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Veröffentlicht am 14.04.2026
Transkription
Diese Transkription enthält vermutlich ein paar Fehler, hilft aber bei der Suche. Wer das hier liest schläft auch ein!
Hallo William und herzlich willkommen zum Einschlafen-Podcast-Episode 596.
Ich bin Tobi und ich lese euch heute ein bisschen Güte vor aus der italienischen
Reise. Davor gibt es ein bisschen Rainer Maria Rilke.
Und davor erzähle ich euch was, damit ihr abgelenkt seid von euren eigenen Gedanken
und besser einschlafen könnt.
Und ja, ihr habt es wahrscheinlich schon gehört, wenn ihr diesen Feed verfolgt.
Normalerweise, jetzt so seit knapp zwei Jahren oder so, mache ich mich in den
geraden Episoden gerade und füge einen Haltungsblock ein.
Das war immer so ein bisschen im Einschlafen-Podcast-Haltung.
Manchmal war die auch wirklich zum Aufregen und nicht zum Einschlafen.
Deswegen habe ich das mit Kapitelmarken möglich gemacht, das zu überspringen.
Das hat auch ganz gut funktioniert. Ich habe jetzt nochmal mit der Katrin Rönecke
von Haus 1, meine Label-Chefin sozusagen, drüber gesprochen.
Und die hatte dann die Idee, macht doch einfach separate Episoden.
Es kann ja am Einschlafen-Podcast bleiben, sodass ihr das alle automatisch bekommt.
Aber so ist es vielleicht einfacher für euch, den Haltungsblog dann zu hören,
wenn ihr gerade Haltung hören möchtet und den Einschlafen-Podcast,
wenn ihr einschlafen möchtet.
Ich habe auch gedacht, einen separaten Podcast auszumachen, aber es wäre ja
schwieriger dann für euch, den extra abonnieren zu müssen. Ich möchte euch ja alle erreichen.
In diesem Sinne hoffe ich, dass euch diese Änderung hilft, gefällt.
Gebt mir da gerne Feedback zu.
Das heißt, der Haltungsblog ist jetzt hier nicht mehr dort, wo ihr einschlafen
wollt, sondern könnt ihr euch separat anhören.
Er erscheint immer direkt vor einem Einschlafen-Podcast. Das heißt,
wenn ihr die Nachricht bekommt, es gibt eine neue Episode und es ist dann ein Haltungsblog,
dann braucht ihr nicht zu ärgern, dass ihr nicht einschlafen könnt,
sondern direkt danach, am gleichen Tag, erscheint dann noch eine neue Episode,
Einschlafen-Podcast. So habe ich es zumindest vor.
Mal sehen, ob es so funktioniert. Ja, das heißt, ich kann jetzt direkt in den
Entspannungsblock gehen und da muss ich ja heute ein Thema überspringen.
Also was heißt ich muss? Ich will. Das Thema, das ich überspringe,
ist mein Griechenlandurlaub. Ich war ja mit der Familie zum ersten Mal in meinem Leben in Griechenland.
Davon wollte ich euch eigentlich in dieser Episode erzählen.
Ich habe ein ganz tolles Episodenbild von Bianca bekommen für die Griechenland-Episode.
Da freue ich mich schon darauf, das zu verwenden, aber das mache ich nicht heute,
sondern das mache ich in der nächsten Episode.
Denn erstens habe ich die Fotos von unserem Griechenland-Urlaub noch nicht sortiert.
Das sind irgendwie ein paar hundert Fotos noch und ich habe noch nicht ausgewählt,
welche ich davon denn veröffentlichen möchte.
Ich habe die noch nicht richtig gesichtet, habe mir auch noch nicht zugekommen.
Und das gehört für mich irgendwie dazu zu so einer Reise-Episode.
Und zum anderen war ich jetzt am vergangenen Wochenende auf dem Podstock.
Und davon will ich jetzt stattdessen erzählen, denn ich bin noch ganz voll von
diesem Flausch, von dieser Erfahrung.
Also auf in den Podstock-Bericht.
Wir sind am Freitag angereist.
Podstock findet ja jetzt seit ein paar Jahren regelmäßig im Jugendfreizeitzentrum
am Dümmersee statt. Das ist am Westufer vom Dümmersee, südlich von Bremen in
Niedersachsen. Ich glaube, es gibt noch weitere Dümmerseen.
Ihr findet alle Informationen zum Thema Podstock unter podstock.de und ich habe
ja auch schon mal davon erzählt, ich benutze auch einfach das Episodenbild vom
letzten Jahr zum Thema Podstock, auch von Bianca übrigens.
So und ganz lieben Dank an alle meine Episodenbild-Grafikerinnen,
aktuell Bianca und Sabrina, aber natürlich auch alle davor.
Es ist einfach so schön von euch, diese Episodenbilder zu bekommen.
Das ist jedes Mal wieder eine große Freude.
Genau, ihr wisst schon, was da ist und ich habe davon schon oft erzählt,
aber dieses Podstock war wieder besonders schön und ich möchte einfach kurz
zusammenfassen, was ich da alles erlebt habe.
Also wir sind angereist am Freitag, weil dieses Jahr war zum ersten Mal seit
2019 auch mein Sohn wieder dabei, Sky war 2019 glaube ich sogar noch.
Warte mal. Doch. Was haben wir? 20, 27. Ja, äh, 26.
Entschuldigung. Ich habe 7 gesagt, weil es ist 7 Jahre her.
Ähm, da war er 10. Genau. Und, ähm, jetzt ist er 17.
Vielleicht war er auch schon 11, weil das dann war, glaube ich,
nach seinem Geburtstag.
So ungefähr. Also 20, 26 haben wir. Heute ist Dienstag, der 14. April.
Und ich nehme tatsächlich an diesem Dienstag, dem 14. April erst auf.
Weil ich mich erstmal vom Potsdam erholen musste.
So, also Sky und ich sind hingefahren in dem neuen Auto, von dem ich erzählt habe.
Der X-Peng G6 Long Range hat tatsächlich eine sehr lange Range und ich musste ihn nicht laden.
Das heißt, ja gut, es sind irgendwie 170 Kilometer hin und zurück.
Geht mit dem N-Jag auch gerade so, wenn man nicht Autobahn fährt und nicht schnell
fährt und es nicht kalt ist und so.
