EP 593 ~ Das Ende von Lanzarote und das Ende von Kant

Nochmal alle Fotos:

Nach nur 15 Jahren ist Kant endlich durch. Was kommt jetzt? Vielleicht Kant 🙂
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Toby
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Bianca

Veröffentlicht am 17.02.2026
Das Ende von Lanzarote und das Ende von Kant - Episodenbild

Transkription

Diese Transkription enthält vermutlich ein paar Fehler, hilft aber bei der Suche. Wer das hier liest schläft auch ein!


Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zum Einschlafen Podcast Episode 593. Ich bin Tobi.
Ich lese euch heute endlich mal wieder Emanuel Kant vor. Ihr habt lange drauf
gewartet. Die Kritik der reinen Vernunft ist noch gar nicht zu Ende.
Ich habe nur in der vorletzten Episode aus Versehen Goethe gewählt.
Davor gibt es ein Gedicht von Rilke, das heißt heute Strophen und davor erzähle
ich euch was, damit ihr abgelenkt seid von euren eigenen Gedanken und besser einschlafen könnt.
Und ja, so und ich habe es in der letzten Episode versprochen,
ich lege ein bisschen Zahn zu, was Lanzarote angeht, weil ja,
es war ein sehr schöner Urlaub, aber ich weiß nicht, warum ich mich so viel
in den Fotos verliere, dass ich pro Episode nur einen Tag beschreiben kann.
Ich weiß, ich erzähle auch viel über Fotografie, Technik und so weiter und so fort.
Abschweifen ist wichtig, wichtiges Konzept in diesem Podcast.
Aber irgendwie fühlt es sich auch komisch an, aus dieser einen Woche so viele Episoden zu machen.
Deswegen versuche ich mich jetzt pro Tag so ein bisschen mehr auf die Kernerkenntnisse
für mich zu beschränken.
Und das, was ich über Fotografie, aber auch über Lanzarote gelernt habe.
Und so, Tag 3, Tag 1, 2 hatte ich beschrieben.
Tag 3 war schwierig, weil es angefangen hat zu regnen.
Also es war klar, dass es sich die Woche über mal regnen würde.
Das war irgendwie in der Vorhersage.
Und dann hatte Frank aber auch einen Plan, was wir an dem Regentag machen wollen.
Wir haben probiert in die Höhle zu kommen.
Cueva de los Verdes, die grüne Höhle.
Da musste man aber, und das war irgendwie neu, die Tickets vorab buchen und
das hatten wir noch nicht, also online vorab und das haben wir dann dort auf
dem Parkplatz sozusagen gemacht, auf den wir nicht rauf durften,
sind dann stattdessen erstmal zum Kakteen-Garten gefahren.
Da fing der Regen aber dann erst so richtig an und wurde immer doller,
sodass wir das beinahe gelassen hätten und ich bin froh, dass wir sie nicht
gelassen haben, denn Kakteen im Regen ist richtig, richtig toll.
Also ihr seht da die Bilder, erstmal die Mühle, die da zum Kakteengarten dazugehört
mit einer Person und Regenschirm davor, fand ich lustig, quadratischer Zuschnitt.
Dann war so ein bisschen, weiß ich nicht, Thema männlicher Geschlechtsteil,
ich weiß nicht, dieser eine Kaktus, der, ja, weiß ich nicht, merkwürdig aussieht.
Und danach habe ich fotografiert, wie dort die Baderäume, die Toiletten ausgezeichnet
sind und das männliche Geschlechtsteil auf der Auszeichnung für,
hier bitte dürfen die Herren pinkeln gehen,
fand ich recht explizit und dann schaue ich da so über die Mauer und nebenan
war so ein Konzept-Store,
und der hatte auch nochmal, ich weiß nicht, was da los ist mit den.
Geschlechtsteilen. Dann kommt ein Foto von Frank und,
Robert von oben quasi, da konnte man so Stufen hochgehen und dann auch von oben
sehen und ich finde, auf dem Foto sieht man vor allem sehr schön erstens,
dass es geregnet hat, bei den Regenklamotten,
Aber auch so ein Eindruck von diesem Kakteen-Garten.
Das sind halt grüne Kakteen, so wie man sie kennt, ganz viele verschiedene,
mit einem dunkelgrauen Weg auf schwarzem Sand aber auch.
Also dieser schwarze Lavasand, der ist da sehr schön eingesetzt,
also grafisch gestalterisch hat mir dieser Kakteen-Garten sehr gut gefallen.
Und dann kam aber die Sonne wieder raus und dann hatte man nämlich nicht nur
einen sehr schönen Flügel von der Mühle, sondern auch Kakteen, die halt feucht waren.
Und das mit Sonne führt dann halt zu so Glitzer-Effekten. Deswegen habe ich
da auch viel mit tiefen Unschärfe gearbeitet und so glitzernde Regentropfen auf Kakteen gemacht.
Eigentliche Foto, was ich am liebsten euch gezeichnet hätte,
ist hier gar nicht mit drin. Habe ich anscheinend schon aussortiert gehabt,
weil es wahrscheinlich doch nicht ganz scharf war.
Ja, genau. Also das haben wir da gemacht. Auf dem Weg zur Höhle haben wir dann
den flachsten Regenbogen gesehen, den ich je gesehen habe.
Und deswegen ist das Foto irgendwie aus dem Auto fotografiert mit drauf.
Und dann Cueva de los Verdes. Genau, es gibt eine Höhle und das ist keine Tropfsteinhöhle,
wie man sie sonst kennt, sondern das ist,
also fotografisch war es eine große Herausforderung, weil es in Höhlen natürlich
dunkel ist, aber die arbeiten da drin sehr viel mit Licht, mit farbigem Licht,
die dann das ausleuchten.
Das haben sie sehr, sehr schön gemacht.
Trotzdem ist es natürlich recht dunkel, also ISO ganz weit hoch drin.
Ein bisschen schwierig, das zu fotografieren, aber ich habe das Beste gegeben.
Das Besondere an dieser Höhle ist, dass das eine Lava-Höhle ist.
Das heißt, da ist Lava längs geflossen und die härtet natürlich oben als erstes
aus und darunter noch nicht so schnell, weil es halt dann abgedeckt ist sozusagen.
Und das Fließ konnte dann unterirdisch sozusagen weiter fließen,
abgedeckt von so schon erstarrten Lava-Schichten.
Und dann floss das halt irgendwie ab, weil dann der Nachfluss verstopft war oder keine Ahnung.
Irgendwie so haben sich halt diese Höhlen entwickelt und das gibt so ganz bizarre
Strukturen in dieser Höhle und das hat sehr viel Spaß gemacht.
Also es war sehr schön zu besuchen und ihr erkennt das auf den Fotos,
da ist viel mit grünem Licht und also die Farben kommen jetzt nicht vom Gestein,
sondern das sind halt farbige Lampen gewesen.
Das Gestein ist einfach komplett schwarz oder dunkelgrau. Vielleicht so,
ich glaube, die weißen Teile im Gestein, die sind dann irgendwelche Ablagerungen oder so.
Ja, lauter Löcher, wo man durchfotografieren kann. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Und dann gibt es noch ein Highlight in dieser Höhle. Also es war eine geführte
Tour natürlich mit irgendwie so relativ vielen Leuten, 30 Leuten oder so.
Aber alle halbe Stunde geht es dann da durch.
Ich weiß nicht, was die maximale Anzahl der Leute ist, die da durchgehen können.
Übrigens echt ganz schön beengt. Also da darf man wirklich nur rein,
wenn man, also ich als großer Mensch mit 1,96 musste mir Mühe geben,
dass ich mir nicht allzu häufig den Kopf stoße. Nein, ich habe mir gar nicht
den Kopf gestoßen, aber es war schon.
Ja, und dann gucken halt von oben auch immer so.
Sieht aus wie Stalaktiten, aber es sind halt einfach nur quasi Lavareste,
die dann irgendwie auf dem Weg nach unten erstarrt sind und nicht Stalaktiten,
die sich durch Wassertropfen gebildet haben.
Genau, das Highlight ist auch, ich darf nur nicht so viel darüber reden,
die haben so ein bisschen Überraschungseffekt damit eingebaut in die Führung
und das will ich denen natürlich auch nicht vermiesen.
Aber wer aufmerksam meine Bilder betrachtet, das sind auch keine Geheimbilder,
also auf Google Maps, wenn man sich das Cueva de los Verdes anschaut,
kann man glaube ich als erstes dieses Bild sehen. Naja, gut.
Danach sind wir nach Aria gefahren, die Palmenstadt oder Palmendorf, weiß ich nicht genau.
Einfach ein kleiner Ort mit lauter weißen Häuschen, wo sehr viele Palmen stehen.
Und noch Weihnachtsdeko, die ich hier gerade sehe.
Maria steht da in so einem Stern drin. Ja, ich mochte das Dorf,
aber es war fotografisch, habe ich da nicht viel entdeckt.
Ich habe da so eine Gasse runter fotografiert, im Hintergrund steht eine Palme
und geht eine Passantin, die auch Teilnehmerin von unserem Workshop war.
Schöne Grüße an der Stelle, ich hoffe, du siehst das Bild überhaupt.
Ich habe eine blaue Tür fotografiert. Nein, die war mal grün, die ist jetzt blau.
Und es gibt ein Dach, auf dem so komische Bilder drauf waren.
Die sahen aus wie von diesem Künstler, der auch diese fließenden Uhren immer
gemacht hat. Wie hieß der denn noch?
Da komme ich gerade nicht drauf. Achso, Cyberdalli natürlich.
Also nach dem Stil oder vielleicht noch 100 Wasser oder so.
Also merkwürdig organische Formen waren da auf dem Dach und es war auch schwierig
zu fotografieren, weil man das schwierig rausstellen konnte.
Aber naja, ich habe es halt gemacht. Einen komischen Vogel, ich glaube das ist
so ein Reiher, Silberreiher oder so, den ich da einfach in irgendeinem Garten gesehen habe.
Ja, und dann, weiß ich nicht, das war es schon, ich fand es da nicht so spannend,
also ein nettes kleines Dörfchen, aber irgendwie so viel habe ich da nicht zusammenbekommen.
Ein ziemlich ranziger Spielplatz, wo ich so eine Wackelente fotografiert habe,
die war echt ordentlich runtergerockert.
Und das war es dann da auch schon in Aria.
Da habe ich nie, also es war der erste Stop, wo ich gedacht habe,
okay, hier hätte ich jetzt auch nicht stoppen müssen. und auch der Einzige auf der ganzen Reise.
Wenn man Palmen gerne fotografiert, dann ist man da natürlich richtig,
aber das war irgendwie nicht so meins.
Aber das macht auch überhaupt nichts. Also mir hat es total geholfen,
dann da am dritten Tag, beim dritten Stopp, dann auch mal was zum Durchatmen zu haben.
Der vierte Stopp war eigentlich nur zum Essen. Da sind wir nach Arrieta gefahren, ans Wasser.
Und da gab es aber ein paar sehr, sehr schöne Motive. Unter anderem dieses eine
Haus, wo so ein Ausläufer vom Meer, so eine kleine Bucht irgendwie davor war mit einer Spiegelung.
Das hat mir sehr, sehr gut gefallen. Irgendwie war ich da gerade auf einem Schwarz-Weiß-Trip.
Und ich mag auch so Himmel, blauer Himmel mit weißen Wolken.
Wenn man da den richtigen Filter drauf legt, dann kriegt man diesen ganz dunklen
Himmel mit den weißen Wolken hin.
Sehr, sehr schön. Ich habe eine Fensterscheibe gefunden von einer Bar,
wo so ein Plastikmännlein mit Weinflaschen drin stand, wo ich dann die Spiegelung gemacht habe.
Und ich habe mich endlich mal getraut, Passanten anzusprechen. Das war eine Sache.
Da haben wir auch viel drüber gesprochen, wie das ist, so Leute fotografieren,
spontan Porträts machen, einfach Menschen ansprechen, darf ich dich fotografieren.
Es ist eine Sache, das würde ich gerne besser können. Ich bin da nicht besonders
gut drin. Ich bin da meistens irgendwie ängstlich und traue mich nicht.
Aber das war ein Restaurant und das Restaurant hatte zum Wasser raus eine Terrasse,
so einen Balkon sozusagen, mit einer Glasscheibe.
Dass man halt nicht darunter fällt. Und ich bin irgendwie durch eine Gasse gegangen,
war dann direkt am Wasser und habe dann hochgeguckt und da war dieses Restaurant
und da saßen dann Leute und in der Glasscheibe haben sich die Wolken gespiegelt.
Und irgendwie sah das so aus, als ob die Frau, die da im Restaurant saß,
auf der Wolke sitzt, weil die Glasscheibe quasi vor der Person ist.
Und ich dachte, das ist voll das coole Motiv. Ich mochte die Idee,
dass da eine Besucherin eines Restaurants irgendwie auf einer Wolke sitzt und
dann habe ich so von unten gestikuliert, hier Kamera, darf ich?
Und sie hat sich voll gefreut und gestrahlt und wollte dann auch gerne fotografiert werden.
Mir wäre es eigentlich lieber gewesen, wenn sie einfach sich mit ihrem Mann
weiter unterhalten hätte, der ihr gegenüber saß, der jetzt auf diesem Foto nicht mehr drauf.
Ja, und irgendwie ist das Foto dann nicht so schön geworden.
