EP 597 ~ Heidenheim, Athen und Rom mit Goethe

Es gibt mal wieder ein kleines Bisschen St. Pauli Content, weil ich am Wochenende in Heidenheim war. Und dann kommt endlich der erste Teil von meinem Athen-Bericht. War! Das! Schön!
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Toby
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Bianca

Veröffentlicht am 27.04.2026
Heidenheim, Athen und Rom mit Goethe - Episodenbild

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Diese Transkription enthält vermutlich ein paar Fehler, hilft aber bei der Suche. Wer das hier liest schläft auch ein!


Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zum Einschlafen-Podcast Episode 597.
Ich bin Tobi, ich lese euch heute Goethe vor.
Davor gibt es ein kleines Gedicht von Rainer Maria Rilke und davor erzähle ich
euch was, damit ihr abgelenkt seid von euren eigenen Gedanken und besser einschlafen könnt.
Vielen Dank für euer Feedback zum neuen Haltungsblog, der ja nicht neu ist,
aber den ich jetzt rausgeschnitten habe aus den normalen Einschlafen-Podcast-Episoden.
Er erscheint jetzt als eigene, separate Episode, aber auch im Einschlafen-Podcast.
Die ersten Fragen haben mich schon erreicht, kann ich den auch separat abonnieren?
Das gucke ich nochmal, ob ich das möchte und kann und was das eigentlich für mich bedeutet.
Für mich ist der Haltungsblock Teil vom Einschlafen-Podcast.
Und da soll er auch bleiben.
Es wird den Einschlafen-Podcast nicht mehr ohne Haltungsblock geben.
Vielleicht irgendwann mal als Premium-Upgrade für alle, die beweisen können,
dass sie den Haltungsblog noch anders hören.
Ich weiß es nicht. Nein, das ist alles Quatsch.
Mir ist es wichtig, dass ihr den Haltungsblog bekommt. Ihr bekommt ihn jetzt in separaten Episoden.
Das hat viele Leute gefreut und ich habe da ein paar Hörer dazu gewonnen,
die sich für mein entspanntes Gemurmel hier im Einschlafen-Podcast nicht so
sehr interessieren, aber für den Haltungsblog, und das ist ganz gut.
Und die Leute, die den Einschlafen-Podcast gehören, einer hat gesagt so,
er vermisst den Halsungsblock im Einschlafen-Podcast, aber er ist ja noch da.
Spiel einfach beide Episoden, dann habt ihr es fast wie vorher.
Ich hoffe, das klappt für alle.
Der nächste erscheint dann in zwei Wochen.
Bevor ich mit dem eigentlichen Thema
der Sendung anfange, was natürlich Griechenland ist, wie versprochen.
Möchte ich noch ganz kurz erzählen, warum meine Stimme noch ein bisschen überlegt
ist. Ich war nämlich am Wochenende in Heidenheim zum ersten Mal in meinem Leben.
Ein ganz süßes, kleines Städtchen auf der A7 einfach direkt runtergefahren,
was natürlich im Moment nicht geht.
Samstagfrüh um sechs aufgestanden auf die A7. Da musste ich dann mehrfach runter,
weil die irgendwie auf zwei oder drei Abschnitten gerade komplett gesperrt ist.
Da wird saniert und durfte dann durch lauter kleine niedersächsische und hessische
Dörfchen fahren, was wirklich auch ganz malerisch war. Und ich habe es trotzdem
irgendwie in acht Stunden geschafft.
Mein neues Auto hat tatsächlich eine sehr schnelle Ladeleistung.
Ich musste keine längeren Pausen einlegen und bin gut runtergekommen.
Habe mich dann da mit meinem lieben Freund und Arbeitskollegen Fabian getroffen und seiner Crew.
Lauter nette, entspannte Leute mit komischen Namen, die ich jetzt hier nicht nenne.
Liebe Grüße, war echt nett bei euch.
Und alles war schön, das Wetter war schön. Das Städtchen Heidenheim ist schön.
Da latscht man dann hoch auf den Berg und da kommt man irgendwie erst an einem
Zoo vorbei. Das sehe ich ja mittlerweile sehr kritisch, so Tierparks.
Und vielleicht mit dem nächsten Haltungsblock, weiß ich nicht.
Dann an einer großen Klinik, wo auch noch gebaut worden ist,
also es schien wirklich groß zu sein und dann kommt man zum Stadion und das
ist tatsächlich klein, das sieht nicht alt und,
klein gewachsen aus, sondern Heinheim hat da so ein ja,
so ein Beton-Dings stehend, das aber echt klein ist, weiß nicht,
15.000 Zuschauer passen da rein oder so, wirklich kuschelig,
Und wir hatten Karten im Heimbereich, das mache ich eigentlich nicht so gerne.
Und wenn, dann sind das so Karten im Heimbereich, die aber als Gästetickets verkauft werden.
Das heißt, die Heimfans dort wissen dann Bescheid, dass da auch Gästefans sind
und man ist so ein bisschen getrennt.
Häufig ist das kein Problem. Also in Frankfurt war das kein Problem.
Das passiert öfter mal, dass man nicht so richtig getrennt ist von den Heimfans,
aber dann nah dran, weil dann da irgendwie Heimkarten über waren,
die da als Gästekarten verkauft werden.
So, hier war es jetzt aber so, wir haben die Karten von einem Heidenheimer bekommen,
der da irgendwie Connections hat und die waren am Kiosk.
Also ich habe dann geguckt, in welchen Block müssen wir eigentlich und da stand dann nur Kiosk.
Das ist irgendwie auf der anderen Seite vom Gästebereich einmal quasi die Gegend
gerade, was im Mellantor die Gegend gerade wäre, ganz rüber.
Und da ist dann so ein Bereich, da geht man dann rein und runter zum Spielfeld
sind es dann noch so vier, fünf Stufen.
Und dann ist man quasi am Spielfeldrand.
Da waren dann auch direkt bei uns, da kurz vor der Eckfahne sozusagen,
die Fernsehinterviews.
Wir waren also sehr nah dran, als vor dem Spiel dann Alexander Bessin und Frank
Schmidt interviewt worden sind. Die haben sich auch sehr freundlich begrüßt, sehr herzlich.
Und wir waren da ganz nah dran und direkt hinter einem ist dann der Kiosk,
also ein Bierstand, ein großer Bierstand, wo echt nicht viel los war.
Also das war während des Spiels Bier holen, da dreht man sich um,
geht zwei Schritte, sagt vier Bier, da hat man sie schon und dann geht man wieder
drei Schritte zurück, da stehen dann auch noch so Stehtische rum,
wo man das Bier abstellt, also wirklich toll und dann über dem Kiosk geht es
auch nicht viel weiter, also sind auch nur ein paar Sitzreihen,
glaube ich, Fahnsitzplätze, ich glaube schon Und dann war es das.
Also ganz toll und ganz entspannte Stimmung. Natürlich irgendwie alle in Heidenheim
Trikots. Ich durfte auch keine St. Pauli Farben tragen.
Fand ich auch okay.
Ich finde, Gästefans im Heimbereich müssen sich benehmen, wenn die irgendwie
laut jubeln oder sich irgendwie weiß nicht, auch noch Schmähgesänge auf den
Heimbereich singen oder so. Das gehört sich nicht.
Das macht man einfach nicht. Das ist unanständig. Vor allem,
wenn die Heimmannschaft verliert, nicht.
Da habe ich ganz unangenehme Erfahrungen auch bei St. Pauli gemacht mit Gästefans.
Bei mir im Heimbereich, die dann sich nicht benehmen konnten,
das will ich einfach nicht.
