Mehr zum Digital Independence Day und die Rezepte sind hier!
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Veröffentlicht am 03.02.2026
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Hallo William und herzlich willkommen zum Einschlafen-Podcast Episode 592. Ich bin Tobi.
Ich lese euch heute Goethe vor. Nochmal, das dritte Mal in Folge übrigens.
Sorry, ich habe letzte Woche irgendwie vergessen, dass ja ein ungeraden Folgenkant
dran ist. Nächste Woche, nächstes Mal wieder, also in zwei Wochen.
Einschlafen-Podcast erscheint ja alle zwei Wochen. Ich fange nochmal von vorne an.
Nein, also ich lese euch heute Goethe vor, aus der italienischen Reise.
Davor erzähle ich euch ein bisschen, ne, davor gibt es den Rilke der Woche,
jetzt bin ich so aus dem Konzept gewesen, dass ich überhaupt nicht mehr weiß,
wie mein Anfangssermon ging. Aufgeschrieben habe ich mir den übrigens nie.
Davor lese ich euch ein Gedicht von Rilke vor, das war früher das Gedicht der
Woche, oder der Rilke der Woche.
Aber wie gesagt, der Einschlafen-Podcast erscheint alle zwei Wochen.
Übrigens relativ stabil mittlerweile seit der letzten Sommerpause.
Und das Dritte, was ich dann immer sage, ist, davor erzähle ich euch was,
damit ihr abgelenkt seid von euren eigenen Gedanken und besser einschlafen könnt.
Und seit einiger Zeit gibt es zusätzlich noch in jeder zweiten Episode,
in den geraden Episoden, mache ich mich gerade und da gibt es den Haltungsblock.
Und da geht es heute um den digitalen Unabhängigkeitstag. Also gar nichts so
Schwieriges, aber wo man Haltung haben muss.
Und der kommt jetzt mit dieser Kapitelmarke. Wenn ihr es nicht hören wollt,
springt einfach zur nächsten Kapitelmarke und hört euch das ein anderes Mal an.
Im heutigen Haltungsblog geht es um den digitalen Unabhängigkeitstag.
Es ist eine Aktion, die wurde ins Leben gerufen von Marc-Uwe Kling,
beziehungsweise der war irgendwie ganz vorne mit dabei.
Aber natürlich Linus und alle möglichen andere Leute haben da auch mit dann gemacht.
Was bedeutet das? Der digitale Unabhängigkeitstag soll jeden Monat am ersten
Sonntag im Monat stattfinden.
Eigentlich ist das natürlich kein Feiertag oder fester Tag oder sonst wie was,
sondern der soll darauf aufmerksam machen, dass man sich digital unabhängiger
machen sollte, komparativ.
Und das Ziel ist, den Leuten zu erklären, warum digitale Abhängigkeit ein Problem
ist und wie man digital unabhängiger werden kann.
In kleinen Schritten, die nicht wehtun und auch in einfachen Schritten.
Dieses letzte habe ich ehrlich gesagt vergessen. Ich habe für den heutigen digitalen
Unabhängigkeitstag, denn ich nehme heute am 1.
Februar 2026 auf und das ist der zweite digitale Unabhängigkeitstag.
Heute lösche ich WhatsApp. meinen Account und von allen Handys runter,
also von meinem Handy, ich habe mein Handy, genau, lösche ich da runter.
Was bedeutet digitale Abhängigkeit? Abhängig bedeutet nicht nur,
dass wir abhängig von diesen Diensten sind,
sondern dass wir insbesondere auch von Diensten abhängig sind,
die ganz wenig unter unserer Kontrolle sind oder unter unsere Gerichtsbarkeit fallen in Deutschland.
Denn die meisten Dienste, die wir benutzen, sind wir mal ehrlich, kommen aus den USA.
Was in den USA gerade politisch los ist, brauche ich nicht weiter auszulegen.
Das ist ein großes Problem.
Ich bekomme das sehr hautnah mit, weil ich eben für einen amerikanischen Großkonzern
arbeite. Ja, die Ambivalenz ist mir sehr bewusst.
Ich werde mich erstmal so einfach nicht unabhängig machen können von Adobe.
Das ist ja mein Arbeitgeber.
Aber wie gesagt, es geht ja auch nicht um die komplette Unabhängigkeit,
sondern es geht um die ersten Schritte oder einen Schritt nach dem nächsten zu machen.
So, das ist schlecht, weil zum Beispiel hat ja der Chef vom Europäischen Gerichtshof
den Zugang zu allen amerikanischen Diensten verloren,
also nicht nur sowas wie Microsoft Office Online Outlook,
sondern auch Visa,
das ist auch ein amerikanischer Dienst, den wir benutzen, zum Bezahlen und wenn
man auf einmal keinen Zugang mehr zu seinen E-Mails hat, ist das doof.
Wenn man auf einmal nichts mehr bezahlen kann mit seiner Visakarte,
ist das noch schlechter.
Also Abhängigkeit von äh,
Irrational geführten Staaten, ist das so?
Also von nicht mehr zurechenbaren Menschen geführten Staaten ist halt schwierig.
Also die Abhängigkeit von Russland, was Öl und Gas angeht, ist halt ein Problem.
Es wäre halt viel schöner, wenn wir die Energie in Deutschland im Wesentlichen
durch in Deutschland hergestellte Energie sicherstellen könnten,
damit, wenn irgendwer uns mal böse ist, wir weiterhin Energie haben.
Das ist Unabhängigkeit in Sachen Energie.
Bei digital ist das alles ein bisschen unsichtbarer.
Bei WhatsApp sind sich die meisten Leute einfach gar nicht bewusst,
dass das ein amerikanischer Dienst ist, der uns das zur Verfügung stellt,
nämlich Meta. Und Meta ist nun wirklich kein besonders netter Konzern.
Der Mark Zuckerberg, der ist doch sehr, sehr nah an Trump dran und der macht
sehr genau, was Trump irgendwie möchte.
Und das ist irgendwie alles so in diesem ganzen Bro-Gedöns recht eng verzahnt.
Da werden also die Rechten irgendwie bevorteilt, die Algorithmen von Facebook
werden und auch Instagram werden dazu benutzt, um politisch gesinnungsfreundliche,
den Rechten gesinnungsfreundliche Sachen nach oben zu spülen.
Das ist alles so ein bisschen fragwürdig, was da passiert und Trump hat halt
im Moment die Möglichkeit, da alle möglichen Sachen zu machen.
Aber mein Bruder zum Beispiel, nicht der Einzige, also viele sagen immer,
naja, was interessiert es mich, dann weiß Mark Zuckerberg halt,
was ich irgendwie noch vom Rewe
mitbringen muss, weil ich gerade einkaufen fahren mit der Familie chette.
Und das ist diese alte Geschichte von, wer nichts zu verbergen hat,
der muss auch nichts verstecken.
Das stimmt so aber nicht, denn es ist ja nicht so, dass da jemand sitzt und
mitliest, aha, er soll noch Eier
und Mehl mitbringen, damit er Pfannkuchen machen kann für das Känguru,
sondern es geht um die Masse an Daten und da haben die meisten Menschen gar
keine Vorstellung davon,
wie aus der Masse an Informationen, nicht nur was wurde kommuniziert,
das ist ja sogar meistens Ende zu Ende verschlüsselt, das ist ja mittlerweile ganz gut.
Aber so die Frage, wie ist es denn mit, wer hat denn wann mit wem kommuniziert
und wie oft, wo sind Muster?
Okay, das kann man vielleicht erkennen, das ist ein Familienmuster, das ist das ein Muster.
Und wenn dann aber ganz selten mal mit anderen Leuten kommuniziert wird,
es könnte schon interessante Netzwerkeffekte geben, Erkenntnisse,
die daraus kommen, wann wurde wo mit wem kommuniziert, kann ja auch dann irgendwie getrackt werden.
Und das sind alles Daten, vielleicht fände ich das doch nicht so gut,
wenn ein faschistisches Regime diese Informationen darüber hat.
Und naja, das sind alles so Gründe, warum man vielleicht sich unabhängig machen
sollte von Regimen, auf die man nicht mal Einfluss hat.
Und Deutschland ist natürlich auch die Gefahr, dass die AfD an die Macht kommt
und damit dann auch irgendwie Unfug treibt mit den Daten, die wir hier in Deutschland haben.
Aber noch haben wir hier in Deutschland ein ganz gutes Datenschutzsystem.
Europa ist da ganz gut drin. Und das kann man natürlich versuchen zu unterstützen.
Genau, und es fängt nicht bei WhatsApp an, sondern es fängt ganz woanders an,
also beim D-Day, also wenn ihr euch darüber informieren wollt, di.day, ist die URL.
Da findet man so Termine, naja gut, das ist immer der erste Sonntag im Monat,
und es gibt Wechselrezepte.
So, und da kann man mal gucken, was es denn so gibt. Also von X zu Mastodon
ist zum Beispiel ein Dexter-Rezept.
Mein Account bei X habe ich aus anderen Gründen schon länger gelöscht,
also nicht wegen Unabhängigkeit, sondern weil mir das dazu unanständig zuging.
Stellt sich raus, da lag ich richtig, wenn man mal Grog anguckt.
Und bei Mastodon fühle ich mich sehr wohl. Ich habe noch einen Account bei BlueSky.
Ich überlege, den zu löschen, weil das gehört auch einem amerikanischen Konzern,
Übrigens den gleichen Leuten, die Twitter gegründet haben damals.
Oder da gibt es eine Schnittmenge.
Und ob die Blue Sky nicht dann doch irgendwann an irgendwen verkaufen,
der damit Unfug macht, weiß ich nicht.
Deswegen habe ich gar keine Lust mehr, bei Blue Sky irgendwas aufzupahren.
Das ist mir alles zu. Weiß ich nicht.
Finde ich nicht gut. So, oder Chrome zu Firefox. Google zu Ecosia.
WhatsApp zu Signal. Gmail zu... oder wenn geht ja E-Mail.
Amazon zum Buchladen. Also es gibt lauter so Rezepte, wo man sich eins aussuchen
kann für einen schönen Sonntag. und dann mal überlegt, ob man nicht vielleicht
mal eins davon umsetzen möchte.
Man muss ja nicht alles auf einmal machen, man muss auch nicht alles machen.
Es gibt da keine Pflicht dazu, jetzt alles perfekt zu machen.
Wie gesagt, ich werde vorläufig nicht von Adobe zu irgendwas Europäischem wechseln.
Weil das halt in meinem Job ein bisschen schwierig wäre.