Die obere Kante der Glasscheibe läuft direkt durch ihren Mund.
Ähm, und, äh, die, die Wolke ist jetzt, also sieht nicht so wirklich aus,
als ob sie auf der Wolke sitzt, aber, äh, aber fast und irgendwie habe ich mich
sehr gefreut, dass ich endlich mal jemanden angesprochen habe.
Das Essen da war auch ganz gut. Also wir haben nicht in dem Restaurant gegessen,
sondern schräg gegenüber, aber das war schon, schon ganz nett.
Genau, und dann gab es an Tag 3 sogar noch einen fünften Stopp,
denn wir sind an dem Tag ein bisschen später losgefahren,
weil wir gesagt haben, wir wollen auswärts essen und dann noch Nachtfotografie
machen und da haben wir so ein bisschen Lightpainting gemacht und.
Beziehungsweise ja, Frank hat Lightpainting gemacht und Robert hat Lightpainting gemacht.
Ich habe auch noch ein bisschen Lightpainting
probiert, aber meine Lightpainting-Künstler waren dann nicht so gut.
Ich fand das total cool, wie Frank mit, der hatte so einen Lichtstab,
da war so ein Pfeil irgendwie dran, so eine Plexiglasscheibe.
Und die Technik funktioniert so, ich glaube, ich habe das auch schon mal erklärt,
man macht halt sehr lange Belichtungen.
Also dieses erste Bild von den Night-Painting-Bildern
hat sowas wie 270-Sekunden-Belichtung. Das stimmt nicht ganz.
So lange war zwar der Sensor an, aber immer wenn Frank irgendwas umbauen musste
oder so, oder genau, ich glaube, er hat erst die Flüge gemacht und dann nochmal
den Boden ausgeleuchtet.
Und bei diesen Umbaupausen haben wir halt einfach immer ein schwarzes Tuch oder
ich meine Mütze vor die Kamera gehängt.
In dem Moment war also keine Belichtung. Man sieht das auch an den Sternen.
Also die Sterne haben hier Spuren gezogen im Hintergrund, sind Sterne zu sehen
auf dem Bild und die Spuren sind unterbrochen.
Das ist genau der Zeitpunkt gewesen, als wir dann quasi das Tuch vorgehalten
haben und anscheinend haben wir am Anfang was belichtet und dann gab es eine Unterbrechung,
die ungefähr genauso lang war wie die Belichtung und dann nochmal irgendwie
belichtet, ein bisschen kürzer.
Das kann man an den Sternenspuren wieder ablesen. Ich finde es aber gar nicht
so schlimm mit den Sternenspuren, die da irgendwie so gestrichelt sind.
Das gibt dem Ganzen noch ein bisschen künstlerischen Strichel-Effekt noch dazu.
Die meisten Leute haben dieses Bild ganz anders komponiert, nämlich im Querformat
und hauptsächlich Maria sozusagen.
Ich wollte gerne ein bisschen Sterne nochmal drauf haben, deswegen habe ich,
glaube ich, sogar meinen Ultraweitwinkel. Weitwinkel?
Ne, das ist das 24mm Objektiv, wahrscheinlich auf 24mm, genau, auf ganz weitwinklig.
Und,
Ja, genau. Dadurch habe ich noch ein bisschen Hemmel mit drauf.
Die Stelle, die wir uns da gesucht haben, war so eine Felsformation am Straßenrand,
wo man ganz gut parken konnte.
Und das war ganz netter. Ja, das zweite Bild ist noch lustiger.
346 Sekunden belichtet. Aber auch hier natürlich wieder mit langen Unterbrechungen,
denn wir sehen Maria zweimal.
Einmal stehend als Engel.
Schaut sie nach links und links liegt Maria nochmal und aus irgendeinem Grund
gibt es dann noch so Geisterspuren über Maria, die da irgendwie entstanden sind.
Also wenn man Langzeitbelichtungen macht und so Lightpainting macht,
dann kann man natürlich kreativ werden und wenn da eine Person drin ist,
die auch noch mehrfach positionieren und so ein bisschen ausleuchten.
Das war ein sehr schöner Workshop.
Ich dachte, ich hätte in den USA genug über Lightpainting gelernt und dann auch
noch irgendwie ein bisschen mit meinem Leuchtestab was zu machen,
das hat aber nicht so gut funktioniert, also man muss da, bei Light Painting
muss man wirklich wissen, was man tut, diese Bewegungen üben,
und, ähm, braucht halt viel Übung einfach, ich hab Lust, das weiter zu üben,
und das ja, hat mir auch geholfen, da nochmal was auszuprobieren und zu scheitern.
Und, ähm,
Mal gucken. So und beim Weggehen habe ich dann noch ein Foto gemacht.
Ich hatte meinen Lichtstab, ich habe so ein, weiß nicht, 20 Euro aufblasbar.
Das ist ganz lustig, das ist eigentlich so eine aufblasbare lange Tube,
wo dann eine LED-Lampe drin ist, die man farbig einstellen kann.
Ich hatte die auf pink gestellt und bin dann mit dieser pinken Tube,
nachdem wir fertig waren, zu den Bussen gegangen und die Busse waren schon offen
und wurden schon beladen.
Und dann sah ich aber über den Bussen noch Orion, das Sternbild Orion.
Ist leider auf dem Foto nicht ganz drauf der hätte ich noch ein bisschen anders
komponieren müssen aber oben, man sieht halt auf dem dritten Bild von dem Lightpainting,
Abschnitt sehr viel Sternenhimmel und ganz oben erahnt man den Gürtel des Orion
und das Schwert und wenn man ganz genau hinguckt kann man vielleicht sogar nein,
kann man eigentlich nicht den,
Sternennebel im Schwert des Orion bei dem mittleren Stern da ist so ein sehr hübscher.
Gegend, wo sehr viel heißes Gas ist und wo gerade Sterne geboren werden.
Den kann man aber nicht so gut erkennen.
Unter dem rechten Fuß des Orion ist noch Nebel, aber das ist einfach nur eine
Wolke. Unten sieht man noch mehr Wolken.
Die sind hübsch beleuchtet und ziehen so ein bisschen.
Und darunter stehen unsere beiden Busse. Und das Lustige ist,
dass die beide pink aussehen, weil ich halt noch die pinke Lampe in der Hand
hatte und das ist witzig, weil die Busse sind pink und alles andere ist halt nicht pink.
Es sieht halt wirklich aus, als ob die Busse pink angestrahlt werden.
Das ist nicht mit Photoshop, sondern das ist einfach nur... Wahrscheinlich habe
ich schon ein bisschen was bearbeitet in Lightroom, aber nicht viel.
Ja, kommen wir zu Tag 4.
Das war ein Tag, der mich sehr gefordert hat, denn wir haben eine Rallye gemacht.
Das waren sehr harte Regeln. Wir haben sogar, glaube ich, am Tag vorher schon
die Anleitung bekommen auf Papier.
Die habe ich hier auch noch vorliegen.
Und das ist einmal eine Anleitung, wie der Tag abläuft. Habe ich jetzt hier
nicht weiter. Oh, das ist der falsche Zettel.
Was habe ich denn hier für den Zettel da?
Genau. So, da steht halt der Ablauf mit irgendwie 9 Uhr Start am Hotel.
Danach können wir machen, was wir wollen. und um 15 Uhr wieder Abreise aus Aritschife.
Und wir hatten dann bis 16.30 Uhr Zeit, die Fotos, die wir einreichen wollen,
als Rallye-Ergebnis sozusagen.
Und 16.30 Uhr war dann Anfang der Auswertung.
Und klingt so, als hätten wir viel Zeit gehabt, also circa fünf Stunden in Aritschife.
Und eine halbe Stunde zur Sichtung der Bilder. Das ist nicht so viel.
Aber es waren 25 Aufgaben. So.
25 Aufgaben, ich werde jetzt nicht alle vorlesen, weil das ja auch ein bisschen
Urheberrechte bei Frank ist, aber sowas wie das Tor, achso, ich habe ja die
Bilder alle online, also könnt ihr euch wahrscheinlich,
na gut, ich werde also doch alle Aufgaben wahrscheinlich erwähnen,
Entschuldigung Frank, vielleicht solltet ihr nochmal fragen,
ob ich das darf, aber naja, nächstes Jahr gibt es dann eh wieder andere Aufgaben.
Die Aufgaben waren Patatas Bravas, Rodriguez auf dem Wasser zwölf Palmen im
Sand eine schwarze Straßenkatze das waren so die Aufgaben, die wir bekommen haben von dem Stil,
fließender Verkehr unter einigen Aufgaben konnte man sich gleich was vorstellen
fließender Verkehr, da hat man gleich die Idee okay,
ich mache eine Langzeitbelichtung von Verkehr, sodass man irgendwie sieht,
dass da was fließt oder man wird irgendwie kreativ und fließend,
ist irgendwie ein Gewässer da was fließt und keine Ahnung was.
So führende Linie kann man sich was bei vorstellen. Kellner bei der Arbeit kann
man sich was bei vorstellen.
So, aber Rodriguez auf dem Wasser?
Muss man halt erstmal drauf kommen. War eigentlich gar nicht so schwierig,
aber so grüne mitten von grau ist so eine Gestaltungsfrage.
Was findet man denn da? Ansichtssache.
Die Aufgabe Ansichtssache hat uns alle verrückt gemacht. Ich glaube,
niemand hat da Punkte für bekommen.
Ich weiß es nicht mehr. Also zumindest nicht von Frank. Also Frank und Robert
haben getrennt gewertet.
Es gab einen Punkt für Bild gemacht und dann gab es für einige Aufgaben,
nicht für alle, aber für einige Aufgaben gab es Zusatzpunkte,
die auch getrennt abgegeben worden sind,
bewertet worden sind von...
Frank und Robert, also zwei Juroren. Und zwar gab es Kreativpunkte für die Aufgabe
das Tor vom Museo de Historia zweimal in einem Fotos.
Okay, Forschperspektive und ich habe richtig Spaß, Ausrufezeichen.
Dann gab es Technikpunkte für kleiner Winkel, große Verdichtung,
Brunnen und fließender Verkehr.
Und dann gab es noch Gestaltungspunkte für die Aufgaben Rodriguez auf dem Wasser,
Fuerte Ventura und die Uhr vom Parroquia des San Rines, Uhrzeit ablesbar, 13.13 Uhr.
So und da 1 bis 3 mögliche Zusatzpunkte pro Kategorie, also insgesamt 61 Punkte
je Juror möglich. Das war so die Aufgabe.
Wir sind da angekommen gegen zehn und ich habe mich relativ schnell entschieden, alleine loszugehen.
Andere haben sich in Gruppen zusammengetan und sind gemeinsam losgegangen.
Das hat natürlich den Vorteil, dass man gemeinsam Ideen entwickeln kann,
aber mich hätte das zu sehr eingeschränkt. Ich habe zwar unterwegs immer mal
wieder Leute getroffen und das war dann auch ganz gut, aber ich will das lieber
selbst an der Hand haben, wie ich diese Aufgaben löse.
Da brauche ich die Selbstbestimmung, einfach die Freiheit. Ich mache jetzt dies, ich gehe jetzt da lang.
Da möchte ich nicht Rücksicht nehmen auf irgendwen.
Tatsächlich hatte ich aber einen sehr langsamen Start. Also ich glaube,
ich bin als erstes zu diesem Museum gegangen.
Und ja genau, die Reihenfolge sieht man hier ja auch.
Und das Museum hat so ein Tor und dieses Tor findet sich auch in einem Schild.
In dem Werbeschild sozusagen, was vorne ansteht und meine kreative Doppelbelichtung
sozusagen war dann, das eigentliche Tor direkt in diesen Blechausschnitt von
dem Tor rein zu komponieren.
Das war dann meine Einreichung. Ich hatte noch einen anderen Ansatz.
Das Tor war, weiß ich nicht, da waren irgendwie zwei.
So richtig hat das nicht funktioniert. Ich hätte auch überlegt,
eine Doppelbelichtung zu machen.
Das kann man ja auch in der Kamera, also ohne Photoshop, kann man bei den meisten
Kameras oder bei vielen Kameras, sag ich mal, kann man sagen,
so wie man das früher bei Filmkameras gemacht, wo man zweimal belichtet hat,
auf das gleiche Negativ und dann quasi eine Doppelbelichtung hatte,
wo dann mehrere Elemente, die eigentlich gar nicht so abdichtbar sind,
kann man dann irgendwie kombinieren.
Also zwei Bilder in der Kamera kombinieren. Das konnte man auf Filmen so machen,
indem man einfach nicht vorspult.
Das kam natürlich auf die Kamera an, ob sie das unterstützt.
Und bei Digitalkameras gibt es das auch als möglichen Effekt,
dass man quasi sagt, ich möchte jetzt eine Doppelbilder machen und dann macht
man erst das eine Bild und dann das andere Bild.
Bei meiner Kamera kann man dann sogar ganz schick das erste Bild noch sehen,
während man das zweite Bild macht.
Und das ist natürlich eine Technik, die hier ganz gut gewesen wäre.
Hatte ich aber nicht gemacht. Ich und meine Kumpels saßen neben diesem Eingang
zu dem Museum drei Jungs, die einen Ticken älter waren als ich, aber gar nicht so viel.
Und die habe ich gefragt, ob ich ein Foto von ihnen machen darf.
Da haben sie gleich Ja gesagt und dann, hey, darf ich auch ein Selfie machen?
