenfinsternisse
länger und manche kürzer sind.
Abstand, Sonne, Mond, Erde.
Und ich hatte keine Lust, dass diese Totalitätszeit,
genau dann passiert, wenn die Sonne direkt hinter so einem Ding ist und ich
dann mich irgendwie noch mit Kameras und allem irgendwie von links nach rechts
oder irgendwie verschieben muss, um einen guten Blick zu haben,
um noch anderen Leuten mit ihren,
Stativen auszuweichen und so.
Das kam für mich irgendwie, weiß ich nicht. So, außerdem waren da tatsächlich
in der Wettervorherseger dann doch noch zwei, drei Wolken.
Und nee, wir sind dann also weitergefahren. Wir haben da kurz Mittag gegessen, ehrlich gesagt.
Das war auch sehr lustig, weil es gab irgendwie ein Restaurant,
was offen hatte. Das war eine Bar.
Die waren komplett davon überfordert, dass da sehr viel Betrieb war an dem Tag.
Sie haben wahrscheinlich mehr Touristen gehabt an dem Tag. als in den letzten
20 Jahren, also wahrscheinlich als jemals.
Und das ist natürlich irgendwie, weiß nicht, für die auch aufregend gewesen.
Wir haben dann da ein bisschen was gegessen. Ich habe natürlich overtippt,
also ganz viel Trinkgeld gegeben, weil, weiß ich nicht, die waren total nett.
Das Essen war so mittel, einfach.
Ich weiß gar nicht mehr, was ich gegessen habe. Wahrscheinlich einfach Pommes oder so, ein Spiegelei.
Keine Ahnung, was irgendwas, damit wir irgendwie einen Magen voll haben, Rheini hat sich ein.
Boccardio, so ein belegtes Brot,
Wenn man im Googlen ist es das, ein Sandwich, heißt Bukatio eigentlich übersetzt,
bestellt mit so Hähnchen,
Chicken Fingers oder so hieß das, also Hähnchen Nuggets drauf,
einfach einen Teller bekommen mit einem ganzen Weißbrot, was aufgeschnitten
war, wo irgendwie 17 Chicken Nuggets oder so drin lag.
Also eine unfassbar große Portion. Habe ich davon auch ein Foto?
Hoffentlich habe ich davon auch ein Foto. Ja, habe ich auch ein Foto.
Das müsst ihr euch angucken. Nee, nicht 17. Ich habe ein bisschen übertrieben, aber es ist halt ein...
Ein Riesen, in Deutschland würde das Mega-Krog heißen und dann so frittierte Sachen da drin und Käse.
Also das waren mehr als drei Mahlzeiten, würde ich sagen, die er da aufgetischt
bekommen hat, in Kalorien umgerechnet.
Wahnsinn, er hat es nicht geschafft, es aufzueßen, oh Wunder.
Ja, wir sind dann weitergefahren Richtung Nordwesten. Und der Ort,
wo wir gelandet sind, heißt am Ende, in der Nähe von Kalamotscha waren wir.
Und auch nicht im Ort, sondern wir sind da auch außerhalb gewesen auf einem
Feld. Da war noch irgendwo eine kleine Burg, so eine Ruine oder irgendwas,
wo ich eigentlich hin wollte. Das haben wir aber nicht gefunden auf die Schnelle.
Und letztendlich war es dort auch ein bisschen hügelig. und wir wollten einfach
möglichst weit oben auf einem Hügel sein, damit die Sonne nicht zu dicht am,
Horizont ist, wenn sie dann total verfinstert ist.
Und dieses Aussuchen des Spots war schon ein bisschen schwierig.
Wir sind dann irgendwie in Feldwege reingefahren, haben noch einen alten Ziegenstall gefunden.
Es war schon ein bisschen irgendwie abenteuerlich da, aber alles komplett verlassen.
Keine Menschenseele und als Tiere haben wir auch nur Bienen,
Wespen, Fliegen sowas gefunden.
Also keine größeren, keine Kühe, keine Ziegen.
War auch ganz schön kark da alles. Ihr seht da auch die Fotos von da,
wo wir am Ende geleimt sind. Das sind abgeerntete Felder.
Mitte August ist da schon alles weg. Vorher gab es noch ein paar Felder,
wo noch Sonnenblumen geblüht haben. Total schön, durch so große Sonnenblumenfelder durchzufahren.
Aber ja, letztendlich haben wir uns irgendwo auf eine Wiese gestellt.
Sky und ich sind nochmal nach Calamacha reingefahren, weil wir noch was brauchten.
Und Reini und Sonka haben dann gesagt, hier ist doch eigentlich ganz schön.
Ein paar hundert Meter weiter waren noch weitere Leute mit so Campervans und so.
Reini und Sonka waren dann auch dort und haben mir die angesprochen.
Stellt sich raus, die waren gar nicht zur Sonnenfinsternis da,
sondern die waren einfach nur so am Campen und waren dann überrascht,
dass es eine Sonnenfinsternis, weiß ich nicht.
Nein, waren vielleicht nicht überrascht, aber die haben halt nicht Kameras dabei
gehabt und die sind nicht extra wegen der Sonnenfinsternis da abgewiesen.
Ja, wir sind also weiter weg. Da war so eine Baumreihe. Da konnte man schön,
die Transporter in den Schatten stellen, was ganz hilfreich war.
Und dann haben wir da gewartet. Ich weiß gar nicht, wann wir dort angekommen sind.
Was haben wir denn hier für eine Uhrzeit? Und dann haben wir das.
In den Fotos 17.10 Uhr waren wir noch unterwegs. Die Sonnenfinsternis war,
glaube ich, so was wie 20 Uhr oder so.