Ich habe mir sogar noch einen Heidenheim Schal gekauft, weil ich hatte dann doch ein St.
Pauli T-Shirt an unter der Jacke, aber meine Kollegen haben gesagt,
nee, das kannst du nicht machen.
Erstens ziehst du das T-Shirt jetzt mal auf links. Oh, man sieht ja,
dass es auf links ist. Kann sein, dass es abgeben muss. Dann habe ich mir zur Tarnung,
Halt über das auf links gezogene T-Shirt und über die Jacke noch einen Heidenheim-Schal gehängt.
11,90 als Tarnung und ich finde ihn auch nicht schlimm. Ich finde ja auch Heidenheim nicht schlimm.
Also ich mag den Verein durchaus ganz gern. Da gibt es jetzt wenig,
was ich dran bekritteln könnte. Und irgendwie sind sie mir sympathisch.
Ich meine, Frank Schmidt allein schon.
Das ist jetzt nicht schlimm, einen Heidenheim-Schal zu haben.
Ja, ich bleibe natürlich St. Pauli-Fan. Ich werde jetzt nicht Heidenheim-Fan.
Gut, das Einzige, was an dem Tag nicht so schön war, war der Spielverlauf.
Nein, zwei Sachen waren nicht schön.
Der Spielverlauf war furchtbar. In der dritten Minute kassieren wir ein Tor nach Ecke.
Und dann kriegen wir es einfach nicht auf die Kette, irgendwas zu machen.
Also es war ein wirklich laues Spiel, ganz schlecht aufgebaut.
In den Zweikämpfen nicht konsequent genug. Und es war wirklich grausam.
Und am Ende haben wir halt alles nach vorne geworfen. Und dann kriegt man halt
in der Endphase nochmal ein Tor nach eigener Ecke. Also wir haben eine Ecke
und die fahren aber den Konter und machen das Tor.
Lustigerweise hatte ich direkt davor noch zu dem Heidenheim-Fan daneben gestanden,
dem ich dann auch irgendwann offenbart habe, dass ich eigentlich St.
Pauli-Fan will, der das aber nicht schlimm fand, weil sie haben ja offensichtlich,
also da war schon klar, dass sie gewinnen werden.
Da ging kein Weg mehr dran vorbei. Es war offensichtlich, dass wir kein Tor schießen können.
Hatte ich noch zu ihm gesagt, Ecken sind immer gefährlich für beide Seiten.
Und das stimmt auch. Es fallen häufiger mal Tore nach Ecken und nicht immer
nur in das Tor, wo gerade die Ecke stattfindet, sondern manchmal eben auch dann
durch den Konto auf der anderen Seite.
Und genau das ist dann passiert. Und dann lacht er und fällt mir in die Arme
und freut sich. Und ich habe mich nicht gefreut. Also der Spielverlauf war schlimm.
Das Spiel war schlimm. Aber das Bier war gut und die Stimmung war gut und das Wetter war gut.
Das zweite, was schlimm war, war die Pressekonferenz. Also wir sind dann nach
dem Spiel irgendwie schon ein bisschen bedröppelt wieder runtergestiegen von
dem Berg und haben noch bei einem Italiener was gegessen, Osteria irgendwas hieß der Laden.
Sehr leckere Trüffelpasta und komische Bedienung.
Nicht so richtig Bock auf uns gehabt, glaube ich.
Und danach war ich noch kurz in einer Kneipe. Wie hieß das? Pop?
War das das Pop? Ich glaube, das war das Pop. Ich weiß es aber nicht mehr.
Es gab mehrere Kneipen und ich war dann irgendwann auch betrunken.
So, dann sind wir irgendwann betrunken in unsere Unterkunft gekommen.
Ich habe dann mit Fabian mir ein Hotelzimmer geteilt.
Also Hotel, es war irgendwie so ein Zimmer, wo man irgendwie reingehen konnte.
Irgendwie eine Wohnung, die irgendwie so umgebaut ist zu Unterkunft.
Ich glaube eher so für Saisonarbeiter oder Handwerker.
Einfach, aber okay. Das Einzige, was mich so ein bisschen gestört hat, war das Bett.
Das war nämlich nur 1,80m lang. Ich bin aber 1,96m groß. Das heißt,
mit Kissen und ein bisschen Abstand zur Wand hängen dann meine Füße irgendwie
so 20, 30 cm hinten aus dem Bett raus.
Das war irgendwie komisch. Und es gab einen Fernseher mit YouTube.
Und wir haben den Fehler gemacht, haben uns noch die Pressekonferenz angeguckt.
Das war das zweite Schlimme. Das Zimmer war nicht schlimm, das Bett war okay.
Die Pressekonferenz hat mich richtig runtergezogen. Denn Alexander Blessin hat
wenig versteckt, dass er die Schuld eigentlich der Mannschaft gibt.
Er sagt so Sachen wie, ja, wir hatten eigentlich einen ganz guten Matchplan,
aber der wurde da nicht umgesetzt oder so. Also es war eindeutig,
hat er die Schuld der Mannschaft gegeben.
Und das macht man nicht als Trainer. Das fand ich unanständig.
Und seit dieser Pressekonferenz stimme ich dem lieben Erik von St.
Pop, dem Podcast, wo ich auch ab und zu zu Gast war, zu. Der sagt mir schon
lange, dass Blessin abgelöst werden muss.
Ich halte eigentlich nichts von überstürzten Trainerwechseln und dass wir in
der Liga nicht um Europa spielen, wie wir eigentlich das Anfang der Saison gedacht
haben, war eigentlich immer klar.
Für St. Pauli kann es in der Bundesliga immer nur um den Klassenerhalt gehen.
Und dass man dann Abstiegskampf hat. Also ich hatte mir vor der Saison gewünscht,
dass wir mal nicht ständig im Abstiegskampf sind.
Das wäre so ein Traum gewesen. Es ist aber so und das finde ich gar nicht schlimm,
aber das Wie und jetzt auch das, wie man miteinander umgeht,
das ist eigentlich nicht schön.
Und ich freue mich für alle HSV-Fans, dass wir es ihnen möglich machen,
mit 31 Punkten die Klasse zu halten.
Das ist beachtlich, dass das geht.
Ansonsten habe ich mit der Saison irgendwie abgeschlossen. Also ich glaube irgendwie
nicht, dass wir in diesem Zustand mit diesem Trainer gegen Mainz Punkte holen können.
Auswärts in Leipzig schon eher vielleicht ein Punkt, weil das denen dann auch
egal oder so. Und die sind ja immer nett zu uns.
Und dann ist halt Endspiel zu Hause gegen Wolfsburg. Und spätestens da wird
Wolfsburg uns überholen.
Und ich hoffe einfach nur, dass wir, dass es nicht passiert und dass wir irgendwie
auf dem Relegationsplatz bleiben. Und dann gucken wir mal, gegen Elbersberg haben wir keine Chance.
Aber vielleicht gegen irgendwen anders aus der zweiten Liga,
wenn Blessin bis dahin weg ist und wir einen sonnigen Tag haben,
können wir die Relegation schaffen.
Ansonsten geht es halt auch vielleicht direkt runter in die zweite Liga,
was nicht wirklich eine Katastrophe ist.
Zweite Liga macht Spaß, also rein emotional finde ich die zweite Liga schöner.
Da gibt es die netteren Gegner, die netteren Stadien, da gibt es natürlich auch unangenehme Gegner,
aber die gibt es in der ersten Liga auch vor allem gibt es in der ersten Liga
viele langweilige Gegner, so Plastikvereine,
die ich weiß ja nicht, ich mag einfach nicht nach Leverkusen fahren und da verlieren
wenn da irgendwie 20.000 Fans nur im Stadion sind oder so das ist irgendwie,
das ist alles komisch und Leipzig ist komisch und Wolfsburg ist komisch,
ach so mit denen gehen wir vielleicht zusammen runter.
