EP 518 ~ Palm Desert und Kant (CW: Spinnen, Wüste)

Die Bilder sind hier: http://mik.fm/2022pd

Endlich mal wieder ein Reisebericht aus den USA! Nach drei Jahren Pause durfte ich mal wieder hin und hab gleich ein neues Highlight entdeckt: den Joshua Tree Nationalpark. Wow! Wie auf einem anderen Stern! Und Mount San Jacinto ist auch der Hammer. Ich hab übrigens nach der Aufnahme noch rausgefunden, dass es durchaus Joshua Trees auch außerhalb des Nationalparks gibt, und dass der vom U2 Plattencover in der Mojave-Wüste stand (mittlerweile umgefallen). Hier meine Fotos (CW: drei davon mit Spinne) : http://mik.fm/2022pd
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Toby

Veröffentlicht am 15.11.2022
Palm Desert und Kant (CW: Spinnen, Wüste) - Episodenbild

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Diese Transkription enthält vermutlich ein paar Fehler, hilft aber bei der Suche. Wer das hier liest schläft auch ein!


Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zum Einschlafen Podcast Episode fünfhundertachtzehn. Ich bin Tobi, ich lese euch heute Kant vor. Emanuel Kant aus der Kritik der reinen Vernunft
Davor gibt es ein bisschen Rilke und davor erzähle ich euch was, damit ihr abgelenkt seid von euren eigenen Gedanken und besser einschlafen könnt. Ja und.
Mal wieder so weit. Es gibt einen Reisebericht, was heißt eigentlich endlich? Äh ich hatte ja im Sommer gerade Reiseberichte zu Amsterdam und Paris.
Ich weiß, dass euch Reiseberichte immer sehr gut gefallen und endlich, insofern, dass es jetzt endlich mal wieder eine ähm Firmenreise war. Man kann ja davon halten, was man will, ob man beruflich wirklich fliegen muss oder nicht. Ähm,
Ich für mich kann beantworten, dass ich durch diese Reise nach Kalifornien beruflich ähm,
ja ein ein viel viel besseren Erfolg gehabt habe als wenn ich diese Reise nicht gemacht hätte. Insofern, dass ich das, was ich dort geschafft habe, einfach von hier remote über Videokonferenz einfach nicht geschafft hätte.
Und ähm ja eine deutlich höhere Qualität erreiche. Deswegen möchte ich mich heute auch gar nicht mit dem Thema Flugscham und müssen wir denn solche Reisen überhaupt machen, beschäftigen.
Natürlich müssen wir jede Flugreise, die wir machen, inhaltlich hinterfragen, ist die notwendig, ist die sinnvoll und nur aus Spaß mitm Privatjet rumfliegen oder irgendwie, weil man gerade meint, irgendwo hinzumüssen,
ist sicherlich äh auf jeden Fall hinterfragenswert, aber ähm ich arbeite nun mal an einem globalen Konzern und wir leben in einer Welt, in der globale Konzerne.
Da sind und auch nicht so einfach wegzudefinieren sind und ähm deswegen.
Ich damit ganz gut klar natürlich äh kompensiere ich auch alle Flüge über Atmosphäre und zwar doppelt, weil meine Firma das nochmal verdoppelt und ähm ja.
So ist es dann halt, genau und ähm ich möchte euch heute daran teilhaben lassen, was ich denn dort erlebt habe. Denn natürlich bin ich wieder früher hingeflogen. Ich sollte eine Woche dort arbeiten,
ein Offsite äh also ein.
Meeting, das über mehrere ganze Tage hinweg ging, zweieinhalb Tage haben wir mit einem Team zusammengesessen,
und ich mache das dann ja immer so, dass ich rechtzeitig vor dieser Zeit, in der ich dort intensiv arbeiten muss und ja, intensive Arbeit war das auf jeden Fall. Ähm damit der Jetlag nicht so schlimm ist und ich habe.