Und dann habe ich das Selfie mit meinen Kumpels da gemacht.
Die Titel der Aufgaben stehen auch am Foto dran.
Wobei das gar nicht stimmt. Das sind nicht die richtigen Titel.
Das sind Interpretationen.
Das heißt also, die Aufgabe lautete eigentlich...
Wo ist sie denn?
Finde ich sie nicht. Sind so viele Selfie mit den Kumpels. Und ich habe Selfie
mit meinen Kumpels geschrieben.
Die richtige Wortwahl ist dann irgendwie wichtig. Genau, ich habe die also nicht
wirklich kennengelernt. Das sind nicht wirklich meine Kumpels,
aber ich habe die da mal fotografiert.
Das nächste Bild, da war ich ganz stolz drauf. Ich habe sehr viel Spaß.
Habe ich zuerst irgendwie als Selfie mit einer anderen Teilnehmerin gemacht.
Und da hatten wir auch sehr viel Spaß und waren quatschig. Und dann war da aber so ein Spielplatz.
Da habe ich mich auf die Schaukel gesetzt und ein Selfie beim Schaukeln gemacht.
Also technisch anspruchsvoll und ich fand es auch kreativ.
Da habe ich keine Punkte für gekriegt. Also den Gemachtpunkt schon,
die Kreativpunkte nicht. Da war ich so ein bisschen enttäuscht.
Ich fand das sehr kreativ, mich selber beim Schaukeln zu fotografieren.
Ich muss mich hier nochmal beschweren, aber ich habe keinen Grund,
mich zu beschweren. Dazu dann am Ende.
Frostperspektive habe ich auch keine.
Punkte bekommen, weil Froschperspektive bedeutet, von unten nach oben fotografieren.
Ist ja eigentlich auch klar.
So, und ich hatte dann aber irgendwie mit meinem Ultra-Tele-Zoom-Dingsbums die
Idee, der Frosch könnte ja auch ein Wasserfrosch sein und so aus dem Wasser
rausgucken und dann diesen Paddler da hinten sehen.
Und ich fand das Bild eigentlich ganz geil, Froschperspektive.
Eigentlich wollte ich den Fischer, das Fischerboot fotografieren,
wo jemand eine Angel hat und dann kam aber noch so ein Ruderer vorbei und irgendwie
fand ich das Bild ganz geil,
auch mit dem Wasser, was dann noch vom Paddel runterläuft und so,
aber es ging nicht als Froschperspektive durch,
Froschperspektive ist dann eher so naja, also wirklich von unten nach oben fotografiert
und dann so, dass man auch sehen kann, dass es das nicht ist ja genau,
fließender Verkehr war dann so ein bisschen schwierig.
Weil ich hatte kein Stativ dabei und Langzeitbelichtung und ein Stativ sind
schwierig aber da waren dann so der Trick ist,
dass man dann einfach das als Stativ benutzt, was da so rumsteht da waren so
Zementblöcke wo ich dann die Kamera drauflegen konnte zum Langzeitfotografieren
eine dritte Sekunde, da fährt ein Moped,
und der fließt, der Verkehr, das hat also funktioniert,
ein Langnese Werbeschild war eine Aufgabe.
Lagnese heißt halt in,
in Spanien Frigo. Das muss man dann wissen. Das Lagnese Herz ist aber das gleiche.
Also das Logo und deswegen ja, ich wusste das sogar, dass die in anderen Ländern
einen anderen Namen haben.
Ich hätte jetzt nicht mehr gewusst welchen, aber Magnum ist ja auch eine Marke von Lagnese.
Das habe ich dann auch erkannt. Genau. Werbeschild gefunden.
Fotografiert. Nicht so schwer. So, ich habe noch ein paar Street-Fotos gemacht.
Irgendwie heimlich Menschen fotografiert, ohne sie zu fragen.
Da saß ein Typ in dem Restaurant neben mir. Ich habe mich halt ins Restaurant
gesetzt, um die nächste Aufgabe zu machen, ein Kellner bei der Arbeit.
Und ich fand, der Typ sah super aus mit seiner roten Brille und dem weißen Bart.
Fand ich, sah einfach sehr gut aus. Ich hätte ihn auch fragen können,
aber ich habe mich nicht getraut. Wie immer, ich hätte das Problem.
Kellner bei der Arbeit ist erledigt. Eine Aufgabe war Komplementärfarben.
Und das ist gar nicht so einfach. Also Komplementärfarben kennt ihr ja in diesem
Farbrad, Farben, die sich gegenüberstehen und blau und orange sind Komplementärfarben und ja,
das Strand ist schon Komplementärorange genug und das Wasser ist schon Blau
genug, also das ist auch durchgegangen als Komplementärfarben.
Ja, grün inmitten von grau, da haben natürlich alle gedacht,
es gäbe nur kleine Pflanzen, die aus Beton auswachsen.
Ich habe mich stattdessen für eine Sprite-Dose entschieden. Das war eine ganz coole Ecke.
Da war in Arachife eine Halfpipe, so eine Skaterbahn. Also nicht nur Halfpipe,
sondern ganz viele Rampen.
Und mit ganz viel Graffiti und so. Ich hätte da gerne noch mehr fotografiert.
Und ja, das war eine grüne Sprite-Dose auf einem grauen Skater-Element.
Und oben ist sogar noch mehr grün auf dem Grau. Aber naja, wurde auch akzeptiert.
Typisch Tourist war eine Aufgabe, habe ich einen Typen fotografiert,
der dann mit Sonnenschirmen und Sandalen und irgendwie noch Handtüchern bepackt
auf dem Weg zum Strand ist.
Einen Brunnen habe ich gefunden, war noch kurze Diskussion, ist es auch ein
Brunnen, aber alle anderen hatten auch diesen Brunnen fotografiert.
Das war quasi direkt hinter der Skaterbahn so eine Wasserfläche,
wo Wasserfontänen rauskamen. Natürlich
ist das ein Brunnen, also ein Springenbrunnen, da springt es heraus.
Und da gab es Technikpunkte, deswegen habe ich gesagt, ich mache hier mal eine
ganz kurze Belichtung und friere das Bild ein.
Man kann da natürlich Langzeitbelichtungen machen, dass es irgendwie alles schön glatt ist und so.
Aber Technikpunkte habe ich hier bekommen für die 1600.
Sekunde.
Und ja, die Wassertropfen von dem Brunnen sind eingefroren. Blende 4 ist Offenblende
bei diesem Objektiv, führt dann auch dazu, ich war relativ nah dran,
dass der Hintergrund in schöner Unschärfe ist.
So führende Linien, damit habe ich mich schwer getan, obwohl das eigentlich gar nicht so schwer ist.
Also führende Linie bedeutet, in dem Bild ist eine Linie, die führt das Auge
dahin, wo es eigentlich hingucken soll.
Und das ist auch kein gutes Bild, was ich hier gemacht habe.
Aber ich habe lauter andere, viel schlechtere Bilder noch gemacht,
die ich alle gelöscht habe.
Ich habe hier Linien vom Pflaster, also Pflastersteine, die führen quasi zu
einem Fahrradfahrer hin. Aber der Fahrradfahrer ist in der Mitte vom Bild und
die Linien führen da so ein bisschen hin.
Naja, also Punkte habe ich bekommen, aber sehr zufrieden war ich mit dem Bild eigentlich nicht.
Badesaison am Strand. Von der Promenade aus den Strand fotografiert und das
Wasser und ganz unten im Bild sieht man,
ein Handtuch und zwei Beine und zwei Schuhe von einer Person, die da liegt.
Und so lauter Fußspuren, die zum Wasser führen und so.
So viele Leute haben noch nicht gebadet. Ich glaube, man durfte dort auch gar nicht baden.
Die Option wäre gewesen, ich hatte noch ein anderes Bild, das war so ein DLRG,
also Also Wasserrettungshäuschen, das hatten die anderen auch größtenteils fotografiert.
Das fand ich einfach nicht so schön wie diese nackten Beine am Strand.
Also ab Knie sozusagen habe ich da die Beine fotografiert.
Auch heimlich, muss ich hier gestehen, habe ich nicht gefragt.
Eine sonnenbadende Person, aber man kann die Person ja gar nicht erkennen.
Es sei denn, die Person erkennt jetzt gerade ihre Schuhe und ihre Beinform.
Aber naja, die nächste Aufgabe war geschlossen und ich habe eine Tür gefunden,
die war komplett von innen bemalt und offensichtlich ist der Laden geschlossen.
Außerdem ist rechts oben auch noch ein Nicht-hier-Parkenschild oder so, Vado Permanente.
Wado, permanente, dauerhaft geschlossen, vielleicht, keine Ahnung was.
Ja, da habe ich auch Punkte für bekommen. Fuerteventura habe ich mich sehr schwer mitgetan.
Und das ist halt die Nachbarinsel, die von Arecifa aus sichtbar ist.
Und ich hatte zum Glück mein Tele dabei, musste das nicht mehr ganz ausfahren.
Also das geht ja von 180 bis 600 Millimeter. Ich habe hier 310 Millimeter eingestellt.
Und dafür gab es zusätzliche Gestaltungspunkte. Ich sehe hier gerade einen Sensor sauber machen.
Ich musste die Kamera nach dem Urlaub ja einschicken zur Wartung und der Sensor
ist auch gereinigt worden.
Und das habe ich so komponiert, dass da.
Vor Fuerteventura sieht man das Meer natürlich im Vordergrund und ganz vorne
Wasser und dann kommt aber so eine Mole,
wo man irgendwie so ein bisschen scherenschnittartig ist, aber nicht ganz.
Und dann sind da noch so ein paar Elemente drauf, unter anderem eine Lampe,
eine Straßenlaterne und rechts davon noch so ein paar Palmen.
Und ich habe das dann so gemacht, dass die Wasserlinie.
Auf ein Drittel ist, dass die Mole bei ein Drittel anfängt, dass die Laterne
bei einem Drittel aufhört und es sind halt irgendwie zwei Drittel Himmel bzw.
Lanzarot, Fuerteventura, so schattenartig, also man kann Fuerteventura gar nicht
so gut erkennen, war ein bisschen diesig den Tag.
Ja, bin ich sehr viel gelobt worden für dieses Bild und habe sehr viele Punkte dafür bekommen.
Das Witzige ist, ich fand das doof. Ich mag das Bild nicht.
Ich hätte dieses Foto niemals gemacht, wenn ich nicht diese Aufgabe gehabt hätte,
Forte Ventura zu fotografieren mit Gestaltungspunkten.
Also so, dass halt die Komposition irgendwie ganz schön ist.
Und ich war damit sehr unglücklich und ich hatte aber kein besseres und dann
habe ich das halt genommen.
Das funktioniert auch. Ich habe quasi alles richtig gemacht,
aber da finde ich halt Kreativität schöner, wichtiger als Gestaltung.
Und irgendwie hat mich das so, mich flasht dieses Bild nicht.
Ich würde mir das niemals nochmal wieder angucken.
Aber naja, es gehörte zu dieser Rallye und ich habe es gemacht und Punkte bekommen.
Das nächste Bild fand ich viel toller. Die Aufgabe war doppelte Spiegelung.
Und dann habe ich ein Urlauberpaar gefunden.
Und er hatte eine leicht spiegelnde Sonnenbrille schon auf und dann habe ich
sie gefragt, Entschuldigung, darf ich ein Foto machen und könntest du bitte
diese verspiegelte Sonnenbrille aufsetzen?
Und dann war meine Idee, ich fotografiere das so, dass sie bzw.
Ihre verspiegelte Sonnenbrille sich in seiner Brille spiegelt.
Das war die Idee. Leider hat Frank das gar nicht verstanden,
dass das die Idee war. Tatsächlich ist sie auf seiner Brille auch nur ganz schmal
zu erkennen. Also man sieht viel mehr mich.
Also wenn man das Bild anguckt, dann sieht man da rechts ganz groß eine Frau
mit einer so gelb-grünlich spiegelnden Sonnenbrille und in der Sonnenbrille
spiegel ich mich, wie ich gerade das Foto mache. Ich bin halt sehr nah dran.
Wenn man genau hinguckt, sieht man auch ihn in der gespiegelten Sonnenbrille halt so seitlich.
Aber sie sieht man in seiner Brille eigentlich kaum deswegen hat Frank mir dann
die Punkte auch gleich wieder abgezogen, weil er die Idee gar nicht gesehen hat,
aber gemacht Punkte gab es dafür schon ja ich mag das Bild weil ich mutig war
und diese Passanten angesprochen, ich hatte gehört dass sie sich auf Deutsch
unterhalten haben und dann habe ich gesagt hier, Entschuldigung,
kann ich euch was fragen darf ich ein Bild machen und,
die Spiegelsohnbrille die sie auf hat, die gehörte ihr gar nicht sondern da
sieht man auch rechts noch das Kassenschild sozusagen.
Das waren nämlich gerade, die standen gerade an so einem Touristenshop,
wo es auch Sonnenbrillen gab. Und dann habe ich ihr die Brille einfach gegeben.
Hier, setzt mal bitte auf.
Ich fand es total lieb von den beiden, dass sie mitgemacht haben.
Damit ich diese Aufgabe lösen konnte.
So, das nächste Bild, zwölf Palmen im Sand. Da habe ich diese Doppelbelichtungsstrategie,
die ich vorhin schon erklärt habe, ausgenutzt.
Dort am Strand stehen ganz viele Palmen.