Was habe ich denn da für eine Uhrzeit in dem Bild? 1930. 1930 war die Sonnenfinsternis.
Und 18.30 Uhr fing die Finsternis an. Da schob sich dann so langsam die Mondscheibe vor die Sonnenscheibe.
Ab hier könnt ihr euch die Episode 607 noch mal anhören.
Denn da habe ich ja ziemlich genau beschrieben, wie es uns ergangen ist,
während der Sonnenfinsternis.
Es ging uns sehr, sehr gut. Wir haben einen wunderbaren Spot gefunden.
Wir haben das ja auch intensiv vorbereitet mit Wetterberichten lesen.
Je näher der Termin kam, desto häufiger. Am Tag vorher habe ich,
glaube ich, um zwei Stunden Takt auf die Wettervorhersage geguckt für sieben
verschiedene Orte in dieser Totalitätszone.
Sind dahin gefahren, haben Location Scouting vor Ort am Tag des Geschehens gemacht.
Und ich bin sehr zufrieden mit dem, was wir gefunden haben. Und dann ist eben
diese Sonnenfinsternis passiert.
Das ist halt ein Vorgang von zwei Stunden von die Mondscheibe berührt die Sonnenscheibe
zum ersten Mal bis die Mondscheibe ist weg. Allerdings, das passierte dann schon nach Sonnenuntergang.
Das heißt, Wenn ich nochmal nachgucke, wann denn eigentlich der Sonnenuntergang war.
Die letzten Bilder vor der Sonne haben wir 20.59 Uhr, also um 9 Uhr abends gemacht.
Ne, 21.02 Uhr habe ich das letzte Bild von dem untergehenden Sonnenhörnchen.
Ja, also...
Kommen wir auf anderthalb Stunden Sonnenfinsternis-Erlebnis.
Und ach, dass die weißen Transporter genau da im Schatten dieser Bäume standen,
die dann diese Sichelschatten auf die Autos geworfen haben.
Die beiden Videos habe ich euch mit in das Fotoalbum getan.
Natürlich die ganzen Bilder von der Sonnenfinsternis-Selbe, die sind doch alle
auf Instagram und so, aber das war schon wirklich, wirklich beeindruckend.
Und ich werde das niemals vergessen, wie ich da stand und mir die Tränen in
die Augen gekommen sind. Vor Freude.
Als wir das erleben konnten, wie das aussah. Das war einfach gigantisch.
Also wirklich ergreifend.
Ich war total geflasht. Und dann eine halbe Stunde nach der Totalität ging dann
diese noch angebissene Sonne unter.
Haben wir dann noch so ein paar Silhouettenfotos gemacht.
Erst Sonka allein, dann rein die Sonka Sky. Haben versucht,
Hüpfbilder zu machen und einfach ein bisschen Spaß haben und die Zeit genießen.
Dann habe ich Sonka meine Kamera gegeben. Sie musste dafür...
Achso, ich habe übrigens eine Falschinformation gegeben, wo ich jetzt gerade
bei diesen Silhouettenfotos bin. Ich glaube auch in der Episode 607 habe ich
euch erklärt, wie ich diese Bilder gemacht habe.
Also mit einem Teleobjektiv, 600 Millimeter hatte ich drauf.
Je weiter man weg ist, desto kleiner ist, also habe ich gesagt,
desto größer wird die Sonne. Das stimmt natürlich nicht.
Die Sonne ist immer gleich groß und ob ich mich 500 Meter weiter von der Sonne
wegbewege, als ich eh schon bin, macht keinen Unterschied.
Die Sonne erscheint gleich groß im Sensor, auf dem Film, auf dem Foto letztendlich.
Und was sich allerdings verändert, ist die wahrgenommene Größe des Subjekts, das näher dran ist.
Denn wenn ich ganz dicht an der Person dranstehe und 600 Millimeter habe,
dann sehe ich vielleicht gerade nochmal das Auge.
Einstellgrenze von diesem Objektiv ist eh.
Zwei, drei Meter, also man muss schon ein bisschen weggehen von etwas,
was man fotografieren will, damit man das scharf stellen kann mit diesem Objektiv.
So, wenn man jetzt aber ganz weit weg läuft von dem, was man fotografieren möchte,
dann wird es halt immer kleiner. Ist ja logisch, je weiter man weg ist,
desto kleiner ist das, auch bei 600 Millimeter.
Die Sonne bleibt aber immer gleich groß, weil diese paar hundert Meter extra,
spielen halt keine Rolle.
Das heißt, je weiter man weggeht, desto kleiner wird zum Beispiel die Person,
die man fotografieren will.
Aber die Sonne bleibt gleich groß und dadurch bekommt man halt so einen Effekt
hin, dass die Sonne dann auf einmal so groß wirkt wie die Person selbst oder
wie der Oberkörper zumindest oder so.
Und das ist ganz lustig. Das führt dann halt zu diesen Bildern,
die ich auch in dem Fotoalbum drin habe, dass da drei Personen stehen, man sieht nur die.
Silhouetten und die Sonne steht dahinter und ist vielleicht so groß wie der
Oberkörper von den Personen.
Ich habe dann Sonnenkörner meine Kamera näher gedrückt und gesagt,
okay, du musst ganz weit weglaufen, weiter weg, noch weiter links und dann hat sie es halt auch,
hat sie mich fotografiert, ich glaube sie war ein bisschen näher dran als ich,
weil die Sonne wirkt ein bisschen kleiner, vielleicht auch nicht,
ich weiß es nicht, es ist schon ähnlich.
Ähm, Je weiter man weg ist, desto größer wirkt die Sonne bzw.