Ein Problem damit, mich auf diese diesen Zeitzonenwechsel einzustellen, das fällt mir nicht leicht.
Und es wird leichter, wenn ich äh habe ich gelernt, wenn ich halt,
Etwas früher hinfliege und ein Wochenende habe, an dem ich mich viel bewegen kann. Am besten noch mit ein bisschen Urlaub. Das hatte ich diesmal nicht, aber
ja bisschen bewegen, wandern, draußen sein ist wichtig. Genau und diesmal war es so, ich bin am Donnerstag hingeflogen.
Und,
bin um äh weiß nicht 1430 oder so in San Francisco auf dem Flughafen angekommen. Habe einigermaßen geschlafen im Flugzeug. Das ging so einigermaßen so vom Mittagsschlaf mäßig bestimmt vier Stunden oder so.
Und war da so ein bisschen verwirrt am Flughafen, weil alles so schnell ging. Also ich habe ähm.
Dort ankommt in den USA, also der erste Flughafen an dem man landet, da muss man die Immigration machen.
Ist da quasi die Grenzkontrolle und das ist nicht wie hier in der EU, dass jemand deinen Pass überprüft, sondern man wird auch noch so lauter Sachen gefragt, äh wie lange sind sie denn in den USA,
sind sie beruflich oder privat hier? Was genau wollen sie denn hier? Wo arbeiten sie denn,
haben sie irgendwas mitgebracht und so weiter und so fort und das geht da gar nicht so sehr
sondern es geht um ja Einwanderungsbedingungen, ne, also die wollen halt an der Grenze herausfinden, wer da kommt, äh was die Person da möchte und so weiter und so fort
Genau und.
Normalerweise steht man da ziemlich lang. Also ich habe an dieser Immigration schon mehrere Stunden gewartet. Teilweise sind die Schlangen da wirklich halt.
Sehr sehr lang und dann dauert das halt eine Weile. Es kommt dann auch immer darauf an wie viele von den kleinen Büdchen da besetzt sind. Also das ist halt so wie im Heidepark so eine Warteschlange mit die sich da so rumschlängelt. Ähm.
Und am Ende gibt es dann ich glaube acht oder 1 Stellen, wo man halt kontrolliert werden kann. Die sind aber nie alle besetzt.
Und diesmal waren da drei besetzt, aber es war niemand da. Oder vier waren sogar besetzt. Also durchschnittlich viele besetzt und ähm.
Gar keine Fluggäste da. Irgendwie habe ich da anscheinend einen Flieger erwischt, wo vorher keiner angekommen ist und da war dann halt gerade leer und dann bin ich halt direkt,
ich glaube zwei, drei Fluggäste, die mit mir aus dem gleichen Flieger ausgestiegen sind, waren vor mir da und ähm wurden schnell kontrolliert und dann kam ich halt ran.
Und das ging so schnell, dass ich dann sogar noch auf meinen Koffer warten musste. Ähm der kam dann aber auch relativ zügig und ja, dann war ich irgendwie um drei schon irgendwie durch und,
Dann nach San Jose runterfahren. Ich hätte natürlich auch die Bahn nehmen können, das stimmt schon.
War ich irgendwie nicht so,
Geistig fit genug, um diese vernünftigere Entscheidung zu treffen. Genau, bin ich äh mitm Uber äh ins Hotel gefahren, war dann um vier,
Im Hotel und habe gedacht, na ja jetzt schlafen gehen kann ich aber auch nicht. Äh auch wenn's irgendwie biorythmisch technisch irgendwie längst Schlafenszeit war ähm.
Zu dem Zeitpunkt waren gerade neun Stunden Zeitverschiebung
war ja, dass ich während der Zeit dort sowohl die Zeitverschiebung hier, also die Zeit die Uhrumstellung hier
auch die Urumstellung dort, die dann eine Woche später stattgefunden hat, miterlebt habe. Das heißt, teilweise wusste ich wirklich einfach gerade nicht, wie viel Uhr es eigentlich gerade ist, sowohl dort, wo ich war, als auch dort, wo meine Familie ist
War sehr schwierig. Nein, also neun Stunden Zeitversatz 16 Uhr,
Das heißt, es war mitten in der Nacht zu Hause, ein Uhr nachts und ähm.