Aber immerhin habe ich mir schon mal überlegt, dass meine Fotos,
die alle in der Adobe Cloud liegen, auch lokal haben zu wollen.
Denn auch wenn ich Adobe das nicht zutraue, dass sie jetzt schlagartig böse
werden, kann es ja sein, dass Trump auf die Idee kommt, dass das amerikanische
Internet auf einmal abgekappt wird.
Andere Dispoten machen das auch so. Und dann habe ich keinen Zugang mehr.
Aber zu meinen Fotos fände ich sehr schade, denn die Fotos liegen in der amerikanischen Amazon Cloud.
Also lieber mal eine lokale Sicherheitskopie haben. Man weiß ja nie.
Genau, ich würde mich freuen, wenn ihr da mal reinschaut, die.de, das Video,
wie Marco Bekling das vorgestellt hat, auf dem Chaos Communication Congress
39C3, jetzt Ende letzten Jahres in Hamburg,
findet ihr auch bei YouTube, kann ich auch verlinken.
Die kann ich natürlich auch verlinken. auf einschlafen-podcast.de der Seite
zu dieser Episode müsstet ihr nochmal reinklicken.
Oder ihr geht auf mikfm, m-i-k, martaida-konrad.fm freddy-mercury schrägstrich ep 595 Was?
Was habe ich gesagt? Welche Episoden-Nummer habe ich? 592, nicht 595.
592, 592. Das ist die Episoden-Nummer. Genau, da findet ihr die Links.
Da findet ihr auch einen Link zum Fotoalbum.
Müsst ihr also vielleicht sowieso hingehen, wenn ihr euch für die Fotos interessiert,
die ich jetzt gleich in der Episode erzähle.
Vielleicht noch als abschließenden Wort zu diesen.
Wechselrezepten. Ich habe mir mit WhatsApp zu Signal, glaube ich,
gleich das Schwierigste ausgesucht.
In dem Wechselrezept steht drin, man kann ja erstmal parallel Signal installieren.
Das habe ich aber schon lange.
Und ich habe mich gleich dazu entschieden, jetzt auch WhatsApp zu löschen,
so das ist natürlich eine ziemlich krasse Sache, WhatsApp löschen,
wenn du bereit dazu bist, steht da als vierter Schritt.
Dann, ja, das war schon schwierig, allen Leuten zu erklären, warum ich das mache,
weil hier bestimmt einige Leute zuhören, die auch davon betroffen sind,
denn ich erzähle ja in dieser Episode nochmal von meiner Lanzarote-Reise und
die war tatsächlich der Grund,
dass ich es erst jetzt lösche und nicht schon im Januar gelöscht habe,
Denn ich hatte, als ich mich da angemeldet habe, noch gesagt,
so ja, hier WhatsApp und WhatsApp-Gruppe ist okay.
Das heißt, die Kommunikation für Lanzarote lief über WhatsApp.
Da habe ich gesagt, na gut, wenn ich es jetzt lösche, ist irgendwie ein bisschen doof.
Also bleibe ich da noch, bis diese Lanzarote-Reise vorbei ist,
weil das hatte ich ja zugesagt.
Einen ganz lieben Gruß an dieser Stelle an alle Teilnehmer und Veranstalter
und anderen Beteiligten.
Wen meine ich jetzt noch? Achso, Maria war weder Veranstalter noch Teilnehmer, sondern Model.
Genau, liebe Grüße. So und nochmal erklären, warum lösche ich WhatsApp?
Also einerseits ja, die Konzerne, die sowas betreiben, sowas wie WhatsApp zum
Beispiel, die haben halt doch Daten über euch.
Also auch wenn Sie die Inhalte der Nachrichten vielleicht nicht lesen können,
auch das ist nicht ganz klar, also mir nicht.
Und wissen Sie doch zumindest, mit wem ich wann kommuniziert habe,
mit wem ich in Gruppen bin, weil diese Informationen sind halt nicht verschlüsselt.
Von wo aus ich kommuniziere und so. Und außerdem, wenn man mal guckt,
was WhatsApp alles so für Informationen haben möchte, Zugriff auf meine Fotobibliothek,
weil ich auch Fotos teilen möchte und so.
Das sind schon ziemlich viele Daten, die ich Meta damit zur Verfügung stelle.
Und was Meta damit macht, ist halt nicht so schön.
Also sie verkaufen ja auch Daten, damit Werbetreibende mir personalisierte Werbung zuspielen können.
Und das ist schon irgendwie, ja, möchte ich das denn? Also nur weil ich das
und das mit denen und denen besprochen
habe, will ich deshalb irgendwie personalisierte Werbung bekommen.
Ich möchte das nicht. Und das ist halt auch unnötig, weil ich habe schon lange
Signal als weiteren Messenger auf meinem Telefon.
Ich bezahle sogar für Signal, muss man gar nicht, ist kostenlos,
aber ich habe mich dafür entschieden, die zu unterstützen.
Und das kann halt alles, was WhatsApp kann. Also da gibt es auch Gruppen,
da gibt es auch Sprachnachrichten, da gibt es auch Status, gibt es mittlerweile sogar auch.
Kann man zum Glück ausstellen, bei WhatsApp kann man das nicht ausstellen,
diese komische Status-Funktionalität, muss man ja nicht anklicken,
aber ich finde das ganz gut, dass man es ausblenden kann, wenn es zu viel wird.
Bei Signal benutzen noch nicht so viele Leute den Status, zumindest nicht aus
meiner Bubble und deswegen kriege ich da nicht so viele, deswegen musste ich
es noch nicht ausblenden, aber ich finde das ganz gut.
Und hatte einfach ein bisschen mehr Rücksicht auf Datensparsamkeit,
auf Verschlüsselung und auf Privatsphäre und ist halt nicht geleitet von irgendeinem US-Konzern.
Und das verkauft meine Daten nicht an Werbetreibende, finde ich so ganz gut.
Und einfach nicht in der Hand zu sein von so einem US-Großkonzern wie Meta,
fühlt sich für mich besser an.
Ja, ich habe noch mein Instagram-Konto, ich weiß, das ist auch Meta.
Das fällt mir deutlich schwerer zu löschen, auch wenn ich mit Pixelfet das schon eine Alternative habe.
Aber Instagram ist doch wieder auch Teil von meinem Berufsalltag.
Also ich bin da ja auch beruflich unterwegs und das macht es jetzt ein bisschen schwierig.
Ich habe gerade etwas Interessantes festgestellt. Mein Laptop hat unten so einen
Schlitz. Das sieht aus wie ein CD-Laufwerk. Ist es aber gar nicht.
Ich glaube, das ist nur für Sound interessant.
Naja, ich dachte eben kurz, mein aktuelles MacBook Pro hat ein CD-Laufwerk und
ich habe es nicht gewusst, aber hat es nicht.
Sehr lustig. Ja, Apple. Apple ist auch ein neues Konzern.
Von denen bin ich auch abhängig, weil ich sowohl privat als auch beruflich alles
mit Apple-Geräten mache.
Ich bin beteiligt an der Entwicklung von Lightroom.
Für iOS. Das kann ich gar nicht anders als auf dem Mac entwickeln.
Und ja, ich bin Engineering Manager, das heißt, ich muss gar nicht mehr selber
entwickeln, aber es ist schon ganz gut, wenn ich verstehe, was mein Team so
macht und natürlich schaue ich da auch manchmal rein und manchmal programmiere ich auch mit.
Ein bisschen was geht ja noch und das ginge alles nicht, wenn ich jetzt sagen
würde, nee, ich möchte jetzt einen Framework-Computer kaufen.
Den hat Holgi mir vorhin gerade bei der Aufnahme des Realitätsabbleich erklärt.
Den kannte ich noch gar nicht, aber der gefällt mir auch ganz gut.
Framework Laptop. Müsst ihr mal googeln, wenn ihr einen sehr interessanten modularen,
reparierbaren Rechner euch anschauen wollt.
Genau. So, und deswegen, wegen all dieser Gründe, lösche ich heute WhatsApp.
Für mich war es tatsächlich auch so ein bisschen sozial interessant,
wie dann die einzelnen Gruppen reagiert haben, als ich gefragt habe,
ob man nicht nach Signal wechseln könnte.
Einige sind sofort direkt rüber, andere haben dann hinterher nochmal gefragt,
warum haben wir jetzt eigentlich zwei Gruppen, habe ich nochmal erklärt und
bei einer Gruppe hat es halt gar nicht funktioniert.
Weil da einer gesagt hat, ich will nicht Signal installieren und dann war das halt gestorben.
Dann bin ich da jetzt halt raus. Aber wer mich erreichen will,
hat ja meine Nummer und kann mir eine SMS schicken zur Not oder mich anrufen.
Und wer meine Nummer hat, weiß meistens auch, wo ich wohne.
Und die können mich auch besuchen kommen zur Not, wenn sie denn möchten.
Oder wenn man wirklich Interesse hat, so Kurznachrichten mit mir zu schreiben,
kann man sich Signal installieren.
Oder Mastodon oder was auch immer. Ich bin ja erreichbar.
Gut, also viel Spaß beim digitalen Unabhängigkeitstag, dude. Gut.
Genau, und ich hatte es schon angekündigt, ich wollte jetzt weiter erzählen von Lanzarote.
Ich habe in der letzten Episode ja schon ein Fotoalbum verlinkt.
Da habe ich jetzt gesagt, naja, warum sollte ich verschiedene Fotoalbum veröffentlichen,
wo immer Lanzarote Bilder drin sind.
Ich habe das jetzt geändert. Also wenn ihr mir hier folgen wollt,
bei den Bildern angucken oder wenn ihr sie vorab einfach angucken wollt,
dann könnt ihr jetzt alle meine Lanzarote Bilder in einem Fotoalbum euch anschauen.
Und das findet ihr unter mik.fm. Martha Ida Konrad.freddymercury.
Schräg, schräg, Lanzarote Fotos.
Alles klein, zusammengeschrieben Fotos mit F.
Genau. und wenn ihr da mal euch reinklickt, dann seht ihr als erstes die Bilder,
die ich in der letzten Episode alle besprochen habe.
Tag 1, erstmal laufen, habt die einzelnen Stops verlinkt und ähm,
Dann geht es da halt immer weiter. Am Ende des ersten Tages habe ich noch ein Bild hinzugefügt,
denn ich hatte ja in der letzten Episode von HDR-Merge-Fotos gesprochen und
dann aber gesagt, ich habe davon gar keins reingenommen.
Habe ich dann doch noch eins reingenommen, einfach nur damit ihr es mal seht.
Und das ist ein Bild, das letzte von Tag 1, Bonusbild El Cuervo.