Naja, ich weiß nicht, es ist alles irgendwie so rein emotional,
das zweite Liga ist schon okay.
Finanziell ist es halt schade und dieses ständige Verlieren macht halt keinen Spaß.
Und das Wie-Verlieren macht auch keinen Spaß. Ich wünsche mir natürlich Spieler,
die Tore schießen, Stürmer, die auch mal irgendwie einen reinmachen und sich
nicht ständig verletzen.
Da haben wir auch echt Pech gehabt dieses Jahr, jetzt ist auch noch Pire Larch verletzt.
Aber ich wünsche mir vor allem einen Trainer, der es irgendwie schafft,
die Mannschaft zusammenzuhalten und irgendwie im Moment habe ich das Gefühl,
dass Blessin die Mannschaft dazu bringt, gegen ihn zu spielen.
Und das ist irgendwie am Ende von der Saison.
Also wenn die Mannschaft schon den Klassenerhalt abgeschrieben hat und einfach
nur noch dem Trainer sagen würde, du bist ein Idiot, dann soll er halt gar nicht erst spielen.
Aber sei es drum. Kommen wir mal zum Griechenland-Urlaub.
Und ich weiß schon, dass es gar nicht schlimm ist, jetzt hier zehn Minuten ein
anderes Thema besprochen zu haben, was dann ja für meinen Griechenland-Bericht sozusagen fehlt.
Denn es wird definitiv wieder ein Reisebericht in mehreren Etappen.
Es wird weitere Episoden geben.
Denn es war einfach unfassbar gut. Es war wirklich bereichernd,
großartig, anders, neu.
Und ich weiß gar nicht, wie viel ich davon irgendwie rüberbringen kann,
wenn ich hier davon erzähle. ich habe natürlich wieder Fotos gemacht und Sky
hat auch Fotos gemacht, die werde ich auch veröffentlichen, vielleicht noch
nicht mal zu dieser Episode, weil ich noch nicht durch bin.
Ich habe so viele Bilder gemacht, dass es ja, ich bin immer noch bei 400 in
dem Album, das ich eventuell teilen will, das sind natürlich viel zu viele.
Da müssen noch irgendwie ganz viele raus.
Aber ja, mal sehen.
Aber ihr braucht ja auch die Fotos nicht direkt zur Episode,
die solltet ihr euch ja eh vorstellen und dann zu dieser Vorstellung einschlafen
und dann könnt ihr euch das Fotoalbum vielleicht hinterher angucken.
Oder, wenn ihr die Episode später hört, schaut euch das Fotoalbum vorher an.
Es wird verfügbar sein unter der kurzurl htdp www.mikfm mikmartaederkonrad.fm
freddymercury www.mikfm.de.
EP597 Fotos, also E, einschlafen Podcast, EP597 ist die Episodenummer und dann
Fotos mit F, alles zusammen.
Das ist die Kurzweil, mikfm slash EP597 Fotos.
Genau, da wird der erste Schwung erscheinen. Wahrscheinlich,
wenn ihr jetzt gerade einschlaft, vielleicht noch nicht.
Okay, also wir sind losgeflogen. Ich bin ja schon das dritte Mal dieses Jahr
geflogen. Ganz schön peinlich eigentlich.
Ich fühle mich damit auch wirklich nicht gut und ich freue mich,
dass ich den Rest des Jahres voraussichtlich nicht mehr fliege.
Also da müsste schon was Schräges passieren, dass ich nochmal fliege.
Ich habe noch zwei Reisen geplant, die aber beide mit der Bahn.
Im Sommer nach Brügge und im Spätsommer nach Spanien.
Und es wird beides mit der Bahn stattfinden. Und auf Spanien freue ich mich da fast noch mehr,
denn da fahre ich mit dem Nachtzug nach Paris und dann mit dem TGV einen Tag
später weiter mit Sky zur Sonnenfinsternis nach Barcelona und dann mit dem Auto
noch ein bisschen weiter mit dem Mietauto.
Das wird großartig. Aber Brügge wird bestimmt auch schön und beides mit der Bahn.
Ich habe das Gefühl, ich fliege zu viel. Und ich mag halt auch dieses Fliegen-Erlebnis
eigentlich nicht. Zum Flughafen möglichst früh.
Wir haben diesmal Langzeitparken am Flughafen in Hamburg gemacht.
Das kostet irgendwie 180 Euro oder was.
Also es war auch noch teuer, das Auto dann da zu parken.
Und dann...
Man kann natürlich auch andere Möglichkeiten irgendwo anders parken, dann mit dem Bus.
Ich kann natürlich auch mit dem Auto, was wir sonst ja immer machen,
ist mit dem Auto nach Tosted das Auto da im Parkhaus stehen lassen, dann mit der Bahn rein,
aber jetzt ist auch noch die S-Bahn, die ist eins kaputt zwischen Hauptbahnhof
und Berliner Tor, dann muss man da Ersatzverkehr und das alles mit Koffern,
das ist einfach nicht so.
Und im Parkhaus Tosted sind mir auch mal die Kennzeichen geklaut worden,
deswegen mag ich das auch nicht mehr so gerne.
Egal, also an dem Sonntag mit dem Auto zum Parkhaus beim Flughafen gefahren,
zum Koffer abgeben gegangen und dann auf den Flieger gewartet.
Und das schon, finde ich immer doof, Koffer abgeben, durch die Security gehen,
Gürtel ausziehen, Schuhe ausziehen.
Dann machen sie immer meinen Rucksack auf, weil da sind halt Kameras drin.
Und die werden dann immer geprüft, ob da nicht Sprengstoff dran ist.
Ich weiß nicht, warum gerade an Kameras immer Sprengstoff drin ist, aber ich weiß es nicht.
Oder ich sehe einfach so gefährlich aus. Das kann ja auch sein,
dass ich zufällig immer ich ausgewählt werde.
Und ja, dann bist du halt durch die Security und hast halt genug Zeit,
weil du musst ja mit Puffer, damit, falls irgendwas schief geht,
und dann hängt man da irgendwie eine Stunde oder so in diesem Terminal ab,
kauft sich wahrscheinlich noch ein überteuertes Brötchen.
Das Einzige, wo ich immer Lust drauf habe, aber was ich dann nicht mache,
weil das auch irgendwie Quatsch ist, es gibt ja so einen Eisautomaten,
wo Speiseeis verkauft wird und der ist mit so einem Saugnapf,
da wird dann irgendwie, wenn du das Eis ausgewählt hast, fährt so ein Saugnapf
in einen Karton rein, wo das Eis drin liegt.
Und dann wird quasi per Unterdruck das Eis an den Saugnapf gezogen.
Und dann wird es daraus fallen gelassen. Ich finde diesen Automaten so toll.
Ich sitze da einmal vor und da ist auch der Wasserspender. Deswegen sitze ich
da und warte, ob irgendein verzweifeltes Elternteil seinem nörgeligen Kind so ein Eis spendiert.
Ich nörgle immer selber, ich gönne mir aber selber das Eis nicht.
Das ist immer ganz lustig. Ja gut, aber das ist zwar lustig,
aber es ist halt nicht schön da.
So, und dann kommt dieser Boarding-Moment, wo man dann zum Gate muss und dann
wird man in Gruppen eingeteilt und dann stehen alle auf und stellen sich an.
Und ich weiß aber nicht, was das bedeutet.
