Veröffentlicht am 27.10.2026
Transkription
Diese Transkription enthält vermutlich ein paar Fehler, hilft aber bei der Suche. Wer das hier liest schläft auch ein!
Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zum Einschlafen-Podcast Episode 610. Ich bin Tobi.
Ich lese euch heute Goethe vor, die italienische Reise.
Ich glaube, da ist Jahreswechsel gewesen gerade in Rom, wo der sich rumtreibt.
Davor gibt es ein kleines Gedicht von Rainer Maria Rilke. Wir sind bei den Zaren.
Das Gedicht heißt Die Zaren, Römisch 6.
Und davor erzähle ich euch was, damit ihr abgelenkt seid von euren eigenen Gedanken
und besser einschlafen könnt. Und das große Thema für diese Episode,
wie angekündigt wird, die Polaris 2026 in Hamburg sein, von der ich gerne erzähle.
Falls ihr hier einen allgemeinen Bericht über die Polaris erwartet,
den kann ich gar nicht liefern, weil ich von der Polaris selbst gar nicht so viel mitbekommen habe.
Aber wir waren halt mit einem Standort und ich erzähle halt meine Perspektive,
die sehr eingeschränkt ist, aber sehr, sehr schön und ein wunderbares Erlebnis war.
Genau, vorher möchte ich aber gerne und zwar hatte ich ja in der letzten Episode
schon Werbung gemacht mit einer Bitte an euch beim FC St. Pauli Song Contest für uns abzustimmen.
Vermillion, meine Band, hat einen Song aufgenommen, der heißt Milan Chor.
Und wir wollen bei dem Wettbewerb mitmachen, die neue Stadion hinzuwerden.
Wir wissen, dass wir nicht gewinnen werden. Da sind halt ganz andere Player mit dabei.
Das ist vollkommen okay, das nicht zu gewinnen. Aber wir wollen dabei sein.
Und wir würden uns mega freuen, wenn wir in die Top 25 kommen.
Die erste Abstimmungsrunde wurde gerade verschoben auf den 30.
Oktober. Das ist ein Tag, nachdem diese Episode erschienen ist,
wenn ich das richtig ausgerechnet habe.
Und ja, es gibt jetzt ein bisschen mehr Zeit für die Abstimmung.
Und deswegen ist das vielleicht ganz gut, dass ich hier nochmal das erklären
kann. Ich weiß gar nicht, wer alles abstimmen darf.
Es werden E-Mails verschickt mit personalisierten Links. Vielleicht nur an Vereinsmitglieder.
Vielleicht für alle, die sich bei Main St. Pauli angemeldet haben.
Das könntet ihr auch machen, wenn ihr möchtet.
Und dann für uns abstimmen. Ich würde mich mega freuen, wenn da möglichst viele
Stimmen für uns zusammenkommen.
Mehr als die vier aus meiner Familie wären schon Hammer.
Und vielleicht kommen wir in die Top 25, das wäre toll.
Wir haben uns Mühe gegeben, nicht so viel, wie wir wollten. Wir hätten gerne
noch mehr Zeit in diesen Song gesteckt, aber wir waren irgendwie so ein bisschen unter Zeitdruck.
Und ihr könnt euch den anhören, ich verlinke den in der Episodenseite mik.fm,
schrägstrich EP610 610 und Und.
Da könnt ihr euch das anhören. Ja, das ist ganz lustig geworden.
Das Video dazu ist natürlich nur ein paar Fotos, aber es geht ja um den Sound.
Und wenn ich schon dabei bin, Werbung zu machen, kann ich gleich noch einen
zweiten Werbeblock einbauen.
Denn mein lieber Podcasting-Kollege und Freund Florian Freistetter hat ein neues
Buch rausgebracht. Der bringt ständig Bücher raus. Der schreibt echt wie ein Irrer.
Hat dieses Jahr ja schon die Farben des Universums, glaube ich,
rausgebracht. Und jetzt zum Jahresende ein neues. Und das heißt Die Astronomie der Raunächte.
Und das war eigentlich ein Witz. Er wollte eigentlich mit seiner Lektorin besprechen,
was denn so als nächstes an naturwissenschaftlichen Büchern erscheinen könnte.
Er ist Astronom und kennt sich halt mit Astronomie aus.
Und dann hat er irgendwie gesagt, naja, im Herbst brauchen wir eh nichts rauszubringen,
da ist das Ganze, der Buchhandel wieder voll mit diesen Schwurbel-Rauhnächte-Büchern,
wo dann irgendwelche magischen sonst wie was Dinge versprochen werden.
Und da ist immer ganz viel so Esoterik irgendwie am Start. Und dann hat er gesagt,
ja, wir können auch mal ein Raunechte-Buch machen. Und die Lektorin fand die
Idee gar nicht so witzig, sondern eigentlich eher gut.
Und jetzt haben sie ein Buch zur Astronomie der Raunechte rausgebracht, wo sie.
Versuchen, die esoterischen, mythischen Riten der Raunechte anzuschauen und
durch wissenschaftliche, sinnvolle Riten zu ersetzen.
Es kommt also ein bisschen Wissenschaft drin vor. Achso, Disclaimer.
Florian hat mir das Buch geschenkt.
Ungefragt, signiert zugeschickt.
Dafür ganz herzlichen Dank, lieber Florian. Das heißt, ich habe nicht dafür
bezahlt, aber ich hätte es mir tatsächlich, glaube ich, gekauft,
wenn es mir nicht geschenkt hätte, denn es ist ein wirklich gutes Buch geworden.
Man lernt ein bisschen was über Astronomie.
Ich habe tatsächlich auch ein bisschen was über Biologie gelernt und Ökologie.
Und das ist halt wirklich hilfreich. Auch Meteorologie kommt drin vor.
Und ich mag tatsächlich auch diesen Bezug zu den alten Riten und Mythen,
die er da aufbaut. Das ist also insgesamt echt toll. Und die eigenen Riten,
die er vorschlägt, die man statt der esoterischen Riten durchführen könnte, die sind richtig gut.
So, jetzt ist es so, ich war gestern zufällig, also heute beim Tag der Aufnahme
ist Donnerstag, der 15. Oktober. Ich mache hier so ein bisschen Vorproduktion.
Damit ich nicht so wieder in Stress komme wie bei der letzten Episode,
wo ich vorgestern am 13. Oktober am Tag der Veröffentlichung erst aufgenommen habe.
Also ich war gestern am 14. Oktober in einer Buchhandlung in Hamburg und habe
nach diesem Buch gefragt. Die hatten es nicht, die hatten es nicht vorrätig. Das fand ich schade.
Vor allem wollte ich nämlich rausfinden, wo liegt es denn?
Liegt es bei den naturwissenschaftlichen Büchern, wo halt normale Menschen selten
hinschauen? Oder liegt es auf dem Tisch mit den Raunächte-Büchern? Die hatten einen.
Florian beschreibt das immer so. Mir ist das noch nie aufgefallen.
Aber es gibt einen Extratisch, wo so eher esoterische, mythologische Literatur
zum Thema Raunechte drin ist, wo irgendwie die Kraft der Raunechte und bla bla bla so drin steht.
Und naja, ich meine, ich weiß nicht, ob ich das falsch finde.
Es ist ja also, das ist nicht so falsch wie andere Heilsversprechen,
die halt wirklich einen belügen.
Hier, ich glaube, in den Büchern, wo ich reingeblättert habe,
da ging es eher so um, ach ja, es ist ein schöner Zeitpunkt,
um mal irgendwie zu sich zu kommen und vielleicht ein bisschen Meditation zu machen oder so.
Aber es ist halt nicht wirklich hilfreich. Und das Buch von Florian ist halt wirklich hilfreich.
Und ich habe gefragt, wenn das Buch da wäre, wo läge ich das denn?
Bei den Naturwissenschaften oder bei den Raunechten? Und dann wurde mir gesagt,
ja, wahrscheinlich bei den Naturwissenschaften, weil das ja ein naturwissenschaftliches Buch ist.
Und das fand ich schade. Und deswegen möchte ich euch bitten,
wenn ihr Interesse habt an dem Buch, dann kauft es euch bitte.
Ich würde mich total freuen, wenn Florian da einen Bestseller landet,
weil das ist natürlich die Idee, dass dort mehr Leute zugreifen als bei einem
normalen naturwissenschaftlichen Buch.
Also das ist jetzt keine Fachliteratur, es ist Populärwissenschaft.
Und wirklich einfach erklärt, da muss man keine Physik oder Astrophysik studiert
haben, um das Buch zu verstehen, sondern es ist halt ein Buch für jedermann.
Und die Idee ist natürlich auch, dass Leute, die sich für die Rauhnächte interessieren.
Zu diesem Buch greifen und dann aus Versehen etwas über Naturwissenschaft lernen,
anstatt sich in esoterischen Mythen zu verlieren.
Und das heißt auch, wenn ihr es toll findet, dann kauft euch nicht nur eins,
sondern schnappt euch ein zweites Exemplar und legt es heimlich auf den Tisch
mit den esoterischen Rauhnächte-Büchern.
Einfach damit die Leute, die danach schauen, auch das sehen.
Das hat ein bisschen mehr Sichtbarkeit. Das ist jetzt gar nicht,
um irgendwen zu betreuen oder so, sondern ich glaube, dass viele Leute,
die sich so ein esoterisches Raunechtebuch kaufen möchten, auch an diesem Buch
viel Freude haben würden.
Und das ist jetzt nicht irgendwie, um aufgeweckt zu werden und aus der Esoterik rauszukommen.
Ich glaube nicht, dass da die Leute, die sich sowas kaufen, wirklich schon verloren
sind in irgendwelchen Verschwörungsmythen oder so.
Das nicht. aber es ist einfach ein bisschen hilfreicher als so ein normales
Esoterikbuch genau helft also mit das Buch ein bisschen zu promoten,
indem ihr es einfach in der Buchhandlung an die richtige Stelle legt,
Und wo es absolut mythisch zuging, ist die Polaris.
Aber lasst mich ausholen. Es begab sich zu einer Zeit im Jahre 2025,
2025, ich weiß nicht, was mir eigentlich besser gefällt zu sagen.
Also letztes Jahr, da war ich im August in den USA beruflich und habe dort meinen
guten Freund und Kollegen, Russell Preston Brown getroffen.
Russell, hatte ich schon öfter mal erzählt, ist eine Legende innerhalb von Adobe
und außerhalb so ein bisschen.
Und Russell ist der Original-Designer von Photoshop 1.0, also 1984.
Photoshop erblickt das Licht der Welt in der Version 1.0 programmiert von Thomas Knoll.