Eben dieser erste Vulkan, den wir besucht haben, da konnte man so reingehen
und der Himmel war hell und der Vulkan ganz dunkel, also schwarz mit so Flechten
drauf und was ihr hier seht ist ein Foto.
Das aus drei Belichtungen zusammengesetzt worden ist.
Eine überbelichtete, also da ist der Himmel überbelichtet und gar keine Wolken
mehr zu erkennen, alles weiß und eine unterbelichtete, also da Da ist dann der
Vulkan unterbelichtet und gar keine Struktur mehr in dieser dunklen Lava.
Da ist ja dieser schwarze Sand und die schwarzen Felsen und das alles.
Und das ist halt alles komplett schwarz.
Und jetzt, so wie ich es zusammengesetzt habe, ist der Himmel schön dramatisch
mit Wolken und hübschem Licht.
Ich könnte nochmal eben ins Histogramm gucken. Ja, also es ist noch schwarz
im Bild und auch nicht zu knapp, wenn ich da mal rüber gucke.
Da ist schon noch so ein bisschen geklippt, aber es ist oben halt gar nichts mehr geklippt.
Also weiß ist nicht mehr geklippt, schwarz ist noch so ein bisschen geklippt.
Das macht aber nichts, weil die Felsen ja tatsächlich schwarz sind.
Und ich finde es eigentlich ganz okay, so wie es sah jetzt. Es ist relativ viel
Schwarz, ich glaube, naja, ist egal.
Ich finde es so ganz gut und so kann ich nochmal erklären.
Ich hätte es vielleicht auch nochmal erklären können an dieser Helligkeitsverteilung.
Ich habe eben schon wieder Histogramm gesagt.
Histogramm ist ja auch quasi, wie viel dunkel ist im Bild, wie viel hell ist
im Bild. nochmal aufgeschlüsselt nach rot, grün, blau.
Wie sind da die Helligkeitsverteilungen für ein Farbbild?
Und ich hatte ja in der letzten Episode nochmal dieses von ganz dunkel bis,
ich gucke in einen Laser rein, diese Helligkeitsverteilung.
Also von ganz schwarz in der Höhle. Was weiß ich?
Lichtschutz, dunkelkammer, keine Ahnung was. Also da wo gar kein Licht ist,
da ist es halt komplett schwarz.
Wenn ich direkt in die Sonne gucke, ist es schon ziemlich hell und es geht halt
noch heller. Das ist die real existierende Helligkeitsverteilung.
Die kommt nie komplett in einer Szene vor, also ganz selten.
Aber in jeder Szene, die man so vor sich hat, ich sitze hier zum Beispiel gerade
in einem Raum, draußen ist es dunkel, das heißt die Fenster sind dunkel.
Ich habe hier aber Lampen an.
Die Lampe ist nicht besonders hell, aber schon recht hell, blendet aber nicht.
Da hinten spiegelt irgendwie mein Bass und ich habe da ein CD Regal,
wo so CD Höhlen die spiegeln so ein bisschen.
Also die Helligkeitsverteilung ist ja schon, geht schon von ziemlich hell,
wenn ich in die Lampe gucke, die links über mir ist und ziemlich dunkel,
weil eigentlich ist das Zimmer halt ganz schön dunkel und so da hinten,
wo mein Rucksack steht, der ist schwarz.
Da muss ich mir schon Mühe geben, da noch irgendwie was zu erkennen.
Und es gibt so ein paar schwarze Sachen hier, die halt recht dunkel sind.
Das Auge kann einen sehr breiten Teil von diesem Spektrum, von ganz schwarz
bis, ich gucke in die Sonne, auflösen.
Also diese Dynamik vom Auge ist halt sehr breit. Also einen sehr breiten Abschnitt.
Davon kann ich gleichzeitig gut erkennen. Da ist hell, da ist dunkel.
Wenn ich jetzt irgendwie noch helleres Licht dann hätte, dann würde ich die
dunklen Teile von meinem Rucksack vielleicht nicht mehr mit Struktur irgendwie erkennen können,
weil das Auge dann halt die Pupille kleiner macht und einfach weniger Licht reinfällt.
Aber das kann schon ziemlich viel. Und so ein Sensor.
Von einer Digitalkamera oder eben auch ein Film, kann halt einen noch viel schmaleren
Abschnitt von dieser Helligkeitsverteilung aus dem Gesamtspektrum abbilden.
Das heißt, wenn ich hier jetzt mit einer Kamera ein Foto machen würde,
dann wäre entweder der Rucksack komplett weg, der schwarze, oder die Lampe ganz toll überbelichtet.
Also ziemlich sicher ist das so. Das weiß ich ohne es auszuprobieren.
Und das liegt halt daran, dass der Ausschnitt aus diesem Komplettspektrum für
Digitalkameras deutlich kleiner ist als der vom Auge und das ist natürlich unterschiedlich,
je nach Film oder Sensor kann der ein bisschen breiter oder ein bisschen schmaler sein,
aber er ist auf jeden Fall schmaler als vom Auge und bildet halt immer nur so
einen kleinen Ausschnitt ab, es sei denn natürlich, man hat eine Szene,
wo nicht viel Dynamik drin ist.
Also wenn ich jetzt rausgehe und den Schnee fotografiere egal ob Tag oder Nacht
und da ist keine Dynamik dann geht das auch so dann habe ich halt insgesamt
nicht viel Dynamik in der Szene aber meistens hat man schon Dynamik ansonsten
macht man vielleicht auch gerade ein langweiliges Bild,
gibt es auch natürlich wenn ich irgendwie ein Bild habe wo überall Schnee ist
und der Himmel ist weiß und dann ist da irgendwie eine blassgraue Person irgendwie
drin kann auch interessant sein,
Aber, naja, das sind dann gestalterische Fragen. So, und wenn man jetzt aber
mehr von diesem Spektrum abbilden möchte, also wenn ich jetzt ein Foto machen
wollte, wo die Lampe nicht überbelichtet ist und der Rucksack nicht unterbelichtet,
dann kann ich halt mehrere Fotos machen, mehrere Belichtungen von der gleichen
Szene und die dann hinterher so zusammenrechnen, dass dann dieser Unterschied
so ein bisschen ausgeglichen wird. Dadurch geht Dynamik verloren.
Dadurch muss man irgendwie die Farben entsprechend anpassen,
wie das dann alles wahrgenommen wird. Es kann eben auch schief gehen und hässlich aussehen.
Aber man kann es eben auch ganz gut machen. Ich finde, bei diesem Bild ist mir ganz gut gelungen.
Auf dem Vulkan sind auch ganz viele von diesen hellgrünen Flechten drauf,
den ich hier abgelichtet habe.
Und ja, das funktioniert. Das geht nicht als Klaunkotzer durch,
sondern das ist schon noch okay.
Kommen wir mal zu Tag 2.
Ich weiß gar nicht, ob ich jetzt wieder nur einen Tag pro Episode schaffe.
Ich gebe mir Mühe, dass ich ein bisschen schneller erzähle.
Tag zwei haben wir angefangen und sind zu den Papageienstränden gefahren.
Die sind auch an der Südküste, östlich von der Playa Blanca,
wo wir gewohnt haben, sehr, sehr schöne Strände mit weißem Strand oder halt
hellbeigem Strand, sozusagen sandfarbenem Strand und nicht schwarzem Strand, den gibt es ja auch.
Und da wollten wir Modelfotografie anfangen, hatten wir am ersten Tag nicht gemacht.
Und Maria hat sich auch gefreut. Ich habe als erstes ein Bild,
wie sie noch eine Decke umhat, weil es war noch ein bisschen frisch.
War halt morgens um neun, halb zehn. Wann waren wir da?
Vielleicht um zehn. Ich gucke mal, wann ich das Bild gemacht habe. Zehn Uhr neunzehn.
Naja, so da hatte sie noch eine Decke, sag ich.
Also ein großes Tuch oder irgendwie ein Schal oder so, dass es halt nicht gleich
so kalt wird. Aber in der Sonne war es eigentlich schon ganz schön.
So und ein grünes Kleid an.
Und dann wollten wir einerseits so Fotos machen, wie sie den Strand entlang
geht, also mit dynamischer Bewegung und Wasser und so.
Und dann wollten wir nochmal mit Reflektoren üben, wie man in einem Schatten Bilder macht.
Genau, und aus der ersten Session habe ich hier ein paar Bilder,
wie sie in ihrem grünen Kleid den Strand entlang geht. mit der Sonnenbrille schaut sie aus Wasser.
Im Hintergrund sieht man noch den Felsen, der quasi dahinter ist.
Playa Blanca sozusagen.
Genau, das blaue Meer, der beige Strand und sie geht also längs.
Nicht schlecht, das Bild, aber auch nicht besonders gut. Da wäre sie näher dran.
Die Kommunikation war ein bisschen schwierig. Ich glaube, sie konnte es nicht so gut hören.
Ich habe ein Bild, wie sie lacht. Ich finde, sie hat so ein schönes Lachen. habe ich mehr Fotos von.
Und dann noch eins, wie sie den Kopf wegwendet. Und das gefällt mir gut,
weil man trotz Sonnenbrille ihre Augen sehen kann.
Also wenn ihr da mal reinzoomt, da ist natürlich dann der Schatten der Sonnenbrille
und durch die Sonnenbrille sieht man aber die Augen und ihre Haare fliegen so ein bisschen.
Das ist mal ein Porträt im Querformat sozusagen.
Und ich finde das vielleicht ein bisschen zu weit rechts positioniert.
Ich hätte noch ein bisschen links beschneiden können.
Jetzt, wo ich es sehe, das habe ich gar nicht beschneiden. Das habe ich überhaupt
nicht bearbeitet. Das ist so out of cam.
Auch das lasse ich jetzt einfach drin, damit es out of cam ist.
Ist leider ein bisschen unscharf.
Das mit der langen Linse auf 600 Millimeter habe ich tatsächlich komplett ran gesumt.
Eine vierhundertstel Sekunde hat anscheinend nicht gereicht,
das irgendwie komplett still zu halten.
Das ist ein ganz kleines bisschen verwackelt, wenn ich ehrlich bin.
Na, ich lasse es trotzdem drin, weil mir ihr Blick und ihr Gesichtsausdruck sehr gut gefällt.
Und das nächste, da hat sich so die Beine überkreuzt, war eine Diskussion,
weil wenn man mal unten guckt, dann sieht man, wie ihr rechter Fuß schon im Sand versinkt.
Und so ein abgeschnittener Fuß war dann immer so in der Diskussion,
kann man das da machen? Sie stand da halt ein bisschen, weil wir alle diese
Szene fotografiert haben.