Also natürlich ist das irgendwie vielleicht sinnvoll, wenn Menschen mit Supportbedarf,
Familien mit kleinen Kindern und Kinderwagen und so, dass die dann irgendwie
zuerst dürfen, damit die sich da nicht durchdrängeln müssen,
weil sobald dann alle dürfen, wird es halt drängelig.
Das finde ich okay. Ob die Business-Klasse jetzt unbedingt als erstes einsteigen
muss, damit sie auch schön irgendwie in der ersten Reihe schon sitzt,
wenn dann der ganze andere Trost da durchkommt, weiß ich nicht.
Wenn ich Business fahre, möchte ich eigentlich als Letzter einsteigen dürfen,
damit ich nicht da irgendwie so lange auf diesem Sitz bleiben muss.
Das ist eigentlich viel besser, wenn man nicht als Erster einsteigt.
Naja gut, und dann ist halt irgendwann deine Gruppe dran und dann musst du dich
da hinstellen und anstellen.
Da ist noch jemand vor dir, der in der Gruppe dahinter gehört und dann falsch steht.
Es ist, so weiß ich nicht. Ich mag das alles nicht. Und dann zwängt man sich
in dieses Flugzeug rein.
Wir hatten diesmal Sitze am Notausgang, damit ich mit meinen Beinen irgendwie besser zurechtkomme.
Und das, ja, es geht dann auch. Der Flug nach Athen war es dreieinhalb Stunden oder so. War dann okay.
Ich weiß gar nicht mehr, wie lange das war. Aber schön ist das alles nicht.
Also ich mag fliegen. Das ist kein gutes Erlebnis. Und dann kommt man da an.
Muss durch irgendwas durchgehen und dann muss man auf seinen Koffer warten und
dann ist wieder dieses alberne Verhalten am Kofferband die gesamte Kofferbahn
irgendwie, stehen sie dicht an dicht irgendwie,
in Athen gibt es auch keine Linie, wo steht hier bitte warten sondern stehen
halt direkt quasi sitzen schon fast auf dem,
Transportband und warten auf ihren Koffer und wenn deiner dann endlich kommt
dann kommst du nicht ran, weil da stehen halt schon tausend Leute im Weg was soll denn das alles,
Da kann man auch ein bisschen weiter hinten stehen und andere Leute durchlassen.
Es waren viele Schulklassen dabei, junge Menschen, die dann vielleicht irgendwie
das auch zum ersten Mal machen und aufgeregt sind.
Sei es ihnen gegönnt, aber es ist halt einfach kein gutes Erlebnis.
Und dann ist der Flughafen natürlich auch nie irgendwie mitten in der Stadt.
Es ist ja auch gut so, dass der nicht mitten in der Stadt ist.
Also es gibt natürlich Städte, da gibt es Flughäfen mitten in der Stadt.
In London zum Beispiel, aber da finde ich man ja auch eher nach Heathrow,
das ist wirklich nicht mitten in der Stadt, sondern ganz weit draußen. So ist es auch in Athen.
Und dann muss man halt irgendwie da reinkommen, da gibt es dann Busse,
wir haben uns aber entschieden, komm, wir nehmen uns ein Taxi.
War auch nicht so teuer und wir kennen uns halt in Athen nicht aus und wir wollten
einfach direkt zu unserer Wohnung und nicht jetzt noch irgendwie gucken,
welche Bahnlinie ist der zum Besten und so weiter und so fort.
Dann gab es noch Sondertarife für den Bus, der zum Flughafen fährt und dann
wusste ich nicht, wo man da ankommt und ich weiß nicht.
Also Taxi gegönnt und reingefahren Sonntagabend in die Stadt und ich dachte,
da kann ja nicht so viel los sein.
Pustekuchen in Athen ist anscheinend irgendwie immer viel Verkehr,
immer enge Straßen, viel Aufregung.
Der Taxifahrer hat sich überhaupt nicht mit uns unterhalten.
Ich saß halt vorne, weil wir waren halt zu dritt.
Sky, Steph und ich wollten uns nicht zu dritt auf die Rückbank zwängen und dann
sitzt man vorne beim Fahrer und ich dachte, man hält sich vielleicht kurz,
aber der hat das halt irgendwie, vielleicht konnte er nicht so gut Englisch, ich weiß es nicht.
Hat er nicht so richtig Bock. Er hat komische Musikerinnen gehabt,
immer das Fenster auf und zu gemacht.
Hat er geraucht? Nee, geraucht hat er nicht. Irgendwie raucht es auch komisch, ich weiß nicht.
Ich habe nur gehofft, dass wir da bald raus dürfen. Dann hat er sich an einer
Kreuzung zu spät auf den Linksabbieger einsortiert und hat dann irgendwie Stress
mit dem Auto von hinten gemacht.
Er ist dann rechts von uns hingefahren und dann wurden die Fenster runter gekurbelt
und irgendwie wild diskutiert.
Ich habe gar nicht so richtig verstanden, ist das Ist das jetzt gefährlich?
Ist das jetzt eine Kritik? Oder kennen die sich?
Für mich nicht einschätzbar. Ich habe natürlich kein Wort verstanden,
weil ich überhaupt kein Griechisch kann.
Und es war so, äh, was geht? So, was ist hier los? Muss ich jetzt aussteigen?
Und es ging halt so über mich rüber, die Diskussion.
Weil ich saß halt auf dem Beifahrersitz und der Fahrer von dem Auto rechts von
uns hat sich dann mit unserem Fahrer intensiv unterhalten.
Ich glaube, es ging um die Situation, dass er sich zu spät links einsetzt.
Aber ich weiß es nicht mal.
Man weiß das ja nicht. So, und dann hat er irgendwann, ist dann der andere weiter
und dann hat er unser Fahrrad das Fenster wieder zugemacht und sich so ganz
kleinlaut entschuldigt.
Und irgendwie irgendwas Nettes, er wirkte dann irgendwie auch ganz geknickt,
er hat wohl gemerkt, dass ich mich da nicht so wohl gefühlt habe.
Aber wie gesagt, nicht so gutes Englisch und dann haben wir das wieder gelassen.
Die Straßen sind aber wirklich dann teilweise sehr eng. Also gerade da,
wo wir gewohnt haben, das war nördlich vom Stadtzentrum und der Stadtteil hieß, glaube ich, Attica.
Ich kann mal eben nachgucken, wenn ihr herausfinden wollt, wo wir da gewohnt
haben, kann ich euch die...
Sogar die Adresse verraten. Über Airbnb gab es das.
Wo bin ich denn da? Wo ist denn hier? Wieso ist denn das alles?
Achso, ich habe hier die falsche Karten.
Ich will eigentlich lieber das haben. Genau.
Michael Voda hieß die Straße. 138. War ganz okay.
Wirkte ganz modern. Aber dann doch irgendwie war die Bude dann ganz schön runtergekommen.
Egal, bevor wir bei der Bude waren, mussten wir halt durch diese engen Straßen.
Und das war ganz schön, ja, heiß irgendwie.
Und ich habe mich auch spontan nicht besonders wohl gefühlt in Athen.
Es war irgendwie eng und auch beengend und dann hatten alle Häuser,
hatten so Balkone, aber so Jalousien, die dann so ganz steil runter irgendwie
Schatten gespendet haben.
Klar, da wird es natürlich im Sommer sehr heiß und du brauchst irgendwie Sonnenschutz.
Also gibt es irgendwie Jalousien. Das sah alles irgendwie sehr gleich aus und
ziemlich runtergekommen. Das war nicht,
Es sah nicht einladend aus, sondern eher schäbig, rummelig, irgendwie nicht schön.