Der ist auch immer noch bei Adobe und immer noch einer meiner Kollegen im Adobe
Camera Raw Team, die bauen halt die Filter, mit denen Fotos bearbeitet werden.
Relativ großes und hochkarätiges Team. Was heißt groß?
Weiß ich nicht. Darf ich vielleicht gar nicht sagen, aber es sind mehr als zwei Hände voll Entwickler,
und Tester, die sich darum kümmern, dass die Funktionalität,
die in Photoshop und Lightroom dafür zuständig ist, Fotos gut zu bearbeiten,
dass die halt immer weiter ergänzt und verbessert wird.
So, Thomas ist noch da. John Knoll war sein Bruder, der ihn dazu gebracht hat,
das zu programmieren. Eigentlich nur, weil John gerne bei Industrial Light &
Magic einen Job bekommen wollte. Den hat er bekommen.
Und wenn ihr Rogue One guckt, steht im Abspann als erster sein Name, John Knoll.
Ich freue mich immer, wenn ich seinen Namen in solchen Abspann sehe.
Ich kenne ihn nicht persönlich. Ich habe auch Thomas nie persönlich getroffen.
Ich war mehrfach mit ihm in Meetings, aber nur online.
Und dann war da noch ein vierter William, weiß ich nicht mehr, hast du nicht gesehen.
Kann ich nicht genau sagen. Aber eben, Russell Preston Brown als einer von vier
Namen auf dem Spreadscreen beteiligt an Photoshop 1.0.
Und natürlich ist Russell eine Legende. Er ist Mitarbeiter Nummer,
weiß ich nicht, 37, 38 oder so und alle vor ihm sind auch leider schon weg und
verstorben und halt nicht mehr in der Firma.
Das heißt er ist der er hat die längste Mitgliedschaft sozusagen im Club,
bei Adobe er ist über 70 Jahre alt also ist auch nicht mehr der Jüngste und
ist aber ein also obwohl er,
Star-Allüren haben könnte ohne Ende Full of himself sein könnte ist er nicht
er ist total bescheiden er ist total lieb er ist witzig und er ist vor allem
kreativ bescheiden und so,
hat immer so eine kindische Freude wenn irgendwas toll wird und was er,
ähm, er kann natürlich so ein bisschen machen, was er will bei Adobe,
natürlich nicht ganz es muss natürlich was mit Adobe zu tun haben und irgendwie
Adobe helfen aber er kriegt jetzt nicht mehr Aufgaben, hier mach mal das Design
dafür und du hast bis morgen Zeit oder so das passiert ihm zum Glück nicht mehr sondern,
er ist so ein bisschen Aushängeschild, er ist ein bisschen Evangelist ich glaube
so ein eigentlicher Titel ist Senior Design irgendwas, keine Ahnung und ähm,
Was ihm am meisten Spaß bringt, ist.
Mit Kunden sprechen und kreative Dinge tun. Und richtig toll findet er es,
verkleidete Menschen zu fotografieren.
Und letztes Jahr im August hatten wir uns gerade noch vorbereitet auf die Adobe
Max. Das ist ja unsere Hausmesse, wo wir unsere Produktneuheiten vorstellen.
Da wird ein ganzes Kongresszentrum gebucht. Hatte ich ja alles erzählt.
Die war letztes Jahr Ende Oktober, Anfang November.
Und im August war ich schon drüben und hatte noch was anderes zu tun.
Habe ich mit ihm darüber gesprochen.
Und habe ihm dann so im Nebensatz gesagt, ach und übrigens, kurz vor der Max,
Anfang Oktober werde ich in Hamburg auf der Polaris sein.
Mit meinem Sohn, der da schon seit vielen Jahren sehr gerne hingeht. Meine Tochter auch.
Aber die war ja die letzten drei Jahre auswärtig in Koblenz und hat es dann
nicht zur Polaris geschafft.
Und habe so ein bisschen gesagt, da sind übrigens richtig viele verkleidete
Leute, die machen regelmäßig einen neuen Guinness Buch der Weltrekorde mit den
meisten Cosplayern an einem Ort.
Und Cosplay ist ja die Art, sich zu verkleiden nach einem bestimmten Charakter,
einem bestimmten Charakter aus einem Spiel oder einer Fernsehserie oder aus einem Manga-Buch.
Es können Comics sein, das können, weiß ich nicht, man kann natürlich irgendwie
Game of Thrones machen, da gibt es tolle Cosplayer, die das machen.
Alles mögliche, was man sich vorstellen kann. Spider-Man gibt es natürlich immer sowas.
Und Computerspiele ist sehr beliebt, sich Cosplayer-Charaktere aus Computerspielen
zu kopieren. So, und da sind halt,
Tausende, glaube ich. Also das sind halt wirklich viele Cosplayer,
die dort zusammenkommen auf der Polaris.
Das ist eine Convention, ähnlich wie Comic Con, nur halt wirklich fokussiert
auf Cosplay und dann die ganzen Sachen drumherum. Also Manga, Anime, bisschen K-Pop.
Es gibt sehr viel bunte Kultur und sowas alles.
Und dann zeige ich ihm das und er sagt, ja Moment mal, aber da bin ich ja längst
fertig mit der Vorbereitung für die Max.
Da möchte ich eigentlich mit hin. Ja gut, dann haben wir da geguckt.
Kann man denn da einfach fotografieren? Und da stand auf der Webseite Fotografie nur ohne Blitz.
So, nicht Blitz mitbringen, nicht Stativ mitbringen und so weiter und so fort. Und dann.
Bin ich nach Hause geflogen und habe versucht, hier mal zu gucken,
was können wir denn eigentlich machen von Adobe aus auf der Polaris.
Und habe herausgefunden, dass wir tatsächlich letztes Jahr, 2025, Hauptsponsor waren.
Wir waren mit auf dem Lanyard drauf, wir waren in der App dann powered by Adobe,
obwohl es das gar nicht war, also keiner unserer iOS-Entwickler hat da mit an
der App gebaut, soweit ich das weiß, also von mir zumindest nicht.
Und es ging mal wieder komplett an mir vorbei. Irgendwie haben wir so viele
verschiedene Marketingabteilungen bei Adobe, dass dieses Engagement auf der
Polaris überhaupt nicht bei mir auf dem Zettel war. Ich wusste nicht, dass wir dort waren.
Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich natürlich längst gesagt,
okay, lass uns irgendwie was mit Lightroom machen und Russell einladen.
Aber der offizielle Adobe-Anteil letztes Jahr war halt Firefly und Premiere,
weil wir gerade Premiere auf dem Handy released hatten.
Und Leitung sollte gar nicht vorkommen. So, parallel, dann habe ich natürlich
gefragt, können wir denn trotzdem, ja, mal sehen, unser Plan ist irgendwie anders.
Ein Kollege in Berlin, der das alles angeleiert hatte, war so ein bisschen schon nervös.
Und parallel hat aber Russell die Polaris-Organisatoren angeschrieben und gefragt,
Hallo, mein Name ist Russell Preston Brown von Adobe und ich würde gerne auf
der Polaris fotografieren.
Könnte ich bitte eine Genehmigung bekommen, trotzdem mit Blitz zu fotografieren,
weil meine Bilder werden dann besser.
Und jetzt ergab es sich, dass einer von den Polaris-Organisatoren Russell kannte.
Der wusste das halt. Also wie gesagt, Russell Brown ist in der Szene,
in der Photoshop-Szene durchaus bekannt. Innerhalb von Adobe natürlich der bunte Hund.
Und dann gibt es ein paar Leute, die Photoshop schon länger verfolgen.
Um die Jahrtausendwende hat Russell relativ viele Videos auf YouTube veröffentlicht
mit Photoshop-Lehrvideos.
Und ja, der kannte ihn und er meinte, hey, Russell, willkommen.
Das ist ja geil, die will ich hier unbedingt haben. Ja, pass auf hier,
du kriegst hier eine extra Ecke und kannst da machen.
So, das war letztes Jahr, habe ich ausführlich von berichtet,
auch in diesem Podcast und wir haben einen zusätzlichen Stand bekommen.
Adobe hatte schon irgendwie zwei Ecken, wo wir dann halt mit Firefly und Premiere am Stand waren.
Und das hatten wir halt noch, die extra Ecke. Und die hat halt super funktioniert.
Also wir hatten eine sehr, sehr lange Schlange an Leuten. Wir hatten eine Partnerschaft
mit Hanemühle, der Alexander von Hanemühle war mit dort, hat Papier mitgebracht
und seinen Drucker und dann haben wir halt für jeden,
Cosplayer, der zu uns gekommen ist, den wir fotografieren durften,
haben wir dann sofort editiert,
und das dann auch ausgedruckt.
Und wir hatten irgendwie einen Fernseher. Ich hatte einen LED,
nee, nicht einen Fernseher, sondern einen LED-Bildschirm, einen Monitor hatte
ich gekauft und dann versucht, eins von den iPads, auf dem wir editiert haben,
daran anzuschließen und dann in Hochkant irgendwie zu zeigen, wie denn das geht.
Und das ging irgendwie alles nicht. Das war irgendwie hässlich mit der Technik.
Ich habe dann das iPad an einen Rechner angeschlossen und den Rechner irgendwie
auf das Display geworfen, damit es auch wirklich in Hochkant irgendwie gut zu sehen ist.
Und das war sehr wackelig und doof. So, das hat mir nicht gefallen.
Aber es hat halt funktioniert und wir hatten einen Monitor, den haben wir dahinter sogar noch verlost.
Bei der Polaris gibt es auch immer ganz viel zu gewinnen, wenn man diese Sticker-Wettbewerbe
macht. Und wir haben halt den, weiß ich nicht, 10. Platz oder was,
hat dann eben diesen Monitor bekommen. Wir waren auch glücklich.
Schöne Grüße an der Stelle. Ich hoffe, der Monitor läuft noch.
Und ja, so das war letztes Jahr.
Dieses Jahr war Adobe nicht mit der Polaris zu Gange.
Wir waren nicht Hauptsponsor und Russell hat natürlich trotzdem gefragt,
so hallo, war doch geil letztes Jahr, kann ich nicht wiederkommen?
Und die haben ja gesagt, also dann haben wir, dort sind wieder eingeladen worden
von der Polaris, dort unsere Sachen aufzubauen, haben sogar eine etwas größere
Ecke bekommen, also eigentlich einen richtigen Stand und dann ging es wieder los.
Alexander, kommst du wieder und Hane Mühle war wieder mit am Start und wir haben
dann auch noch eine Kollaboration mit Profoto gemacht, denn Russell benutzt
sehr gerne Profoto-Blitze.
Profoto ist.