Ja, so so fühlte ich mich auch, dass ich längst ins Bett müsste, aber das wäre, glaube ich, kontraproduktiv gewesen und ich hatte ja ein bisschen geschlafen im Flugzeug, also will ich da erstmal ins Büro,
Der erste, den ich getroffen habe, war Michael, ein Kollege hier aus dem Hamburger Büro, der auch da gerade ein Team auf Seite gemacht hatte mit mit dem anderen Team. Er arbeitet im trust and Safety-Bereich und,
Mit seinem Team unterwegs, Arne, ein Kollege, den ich schon aus Comedia zeigen kann, ähm lief mir dann da auch über den Weg und das war das war sehr nett. Sehr überraschend, dass man irgendwie in den USA fliegt und unser erstes irgendwie deutsche Kollegen aus Hamburg trifft,
nicht so häufig sieht, weil ja ich bin ja gar nicht so oft im Büro. Ja ähm und dann bin ich weiter in unseren Headquarter.
Rosé und da war dann zufällig gerade eine Party. Das wusste ich gar nicht und zwar wurden dort die wurde der neue Turm vorgestellt. Äh Sand Rosé. Ähm da sind halt,
Drei Türme äh also so Hochhäuser von Adobe schon da und jetzt ist das vierte gerade gebaut worden.
Man einfach noch mehr Platz für noch mehr Mitarbeiter brauchte und der ist noch nicht geöffnet, der wird erst im Januar geöffnet ähm und da war dann so eine,
kleine Veranstaltung. Das ist so ein paar Lagepläne gab. Also das war alles im also in einem der alten Türme. Ähm äh der Neue war noch nicht so weit, dass man da schon irgendwie hätte feiern können, aber so ein bisschen Infoveranstaltung und,
Begrüßungsparty und ich glaube ein bisschen was zu essen, was zu trinken und da taumelte ich so rein.
Ähm gegen fünf, da war das dann auch schon zu Ende. In den USA sind die,
alle ein bisschen früher als in Deutschland, habe ich den Eindruck, die fangen halt alle recht früh an, weil sie entweder mit Europa oder oder auch Indien zusammenarbeiten und machen dann eben auch früher Feierabend.
Und ja, ich habe da so die letzten Ausläufer dieser Party mitgesehen, stieß dann auf zwei Kollegen aus dem Lightroom Team ähm.
Ja wie sie sich gefreut haben mich zu sehen und dann kommt man da eben gleich ins Gespräch und.
Habe mich dann mit hochgenommen im zehnten Stock. Das ist unser Photokophy Flur, also Lightroom und die Photoshop-Leute sitzen da auch genau.
Ei-Flur und ähm da war dann im Kühlschrank noch Bier von der Halloween-Party am Abend vorher.
Und dann haben wir da noch ein Bierchen getrunken und äh sind erstmal so angekommen und man hat sogleich gemerkt, wie anders das ist, wenn man irgendwie zusammen an einem Tisch sitzt und ein Bierchen trinkt und so dieses Berufliche mit dem Privaten vermischt und,
Einfach besser kennenlernt, dann merkt man irgendwie gleich viel besser, mit wem man's da eigentlich zu tun hat. Also das war schon mal ganz gut.
Freitag habe ich ganz normal im Büro gearbeitet, ein paar Meetings äh gehabt und mich so durch den Tag geschlagen.
Ging auch einigermaßen von der Müdigkeit her und was ich eigentlich berichten will, jetzt geht's nämlich los.
War das Chris mein Arbeitskollege drüben, also sind beide Engineering Manager für Lightroom iOS und es gibt halt Entwickler hier in Deutschland und Entwickler in den USA und er leitet dann die USA Seite.