Unter optimalen Bedingungen Also mit dem X-Peng war das so gar kein Problem,
weil der hat über 500 Kilometer Reichweite.
Hin sind wir noch die sparsame Strecke über die Bundesstraßen gefahren.
Zurück dann über die Autobahn, die ein bisschen mehr gezogen hat.
Aber ja, funktioniert fantastisch.
Ich hätte eigentlich gerne Laden gewollt, einmal Schnellladen ausprobieren,
aber dafür war der Akku nicht leer genug.
Naja, dann lade ich halt wieder billig zu Hause anstatt teuer an der Schnellladesäule.
Also hingefahren und auf dem Weg dahin hatte ich noch Meetings,
das heißt ich musste dann zwischendurch anhalten für ein Meeting für meine Firma,
Freitagabend 17 Uhr, typische Meetingzeit, aber für meine Kollegen in den USA ist es dann noch früh.
Was aber eigentlich auch nur bedeutet, dass ich eine sehr anstrengende Arbeitswoche
hatte, wenn ich am Freitagabend um 17 Uhr noch Meetings machen muss.
Ich war entsprechend ganz schön gerädert und mein Energielevel war sehr niedrig
und ich war auch ein bisschen genervt,
weil nicht alles gerade irgendwie besonders rund läuft in der Firma.
Und ich kam dann also sehr erschöpft dort an.
Habe dann gleich also wir sind quasi kurz vor sieben dort angekommen und um
sieben Uhr abends war dann auch schon die Eröffnung und während dann die Eröffnung
lief, da gibt es dann so eine Vorstellungsrunde wo jeder ganz kurz sagt,
wer er ist und warum er da ist oder so,
und als ich dran war, konnte ich gleich sagen, hallo ich bin Tobi und das Tobi-Jahn-Konzert
fällt leider aus wir hatten uns überlegt, wieder Musik zu machen,
Christian und ich auf dem Podstock, weil das letztes Jahr sehr viel Spaß gemacht hat,
Und das hat dieses Jahr leider nicht geklappt.
Christian rief mich am Freitag kurz nach sieben, als die Vorstellungsrunde schon
lief, an und sagte, er kann nicht kommen aus privaten Gründen.
Was sehr bedauerlich war, also sowohl die privaten Gründe, als auch,
dass er nicht kommen konnte.
Und dann gab es also kein Tobian-Konzert. Das war natürlich schade,
aber war auch trotzdem voll genug das Wochenende.
Und vielleicht wäre es sogar ein bisschen zu viel gewesen, auch noch ein Tobian-Konzert
zu machen, für mich und mein Energielevel zumindest.
Genau, aber dann letztes Jahr auf dem Podstock ist dann ja am Freitagabend ist
mir dann gewahr geworden, dass mein Einschlafen-Podcast-Server gehackt worden
war und ich musste dann vom Podstock aus, während ich dort schon in der ersten Spielrunde war,
auch da haben wir an dem Freitagabend Blood on the Clock Tower gespielt,
ein Social Deduction Game, das Johannes Wolf mitgebracht hatte.
Da musste ich dann nebenbei den Einschlafen-Podcast reparieren was nicht ganz
einfach war und auch sehr nervig war, dieses Mal musste ich das nicht das heißt
ich konnte mich viel mehr auf das Spiel konzentrieren und es war richtig cool,
also wenn ihr das nicht kennt, das Spiel, ich glaube es heißt Blood on the Clock Tower,
vielleicht auch Under the Clock Tower, irgendwas mit Blood und Clock Tower und
es ist so ein bisschen wie Wehrwölfe von Düsterwald,
also ein Spiel wo man,
möglichst viele Spieler braucht maximal 15 bei Blood on the Clock Town.
Wir waren auch 15, also die maximal große Runde.
Zumindest für die Variante, die wir dort gespielt haben. Und jeder Spieler hat eine andere Rolle.
Es gibt böse Rollen und gute Rollen. Also den Dämon, der jede Nacht jemanden umbringt.
Das ist bei Werwolf dann eben der Werwolf, der jemanden umbringt.
Und ähm,
Es gibt noch weitere böse Rollen, anders als bei Werwolf, dann ist der Werwolf nicht ganz allein.
Bei Blood on the Clock Tower gibt es dann noch ganz viele verschiedene Rollen
und auch die guten Rollen sind teilweise echt schwierig.
Es gibt halt nicht nur Bürger, sondern auch so Außenseiter, also es gibt einen
Betrunkenen, dem wird eine Rolle gesagt,
also eine andere als der Betrunkene, der denkt dann das ganze Spiel über,
er ist, was weiß ich, eine Jungfrau oder was oder Bürgermeister.
Und ist es aber gar nicht. Und alles, was er tut in seiner Rolle,
geht halt irgendwie schief, weil er halt eigentlich der Betrunken ist.
Aber nur der Spielleiter weiß das.
Und lauter solche Rollen gibt es halt. Das ist deutlich komplizierter und komplexer als Werwölfe.
Aber am Ende geht es halt drum, dass man als Gruppe irgendwie rausfinden muss,
wer ist denn eigentlich was.
Jeden Tag, also nachts haben alle die Augen zu und der Spielleiter geht rum,
tippt den Dämon an und der darf dann jemanden auswählen, der dann stirbt.
Und tagsüber, wenn alle wach sind, gibt es dann halt so Nominierungsrunden.
Wer soll denn hingerichtet werden? Von wem glauben wir denn, dass es der Dämon ist?
Und wenn der Dämon dann getötet wird von der Gruppe, hat die Gruppe gewonnen.
Und wenn der Dämon überlebt, bis es nur noch drei sind, dann hat der Dämon gewonnen. So geht das Spiel.
Es hat sehr lange gedauert in dieser großen Runde. Es hat aber auch sehr viel Spaß gemacht.
Es gab noch einige Konflikte aus dem letzten Jahr zu bereinigen.
Denn letztes Jahr war ich die scharlachrote Frau und die wird zum Dämon,
sobald der Dämon stirbt.
Und letztes Jahr ist der Dämon ziemlich früh getötet worden.
Und dann war ich der Dämon, leider hat der Dämon verpasst, mir mitzuteilen,
welche Rollen nicht besetzt waren.