Und das ist halt schwierig, die so zu fotografieren, dass man auch wirklich
sieht, dass da zwölf Palmen im Sand stehen.
Deswegen habe ich hier quasi geschummelt und eins, zwei, drei,
vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn, elf, zwölf.
Ja genau, ich habe also sechs Palmen fotografiert und die halt zweimal belichtet
und das sind so Geisterpalmen im Sand geworden.
Das fanden sie dann wieder gut.
Ja, also andere haben auch eine Perspektive gefunden, wo sie zwölf Palme im
Sand ohne diesen Schummeltrick mit Doppelbelichtung gemacht haben.
Das fand ich nur nicht so schön. Also ich habe das auch gesehen, dass das ging.
Das fand ich aber kein schönes Bild und es war auch sehr schwierig zu erkennen,
dass das zwölf sind. Und eigentlich sieht es bei mir auch aus wie 8,
aber hinten sind also 4 Palmen doppelt belichtet.
Hinten sind nochmal 2 Palmen, die eben auch doppelt belichtet sind. Naja, gut.
Also mit solchen Aufgaben kommt Frank dann. Und die sind halt einfach schwierig zu lösen.
Und Kreativität hilft. Für das nächste Bild habe ich sogar Ärger gekriegt.
Kleiner Winkel, große Verdichtung. Also ein kleiner Winkel bedeutet eine lange Brennweite.
Das heißt, ich hatte ja Brennweiten erklärt, ich hatte meinen 180 bis 600 Millimeter
Super-Tele-Zoom dabei und es wäre natürlich ein leichtes gewesen,
ein Foto mit 600 Millimeter zu machen, da hast du einen sehr kleinen Winkel
und das führt automatisch zu einer großen Verdichtung.
Ich habe dieses andere Bild aber auch gemacht, dieses, was da jetzt drin ist.
Und da hatte ich aber die 120 Millimeter von meinem anderen Objektiv gemacht.
Ich habe einfach das falsche Bild eingereicht. Und Frank hatte die Hände über
den Kopf zu sagen, du hattest doch deine Thäne dabei.
Warum reichst du dann jetzt hier sowas hier ein? Weil andere hatten halt das
gleiche Bild quasi eingereicht.
Und es war mir fast ein bisschen peinlich, dass ich da einfach,
ich hatte natürlich welche mit dem 600er gemacht.
Und die dann aber nicht eingereicht. Naja, wir hatten halt einfach sehr viel
Zeit, sehr wenig Zeit für die Ausfall der Bilder. Da habe ich mich echt verklickt.
Bisschen peinlich. Naja. So, ich hatte noch ein geschlossenes Ersatzbild.
Das fand ich auch ganz gut.
Das habe ich aber nicht eingereicht. Ich fand das andere geschlossenes Bild
besser. Hier ist auch wirklich eine Tür vor so einer nicht ganz verputzten Wand
mit irgendwie, ja, weiß nicht,
Es obligatorios segura todas las normas de seguridad.
Also bitte hier Helm auf. Wenn ihr die Baustelle betretet, steht da so ein Schild.
Und naja, so eine Stahltür mitten im Schloss, das mit einer Kette abgeschlossen
ist, eindeutig geschlossen, hätte wahrscheinlich auch gereicht.
So, das Ersatzbild für kleine Winkel Großverdichtung habe ich auch noch mal
drin, allerdings auch 120er.
Ich hatte noch ganz andere. Na gut, ich habe einen sehr hübschen Hund getroffen,
mit ganz hübschen braunen Augen, der liegt auf dem Schoß seines Besitzers.
Da habe ich gefragt, darf ich den Hund fotografieren?
Und der hat sehr freundlich genickt, der Herr, er ist ja auch selber nicht drauf,
also seine Hand ist drauf und sein Bart ist drauf, aber ich habe ganz bewusst
seinen Kopf zerschnitten und seine Füße angeschnitten,
weil bei diesem Bild geht es nur um den Hund, der ist richtig hübsch und guckt ganz lieb.
Aufgabe Ansichtssache das war eine schwierige Sache, ich habe dann Ansichtskarten
und Menschen, die sich diese Ansichtskarten
ansehen, also eine Ansicht von Ansichtskarten fand Frank nicht gut,
Frank meint, Ansichtssache ist halt Ansichtssache, kann man so oder so sehen
und das ist auf diesem Bild eben nicht so,
deutlich erkennbar, dass es darum geht die anderen sind auch alle auf Ansichtskarten
gekommen die Aufgabe Ansichtssache hat niemand zur Genüge gelöst für Frank,
aber Robert hat mir Punkte gegeben. Ich weiß nicht.
Ist halt Ansichtssache. Genau, noch ein Streetfoto von einem Typen,
den ich nicht gefragt habe.
Das war keine Aufgabe, es war einfach nur eine schöne Szene,
wie er da sitzt, auf so einem einfachen Stuhl, an einem einfachen Tisch,
in einem einfachen Lokal, grüne Tür.
Ja, ich fand die Szene schön. So, die Uhr um 13.13 Uhr. habe ich auch gelöst, ist...
Die anderen standen alle sehr viel näher dran und haben quasi hochfotografiert.
Ich bin sehr weit weggegangen, ich hatte ja 600 Millimeter und konnte dann die Uhr ganz nah ranholen.
Hätte ich beinahe keine Punkte dafür bekommen von Frank, weil man kann ja gar
nicht erkennen, dass es dieser Kirchturm ist.
Aber ja, man konnte es erkennen. Ich fand interessant an diesem Bild das Feedback,
dass der Störer links, also ich habe ein sehr unscharfes Element links im Bild,
Das ist ein Werbeschild für einen Kaffee und eine Bar, La, irgendwas und ist
halt sehr nah dran und dadurch unscharf.
Dann kommt irgendwie in den Ebenen ein Baum, der steht vor der Kirche,
der ist sogar auch ein bisschen unscharf, weil er eben auch deutlich näher dran
ist als die Kirchturmuhr und die ist halt sehr weit weg und scharf.
So, und das Feedback war, der Störer links unten im Bild ist zu groß und stört
zu sehr. Ja, also da hätte man noch schneiden sollen, dass da nicht so viel von diesem Störer ist.
Dann hätte ich wahrscheinlich die Aufgabe wieder nicht gelöst,
vielleicht dann zu viel von dem Turm weg. Ich weiß nicht.
Also ich finde den nicht so störend, aber das Feedback war interessant,
dass andere das störend finden, weil es zu viel Störer ist.
Ich mochte das auch als Element, dass halt dann auf diese Uhr hinweist.
Naja. So, eine fremde Person, die hüpft, war die Aufgabe.
Ich bin in ein Sportgeschäft gegangen, habe dort eine Verkäuferin gefragt,
Entschuldigung, könnten Sie bitte einmal so hüpfen oder springen?
So, und dann stand sie vor den Sportschuhen und springt in die Luft und ich
finde das Bild total cool.
Ist halt die Frage, ist das Hüpfen oder ist das Springen? Naja.
Robert findet ja, Frank findet nein. Macht nichts. So, Patatas Bravas habe ich mir extra bestellt.
In der Vorstellung von Frank müssen Patatas Bravas diese Soße,
also die ich dazu bekommen habe, so eine scharfe Soße gehört zu den Patatas Bravas.
Die muss quasi auf den Kartoffeln drauf sein, also in der Pfanne am besten gerührt.
Ich habe das bestellt, ich habe das bekommen, ich habe das fotografiert, was weiß ich.
Geht so und dann Aufgabe schwarze Straßenkatze, natürlich habe ich die ganzen
5 Stunden in Arecife Ausschau gehalten nach schwarzen Straßenkatzen,
und ich habe keine einzige gesehen kurz vor Ende habe ich dann dieses Bild gemacht 14.26 Uhr,
das ist irgendwie,
einfach nur ein Fleck auf der Wand ich weiß nicht mal ob das ein.
Ein Kunstwerk oder jemand, was an die Wand gemalt hat oder ob da einfach irgendwie
eine Pinsel ausgerutscht ist.
Ich weiß nicht, was es ist. Das hat so ungefähr die Form einer Katze.
Das habe ich aber gar nicht eingereicht, sondern mein eingereichtes Bild kommt
dann später. Deutsche Presse war eine Aufgabe.
Ich habe natürlich nach irgendwie Zeitungen gefunden, die aus Deutschland kommen, aber keine gefunden.
Deswegen habe ich dann irgendeinem Passanten mein Handy in die Hand gedrückt,
und Zeit online aufgemacht auf dem Handy und dann ihn fotografiert,
wie er gerade auf das Handy guckt, kann man kaum erkennen, dass es die Zeit
war. Also kein gutes Bild, keine Punkte.
Zumindest nicht von Frank. Ich glaube auch nicht von Robert. Ähm...
Rodriguez auf dem Wasser habe ich gesucht als Boot.
Vielleicht ist es sogar das Grüne da im Hintergrund, weil andere haben es gefunden.
Ich dachte, irgendeines dieser kleinen Boote, die da in dem Hafen liegen,
heißt bestimmt Rodriguez.
War auch so. Aber ich habe es noch nicht gefunden.
Deswegen habe ich das auch nicht eingereicht. Und dann habe ich ganz zum Schluss,
14.56 Uhr und 11 Sekunden,
habe ich gedacht, naja, wenn ich keine Straßenkatze finde, dann mache ich mir
halt eine Und habe dann auf der Straße, auf der dunklen Straße,
dunkelkauern Straße, habe ich ein bisschen Wasser hingekippt und dann also zwei Kleckse hingemacht.
Und dann bei dem oberen kleineren Klecks habe ich Katzenohren dann gemacht und
so kleine Steinchen als Augen reingelegt und einen größeren Klecks.
Da habe ich dann einen Katzenschwanz hinten rangezogen, mit dem Finger quasi
gemalt und das dann fotografiert.
Dadurch, dass der Stein dort nass ist, ist der dunkler. Ja, reflektiert natürlich
noch, aber es ist vielleicht schwarz.
Und da habe ich tatsächlich Punkte für bekommen, einfach nur,
weil es auch kreativ war.
Ja, genau, das war die Rallye. Und ich hatte am Anfang, wie gesagt, einen schweren Start.
Also das ist mir alles ein bisschen schwer gefallen.
Ich habe mir lange Forschperspektive, war ich auch unglücklich mit dem Bild,
was dann nicht nach oben fotografiert hat. Aber das war es dann halt, was ich hatte.
Fließender Verkehr, da habe ich bestimmt 30, 40 Bilder gemacht,
die alle nicht gut waren und dann irgendwie das hier war so okay. Ähm,
Und ich hatte einen Slow Start und erst kurz bevor ich den Brunnen gefunden
hatte, da war ich da auf dem Weg und eine Teilnehmerin, die ich getroffen hatte,
sagte dann, ach, bist du auf dem Weg zum Brunnen?
Ich so, nee, ich wusste nicht, dass da ein Brunnen ist, aber jetzt weiß ich
es und ich wollte da eh hin, also ja gut, danke. Bin ich halt zum Brunnen.
Und danach ging es dann so. Fremde Person, die hüpft, habe ich sogar noch eine
Person angesprochen auf dieser Promenade.
Also da ging es dann los. Da war ich dann irgendwie auf einmal,
ja, jetzt bin ich hier eingeschaltet.
Jetzt habe ich irgendwie Bock und wollte dann auch alle Aufgaben lösen.
Die Person, die ich angesprochen habe, stellt sich raus, war 80 oder über 80.
Die saß aber, das war so ein öffentlicher Fitnessbereich, wo sie saß auf so
einem Fahrrad, also auf so einem Trim-Dich-Rad und war da irgendwie am Sport machen.
Und ich dachte, oh, Sprechmann, welche Sprachen sie wohl kann?
Ich hatte schon geguckt, was Hüpfen auf Spanisch heißt. Sie konnte aber Deutsch,
sie war nämlich aus der Schweiz.
Und da habe ich sie gefragt, können Sie hüpfen? Und da hat sie mich ausgelacht
und gesagt, wenn ich hüpfe, dann breche ich mir alles, weil ich über 80 bin
und meine Knochen halten das nicht aus. Na gut, war ich überzeugt.
Sie sah aber nicht aus wie 80. Sie sah tatsächlich sehr sportlich aus.
Naja, das war die Rallye. Und es war interessant zu sehen, wie viele Leute ähnliche Bilder hatten.
Also die Komposition mit dem Tor.
Und einige hatten sogar die gleichen Selfie mit den Kumpels.
Haben dann die gleichen Männer auch als Kumpels identifiziert.
So klein ist Areciva eigentlich gar nicht, dass man da die gleichen...
Ja gut, der Brunnen war natürlich, die, die den Brunnen hatten,
hatten diesen Brunnen, einen anderen Brunnen gab es nicht. Ähm.
Und auch dieses kleiner Winkel, große Verdichtung, so eine Straße runter fotografieren,
das hatten doch viele Leute eh nicht.
Aber andere Sachen hatten halt, war halt sehr unterschiedlich.
Also einige hatten fremde Personen, die hüpfen, die dann halt,
weiß ich nicht, irgendwo runter gehüpft sind und sonst wie was.
Also das war irgendwie ziemlich stark, was da zusammengekommen ist.
Doppelte Reflektionen, doppelte Spielung, waren auch sehr interessante andere
Einreichungen dabei. Und ja, stellt sich aber am Ende raus, ich habe tatsächlich
am meisten Punkte eingesammelt.