Und dann die Stadt war, es gab zwar grün, es gibt überall Bäume,
ganz viele Orangenbäume, die dann auch geblüht haben und noch Früchte getragen haben.
Und so Platanen, die gerade zurückgeschnitten waren oder weiß nicht,
was das für Bäume sind. Also ganz viele ganz frisch zurückgeschnittene Stadtbäume.
Aber halt alles auch sehr eng und ja, weiß nicht. Ich habe mich da nicht spontan
wohl gefühlt, sondern es war eher komisch. Genau.
So, und dann haben wir an dem Abend auch gar nichts mehr großartig gemacht.
Wir sind dann irgendwie in unsere Wohnung geschlichen.
Sofa war leider sehr, genau, jetzt kurz zur Wohnung.
Alles ganz okay, alles ganz modern, aber halt billig eingerichtet.
Und das Sofa war echt durchgesessen. Also da saß man quasi auf dem Gestänge
und mein Bett war auch nicht besonders bequem.
Also das Lattenrost war irgendwie, die Latten waren einzeln irgendwie,
lagen die da drin und waren halt verrutscht, sodass man erst mal in der Mitte
durchgeplumpst ist. Da musste man erstmal die Latten wieder richtig hinlegen vom Lattenrost.
Und es ging alles. Aber es war halt auch nicht wirklich schön modern,
neu, luxuriös, schon mal gar nicht.
Es war alles okay. Küchenausstattung, Ikea, das ist ja okay,
das habe ich ja zu Hause auch.
Und ja, weiß nicht.
Funktional, optisch ansprechend. zur Nutzung tatsächlich so ein bisschen, weiß ich nicht.
Also so ein durchgesessenes Sofa. Sofa hatte ich lange nicht.
Man will ja auch mal auf dem Sofa sitzen und lesen. Gut, da habe ich halt mir
auf dem Bett gelegt und gelesen. Nachdem ich da die Latten richtig hingeschoben
hatte, ging das dann auch.
Ja, der Plan sah vor, dass wir am ersten Tag erstmal ankommen.
Also an dem Sonntag haben wir gar nicht viel gemacht.
Ich komme mal zum Montag.
An dem Montag hatten wir auch keinen dedizierten Plan.
Da wollten wir einfach ein bisschen mal uns die Stadt anschauen,
auf uns wirken lassen, irgendwie runtergucken, wo irgendwie alles ist und einfach erstmal ankommen.
Sind dann also zur S-Bahn ein Attiki U-Bahn, S-Bahn, weiß ich nicht also da
ist halt so eine Haltestelle von der Metro ist,
Ist von U-Bahn. Ich weiß es nicht. Es gibt auch Tunnel. Aber in Hamburg gibt
es halt die U-Bahn und die S-Bahn.
Die S-Bahn fährt größtenteils unterirdisch und die U-Bahn fährt größtenteils
überirdisch. Das ist eigentlich ganz lustig.
Ist ja egal. Es gibt halt eine kleine Bahn und die Haltestelle war auch nicht weit weg.
Und Google Maps hat uns einmal über die Bahn rüber und von der anderen Seite
reingeführt. Muss man gar nicht, haben wir dann festgestellt.
Aber das muss man auch erstmal alles lernen.
Google Maps war sowieso nur so teilweise hilfreich. Also viele Informationen
von Google Maps waren einfach nicht richtig.
Wo zum Beispiel Bushaltestellen sind, wann die Bahn fährt, wie man da hinkommt.
Das war teilweise einfach falsch.
Das hat mich irgendwie irritiert.
Schlimm war das natürlich nicht, aber ja genau. Attiki nicht weit weg und irgendwann
wussten wir auch, dass man in fünf Minuten hingehen kann und nicht zehn Minuten braucht.
Indem man nicht über die Bahn einmal rüber und dann von einer Seite reingeht.
Genau, damals sind wir runtergefahren an den Montagmorgen und sind bis zur Haltestelle
Akropolis gefahren, glaube ich sogar, um da auszusteigen und uns erstmal zu
orientieren, wo sind wir überhaupt und wie geht das alles.
Und haben uns dann da einfach ein bisschen umgeguckt. Wir hatten uns zum Frühstücken
ein Restaurant ausgesucht, das hieß Minardise, irgendwie französisch, glaube ich.
Hatte eine sehr gute Bewertung und in den Kommentaren stand sehr guter Kaffee.
Deswegen sind wir dahin. Das war auch ganz nah bei der Akropolis.
Und das war tatsächlich sehr gut wir haben ich habe einen Omelette bestellt
das war jetzt nicht so der Brüller aber der Kaffee war fantastisch,
der war wirklich gut und Steff hat so einen griechischen Joghurt mit Müsli und Früchten gegessen,
das war sehr gut und die Süßspeisen sahen gut aus wir haben dann gar keinen
Kuchen mehr gegessen, weil das Omelette war zwar nicht der Knaller aber viel
und ich hatte dann einfach keinen Hunger mehr eigentlich hätte ich immer Bock
gehabt, da noch ein bisschen so Süßspeisen zu essen,
Kuchen, irgendwie solche Sachen gab es da.
Es war auch ganz nett. Interessant fand ich, dass es auch im März da,
also man kann da nicht drin sitzen, man kann ja nur draußen sitzen an der Straße,
aber das war so eine Seitenstraße,
und obwohl das halt quasi im Zentrum war.
War es da recht ruhig.
Also da war nicht viel Verkehr und für den Montagmorgen war alles ganz entspannt.
Und da war auch sonst niemand außer uns, der gegessen hat. Und die beiden Betreiber
saßen halt draußen auf den Plätzen, auf die wir uns dann gesetzt haben.
Und als wir da auf die zugegangen sind, sind sie aufgestanden.
Ah, ihr wollt Frühstück, oder?
Als hätten sie uns erwartet, als hätte ich irgendwie reserviert mit Foto,
dass sie uns dann gleich erkennen.
Aber sie hatten recht. Wir hatten genau das anvisiert und haben dann da gefrühstückt.
Das war schön. Genau.
Danach sind wir dann rumgelatscht. Wie gesagt, wir hatten nichts geplant und
keine Tickets gebucht. Tickets gebucht hatten wir vorher, allerdings nur für Dienstag.
Donnerstag und Freitag, Dienstag war Akropolis-Tag, Donnerstag war Delphi und
Freitag war das Museum, das archäologische Museum, das war das,
was wir vorher gebucht hatten.
Genau, alles andere haben wir spontan gemacht und am Montag sind wir dann als
erstes zum Zapeyon gegangen ich muss mal eben nachgucken auf den Fotos ob das
stimmt, was ich hier erzähle Richtung Zapeyon, aber nee, wir sind erst bei so
einem Tor vorbeigekommen.
Das Hadrians Tor genau so ein großes schönes Tor was da so relativ freistehend
rumsteht und da sind wir vorbeigekommen.
Direkt dahinter ist der ähm,
Ein alter Tempel von Zeus. Olympiaion heißt das, glaube ich. Genau, das ist das wohl.
Großer Tempel aus dem 16. Jahrhundert vor Christus. Und ja, genau,
das ist da hinter dem Hadrians-Tor.
Und da sah nach einem schönen großen Park aus.
Und dann musste man einmal drumherum und da war dann der Eingang.
Und dann kostete das 20 Euro pro Erwachsenen, kinderfrei. Also bis 18 oder bis 25 oder so.
Zahlt man da bei fast gar nichts irgendwie Eintritt. Das ist sehr günstig dann für Familien.
Aber 20 Euro pro Erwachstum, dachte ich zuerst, oh, das war teuer.
Und da dachte ich, na gut, das wird sich schon lohnen. Gehen wir mal rein.