Deswegen war es sehr, sehr schwer für mich, letztes Jahr gleichzeitig den Einschlaf
im Podcast-Server zu reparieren, als auch dieses Spiel zu spielen,
weil ich völlig überfordert war,
mit dieser Rolle jetzt Dämon zu
sein, aber nicht zu wissen, was ich denn vorgeben kann, wer ich denn bin.
Da habe ich natürlich mir auch eine falsche Rolle ausgesucht,
die es dann auch gab und dann bin ich aufgeflogen.
Es war sehr aufregend, aber eine Mitspielerin hatte mich immer noch auf dem
Kika fegen, weil ich sie gleich als erstes umgebracht habe.
Die waren mich einfach sehr, sehr schlau.
Also liebe Grüße, ich weiß nicht, ob ich deinen Namen nennen darf oder soll.
Du weißt eh, wer gemeint ist. Alle, die dort waren, wissen, wer gemeint ist.
Wir verstehen uns sehr gut und ich habe sie furchtbar gerne,
aber sie ist halt darüber hinaus auch noch sehr schlau und eine sehr gefährliche
Spielgegnerin und hat mich halt tatsächlich entlarvt beim,
beim letzten Mal Blood on the Clock Tower und dieses Jahr hatte sie diese Rechnung
noch offen und wollte mich unbedingt umbringen, obwohl ich dieses Jahr gar nicht böse war.
Sie hat es geschafft und wir haben trotzdem gegen den Dämon gewonnen.
Also sehr viel Spaß gehabt haben wir auf jeden Fall. Am Samstag.
Da sind wir früh aufgestanden, meine Uhr sagte mir, also das ist halt in diesem
Jugendfreizeitheim und das hat halt Vorteile, weil sehr viel Infrastruktur da
ist, aber eben auch Nachteile, weil halt sehr viel Infrastruktur da ist.
Und einer dieser Nachteile ist das Essen.
Das Essen ist sehr gut dort, aber es ist halt zu festen Zeiten.
Und Frühstück ist von 8.30 Uhr bis 9.15 Uhr und 9.30 Uhr oder so.
Ich weiß es gar nicht so genau.
Das heißt, man muss halt echt früh aufstehen, weil man irgendwie duschen will und dann da hin will.
Und wir haben es um, weiß nicht, glaube ich, um halb zwei ins Bett.
Und meine Uhr sagte mir, niedriger Schlafscore.
Das sagt sie sehr selten.
Normalerweise schaffe ich es ganz gut zu schlafen.
Ist ja auch wichtig zu schlafen ich mache da so einen Podcast der heißt Einschlafen da sind wir gerade.
Also schlafen ist mir tatsächlich sehr wichtig und auf dem Podstock,
will man abends aber trotzdem lange feiern weil man Leute sieht,
die man selten sieht und weil es einfach eine tolle Veranstaltung ist und entsprechend
schläft man da wenig das heißt am Samstag war ich dann sehr müde als wir aufgestanden sind,
das erste, was ich dann besucht habe an dem Samstag war eine Veranstaltung von Lars Naber.
Das ist ein Podcaster, den ihr eventuell erkennt, denn er ist auch sehr,
erfolgreich mit seinem Podcast Auf Distanz, ein Podcast über Astronomie und
Raumfahrt, den ich sehr schätze und schon sehr lange verfolge und sehr gerne
höre und Lars ist auch einfach ein sehr toller Mensch,
und jetzt hat Lars sich auch noch ein Planetarium gekauft.
Zwar kein solches Planetarium, wo man reingehen kann, wie das große Planetarium
in Hamburg oder Berlin oder wo auch immer es diese großen Gebäude gibt und auch
kein aufblasbares Planetarium wie die Ruth.
Liebe Grüße an Ruth Kützbauch vom Podcast Das Universum.
Und vielleicht möchtest du ja nächstes Jahr auch zum Podstock kommen,
lieber Ruth, dass wir das Planetarium dann auch nochmal begutachten können.
Lars hat aber ein Bader-Planetarium mitgebracht. Ein sehr teures Gerät.
Da hat es einen Durchmesser von 50 Zentimetern.
Und es ist eine Kunststoffkugel, wo man reinschauen kann.
Man kann es auch öffnen, aber man kann auch einfach durch die vordere Schicht
sozusagen durchschauen, auf die hintere Seite und dann sieht man halt auch einen Sternenhimmel.
Und in der Mitte ist dann eine Lichtquelle, was die Sonne sein soll.
Und drumherum bewegen sich dann noch die Planeten Merkur, Venus, Erde mit dem Erdmond.
Und dann gab es dann noch ein Planet, ich weiß aber nicht, was das war.
Keine Ahnung. Auf die Kuppel, also auf diese 50 Zentimeter große Kunststoffkuppel,
sind dann eben die Sterne aufgedruckt und auch noch Planeten.
Was so ein bisschen Quatsch ist, weil die Planeten ja nicht fest sind.
Die heißen ja Planeten, weil sie wandern.
Aber ein ganz tolles Gerät und Lars kann einfach super gut erklären,
also er hat eine ganz entspannte, souveräne und freundliche Art,
und wenn er dann irgendwie über Astronomie spricht, dann merkt man halt wie
viel Begeisterung da drin steht und wie viel Wissen, also er ist auch absoluter
Experte, was den Sternenhimmel angeht und was Raumfahrt angeht und das macht
einfach wahnsinnig viel Spaß ihm zuzuhören,
genau das das zweite, was ich dann.
Selber auch mitveranstaltet habe und sich leider auch ein Teil überschnitten hat,
war der Ping-Pong-Cast.
Udo Sauer und ich haben eingeladen zu einer Runde, Runde, also es gibt auch
eine Tischtennisplatte.
Wir haben letztes Jahr schon Tischtennis gespielt. Udo ist Tischtennisspieler,
hat ja auch bei Puerto Partida schon den Spüre, den Ball Tischtennislehrer gegeben,
Trainer, weiß ich nicht mehr. und ja,
Genau, wir haben uns verabredet. Wir nehmen mal unsere mobilen Mikrofone mit,
Ansteckmikrofone und versuchen mal bei einem Rundlauf einen Podcast aufzunehmen
mit einem dritten Mikrofon, wo jemand dann Fragen stellen kann,
während wir also um den Tisch laufen oder irgendwie spielen.