Wahrscheinlich einfach, weil ich die meisten Aufgaben gelöst hatte.
Viele hatten Fuerteventura nicht, kaum jemand hatte eine schwarze Straßenkatze.
Das einzige, was ich nicht hatte, war Rodriguez auf dem Wasser.
Und dann habe ich ja auch bei einigen der Zusatzpunkte ordentlich abgesahnt.
Ich glaube, ich hatte volle Technikpunkte bei dem Brunnen, alles mögliche.
Also ja, es war eine Überraschung für mich, weil wir eine sehr starke Gruppe
waren und das zeigte sich auch in den Punkten. Also Frank war ziemlich baff.
Er meinte, auf anderen Fahrten gab es keinen so hohen Schnitt an Punkten Und
wir waren auch alle sehr dicht beieinander.
Ich glaube, die niedrigsten Punkte waren vom vierten Platz irgendwie nur vier,
fünf Punkte entfernt und auch
über die Hälfte, also alle hatten über die Hälfte der Punkte entfernt.
Und also ein sehr dichtes Feld. Und ich glaube, ich hatte auch nur drei Punkte
mehr als Platz zwei oder so. Also es war sehr, sehr eng alles.
Also wenn ich die Straßenkatze am Ende nicht noch gemacht hätte,
bin ich halt nicht erster geworden.
Wäre auch gar nicht wichtig gewesen. Es gab zwar sogar was zu gewinnen.
Ich habe jetzt noch einen Gutschein bekommen von Frank.
Vielen Dank dafür. Und sogar sehr großzügig. Jetzt muss ich wieder mir irgendwas
aussuchen. Ich freue mich schon.
Und irgendwo für werde ich den bestimmt einsetzen können, diesen Gutschein.
Für die Fotoschule Frank-Fischer FF.
Fotoschule. Genau.
Ganz lieben Dank für den Gutschein und für die Aufgabe. Weil so eine Rallye
zu machen, das macht echt Spaß.
Also natürlich muss dann auch jemand den Ort, wo die Rallye stattfindet,
gut kennen und wissen, was irgendwie lösbar ist und Ideen haben,
wie man es dann lösen muss.
Also zwölf Palmen am Strand oder im Sand kann ich halt, wenn ich in Hamburg
eine Rallye mache, nicht notwendigerweise tun.
Sondern da muss man halt schon ein bisschen wissen wo Kreativität möglich ist
und Rodrigues auf dem Wasser, klar das muss man einfach wissen.
Wo das dann ist sonst kann man diese Aufgabe nicht stellen,
solltet ihr jemals die Fotoreise nach Lanzarote mit Frank mitmachen,
habe ich euch jetzt ganz viel gespoilert und ihr wisst jetzt,
es gibt einen Brunnen und werdet ihn auch finden, wenn ihr nach dem Skaterpark sucht ja,
Und jetzt habe ich auch ganz viel darüber erzählt, wie Frank den bewertet.
Ich glaube, vielleicht ist er nicht jedes Mal so streng.
Er war mit uns irgendwie sehr, sehr streng und hat sehr viele Punkte nicht gegeben,
weil er meinte, die Person hüpft ja gar nicht, die springt. Das ist ein Unterschied.
Naja,
das hat Spaß gemacht. Das war so eine Mischung aus, alle geben sich irgendwie
Mühe, aber auch nicht richtig und die Punktevergabe war dann irgendwie gespielt streng.
Wir hatten ja auch Spaß daran, streng zu sein.
Niemand hatte zum Glück den Anspruch zu gewinnen, niemand war traurig,
nicht Erster geworden zu sein.
Ich bin Erster geworden und war überrascht und froh und natürlich auch ein bisschen
stolz, aber ich weiß ganz genau, die anderen, die da mitfotografiert haben,
waren ja mindestens so gut wie ich.
Genau, es gab noch ein kleines Bonus-Ding an dem Tag und zwar auf dem Rückweg
sind wir an der Schnellstraße nach Süden zurück zum Hotel.
Wir wollten ja schnell zum Hotel, weil wir noch die Fotos aussuchen mussten,
aber sind dann noch an den Kamelen vorbeigekommen.
Es gibt eine große Gruppe an Kamelen, die jemandem gehören, nennt man den dann
Kameltreiber, da treibt er zumindest die Kamelen.
So und die sind eigentlich da in dem Tenerfeier Nationalpark und die ganzen Leute,
die da mit Kreuzfahrtschiffen ankommen, Und können sich dann eben so einen Platz auf so einem Kamel,
die haben halt so Tragesitze auf den Rücken und können halt Personen befördern,
können sich da so einen Platz buchen, kaufen und dann werden sie an einer langen
Schlange auf Kamelen durch den Nationalpark geführt.
Und wenn die Feierabend haben, die Kamele, dann gehen sie halt zurück zum Stall
und kommen dann durch so einen Kreisverkehr.
Und das ist lustig, dass da ein Kreisverkehr ist, wo so ein Warnschild steht,
Achtung, Precaution, mit so einem dreieckigen Kreisverkehr.
Straßenschild, wie heißt das, so ein Warnschild, rotes Dreieck mit einem Kamel drin.
Und dann diese lange Reihe an Kamelen fotografieren zu können,
die da an diesem Warnschild vorbei in den Kreisverkehr reinläuft,
fand ich schon ganz lustig.
Noch eine Nahaufnahme vom Kamel. Hübsche Tiere, die haben lange Wimpern und
ich finde die total attraktiv.
Allerdings, wenn sie dann diese ganzen Maulkörbe und Geschirre und so anhaben
und so ranzige grüne Blechsitze, schön ist das da wieder nicht mehr.
Alles so irgendwie mit irgendwelchen Drähten zusammengetüdelt und naja.
Sieht halt, ist halt was Besonderes, diese Kamele zu sehen.
Gut, so, wie viel Zeit habe ich noch? Ach, 53 Minuten habe ich schon.
Und ich habe noch zwei Tage zu erzählen.
Ich glaube, ich muss noch eine vierte Episode machen.
Wobei, eigentlich geht es jetzt auch schnell. Ich ziehe jetzt einfach durch. Tag 5, das war.
Der vorletzte Tag. Erster Stopp war tatsächlich im Timon Fire Nationalpark.
Ganz wichtiger Tipp, wenn ihr auf Lanzarote seid und euch den angucken wollt,
seid einfach sehr, sehr, sehr früh da. Es kommt später noch ein Bild.
Äh, nee, kommt nicht, wo man die Warteschlange sieht.
Sieht man, es entsteht ein Stau. Also bevor man überhaupt auf den Parkplatz
rauffahren kann, muss man halt irgendwie zeigen hier Ticket oder bezahlen.
Und selbst wenn man das hat, steht man dort manchmal halt sehr lange an,
um überhaupt auf den Parkplatz raufzukommen.
Auf dem Parkplatz gibt es dann erstmal so ein bisschen Informationen.
Also das erste Bild, was ihr hier seht, ist ein Vulkan vom Parkplatz aus fotografiert.
Ich weiß leider nicht, welcher Vulkan das ist. und dann einen Typen mit einer
weißen Käppi, der gerade Wasser in ein Loch kippt.
Also die Erdkruste dort im Thiemannfeiernationalpark und da,
wo dieses Besucherzentrum ist, ist sehr dünn und beziehungsweise da ist noch
Magma, also Lava unter der Erde, recht nah dran.
Das heißt, man muss nicht tief graben, um hohe Hitze zu finden.
Was er dann macht, ist er nimmt sich Wasser aus dem Eimer und dann haben sie Rohre gebuddelt,
tiefe Rohre und dann kippt er da Wasser rein und es gibt halt sofort einen Geysir,
also das Wasser verdampft sofort, wenn das reinkommt.
Es dauert irgendwie drei, vier Sekunden und dann kommt da so Geysierrauch raus
und dann macht er noch eine dramatische Geste.
Das ist toll, das muss man mal gesehen haben. Und dann gibt es an der nächsten
Station ein tieferes Loch, wo Stroh reingeworfen wird.
Das wird nicht angezündet, sondern es wird da einfach reingeschoben mit einer
langen Stange und das entzündet sich sofort, eben weil das da so heiß ist.
Genau, davon habe ich da auch Bilder von dem Loch. Frank winkt hoch.
Und genau, dann sieht man da die Flammen hochkommen. Und dann gibt es noch den
Grill, der ist sogar relativ bekannt.
Kein schönes Bild, weil die Hähnchen noch nicht so richtig gar sind.
Aber das ist einfach nur ein sehr tiefes Loch.
Ein Grillrost auf einem sehr tiefen Loch. Und da kommt halt heiße Luft raus.
Man kann leider hier auf dem Bild nicht so gut erkennen, wie tief das ist.
Ich weiß auch nicht, wie tief das ist. Vielleicht so 10, 15.
Also es ist schon sehr, sehr tief, ein sehr breites Loch und da kommt einfach
so heiße Luft drauf, dass man da drauf Hähnchen grillen kann,
die man dann drinnen auch irgendwie kaufen und essen kann.
Ich habe das nicht gemacht und ich weiß, wie Hähnchen schmeckt und durch die
andere Art der Hitze wird es ja nicht anders schmecken.
Genau und dann macht man eine Busfahrt da wird man in Busse,
geladen und da gibt es dann ein bisschen Guidance von dem Fahrer der dann irgendwie
bescheichert sagt wenn links oder rechts was ist,
und eine Audio-Führung auf Spanisch, Englisch Deutsch und Französisch und das
ist absolut sehenswert also fotografisch schwierig, weil man nicht aussteigt aus dem Bus.
Aber sehr sehr tolle Landschaften und genau, gab mir die Möglichkeit,
nochmal ein bisschen Lightroom-Werbung zu machen.
Da kleine Teststrecke, Reflektionen entfernen vom Busfenster.
Wenn man durch ein Fenster durchfotografiert, dann hat man so Reflektionen im
Bild. Und es gibt eine neue Funktion in Lightroom.
Im Entfernen-Bereich ist die angesiedelt, also da, wo dieses Radiergummi ist.
Ich glaube, das heißt Entfernen oder Remove heißt es im Englischen.
Ich benutze es ja immer auf Englisch, weil ich so viel mit meinen englischen Kollegen reden muss.
Da gibt es jetzt unter Distraction Removal Reflexion Entfernen.
Und das dauert dann irgendwie ein bisschen und dann rechnet er ein bisschen
und dann sind die Reflektionen weg.
Und ich wollte hier einfach mal zeigen, in der Mitte ist das Bild,
das ich halt gemacht habe, durch die Fensterscheibe durch.
Und links ist das Bild, wenn man die Reflektionen entfernt. Und man kann direkt
auch komplett in die andere Richtung drehen und das ist halt nur die Reflektion,
die dann quasi überbleibt.
Das ist auf diesem Bild vielleicht nicht ganz so spannend, aber man kann sich
vorstellen, wenn man direkt vor einer Scheibe steht und dann fotografiert,
dann sieht man auf dem Reflexionenbild auf einmal sich selber mit der Kamera als Spiegelung.
Ja, gutes Feature und diese Lava-Strukturen sind halt wirklich ganz cool.
Da sieht man dann so erstarrte Lava, die da so runtergelaufen ist.
Das sah so ein bisschen aus wie in der grünen Höhle Rueva Delos Verdes.
Und dann diese Mondlandschaften da mit Wüste.
So Steine im Vordergrund. Und ein bisschen grün war da auch.
Also so Flechten waren da ganz viele.
Aber auch, weil es die letzte Zeit halt so nass war, eben auch so kleine Büsche und so.
Genau. Und dann sieht man schon den nächsten Bus, der gerade durch die Schleife
fährt, wo man vorher gerade drin war.
Ach, herrlich. Also Landschaften, das ist wirklich unglaublich. Die man da sieht. Genau.
Man kommt ziemlich weit hoch bei den einzelnen Vulkanen und kann dann eben auch
wieder das Meer sehen und fotografieren, wo dann quasi die nächsten Vulkane
schon aus dem Wasser rausgucken.
Ich glaube, das ist die gleiche Insel, die man von den Klippen aussieht,
diese vorgelagerte Insel da, die ich hier habe.
Genau, das müsste so sein. Und dann das nächste Bild mit dem wunderbaren Namen TZ84427.
Da sieht man, klar, links ein Vulkan, dahinter noch ein Vulkan.
Ganz hinten sieht man das Meer.
Und in der Mitte eine lange Schlange von Autos. Und das ist der Stau,
der gerade darauf wartet, irgendwie zum Einlass zu kommen. Also da kann man,
glaube ich, stundenlang stehen, um reinzukommen. Auf dem nächsten Bild habe ich sie nochmal.
Die ganzen Autos, die da stehen und fahrten.
Mitten in einer schwarzen Lavalandschaft und Vulkane.
Ganz lustig. Aber diese Vulkanlandschaft dort, das ist einfach wirklich spektakulär.
Genau, der nächste Stopp war bei den Salinen.
Trinkwassergewinnung auf dieser Vulkaninsel ist schwierig. Es gibt auch keine
natürlichen Flüsse und so.
Das heißt, eigentliches Trinkwasser muss halt aus dem Meer gewonnen werden.
Und dann sieht man da, es gibt eine große Saline bei Aracife.
Das hier ist, glaube ich, aber die im Südwesten, wo wir waren und dann Fotos gemacht haben.
Man sieht so, ja, das sind ja quasi altertümliche Gebäude, wo dann so Windmühlen,
Also alte Windmühlen mit ganz vielen Blättern.