Das hat sich nicht so gelohnt. Also bei diesem.
Olympiaion Zeus-Tempel, da sind wir dann rein.
Das ist ein schöner großer Park mit einem schön angelegten Weg und so ein paar
Schildern, was es denn da so gibt.
Aber von dem Tempel ist halt kaum noch was über. Da sind irgendwie so ein paar Säulen.
Zum Fotografieren braucht man nicht reinzugehen. Das kann man eigentlich besser
von oben fotografieren. Von der Akropolis, wo man oben drauf schaut,
ist es eigentlich sogar ganz nett.
Aber innen drin war einfach nicht so viel zu sehen. Also am Boden waren so ein paar Grundrisse.
Zwei sehr große Säulen standen dann noch so freistehend rum.
Eine war irgendwie umgefallen.
Und dann war noch irgendwas so in einem Eingezäunt, in einem Baugerüst.
Ja, war ein schöner erster Eindruck von, wie sehen denn solche Städten aus.
Aber für 40 Euro, also zwei Erwachsene, hätte ich mir das, glaube ich, lieber gespart.
Das war jetzt nicht so der Knaller, da ganz nah ran zu gehen zu dürfen an diese
Säulen. Und so richtig reingehen darf man halt auch nicht.
Es wird ja auch wissenschaftlich untersucht und muss ja auch gepflegt werden.
Also es war schon okay, dass man nicht rangehen darf.
Aber naja, ich werde mal ein Foto, das ist so ein Panorama-Foto davon,
in das Fotoalbum stellen.
Da sieht man sehr viel grauen Himmel an dem Dach, was leider so ein bisschen
sehr bedeckt wurde hinterher noch schöner, aber da sieht man diese zwei hohen
Säulen, die da so auf der weiten Wiese irgendwo stehen und rechts noch so ein bisschen,
ähm ja,
Ein paar andere Säulen, die dann aber halt eingezäunt waren mit so einem Baugrust.
Und im Hintergrund, die Akropolis tatsächlich, ganz weit weg sieht man die große
griechische Flagge, die oben.
Wobei, sieht man auf meiner Fälle noch mal besser. Egal.
Genau. So, das war's. Und dann
haben wir am Ende noch eine kleine Katze getroffen, waren ganz erfreut.
Aber es war auch unser erster Tag in Athen und wir haben dann sehr sehr viele
Katzen gefunden, also da gibt es sehr viele streunende Katzen und wild lebende
Katzen teilweise nicht besonders gesund teilweise aber auch,
gut gepflegt und werden auch versorgt, das war schon ganz nett, also ganz niedlich.
Ja, das war das danach sind wir weitergegangen zum Subpayon.
Ich glaube, das ist auch der Sitz von irgendeinem ist das,
Kongresszentrum steht da. Das ist ein Kongresszentrum. Ich dachte,
da ist irgendwie Regierungssitz von irgendwas.
Egal. Ein sehr beeindruckendes Gebäude. Dahinter gibt es den Nationalkarten.
Den hätte ich gerne besucht. Haben wir aber nicht.
An dem Tag zumindest nicht. Wir haben es später an dem Samstag nochmal probiert.
Da war der aber geschlossen und gesperrt.
Zappelion hat ein sehr schönes Portal.
Im Eingangsbereich kann man so ein bisschen reingehen. Da steht ein Olivenbaum,
wo die also ein Kunstwerk, das eine Olivenbaum darstellen soll,
wo die Blätter aus Gold sind oder zumindest vergoldet,
und dann sind da so schwarze Oliven drin und halt ein bisschen geäst und das
hat mich total beeindruckt das war total schön, das stand da einfach an der Ecke,
das ist bestimmt auch kein besonders tolles Kunstwerk, aber es war total schön,
habe ich auch ein Foto von ist nicht besonders gut geworden,
aber naja Zappelion und dann sind wir noch weiter gegangen zum Stadion Vielen Dank.
Das olympische Stadion Panathinaiku,
und das ist halt dieses, weiß ich nicht, ganz lang gestreckt Marmor Sitz rein,
ich glaube das ist das wohl dann früher,
die olympischen Spiele ausgetragen worden und sowas irgendwie und das war hübsch,
da sind wir aber nicht reingegangen da hatte man wieder 20 Euro pro Erwachsenen
zahlen müssen und das sah jetzt nicht so aus als gäbe es da eine Stadionführung
die irgendwie beeindruckend wäre,
sondern Das hätte man bezahlt, um da einmal irgendwie reingehen zu dürfen.
Ja, nach dieser Erfahrung mit dem Zeus-Tempel haben wir uns das gespart und
sind dann einfach weitergegangen.
Genau, und so haben wir uns irgendwie durch die Stadt treiben lassen,
haben noch ein paar Statuen gesehen.
Interessanterweise eine von Tom, wie heißt der, Lord Byron,
Tom Bypona steht da, wo das natürlich kein P ist, sondern ein Ro.
Griechische Buchstaben lesen war dann auch so eine Sache, die ich dann üben musste.
Ich meine, das Omega erkennt man und dann denkt man gleich, oh,
das Rho sieht halt aus wie ein lateinisches P und dann muss man immer konzentrieren.
Ja, und dann gibt es das...
Das Delta und dann gibt es lauter Buchstaben, die so aussehen,
als wären es irgendwie eigentlich ein griechisches A, wo der Mittelstrich fehlt.
Aber dann ist es doch ein Lambda oder ein Delta. Und dann, ja,
also ich glaube, da steht Hellas auf dem Sockel von dem Lord Byron.
Hellas und dann T, weiß ich nicht, T-O-N, würde ich es lesen,
aber es ist bestimmt auch wieder falsch.
Und dann Byrona, also Bypona, ja, ich habe dann wirklich irgendwann nochmal
das griechische Alphabet rausgesucht und geguckt, was ist denn das nochmal für ein Buchstabe?
Sigma erkennt man vielleicht noch aus der mathematischen Summenformel,
und dann muss man halt echt ein bisschen, bevor man ausspricht,
was man glaubt zu lesen, muss man überlegen, ob man die Buchstabe erstmal richtig
erkannt hat und dann spricht man es aus und dann erkennt man das Wort vielleicht sogar.
Aber es war alles nicht ganz so einfach genau eine Statue von Alexander dem
Großen gab es und ja, da haben wir es ein bisschen treiben lassen,
sind dann hoch zur Akropolis aber nicht rein, sondern quasi links dran vorbei
westlich dran vorbei gelatscht aber da kann man schon mal ein bisschen sehen
da kann man so ein Theater reingucken und man sieht auch oben.
Die Tempelanlagen und so Und das ist schon ganz nett.
Und dann im nördlichen Teil von der Akropolis gibt es dann einen Aussichtspunkt,
wo man auch noch irgendwie hochlatschen kann.
Mal eben, ob ich das irgendwie sehen kann, wie das da heißt.
Ist das der Aussichtspunkt? Nee, das ist schon das Observatorium. Wo ist denn hier?
Ich scrolle hier gerade über die Karte. Da habe ich schon wieder verlaufen.
Und wo ist denn hier die Hügel der Nymphen? Ist es das vielleicht?
Vielleicht ist es der Hügel der Nymphen.
Das kann doch nichts angehen. Ich habe mich hier gerade verlaufen auf der Karte
von Athen. Ich wollte euch sagen, wie dieser Aussichtspunkt heißt.
Aber letztendlich, die Akropolis hat zwei Eingänge. Einer ist unten und quasi
auf Höhe der U-Bahn-Station.