So klar war das Konzept gar nicht und so hart haben wir uns auch gar nicht dran gehalten.
Wir waren anfangs zu viert und haben uns dann irgendwann überlegt,
dass wir nicht mehr Runde machen, sondern einfach Doppelspielen.
Es hat auch sehr viel Spaß gemacht und während wir dann Doppelspielten kamen
dann noch mehr und dann haben wir doch wieder Runde gespielt.
Und es hat so gut getan. Es war natürlich auch anstrengend, weil Tischtennis
ist halt Sport und Rundlauf ist nochmal anstrengenderer Sport als Tischtennis allein schon.
Und das hat mir, Also vielleicht gerade, weil ich so müde und erschöpft von
der Arbeit war unter kurzen Nacht, hat mir diese Bewegung echt gut getan.
Ich fühlte mich hinterher viel, also natürlich irgendwie körperlich erschöpft,
aber im Kopf viel freier.
Am Ende hat es mir Energie gegeben. Das war wirklich toll.
Genau, dann gab es Mittagessen, weil Infrastruktur, 12 Uhr gibt es Mittagessen.
Und ich glaube bis 13 Uhr. Und genau, ich muss wirklich sagen,
für eine Jugendherberge oder Jugendfreizeitheim ist das Essen auf einem ziemlich hohen Niveau.
Also es gab dann gefüllte Paprika in vegetarisch und für die Fleischesser gab
es irgendwie so ein Schweine-Gulasch.
Weiß ich nicht, was das war. Also irgendwie Schweinefleischstreifen in irgendwie Soße.
Und alles ist echt gut zubereitet und schmackhaft und lecker. Das ist ganz gut.
Nach dem Mittagessen gab es dann einen Home Assistant, Erfahrungsaustausch auch
von Udo angesetzt und ich bin ja auch Home Assistant Benutzer.
Das ist so eine Heimautomatisierungssoftware, darüber kann man so Sachen steuern.
Ich steuere darüber oder ich messe darüber auch den Ertrag meiner Solaranlage,
und steuere darüber auch die Lüftung hier im Haus und auch die Heizung ein bisschen.
Also nicht vollständig, aber so ein bisschen.
Alles, was den Alltag so ein bisschen leichter macht, mache ich damit.
Und das kann man halt treiben von bis. Und da waren viele, die dann gesagt haben,
also wenn man mit Home Assistant anfängt, dann wird man angesteckt und automatisiert
halt alles, was irgendwie geht.
Ich halte mich da ja zurück. Also mein Licht ist nicht automatisiert.
Das könnte man natürlich machen, aber ich möchte mein Licht doch lieber weiter
manuell schalten und einfach den Schalter betätigen.
Das ist, glaube ich, Geschmackssache.
Ich habe den Trinkbrunnen von unseren Katzen automatisiert. Da ist ein Bewegungsmelder
dran und der geht halt nur an, wenn der Bewegungsmelder benutzt wird.
Das kann man natürlich auch ohne Home Assistant machen, mit einem einfachen
Bewegungsmelderschalter.
Aber ich finde es ganz gut, das irgendwie in Home Assistant automatisieren zu können.
Macht dann ja im Endeffekt auch keinen großartigen Unterschied.
Ja, da hat sich eine Gruppe gefunden, 15 Leute oder so, die alle Home Assistant
benutzen, wo wir uns jetzt auch weiterhin austauschen.
Wir haben eine Signal-Gruppe gegründet, Podstock Home Assistant Edicts heißt die, glaube ich.
Selbsthilfegruppe. Und das ist nett, sich dann mit anderen auszutauschen,
die unterschiedliche Erfahrungsstände haben.
Und ich glaube, dass ich da viel profitieren werde von den Sachen.
Was ich ganz gut fand, war, es gab gleich einen Synergieeffekt.
Denn einer der Teilnehmer hat berichtet, er hat sich mit einem 3D-Drucker eine
kleine Kunststoffmülltonne gedruckt und da einen kleinen Mikrokontroller reingesteckt
und drei Leuchtdioden in blau, schwarz und gelb oder so.
Schwarz natürlich, schwarz und Leuchtdioden, genau. Schwarzlicht ist klar.
Also drei Farben, wie auch immer. Und die hat er gekoppelt an einen Kalender,
wo drin steht, wann die Müllabfuhr kommt.
Und da leuchtet halt am Tag, bevor die Müllabfuhr kommt, leuchtet dann halt
die entsprechende Farbe der Mülltonne, die man rausstellen muss,
damit man eben nicht vergisst, die Mülltonne raus oder den Müll rauszubringen.
Fand ich total gut und ich habe dann gesagt, ja, ich habe sowas ähnliches,
aber ich kriege einfach nur eine Benachrichtigung auf mein Handy,
denn es gibt eine Home Assistant Integration, die heißt Waste Schedule Calendar oder so.
Habe ich vergessen, wie sie heißt. Ich kann mal eben noch gucken.
Ich habe das Handy in der Hand.
Mache ich mal eben Home Assistant App auf und dann gibt es unter Einstellungen
Geräte und Dienste ganz unten, weil es mit W anfängt.
Waste Collection Schedule heißt die Integration.
Und die erzeugt, da kann man halt sagen, wo man wohnt, und dann kriegt man automatisch
in den Kalender die Müllabfuhrtermine eingetragen.
Was sehr praktisch ist, weil dieses automatisch aktualisiert wird,
wenn es eine Änderung gibt.
Genau, und mit diesen beiden Projekten, einmal diesem 3D-Druck mit den Lampen
und mit der Benutzung dieser Extension, mein Projekt ist natürlich,
also ich wusste halt einfach, dass es es gibt, mehr habe ich nicht gemacht. ähm da ähm.
Ja, kann man jetzt halt einfach das automatisieren. Und ich bin am Überblick,
ob ich mir auch so eine Mülltonne oder irgendwie eine Lichtinstallation mache,
wo das dann nochmal ferne sichtbar ist.
Andererseits, so eine Notification auf dem Handy ist ja auch ganz praktisch.
Eigentlich reicht mir das schon.
Ja, genau, das war der Home Assistant Erfahrungsaustausch.
Und dann habe ich mich so ein bisschen durch den Tag treiben lassen.
Ich habe dann ein bisschen bei den Kulturpessimistinnen zugeschaut.