Also nicht so alt wie die Windmühlen, die man aus Holland kennt, zum Malen von...
Mehl, Getreide zu Mehl, sondern wir hatten in Vistit damals auch eine erste
Windkraftanlage für Strom und die hatte auch so ganz viele Rotorblätter und
so einen Aufbau nach hinten.
Das sah so ähnlich aus, nur hatten wir nicht, das sieht ja aus wie eine Burg
da irgendwie, die Gebäude, die dann so ins Wasser reinragen,
wo wahrscheinlich die Pumpen drin sind, um Wasser rauszupumpen.
Und dann sieht man rechts so
Felder, wo das Wasser dann verdunstet und wo sich dann das Salz sammelt.
Also Salzproduktion und Süßwasserproduktion. Genau.
Da habe ich noch ein Foto von irgendwie einer Windmühle, die nicht mehr ist.
Da war die Saline wohl mal näher dran am Wasser. Ja, schönes Portrait von der
Teilnehmerin. Warum habe ich das denn da drin?
Eigentlich nicht besonders gut, das Porträt. Ich mag die Unschärfe im Hintergrund.
Aber ich glaube, das nehme ich nochmal raus.
Vielleicht ist ihr das nicht ganz recht, dass ich da so ein technisch nicht
besonders gutes Bild gemacht habe. Ich schicke es ja einfach direkt zu.
Genau. Aber so ein bisschen so Behind the Scenes habe ich da gemacht.
So stehen wir halt rum im Wind und planen die nächsten Schritte auf dem Weg
zur Saline. Ja, nochmal eine Nahaufnahme von diesen Salzfeldern da.
Das sieht schon echt ziemlich abgefahren aus.
Genau, dann hatten wir noch einen Stopp. Wir waren nochmal wieder an wilden
Klippen und haben da nochmal Langzeitbelichtung, Kurzzeitbelichtung,
alles Mögliche versucht mittags.
Da hatte ich dann meinen Ultraweitwinkel, 14 bis 30 mm am Start,
habe das erste Bild halbe Sekunde, das nächste Bild ist eine Sekunde,
Und das nächste Bild noch mal zwei Sekunden, so eine Reihe gemacht,
um zu vergleichen, wie, also war halt wilde Gischt und die sieht halt jedes
Mal anders aus, wenn ich das gemacht habe.
Habe mal ein Behind-the-Scenes mit meinem iPhone gemacht, wie das da aussieht.
Meine Kamera auf Franks Stativ, tatsächlich habe ich da gerade benutzt,
weil das ein bisschen stabiler war als meins und das war doch sehr windig und
man sieht so ein bisschen, wie meine Kamera da aufgebaut ist.
Vor der Linse habe ich dann meine Filter und im Hintergrund sieht man die Klippe
mit dem Angler drauf den habe ich dann nochmal mit dem iPhone näher rangeholt,
da stand ein Angler ist da total malerisch aus,
oben auf der Klippe unten wildes Meer und echt Action und er steht da oben und
angelt und ist ganz entspannt ja, dann habe ich nochmal,
240 Sekunden, wie viel ist denn 240 durch 60, also 4 Minuten lang belichtet.
Und dann sieht man, wie diese wilde Gischt einfach nur zu einem komplett entspannten Nebel wird.
Alles ist glatt. Der Angler hinten auf der Klippe hat sich leider bewegt.
Also ich glaube, drei Minuten stand er still und dann hat er sich umgedreht
und nach hinten geguckt.
Deswegen hat man einen etwas wackeligen, dunklen Angler mit Angel in der Hand
auf der Klippe und danach noch einen zweiten Angler, der sich irgendwie so ein
bisschen nach hinten dreht.
Hätte ich natürlich auch wegstempeln können, aber ich fand es trotzdem ganz
lustig, diesen Effekt. Von einem Geisteranglach.
Ja, da sieht man halt, da sind rechts vor der Klippe liegen halt so große schwarze
Steine im Meer und die sind so ein bisschen im Nebel.
Dabei war da natürlich gar kein Nebel, sondern das ist einfach der Effekt von
vier Minuten lang, wenn man die Gischt da Fotografieren.
Wenn man nur eine vierhundertste Sekunde fotografiert, sah das so aus auf dem nächsten Bild.
Sehr dunkel, der Angler ist knackscharf und nicht verwackelt.
Ja, das war die Gischt da. Genau, wenn man aber schon Ultra-Weitwinkel hat,
kann man da nochmal ein bisschen behind the scenes machen, wie wir alle mit
unseren Stativlinsen am Arbeiten sind.
Dramatischer Himmel. Ich habe eine Krabbe gefunden, die hat leider nicht mehr
gelebt, aber mit dem 30mm Objektiv kann man auch so ein bisschen Makro machen.
Nicht so wirklich gut, aber ich mag die Farben in dem Bild.
Und die Augen von dem Armbich. Genau.
Haben wir noch probiert, irgendwie Kurzzeitbelichtung von Wellen zu machen mit
600 mm, 1600 Sekunde, einfach Wellen einfrieren.
Und noch einen anderen Angler habe ich auch noch entdeckt. Ich mochte seinen
gelben Rucksack Farbklecks auf dem schwarzen Felsen.
Dann steht er da mit seinen Funktionsklamotten und angelt.
Ja. Ein Behind the Scenes habe ich von einer Teilnehmerin bekommen.
Das ist schon am nächsten Spot. Ähm.
Stimmt, habe ich falsch einsortiert. Da sind wir schon am nächsten Spot.
Ich bin am Arbeiten mit Maria und gebe eine Anweisung. Gehe mal lieber da hin.
Schönes Bild. Das nächste Behind the Scenes ist, da bin ich mit meinem Filter.
Ich gucke sehr verkniffen auf mein Display, um zu gucken, wie ich das jetzt positioniere.
Und dann sieht man mich nochmal mit meiner langen Linse. Also diese lange Tüte,
da ist das 180 bis 600 Millimeter Objektiv.
Ja, genau, so lang ist das. Nochmal ich, ganz stolz, schwollener Brust.
Naja, so, da sieht man den Filter vielleicht nochmal ganz gut auf dem Foto.
So, der nächste Stop, der Schwarze Strand am Grünen Teich.
Das ist in der Nähe von, ich muss nochmal nachgucken, wie der Ort da hieß.
Der hatte einen lustigen Namen an der Westküste.
Anzarote, ich muss da eine Karte aufmachen.
El Golfo, genau, südlich von El Golfo gibt es El Lago Verde, der grüne Teich,
Charco de los Clicos, keine Ahnung, Playa de los Clicos, ich weiß nicht,
was Clicos heißt, ne, Ciclos.
Charco de los Ciclos, aber Playa de los Ciclos. Das sind zwei verschiedene Wörter.
Charco Verde, keine Ahnung.
Mirador del Charco de los Clicos. Egal, zumindest gibt es da diesen Strand bei
El Golfo, südlich von El Golfo. Da kommt man nicht so leicht hin.
Von El Golfo aus gibt es einen Aussichtspunkt. Da soll man aber eigentlich nicht
runtergehen, da ist der Weg kaputt. Einige Leute tun das, wir haben das nicht gemacht.
Wir haben stattdessen auf der Straße weiter runter.
Oder warte mal, waren wir bei dem anderen? Da ist noch ein Lago Verde. Playa Montaia.
Nee. Nee, nee, wir waren bei dem ersten.
Ähm.
Genau, direkt südlich von El Golfo, da waren wir.
Also, da sind Klippen, also da kommt man nicht leicht runter an den Strand.
Man kann aber, wenn man irgendwie aus dem Auto springt, ohne großartig anzuhalten,
dann da so einen Weg runtergehen und ist man da auf diesem Strand.
Das ist ein schwarzer Strand, der ist wirklich schwarz.
Und dann ist da ein grüner See. Ich weiß nicht, ob der grün ist, weil der gekippt ist.
Ich muss hier mal eigentlich die Fotos wieder aufmachen. Und meine Fotos sind
nicht die von Google Maps.
Da führt so ein asphaltierter Weg runter. Man darf aber eigentlich gar nicht runterfahren.
Ich weiß nicht, was da ist. Und dann gibt es da so einen befestigten Weg,
wo auch hier Leading-Line-Fotografie so einen Zaun da quasi runterführt.
Und das ist halt wirklich spektakulär, wie da diese Klippen aussehen und der
schwarze Strand aussieht. Und dann sind im Wasser auch noch große Felsen.
Und kleine Felsen und alles Mögliche und ganz viel Reflexion.
Ich habe hier Robert mit seinem weißen Riesen, ein riesiger weißer Fotorockzack,
heißt der weiße Riese, den Langzeitbelichtung gemacht, der musste ein bisschen stillstehen,
13 Zehntelsekunden, also 1,3 Sekunden.
Das ist kein besonders gutes Bild. Aber naja, ich habe es halt gemacht.
So, dann habe ich hier auch Behind-the-Scenes gemacht.
Frank liegt auf schwarzem Sand, macht sich den schönen weißen Pulli dreckig.
Eine andere Teilnehmerin liegt da auch ganz brav und lässt sich da hin.
Andere stehen und fotografieren Maria, die dann quasi hinter so einer Wasserfläche
liegt, auf der sie sich spiegelt.
Und gleichzeitig ist links von ihr noch Action mit irgendwie Gischt.
Total cooler Spot.
Einige haben auch einfach die Gifft fotografiert, wie auf dem nächsten Bild
zu sehen ist. Und genau das Porträt, was ich da von Maria gemacht habe,
sieht man im nächsten Bild.
Und im übernächsten habe ich die Spiegelung von ihren Beinen mit drauf.
Was habe ich denn da? 180 Millimeter. Ach so, da habe ich die lange Linse benutzt.
Ja, genau. Sie ist ein bisschen...
Gesten gemacht. Sehr schön. Ein Bild von Frank, wie er ein Bild von mir macht.
Und dann bin ich aber wieder runter ans Wasser und habe wieder Langzeitbelichtung
gemacht, denn dann kam auch ein Sonnenuntergang, wie er gemalt war.
Also ganz viele Wolken und dann brach aber die Sonne durch so einige Wolkenlöcher
durch und hat dann diese Gottesstrahlen, sagt man manchmal dazu.
Also es sind dann natürlich nur Lichtstrahlen, da ist kein Gott,
der was macht. So, aber diese Lichtstrahlen mit dem stark strukturierten Himmel
und dann Langzeitbelichtung von Gischt durch so kleinere Felsen,
also die Felsen, die man in diesem Bild sieht.
Ich rede von TZ8 5042, die sind nicht groß.
Das sind so, weiß ich nicht, vielleicht sind die so 20 Zentimeter lang und 8
Zentimeter hoch oder so, die gucken aus dem Wasser raus. und wenn da die Gischt
durchläuft und dann mit dem weißen Schaum irgendwie so Spuren zieht, das habe ich geliebt.
Also das war ein Spot, der war unglaublich toll.
Da habe ich sehr, sehr viele Bilder gemacht mit dem 14 bis 30 Millimeter.
Also ich bin dann auch ganz nah ran.
Musste man auch immer die Kamera hochreißen, wenn die Gischt,
also wenn das Wasser was kam, dann mal zu hoch gekommen ist.
Halbe Sekunde war, glaube ich, genau die richtige Zeit, um da die richtigen Striche zu machen.
Also dieses 50, 42 Bild TZ8 5042.
Das ist glaube ich aktuell mein absolutes Lieblingsbild ich weiß nicht,
ob ich jemals so ein schönes Foto gemacht habe, das nächste ist nah dran.
5043 tatsächlich genau die nächste Belichtung da ist viel mehr Gischt da gewesen
ich musste sogar glaube ich die Kamera hochreißen,
es hat irgendwie eine ganz andere Stimmung, weil sich auch noch irgendwie das
Licht von der Sonne auf dem Wasser spiegelt ist es insgesamt viel dunkler.
Ich mag das vorher aber lieber, weil mir das ein bisschen...
Bisschen weiter weg, genau. Bei der nächsten Bildung hatte ich rangesoomt auf
17 mm, damit die Steine noch ein bisschen näher rauskommen.
Und habe dann beim übernächsten Bild 5049 nochmal eine andere Position gesucht.
Da sieht man die Spiegelung der Sonnenstrahlen auf dem Wasser besser.
Quasi in der Mitte des Bildes so ein bisschen links.
Wahnsinn. Also da habe ich wirklich ein bestes Bild nach dem nächsten gemacht an diesem Spot.
5067, da ist mir die Linie zu gerade von diesem Felsen, den ich da gemacht habe.
Naja, und dann habe ich nochmal eins mit einer ganz kurzen Belichtungszeit gemacht,
1250 2500 weil ich noch einmal zeigen wollte, wie doll da das Wasser spritzt, das habe ich auch mit dem,
stimmt da habe ich meinen 105er das ist mein Mikro also ein,
wie heißt es, Makroobjektiv da bin ich ein bisschen weiter weggegangen und habe das nochmal benutzt.
Einfach auch, um eine ganz kurze Belichtungszeit bei Offenblende zu machen.
Eigentlich auch ein tolles Bild.
Ist halt ohne Langzeit, ne? Also mit eingefrorener Gischt.
Meine Güte, war das ein toller Spot. Den grünen Teil, ich habe ja auch mal fotografiert,
war leider schon fast ein bisschen zu spät.