Und den Eingang zur Akropolis hatte ich aber gar nicht gesehen,
obwohl wir da in der U-Bahn-Station gewesen waren. Das wird später nochmal relevant, am Dienstag.
Und dann sind wir aber außen rum gegangen an dem Theater vorbei,
und waren dann quasi auf der,
Nordwestseite und da geht es in Kino Arius Pargus Hügel, ist es das?
Historische Sehenswürdigkeiten, ein historischer Felsen, der als Tagesort des
obersten Gerichts für Rechtssachen im Artikel Griechenland diente. Das kann gut sein.
Genau, und von da hat man einen richtig schönen Blick. Ja doch, genau, das war das.
Da sollte man auf jeden Fall mal hinlatschen. Da muss man so ein paar Stufen hoch auf diese Felsen.
Und von dem Felsen hat man dann wirklich einen schönen Blick auf die Akropolis,
aber auch über ganz Athen.
Genau, der ist das, so heißt das.
Das war sehr schön, da zu sein und mal zu schauen. Die Stadt ist halt doch ganz schön groß.
Und dann gibt es ja auch noch so weiterführende Städte, also Piraeus,
die Hafenstadt, könnte man denken, gehört zu Athen, ist aber halt eine eigene
Stadt, ist aber halt fließender Übergang sozusagen.
Ist jetzt nicht so groß wie L.A. Ich war ja im Oktober, November gerade in L.A.
Und war beeindruckt, wie groß die Stadt eigentlich ist.
So groß ist es nicht. Nicht so, dass man irgendwie eine Stunde braucht,
um drüber wegzufliegen, aber schon beeindruckend groß und halt alles bebaut und wenig grün.
Es gibt zwar Parks, aber nicht viele und das sieht da von oben schon beeindruckend aus.
Man kann auch ein paar ganz nette Sachen entdecken.
Der Blick auf die Akropolis ist natürlich toll, aber man kann auch runtergucken
auf noch andere Tempelanlagen und Kirchen.
Man sieht das Observatorium, also eine Sternwarte, auch ein Foto und dann gibt
es ein sehr schönes Graffiti mitten in der Stadt,
wo eine lachende Frau und noch zwei weitere Gesichter.
Also es sieht zumindest weiblich aus. Aber so ein bisschen abstrakt und auch
schon ein bisschen kaputt, das Graffiti.
Ich stelle das Foto auf jeden Fall mit ins Album.
Und ihr erkennt das daran, dass man eigentlich nur Stadt sieht bis zum Horizont,
wo dann irgendwie Hügel sind. Ziemlich diesig.
Im Vordergrund unten rechts ist unscharf ein Busch, der gerade gelb blüht.
Hat sowieso vieles geblüht.
Und dann sieht man halt nur Stadt. Aber wenn ihr da mal schaut,
direkt über den Busch, seht ihr eine Häuserfassade, so am Anfang des zweiten
Drittels im Bild sozusagen, die sehr auffällig grün ist.
Da ist so ein Moos, helles Moos grün und dann direkt da drüber ist dieses Graffiti.
Auf dem Bild sind natürlich noch viel mehr Graffitis zu sehen.
Ein großer Papagei weiter links, der so halb verdeckt ist. Und ja, es gibt viele Graffiti.
Aber das war, sah von da oben halt richtig toll aus. Also irgendwie hat man
da hingegangen, wow. Gedacht so, Mensch, was für ein tolles Graffiti.
Graffito. Ist das Einzahl, Mehrzahl? Ist ja auch egal. Jetzt habe ich auch noch
Lateinprobleme oder was.
Ich bin aber in Griechenland. Genau, also da sollte man auf jeden Fall hoch.
Das Observatorium sieht toll aus. und ja, dann sind wir da runter,
wenn man von da, das ist dann quasi der,
obere Eingang zu Akropolis ist dann auch da oben und den hatte ich mir auch
gemerkt und der war ja auch quasi dann auf unserer Seite wie gesagt,
das wird dann für Dienstag nochmal relevant, diese Information,
wenn man da dann runter geht zur nächsten S-Bahn-Haltestelle.
Tisejo da ist dann so die Touri fallen Straßenmarkt-Geschichte.
Also da sind ganz viele fliegende Händler am Montag,
Am frühen Nachmittag waren wir dann ungefähr da. Da war da nicht so viel los.
Also wenig Touristen und auch nur ein paar Stände. Aber eine Künstlerin hat da ihre Fotos verkauft.
Die hatte da eine Analogkamera irgendwie auf ihrem Tisch und so ein paar Fotos.
Und dann bin ich natürlich gleich mal irgendwie mich unterhalten.
Sie waren zu zweit. Die eine hat gezeichnet, glaube ich, und die andere hat
halt Fotos gemacht mit ihrer Analogkamera und hat dann mir irgendwie was von
ihren Filmen erzählt, die ich aber alle schon kannte. und dann habe ich halt
meine Analogkamera rausgeholt und habe ein bisschen gefachsimpelt.
Das war ganz nett. Haben wir Spaß gehabt.
Und ja, viele Katzen. Und da haben wir auch die erste Katzenfütterung gesehen,
inklusive, ich zeige euch ein Foto, wo ganz viele Katzen gerade unter einem Zaun durchgucken.
Dahinter ist so ein Park.
Und da kam dann auf einmal jemand und hat den Katzenfutter hingelegt.
Und die vorderste Katze sieht fast aus wie unsere.
Also es ist, glaube ich, keine russisch-blaue, die da zu sehen ist.
Aber es sah ein bisschen aus wie Loki, wie unser Kater.
Und dann musste ich da ein Foto machen, wie sie da gerade Katzenfutter bekommen
haben und am Fressen sind.
Ja, und eine Langhaarkatze und eine Kurzhaarkatze. Alle möglichen Katzen haben wir fotografiert.
Das war irgendwie ganz niedlich.
Genau. Ja, und dann sind wir wieder zurück.
Ich bin dann abends nochmal los, um was zu essen zu holen.
Wo war ich denn da unterwegs? Weiß es gar nicht mehr.
Ich weiß auch gar nicht mehr, was wir am Montagabend gegessen haben.
Aber im Wesentlichen haben wir halt immer versucht, irgendwas zu finden,
was irgendwie in der Nähe ist, wo man nicht so weit laufen muss.
Weil wir haben echt viele Schritte gemacht an den Tagen.
Okay, jetzt gucke ich mal auf die Uhrzeit. Oh, 44 Minuten. Dann würde ich sagen,
zum Dienstag, den ich ja jetzt schon mehrfach geteilt habe. Ihr seid schon ganz
gespannt, was am Dienstag passiert ist.
Aber müsst ihr gar nicht. Es hat alles gut funktioniert.
Wir waren ein bisschen planlos und hektisch am Dienstagmorgen.
Das erzähle ich euch aber in der nächsten Episode und stattdessen lese ich euch
jetzt ein bisschen Rilke und Goethe vor.
Ich glaube übrigens, dass ich am Anfang der Episode gesagt hatte, dass ich Kant vorlese.
Das ist immer noch so tief in mir drin. Das ist natürlich nicht Kant,
den ich gleich vorlese, sondern Goethe mit der ätherischen Reise.
Aber erstmal kommt Herr Rilke.
Und der Herr Rilke dieser Woche heißt Der Nachbar.
Wir sind in sämtlich Gedichte in einem Band. Bei Position 21,90, 32%.
Vielleicht habe ich es schon vorgelesen, weil ich ja durcheinander gekommen
bin. Vielleicht auch nicht.
Zumindest geht der Nachbar so. Fremde Geige, gehst du mir nach?
Hier, mein Nachbar kommt gerade übrigens. Der kleine Kater. Hallo.