Ihr linker Fuß, den legt sie so übers rechte Bein, da sind nur die Zehen weg.
Mir hat aber gefallen, dass da vor, also ich habe immer versucht,
so Spiegelungen von dem nassen Strand mit rein zu bekommen.
Und da ist halt so ein bisschen Spiegelung von dem Fuß und auch Spiegelung von
den Beinen. Man sieht ja, dass das Fuß nicht ab ist.
Man sieht sogar noch den Fußrücken sozusagen. sagen. Man sieht halt nur die
Fußsohle und die Zehen nicht mehr.
Man sieht ja, dass das da an so einer Kuhle drin ist.
Ja, das Kleid fliegt schön und auch da kann man die Augen hinter der Sonnenbrille erkennen.
Geste ist schön und es ist auch scharf. Ist nicht verwackelt.
Auch 400 Sekunde. Aber die, ich habe da quasi wieder rausgesumt,
weil da war sie ja doch näher dran.
Und ich habe auch, das ist der ganze Körper. Im Hintergrund sieht man so ein
bisschen die weißen Häuser da am am Wasser stehen.
Ich habe ein bisschen Probleme mit dem Horizont, da wusste ich nicht,
mache ich jetzt die Häuser gerade oder das Meer gerade.
Das Meer gerade ist wichtiger, aber die Linie läuft halt schief,
weil ich schräg gucke, ich glaube, ich drehe es doch gerade mal hinten.
Ganz kleines bisschen anders gerade.
Interessant, ich habe tatsächlich vergessen, diese Bilder zu bearbeiten,
weil die mir so out of cam so gut gefallen haben.
Na gut, ich lasse das so. Gefällt mir wirklich gut. Genau, da steht sie.
Das nächste Bild hat sie mal die Sonnenbrille abgenommen und guckt direkt in die Kamera. Super.
Kommt sie auf mich zu? Welche Linse habe ich genommen?
Es ist immer noch die lange Linse auf 290 mm, also so halb ran gesoomt,
500 Sekunden, das ist wirklich irgendwie nichts verwackelt, knackscharf,
guter Zoom, geiles Objektiv.
Wovon rede ich? Also ich habe hier einen super Telesoom, also eine ganz lange Tüte, sagt man.
Und damit komme ich halt sehr nah ran. Dadurch ist der Hintergrund halt immer
verschwommen sozusagen, weil die Brennweite so lang ist.
Auch wenn ich hier mit Blende 8 fotografiert habe, das ist dann egal.
Ich finde es aber schön freigestellt, die Haare fliegen gut.
Vielleicht fällt ein bisschen viel Schatten aufs Auge und ist auch out of cam, ist nicht bearbeitet.
Sieht man, weil es schlecht positioniert ist. Ich kroppe nochmal ein bisschen rein.
Geht ja so nicht. Nein, da war oben jetzt viel Platz mit dem,
ich finde das immer nicht so schön, wenn der Kopf quasi in der Mitte ist und
dann ist oben ganz viel Platz, der langweilig ist. Ne, so ist es besser.
Ich musste ein bisschen kroppen.
Aber ich mache hier überhaupt nichts an Farbe, nee, vielleicht ein bisschen
die Schatten hochziehen oder so, ganz bisschen.
Mega,
Maria hat tolle Augen Seht die Brille in der Hand,
Und ja, sehr gut. So, das nächste Bild. Da spritzt unten das Wasser.
Da kommt sie also noch wieder auf uns zu.
Und mit 500 Sekunde, das ist eigentlich ganz schön lang, für Wasser einfrieren,
aber es reicht, um das Wasser, was ihr gerade um die Beine spritzt,
dann auch irgendwie festzuhalten.
Auch komplett unbearbeitet out of cam. Was habe ich denn da gemacht?
Ich habe die Bilder nicht bearbeitet.
Hier könnte ich noch ein bisschen aufräumen, sehe ich gerade.
Gerade im Hintergrund sieht man so ein rotes Schlauchboot. Es ist aber verschwommen.
Ich lasse das mal so. Dann könnt ihr mal sehen, was ich meine.
Aber ansonsten ganz gut. So und dann, das nächste Bild ist dann wieder der Fuß weg.
Nicht ganz, aber weiter weg, als Frank zufrieden wäre. Wahrscheinlich schlicht
er gerade die Hände über den Kopf zusammen.
Was machst du denn da, Tobi? Lauter Bilder out of camp posten.
Ne, und da habe ich aber sehr viel von der Reflexion vom nassen Strand mit drauf.
Da bin ich ins Wasser gegangen, damit ich mehr nassen Sand zwischen Maria und
mir hatte, worin sie sich reflektiert.
Ich mag das so, wenn man, also man kann sie in der Reflexion nicht erkennen,
aber weil das Wasser eben auch bewegt ist und auch von trockenem Strand durchbrochen wird.
Aber es gefällt mir gut. Und dann ist im Hintergrund auch keine weiße Stadt
mehr gewesen, sondern nur noch so ein Hang aus Geröll und einen Weg da hoch.
Und ja, da ist ein weißes Schild. Das stört vielleicht ein bisschen.
Könnte ich nochmal aufräumen. Aber das muss ich auch nicht. Ich mag das Bild wegen der Reflektion.
Was liegt denn da direkt unter? Ja, nee, das ist einfach nur das Schatten,
der sich da reflektiert. Genau.
Sehr gut. Ach, so und das letzte Maria-Bild ist dann mit voller Reflektion.
Da rückt sie sich gerade die Sonnenbrille zurecht.
Oder ich weiß nicht, ob das eine Geste war.
Und die Reflektion finde ich richtig stark. Deswegen habe ich das auch noch dringelassen.
Genau. Danach kommt dann quasi ein Making-of.
Da habe ich dann schnell aus dem Auto mein 40mm Objektiv geholt,
weil ich dann damit die Porträts machen wollte, also die ohne.
Ich gehe am Wasser längs und habe hier Bewegung. und dann dachte ich auf dem
Rückweg, oh guck mal, machst du mal hier ein Making-of.
Frank liegt auf dem Boden mit seinem blauen Hemd und versucht halt quasi aus
der Froschperspektive dann hoch zu fotografieren, also weit hoch muss er nicht,
weil der Stand ist abschüssig.
Und Marguerite ist jetzt nicht so groß, dass man da, also aus der Entfernung,
Frank liegt irgendwie 30 Meter entfernt, 20 Meter entfernt von ihr.
So, und dann sieht man halt rechts, mal hier, und links die ganze Meute an Fotografen,
die alle versuchen zu fotografieren. Frank ist der Einzige, der ganz auf dem Boden liegt.
Ist natürlich auch richtig so. Frank macht das natürlich richtig,
ist ja auch unser Lehrer.
Alle anderen haben sich immerhin hingehockt oder sitzen auf dem Boden oder so.
Gucken wir mal, wie das so geht.
Einer ist schon fertig und steht.
Genau. Und im Hintergrund sieht man lauter Segelboote vor Fuerteventura.
Da hinten die Insel, das ist Fuerteventura.
Ja, auch komplett out of cam. No crop, no added. Krass.
Habe ich denn da gemacht? Oh ja, noch eins. Das nächste Bild zeigt meine Füße.
Ich stehe hier im Wasser.
Es ist nicht besonders tief. Meine.
Hosenbeine sind hochgekrempelt und ich habe natürlich Schuhe und Socken ausgezogen.
Meine nackten Füße seht ihr im Wasser des Atlantiks.
Bisschen Sand drauf, bisschen Schaum drauf. Ach, herrlich.
Wenn ich da jetzt zurückdenke, bin ich sofort wieder im Modus,
ich möchte dorthin zurück.
Ja, dann habe ich auch nochmal aus dieser Perspektive da aus dem Wasser,
also ne, da bin ich nicht im Wasser, dann zurück am Stand, mich versucht neben
die Meute zu stellen, die fotografiert und habe Maria auch da im Gehen erwischt.
Auch wieder mit Reflexion, aber naja, das ist jetzt kein besonders gutes Bild. Das ist trotzdem drin.
Ich könnte das jetzt noch bearbeiten und croppen und sonst wie was machen.
Also cropp heißt übrigens Bildschnitt. Das, was man früher mit der Schere gemacht
hat, kann man ja auch digital machen.
Das nennt sich Cropp-Modus oder beschneiden und dann kann man da den Bildausschnitt
neu wählen, einfach links, rechts, oben, unten was abschneiden,
ein bisschen drehen, damit es auch gerade ist und so weiter und so fort.
Ja, so, dann kommen die Porträtfotos dazu, haben wir uns so ein bisschen in den Schatten gestellt,
da die Felsen im Norden quasi, die waren halt noch, da war es noch dunkel und
das Ziel war mit Reflektoren,
das sind so große Stoffringe, Also da ist dann so ein Spannring drin,
den man zusammenfalten kann oder auch wieder auffalten kann.
Und dann ist das halt so ein Durchmesser von 1,20 oder so mit einer stark reflektierenden Fläche.
Gibt es in unterschiedlichen Farben, also in Silber, in Gold oder auch gemischt.
Und die reflektieren dann eine Lichtquelle, wie zum Beispiel die Sonne,
auf etwas, wo man mehr Licht haben möchte.
Und das haben wir da so ein bisschen geübt. Und auf dem ersten Bild hält sie
sich noch so die Hand an die Stirn, weil die Sonne noch geblendet hat.
Da steht sie noch zu weit vorne. Ich weiß gar nicht, warum ich das Bild da gemacht habe.
Aber sie hat schön Licht auf den Haaren. Das sieht natürlich gut aus,
wenn da von hinten so Rimlight-mäßig Licht drauf fällt.
Und dann schaut sie quasi nach rechts aus dem Bild raus, wann denn da was kommt.
Auch keine Edits drauf. Interessant, warum habe ich denn die Bilder nicht bearbeitet?
Na, macht nichts. So, das nächste Bild ist tatsächlich spannend.
Das lasse ich absichtlich unbearbeitet, knackscharf und richtig schön beleuchtet.
Da haben wir dann mit zwei Reflektoren gearbeitet. Einer kam von vorne.
Das sieht man auch an ihren Augen. Da ist ein Lichtblitz auf ihrem rechten Auge.
Links ein bisschen, aber nicht ganz.
Und das ist quasi der Reflektor.
Das kann auch schief gehen, wenn man zu viel Sonnenlicht direkt ins Auge reflektiert.
Dann kann es auch blenden.
Aber die Sonnenbrille sitzt auf ihren Haaren. Man sieht ihre Augen mundleicht
geöffnet. ein tolles Bild.