Die haben die hundertste Episode aufgenommen mit einer großen Live-Show.
Also das hat Spaß gemacht. Den habe ich kurz beim Stefan vorbeigeschaut.
Der hatte letztes Jahr schon meinen Plattenspieler repariert und jetzt nochmal.
Jetzt ist er auch tatsächlich, glaube ich, ich habe ihn zumindest jetzt getestet. Er läuft wieder.
Stefan hat einen Kabelbau für Einsteiger gemacht, also Audio-Kabel löten.
Da habe ich nicht so viel von mitbekommen, weil ich immer zu spät war.
Aber es war trotzdem hilfreich. Dann gab es Luft nach oben, eine Spielshow.
Luft nach oben ist ein Podcast von Johannes Wolf und Stefan Baumann,
den ich auch gerne höre und das ist immer lustig dazu zu hören.
Abendbrot, 18 Uhr und dann war es auch schon Zeit für Achso,
ne, dann gab es auch den Poetry Slam, ein Poetry Slam für Podcaster,
den es wohl auch schon öfter gab.
Ich habe den aber zum ersten Mal gesehen und das war toll.
Also Poetry Slam fand ich schon immer ganz attraktiv. Und jetzt mit Podcastern,
da gab es halt irgendwie verschiedene Beiträge.
Unter anderem hat der Blubberfrosch einen sehr schönen Vortrag gehalten,
in dem der Zusammenhang zwischen Climier Mörs, also Leck mich am Arsch auf Plattdeutsch,
Und dann kam Brummli, Brummli, Brummli. Und das ist natürlich eine Referenz auf Walter Mörs.
Kleinjahr Mörs, Walter Mörs, Brummli, Brummli. Fand ich einen sehr schönen Gedankengang.
Das haben sicherlich nicht alle verstanden, nur die, die Plattdeutsch kennen und Walter Mörs kennen.
Aber ich war die Zielgruppe und ich habe mich darüber sehr gefreut.
Ja, so. Und dann großes Highlight des gesamten Podstocks war dann am Samstagabend
20.30 Uhr mit nur ganz wenig Verzögerung kam Esel und Teddy, das Musical.
Krass. Einfach nur krass. Also Esel und Teddy ist ja ein Podcast,
den es schon über 19 Jahre lang gibt, den ich dann über das Podwichteln hier
im Einschlafen-Podcast kennengelernt habe.
Denn ich habe ja vor, weiß ich nicht, den Einschlafen-Podcast gibt es jetzt bald 16 Jahre.
Ich glaube so vor 13, 14 Jahren habe ich das Portewichteln veranstaltet.
Und da haben mir Esel und Teddy eine Episode zugewichtelt.
Und das war sehr lustig. Und darüber habe ich Esel und Teddy kennengelernt.
Also ich kenne sie nicht von Anfang an.
Ich habe sie quasi sehr spät in ihrer Schaffungsphase kennengelernt.
Nach irgendwie vier Jahren oder so, als es die schon gab. Also das war schon
ein etablierter Podcast, als ich angefangen habe.
Und ja, ich habe das jetzt die letzten 14 Jahre oder was verfolgt,
bin großer Fan geworden und habe ja dann vorletztes Jahr auf den Podstock,
bin ich ja extra hingefahren, weil sie zum ersten Mal live aufgetreten sind,
habe mir das angeschaut,
habe die beiden auch endlich kennengelernt, Stefan und Jan.
Und ja, das ist eine total nette Sache und ein sehr schöner Podcast.
Hört da auf jeden Fall alle rein.
Ähm, und ja, die sind einfach irre,
also, was die machen, das ist eine Bandbreite von so vielen Dingen,
die sie da auf die Beine stellen und dieses Jahr haben gesagt,
warum machen wir nicht ein Musical unter Mithilfe von Leni, also musikalischer
Leitung hat der Leni und natürlich ist sehr viel von der Musik mutmaßlich KI generiert gewesen,
habe ich dann auch gar nicht hinterfragt, dazu komme ich dann gleich noch,
ähm, aber, ähm,
sich auf die Bühne zu stellen und ein Musical zu singen, obwohl man offensichtlich
nicht singen kann, war echt stark.
Also es war deutlich besser, als ich erwartet habe.
Teddy, also Stefan, ist tatsächlich ein relativ begabter Sänger.
Er hat offensichtlich nicht viel Übung, aber es hat sehr viel,
sehr, sehr gut funktioniert.
Und Jan hat auch gesungen.
Obwohl er noch weniger Übung hat und eventuell ein klein bisschen weniger Talent als Stefan.
Aber es hat halt auch funktioniert und das war echt stark.
Also sich da hinzustellen und das zu machen und sich dann eben,
ja, gleich im ersten Song hieß es dann halt auch so, es ist nicht peinlich,
wenn es ehrlich ist oder wenn du es möchtest.
Ich habe den Textschulter vergessen. Also die Peinlichkeit dessen,
gleich zu thematisieren und zu sagen, nee, ist nicht peinlich, wir machen das jetzt.
Da gehört halt sehr, sehr viel Mut dazu und sehr viel breite Brust oder ein
Jackett mit breiten Schulterpolstern zumindest.
Und das hat einfach sehr, sehr gut funktioniert. Hat uns alle super gut mitgenommen,
abgeholt, mehrere Tränchen in den Augen verdrückt und auch bei anderen gesehen, echt starke Leistung.
Und Leni, die das Ganze geleitet hat, wirklich toller Job, also das hat sie
wirklich sehr, sehr gut gemacht,
aber ja klar, Eason und Teddy waren dann natürlich die Stars auf der Bühne und
völlig verdient den Udos Podcastpreis auf Papier,
eine besondere Ehrung ist das, glaube ich, weiß ich nicht.
Gab es vorher, glaube ich, immer nur auf Twitter und dann auf Mast und dann
den Udos Podcastpreis und Und für das beste Musical natürlich,
das beste Podcast-Musical ever.
Würde ich auf jeden Fall unterschreiben. Habe ich nicht, weil es ist ja Udos
Job, das zu unterschreiben.
Und gehe ich aber mit. War wirklich eine ganz großartige Show. Sehr viel Spaß gemacht.