Desto kleiner wirkt die Person und dann kroppt man sich halt eh noch ein bisschen rein und,
das ist ein lustiger Effekt, das könnt ihr natürlich auch mal ausprobieren,
wenn ihr ein Teleobjektiv habt oder wenn ihr einfach das Handy auf Tele stellt
und dann bei einem Sonnenuntergang, Mondaufgang, Monduntergang, wie auch immer.
Ein Himmelskörper am Horizont und davor ein Subjekt.
Muss auch keine Person sein, kann auch ein Fernsehturm, ein Kirchturm oder irgendetwas sein und,
das haben wir da halt noch ein bisschen rum gespielt und das sah super aus,
so eine angebissene Sonnenscheibe da drüber hübsch beleuchtete Wolken und dann
so Silhouetten im Vordergrund ja, sehr schön,
Auf dem Rückweg habe ich dann noch zweimal kurz gestoppt, einmal um Sonnenblumen
zu fotografieren, weil die einfach sehr schön noch sind.
Die sind mir gar nicht so gut gelungen, ehrlich gesagt. Das war halt nach Sonnenuntergang
der Himmel natürlich noch ein bisschen hell. Aber ja, ich habe es probiert.
So schlecht sind die Bilder nicht geworden. Aber ihr seht, wie trocken dort die Erde ist.
Und dann haben wir nochmal gestoppt, aber gar nicht zum Fotografieren,
sondern zum Sterne gucken. Das war einfach mitten in der Pampa.
Dort gibt es keine Straßenbeleuchtung, es gab keine Orte.
Also die Lichtverschmutzung extrem gering, dort wo wir angehalten haben.
Eigentlich waren wir die einzige Lichtverschmutzung, weil in den Bussen dann
halt noch irgendwelche LEDs an waren oder so.
Aber einfach stehen bleiben, Licht ausmachen, sehr wenig Verkehr,
also alle zwei, drei Minuten kam mein Auto vorbei und dann steht man da,
sieht mit bloßem Auge die Milchstraße und wartet eben auf Sternschnuppen,
was an dem Tag dann eben auch das Maximum war, der Perseiden.
Die Perseiden sind ein Sternschnuppenstrom, sagt man, Meteorstrom.
Das sind die Überriste von dem, lasst mich lügen, Kometen Zwift-Tattel ist das,
glaube ich, für die Perseiden.
Irgendein Komet fliegt durchs Sonnensystem, streift die Erdbahn,
also nicht die Erde selbst. Wenn so ein Komet die Erde streift,
haben wir ein Problem. Passiert nicht so oft.
Zuletzt vor 60 Millionen Jahren, als die Dinosaurier ausgestorben sind. Ist das richtig?
Also das war auch kein Komet, sondern das war einfach nur ein sehr großer Asteroid,
der, ich glaube, in der Nähe von Mexiko, in den Golf von Mexiko eingeschlagen ist.
Und ja, dann passieren schlimme Dinge. Nee, also der Swift-Tuttle hat uns nicht
getroffen, fliegt noch lustig seine Bahn und hinterlässt aber eine Spur.
Also man sieht ja immer den Schweif von so einem Kometen und dieser Schweif,
das sind halt Dinge, die sich vom Kometen lösen.
Teilchen, also Eis, Staub, Geröll, Kram, der dann einfach da auf der Spur liegen.
Der verteilt sich natürlich, das bleibt nicht komplett alles in der Spur,
hat ja ordentlich Schwung.
Aber da ist halt ein bisschen mehr Kram im Weltraum als sonst irgendwo.
Der Weltraum ist ja sehr, sehr leer.
Kann ich auch mal irgendwann erzählen, aber der Platz zwischen den Dingen,
die im Weltraum sind, ist erstaunlich groß, unvorstellbar groß.
Und wenn man so Science-Fiction-Filme mit Raumschiffen sieht,
die so durchs Weltall fliegen und sich dann die Sterne so an dem Raumschiff,
an den Fenstern vorbei bewegen, so wie wenn man mit einem Auto durch eine Stadt fährt, die Häuser.
Ja, das ist nicht so.
Also die Sachen sind so weit weg und der Raum ist so leer, dass man die meiste
Zeit einfach gar keine Veränderung am Sternenhimmel sehen würde.
Naja klar, wenn man irgendwie mit Mach, nee wie heißt es nicht Mach,
ist ja Schallgeschwindigkeit.
Wer ist denn die Lichtgeschwindigkeit? Mehrfache Lichtgeschwindigkeit bei Impuls?
Ach, Science-Fiction, Entschuldigung, ich bin überhaupt nicht vorbereitet.
Erzähle ich jetzt nicht.
Also, wenn man mit ausgedacht hohen Geschwindigkeiten fliegt,
kann es natürlich sein, dass man das bewegt. Aber eigentlich ist da sehr wenig los.
So, und wenn da ein Komet längst geflogen ist, dann ist da ein bisschen mehr los.
Wenn diese Teilchen dann in die Erdatmosphäre eindringen, dann verglühen sie.
Man sieht aber als Sternschnuppe gar nicht das Verglühen selbst.
Das ist ein ganz kleiner Punkt.
Sondern man sieht die Luft, die durch das Eindringen des Teilchens sehr heiß wird, Reibung.
Wenn man die Hände aneinander reibt, merkt man, Reibung erzeugt Hitze.
Und so ein Teilchen, was mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre,
also in Luft, eintritt, erzeugt sehr viel Reibung. Es wird sehr heiß,
die Luft wird heiß und ionisiert.
Und das sieht man dann. Das ist das helle Licht, was man bei einer Sternschnuppe sieht.