Im Hintergrund ist ein dusseliges Segelboot, aber so unscharf, das sieht man gar nicht.
Weil das habe ich jetzt mit dem 40mm gemacht. Blende 2.8, also fast ganz offen. Es geht bis Blende 2.
Ich weiß gar nicht, warum ich da auf 2.8 abgeblendet habe. Und ähm.
Der Horizont war auch fast scharf, äh, war fast gerade.
Ach komm, wenn ich jetzt eh schon mit Krop den Hintergrund, äh,
wenn man Wasser im Hintergrund hat, das Meer, und bis zum Horizont sieht man
nichts anderes als Wasser, dann muss der Horizont gerade sein,
sonst läuft das Meer ja aus. Das sieht also ganz furchtbar aus.
Und dann kann ich ja auch mal eben, äh, dieses komische Segeboot wegmachen,
das braucht kein Mensch.
So, ich bin ja hier. in Lightroom am Arbeiten.
Und eigentlich wollte ich euch nur die Bilder zeigen, aber wenn ihr mir jetzt
dazu hört, wie ich live noch ein bisschen bearbeite, dann könnt ihr vielleicht
nochmal lernen, was denn an dem Bild passiert ist.
So, zack, Segelbogen, Boot ist weg. Alles gut.
Arbeite ich jetzt hier noch, jetzt könnte ich natürlich noch ein paar Effekte drauf machen. Clarity.
Oh, nee. Ja, ein bisschen Clarity hier runter. Textur hoch für die Haare.
Ich könnte jetzt natürlich auch noch Masken für die Haare.
Nein, ich mache jetzt hier keinen großartigen Edit draus, aber so ein bisschen
schicker kann es ja aussehen. Ja.
Gesichtshaut ein bisschen glätten.
Boah, passt schon. Vielleicht muss ich doch die Haare und die Gesichtshaut unterschiedlich
behandeln. Mache ich mal eben eine Maske.
People. Nicht die ganze Person, sondern ich möchte nur die Haare.
Maske automatisch erstellt. So schnell geht das. Und da drehe ich jetzt Textur
rein und Clarity rein. Und dann habe ich es im Gesicht nicht.
Perfekt. So schnell geht das. Ihr habt jetzt zugehört, wie ich das Bild...
Wenn ihr jetzt noch mal nicht wisst, welches Bild ich gerade bespreche,
das ist das mit der Nummer TZ8 Unterstrich 3043 3043 So findet ihr es da auch in der Liste.
Habt ihr jetzt live zugehört, wie ich es bearbeitet habe. Ich könnte die Schatten...
Unten ist ein bisschen viel Schatten irgendwie, ne?
Schatten nochmal hoch? Nein, eigentlich nicht. Was ich so.
Sehr schön. Dann bin ich noch näher ran, habe wieder Querformat.
Auch unbearbeitet. Tobias Beyer, könntest du bitte mal... Also das bearbeite ich jetzt hinterher.
Da weiß ich schon jetzt, da mache ich das Gleiche mit den Haaren.
Da werden die Haare also ein bisschen strukturierter dargestellt und ganz viel
Textur. Ich mag die Haare, das sind halt so wilde Locken.
Da kann man ordentlich Struktur zeigen. Das ist halt sehr schön.
Und aber, wenn man das gleiche auf dem Gesicht macht, dann sieht das sehr harsch aus. Also nicht glatt.
Als wäre sie gerade aus dem Beauty-Salon gekommen.
Wenn ich da jetzt Clarity drauf mache, auf die Facial Skin, dann ist das nicht so schön.
Deswegen nimmt man da eigentlich eher so ein bisschen Textur runter, Clarity runter.
Zack. Babypopohaut.
Nein, also soll ja noch natürlich aussehen.
Aber man darf ja ein bisschen was machen. Genau.
Sehr schön, noch eins. Da lehnt sie sich dann mit dem Arm schon an den Stein
an. Das ist immer eigentlich ein bisschen schwierig.
Ich mag die Geste hier aber ganz gut. Und das Licht ist halt hammergut bei diesem Bild.
Wahrscheinlich, weil Frank himself höchstpersönlich den Lichtreflex auf die Augen gezaubert hat.
Und da habe ich schon dran gearbeitet. Nämlich mit Entfernen habe ich den anderen
Reflektor, der im Hintergrund leider sichtbar war.
Weil ich beim Fotografieren dann wirklich nur noch Augen für Maria hatte und
nicht für den Reflektor, den habe ich da weggestempelt.
Ja, ach herrlich, das war eine schöne Session.
Und das Ganze hat gedauert von, guck mal eben, 11.49 Uhr. Wann habe ich das erste Porträt gemacht?
11.44 Uhr, also fünf Minuten für diese vier Bilder.
Ich habe in der Zeit natürlich vier mehr Bilder gemacht, aber vier sind dabei
rausgekommen und das mochte ich.
Danach dann auch wieder ein letztes Making-of von diesem Spot.
Da hat Frank dann meine Idee mit dem Reflektor von hinten ganz gut gefunden,
um da nochmal so ein bisschen Rimlight-Effekt auf die Haare zu bekommen.
Und ja, das habe ich dann auch nochmal...
Ne, das hatte jemand anders. Ich bin ja mit drauf auf dem Bild.
Genau, ich mache gerade den Reflektor für die Haare.
Und eine andere Teilnehmerin macht den Reflektor für das Gesicht.
Steht ein bisschen weiter weg, damit es nicht so blendet. Und ich bin ein bisschen
näher dran, damit da ordentlich Licht drauf ist.
Und irgendwer hat es von hinten fotografiert und uns dann hinterher in die Gruppe gestellt.
Ich mit meinem schönen Sonnenhut und den hochgekrempelten Hosenbeinen und Frank
in Action am Fotografieren. Genau.
Ja, schönen Dank für dieses Making-of.
Der zweite Spot an dem Tag war dann ein Lost Place.
Es gibt auf Lanzarote ganz interessante Lost Places.
Das sind Hotels, die angefangen worden sind zu bauen. Oh, ich gucke gerade auf die Uhr.
43 Minuten schon. Also ich komme heute auch nicht durch.
Ähm, ich hoffe, ich komme wenigstens durch den zweiten Tag.
Hei, hei, hei, ich sollte mich
nicht so festsammeln. Also Lost Places mit Hotels, die nie fertig waren.
Also die sind angefangen worden zu bauen und sind dann nicht fertig geworden.
Zum Teil, weil die gar keine Baugenehmigung hatten.
Ich wundere mich, wie man sowas Großes, also es sind riesen Komplexe,
wie man sowas bauen kann, ohne dass es irgendwer von der Polizei,
irgendwer Offizielles merkt und dann sofort sagt, Entschuldigung.
Ne, da sind also schon zwei Stockwerke fertig gewesen.
Keller war da, Wände, teilweise waren die Bäder schon gefließt.
Das war irgendwie so relativ weit, aber dann halt abgebrochen.
Jetzt ist es halt komplett verfallen, voller hier Graffiti natürlich.
Und die Außenwand fehlt und das ist dann natürlich schon ein bisschen alles kaputt gegangen.
Teilweise eingestürzt, also auch gefährlich. Natürlich abgezäunt, man darf da nicht rein.
Aber wir haben das auf eigene Gefahr natürlich trotzdem gemacht.
Genau, das erste Bild ist direkt da, wo wir quasi geparkt haben.
Ein paar schöne Murials mit hier Dings, Graffiti und Tags und wem man alles folgen kann.
Sehr schön. Ein Sprayer schien des Deutschen mächtig und hat fuck die Grünen hingesprayt.
Ich dachte, naja, ich war ja mal bei den Grünen, bin da ausgetreten.
Eigentlich ist das genau mein Ding. Nein, ich bin ja gar nicht gegen die Grünen.
Ich wähle die ja sogar immer noch, mangels besserer Alternativen.
Aber da sieht man mich strahlend vor einem fuck die Grünen. Ich habe es nicht
hingeschrieben, ich habe es dann nur gefunden.
Genau, und dann im Lost Place sieht man halt, also da gibt es natürlich keine
Beleuchtung, nur von außen. Schwierige Liest-Situation.
Und da baut gerade eine Teilnehmerin ihr Dreibeinstativ auf,
um quasi den Gang zu fotografieren.
Und ich habe sie mit Gang und Dreibeinstativ da erwischt. Und man sieht oben
ganz viele Sachen aus der Decke raushängen und ganz viel Schutt rumliegen.
Und ja, eine sehr düstere Szene mit. Also die Dynamik ist richtig krass.
Wahrscheinlich hätte ich da auch mal so eine HDR-Mehrfachbelichtung machen sollen,
aber ich habe einfach mal einmal drauf gedrückt.
Das nächste ist unsere Senioren, die älteste Teilnehmerin gewesen, die.
Mit der Kommunikation herausgefordert war, weil sie nicht so gut hören kann,
gar nicht hören kann, Cochlea-Implantat, keine Ahnung, und kann halt Lippen
lesen und kann sprechen.
Aber irgendwie hat Maria das Wort auf Anhieb nicht verstanden,
was sie denn jetzt wollte.
Also Maria hat mit ihr gearbeitet und sie wollte Maria sagen, mach mal das.
Maria hat es nicht verstanden und dann hat sie das selber vorgemacht.
Und den Moment habe ich dann festgehalten, weil das fand ich so schön,
wie sie dann sagt, ja, du sollst hier das küssen, den Mann da.
Da ist halt so eine Wand, wo ein männliches Gesicht drauf gesprayt ist, gar nicht mal ganz.
Und ja, die Teilnehmerin fand das irgendwie lustig, wenn Maria jetzt dann küsst
und dann habe ich sowohl beim Vormachen als auch beim Machen dieses eigentlichen
Bildes quasi Making-ofs fotografiert.
Fand ich sehr lustig.
Ja, übrigens, sie fotografiert hier mit einem Handy. Das war auch überhaupt nicht verpönt.
Also man kann auch mit dem Handy gute Bilder machen. Man muss nicht immer gleich
mit dem großen Geschütz rauskommen. Also da kann man auch, wenn das Licht stimmt, was Richtiges machen.
Ja, ich hatte auch ein bisschen Zeit mit Maria in diesem Lost Place und habe
einen Spot gefunden, wo ich keinen Reflektor brauchte. Ich glaube,
wir haben sogar noch einen Reflektor dazugeworfen.
Aber da war eine Wand gemalt in beige, also ziemlich hell.
Und da knallte die Sonne drauf. Und diese helle Wand war quasi ein Riesenreflektor.