Ein sehr professioneller Blitzhersteller. Das ist also wirklich nur für die
absoluten Profis relativ hochwertig und auch ein bisschen teurer als so die
günstigen Blitze, die man sich kaufen kann.
Also es gibt ja so günstige Hersteller wie Godox oder Neva oder Westcott und
die sind auch okay, benutze ich auch tatsächlich. persönlich ganz gerne,
aber pro Foto ist schon das richtige Zeug.
Und die haben den Vorteil, dass die per Bluetooth vom Handy aus gesteuert werden können.
Und Russell fotografiert ausschließlich mit dem iPhone.
Der hat gar keine richtige Kamera mehr. Er benutzt halt nur das iPhone und macht
damit erstaunliche Ergebnisse. Er hat noch eine Reflex-Zweifach-Linse.
Bei Reflex haben wir auch gefragt, ob die mit auf die Polaris wollen.
Aber haben sie nicht geschafft.
Die waren mit uns in Birmingham am Stand. Und auch super nette Leute.
Und haben uns Linsen zur Verfügung gestellt. Und Russell hat sie dann auch benutzt.
Und diese zweifach Portrait-Telefotolinse, die ist halt wirklich, wirklich toll.
Von Reflex, wenn man also wirklich nur mit dem iPhone fotografiert,
dann kann man sich so eine Linse kaufen und damit auf dem Hauptsensor,
der halt ein bisschen größer ist als die Nebensensoren, eine sehr gute Qualität erzeugen.
So, das macht Russell. Und deswegen fotografiert er mit dem iPhone.
Und mit der Profoto-Camera-App kann man halt auf dem iPhone fotografieren und
gleichzeitig die Profoto-Blitze auslösen.
Klingt jetzt wie eine Werbeveranstaltung, die ich hier gerade mache,
aber geht jetzt deswegen nicht los und kauft euch Profoto-Blitze.
Ich wollte nur erzählen, dass ich die Profoto-Camera-App-Entwickler angesprochen habe.
Mathieu aus den Niederlanden, also eigentlich ist er Franzose,
aber er lebt da in den Niederlanden und arbeitet für Profoto an eben dieser Camera-App.
Und ich habe die Gefahr so, hallo, hättet ihr nicht Lust mitzumachen,
wir bräuchten da ein Feature in dieser Kamera-App,
dass die Bilder, die dort gemacht werden, direkt in Lightroom hochlägt,
weil wir brauchen sie in Lightroom und wir wollen ja nicht aus der Profoto-Camera-App
nach Lightroom wechseln müssen, um dann die Bilder hochzuladen.
Und Lightroom im Hintergrund läuft halt nicht zuverlässig, weil iOS halt eigentlich
immer nur die App, die im Vordergrund läuft, am Leben hält. Und alles,
was im Hintergrund läuft, ist eher so von iOS nach gut dünken gesteuert.
Und damit man zuverlässig Bilder, die mit der Profoto-Camera-App gemacht wird,
die dann in Lightroom bekommt, müssten die halt eine Integration in unsere Cloud sozusagen machen.
Und der Mathieu war total begeistert. Und ich habe gesagt, ja klar,
machen wir das. Und wenn es nur Russell benutzt, dann benutzt es halt nur Russell.
Aber die meisten Leute, die Profoto-Blitze haben, also viele von denen werden
wahrscheinlich Lightroom benutzen und die Bilder dann gerne dort in der Cloud haben wollen.
Und dann haben sie das gebaut. Das ist noch nicht released. Wir haben da noch
eine Vorversion von benutzt. Wahrscheinlich, wenn ihr das hier hört, ist es schon released.
Aber das ist halt richtig gut. So.
Und das hat er uns halt einfach gebaut. Das ging auch relativ schnell.
Und dann haben wir das halt gehabt. Und dann habe ich gesagt,
dann komm doch auch einfach mit dazu. Nach Hamburg, das macht echt Spaß.
Und er ist dann gekommen, hat noch Blitze mitgebracht, die wir uns quasi von
Profoto leihen konnten. Und dies war also ein größeres Studio sozusagen.
Letztes Jahr hatten wir zwei Lichter, zwei Blitze.
Ein Hauptlicht von vorne und ein rotes von hinten, um so ein bisschen Highlights zu machen.
Dieses Jahr hatten wir dann also vier Blitze, dass wir noch so ein Zangenlicht
von den Seiten machen konnten.
Und eigentlich hätten wir noch mehr. Also wir hatten alle Möglichkeiten an Licht,
die man sich irgendwie ausdenken kann.
Und dann wussten wir, okay, Hahnemühle pro Foto kommen, wir haben den Platz, dann lass mal machen.
Und dann kam noch meine Tochter, Maraila. Die ist ja fertig mit ihrer Ausbildung,
und arbeitet jetzt in Buchholz bei GroP.A.
GroP.A. ist die Firma von Jan Grumann-Falke. Der Gro, den kenne ich seit 1990.
Da kam er mit seinem ersten Vierspur-Kassetten-Aufnahmegerät und ein paar Mikrofonen
zu uns im Proberaum. Ich war damals 16 und wir hatten gerade die Band gegründet
und wollten ein Demotape aufnehmen.
Der erste Versuch hieß das von meiner Band Pasca.
Und Gro hat das aufgenommen für uns. Und ich habe seitdem mehrfach mit Gro gearbeitet.
Der hat halt dann quasi sich Mischpulte gekauft, ein bisschen PA gekauft und
hat halt so Live-Installationen gemacht, gemischt in seinem Zuhause.
In Bendestorf hat er sich ein Studio aufgebaut. Und 1999, als er gerade dabei
war, unter dem Haus einen Keller zu buddeln für ein größeres Studio,
haben wir bei ihm die CD für Isolation aufgenommen.
Die ist nicht mehr zu haben und die ist auch echt nicht so gut geworden.
Aber ja, wir waren halt damals dann...
25 voller jugendlichem Eifer und wollten gerne eine CD aufnehmen.
Und es hat auch Spaß gemacht. Es ist auch nicht schlecht geworden.
Also alles, was daran nicht gut ist, liegt nicht an Gro, sondern an uns.
Das waren halt die Möglichkeiten, die wir damals hatten. Damals gab es noch
nicht die Möglichkeiten, die
wir heute haben mit Vorproduktionen und Songs ausfeilen und so, sondern,
wir hatten so Songs, sind da mit ins Studio, hatten dort nicht viel Zeit,
weil das dann eben auch viel Geld kostet und haben das aufgenommen,
was wir hatten. Aber den Gro kenne ich schon lange.
Das ist ein ganz, ganz lieber Typ und der hat mittlerweile eine sehr große Firma
aufgebaut. Die haben, weiß ich nicht, 30, 40, 50 Angestellte und er macht halt
viel Distribution, also verkauft halt.
Aber die machen auch immer noch Events. Die haben eine große Probenhalle,
die sie vermieten, wo während Corona auf Hersengold ihre Konzerte gespielt hat und andere Leute.
Und ja, die machen halt viele Sachen und ein paar Wochen vor der Polaris,
sagte meine Tochter, hey, komm doch mal bei Groh vorbei.
Der hat in der Probenhalle eine kleine Messe, eine Hausmesse,
so ähnlich wie die Adobe Max, nur kleiner.
Und fokussiert auf Bmetrix. Das ist deren Messebausystem. Also viele Veranstaltungstechniker
machen ja nicht nur Konzerte, sondern eben auch Messebau.
Und Groh hat da zusammen mit Bmetrix was irgendwie erarbeitet.
Und dann gab es eine kleine Messe, wo das mal geshowcased wurde,
wie das eigentlich aussieht und da bin ich schon hin hab mir das angeguckt,
ich war auch zum ersten Mal beim Gru,
in Buchholz in den neuen Hallen sozusagen was heißt, neu sind die auch gar nicht
mehr, ich weiß nicht, 10 Jahre sind die da bestimmt schon ähm,
Und habe mir das alles mal angeguckt. Und dieses Messebausystem ist toll.
Also normale Messestände, mit denen wir normalerweise arbeiten,
sind halt aus Holz, Sperrholz und dann irgendwie bemalt oder bespannt oder so.
Und die haben ein Alu-Rahmen-System entwickelt.
Das hatte ich schon mal gesehen. Die ehemalige Firma von Morale,
wo sie gelernt hat, die hatten so ein ähnliches System sogar selber entwickelt.
Und das hat halt den großen Vorteil, dass das wiederverwendbar ist.
Das sind alles modulare Teile.
Die können daraus Messestände zusammenbauen, bespannen, sodass es halt gut aussieht.
Und hinterher hat man halt nur den Druck auf dem.
Tuch. Ist es nicht, sondern es ist so eine dünne Plane, würde ich mal sagen.
Ich weiß gar nicht, was das für ein Material ist.
Das wird halt bedruckt, rübergespannt und dann sieht das richtig gut aus und
hinterher hat man halt nur quasi dieses bedruckte Stück Stoff.
Der Stoff ist es auch nicht.
Irgendwas zwischen Plane und Stoff. Vielleicht könnt ihr euch das vorstellen.
Also, dass es halt gut aussieht, aber nicht, es ist keine Platte oder so,
sondern es ist halt schon ein flexibles Material, sodass es bedruckt werden
kann und gut transportiert werden kann.
Dann wird das da raufgespannt und hinterher muss man dann nur das entsorgen
oder kann das auch wiederverwenden.
Und man kann dann eben beliebig Stände zusammenbauen.
Insbesondere hat der Hersteller Biometrix einen LED-Skin entwickelt,
Das sind so 50 x 50 cm große LED-Bauteile, die man so zusammenstöpseln kann.
Und dann mit einem LED-Controller kann man die dann bespielen mit Videoinhalten.
Und da habe ich dann gefragt, wie ginge das denn, wenn man jetzt zwei iPads hat?
Man könnte zum Beispiel zwei hochkant.
LED-Displays zusammenbasteln mit 2 x 3, also 1 m x 1,50 m. Das kommt dann ja
vom Formatfaktor so ungefähr hin, nicht ganz, aber fast.
Und das dann da drauf spielen und dann einfach per HDMI.
Macht man HDMI, also ein USB-C Dongle ans iPad dran, braucht man sowieso,
weil man ja auch Strom und Ethernet dauerhaft am iPad haben möchte,
damit man da nicht angewiesen ist auf,
Wiederaufladen und so. Und WiFi ist auf einer Messe sowieso immer eine ganz
schlechte Idee, weil man will Ethernet haben.