Nicht das Teilchen selbst. Das ist zu klein.
Richtig, und wenn da viele Teilchen sind, viel Kram, viel Staub,
dann sieht man halt viele. Und auch dort haben wir etliche Sternschnuppen gesehen.
Immer so im Abstand von 1, 2, 3 Minuten sah man eine. Und auch dort,
am Folgeabend sozusagen, habe ich wieder einen Boliden gesehen.
Und dann wird es halt wirklich kurz hell. Dann ist der Fußboden klar zu erkennen
und man sieht die Busse und so.
Und das ist einfach wie so ein Scheinwerfer am Himmel, der einmal so schnell
darüber zieht und dann so eine gezackte Spur quasi hinterlässt.
Das sieht richtig toll aus. Ich wünsche euch, dass ihr sowas irgendwann mal
seht. Fotos habe ich davon nicht.
Man braucht schon ein bisschen Glück. Dieses Jahr war es toll mit zwei Boliden
an zwei aufeinanderfolgenden Tagen.
Ja, wir waren sehr spät zurück.
Und ich bin dann frühstücken gegangen, habe mir irgendwo was geholt.
Sky ging es nicht so gut, der ist tatsächlich auf dem Rückweg von der Sonnenfinsternis
so ein bisschen krank geworden. Nicht nur ein bisschen, sondern war halt richtig down.
Ich habe ihn dann an dem Donnerstag komplett im Bett liegen lassen,
ihm was zu essen gebracht.
Und bin dann mit Rainer und Sonka zu dritt unterwegs gewesen.
Was natürlich praktisch war, weil man dann nur einen von diesen weißen Bussen
brauchte. Wir sind aber gar nicht weit gefahren.
Einmal nördlich von La Rapita ist die Mündung vom Fluss Ebro.
War euch auch überrascht. Rio Ebro ist für mich irgendwie ein recht bekannter Begriff.
Aber ich glaube, ich verwechsel das mit dem Rio Ebro in Mexiko.
Oder so, da gibt es bestimmt noch einen, wo diese ganzen Western spielen.
Also das Ebro-Delta sagte mir zumindest was.
Ist ein interessanter Bereich, also ist auch Naturschutzgebiet und dort gibt es,
jede Menge zu sehen und eben auch einen Ort, wo man Flamingos beobachten kann.
Das ist so ein Birdlife-Watching-Bereich.
Wie heißt das nochmal genau?
Mmh.
Habe ich jetzt gerade nicht. Also nördlich von La Rapita ist es Ebro-Delta und Direkta.
Sind so, ja, Parks, wo man ein bisschen gucken kann.
Haben wir Eintritt bezahlt, kann man ein bisschen Bird Photography machen.
Da gibt es nicht nur, also die sind nicht eingesperrt, die Vögel. Die wohnen da einfach.
Finden dort viel Nahrung. Werden dort in Ruhe gelassen. Ist halt,
wie gesagt, Naturschutzgebiet.
Da wird nichts gebaut, da wird irgendwie nicht gestört. Und wenn man so Flamingos
im Flug fotografieren kann und beim Fressen am Wasser, dann ist das irgendwie ganz cool.
Warum Sonka und ich uns im Bus so gefreut haben und dieses Selfie gemacht haben, weiß ich nicht mehr.
Aber ich fand es einen ganz guten Selfie. Es gibt später noch ein Selfie mit,
Raini Sonka und mir in dem Bus, wie wir Bierdosen trinken.
Allerdings sind alles drei natürlich alkoholfreie Biere.
Denn beim Fahren würde ich ja niemals Alkohol trinken.
Ja, wir hatten Spaß. Ja, das war schön.
Und der eine Flamingo ist übrigens nicht echt, den ich da fotografiert habe.
Aber das seht ihr selber.
Ja, noch wieder eine Libelle. Libellen fotografieren ist schwierig.
Und ich hatte auch kein Makroobjektiv dabei.
Das heißt, ich habe auch dieses Foto von der Libelle, das dort drin ist,
mit dem Telezoom gemacht.
Das ist ein Nikkor Z 180-600mm.
Das war gar nicht ganz ausgefahren mit 490mm.
Und die Augen sind sehr weit vorne und dadurch sind die Augen,
glaube ich, unscharf. Allerdings ist ja der ganze Kopf sehr weit vorne von dieser Libelle.
Und der Kopf scheint mir halbwegs scharf zu sein. Also nicht ganz, aber fast.
Und deswegen wundert es mich, dass die Augen so unscharf aussehen. Aber naja.
Makrofotografie. Da müsste ich mich mal in das Thema Fokus-Decking einarbeiten.
Das habe ich noch nie gemacht.
Und Fokus-Stacking bedeutet, dass man mehrere Aufnahmen macht,
wo der Fokus an unterschiedlichen Stellen sitzt und diese Bilder dann per Software zusammensetzt.
Das kann auch die Kamera selbst, also einige Kameras können das,
ich glaube die Z8 kann das und naja, typischerweise macht man sowas dann in Photoshop.
Da habe ich ja durchaus Zugang zu solcher Software.
Ja, das war ein ganz entspannter Tag. Wir haben dann,
was gefuttert und ich habe Sky-Essen gebracht und dann sind wir wieder losgefahren.
Das war dann das Bild mit den Bieren.
Um noch Nachtfotografie zu
machen, denn das ist etwas, was Sonka und Reini noch nicht gemacht hatten.
Sonka hatte ihre neue Canon-Kamera mit dabei, mit der ich mich leider nicht gut genug auskannte.