Und gegenüber von dieser Wand war dann das Erdgeschoss komplett offen.
Da fiel also sehr viel Licht rein.
Und man sieht im Hintergrund noch so ein bisschen Rohbau, kaputte Sachen da
rumliegen und auch Licht reinfallen.
Also da gibt es auch eine Stelle. Ist das überstreuert?
Ne, es gibt ein bisschen.
Schwarz-Clipping auf dem Kleid, aber nicht viel.
Sie trägt ein schwarzes Kleid. Sehr schönes Kleid mit so äh,
Ärmeln, die Richtung Handkanz... Wie heißt das?
Fledermausärmeln? Nee, die
werden ja dann den ganzen Arm. Also das ist Spitze, glaube ich, ist das.
Also so ein Stoff, wo ganz viel Haut durchguckt und dann direkt zur Hand hin
wird es ganz weit und dann ganz weiten äh also kein bunt...
Wie heißt denn das dann? Keine Ahnung, ich bin ja kein Modefachmann.
Genau, da ist ein bisschen weißes Clipping, also direkt da bei der Hand.
Da könnte ich nochmal ein bisschen dran arbeiten.
Macht nichts. Es fällt eigentlich kaum auf, dass da ein bisschen übersteuert ist.
Ganz wenig. Man sieht immer noch den schwarzen Stoff, aber dazwischen ist Übersteuer.
Ist nicht so schlimm. Mir hat aber dieses Licht so gefallen,
weil es halt ein sehr weiches, warmes Licht war und auch reichlich.
Und ich glaube, den Reflektor haben
wir nur genutzt, um noch einen kleinen Lichtblitz ins Auge zu zaubern.
Hi, der Witzker. Tolles Bild.
Gefällt mir richtig gut. Noch ein zweites aus der gleichen Session.
Da habe ich ein bisschen mehr von der Wand rechts, wo sie sich so im ersten Bild gegengelehnt hat,
weil da nicht nur ein kaputter Träger ist, ein Betonträger, wo der Stahlbeton
offen ist und der Stahl guckt schon raus,
sondern der war auch schon verputzt und auf dem Putz war auch schon ein Graffiti drauf.
Und das Graffiti ist aber auch schon kaputt gesprungen. Also nicht nur Lost
Place, sondern auch noch Lost Lost Place.
Und ja, da habe ich auch, ich glaube, da habe ich ein bisschen die Augen bearbeitet,
weil so bärensteinleuchtende Augen hat doch Maria eigentlich gar nicht.
Da muss ich mal eben die Augen, meine Güte, was habe ich denn da gemacht?
Naja, warum nicht? Iris und Pupille habe ich, oha, ordentlich was reingeworfen.
Mache ich mal ein bisschen runter.
Jetzt kann man zwar noch sehen, dass ich was dran gemacht habe,
aber es sieht nicht mehr so gruselig aus. Ich habe vorher ein bisschen viel drauf gehabt.
Ja, genau.
Das war ein schöner Spot. Und das ist so genau das Ding, wo ich dann auch gerne mit Models arbeite.
Das gefällt mir gut. Andere haben Löcher entdeckt.
Wir haben also auch viel durch Löcher durchfotografiert. Ich habe auch durch
Löcher durchfotografiert.
Eine Teilnehmerin, wie sie gerade durch das Loch fotografiert.
Eine weitere Teilnehmerin, wie sie zurückfotografiert und noch ein Teilnehmer,
der durch das Loch fotografiert.
Ich habe noch Making-ofs von mir selber bekommen. Da stehe ich mit einem großen
schwarzen Rucksack, den ich eben gerade erwähnt hatte.
Schwarzes T-Shirt, schwarze Hose, graue, ich bin nicht ganz schwarz, ich habe graue Schuhe.
Stehe ich und mache gerade dieses Bild, wo Maria quasi in diesem schönen Licht
ist und die anderen Teilnehmer müssen gerade sind, sind quasi auf der Zuschauer
Bank, gucken, wie ich mit Maria arbeite.
Und dann gibt es noch ein Bild aus der gleichen Szene, offenbar aber,
also ich habe eine andere Körperhaltung.
Auf dem ersten Bild habe ich den rechten Arm ganz weit hoch.
Wahrscheinlich, weil ich gerade hoch fotografiere.
Und auf dem zweiten Bild durch das Loch habe ich den rechten Arm runter.
Das ist das Bild, was der Teilnehmer durch das Loch gemacht hat.
Das weiß ich noch, dass ich das bekommen habe. Genau.
So, das nächste Bild habe ich unerlaubterweise gemacht, als Robert gerade mit
Maria gearbeitet hat. Und Robert ist der Trainer auf dem nächsten Bild.
Könnt ihr schon mal gucken, wer Robert ist.
Auch mit einer Nikon-Kamera, graues T-Shirt.
Und Robert wollte gerne mit Weitwinkel Maria vor diesen offenen Räumen fotografieren.
Habe ich von der Seite eines gemacht.
Und dann danach hat Robert erstmal gezeigt, was er machen will.
Und Maria hat es sich angeguckt, hat dann gelacht. Und Robert hat auch gelacht.
Und dann haben sie es nochmal probiert. Und ich habe nochmal gesnipert.
Aber auch wieder dieses tolle Licht, also mit diesem Reflektor.
Einen Lichtblitz in die Augen zaubern, ist auf jeden Fall eine gute Idee.
Ja, das habe ich schon gekroppt. Man könnte jetzt sagen, warum ist denn der
Kopf immer noch genau in der Mitte vom Bild?
Aber wenn ich es weiter kroppen würde, dann würde man das nicht mehr erkennen,
dass sie vor so einem leeren Raum steht. Wollte ich schon noch drin lassen.
Na gut, das nächste Bild ist so ein bisschen abstrakte Kunst.
Da haben sie offenbar Fliesenkleber oder was auch immer, irgendwelche Klebemasser
noch in Verpackung einfach da auf den Haufen geworfen.
Und auch auf Lanzarote riecht es manchmal.
Das heißt, diese Klebermasse oder was auch immer das war, Betonsäcke,
sind alle komplett durchgehärtet und das Papier ist halt weggeflogen.
Das löst sich dann ja mit den Jahren auf. Ich weiß gar nicht, wie alt das da war.
Und dann war da so ein Berg aus merkwürdig geformten, teilweise aber noch rund.
Heilen, also sackförmigen Beton- oder Kleberfleckchen.
Und das hat mir so gut gefallen, da habe ich dann mal ein bisschen abstrakte Kunst draus gemacht.
Ja, noch ein Making-of. Eine Teilnehmerin fotografiert mich,
ich fotografiere zurück und da stehen sie mit dem Reflektor und überlegen,
gehen wir denn jetzt noch in den Keller oder nicht?
Ja, gehen wir. Das Foto, was die Teilnehmerin von mir gemacht hat,
kommt dann als nächstes, wie ich dann da gerade vor diesem eingestürzten Hotel
stehe und die Gruppe fotografiere.
Das nächste Bild ist ein No-Ice-Cream-Sound.
Graffiti on Tour. Ich weiß nicht, was das bedeutet. Ist das eine Band vielleicht?
Wer weiß das schon? Genau, so sah das da halt aus, wenn man dann durchgegangen ist.
Und im Keller, da habe ich dann nochmal, war am Tag vorher, war ja Panorama-Workshop,
habe ich noch ein Panorama gemacht von einem Graffiti, was mir sehr gut gefallen hat.
Darüber haben wir auch viel gesprochen. Wenn man ein Foto von einem Graffiti
macht, dann ist das nicht deine Kunst. Dann ist der Graffiti-Künstler ist der Künstler.
Und ich habe halt ein Foto davon gemacht. Und ich sollte niemals behaupten,
dass das meine Kunst ist. Mache ich auch nicht. Das ist die Kunst vom Künstler.
Ich habe leider nicht mit drauf, von wem dieses Graffiti ist.
Ich zeige es euch aber trotzdem.
Es sah halt so frisch aus. Es sah so sauber aus. Das war im Keller von diesem eingestürzten Hotel.
Darf man wahrscheinlich auf gar keinen Fall hingehen.
Wir sind aber trotzdem reingegangen. Und da war dieses Graffiti auf der einen
Wand. Und irgendwie hat es mich total geflasht.
Vielleicht ist das, was da steht, ja der Name von dem Sprayer.
Und dann ist er hiermit auch gewürdigt.
Lesen kann ich es nicht. Es könnte ein Buchstaben sein. Mit viel Fantasie.
Aber es sieht geil aus. Und es ist ein Pano-Merch aus irgendwie ein paar Bildern.
Weiß ich gar nicht wie viele.
Genau. Dann haben wir noch einen Blitz-Workshop gemacht. Achso,
vorher habe ich im Keller noch diese Tür gefunden, die er so lehnte.
Und dann haben wir da noch mit Staub und Licht irgendwie so getan.
Als habt ihr gerade irgendwie, na egal, ist kein so besonders gutes Bild geworden.
Aber mir hat es Spaß gemacht. Und Robert auch, der hat ihn direkt geworfen.
So, Blitz-Workshop, genau, wir haben das ja schon mit der Dynamik und den unterschiedlichen
Helligkeiten ausführlich besprochen, wenn da kein Blitz gewesen wäre,
also wir hatten eine große Blitzanlage,
da hatte Frank mitgebracht und so einen Adapter, damit jeder auch mit seiner
Kamera auch mal mit so einem Blitz arbeiten kann.
Und Maria stand halt drinnen in so einem nach hinten offenen Raum und dahinter
der Himmel sehr hell und ohne Blitz wäre sie halt komplett schwarz.
Hätte man so Silhouettenfotos machen können, aber wenn man dann noch Maria erkennen
möchte, muss man halt einen Blitz benutzen.
Macht übrigens dann auch einen schönen Reflex auf dem Auge.
Genau. Hat sie so ein bisschen nochmal einen anderen Look irgendwie so mit Baggy
Pant und weiß ich nicht, was das für ein Oberteil ist.
Gangstar-mäßig. Nee, das Oberteil ist nicht Gangstar-mäßig. Die Hose ist so.
Hip-Hopper. Keine Ahnung.
Ja, Blitzen. Ich hatte auch meinen Blitz dabei.
Allerdings nicht mit einem großen Reflektor, also kein Beauty-Tisch oder sonst wie was.
Sondern einfach nur den Blitz. Und damit haben wir dann in dem Gang direkt dahinter
noch ein paar Fotos gemacht.
Und ich wollte halt auch nochmal ausprobieren. Das erste ist von einer Teilnehmerin.