So und ja, dann war die Idee geboren,
dass wir uns von Groh so einen B-Metrix-Stand dorthin bauen lassen,
ganz einfach, also jetzt keinen großen Stand, wo man reingehen könnte,
einfach nur eine L-Wand, wir waren halt so eine Ecke da konnte man halt so zwei
Flügel bauen, das ist ja auch gut für die Stabilität wenn es nicht nur eine
Wand ist die nach hinten abgestützt werden muss, sondern,
so ein rechtwinkliges L,
muss natürlich trotzdem noch gestützt werden, weil Alu ist halt wirklich leicht
da musste dann Gewichten gesichert werden.
Ja genau, haben wir dann einen Auftrag gegeben.
Haben natürlich auch einen Sonderpreis bekommen, weiß ich nicht,
weil ich Tobi bin oder weil wir Adobe sind und die wollten das dann gerne mal
mit uns machen und ganz großen Dank an die flexible, schnelle Planung und den
Druck, weil das ist alles zustande gekommen.
Wir haben da ein sehr, sehr gutes Setup gehabt dieses Jahr mit einem sehr schönen Druck.
Kim Converse aus den USA, auch eine Partnerin, die viel schon mit Russell zusammen
gemacht hat, hat dann das Design für die Wand gemacht.
Auf der linken Hälfte war die Wand einfach nur grau. Das war nämlich auch der
Backdrop für das Fotostudio, hat einfach einen grauen Hintergrund gehabt.
Und rechts vom Fotostudio waren dann die beiden LED-Skins, wo wir drauf gespiegelt haben.
Auf das linke LED-Skin haben wir die Kamera, also das iPhone von Russell,
drauf gespielt, sodass man von Weitem schon sehen konnte, was da gerade passiert,
dass da eben fotografiert wird und wie da gearbeitet wird.
Und auf dem rechten LED-Skin war dann eins von den iPads, mit denen die Bilder
bearbeitet worden sind und ja,
die rechte Wand waren dann ganz, ganz viele kleine Bilder als Mosaik zusammengesetzt
vom letzten Jahr, da haben wir dann quasi nochmal gefeiert, wie schön es auf der Polaris 2025 war und,
es war ein wunderschönes Bild sozusagen sagen.
Genau. Ja, Polaris ist allerdings viel Arbeit.
Und also die ganze Vorbereitung mit irgendwie mal mit Pro-Foto sprechen ging
halt schon im Frühjahr los.
Also mit der Messe waren wir natürlich dann schon vorher einig,
dass wir das wieder machen sollen. Ich weiß gar nicht, wann die Polaris-Organisatoren
uns wieder eingeladen haben. Wahrscheinlich im März oder so.
Also im April, Mai habe ich dann Mathieu angesprochen und Alexander von Hahnemühle.
Und dann erst im September, glaube ich, wann war denn die Messe bei Gros?
August, September war dann die Messe bei Gros und dann war die Idee noch.
Und dann haben wir das alles losgetreten.
Genau, so richtig intensiv wird es dann aber natürlich in der Woche der Polaris selbst.
Also da geht es dann los mit dem Mittwoch. Da bin ich dann erstmal in Hamburg
zu einem Fotogeschäft gefahren und habe noch einen Drucker gekauft,
den wir brauchten und ganz viel Tinte, damit wir die Bilder auch ausdrucken können.
Der Alexander von Hahnemühle hat dieses Jahr einen großen Rollendrucker mitgebracht
und zwar nicht von der Rolle gedruckt, aber einfach damit die großen Drucke, die man kaufen konnte.
Also einen kleinen Druck bekommt jeder Besucher kostenlos bei uns.
Letztes Jahr waren das Postkartengröße 10x15 cm.
Dieses Jahr haben wir A5 rausgehauen. Das Papier hat Hanemühle gesponsert,
die Tinte Wir, also Adobe.
Und das ist schon viel Geld. Also so ein A5-Blatt, muss ich jetzt mal eben nachgucken,
was das kostet. Könnt ihr auch kaufen bei hanemühle.shop.
Www.hane-mühle.shop ist glaube ich die Adresse für die Kunden.
Genau, digitale Papiere, Fine Art Collection.
Das Feinart, Glossy Feinart, was wir benutzt haben, ist das Papier mit dem Namen.
Photorack Metallic.
Und wenn man das in A5 bestellt, gibt es gar nicht in A5. Ha,
war eine Sonderanfertigung. A4 gibt es.
A4 kosten 25 Blatt, kosten 100 Euro. Dann können wir rechnen,
kann man durchschneiden.
Hast du A5, also 100 Euro für 50 Blatt.
Also 2 Euro kostet das Papier, was wir verschenkt haben, pro Stück.
Und die Farbe wahrscheinlich auch. Also denke ich schon.
Man kriegt einen kostenlosen High-Quality-Druck auf Feinart Papier.
Das ist ein relativ schweres Papier, 340 Gramm pro Quadratmeter,
mit einer unfassbar tollen Beschichtung.
Also das nennt sich Photoreact Metallic und die Beschichtung ist halt so,
dass es so ein bisschen glänzt, wenn man das spiegelt quasi.
Es sieht halt nach Metallic Beschichtung aus und das ist richtig toll.
Gerade wenn man dann tolle Lichter hat im Bild, sollte man das unbedingt machen.
Wenn man eine Landschaftsfotografie hat oder so ein Stillleben oder so,
wo nicht viele Lichtreflexe sind und so, dann würde ich vielleicht eher ein
anderes Papier nehmen von Hahnemühle, Aber gerade so für Porträts mit krassem Licht,
wo dann ja auch viel Glitzer oder Waffen oder sonst was drin vorkommen,
ist das einfach das beste Papier.
So, und das gab es kostenlos. Wenn man das gleiche nochmal als Ausdruck haben möchte in DIN A3.
Dann musste man ein bisschen was bezahlen. Und zwar hat es auf der Messe 27,50
Euro gekostet in diesem Fine Art Photorex Metallic.
Es gab noch ein einfacheres Fotopapier, wobei das auch nicht unbedingt einfach ist.
Das war auch ein tolles Fotopapier. Ich glaube, es war das Natural Line.
Was war denn das noch? Da gab es ein,
Bambuspapier.
Ich glaube ja, Fotopapier. Wo ist es denn? Jetzt bin ich hier bei Künstlerpapieren
gelandet. Digitale Papiere, Hahnemühle-Foto.
Das Musterbuch kostet übrigens 12,50 Euro. Ich habe das übrigens einmal verschenkt
auf der Messe. Wer das also von mir bekommen hat, während Alexander gerade nicht
da war. Herzlichen Glückwunsch.
Ein Sample-Buch,
für 12,50 Euro geschenkt bekommen.
Also das Sustainable Photoglossy Papier kostet in A3 Plus 70 Euro auf 25 Bögen,
also 70 durch 25, 2,80 Euro. Ist das so?
Ne, 71 Euro durch 25 Bögen, 2,80 Euro kostet ein Bogen.
Von dem Fotopapier. Das gab es für 15 Euro, weil die Tinte kostet natürlich auch nochmal was.
Und den Drucker muss man ja auch irgendwie bedienen. Das Photorex Metallic kostet
tatsächlich 25 Blatt 250 Euro. Das kann ich ganz leicht im Kopf ausrechnen. Also 10 Euro,
pro Blatt sozusagen. Und das wurde für 27,50 verkauft. Ja, ein bisschen Gewinnspannung
ist sicherlich mit dabei. Aber die Tinte ist auch echt,
Ganz schön teuer, was man da alles an Tinte verbraucht. Genau,
das gab es. Ich bin nicht wieder abgeschwiffen, also abgeschweift natürlich.
Ich wollte eigentlich erzählen, genau. Ich habe also den Drucker und die Tinte gekauft am Mittwoch.
Am Donnerstag haben wir aufgebaut. Da war ich dann schon vormittags mit Mareile
und ihrem Kollegen von Gro unterwegs.
War erst bei Gro im Lager, habe mitgeholfen einzuladen, sind dann hingefahren,
haben den Stand aufgebaut,
und das hat super gut funktioniert. Nebenan war übrigens gerade die LeadCon,
das ist eine Veranstaltungstechnikmesse, da bin ich dann auch nochmal kurz rübergegangen mit Osmond.
Osmond ist ein Foto- und Videograf aus Norwegen, den Russell angeheuert hat,
um Behind-the-Scenes-Filme zu machen.
Da sind auch tolle Filme dabei rausgekommen, die gibt's auf Instagram,
könnt ihr die sehen und ich hoffe, dass sie sich auch nochmal auf YouTube posten
kann, damit die möglichst viel Reichweite bekommen, denn auf Instagram braucht
man ja einen Account, um sich was anzugucken, bei,
YouTube nicht, und dann könnt ihr da nochmal reingucken.
Genau, Osman war schon da am Donnerstag, Russell ist leider erst am Donnerstagabend gelandet,
und wir haben dann einfach dort so ein bisschen aufgebaut, auch das Fotostudio
schon ein bisschen aufgebaut, Mathieu ist auch am Donnerstag Nachmittag gekommen,
haben uns auch zum ersten Mal quasi in persona getroffen,
total nett, und dann haben wir erstmal so grob alles aufgebaut und dann ging
es am Freitag morgen weiter.
Am Freitagmorgen um neun waren wir dann schon dort.
Russell, Mathieu und.
Und ich glaube auch, Alexander waren alle schon da. Nee, doch,
Alexander war auch schon da.
Und ich kam dann da rein und da hatten sie schon quasi die ersten Testfotos,
gemacht, um zu gucken, ob das denn alles so funktioniert mit den Blitzen.
Und das funktioniert natürlich.
Ich habe dann die Drucker aufgebaut
und alles Mögliche. Also die Messe hat erst um 12 Uhr aufgemacht.
Aber das reicht natürlich nicht, wenn man 10 vor 12 da ist, sondern das war
echt relativ viel Aufwand, dort alles aufzubauen und zum Laufen zu bekommen
und hier noch was zu klären.
Und oh, Internet brauchen wir auch noch. Ach nee, das war am Donnerstag,
dass dann die Telekom uns noch schnell ein Ethernet-Kabel dort hinlegen musste.
Es hat aber alles super funktioniert, sodass, als dann die Messe aufgemacht hat, war alles gut.
Und wir haben dann gedruckt. Ich habe noch ein paar Sachen gelernt unterwegs.
Und zwar war meine eigentliche Idee, dass wir die Bilder in Lightroom auf dem
iPad, also Lightroom Mobile auf dem iPad bearbeiten und dann direkt von dort aus auch drucken.
Ich habe einen Canon ImageGraph Pro 310 gekauft. Den gleichen habe ich auch hier zu Hause.
Leider waren wir nicht gesponsert von Canon, deswegen musste ich den einfach kaufen.