Hallo Kater, komm mal hier. Willst du auf meinen Schoß kommen?
Kannst du ins Mikrofon schnochen, wenn du möchtest.
Das wäre eher nach Hunger, ne? Guckst mich an. Ich habe gerade Leckerli bekommen,
bevor ich aufgenommen habe.
Und dann gefressen eben, ganz laut geknuspert. Und jetzt ist es schon wieder.
Komm noch her, komm. Komm mal her, auf meinen Schoß.
Fühlst du gar nicht. Du guckst nur.
Warum ich nicht nochmal Leckerli rausholne? Das war wirklich eine schwierige Frage.
Der Nachbar Rainer Maria Röcke. Fremde Geige gehst du mir nach.
In wieviel fernen Städten schon sprach deine einsame Nacht zu meiner?
Spielen dich Hunderte, spielt dich Einer? Gibt es in allen großen Städten solche,
die sich ohne dich schon in den Flüssen verloren hätten?
Und warum trifft es immer mich? Warum bin ich immer der Nachbar derer,
die dich bange zwingen zu singen und zu sagen, das Leben ist schwerer als die
Schwere von allen Dingen?
Gut, da mache ich die Notiz dran, dass ich das in dieser Episode vorgelesen
habe. Das ist die Episode Mitte Nummer 597.
Und dann gehen wir mal zum Herrn Goethe.
Die italienische Reise, oder nur italienische Reise heißt das Buch,
von Johann Wolfgang von Goethe. Von und zu.
Wir sind in Rom und das ist bei Position 1971.
Von 8276, 24% des Buches haben wir geschafft.
Jetzt kommt der Kater doch auf meinen Schoß. Er ist noch ein bisschen rumgeguckt.
Jetzt ist er da. Hier ist das Mikrofon. Immer hier. Ich habe das Schnurren.
Warte mal. Du musst erst mit dem Buch kuscheln. Du musst dein Köpfchen an dem Buch reiben.
Dein Buch. Möchtest du das markieren?
Da schnurrst du. Dann guckst du dir den Spruchschutz an.
Ja. Tret ich um. Halt mir dein Hintern.
Und leg dich auf meine Beine. Die Beine sind natürlich hochgelegt,
wie immer, wenn ich einschlafen Podcast aufnehme.
Liegen meine Unterschenkel auf dem Hocker.
Und der Kater liegt jetzt auf meinen Beinen.
Warum gucken die eigentlich immer Richtung Füße, wenn die sich so auf die Beine
legen? Machen eure Katzen das auch?
Weiß es nicht, könnte ja auch mal anders rumliegen findest du aber besser,
wenn ich ihm nach dem Arsch krauliere, ne?
Okay ja, Entschuldigung ich bin abgelenkt von einem Kater der ist aber auch
süß, der sieht auch viel schöner aus, als die räudige Katze da auf dem Foto ja,
ein ganz schöner Kater bist du, der schönste von der Katze, nein,
Quatschkram du bist unser Kater und du hast ganz furchtbar, meine Güte Gott, oh Gott, oh Gott,
So viel Haare. Verlierst dein ganz süß Winterfell. Danke, dass du mir das bringst.
Mir war auch ganz kalt. Jetzt habe ich dein Winterfell.
Ach ja. Johann Wolfgang von Kühl. Wir sind in der dänischen Reise.
Bei 24% in Rom. Und zwar am 18. November.
Augen zu und zugehört. Dass ich mit Tischbein schon so lange durch die Briefe
in dem besten Verhältnis stehe,
dass ich ihm so manchen Wunsch sogar ohne Hoffnung nach Italien zu kommen mitgeteilt,
machte unser Zusammentreffen sogleich fruchtbar und erfreulich.
Er hatte immer an mich gedacht und für mich gesorgt.
Auch was die Steine betrifft, mit welchen die alten und neuen gebaut,
ist er vollkommen zu Hause.
Er hat sie recht gründlich studiert, wobei ihm sein Künstlerauge und die Künstlerlust
an sinnlichen Dingen sehr zustatten kommt.
Eine für mich ausgewählte Sammlung von Musterstücken hat er vor kurzem nach
Weimar abgesendet, die mich bei meiner Zurückkunft freundlich empfangen soll.
Ein bedeutender Nachtrag hat sich indessen gefunden.
Ein Geistlicher, der sich jetzt in Frankreich auffällt und über die antiken
Steinarten ein Werk auszuarbeiten dachte, erhielt durch die Gunst der Propagande
ansehnliche Stücke Marmor von der Insel Paros.
Diese wurden hier zu Musterstücken verschnitten und zwölf verschiedene Stücke,
auch für mich beiseitegelegt, vom feinsten bis zum gröbsten Korn,
von der größten Reinheit und dann minder und mehr mit Glimmer gemischt,
jene zur Bildhauerei, diese zur Architektur anwendbar. Wie viel?
Eine genaue Kenntnis des Materials, worin die künstliche Arbeiter zu ihrer Beurteilung
hilft, fällt genugsam in die Augen.
Gelegenheit gibt es genug dergleichen hier zusammenzuschleppen.
Auf den Ruinen des Neronischen Palastes gingen wir durch frisch aufgehäufelte
Artischockenländer und konnten uns nicht enthalten, die Taschen vollzustecken von Granit,
Porphyr und Marmortäfelchen, die zu tausenden hier herumliegen und von der alten
Herrlichkeit der damit überkleideten Wände noch als unerschöpfliche Zeugen gelten.
Zum 18. November. Nun muss ich aber auch von einem wunderbaren problematischen
Bilde sprechen, das sich auf jene trefflichen Dinge noch immer gut sehen lässt.
Schon vor mehreren Jahren hielt sich hier ein Franzos auf, als Liebhaber der
Kunst und Sammler bekannt.
Er kommt zum Besitz eines antiken Gemäldes auf Kalk. Niemand weiß woher.
Er lässt das Bild durch Mengs restaurieren und hat es als ein geschätztes Werk in seiner Sammlung.
Winkelmann spricht irgendwo mit Enthusiasmus davon.
Er stellt den Ganymed vor, der dem Jupiter eine Schale Wein reicht und dagegen einen Kuss empfängt.
Der Franzose stirbt und hinterlässt das Bild seiner Wirten als Antik.
Mengs stirbt und sagt auf dem Todbette, es sei nicht Antike, er habe es gemalt.
Und nun streitet alles gegeneinander. Der eine behauptet, es sei von Mengs zum
Scherz nur so leicht hingemacht.
Der andere Teil sagt, Mengs habe nie so etwas machen können.
Ja, es sei beinahe für Raphael zu schön.
Ich habe es gestern gesehen und muss sagen, dass ich auch nichts Schöneres kenne
als die Figur Ganymeds Kopf und Rücken.
Das andere ist viel restauriert.
Indessen ist das Bild diskreditiert und die arme Frau will niemand von dem Schatz erlösen.
Heute geht es am 20. November 1786. Also nicht für euch, sondern für Herrn Goethe.
Für euch geht es in zwei Wochen hier weiter. Bis dahin wünsche ich euch eine
gute Nacht. Schlaft recht gut.
Ich hoffe, ihr findet ausreichend viel Schlaf. Ich habe schon wieder zu wenig
Schlaf gefunden in Heidenheim. Konnte ich nicht so gut schlafen.
Aber da komme ich drüber weg. Und ja, die Nächte werden kürzer.
Da muss man extra darauf achten, dass man ausreichend Schlaf findet,
denn Schlafen ist wichtig für eure Gesundheit, für euer Wohlbefinden und für eigentlich alles.
Ich hab euch alle lieb, bis zum nächsten Mal. Gute Nacht.