Da habe ich ein schönes Porträt gemacht. Ich finde es toll.
Schönes Strahlen, schönes Lächeln, Reflex auf dem Auge und dann eben dieser,
Fluchtpunkt mit dem Gang im Hintergrund.
Ich habe immer noch versucht, ganz hinten war offen, das heißt,
da war dann hell und ich habe dann immer versucht, die Haare noch zum Leuchten zu bringen.
Das nächste Porträt ist von mir. Da hat dann Robert ausgelöst und jemand hat
das Licht gehalten. Finde ich auch ganz gelungen eigentlich.
Mir steht auch gut aus. Meine Güte sieht echt gut aus. So, die habe ich alle
in schwarz-weiß gemacht, weil das mit den Farben da, das war ein bisschen schwierig,
aber schwarz-weiß ist ja auch gut.
Dann noch eine Teilnehmerin, die einen richtig tollen Strohhut hatte und so
verträumt nach oben guckt.
Ich mag es. Ich finde die Bilder richtig gut, weil dann eben auch,
da ist halt ganz viel Schrott mit irgendwie im Bild, also links,
rechts, oben, unten hängen komische Sachen ins Bild und alles ist so ein bisschen,
und sie guckt so ein bisschen verträumt, als wäre das ein schöner Ort.
Genau, und dann habe ich noch ein Porträt von Robert mit drin.
Da ist das mit den Haaren ein bisschen besser geglückt.
Da sieht man zumindest links oben am Kopf noch so ein bisschen den Ausgang durchleuchten.
In Schwarz-Weiß, weil das einfacher war. Genau, und der nächste Stopp war dann bei einem Weingut.
Das steht auch mit im Fotoalbum drin, welches Weingut das ist.
Ich selber bin jetzt gerade in Leitung gewesen und gar nicht da.
Weinberge auf Vulkanen zum Sonnenuntergang. Das war eine Sache,
die hatte ich da vorher schon gesehen.
Ich weiß jetzt gar nicht, wie das Weingut hieß. Ist ein bisschen doof,
ne? War mir das nicht hingeschrieben.
Warte mal, ich kann nochmal nachgucken. Ich weiß noch, Lageria war das Weingut gegenüber.
Lanzarote und das Weingut, wo wir eigentlich waren, da hieß Bodegas Rubicon, genau.
Da sind wir hingefahren, da haben wir geparkt, da wollten wir den Sonnenuntergang machen,
weil es gibt Weinbau auf Lanzarote und das ist ziemlich krass,
denn die Böden dort, also man sieht das auf dem Bild, das ist halt komplett Lavasand.
So, das ist halt schwarzer, grobköniger Sand.
Und trotzdem hat man auf diesen Vulkan dann Weinbau gemacht.
Und was man jetzt hier sieht, sind lauter so Halbkreise.
Ganz vorne ist ein großer Halbkreis, der nicht dazugehört. Aber dahinter sind
lauter kleine Halbkreise aus so Steinmäuerchen. Sieht aus wie in Irland.
In Irland sind diese Steinmäuerchen, damit der Boden nicht abgetragen wird.
Hier ist halt gar kein Boden. Das heißt, hinter jeder von diesen Halbkreisen ist eine kleine Kuhle.
Und in dieser Kuhle sind dann die Weinstöcke gepflanzt.
Also in jeder dieser Kuhle ist halt eine Weinpflanze oder zwei oder so.
Also nicht viele zumindest.
Und davon gibt es aber sehr, sehr viele. Also auf einer Fläche, wo in Deutschland,
auf dieser Fläche wären in Deutschland mindestens zehnmal so viele Pflanzen, würde ich sagen.
Wenn man so einen Weinberg an der Mosel oder so vor Augen hat,
da stehen die Pflanzen halt dicht an dicht und rein und hier hast du halt 10
Quadratmeter 12 Quadratmeter für eine Pflanze so und diese.
Mäuerchen könnte man ja denken sind dazu da, dass der Wind da irgendwie so reinpustet
dass sie ein bisschen geschützt sind kann auch sein,
Dass es auch ein Effekt ist, aber ursprünglich sind die dazu gedacht,
dass der Tau, also wenn morgens oder abends dann irgendwie Tau entsteht,
dann wollte man da möglichst viel Oberfläche haben, wo sich Tau dran bilden kann.
Auf diesen Steinen.
Deswegen ist das auch nicht verputzt oder irgendwie richtig gemauert,
sondern die sind einfach nur aufeinander gelagert, damit da möglichst viel Oberfläche ist,
damit der Tau dann in diese Kuhle reinlaufen kann zu diesen Pflanzen,
weil so richtig viel Wasser ist da halt auch nicht. Und das sieht total abgefahren aus.
Also vor mir auf diesem Bild ist halt so eine Ebene mit schwarzem Sand,
der hier natürlich irgendwie gräulich aussieht, weil die Sonne steht direkt gegenüber.
Und dann sind da diese Halbkreise halbwegs symmetrisch angeordnet und das geht
halt bis in alle Ewigkeit, also bis zum nächsten Tal sozusagen.
Und links erahnt man schon, das ist auch auf den Hängen vom Vulkan.
Da steht dann noch so ein Naturstein, so eine alte Hütte.
Das ist also nicht gestern gebaut worden hier alles, sondern das machen die da schon recht lange.
Und die Weine von Lanzarote sind tatsächlich sehr interessant.
Die sind halt nicht so tief und nicht so voluminös wie ein Rioja oder so.
Also spanische Weine haben ja richtig viel Wumms vom Geschmack her. und auch vom Alkohol.
Und das, was ich da probiert habe, war so ein bisschen leichter.
Aber sehr fein und sehr lecker.
Ja, kann man machen. So, da habe ich noch ein Foto mit der Straße.
Führende Linien üben. Da schlängelte sich so die Straße durch die Weinberge.
Frank hat auch erzählt, dass es total selten ist, dass die Weinstöcke schon Blätter haben.
Also man sieht hier auf diesem Bild, dass da schon Weinblätter sind.
Das ist Anfang Januar dann doch eher selten. Also es war ein sehr milder Winter
mit sehr vergleichsweise viel Wasser, Regen.
Deswegen war ja die ganze Insel auch nicht so grau und schwarz,
wie es sonst ist, sondern es war eher grün.
Also es gab ganz viele, das sieht man hier auf diesem Foto mit der Straße.
An den Straßenrändern waren ganz viele so kleinere Pflanzenbüsche, einige blühen sogar.
Und ja, das war eine besondere Zeit, in der wir da waren.
Dann saßen wir in einer Bodega, haben ein Glas Wein getrunken,
ein bisschen Käse gegessen.
Auf einmal sagt der Alter immer, oh guck mal, hallo. und ich da mit dem Rücken
drehe mich um. Oh ja, na hallo. Ein sehr schöner Effekt.
Also hier habe ich direkt in die Sonne fotografiert.
Ist das ein HDR? Ich glaube, ich habe keine Belichtungsreihe gemacht.
Ne. Ich habe einfach nur abgedrückt.
Schwierige Belichtung natürlich, wenn die Sonne direkt mit im Bild ist.
Welche Linse habe ich denn da genommen?
Was auch immer ich gerade drauf hatte. Achso, das 24 bis 120 hatte ich drauf.
4.000 Sekunde, Blende 8 und die Helligkeit schon ein bisschen angepasst,
die Schatten ein bisschen hochgezogen.
Man sieht im Vordergrund eine Person als Schattenriss, ein paar Autos,
auf denen sich die Sonne spiegelt.
Es ging halt um den Himmel und man sieht halt die Sonne links,
oben noch schön eingerahmt mit so ein paar Blättern. Ich glaube,
das war ein Olivenbaum, der da stand.
Oder ist das Eukalyptus? Die Blätter sehen Eukalyptus aus. Weiß ich nicht.
So, und dann rechts im Bild sieht man so eine Art Regenbogen in den Wolken.
Und das sind Eiskristalle in den Wolken. Die sind ja weit oben. Da ist es kalt.
Also da sind Eiskristalle, an denen sich das Sonnenlicht bricht.
Und das nennt man eine Halo.
Und das war ein sehr schöner Effekt. In der Natura sieht das nochmal viel besser aus.
Wenn man so am helllichen Tag ohne Regen so einen Regenbogen sieht, nennt sich Halo.
Und ein schöner Effekt. Gut gesehen.
Hätte ich verpasst, weil ich dann im Rücken zu saß. Genau, dann habe ich hier
noch in der Vorbereitung auf den Sonnenuntergang.
Das Ziel dort war eigentlich, den Sonnenuntergang zu fotografieren.
Aber ich bin da so ein bisschen runtergelaufen und habe noch andere Perspektiven,
auf diese Halbkreismäuerchen und Weinstöcke gesucht.
Und ich fand auch diesen Schuppen, Natursteinschuppen, fand ich halt total gut.
Und dann nochmal ein Foto von dem Vulkan, wo man sieht, wie weit da hoch die
Anbaufläche ist. noch mit älteren Kreisen, die schon irgendwie dann abgetragen
sind, wo dann nichts mehr wächst.
Und ein bisschen grünes Grünzeug im Vordergrund. Ja, genau.
Und dann noch ein weiteres aus der Reihe.
Da habe ich aber irgendwas gemacht, oder? Achso, stimmt, da war vorne links,
war kein Steinkreis mehr.
Der ganz links unten in diesem Bild, das da heißt,
TZ 8 3481 der ist geschummelt, der war da nicht da war irgendwas hässliches,
das ist eins der Bilder, das ich besprochen habe, an dem Abend dann bei der
Bildbesprechung habe ich das mitgezeigt und da gab es dann Kritik dass da vorne
kein Steinkreis ist und den habe ich dann dahin geschummelt,
Genau, da habe ich wieder Making-ofs bekommen. Ich weiß gar nicht von wem,
vielleicht von Frank, wie ich da mit dem Dreibein auf dem Mäuerchen sitze und
mit Filterfotografie probiere dann irgendwie den... Nee, es war nicht Frank,
weil Frank ist im Hintergrund, sehe ich gerade.
Irgendwer anders hat mich da fotografiert. Ist das Frank? Ich glaube,
Frank steht da irgendwie auf einem Mäuerchen.
Genau, und dann sitze ich in der Abendsonde und arbeite mit der Kamera auf dem
Stativ, auf dem Mäuerchen.
Genau, ich habe auch jemanden, das ist von mir das Making-of hier,
ein Teilnehmer steht auf dem Mäuerchen und macht irgendwie ein Bild.
So und die Sonnenuntergangsbilder kommen dann. Zwei Stück, drei Stück, zwei sind was geworden.