Ich hoffe, nächstes Jahr können wir vielleicht mit Canon noch eine Partnerschaft
machen. falls dir jemand zuhört, der bei Canon arbeitet, da wäre ein Kontakt
mal ganz gut. Ich habe natürlich auch Kontakt, ich schreibe dir einfach mal
an. Vielleicht ist das dann einfacher.
Ähm, genau, so, ähm, aber die, die Canon, ähm, Print-App vom iPad,
da kann man die Druckqualität nicht einstellen.
Das heißt, man hat einfach immer in höchster Qualität gedruckt und das ist auf
DIN A5 nicht nötig. Also man kann einfach die Druckqualität ein bisschen runtersetzen
und es sieht trotzdem noch genauso gut aus.
Ähm, der Nachteil einer höheren Druckqualität ist, dass es länger dauert.
Da hat man einfach, ähm, einen etwas höheren Tintenverbrauch,
aber vor allem dauert das lange. Und die Leute, die bei uns am Stand fotografiert
werden, die wollen natürlich nicht ewig auf ihren Druck warten.
Die werden drei, vier, fünf Minuten fotografiert und dann muss man ein bisschen
editieren und dann darf der Druck natürlich nicht zehn Minuten dauern,
weil sonst staut sich das dann halt bei uns mit dem Drucken.
Da muss man so ein bisschen auf den Durchfluss achten.
Ja und dann habe ich also dann doch schnell noch einen Rechner an den Drucker
angeschlossen und die Bilder vom Rechner aus gedruckt das war ein bisschen einfacher.
Nächstes Jahr finden wir vielleicht einen noch schnelleren Weg mal sehen,
Genau. Jetzt darf ich nicht zu viel erzählen über die Lightroom-Produktplanung.
Mit Classic kann man dann auch heute schon sehr gut drucken.
Wie auch immer, am Ende hatten wir ein Setup. Es hat dann funktioniert und am
Freitag um 12.00 gingen die Tore auf. Das ist immer wirklich so mit Countdown
und alle jubeln, wenn sie endlich rein dürfen.
Und dann strömen die Leute an uns vorbei und die ersten paar muss man ansprechen.
Hey, willst du ein Foto? Und die wissen dann gar nicht, wie ihnen geschieht.
Auf einmal werden sie fotografiert und kriegen Druck in die Hand geschenkt.
Und freuen sich. Aber es bildet sich sofort eine Schlange. Denn es hat letztes
Jahr ein bisschen länger gedauert, bis die Leute verstanden hatten,
was wir da machen. Wir schreiben auch nicht großartig drauf,
hier gibt es kostenlos A5-Drucke zu verschenken.
Sondern die Leute müssen einmal erstmal sehen, was wir da eigentlich machen.
Und dieses Jahr waren halt viele vom letzten Jahr wieder da und wussten schon,
da möchte ich wieder hin.
Und haben sich dann sofort bei uns angestellt. Und schwuppdiwupp hatten wir eine Warteschlange.
Und teilweise mussten die Leute zweieinhalb Stunden warten. Also es war wirklich.
Da wird die Warteschlange dann sehr, sehr lang und geht den ganzen Gang längs
und da stehen dann lauter verkleidete Menschen in der Schlange.
Es ist wunderbar, denn die können halt zuschauen über die großen LED-Screens
von Gro oder B-Metrix, konnten die halt zugucken, was passiert,
haben dann gesehen, wie es den anderen ergeht und wir können halt die ganze
Zeit gucken, wer denn da kommt und da kommen die tollsten Kostüme.
Also wirklich, die geben sich so viel Mühe mit ihren Kostümen,
sehen teilweise aus wie Krieger, wie,
Wesen aus anderen Welten, sind toll geschminkt, die meisten Kostüme sind selbst
gemacht, also die schneidern, die lernen nähen, die lernen,
Leder verarbeiten, die drucken sich Rüstungsteile mit einem 3D-Drucker aus und
polieren und bemalen die und das ist einfach Wahnsinn, was da für Arbeit reinfließt.
Mit einigen habe ich gesprochen und die sagt, zwei Jahre dauert das schon,
so ein Kostüm vorzubereiten und zu gestalten und zu machen.
Oder ein Jahr oder was weiß ich. Da ist es natürlich einfacher, wenn man sich ein.
Einen Spider-Man-Anzug bei Amazon bestellt und den einfach überzieht.
Den kann man natürlich auch selber nehmen. Aber ja, es geht von bis.
Also einige haben sich auch einfach nur was Witziges angezogen,
kurz ein bisschen Farbe ins Gesicht.
Aber also in den meisten steckt sehr viel Liebe und sehr viel Zeit drin.
Und das ist einfach dann total schön, diese vielen wunderbar gestalteten Menschen
bei uns am Stand zu haben, von jung bis alt. Also es geht wirklich von 13.
14, keine Ahnung, was das jüngste war, was bei uns verkleidet,
aufgetaucht ist, bis, weiß ich nicht, also mein Alter kam vor,
ich glaube, wir hatten auch ältere Personen als mich am Stand und ich bin 51.
Also die Altersspanne ist groß.
Die meisten sind sicherlich irgendwas zwischen 20 und 30.
Aber es gibt Jung, es gibt Alt und es gibt alle möglichen Arten von Verkleidung.
Es kamen sogar die HSV-Cosplayer vom letzten Jahr wieder. Schöne Grüße an dieser
Stelle, die waren letztes Jahr schon da.
Ich bin St. Pauli-Fan und da wird natürlich gewitzelt.
Und die eine wollte aber unbedingt als Polzin auf die Messe kommen und dann
gibt es natürlich auch ein Foto und ich habe mir genauso viel Mühe gegeben wie
bei allen anderen, das steht außer Frage.
Und das Gewitzel kam auch gut an, also wir haben gemeinsam Gewitzel und die
kam am nächsten Tag auch wieder mit anderen Kostümen und alles gut.
Man weiß immer, wie weit man gehen darf. Also wenn man das nicht weiß,
dann sollte man es vielleicht einfach gar nicht tun.
Dieses Gefrotzel zwischen St. Pauli und HSV finde ich gut. Sobald es irgendwie
feindselig wird oder so, ist es natürlich blöd. Aber war es nicht.
Also alles gut. Es waren wirklich viele da, die ich vom letzten Jahr wiedererkannt habe.
Einige waren vom letzten Jahr wieder da, die ich nicht wiedererkannt habe.
Tut mir leid, aber ihr seht halt wirklich, jedes Mal sehr, sehr anders aus.
Und ja, ich kann ein paar Bilder in ein Album werfen und dann könnt ihr euch
mal anschauen oder ihr folgt mir einfach auf Instagram, da wird noch die nächsten
Monate immer mal wieder was kommen, was wir dann posten,
um diese tollen Kostüme und die Bilder zu feiern.
Ja, es war dann so, die haben sich lange angestellt, als sie dann dran waren,
wurden sie fotografiert, größtenteils von Russell Brown himself,
höchstpersönlich, aber wenn er Pausen brauchte, letztes Jahr haben wir tatsächlich
Fotografie Pausen eingelegt.
Da war dann der Stand einfach für eine Dreiviertelstunde geschlossen,
damit wir mal Luft holen konnten.
Das haben wir dieses Jahr nicht gemacht. Wir haben einfach durchgezogen und
Russell hat dann in den Pausen jemand anders drangelassen, teilweise mich.
Ich habe ähm,
Ziemlich viel, also mehr fotografiert als letztes Jahr und das hat mir großen
Spaß gemacht. Also Porträtfotografie ist ein Heidenspaß.
Man kann mit den Leuten arbeiten, man kann sagen, mach mal dies,
mach mal das. Erstmal rausfinden, was bist du überhaupt für ein Charakter.
Bist du gut, bist du böse, bist du im Kampf, hast du gerade gewonnen und sich
von da aus dann zu einer Pose oder zu einer Gestik-Mimik bringen.
Aber viele haben auch eine Gestik oder Mimik mitgebracht. So,
mein Charakter guckt immer so und ich möchte das jetzt so. Okay,
so und dann haben wir das halt in Szene gesetzt, das Licht noch kurz angepasst und fotografiert.
Der Mathieu von Profoto hat auch sehr viel fotografiert. Ich glaube sogar mehr als ich.
Der ist so, ja, dann einfach mal da ins kalte Wasser geworfen worden,
denn der ist kein Fotograf. Der ist Softwareentwickler oder Engineering Manager, so wie ich.
Und fotografiert halt nur privat, Landschaften, vielleicht ein bisschen Familie
oder so, hat glaube ich noch nie mit einem Model gearbeitet und der hat eine
Arbeit dahingelegt, das war wirklich toll, ein wirklich toller Fotograf.
Ich glaube, Naturtalent einfach, der kann gut mit Menschen und hat sich total
auf die Leute eingelassen, hat einen riesen Spaß auch an den Besuchern,
weil man weiß einfach nicht, wie einem geschieht dort.
Also wenn man das noch nie erlebt hat, auf einer Polaris zu sein und da mit
den Cosplayern ins Gespräch zu kommen, dann kann man überhaupt nicht ahnen,
wie schön das ist, weil das sind alles Menschen und alle Menschen,
die es gibt, kommen da auch vor, da sind Stille dabei, da sind auch mal so Krummelige dabei.
Das ist aber ganz, ganz selten. Die meisten sind total fröhlich aufgedreht und
freuen sich, dass sie jetzt mit der Arbeit, die sie da reingesteckt haben,
auch noch ein tolles Foto bekommen.
Und einige kennen das schon, vor der Kamera zu sein, andere eben nicht.
Und es macht wahnsinnig Spaß, mit denen zu arbeiten, weil es ist einfach wirklich
eine Freude für alle Beteiligten. Und der Mathieu hat das richtig gut gemacht.
Nach dem Fotografieren ging es dann weiter zum Editieren und dafür hatten wir
zwei iPads am Stand, die dann eben auch, eins davon war an das LED-Screen angeschlossen,
dass man zugucken konnte.
Aber beide hatten so einen Dongle für Ethernet und Strom, damit da auch pausenlos,
gearbeitet werden konnte.
Und da war ich dann mit Arbeitskollegen Andreas, Jona, Ignacio aus meinem Team,
Lightroom Mobile Entwickler und QE, haben mitgearbeitet.
Und mein Sohn, Sky, der war auch mit verhaftet sozusagen und durfte mitarbeiten.
Ja, er hat mich gefragt, ob ich ihm eine Karte besorgen kann.
Da habe ich gesagt, kann ich.
Am einfachsten, wenn du einfach mitarbeitest. Und das hat er gemacht.
Und der war neben der Stammbesetzung, also Russell, Mathieu,
Osmond, Alexander und ich, das war so die Stammbesetzung, war Sky,
der am meisten mit am Stand war.