Genau, und danach gab es dann eben keinen Tobi an Auftritt, aber für mich dann
doch noch die Chance, den mitgebrachten Bass zu benutzen, denn Bleepy Toys,
Stefan, Ansgar, Angebor, ich weiß gar nicht, was der noch alles für einen Namen hat,
der scheint das regelmäßiger zu machen, ich habe es aber noch nie mitbekommen, war noch nie dort.
Der macht Elektromusik.
So eine Art Techno. Ich weiß auch nicht genau, wie man es genau benennt.
Er hat einen riesen Fuhrpark an Synthesizern mitgebracht und MIDI-Controllern
und Geräten, die Töne erzeugen.
Und hat über eine Stunde, anderthalb
Stunden gebraucht, um das überhaupt aufzubauen und zu verkabeln.
Also wirklich einen riesen Aufwand betrieben, seine ganzen Geräte in Stimmung zu bringen.
Ich weiß gar nicht, wie das geklappt hätte, wenn wir auch mit Tobian gespielt
hätten. Das wäre im gleichen Ort im Zelthaus gewesen.
Eigentlich heißt es Zeltlagerhaus, abgekürzt Zelthaus.
Ich weiß nicht, also es ist das Nebenhaus da, wo man eben auch nachts noch laut
sein kann, ohne die Leute, die in der Jugendherberge schlafen,
dann noch zu stören. Was übrigens wirklich gut funktioniert hat.
So, und als dann Tobi dann abgesagt war, habe ich den Stefan gefragt,
so, hey, wie sieht es aus, darf ich mitspielen?
Und er guckt mich in großen Augen an, Entschuldigung, ich mache doch aber was ganz anderes als du.
Und ich so, ja, ich weiß, es ist eine irre Idee, aber wo, wenn nicht hier auf
dem Podstock, können wir irre Ideen ausprobieren?
Und dann hat er zugestimmt und hat mir das erlaubt, dass ich da mich mit reinflansche.
Also habe ich meinen Bass ausgepackt, Vorverstärker PA angeschlossen und ich
dachte, wir machen vielleicht noch einen Soundcheck und ich erfahre wenigstens, also ich wusste nichts.
Ich wusste, er macht elektronische Musik und er benutzt da diese Soundgeneratoren.
Ich wusste, er hat dann einen Controller, wo er die einzelnen Dinge an- und ausschalten kann.
Ich wusste aber überhaupt nicht, was für ein Stil, was für Tonarten,
ob es überhaupt Tonarten gibt oder ob das irgendwie komplett atonales, irres Zeug ist.
Ich wusste nichts und habe mich dann trotzdem mit meinem Bass dazugesellt und mal ausprobiert.
Und das ging dann, ja, weiß nicht, Samstagabend, 22.30 Uhr oder so,
haben wir glaube ich angefangen, ging das dann los.
Der Raum war voll mit Menschen, die zugehört haben. Und ich saß da und dachte
so, what the fuck mache ich?
Also wieso traue ich mich das jetzt hier? Weil ich weiß überhaupt nicht, was passiert.
Und stellte sich aber raus, dass sehr vieles von dem, was Stefan gemacht hat.
Durchaus einen einfachen Bass
vertragen konnte. Also er hat natürlich selber auch einen Bass gehabt.
Und für mich war das dann teilweise möglich, rauszufinden, was macht denn der
Bass gerade? Kann ich mich da einfach mit draufsetzen?
Oder ein bisschen variieren, ein bisschen was drüber machen.
Und er hat mir dann zwischendurch auch zugerufen, jetzt kommt hier gleich eine Variation.
Der Bass macht hier einen Lauf und dann habe ich halt kurz gehört, was für ein Lauf.
Ah, ich höre den Lauf, ich höre ihn raus und kann ihn dann mitspielen,
irgendwas draufsetzen.
Teilweise hat sein Bass aber auch Dinge gemacht, die ich einfach nicht raushören
konnte, wo die dann einfach so ein bisschen, okay, das ist interessant,
es wiederholt sich 20 Mal und ich habe es immer noch nicht rausgehört,
ich lasse es einfach, ich halte mich dann zurück.
Ich war auch zum Glück nicht sehr laut also ich war habe mich selber gerade
so gehört das heißt aber auch, dass ich für die anderen nicht gestört habe er
hat hinterher gesagt, er fand es toll,
ich weiß gar nicht, wie viel er von mir gehört hat, es gibt eine Aufzeichnung,
wenn die auf YouTube verfügbar wird, werde ich euch garantiert den Link irgendwie
zukommen lassen folgt mir auf Mastodon, da wird er sicherlich erscheinen,
ich kann ihn aber auch in der Episoden Beschreibung, also unter mic.fm slash
ep596 kann ich das dann nachträglich noch hinzufügen.
Könnt ihr regelmäßig mal nachschauen, ob es den Link dann da gibt. Ja.
Und das war dann auch schon der Samstag. Danach haben wir dann noch kurz in
Johannes Geburtstag reingefeiert.
Der Geburtstag. Und dann bin ich auch sehr früh ins Bett gegangen,
weil ich einfach auch schon wieder müde war.
Ich habe mich sogar von der Whisky-Verkostung ferngehalten, weil ich einfach
gemerkt habe, wenn ich jetzt noch Alkohol trinke, das ist nicht gut.
Ich habe ein Bier getrunken nach dem Auftritt, einfach weil ich dann froh war,
dass das halbwegs funktioniert hat und weil es eben Spaß gemacht hat und ich
bin tatsächlich den ganzen nächsten Tag noch mit Ohrwürmern von diesem,
Bleepy Toys Auftritt irgendwie rumgelatscht und das war ganz gut.
Genau. Am Sonntag das gleiche Spiel, früh aufstehen, Frühstück.
Und dann gab es noch einen Beitrag, noch einen Beitrag, wo ich daran beteiligt
war. Und zwar gab es einen Beitrag.
Ein Austausch zwischen Stefan, also Teddy von Ese und Teddy, und mir zum Thema KI.
Denn in der Episode zu ihrem 19. Geburtstag hat Stefan für Jan ein Click-Adventure
programmiert mit Cloud-Code.
Denn Stefan ist kein Programmierer, er wollte aber gerne so ein Click-Adventure bauen.
Und mit den KI-Generierungstools von, ich weiß nicht, also diese generativen
Cloud oder Cursor, da gibt es ja verschiedene Ansätze, kann man mittlerweile
Software erstellen, ohne programmieren zu können.