18.15 Uhr, da war es schon fast dunkel. Ähm,
Und ja, ist nicht mehr so viel Grün.
Also man erkennt, dass das Wasser grün ist und dass der Strand schwarz ist und
dass dahinter Felsen sind mit hübscher Struktur.
Genau. So, und dann ganz kurz noch, weil ich jetzt echt schon Stunde 13 gesprochen habe.
Der letzte Tag, Tag 6, da hatten wir nur zwei Stops, das ist schnell erzählt.
Der erste Stop war bei einem Schiffswrack in Arecife. Also nördlich von Auregife
liegt so ein altes Frachtorschiff-Tanker nicht, sondern ich weiß nicht,
was darauf befördert worden ist.
Cap San Diego in Alt liegt da als Frack irgendwie im Wasser.
Das ist ein bisschen schwierig zu komponieren, weil es irgendwie,
ja, links und rechts davon ist halt Industriegebiet. Das ist irgendwie nicht so schön.
Das heißt, man muss irgendwie ein bisschen Strand finden oder keine Ahnung was.
Da haben wir auch ein bisschen Langzeitbelichtung ein bisschen Porträt gemacht,
und das zweite Bild aus der Reihe gefällt mir ganz gut weil drei Sekunden Belichtungszeit
da war halt auch so ein bisschen Gischt auf dem Strand und das gibt dem Ganzen so ein bisschen,
träumerischen Look so und dann haben wir noch Modelfotografie gemacht und ich
finde Maria hat da genau die richtige Klamotte so ein grünes,
luftiges Kleid mit freier Schulter, das sieht so ein bisschen nach Piraten aus, also so.
Mit so Bändern, die dann da noch runterhängen. Also ja, könnte sie auch im Piratenfilm
mit auftreten, denke ich.
Und dann dieses Schiffswrack im Hintergrund.
Das hat schon sehr viel Spaß gemacht.
Und ich glaube, dass es auch die schönsten Porträts geworden sind von Maria,
die ich dort gemacht habe mit diesem Schiffswrack im Hintergrund.
Auch wo das Schiffswrack unscharf ist, 80 mm, gefallen mir sehr gut. Drama, Himmel.
Ja, genau, ich bin dann nochmal um das Schiffswrack rumgelaufen.
Da sieht man im Hintergrund die Mole von Arecife. tatsächlich.
Nicht so, ja, kann man machen. Aber sind das nicht die tollsten Bilder.
Genau, und der zweite Stopp war dann auch schon das letzte, was wir gemacht haben.
Unsere Wanderung auf die Caldera Blanca.
Da gibt es einen Parkplatz, wo man das Auto abstellen muss und dann läuft man
quasi in diesen Timon Feier Nationalpark rein.
Die Caldera Blanca, also Timon Feier Nationalpark ist ja da,
wo vor 300 Jahren der Ausbruch war, also 1780 bis 1886 war das,
glaube ich, wenn ich mich recht entsinne,
knapp 300 Jahre war da halt der neuste Vulkanausbruch auf Lanzarote und da ist
dieser Nationalpark entstanden.
Vorher haben da Leute gewohnt und Landwirtschaft betrieben, jetzt geht das da gerade nicht. Ähm,
Aber die Insel ist ja viel älter und diese Caldera Blanca ist halt ein,
also Caldera ist halt der Vulkankessel sozusagen,
das ist halt eine Million Jahre alt oder keine Ahnung, irgendwie deutlich älter
als 300 Jahre und halt schon deutlich glatter, abgenutzter und unten im Vulkankessel
hat sich schon so ein bisschen was Grünes entwickelt.
Da muss man erstmal hinwandern, das ist so eine halbe Stunde,
latscht man hin und dann kann man da hoch und einmal ganz rum oder zumindest
ganz hoch zur höchsten Stelle.
Die Caldera Blanca hat irgendwie einen Durchmesser von 1,2 Kilometern,
das ist ein ganz schön großes Ding, unbedingt Weitwinkel.
Und ja, da angekommen kann man sich erstmal kurz von dem ersten Anstieg ausruhen
und ein bisschen gucken und auch außen rum gucken.
Also das, wievielte Bild ist es denn in der Reihe?
Das dritte, also mit dem Namen TZ 8 53 48.
Da sieht man quasi in die Richtung, aus der man gekommen ist.
Im Hintergrund weiße Siedlungen und im Vordergrund ein weiterer Vulkan.
An dem muss man vorbeilatschen, um zu Caldera Blanca zu kommen.
Da kann man also nicht hoch auf den Vulkan. Und dann, ich glaube,
der Vulkan, der da als nächstes kommt, den habe ich auch von dem Aussichtspunkt aus fotografiert.
Tatsächlich ist auf diesem nächsten Foto, das ist von ganz oben gemacht, Genau, ja, ja, doch.
Durchaus. Also 53, 62, da sind wir jetzt. Ganz hinten ist Wasser.
Ganz, ganz hinten ist sogar Fuerteventura mit drauf. Und an dem Wasser ist Playa
Blanca, also da, wo wir gewohnt haben.
Und davor sieht man so eine Straße, die sich hochschlängelt zu dem Aussichtspunkt.
Also man kann den Timon Fire Nationalpark Aussichtspunkt sehen.
Und ich glaube, der Vulkan, der zwischen uns und diesem Aussichtspunkt ist,
den habe ich auch quasi von dem Aussichtspunkt aus fotografiert,
also aus der anderen Richtung.
Genau, dann sind da irgendwie so Mäuerchen, wer da keine Maus sieht, hat verloren.
Man könnte auch sagen, es ist ein Dackel. Keine Ahnung. Keinen Vogel haben wir da oben gesehen.
Ich habe da einfach, also da habe ich mir gedacht, so jetzt mache ich hier Touristenfotos,
und versuche jetzt nicht noch irgendwie Fotografie-Skills zu entwickeln.
Es kamen dann Wolken und mit Sonne und Wolken gab es halt so Schattenspiele auf den Lavafeldern.
Das hat so ganz dramatische Effekte auch zu den Inseln, die da noch so vorgelagert
sind. Und das sind tatsächlich genau die, die wir von dem Panorama-Workshop aus gesehen haben.
Ja, wurde immer dramatischer das Wetter. Ich habe ein Video sogar gemacht mit Ton.
Ton braucht man natürlich nicht, weil das ist ein Zeitraffer.
Könnt ihr abspielen? Spielt nicht ab. Da habe ich das Handy einfach angelehnt an einen Stein.
Und dann eine Zeitrafferaufnahme gemacht, einfach nur weil da die Wolken so schön gezogen sind.
Da sieht man so richtig schön plastisch, wie nah wir an den Wolken sind und
wie weit weg die anderen Vulkane sind.
Sehr schön. Auf dem Weg runter gab es dann noch ein paar richtig schöne Lichtflecken
auf dieser Caldera Blanca.
Die heißt Blanca, weil sie tatsächlich weiß ist. Also der Vulkankessel von innen
ist weiß und das liegt halt daran, dass der schon so alt ist.
Ja, genau. Sehr hübsch. Dann gehen wir alle wieder runter.
So ein Gänsemarsch-Foto auf dem Abstieg.
Nochmal Frank irgendwie ganz einsam. Wie er gerade ein bisschen näher rangegangen
ist. Fotografieren ein Selfie habe ich auch noch gemacht.
Mich von der Caldera. Ich sehe sehr glücklich aus und ich war einfach auch sehr glücklich.
Hab einen Sonnenhut auf. Den brauchte ich dann aber im Anschluss als Regenhut.
Denn, ja, genau. Nochmal irgendwie Caldera Blanca an seiner ganzen Schönheit.
Fragen, wie er mir entgegenstopft. Dann habe ich nochmal.
Tatsächlich ein bisschen hier Mose fotografiert und flechten.
Und das letzte Bild. Von der ganzen Reise ist dann ein Vulkan in einer Wolke.
Sieht zwar ein bisschen aus, als ob er gerade irgendwie überbrodelt und die
Wolke aus dem Vulkan rauskommt, tut sie nicht.
Die hat uns einfach erwischt. Wir sind klitschernass geworden am letzten Tag. Ja, und das war's.
Jetzt habe ich alle Tage geschafft, euch zu erzählen. Stunde 20.
Fazit habe ich schon mehrfach erwähnt. Es war eine unfassbar tolle Reise.
Ich habe sehr viel gelernt von Frank, von Robert, von den anderen Teilnehmern,
die auch alle richtig tolle Fotografen waren und also einfach eine sehr, sehr nette Runde.
Und dann, ja, wenn man einfach eine ganze Woche lang nichts anderes tut,
außer fotografieren und essen und schlafen, viel mehr haben wir nicht gemacht.
Dann, also allein die Übung, ich könnte ja nochmal gucken, das erste Foto,
das ich gemacht habe, hat die Seriennummer 2017 und 2017 und das letzte hat
dann die Seriennummer Huh?
5.426. Das heißt, ich habe über 3.000 Bilder gemacht in diesem Urlaub.
Mit der Kamera, die vorher nur 2.000 Bilder gemacht hat. Nein, das stimmt nicht ganz.
Aber ja, bummelig, also mehrere tausend Bilder gemacht.
Und das macht halt Übung. Also wenn man eine Sache ganz viel übt und 3.000 mal
auslösen, das gibt halt Übung.
Üben hilft, durch Üben wird man besser. und auf so einer Fotoreise hat man einfach
gar keine andere Wahl als zu üben, weil alle immer am Fotografieren sind,
man hat ganz viel Zeit zum Fotografieren und zum Machen und zum Üben und das war gut.
Also es hat mir sehr viel Freude bereitet. Die Insel ist fantastisch,
ich freue mich, dass ich die Chance hatte, dort hin zu fliegen.
Die Landschaft ist grandios, vielfältig.
Andersartig, besonders, also wirklich toll. Maria ist ein super Model.
Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit Maria zu arbeiten.
Und ja, also allein diese Langzeitbelichtung mit Wasser und Lichtstirn und so,
das hat mir sehr viel, sehr viel gegeben.
Ja, vielen Dank an alle Trainer und Teilnehmer dieser Runde. Das war toll.
Und vielen Dank an meine Frau, die mir einen Gutschein geschenkt hat.
Achso, ich hatte übrigens in der vorletzten Episode gesagt, die Reise kostet
1.800. Das stimmt nicht, die kostet eigentlich 2.200.
Ich hatte da den äußerst großzügigen Gutschein, den man der Frau mir zum 50.
Geburtstag geschenkt hat. Schon abgezogen.
Genau, aber es gibt natürlich noch andere Reisen, die dann teilweise günstiger sind.
Allein so eine Woche wirklich nur zu fotografieren, ich kann euch das nur empfehlen,
wenn ihr besser werden wollt im Fotografieren, macht das einfach eine Woche
lang nichts anderes vornehmen als Fotografieren, dann wird man besser. Man lernt ganz viel.
Genau, und wenn man dann noch Trainer dabei hat, die am Abend dann sagen,
was man am Tag über falsch gemacht hat.
Ja, ach, herrlich, sehr gut. Ich könnte nochmal, mal sehen, ob ich mir das nochmal
gönne, so eine Fotoreise zu machen oder ob ich einfach kleinere Workshops in Zukunft mache.
Es war was ganz Besonderes.
Und vielleicht sollte ich mir das auch nicht nehmen, dass es was Besonderes war.
Zumindest bin ich da sehr, sehr glücklich nach Hause gefahren.
Okay, Nu ist aber gut mit Lanzarote. Entschuldigung für diese extra Länge und noch ganz viele Fotos.
In der nächsten Episode erzähle ich euch vielleicht was von meinem letzten Ausflug nach Koblenz.
Es ist nicht so ganz Reise, aber auch Reise und St. Pauli kommt vor.
Das kann ich euch schon mal versprechen.
Also alle HSV-Fans, nächste Episode wird überspringen, wenn ihr es nicht ertragt.
Jetzt kommt erstmal noch der Herr Rilke mit dem Gedicht Strophen.
Wir sind in der Ausknopf gedrückt.
Sämtlich Gedichte in einem Band, vollständige Ausgabe vom Herrn Rilke,
Position 2292, also 33% in. Gedicht heißt Strophen.
»Ist einer, der nimmt alle in die Hand, dass sie wie Sand durch seine Finger rinnen.
Er wählt die Schönsten aus den Königinnen und lässt sie sich in weißem Marmor
hauen, liegt stillliegend in des Mantels Melodie und legt die Könige zu ihren Frauen.
Gebildet aus dem gleichen Stein wie sie, ist einer, der nimmt alle in die Hand,
dass sie wie schlechte Klingen sind und brechen.« Er ist kein Fremder,
denn er wohnt im Blut, das unser Leben ist und rauscht und ruht.
Ich kann nicht glauben, dass er Unrecht tut, doch höre ich viele Böses von ihm sprechen.
Entschuldigung, Böses von ihm sprechen.
Da musste ich gerade kurz einen Higgs unterdrücken.
Kriege ich jetzt ein Hixi? Ich habe eben Pause gedrückt und was getrunken.
Nicht, dass ich jetzt einen Schluck auf habe.
Vulgo Hixi. Meine Mama hat früher immer Hixi gesagt und das ist irgendwie noch ganz tief in mir drin.
Ich mag den Begriff Hixi.
Alright. Und wir sind in der Kritik der reinen Vernunft. Was? Moment mal.
Sind wir da? Da muss ich nochmal eben nachschauen.