Aber auch die anderen haben sehr gut mitgearbeitet. Und ich habe dann tatsächlich
ein paar Tage vor der Polaris im Büro mit Tania gesprochen, eine Kollegin,
die gerade nach Hamburg gezogen ist.
Die ist aus den USA nach Hamburg gewechselt, aus verschiedenen Gründen.
Und hat noch nicht so viel zu tun am Wochenende. Also ist halt wirklich gerade
angekommen und war so auch auf der Suche nach Beschäftigung und sozialen Kontakten und so.
Und hat gesagt, ja, ich habe nichts vor. Dann komme ich halt und helfe gerne mit.
War sie quasi auch Volontär und hat einfach mitgearbeitet. Und hat auch einen
richtig guten Job gemacht. Also die hat halt auch dann mit editiert.
So, das Editieren war jetzt, wir haben uns einmal am Anfang,
also noch bevor die Messe aufgemacht hat am Freitagvormittag,
die Mühe gegeben und einmal ein Preset gemacht mit den,
grundlegenden Bearbeitungen.
Also einmal ein bisschen die Kontraste anpassen, das richtige Profil auswählen.
Die Farben so ein bisschen anpassen, sodass es mit dem Licht,
das wir da aufgebaut haben, auch passt.
Hauttöne gut stimmen und alles so ein bisschen aufgeräumt ist sozusagen.
Und dann haben wir noch einen Highlight-Spot auf den Hintergrund gelegt.
Der Hintergrund war einfach nur grau.
Aber man kann eine Maske erstellen in Lightroom. Das ist quasi ein Bereich,
den man editiert, ohne die anderen Bereiche im Bild mit zu editieren. Das nennen wir Maske.
Und da haben wir einen Radialfilter gemacht.
Also einen Runden oder Ellipse oder so haben wir da gemacht und davon das Subjekt
abgezogen. Das geht mit KI, aber das ist keine generative KI.
Diese KI erkennt halt nur, was ist denn hier die Person, was gehört zur Person.
Also Haare und sowas alles will man nicht händisch manuell maskieren,
vor allem nicht auf der Messe.
Und das macht man heutzutage mit KI, das machen sehr, sehr viele Leute,
das ist jetzt nichts Besonderes,
und das hilft halt so eine Maske zu machen und diese Highlight-Maske,
also dieser Radialfilter minus,
Select Subject sozusagen den kann man dann so ein bisschen heller machen und
dann hinter dem Kopf verschieben und dann hat man quasi hinter dem Kopf,
im Background sozusagen so ein Highlight.
So, das haben wir vorbereitet das Highlight musste dann noch an die richtige
Stelle geschoben werden mit dem Bild, das man dann da hatte,
weil der Kopf natürlich nicht immer an der gleichen Stelle war.
Und dann konnte man natürlich noch ein bisschen aufräumen, Sachen wegstempeln.
Hier mal ein Pickelchen, da mal ein BH-Halter, hier mal das Bändchen natürlich.
Wenn die Leute so Bändchen am Handgelenk haben, die nicht zum Kostüm gehören,
dann kann man die kurz wegstempeln.
Und dann mal gucken, was da noch für Wünsche sind. Also manchmal war es ein
bisschen aufwendiger, wo dann also mein Sohn sich auch wirklich sehr viel Mühe
gegeben hat. Also ich wusste gar nicht, dass man so und so gut Lightroom meditieren kann.
Irgendwelche Präumtleser eintönen oder sonst wie was. Also sehr aufwendige Edits teilweise.
Und das, genau, hat dann von bis, also manchmal ging es wirklich innerhalb von
Minuten. Erstmal müssen die Leute natürlich das Bild aussuchen.
Jeder hat zwei Edits bekommen. Die sind an ein öffentliches Ordner,
ein öffentliches Album gekommen, dass sie sich das runterladen können. Und,
Eins davon wurde eben auch gedruckt. Also erstmal aussuchen,
dann bearbeiten und dann drucken.
Den kleinen Druck haben wir jetzt selber gemacht.
Also nicht bei Alexander am Stand in seiner Ecke, sondern bei uns.
Das hat den ganzen Prozess nochmal beschleunigt, weil so konnte Alexander sich
auf die großen Drucke konzentrieren, die er dann ja eben auch verkauft hat.
Und das Ganze wurde einfach viel flüssiger. Vielleicht brauchen wir nächstes
Jahr zwei von den kleineren Druckern. Also der Canon Imagegraph Pro 310 ist
kein kleiner Drucker. Der macht A3+, also die großen Drucke,
die Alexander gemacht hat, hätten wir auch auf dem machen können.
Aber er hat den großen Drucker mitgebracht, weil er nochmal schneller druckt.
Und ja, wir hatten halt,
nur einen dieses Jahr. Wenn wir nächstes Jahr zwei haben, Zwinker,
Zwinker, Canon, vielleicht könnte ich uns helfen.
Dann läuft es alles noch ein bisschen flüssiger und die Leute bekommen noch schneller ihren Druck.
So ein A5-Druck in der Qualität, wie wir ihn haben wollten, dauert etwa drei Minuten auf dem Gerät.
Ja, und so lief das dann eben, ne? Drei Tage. Freitag von 12 bis 20 Uhr,
Samstag von 10 bis 20 Uhr und Sonntag von 10 bis 18 Uhr war die Messe geöffnet
und wir hatten durchgängig Betrieb.
Also wirklich immer, Messe geht auf, die ersten Leute kommen,
die ersten fünf Minuten sind vielleicht noch irgendwie entspannt,
aber dann hat man gleich eine Schlange für eine halbe Stunde.
Und es ist einfach eine Riesenfreude gewesen.
Sehr anstrengend, sehr intensiv, sehr beanspruchend auch.
Wir mussten alle auf unseren Energielevel achten, weil das einfach wirklich,
anstrengend ist, die ganze Zeit dort so konzentriert und intensiv zu arbeiten.
Aber wie gesagt, das ist auch einfach etwas, ich freue mich jetzt schon aufs
nächste Jahr. Ich hoffe, es klappt nächstes Jahr wieder.
Das hängt natürlich von vielen Sachen ab, von Russell, ob er noch kann und mag.
Wie gesagt, er wird nicht jünger. da müssen wir halt schauen.
Aber mittlerweile glaube ich, würde der Stand sogar ohne Russell gut funktionieren,
weil wir einfach wissen, was wir machen. Das ist einfach ein sehr gutes Konzept.
Die Leute freuen sich alle.
Ein Loch im Bauch und wir auch. Und alles ist irgendwie wunderbar.
Genauso finde ich, müsste Marketing eigentlich funktionieren.
Das Witzige ist, dass an diesem Stand Marketing nicht involviert war.
Also niemand von uns war Marketing. Das ist einfach alles nur,
ja Russell ist Designer wir sind alles im Engineering also in der Produktentwicklung,
Mathieu ist Produktentwicklung,
Ausmann ist ein Kreativer der ist ja quasi Solo Arbeitnehmergeber selbstständig
wollte ich sagen und Alexander von Nanemüde ist auch nicht im Marketing der
ist auch in der Produktentwicklung glaube ich,
Ich weiß gar nicht, was für eine Position er hat. Wahrscheinlich irgendwas relativ
weit oben, stelle ich mir zumindest so vor.
Und das ist schon etwas Besonderes, dass da Leute zusammenkommen,
die eben nicht im Marketing sind, aber.
Etwas tun, was uns halt allen so viel Freude bringt, also allen Beteiligten,
dass man sich besseres Marketing gar nicht vorstellen kann.
Wir verbreiten einfach Freude. Wir verkaufen dort nichts. auch wenn sich jetzt
diese Sendung so anhört wie Marketing für Adobe, Profoto und Hahnemühle und
Reflex und Canon und Groh und B-Metrix.
Ich habe sehr viele Produkte und Hersteller genannt, aber das ist ja nicht Marketing,
sondern es ist einfach nur wir machen das, weil wir glauben, dass das gut ist.
Weil wir überzeugt sind von der Qualität und weil es uns einfach wahnsinnig viel Spaß bringt.
Wenn man Dinge verschenkt, man könnte auch einfach sagen, Das sind Goodies.
Aber ich glaube, viele von denen.
Wahrscheinlich 99% von denen, die dort hinkommen, haben eh Interesse an einem Fotoausdruck.
Die meisten Leute waren mit A5 tatsächlich zufrieden, weil man dafür eben auch
nicht so viel Platz braucht.
A3 Plus ist einfach ein sehr großes Format und also A3 Plus ist ein US-Format,
die sind natürlich immer ein bisschen größer als Deutschland,
die deutsche Industrienorm A3 ist ein bisschen kleiner als A3 Plus.
So und das ist ein, also ich glaube wenn man sich da selbst für 2750 so einen
A3 Plus Druck auf Photorac Metallic kauft mit einem Foto,
wo ein Studio aufgebaut ist mit professionellem Licht und einem Fotografen,
der sich Zeit nimmt und Mühe gibt und das auch ein bisschen kann,
Das trifft auf uns alle drei zu. Russell, Mathieu und ich haben glaube ich alle
drei einen sehr ordentlichen Job abgeliefert da, was die Porträtfotografie angeht.
Und dann wird das bearbeitet und zwar mit einem Preset, wo ein bisschen Zeit
für aufgewendet worden ist und dann aber am Stand vielleicht nochmal fünf Minuten,
Sachen wegstempeln und das irgendwie ordentlich machen. Ich glaube...
Man kann da mehr Zeit reinstecken, aber man muss auch nicht.
Also gerade auf A5, das sieht man dann nicht mehr, die Kleinigkeiten,
die dann noch übrig sind, die man irgendwie in einer professionellen Produktion weggemacht hätte.
So, und das dann auszudrucken auf diesem Papier mit dieser Tinte in dieser Qualität,
das ist Museumsqualität, das hat 200 Jahre Garantie, also sowohl das Papier
als auch die Tinte, hält halt einfach für immer, länger als wir und,
das ist was fürs Leben, was man dort bekommt.
Und wenn man das kaufen würde, ich glaube tatsächlich 99% der Besucher hätten
durchaus Interesse daran, dann müsste man für so etwas, wenn es dort nicht auf
der Messe für alle angeboten wird, locker 500 Euro bezahlen.
Vielleicht, wenn man einen günstigen Fotografen findet, 200,
300, aber also drunter auf gar keinen Fall.
Und wenn man es dann richtig gut haben will, inklusive dem Druck und allem,
ist das einfach 500 Euro wert, was wir dort verschenkt haben.
Beziehungsweise für 2750 dann in groß angeboten haben. Das ist einfach nicht ein Goodie.