Was ich natürlich aus meinem beruflichen Kontext auch kenne.
Und er hat aber nicht nur das Spiel, die Software programmiert,
sondern auch die Inhalte mit der KI generieren oder verbessern lassen.
Und dann war es leider so, dass es in der Episode dann so weit gekommen ist,
dass Jan Texte von der KI-Generiert vorgelesen hat, wo Stefan sich dann kaputt
gelacht hat und gesagt hat, wie lustig, das höre ich jetzt auch gerade zum ersten
Mal, denn das hatte er vorher gar nicht gelesen.
An der Stelle habe ich ausgemacht, weil ich KI-generierte Inhalte,
die man nicht mal prüft, in so einer Podcast-Episode einfach nicht okay finde.
Das habe ich ihm dann auch geschrieben und dazu gab es dann Redebedarf und das
haben wir dann einfach auf dem Podstock in einer Diskussionsrunde gemacht.
Da haben wir dann wieder eine Fischburg gemacht, wo Stefan und ich,
aber dann eben auch Sky, mein Sohn, der eine noch klare ablehnende Haltung zum Thema generierte KI,
KI-generierte Inhalte hat als ich und Sabrina,
die so halb moderiert hat, aber eben halb auch teilgenommen hat.
Sabrina von dem Podcast Parlamentsrevue und dem Bundestagszusammenfasser mit
mir habe ich ja letztes Jahr auf dem Podstock schon was zum Thema gesagt.
Eine andere Fischbohle, was war denn das Thema? Ihr seid das Volk,
ihr seid der Chor, so hieß es ja nicht, ihr seid das Volk, ihr seid der Chor.
Also wie erreicht man Leute außerhalb der eigenen Barrel, war eine Arbeitsgruppe letztes Jahr.
Und jetzt ist halt dieses Jahr ein Thema, wie gehen wir mit KI-generierten Inhalten um.
Und das war auch ein ganz guter Austausch. Auch wieder anstrengend und ich war
hinterher völlig fertig in der Abschlussrunde nach dem Mittagessen.
Nee, vor dem Mittagessen war die Abschlussrunde, habe ich dann gesagt so,
was für ein Auf und Ab mit Energieleveln, weil danach war ich dann wieder ganz schön fertig.
Aber auch gut fertig, weil ich finde es total wichtig, sich mit dem Thema KI
generierte Inhalte auseinanderzusetzen.
Wird sicherlich nochmal im Haltungsblock kommen, der jetzt in separaten Episoden erscheint.
Deswegen gehe ich jetzt nicht weiter darauf ein. Aber es war gut,
diesen Austausch zu haben und ein Forum zu bieten und zu hören,
was noch andere Leute dazu zu sagen haben.
Ja, und dann war es das auch schon. Da haben wir noch ein bisschen mit abgebaut.
Ich war dieses Jahr nicht so viel am Abbaubeteil wie letztes Jahr.
Ich hatte aber noch Küchendienst.
Das ist dann halt auch so, dass man dann mit abtrocknen muss in der Küche,
wenn dann gegessen worden ist.
Muss man sich in so einen Dienstekalender eintragen. Das funktioniert aber ganz gut.
Dann steht man da halt trocken kurz ab mit der Belegschaft da,
die haben kurz erklärt, wie die Spülmaschine funktioniert. Und das ist nett, das ist gut.
Das war dann ein schöner Abschluss und danach sind wir nach Hause gefahren.
Und dann war es das auch schon mit dem Podstock und,
Ich kann einfach nur wiederholen, ich fühle mich da außerordentlich wohl,
das ist ein Ort, wo man sein kann, wie man ist und es finden sehr,
sehr viele interessante Gespräche statt, es ist sehr viel Freude,
sehr viel Spaß, sehr viel Flausch, Wohlfühlen und tausend nette Leute.
Und ich verstehe tatsächlich nicht, warum das so klein bleibt.
Also es war dieses Jahr ein bisschen größer als letztes Jahr.
Es sind auch einige Leute meinem Aufruf gefolgt, die aber dann auch selber Podcaster
sind und sich dann dahintrauen.
Das ist durchaus eine Veranstaltung, wo man auch als Nicht-Podcaster äußerst
herzlich willkommen wird.
In der Vorstellungsrunde darf man nicht sagen, ich bin nur Hörer,
dann gibt es ein großes Boo von allen, sondern man muss sagen, ich bin Hörer.
Dann gibt es Applaus, denn die Podcaster, die dort sind, die brauchen ja Hörer,
die freuen sich über Hörer, alle wollen Hörer haben und wenn dann Hörer kommen, dann ist das schön.
Also falls ihr keinen eigenen Podcast habt und denkt, damit seid ihr dann auf
dem Podstock irgendwie falsch, es gibt keine Pflicht dort einen Podcast zu haben.
Es gibt zwar die Möglichkeit, dort einen Podcast anzufangen,
wenn man es denn möchte, aber auch dazu gibt es keine Pflicht.
Es gibt keine Podcast-Pflicht.
Es reicht, wenn man ein bisschen Interesse an Podcasting hat.
Die meisten Sachen, die dort stattfinden, haben aber gar nicht direkt was mit
Podcasting zu tun. Also es gibt auch Sessions zum Thema Stricken und Häkeln.
Es gibt Sessions zum Thema, weiß ich nicht. Also man kann halt alles,
was man dort tut, ist okay.
Also die Sessions, die man dort einreicht, die dort stattfinden, das Programm.
Ihr könnt es ja auch mal noch einsehen, wenn ihr einfach auf podstock.de oder
direkt auf mein.podstock.de geht.
Da gibt es das Programm, da kann man sich reinschauen. Ich meine,
Kabelbau für Einsteiger. Klar, hat ein bisschen was mit Podcasting zu tun,
weil man bei Podcasting ein Audiokabel braucht.
Aber man braucht Audiokabel ja auch für die Stereinlage, wenn man nicht Podcasts macht.
Diese Spiele, Shows, Löten im Allgemeinen, Planetarium. Ich meine...
Der Astro-Workshop, den Lars anbietet, den Machterwaller, er hat eben auch einen
Astronomie-Podcast, aber der ist da nicht so relevant.
Also er kommt dorthin, um über Astronomie zu reden und Raumfahrt und nicht über
seinen Podcast und das ist natürlich cool.