Das dritte ist dann schon wieder ein Making-of, wieder noch andere Leute.
Die ganze Mauer saß halt voll mit Touristen. Also das sind jetzt nicht alles
Teilnehmer von dem Workshop.
Die sind da ganz im Hintergrund noch zu sehen. aber auch andere Touristen haben
Saar gesessen und den Abend genossen den Sonnenuntergang genossen und sich eine
Flasche Wein gegönnt, die ganz vorne die beiden haben Französisch gesprochen,
eine Flasche Wein gehabt jeder ein Glas, Zigarettchen geraucht.
Prototyp französische Touristen sehr gut genau, das war der zweite Tag,
jetzt habe ich wieder nur einen Tag geschafft, meine Güte es war so ein voller
Urlaub, ich kann doch jetzt nicht sieben Episoden zu diesem Lanzarote-Urlaub machen, oder?
Naja, aber es gibt so viel zu erzählen und die Bilder sind so toll geworden.
Ich bin so froh über die Bilder und ich bin so froh über die Zeit,
die ich da gehabt habe. Ähm.
Vielleicht probiere ich nächstes Mal, da gibt es ja auch keinen Haltungsblock
in der nächsten Episode, einfach mal ein bisschen schneller durchzukommen.
Das wäre doch vielleicht eine ganz gute Idee, oder? Dann werde ich nicht so
viel zu jedem einzelnen Bild sagen.
Es gibt einfach so viel zu erzählen. Ich habe da so viel erlebt.
Und die Bilder, ich bin halt wirklich froh über die Bilder.
Und ihr habt ja jetzt Zugang zu allen Bildern. Und macht euch mal den Spaß und
guckt euch die ersten Bilder an und die letzten Bilder an.
Ich glaube, ich habe mich weiterentwickelt. Es gibt ganz am Anfang,
von Tag 1 gibt es diese Langzeitbelichtung von Wasser, wo wir da an den Felsen
waren und ich geübt habe, wie man mit ND-Filter Wasser machen kann.
Und vom vorletzten Tag gibt es das auch. Also am letzten Tag haben wir die Wanderung.
Nee, ich glaube, am letzten Tag habe ich sogar auch Langzeitbelichtung.
Genau. Und ich glaube, ich habe mich da weiterentwickelt. Ich finde,
vom vorletzten Tag meine Langzeitbelichtung finde ich am tollsten.
Könnt ihr auch schon mal luschern.
Ich werde dann in der nächsten Episode versuchen, die Tage drei,
vier, fünf, sechs in einer Episode zu machen und alles ein bisschen schneller zu erzählen.
Mich nicht so zu verlieren. Vielleicht muss ich auch nächstes Mal nicht wieder
so viel über HDR und Technik zu erzählen.
Das habt ihr jetzt schon zweimal gehört. Das reicht ja jetzt auch.
Allerdings gibt es noch einen Tag, der ein bisschen länger dauern könnte.
Das war nämlich die Rallye. Ja, die könnte auch dauern. Mal gucken.
Viel zu erzählen, viel erlebt. Ich bin einfach so dankbar, dass ich das machen
konnte und wie viel ich da gelernt habe von den beiden Trainern,
von Frank und Robert, aber auch von den anderen Teilnehmern,
von Maria und dann allein durch diese,
ja, durch das Volumen an Training, was ich machen durfte, was ich machen konnte,
habe ich mich, glaube ich,
verbessert, verändert, ich weiß es nicht, ist ja auch egal, Spaß gehabt.
In diesem Sinne mache ich jetzt mal hier mein Buch auf und lese euch was vor.
So, wir sind beim Herrn Rilke in sämtliche Gedichte in einem Band in der vollständigen
Ausgabe bei Position 2288 von 6883.
33 Prozent, ein Drittel haben wir geschafft von allen Rilke-Gedichten ever.
Das heutige Gedicht heißt Ernste Stunde.
Wer jetzt weint, irgendwo in der Welt, ohne Grund, weint in der Welt, weint über mich.
Wer jetzt lacht, irgendwo in der Nacht, ohne Grund, lacht in der Nacht, lacht mich aus.
Wer jetzt geht, irgendwo in der Welt, ohne Grund, geht in der Welt, geht zu mir.
Wer jetzt stirbt, irgendwo in der Welt, ohne Grund, stirbt in der Welt, sieht mich an.
Boah.
Krass, krasses Gedicht. Weiß nicht, empfällt mir das? Krass finde ich es auf jeden Fall.
Gut, das nächste Gedicht heißt Strophen. Mal sehen, wie viele Strophen es zum
Thema Lanzarote gibt. Strophen-Episoden.
Ich öffne die italienische Reise. Also vielleicht mal ganz kurz.
Eigentlich mache ich ja im Wechsel Goethe und Kant.
Und in der letzten Episode hätte es eigentlich Kant geben müssen.
Und habe ich aber vergessen.
Habe stattdessen einfach Goethe vorgelesen. Und ich wollte aber diesen Rhythmus
beibehalten, dass da, wo Haltungsblock ist, auch Goethe ist.
Deswegen löse ich jetzt nochmal Goethe vor.
Und in der nächsten Episode gibt es dann wieder Kant. Also keine Sorge,
Emanuel Kant ist nicht gestrichen. Ich werde es noch zu Ende vorlesen.
Und haben es irgendwann auch geschafft.
So lange ist das Buch nicht mehr. Es dauert höchstens noch ein,
zwei Jahre. Dann sind wir damit durch.
Und danach gibt es dann erstmal Goethe vielleicht gibt es auch Goethe Pur ist
eigentlich auch ganz schön, warum muss ich immer abwechseln?
Eigentlich wechsle ich nur ab, weil Kant Pur auf Dauer war mir irgendwie zu
hart deswegen habe ich ja das mit dem Abwechseln angefangen wenn Kant dann durch
ist vielleicht fange ich ja mit dem nächsten Kant an,
aber vielleicht auch nicht mal sehen es gibt ja so viele schöne gemeinfreie Bücher,
jetzt aber erstmal aus Johann Wolfgang von Goethe, die italienische Reise,
da sind wir bei Position 1916, 23% im Buch,
sind wir in Rom und schreiben den 9.
November Augen zu und zugehört.
Manchmal stehe ich wie ein Augenblick still und überschaue die höchsten Gipfel des schon Gewonnenen.
Sehr gerne blicke ich nach Venedig zurück auf jenes große Dasein,
dem Schoße des Meeres wie Pallas aus dem Haupte Jupiters entsprossen.
Hier hat mich die Rotonda, so die Äußere wie die Innere, zu einer freudigen
Verehrung ihrer Großheit bewogen.
In St. Peter habe ich begreifen lernen, wie die Kunst sowohl als die Natur alle
Maßvergleichung aufheben kann.
Und so hat mich Apoll von Belvedere aus der Wirklichkeit hinausgerückt.
Denn wie von jenen Gebäuden die richtigsten Zeichnungen keinen Begriff geben,
so ist es hier mit dem Original von Marmor gegen die Gipsabgüsse,
deren ich doch sehr schöne früher gekannt habe.
Und jetzt ist hier ein Bild, der Apoll von Belvedere, Zeichnung von Bouchardon.
Oder Bouchardin, wer weiß das schon. Den 10. November 1786.
Ich lebe nun hier mit einer Klarheit und Ruhe, von der ich lange kein Gefühl hatte.
Meine Übung, alle Dinge, wie sie sind zu sehen und abzulesen,
meine Treue, das Auge Licht sein zu lassen,
meine völlige Entäußerung von aller Prätention, kommen mir einmal wieder recht
zu statten und machen mich im Stillen höchst glücklich.
Alle Tage ein neuer, merkwürdiger Gegenstand, täglich frische,
große, seltsame Bilder und ein Ganzes, das man sich lange denkt und träumt,
nie mit der Einbildungskraft erreicht.
Heute war ich bei der Pyramide des Zestius und abends auf dem Palatin oben,
auf den Ruinen der Kaiserpaläste, die wie Felswände dastehen.
Hiervon lässt sich nun freilich nichts überliefern, wahrlich.
Es gibt hier nichts Kleines, wenn auch wohl hier und da etwas selten Scheltenswertes
und Abgeschmacktes, doch auch Schaltenswertes.
Ein solches hat Teil an der allgemeinen Großheit genommen.
Kehre ich nun in mich selbst zurück, wie man doch so gern tut bei jeder Gelegenheit,
so entdecke ich ein Gefühl, das mich unendlich freut, ja, das ich sogar auszusprechen wage.
Wer sich mit Ernst hier umsieht und Augen hat zu sehen, muss solid werden,
er muss einen Begriff von Solidität fassen, der ihm nie so lebendig ward.
Der Geist wird zur Tüchtigkeit gestempelt, gelangt zu einem Ernst ohne Trockenheit,
zu einem gesetzten Wesen mit Freude.
Mir wenigstens ist es, als wenn ich die Dinge dieser Welt nie so richtig geschätzt hätte als hier.
Ich freue mich der gesegneten Folgen auf mein ganzes Leben.
Und so lasst mich aufraffen, wie es kommen will. Die Ordnung wird sich geben.
Ich bin nicht hier, um nach meiner Art zu genießen.
Befleißigen will ich mich der großen Gegenstände gelernen und mich ausbilden,
ehe ich 40 Jahre alt werde.
Ja, das ist doch schön. Ich bin zwar schon 40, also war Goethe etwas jünger.
Ich bin auch schon 50, als er seine italienische Reise gemacht hat.
Aber ja, Reisen ist schön.
Also die Reisen können, sollen dankbar sein und sich dieses Privilegs bewusst
sein. Ich bin mir dieses Privilegs bewusst.
Ich bin da sehr dankbar und froh, dass ich das kann. In diesem Sinne wünsche
ich euch ausreichend viel Schlaf.
Wenn ihr nicht reisen könnt, reist mit mir, reist mit Goethe und entdeckt diese
fremden Orte und sammelt Eindrücke und träumt davon.
Denn Träumen ist schön, Schlafen ist wichtig, Schlafen ist gesund.
Und das habe ich letztens noch über Schlafen gelernt.
Schlafen, achso, ja, nee, heute in der Wochendämmerung hat Holger gesagt,
Schlafen steigert die Produktivität. Also nicht heute, sondern am Freitag ist die erschienen.
Ich habe sie nur heute gehört beim Putzen.
Schlafen steigert die Produktivität. Also, dies ist ein Produktivitäts-Podcast.
Schlaft alle recht schön. Ich habe euch lieb. Bis zum nächsten Mal. Gute Nacht.