Ja, tatsächlich. Ich habe gerade in Episode 589 Adobe Max und Kant nochmal reingehört.
Das ist die letzte Episode, wo ich Kant vorgelesen habe. und ich bin tatsächlich an dieser Stelle,
ich bin auf Seite B879 in der Transzendentalen Methodenlehre Geschichte der reinen Vernunft,
und es folgen nur noch vier Seiten bis zum Nachwort des Herausgebers zur Theorie-Werk-Ausgabe.
Weil ich gar nicht weiß, wann der gelebt hat, der Herausgeber und ob der schon
seit 80 Jahren, 70 Jahren tot ist.
Herausgeber Wilhelm Weichschädel, müsste ich mal rausfinden,
ob der eigentlich schon lang genug, naja, erste Auflage 1974 von diesem 1906,
nein, der ist bestimmt noch nicht lang genug tot.
Also seinen Text darf ich nicht vorlesen. Ich darf nur Kant vorlesen.
Es sind noch vier Seiten dann ist Kant zu Ende hätte ich nicht gedacht ja sei es drum.
Also wenn ich jetzt eh schon so eine lange Episode mache, kann ich jetzt auch
einfach auch Kant zu Ende lesen. Da habe ich Lanzarote und Kant abgeschlossen.
Meine Güte. Na komm. Auf geht's. Augen zu und zugehört.
Metaphysik also. Sowohl der Natur als der Sitten.
Vornehmlich die Kritik der sich auf eigenen Flügeln wagenden Vernunft,
welche vorüber vorübend propedeutisch.
Ja, probedeutig vorhergeht, machen eigentlich allein dasjenige aus.
Was wir im echten Verstand der Philosophie nennen können.
Diese bezieht alles auf Weisheit, aber durch den Weg der Wissenschaft,
den einzigen, der, wenn er einmal gebahnt ist, niemals verwächst und keine Verirrungen verstattet.
Mathematik, Naturwissenschaft, selbst die empirische Kenntnis des Menschen haben
einen hohen Wert als Mittel,
größtenteils zu zufälligen, Am Ende aber doch zu notwendigen und wesentlichen
Zwecken der Menschheit aber als denn nur durch Vermittlung einer Vernunfterkenntnis
aus bloßen Begriffen, die,
man mag sie benennen, wie man will, eigentlich nichts als Metaphysik ist.
Eben deswegen ist Metaphysik auch die Vollendung aller Kultur der menschlichen
Vernunft, die unentbehrlich ist, wenn man gleich ihren Einfluss als Wissenschaft
auf gewisse bestimmte Zwecke beiseite setzt.
Denn sie betrachtet die Vernunft nach ihren Elementen und obersten Maximen,
die selbst der Möglichkeit einiger Wissenschaften und dem Gebrauche aller zum Grunde liegen müssen.
Dass sie als bloße Spekulation mehr dazu dient, Irrtüme abzuhalten,
als Erkenntnis zu erweitern.
Tut ihrem Wert keinen Abbruch, sondern gibt ihr vielmehr Würde und Ansehen durch das Zensoramt,
welches die allgemeine Ordnung und Eintracht ja den Wohlstand des wissenschaftlichen
gemeinen Wesens sichert und dessen mutige und fruchtbare Bearbeitung abhält,
sich nicht von dem Hauptzwecke der allgemeinen Glückseligkeit zu entfernen.
Der Transzendentalen Methodenlehre. Viertes Hauptstück. Die Geschichte der reinen Vernunft.
Dieser Titel steht nur hier, um eine Stelle zu bezeichnen, die im System übrig
bleibt und künftig ausgefüllt werden muss.
Ich begnüge mich, aus einem bloß transzendentalen Gesichtspunkt,
nämlich der Natur der reinen Vernunft, einen flüchtigen Blick auf das Ganze
der bisherigen Bearbeitung derselben zu werfen, welches freilich meinem Auge zwar Gebäude,
aber nur in Ruinen vorstellt.
Es ist merkwürdig genug, ob es gleich natürlicherweise nicht anders zugehen
konnte, dass die Menschheit im Kindesalter der Philosophie davon anfingen,
wo wir jetzt lieber endigen möchten, nämlich zuerst die Erkenntnis Gottes und
die Hoffnung oder wohl gar die Beschaffenheit einer anderen Welt zu studieren.
Was auch die alten Gebräuche, die noch von dem rohen Zustand der Völker übrig
waren, für grobe Religionsbegriffe eingeführt haben mochten,
so hinderte dieses doch nicht den aufgeklärten Teil, sich freien Nachforschung
über diesen Gegenstand zu widmen.
Und man sah leicht ein, dass es keine gründliche und zuverlässige Art geben könne.
Der unsichtbaren Macht, die die Welt regiert, zu gefallen, um wenigstens in
einer anderen Welt glücklich zu sein als den guten Lebenswandel.
Daher waren Theologie und Moral die zwei Triebfedern oder besser Beziehungspunkte
zu allen abgezogenen Vernunftforschungen, denen man sich nachher jederzeit gewidmet hat.
Die erste war in dessen eigentlich das, was die bloß spekulative Vernunft nach
und nach in das Geschäft zog, welches in der Folge unter dem Namen der Metaphysik so berühmt geworden.
Ich will jetzt die Zeiten nicht
unterscheiden, auf welche diese oder jene Veränderung der Metaphysik traf,
sondern nur die Verschiedenheit der Idee, welche die hauptsächlichsten Revolutionen
veranlasste, in einem flüchtigen Abrisse darstellen.
Und da finde ich eine dreifache Absicht, in welcher die namhaftesten Veränderungen
auf dieser Bühne des Streits gestiftet wurden. Erstens.
In Ansehung des Gegenstandes aller unserer Vernunfterkenntnisse waren einige
bloß sensual, andere bloß intellektual Philosophen.
Epikur kann der vornehmste Philosoph der Sinnlichkeit, Plato,
des Intellektuellen genannt werden.
Dieser Unterschied der Schulen aber, so subtil auch ist, hatte schon in den
frühesten Zeiten angefangen und hat sich lange ununterbrochen erhalten.
Die von der Ersteren behaupteten, in den Gegenständen der Sinne sei allein Wirklichkeit,
alles Übrige sei Einbildung.
Die von der Zweiten sagten, dagegen in den Sinnen ist nichts als Schein und
der Verstand erkennt das Wahre.
Darum stritten aber die Ersteren den Verstandesbegriffen doch eben nicht Realität
ab, sie war aber bei ihnen nur logisch, bei den anderen aber mystisch.
Jene räumeten intellektuelle Begriffe ein, nahmen bloß sensible Gegenstände an.
Diese verlangten, dass die wahren Gegenstände bloß intelligibel wären und behaupteten
eine Anschauung durch den von keinen Sinnen begleiteten und ihrer Meinung nach
nur verwirrten einen Verstand. 2.
In Ansehung des Ursprungs reiner Vernunfterkenntnisse, ob sie aus der Erfahrung
abgeleitet oder unabhängig von ihr in der Vernunft ihre Quelle haben,
Aristoteles kann als Haupt der Empiristen, Plato aber der Noologisten angesehen werden.
Locke, der in neueren Zeiten dem Ersteren und Leibniz, der dem Letzteren,
ob zwar in einem genugsamen Entfernung von dessen mystischen Systeme folgelte,
haben es gleichwohl in diesem Streite noch zu keiner Entscheidung bringen können.
Wenigstens verfuhr Epikur seinerseits viel konsequenter nach seinem Sensualsystem,
denn er ging mit seinen Schlüssen niemals über die Grenze der Erfahrung hinaus.
Als Aristoteles und Locke, vornehmlich aber der Letztere, der,
nachdem er alle Begriffe und Grundsätze von der Erfahrung abgeleitet hatte,
so weit im Gebrauche derselben geht, dass er behauptet, man könne das Dasein
Gottes und die Unsterblichkeit der Seele, ob zwar beide Gegenstände ganz außer
den Grenzen möglicher Erfahrung liegen,
ebenso evident beweisen als irgendein mathematischer Leersatz.
3. In Ansehung der Methode. Wenn man etwas Methode nennen soll,
so muss es ein Verfahren nach Grundsätzen sein.
Nun kann man die jetzt in dem Fache der Nachforschung herrschenden Methode in
die naturalistische und die scientifische einteilen.
Der Naturalist, der reinen Vernunft nimmt es sich zum Grundsatz,
dass durch gemeine Vernunft ohne Wissenschaft, welcher er die gesunde Vernunft nennt,
sich in Ansehung der erhabensten Fragen, die die Aufgabe der Metaphysik ausmachen,
mehr ausrichten lasse als die Spekulationen.
Er behauptet also, dass man die Größe und Weite des Mondes sicherer nach dem
Augenmaße als durch mathematische Umschweife bestimmen könne.
Es ist bloße Misologie auf Grundsätze gebracht und welches das Ungereimteste
ist, die Vernachlässigung aller künstlichen Mittel als eine eigene Methode angerühmt,
seine Erkenntnis zu erweitern.
Denn was die Naturalisten aus Mangel mehrerer Einsicht betrifft,
so kann man ihnen mit Grunde nichts zur Last legen.
Sie folgen der Gemeinden mit Vernunft, ohne sich ihrer Unwissenheit als einer
Methode zu rühmen, die das Geheimnis enthalten solle, die Wahrheit aus Demokrites
tiefen Brunnen herauszuholen.
Quod sapio sates est michi, non egokuro esse quod archesilas aerum nosique solones herz.
Übersetzung des Herausgebers. Was ich verstehe, ist mir genug.
Ich sorge mich nicht darum zu sein, was archesilaos und die mühebeladenen Solons...
Ist ihr Wahlspruch, bei dem sie vergnügt und beifallswürdig leben können,
ohne sich um die Wissenschaft zu bekümmern, noch deren Geschäfte zu verwirren.
Was nun die Beobachter einer scientifischen Methode betrifft,
so haben sie hier die Wahl entweder dogmatisch oder skeptisch,
in allen Fällen aber doch die Verbindlichkeit systematisch zu verfahren.
Wenn ich hier in Ansehung der Ersteren den berühmten Wolf bei der zweiten David Hume nenne.
So kann ich die übrigen meiner jetzigen Absicht nach ungenannt lassen.
Der kritische Weg ist allein noch offen.
Wenn der Leser diesen in meiner Gesellschaft durchzuwandern Gefälligkeit und Geduld gehabt hat,
so mag er jetzt urteilen, ob nicht, wenn es ihm beliebt, dass seinige dazu beizutragen,
um diesen Fußsteig zur Heeresstraße zu machen,
dasjenige, was viele Jahrhunderte nicht leisten konnten, noch vor Ablauf des
Gegenwärtigen erreicht werden möge, nämlich die menschliche Vernunft in dem,
was ihre Wissbegierde jederzeit bisher aber vergeblich beschäftigt hat,
zur völligen Befriedigung zu bringen.
Fertig. Nachwort des Herausgebers, wie gesagt, der Herr Weisschädel,
vielleicht lebt er sogar noch, wer weiß es schon, ich weiß es nicht.
Ich könnte es jetzt nachforschen, aber wenn die Bücher erst im vergangenen Jahrhundert
rausgekommen sind, dann, ich kann ja mal eben googeln.
Ich habe hier einen Computer, der hat Internet.
Wilhelm Weischede, deutscher Philosoph. Er ist 1975 gestorben.
Das ist noch nicht 70 Jahre her. Das heißt, sein Text ist noch nicht gemeinfrei.
Das heißt, seinen Text lese ich jetzt nicht vor.
1905 in Frankfurt am Main geboren. An der FU Berlin hat er gearbeitet.
Das war es, das war die Kritik der reinen Vernunft und das war diese Episode
vom Einschlafen-Podcast ich danke euch für 15 Jahre Geduld mit diesem Werk über
15 Jahre habe ich jetzt vorgelesen,
das ist Wahnsinn, dass ich damals heute fertig bin es war mir irgendwie gar
nicht bewusst, dass es nur noch so wenig ist also klar, mir war klar,
dass ich mich dem Ende entgegen arbeite,
aber ich glaube, ich hatte das Nachwort immer übersehen also waren noch Seiten,
aber die wollte ich jetzt halt nicht vorlesen,
in der nächsten Episode gibt es wieder Goethe und vielleicht bleibe ich auch
erstmal bei Goethe und mache den fertig, vielleicht muss ich jetzt gar nicht
mehr abwechseln, falls ihr Ideen habt, was jetzt gerade,
gemeinfrei geworden ist und euch interessiert und nicht hier gut vorlesen könnte,
schickt mir ruhig E-Mails ich habe schon viele solche E-Mails bekommen ich kann
das nicht alles vorlesen aber,
vielleicht hatte noch einer eine Idee was jetzt irgendwie gerade schön wäre,
sonst nehme ich einfach das nächste Buch von Herrn Kant.
Ich habe hier noch weitere von diesen roten Büchern stehen. Kann ich alle vorlesen.
Die nächsten 15 Jahre gesichert. Ist ja vielleicht auch ein bisschen egal, was ich vorlese.
Also, ich wünsche euch eine gute Zeit.
Ausreichend Schlaf in den kommenden Nächten. Ich hoffe, ihr findet ausreichend
Schlaf. Denn Schlafen ist wichtig für die Gesundheit, für die Zufriedenheit.
Und ohne Schlaf geht es ja sowieso nicht. Also, Ich hab euch alle lieb,
bis zum nächsten Mal Gute Nacht.