Sonst hätte ich ihr noch mehr helfen können. Aber ich habe ihr halt ungefähr
sagen können, wieder in die Einstellung sein müssen, um Nachtfotografie zu machen.
Wir sind so ein bisschen ins Inland gefahren, denn direkt an der Küste ist doch
sehr viel Lichtverschmutzung. Es gibt da eine Seite im Internet, die heißt.
Lightpollutionmap.info Da ist es eine Weltkarte, wo zumindest an sehr vielen
Stellen der Welt abgebildet ist, wie viel Lichtverschmutzung dort denn ist.
Und da kann man halt gucken,
nach den Orten, wo man dann ist, wie viel Lichtverschmutzung dort ist.
Und man sieht, wenn man auf dieser Karte La Rapida eingibt, dass es dort auch
rot ist. Also rot heißt viel Lichtverschmutzung, nicht lila. Das wäre nochmal mehr.
Das ist dann eher so in Zaragoza, Barcelona natürlich, Madrid, Valencia.
Aber wenn man so ein bisschen in die Berge reinfährt, dann wird es da schon grün und auch blau.
Und blau heißt sehr wenig Lichtverschmutzung und dort kann man dann gute Nacht fotografieren machen.
Sind wir also hingefahren, da war ein Stausee ich kann mir mal nachgucken,
da habe ich mir glaube ich auch eine Markierung gemacht, wie das dort hieß.
Warum ist mein Rechner eigentlich gerade so langsam? Der ist doch gar nicht so alt.
Kann doch nicht schon wieder einen neuen Rechner bauen. Und da Park Natural Tinenza de Und,
Benifassa. Kurz davor gibt es eine,
Mirador de L'Embassement.
Also ein Wasserreservoir und da kann man halt den Staudamm besichtigen und dahinter,
war es dann auch schon dunkel genug.
Gibt es auch ein Restaurant oder ein Hotel, das heißt Moli Labat 2 und eine kleine Brücke.
So, das hatten wir uns ausgesucht, da mal hinzufahren, da mal zu gucken.
Das Hotel macht natürlich ein bisschen Lichtverschmutzung, aber nicht zu viel.
Und wir sind einfach mal auf Verdacht hingefahren. Und es war sehr gut, es war ein toller Spot.
Bisschen viele Bäume, bisschen viele Berge, also man sah nicht allzu viel vom Himmel.
Aber auf dieser Brücke hatte man ganz gute Sicht.
Da konnte man ein bisschen Quatsch machen. Da war allerdings erstaunlich viel Betrieb.
Und wenn man ein Nachtfoto machen will, vom Nachthemmel mit Sternen und so,
das dauert halt immer ein bisschen.
Ich habe da Belichtungszeiten von 30, 25, 30 Sekunden gemacht mit dem Objektiv,
das ich hatte. Dafür hatte ich das Weitwinkel-Zoom Nikon Z14 bis 30.
Dabei nicht besonders lichtstark mit F4, aber immerhin und.
Ja, wenn dann ein Auto kommt, während der 30 Sekunden, 25 Sekunden,
die man belichtet, dann muss man halt schnell abbrechen und das Auto aufmerksam
machen, vor allem auf seiner Brücke, wo nicht so viel Platz ist.
Es gibt ein Bild, da kam ein Auto und man muss sich dann schnell das Stativ
nehmen, während es belichtet hat.
Und das ist ganz lustig, weil Reini hatte schon seine Taschenlampe angemacht,
um das Auto auf uns aufmerksam zu machen.
Und dann haben wir quasi Lichtmalerei aus Versehen gemacht. Das ist irgendwie
ein sehr lustiges Bild geworden.
Ja, genau. Also man sieht Sterne. Man sieht sehr, sehr viele Sterne.
Man sieht die Milchstraße.
Man sieht die Andromeda-Galaxie sogar auf einem Bild.
Und ein Bild habe ich sogar mit einer Sternschnippe hinbekommen.
Da fliegt die Sternschnippe so auf den Hügel zu.
Wenn da jetzt noch ein Dinosaurier gestanden hätte, wäre es nochmal lustiger
gewesen, aber ist ja auch nur eine Sternschnuppe und kein Asteroid, der einschlägt.
Ja, das war der Donnerstag,
der eigentlich zur Erholung nach den ganzen Strapazen, der einzige Tag,
an dem wir quasi, nee, wir hatten zwei Tage, an denen wir nicht gereist sind,
einen Tag in Barcelona, wo wir die Sacrada Familie gemacht haben und diesen
einen Tag in La Rapida, wo wir halt nur diese zwei kurzen Ausflüge gemacht haben.
Die waren aber auch nicht besonders lang und anstrengend. Also das war okay.
Genau. Und für Milchstraßenfotos kann man auch mal ein paar Schritte fahren.
Das war jetzt nicht so weit weg von uns.
La Pobla de Benifaza steht da noch
dran. Achso, genau. Ich habe da die GPS-Daten mit an den Bildern dran.
Und ich glaube, ich habe auch in dem Album erlaubt.
Dass ihr die GPS-Daten sehen könnt.
Ich weiß nicht, warum der Rechner so langsam ist. Nehme ich überhaupt noch auf?
Ich rede hier die ganze Zeit. Ja, Aufnahme läuft noch. Ein Glück.
Während man in der Leiterung rumklickt und sich die Bilder anguckt, ist das natürlich,
schlecht, wenn die Aufnahme aus irgendeinem Grund stoppt und ich das dann nicht mitbekomme.
Genau. Ja, das war der Tag. Ich mache mal eine Markierung.
Am Freitag ging es dann nämlich schon zurück. Wir sind relativ früh losgefahren,
und haben die Autos zurückgebracht nach Barcelona.