Also es ist kein Kugelschreiber. Wir hatten sogar Kugelschreiber zu verschenken.
Die haben wir gar nicht richtig rausgepackt, weil es einfach nicht darum ging,
Quatsch zu verschenken.
Obwohl es ein guter Kugelschreiber ist, mit so einer Spitze,
mit der man auch das iPad bedienen kann. Habe ich ganz am Sonntag erst geschnallt,
dass ich da durchaus diesen Kugelschreiber zum Editieren benutzen könnte. Habe ich dann auch.
Und ja, die waren einfach nicht wichtig. Die Aufkleber, die wir hatten,
die waren einfach nicht wichtig.
Wichtig war, dass wir uns Zeit für die Leute genommen haben,
ein tolles Bild gemacht haben, super bearbeitet und das dann eben in einen tollen
Druck geworfen haben und,
Es ist einfach drei Tage pure Freude.
Leider auch harte Arbeit und auch in der Zeit davor mit ansteigender Intensität und auch danach.
Also am Montag, ich habe am Sonntagabend um acht, als dann die Messe zugemacht
hat, einfach nur alles zusammengeworfen. Nee, um sechs hat die Messe zugemacht am Sonntag.
Alles abbauen, Müll wegpacken, zusammenräumen, zusammenbauen,
Mathieu helfen mit den Blitzen einpacken.
Russell war dann relativ bald weg, weil er auch einfach echt fertig war.
Alexander helfen den großen Canon 2600 Drucker in seinen LKW zu hieven.
Und ja, der Abbau, ich habe dann noch den Print vom Stand, also diese große
Plane, wo dann die Bilder vom letzten Jahr drauf waren, habe ich abgenommen
und mit ins Büro genommen, beziehungsweise erst mal ins Auto gepackt.
Das wird wahrscheinlich im Büro an die Wand gehängt.
Wir haben da eine Wand, wo das ganz gut hinpassen könnte und ich, ja, wir waren abends um,
neun oder so am Sonntag waren wir dann zu Hause mit dem ganzen Abbau und zusammenräumen,
und ich hatte noch das ganze Auto voll.
Das habe ich dann am Montag erst ausgeräumt, alles sortiert.
Ich hatte noch ein bisschen Tinte auf Kommission gekauft bei dem Fotoladen in
Hamburg, das musste ich dann zurückbringen, aber ich wollte eh nach Hamburg und,
alles, was ins Büro musste, also den Drucker und das große Banner und das alles
wollte ich ins Büro bringen, war ich da kurz, habe noch kurz Ausmund getroffen,
eben den alten Elbtunnel gezeigt, war ein bisschen was von Hamburg sollte ja schon aussehen.
Aber er musste dann auch bald losfliegen. Hab die Tinte zurückgebracht und am
Montag, obwohl ich Urlaub hatte, war dann eigentlich auch den ganzen Tag eigentlich
nur aufräumen von der Arbeit.
Und am Dienstag war ich immer noch hier zugange, ein paar Dinge rumzupruzzeln. Stellt sich raus.
Eine von den Besucherinnen am Sonntag, ganz am Ende war tatsächlich die Tochter
von einem alten Arbeitskollegen von mir. Der wohnt in Buchholz.
Und mit dem habe ich 2006 bis 2010 zusammen bei Comedia gearbeitet.
Liebe Grüße an dieser Stelle.
Und die Tochter war dort. Auch schon über 20, nehme ich an.
Aber auch noch keine alte Person. Und wir haben, glaube ich,
nicht gesprochen. Also sie hat mich nicht darauf angesprochen,
dass ich ihren Vater kenne oder so.
Sondern einfach nur gearbeitet, Foto gemacht, bearbeitet und ausgedruckt.
Und dann habe ich hinterher von...
Meinem alten Kollegen eine Nachricht bekommen, hey, tolles Foto von meiner Tochter
hast du gemacht und ihrer Freundin. Ich so, ach echt, die war im Stand. Sehr witzig.
Habe ihm dann am Dienstag nochmal schnell.
Einen Druck in A3 geschenkt, weil warum nicht? Ich habe das A3-Papier hier noch
zu Hause gehabt von der Max tatsächlich, vom letzten Jahr habe ich ihm ein bisschen
Papier geschenkt bekommen, was dort über war, aus den USA importiert,
nach Deutschland gefachtet und davon sind immer noch ein paar Bögen da.
Und ich habe ja den gleichen Drucker hier, also ich habe ja den Pro 310 hier
zu Hause privat gekauft und auf dem habe ich das dann ausgedruckt.
Auf dem Firmen-Canon-Drucker konnte ich das nicht mehr ausdrucken,
denn da war irgendwann die Tinte alle.
Wir mussten ganz am Ende am Sonntag die kleinen Drucker auch auf dem großen
Drucker machen und da ist der Nachteil, dass der gar nicht A5 drucken kann.
Ich glaube, das Kleinste, was der drucken kann, ist A4.
Und das war schon ganz schön krass, da am Sonntag späten Nachmittag noch mal
darauf rumzuschwingen. Nächstes Jahr brauchen wir mehr Photo Black,
denn die Hintergründe sind sehr dunkel und wir haben vor allem Photo Black verbraucht.
Dieser Kennen-Drucker hat zehn verschiedene Druckertinten und vier davon sind Schwarztöne.
Also Matsch-Schwarz, Schwarz, Photo Black, Grau und ein Chroma Optimizer,
also so ein Weiß, also es ist irgendwie der Hammer,
was dieser Drucker an Tinte schluckt und das Photo Black, davon hatten wir tatsächlich
eine Kartusche zu wenig.
Wir haben sechs Kartuschen von dem Photo Black.
Durchgeleiert, von den anderen Farben weniger, aber wir hatten sieben gebraucht.
Nächstes Jahr bin ich schlauer und bringe acht oder neun mit,
weil wenn wir dann mit zwei Druckern da sind und noch mehr drucken,
dann brauchen wir wahrscheinlich einfach eher mehr. Zwinker, Zwinker, Canon.
Drucker auf Kommission, äh, Tinte auf Kommission.
Mal sehen, was wir dann nächstes Jahr auf die Beine stellen.
Aber wir hatten alle sehr viel Spaß.
Wir wollen das nächstes Jahr wieder machen. Und ich hoffe, dass es funktioniert.
Und wir würden auch total gerne auf andere Events gehen. Jetzt im November ist
in Kopenhagen Comic Con.
Man hätte auch in Köln zur Gamescom gehen können. Das war ja dann kurz vorher.
Mal sehen, was wir auf die Beine stellen können. Falls ihr beteiligt seid an
der Organisation von solchen Events, dann spricht mich gerne an.
Und wir schauen mal, was wir machen können. Aber das Team ist toll und begeistert
und alle wollen wieder mitmachen.
Mal schauen, was wir tun können. Also, alle glücklich und alle,
bereit für weitere Untaten. Was ich allerdings nochmal sagen wollte,
das war eine Eskalation, eine geplante Eskalation.
Das ist nicht 9 to 5, das ist nicht, wir machen unseren Job so wie wir ihn machen,
aber das ist genau das, wofür ich meinen Job mache.
Wenn ich einfach nur Montag bis Freitag von 9 Uhr morgens bis 5 Uhr nachmittags,
im Büro sitzen würde, Dinge abhaken könnte und dann irgendwie fertig bin,
dann, das würde mich langweilen.
Solche Phasen habe ich Und die sind auch wichtig, um Normalität zu erleben.
Aber ich brauche auch diese Eskalation. Ich brauche, dass es kreativ wird und
abgefahren wird und man spontan Dinge planen muss.
Das brauche ich nicht jedes Wochenende. Das kann ich auch nicht jedes Wochenende,
weil es extrem kräftezehrend ist.
Aber das sind so Sachen, da freue ich mich so richtig drauf.
Auch wenn ich weiß, ich verliere jegliche Kontrolle.
Ich werde hinterher komplett fertig sein. Jetzt ist Donnerstag.
Und erst heute habe ich das Gefühl, mich erholt zu haben.
Also das war wirklich so eine Anspannung und so ein Stunt, dass ich noch am
Mittwoch, also gestern, komplett fertig war. Und eigentlich,
weil ich überhaupt nicht richtig zurechnungsfähig bin, ich einfach komplett
ausgepowert und leer war.
So ein bisschen angeschlagen auch. Vielleicht hört ihr es, ich habe mir natürlich
einen Schnupfen geholt.
Man ist halt auf einer Messe, da sind viele Menschen und dann steckt man sich halt auch mal an.
Vor allem, weil das Immunsystem halt auch wahnsinnig gefordert ist bei so einer Belastung.
Ja.
Und das ist gut. Also ich mag das. Wenn nicht ständig Eskalation ist,
sondern so gezielt, geplant, ich weiß, da kommt Eskalation, da kommt so ein
bisschen Kontrollverlust,
da bin ich gefordert in meinen organisatorischen, spontanen Skills,
dann macht mir das sehr viel Spaß.
Also ich weiß, es gibt Berufe, bei denen ist es immer so.
Bei denen ist eigentlich immer Eskalation und Ausnahmezustand.
Und das könnte ich mir nicht vorstellen für mich. Also ich brauche da so eine
Wellenbewegung. Es muss mal hochgehen, es muss wieder runtergehen.
Ich brauche mehr Phasen, wo es ruhig ist, als Phasen, in denen Eskalation ist.
Weil ich das, glaube ich, nicht schaffen will. Also für mich passt das sehr, sehr gut.
Und ich bin äußerst dankbar, dass ich genau das machen kann bei Adobe.
Wie das mir die Firma vertraut, solche Sachen zu gestalten. Denn letztendlich,
ja, es war irgendwie mein Anstoß, dass wir auf die Polaris kommen,
weil ich Russell darauf angespitzt habe.
Ohne Russell wird das natürlich gar nicht passieren, weil Russell ist eingeladen
und er bringt uns mit sozusagen.
Aber ich bin da quasi der Hauptorganisator. Ich habe da die Fäden in der Hand.
Ich organisiere die Partner, die mit an Stand kommen. Ich habe die Kommunikation
mit allen Beteiligten sozusagen.
Das ist mein Ding. Und dass ich das machen darf und kann, das ist nicht selbstverständlich.
Denn ich bin Softwareentwickler oder ich manage Softwareentwickler.
Und das ist eigentlich überhaupt nicht mein Bereich. Ich bin kein Marketingmensch.
Ich weiß nicht mehr, ob ich das besonders gut kann.
Also offenbar kann ich die Projektplanung so gut, dass ich das für so eine Messe,
so einen Messebesuch schaffen und es auch ein Erfolg ist.