So die Musik, die da stattfindet, Spiele, es gab ganz viele Rollenspiele,
der Art, wie hat ganz viele Rollenspiele veranstaltet und mitgebracht.
Das hat ja nicht unbedingt was mit Podcasting zu tun.
Deswegen, wenn ihr Lust habt, wilde Menschen zu treffen, kennenzulernen oder
einfach ein schönes, inspirierendes, ich glaube, inspirierend.
Wohlfühlinspiration, ich weiß nicht, wie man Podstock am besten beschreibt,
für mich ist es Wohlfühlinspiration mit Flausch und Einhörnern.
Und das macht echt Spaß.
Jetzt sehe ich hier gerade im Programm Blood on the Clock Tower.
Ich habe es doch richtig gesagt.
Es gibt eine Garn-Tauschbörse, wo man Strickgarn oder Häkelgarn tauschen kann.
Es gibt eine Puzzlebörse.
Wenn ihr Puzzles habt, die ihr nicht mehr haben möchtet, könnt ihr die mitbringen
und gegen andere Puzzle tauschen. Am Ende waren wieder ganz viele Puzzle über.
Die konnte man sich dann einfach mitnehmen, wenn man puzzeln mag.
Und es ist einfach ein sehr, sehr schöner Austausch und einige Leute spielen
einfach so Tischtennis ohne dabei einen Podcast aufzunehmen,
auch das ist okay, man wundert sich.
Okay, in diesem Sinne fange ich mal mit dem Vorlesen an.
Kommen wir also zu Herrn Rilke. Wir sind in der Gesamtausgabe sämtliche Gedichte
in einem Band bei Position 2184 von 6863,32%.
Wie ich in der letzten Episode schon festgestellt habe, bin ich wahrscheinlich
ein bisschen durcheinander gekommen.
Aber sei es drum, ich lese euch jetzt das Gedicht vor Menschen bei Nacht.
Irgendwann werde ich sicherlich alle Rilke-Gedichte vorgelesen haben.
Vielleicht nicht in der richtigen Reihenfolge dieses sämtliche Gedichte-Dings.
Aber Menschen bei Nacht passt doch auch ganz gut zum Potsdok insofern.
Die Nächte sind nicht für die Menge gemacht.
Von deinem Nachbar trennt dich die Nacht und du sollst ihn nicht suchen trotzdem.
Und machst du nachts deine Stube Licht, um Menschen zu schauen ins Angesicht.
So musst du bedenken, wem.
Die Menschen sind furchtbar vom Licht entstellt, das von ihren Gesichtern träuft.
Und haben sie nachts sich zusammengesetzt, so schaust du eine wankende Welt
durcheinander gehäuft.
Auf ihren Stirnen hat gelber Schein alle Gedanken verdrängt und ihren Blicken
flackert, der Wein an ihren Händen hängt, die schwere Gebärde,
mit der sie sich bei ihren Gesprächen verstehen und dabei sagen sie ich und
ich und meinen irgendwen.
Ich glaube, das habe ich noch nicht vorgelesen. Das kommt mir irgendwie neu
vor, oder unbekannt vor.
Aber ich habe schon so viele Rilkes vorgelesen, dass ich es einfach nicht sagen kann.
Ich merke mir mal, dass ich das hier vorgelesen habe in Episode 596.
Das nächste heißt Nachbar und
da ist auch kein Deez dran, ob ich das irgendwann vorgelesen habe. Naja.
Dann noch eine Kapitelmarke. Und Johann Wolfgang von Goethe.
In Rom. Wir sind bei Position 1966.
24 Prozent. Ich hoffe, dass ich hier wenigstens die Reihenfolge richtig habe,
weil hier ist ja doch ein bisschen wichtig.
Rom, achso, Augen zu und zugehört.
Wenn ich schon Riten etabliere, muss ich mich auch dran halten.
Ist es ein Ritus oder ein Ritual? Wo ist der Unterschied?
Klärt mich auf unter tobi.eigeschlafen-podcast.de Augen zu und zu gehört Rom, den 17. November.
Wir sind zurück. Heute Nacht fiel ein entsetzlicher Regenguss mit Donner und Blitzen.
Nun regnet es fort und ist immer warm dabei.
Ich kann, ich aber kann nur mit wenig Worten das Glück dieses Tages bezeichnen.
Ich habe die Fresko-Gemälde von Dominicin in Andrea della Valle angleichen.
Die Farnesische Galerie von Karachi gesehen.
Freilich zu viel für Monate, geschweige für einen Tag.
Den 18. November. Es ist wieder schön Wetter, ein heller, freundlicher, warmer Tag.
Ich sah in der Farnesina die Geschichte der Psyche, deren farbige Nachbildungen,
solange meine Zimmer erheitern, dann zu St.
Peter in Montorio die Verklärung von Raphael.
Alles alte Bekannte wie Freunde, die man sich in der Ferne durch Briefwechsel
gemacht hat und die man nun von Angesicht sieht.
Das Mitleben ist doch etwas ganz anderes.
Jedes wahre Verhältnis und Missverhältnis spricht sich sogleich aus.
Auch finden sich aller Orten und Enden herrliche Sachen, von denen nicht so
viel Redens ist, die nicht so oft durch Kupfer und Nachbildungen in die Welt gestreut sind.
Und hiervon bringe ich manches mit, gezeichnet von guten, jungen Künstlern.
Gut, den 18. November. Der nächste Abschnitt ist wieder ein bisschen länger.
Den lese ich euch dann lieber nächstes Mal vor.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine gute Nacht. Schlaft recht gut.
Ich habe auch eine Menge Schlaf nachzuholen vom Podstockwochenende,
aber ich bereue nichts. Und manchmal muss man Energie investieren,
um schöne Dinge zu erleben.
Und ich werde hoffentlich nächstes Jahr wieder dabei sein. Die Termine stehen
jetzt schon bis 2029 fest, glaube ich.
Genau, der 2029-Termin wurde gerade auf Mastodon veröffentlicht.
Auf der Webseite www.podstock.de findet ihr alles Weitere.
Klickt euch ein Ticket, seid nächstes Jahr dabei.
Und es wird bestimmt großartig. Ich habe euch alle lieb. Bis zum nächsten Mal. Gute Nacht.