Das war unspektakulär, ist alles gut gelaufen. Die liebe Sonne war so gut und
hat uns dann mit ihrem Transporter, den sie dann später abgegeben hat,
noch schnell zum Bahnhof gefahren. Das war super praktisch für uns.
So waren wir auf jeden Fall rechtzeitig am Bahnhof, sind in den TGW gestiegen.
Sky ging es leider tatsächlich nicht besonders gut und die Fahrt war für ihn
extrem anstrengend, aber wir konnten ja nichts dran ändern. Wir waren dann spätabends in Paris.
Ich bin dann da nochmal ein bisschen rumgelatscht, habe noch irgendwie mal wieder Fotos gemacht.
Ein bisschen Nachtfotos von Paris. Allerdings ohne Sterne, dafür mit ein bisschen,
Architektur und Restaurants und sowas.
Und das sind auch schon die letzten Fotos in dem Fotoalbum.
Denn am nächsten Tag wieder sehr früh aufstehen nee, gar nicht so früh aufstehen,
ich glaube der Zug ging um elf oder so,
da mussten wir nicht so früh aufstehen, acht Uhr kurz frühstücken,
ich habe in Paris noch Baguettes und Croissants gekauft für,
Christian Viola die hatten nämlich beide Geburtstag während wir in Spanien waren
und da hatte ich ein Geburtstagsgeschenk händisch importierte Backwaren aus,
Paris haben sie sich dann abends, als wir die dann vorbeigebracht haben,
auch sehr gefreut.
Ja, das war recht unspektive. Achso, stimmt, am Freitag.
Die Fahrt im TGW von Barcelona nach Paris, da hatte ich Glück,
denn dort saßen wir dann in dem oberen Abteil, diese TGW-Züge zwischen Barcelona
und Paris sind ja zweigeschossig,
wir saßen oben und rechts in Fahrtrichtung.
So und von dort aus hat man halt tatsächlich einen schönen Blick,
teilweise aus Mittelmeer.
Teilweise auf die Alpen, die dann dort anfangen sozusagen irgendwann,
das Rohnetal und das war total schön.
Da habe ich also die meiste Zeit über rausgeschaut und die Fahrt genossen.
Das wollte ich noch erzählt haben.
Ja und abschließend was soll ich sagen, wir haben eine extrem anstrengende Fahrt
gehabt aber ich bin super glücklich, dass wir das mit der Bahn gemacht haben
und nicht mit dem Flugzeug warum?
Weil das eben noch mehr Abenteuer ist, das hat die Fahrt noch besonderer gemacht,
und es hat funktioniert also alle Züge haben funktioniert, klar der Nachtzug
von Harburg nach Paris hatte dann Verspätung,
Aber das machte ja gar nichts.
Also ob wir jetzt morgens um neun oder um elf oder halb zwölf oder wann wir
in Paris waren, dort sind, das hat keinen Unterschied gemacht.
Wir haben ein bisschen weniger Zeit in Paris gehabt, aber wir waren immer noch
rechtzeitig im Monet Museum und das war okay.
Der TGW läuft wirklich wie ein Uhrwerk. Da kommt dann so eine Warnung,
oh Gott, oh Gott, wir haben Verspätung, wir werden fünf Minuten später in Barcelona sein oder zehn.
Das würde in Deutschland nicht mehr Erwähnung finden. Vielen Dank.
Und wurde dann sogar noch wieder aufgeholt. Also das war wirklich toll.
Das mit den Mietautos war natürlich eine Katastrophe, hat aber dann auch am
Ende funktioniert und stimmt.
Und ich habe da natürlich noch diesen E-Mail-Verkehr mit Auto Europe gehabt
und die haben uns tatsächlich einen Refund geschickt. Und zwar,
nicht die komplette Differenz, also die Versicherung und so konnten sie dann
nicht ausgleichen, weil das einfach
Kosten sind, die sie dann selber irgendwie, ja weiß ich nicht genau.
Aber wir haben einen Großteil der Mehrkosten, die wir hatten dadurch,
dass wir eben nicht das Auto bekommen hatten, was wir sehr günstig gebucht hatten,
sondern dort vor Ort irgendwie auf den Transportraum steigen mussten,
haben wir erstattet bekommen.
Das fand ich, hat dann doch ganz gut funktioniert.
Da war ich dann ganz glücklich. Ich werde trotzdem in Zukunft nicht mehr über
billiger Mietwagen und dann Zwischenhändler 1, 2, 3, 4, sondern direkt bei einem Autovermieter buchen.
Dann kann ich mir sicher sein, dass die gesamte Kommunikation mit diesem einen
Vertragspartner passiert und nicht mit irgendwelchen Resellern und hast du nicht
gesehen. Ich finde das in der Firma schon schwierig.
Wenn ich beruflich unterwegs bin und zum Beispiel mit der Lufthansa fliege, dann habe ich.
Auch keinen direkten Vertrag mit der Lufthansa, sondern die Firma,
also Adobe, mein Arbeitgeber, hat einen Vertrag mit Navan,
N-A-V-A-N, das ist so ein Reisebuchungsdienstleister, über den ich selber meine Reise buchen muss.
Und die kaufen auch nicht direkt bei der Lufthansa also da sind auch so viele,
Parteien involviert das nervt mich dann immer wenn dann was schief läuft,
da rufe ich natürlich bei,
Naven oder Narvan an oder wie auch immer die genannt werden wollen keine Ahnung
was das für ein Betrieb ist,
Bin ich kein Fan von. Also es ist natürlich praktisch, wenn es funktioniert,
aber es ist unpraktisch, wenn es nicht funktioniert.