Ich glaube, es ist ein riesiger Erfolg, auch aus Marketing-Sicht ist es,
glaube ich, ein großer Erfolg, auch wenn wir natürlich keine Activations tracken
und so ein Kram machen, aber...
Das ist eh eine Sache. Gut, das kann ich halt nicht. Ich kann keine Activations checken und sowas.
Da bin ich raus, aber das ist mir auch nicht so wichtig. Ich weiß einfach,
ich weiß, dass es ein guter Marketing-Erfolg war. Das reicht mir auch,
weil das war ja auch gar nicht das Ziel.
Das Ziel war, die Leute, die dort sind, glücklich zu machen und selber auch glücklich zu sein.
Und ich glaube, dass es darüber hinaus halt einen Marketing-Zweck hatte.
Und ich bin einfach sehr dankbar, dass ich das machen darf und freue mich auf,
die nächsten Male. So, und jetzt lese ich euch endlich was vor.
Wir sind bei Herrn Rilke.
In der Gesamtausgabe sämtliche Gedichte in einem Band bei Position 2486,
36 Prozent. Die Zaren römisch 6.
Noch immer schauen in den Silberplatten wie tiefe Frauenaugen dieser Viere.
Goldranken schlingen sich wie schlanke Tiere, die sich im Glanze ihrer brünste
Gatten und sanfte Perlen warten in dem Schatten wilder Gebilde,
dass ein Schimmer ihre stillen Gesichter finde und verliere.
Und das ist Mantel, Strahlen, Kranz und Land und ein Bewegen geht von Rand zu
Rand wie Korn im Wind und wie ein Fluss im Tale, so glänzt es wechselnd durch die Rahmenwand.
In ihrer Sonne dunkeln drei Ovale, das Große gibt dem Mutterantelsraum und rechts
und links hebt eine mandelschmale Jungfrauenhand sich aus dem Silbersaum.
Die beiden Hände, seltsam still und braun, verkünden, dass im köstlichen Ikone
die königliche wie im Kloster wohne.
Die überfließen wird von jenem Sohne, von jenem Tropfen drinnen Wolken ohne
die nie gehofften Himmel blauen.
Die Hände zeugen noch dafür, aber das Antlitz ist wie eine Tür in warme Dämmerung
aufgegangen, in die das Lächeln von den Gnadenwang mit seinem Licht irrend sich verlor.
Da neigt sich tief der Zar davor und spricht, fühlst du nicht,
wie sehr wir in dich drangen, mit allem Fühlen, Fürchten und Verlangen.
Wir warten auf dein Liebesangesicht, das uns vergangen ist, vorhin vergangen.
Den großen Heiligen vergeht es nicht.
Er bebt tief, er bebte tief in seinem steifen Kleid.
Das Strahlen stand, er wusste nicht, wie weit er schon von allem war und ihrem
Segnen, wie selig nah in seiner Einsamkeit.
Noch sind und sind der blasse Goswda und sein Gesicht, das unterm kranken Haar
schon lange tief und wie im Fortgehen war, verging wie jenes in dem Goldovale,
in seinem großen, goldenen Talar.
Und ihrem Angesicht dazu begegnen, zwei Goldgewänder schimmern im Saale.
Schimmerten im Saale. So, jetzt haben wir das Ende von den Zahnen verkackt.
In der nächsten Sendung geht es weiter mit Der Sänger singt von einem Fürstenkind.
Da muss man noch eine Notiz machen, damit ich das auch weiß.
Ach, jetzt habe ich hier falsch geklippt. Mein Kind ist ein bisschen langsam,
aber ich habe keine Lust mehr, einen neuen zu kaufen, damit er schneller wird.
So, hier, Rainer Maria Rilke, sämtliche Gedichte, eine Seite zurück wollte ich
und dort eine Notiz machen, dass ich das vorgelesen habe.
Notiz in Episode 56.
So. Jetzt kommen wir zu Herrn Goethe.
Die italienische Reise. Eigentlich heißt das Buch nur italienische Reise.
Johann Wolfgang von Goethe.
Wir sind bei Position 2222. Schnappssache.
27% im Buch.
Den 2. Januar 1787 in Rom. Augen zu und zugehört.
Man mag zugunsten einer schriftlichen und mündlichen Überlieferung sagen, was man will.
In den wenigsten Fällen ist sie hinreichend, denn den eigentlichen Charakter
irgendeines Wesens kann sie doch nicht mitteilen, selbst nicht in geistigen Dingen.
Hat man aber erst einen sicheren Blick getan, dann mag man gerne lesen und hören,
denn das schließt sich an, an den lebendigen Eindruck.
Nur, nun kann man denken und beurteilen.
Ihr habt mich oft ausgespottet und zurückziehen wollen, wenn ich Steine,
Kräuter und Tiere mit besonderer Neigung aus gewissen entschiedenen Gesichtspunkten betrachtete.
Nun richte ich meine Aufmerksamkeit auf den Baumeister, Bildhauer und Maler
und werde mich hier auch finden lernen.
Das war jetzt kurz, ich lese mal weiter, den 6. Januar. Eben komme ich von Moritz,
dessen geheilter Arm heute aufgebunden worden.
Es steht und geht recht gut. Was ich diese 40 Tage bei diesem Leidenden als
Werter, Beichtvater und Vertrauter, als Finanzminister und Geheimensekretär
erfahren und gelernt, mag uns in der Folge zugutekommen.
Die fatalsten Leiden und die edelsten Genüsse gingen diese Zeit her immer einander zur Seite.
Zu meiner Erquickung habe ich gestern einen Ausguss des kolossalen Juno-Kopfes,
wovon das Original in der Villa Ludovisi steht, in den Saar gestellt.
Es war dieses meine erste Liebschaft in Rom und nun besitze ich sie.
Keine Worte geben eine Ahnung davon. Es ist wie ein Gesang Homers.
Ich habe aber auch für die Zukunft die Nähe einer so guten Gesellschaft wohl
verdient, denn ich kann nun vermelden, dass Iphigenia endlich fertig geworden ist.
Das heißt, dass sie in zwei ziemlich gleichlautenden Exemplaren vor mir auf
dem Tische liegt, wovon das eine nächstens zu euch wandern soll.
Nehmt es freundlich auf, denn freilich steht nicht auf dem Papiere,
was ich gesollt, wohl aber kann man erraten, was ich gewollt habe.
Ihr beklagt euch schon einige Male über dunkle Stellen meiner Briefe,
die auf einen Druck hindeuten, den ich unter den herrlichsten Erscheinungen erleide.
Hieran hatte diese griechische Reisegefährtin nicht geringen Anteil,
die mich zur Tätigkeit nötigte, wenn ich hätte schauen sollen.
Ich erinnerte mich jenes trefflichen Freundes, der sich auf eine große Reise
eingerichtet hatte, die man wohl eine Entdeckungsreise hätte nennen können.
Nachdem er einige Jahre darauf studiert und ökonomisiert, fiel es ihm zuletzt
noch ein, die Töchter eines angesehenen Hauses zu entführen,
weil er dachte, es ging in einem hin.
Ebenso frevelhaft entschloss ich mich, Iphigenien nach Karlsbad mitzunehmen.
An welchem Orte ich mich besonders mit ihr unterhalten, will ich kürzlich aufzeichnen.
Als ich den Brenner verließ, nahm ich sie aus dem größten Paket und steckte sie zu mir.
Am Gardasee, als der gewaltige Mittagswind die Wellen dazu vertrieb,
wo ich wenigstens so allein war, als meine Heldin am Gestade von Tauris,
zog ich die ersten Linien,
der neuen Bearbeitung, die ich in Verona, Vizenz, Padua am fleißigsten ab an Venedig fortsetzte.
Und dann aber geriet die Arbeit in Stocken. Ja, ich war auf eine neue Erfindung
geführt, nämlich Iphigenia auf Delphi zu schreiben,
welche ich auch sogleich getan hätte, wenn nicht die Zerstreuung und ein Pflichtgefühl
gegen das ältere Stück mich abgehalten hätte.
In Rom aber ging die Arbeit in geziehender Stetigkeit fort.
Abends beim Schlafengehen bereitete ich mich aufs morgende Pensum.
Welches denn sogleich beim Erwachen angegriffen wurde.
Mein Verfahren dabei war ganz einfach. Ich schrieb das Stück ruhig ab und ließ
es Zeile vor Zeile, Period vor Period regelmäßig erklingen.
Was daraus entstanden ist, werdet ihr beurteilen.
Ich habe dabei mehr gelernt als getan. Mit dem Stücke selbst erfolgen noch einige Bemerkungen.
Wer bis hierhin zuhört, ich habe eine Frage an euch.
Was haltet ihr davon, wenn ich jetzt eine Pause einlege mit,
nicht mit dem Podcast, um Himmel zu helfen, keine Sorge, jetzt seid ihr alle
wach, ihr wollt einschlafen, ich sage Pause.
Nein, mit der italienischen Reise und stattdessen von Goethe,
Ephigenia vorlese. Denn er hat das jetzt erklärt, wie er es geschrieben hat.
Im nächsten Eintrag geht es dann nicht mehr um Ephigenia. Und er hat es auf
der italienischen Reise geschrieben.
Ich fände das ganz schön. Ich hätte mal Lust, einfach mal, um wieder was anderes zu haben.
Schreibt mir doch bitte. Entweder im Discord mik.fm schrägstrich d-i-s-c-o-r-d
Da kommt ihr zu meinem Discord-Server.
Da könnt ihr euch anmelden und mir dort Feedback geben und mit den anderen diskutieren.
Das ist so eine Community-Geschichte. Oder ihr schreibt mir eine E-Mail an tobi.by
at einschlafen-podcast.de So wie man es spricht. und dann bekomme ich eine E-Mail
von euch. Ich freue mich auch.
Könnt ihr mir auch eine Postkarte schicken. Postfach.
Und die Packstationen sind auf mik.fm schrägstrich danke verlinkt bzw. angegeben.
Und da könnt ihr mir mal schreiben, was ihr davon haltet. Ich freue mich auf
eure Rückmeldung. Ich hoffe, ihr findet genug Schlaf.
Also insbesondere nach solchen Eskalationen wie der Polaris braucht man ausreichend
Schlaf. Vielleicht habt ihr auch sowas, vielleicht kennt ihr das.
Vielleicht habt ihr auch eine ruhigere Phase.
Dann braucht ihr trotzdem Schlaf. Ich wünsche euch das.
Bis dahin wünsche ich euch, also bis zum nächsten Mal wünsche ich euch viele gute Nächte.
Schlaft recht gut. Ich habe euch alle lieb. Gute Nacht.