Also, und ich finde immer die, klar, meistens funktioniert es und dann ist es
toll, wenn es praktisch ist.
Aber wenn es dann nicht funktioniert, dann muss es gut funktionieren.
Also gerade Problemsituationen müssen einfach gut laufen, gerade bei sowas.
Weil man dann ja auch im Stress ist.
Und gestresst irgendwie in Probleme reinlaufen, ist halt, ja, nicht gut.
So und ich mag das lieber, wenn man nicht so viele Zwischenhändler hat das ist
dann einfacher kann ich nur empfehlen.
Ja und wahnsinns Geschichte, also diese Reise werden wir alle wahrscheinlich nicht vergessen,
vor allem Sky und ich aber auch mit Rainer und Sonka, das war einfach eine sehr
sehr schöne Zeit, die wir zusammen hatten es hat super harmoniert und funktioniert
und Und ich bin da total dankbar, dass ich diese Möglichkeiten hatte.
Es war eine teure Reise, weil die Züge halt auch sehr teuer waren.
Der TGV von Paris nach Barcelona und zurück war teurer, als die Flüge gekostet hätten von zu Hause aus.
Aber das war es mir wert. Für die Umwelt, für unser Erlebnis.
Und natürlich war es so auch anstrengender, als sich einfach irgendwie zum Flughafen
hinzugeben. Aber wie gesagt, ich mag fliegen sowieso nicht. Ich finde Fliegen
unnötig anstrengend und das kann man vermeiden.
Ja, so weit, ne?
Ich sehe übrigens gerade, warum der Rechner so langsam ist im Moment.
Ich dachte, das liegt daran, dass ich ein bisschen Software aktualisiert habe.
Ich habe jetzt hier ein neues Betriebssystem drauf.
MacOS Golden Gate heißt es.
Also macOS 27 habe ich drauf gespielt. Es ist ein MacBook Pro 13 Zoll mit M.2 Chip von 2022.
Ist also vier Jahre alt und das ist für ein MacBook noch nicht so alt.
Hat aber nur 8 GB RAM, sehe ich gerade.
Schade eigentlich. Ein bisschen mehr RAM wäre vielleicht nicht schlecht gewesen.
Vielleicht kaufe ich mir irgendwann mal einen neuen Rechner.
Aber im Moment sind die Rechnerpreise so teuer. Ich gucke gerade für Sky nach
einem neuen Gaming-PC. Und es ist furchtbar, was Speicher kostet.
Dank KI und den ganzen Rechenzentren, die dafür gebraucht werden,
ist das alles im Moment ein bisschen furchtbar.
Naja, zumindest mochte MacOS Golden Gate mein Reaper nicht mehr.
Ich nehme hier auf mit Reaper.
Und ich war noch auf Version 6 und hatte so eine Intel, also für Intel-CPUs
kompilierte Sache. Das hier ist ja aber auch ein M2, also ein Silicon, also ein Apple-Chip.
Was erzähle ich euch? Also ich habe Reaper aktualisiert, ich habe Ultraschall aktualisiert.
Nachdem ich Ralf, den einen der Ultraschall-Menschen in Berlin auf einer Party
getroffen habe, dachte ich, kann ich ja auch mal...
Meine 3-4 Jahre alte Ultraschallinstallation aktualisieren.
Nicht, weil ich neue Features bräuchte, sondern einfach, naja,
man kann es ja mal machen. So, und ich musste eh Reaper aktualisieren.
Oder zumindest ein Apple Silicon Bild runterladen.
Startet jetzt auch wieder schneller. Ich hatte bei dem alten Reaper 6,
das hat immer irgendwie 3-4 Minuten gebraucht, die App zu starten,
weil das Scanning VST-Plugin einfach immer ewig lang gezeigt worden ist.
Das ist damit jetzt auch behoben.
Und ich dachte es jetzt liegt daran, dass das jetzt irgendwie alles langsamer geworden ist.
Aber das ist nicht der Fall, sondern es laufen gerade mehrere aufwendige Sachen.
Einmal ein macOS Backup, ein Time Machine Backup.
Hätte ich längere Zeit nicht gemacht und da sind irgendwie gerade viele Daten dazugekommen.
Das backupt gerade in mein NAS-System rein.
Und außerdem läuft ja Lightroom im Hintergrund. und synchronisiert auch und
da kommen gerade die ganzen Polaris-Bilder runtergeladen, die ich von Russell bekommen habe.
Aber ja, freut euch auf die nächste Episode, wo ich dann von der Polaris erzählen werde. Und.
Da geht's dann genau da geht's dann um Cosplay und fotografieren auf einer Cosplay-Messe
und ich bin immer noch so ergriffen von diesem Wochenende, was da gerade hinter mir liegt.
Vielleicht nehme ich die einfach jetzt gleich auf und veröffentliche sie euch
dann in zwei Wochen, solange müsst ihr euch dann gedulden. Bis dahin lese ich euch jetzt aber was vor.
Und zwar lese ich euch als erstes Rilke vor.
Wir sind bei den Zaren immer noch. Ich muss es noch aufmachen.
Rainer Marie Rilke, sämtliche Gedichte in einem Band, 35%.
Die Zaren, in die 36% Positionen 24, 71.
Die Zaren römisch 5 Der blasse Zar wird nicht am Schwerte sterben,
die fremde Sehnsucht macht ihn sakrosankt.
Er wird die feierlichen Reiche erben, an denen seine sanfte Seele krankt.
Schon jetzt, hintretend an ein Kreml-Fenster, sieht er ein Moskau-Weißer,
unbegrenzter, in seine endlich fertige Nacht gewebt.
So wie es ist im ersten Frühlingswirken, wenn in den Gassen der Geruch aus Birken,
von lauter Morgen Glocken bebt.
Die großen Glocken, die so herrisch lauten, sind seine Väter,
jene ersten Zaren, die sich noch vor den Tagen der Tartaren aus Sagen,
Abenteuern und Gefahren, aus Zorn und Demut zögernd auferbauten.
Und er begreift auf einmal, wer sie waren und dass sie oft um ihres Dunkels
Sinn in seine eigenen Tiefen niedertauchten,
und ihn, den Leisesten, von den Erlauchtenen, ihren Taten groß und fromm verbrauchten,
schon lang vor seinem Anbeginn.
Und eine Dankbarkeit kommt über ihn, dass sie ihn so verschwenderisch vergeben
an aller Dinge Durst und Drang.
Er war die Kraft zu ihrem Überschwangen, der goldene Grund, vor dem ihr breites
Leben geheimnisvoll zu dunkeln schien.
In allen Werken schaut er sich, wie eingelegtes Silber in Zieraten,
und es gibt keine Tat in ihren Taten,
die nicht auch war in seinen stillen Staaten, in denen alles Handelns rotfäblich war.
Ihr merkt, wie müde ich bin. Ich habe offenbar,
Artikulationsschwierigkeiten.
Das ist mir unangenehm, aber dann müsst ihr jetzt durch. Denn ich muss ja heute veröffentlichen.
Also nehme ich heute auch auf. Und so schlimm ist es ja vielleicht auch nicht.
Wir kommen zu Herrn Johann Wolfgang von Güte. Ist das so? Heißt du Johann Wolfgang?
Sag das einmal so. Genau, ja, Johann Wolfgang von Goethe. Italienische Reise,
wir sind bei 27%, Position 2202, den 29.
Dezember 1786.
Wir sind immer noch in Rom. Augen zu und zugehört.
In diesem Künstlerwesen lebt man wie in einem Spiegelzimmer,
wo man auch widerwillen sich selbst und andere oft wiederholt sieht.
Ich bemerkte wohl, dass Tischbein mich öfters aufmerksam betrachtete und nun
zeigt sich's, dass er mein Porträt zu malen gedenkt.
Sein Entwurf ist fertig, er hat die Leinwand schon aufgespannt.
Ich soll in Lebensgröße als Reisender in einen weißen Mantel gehüllt in freier
Luft auf einem umgestürzten Obelisken sitzend,
vorgestellt werden, die tief im Hintergrunde liegenden Ruinen der Campagna di Roma überschaunt.
Es gibt ein schönes Bild, nur zu groß für unsere nordischen Wohnung.
Ich werde wohl wieder dort untergriechen, das Porträt, aber wird keinen Platz finden.
Den 29. Dezember, immer noch. Wie viel Versuche man übrigens macht,
mich aus meiner Dunkelheit herauszuziehen, wie die Poeten mir schon ihre Sachen
vorlesen oder vorlesen lassen,
wie es nur von mir abhinge, eine Rolle zu spielen, irrt mich nicht und ist mir
unterhaltend genug, da ich schon abgepasst habe, wo es in Rom hinaus will.
Denn die vielen kleinen Zirkel zu den Füßen der Herrscherin der Welt deuten
hier und da auf etwas Kleinstädtisches.
Ja, es ist hier wie allenthalben und was mit mir und durch mich geschehen könnte,
macht mir schon Langeweile, ehe es geschieht.
Man muss sich zu einer Partei schlagen, ihre Leidenschaften und Kabalen verfechten
helfen, Künstler und Dilettanten loben, Mitbewerber verkleinern,
sich von Großen und Reichen alles gefallen lassen.
Diese sämtliche Litanei, um deren Willen man aus der Welt laufen möchte,
sollte ich hier mitbeten und ganz ohne Zweck.
Nein, ich gehe nicht tiefer, als nur um das auch zu können und dann auch von
dieser Seite zu Hause zufrieden zu sein und mir und anderen alle Lust und die
liebeweite Welt zu benehmen.
Ich will Rom sehen, das Bestehende, nicht das mit jedem Jahrzehnt vorübergehende.
Hätte ich Zeit, ich wollte sie besser anwenden.
Besonders liest sich Geschichte von hier aus ganz anders als an jedem Orte der Welt.
Anderwärts liest man von außen hinein, hier glaubt man von innen hinaus zu lesen.
Es lagert sich alles um uns her und geht wieder aus von uns.
Und das gilt nicht allein von der römischen Geschichte, sondern von der ganzen
Weltgeschichte. Kann ich doch von hier aus die Eroberer bis an die Weser und
bis an den Euphrate begleiten, oder?
Wenn ich ein Maulaffer sein will, die zurückkehrenden Triumphatoren in der heiligen
Straße erwarten, indessen habe ich mich von Korn- und Geldspenden genährt und
nehme behaglich teil an aller dieser Herrlichkeit.
In der nächsten Episode sind wir dann endlich im Jahr 1787, im 2. Januar.
Bis dahin aber, und das wird in zwei Wochen sein, also Ende Oktober 2026,
wünsche ich euch eine gute Nacht. Ich wünsche euch, dass ihr gut schlaft.
Ich wünsche euch viel Spaß mit dem 16. vollendeten Jahr vom Einschlafen-Podcast.
Wenn ihr nicht schlafen könnt, ladet euch alte Episoden runter.
Hört nochmal nach, was in den 16 Jahren zu alles passiert ist.
Und ja, wir hören uns dann beim nächsten Mal wieder. Ich hab euch allerlieb. Bis dann. Gute Nacht.