Der hat sich grade ein Haus gekauft. Der wohnt eigentlich in Saint-Rosé und hat sich ein äh kleines.
Eine Art Ferienhaus gekauft, ähm aber auch ganz schön großartig für ein Ferienhaus
weil er halt gerne irgendwie, also er hat Freunde, die da leben und er fand das irgendwie toll und ich weiß gar nicht, was so der Plan ist, ob die da irgendwie mittelfristig hinziehen wollen, weiß ich nicht.
Ähm zumindest hat er Lust, da irgendwie Zeit zu verbringen, vor allem über Winter ist das halt ganz nett da,
Puhm Desert ist ein eine Kleinstadt äh südlich von Palm Springs, Palm Springs kennt man vielleicht. Das ist so östlich von Los Angeles.
Im Inland, genau und da hatte ich immer schon mal hingeguckt, so in die Gegend, ich war noch nie in Los Angeles, war ich jetzt auch nicht.
Aber ich mag ja diese amerikanischen Nationalparks.
Springs ist direkt neben dem Joshua Tree Nationalpark. Ist auch ein relativ großer Nationalpark, ehrlich gesagt hatte ich mich da vorher gar nicht so,
drüber informiert, wie der eigentlich gestaltet ist und was da alles gibt. Ähm aber die Idee war, er hat mich eingeladen,
übers Wochenende da in seinem Haus mit ihm zu wohnen und ähm.
Dass wir gemeinsam Joshua Three angucken und irgendwie was schönes machen und es war gar nicht so genau klar, was wir machen, aber Chris meinte, er könnte da was organisieren.
Ja, sind wir Freitagabend dann da runter und,
äh ich habe dann erstmal gestaunt, wie das da alles so ist. Sind so ähm das heißt die man muss durch ein großes Tor,
äh um dann auf die Straße zu kommen, wo das Haus ist und ja, das ist so die sind dann da so für sich irgendwie, ne? Es scheint irgendwie so sicherheitstechnisch irgendwie.
Vorgesehen zu sein und von diesen Gate Communitys gibt's da auch ganz viele. Es ist alles ein bisschen skurril. Es ist anders als in einer normalen Kleinstadt, wo man einfach durch alle Straßen durchgehen kann, sondern da sind halt dann einige Straßen sind halt privat.
Kauft. Das sind dann auch keine öffentlichen Straßen mehr. Soweit ich das verstanden habe und da braucht man halt einen Zugang. Ist Code, um da in diese Straße reinzukommen. So eine Ringstraße und irgendwie weiß ich nicht.
Zwanzig 30, 40 Häusern, Grundstücken.
Genau und da hatte er sich halt eins von gekauft und ähm das ist dann halt so eine ganz nette Nachbarschaft. Alle kennen sich, alle vertrauen sich, die meisten schließen gar nicht ihre Häuser zu.
Vorne an der Straße dieses Tor ist und da kommt halt niemand rein und niemand raus.
Der irgendwie einbrechen wollen würde oder keine Ahnung. Also es ist irgendwie sehr sehr vertraulich dann da drin alles so.
Gibt ein paar Tennisplätze, die man gemeinsam nutzen kann oder Pools oder was weiß ich was.
Ja, genau, dann sind wir angekommen, ähm auch relativ dann zügig schlafen gegangen. Nach dem Freitagabend haben wir gar nichts mehr gemacht. Ähm.
Und am Samstag früh hieß es dann so ja äh um zehn Uhr fährt Erik mit uns los. Erik ist ein,
von ihnen, die kennen sich noch aus alten Filmtagen. Quiz war früher beruflich Fotograf und,
Eric ist ähm Produzent, also Filmproduzent, also nicht für Hollywoodfilme, sondern mehr so für Werbefilme und sowas und.
Ja, genau, die kennen sich irgendwie aus aus der Zeit. Ich weiß gar nicht, wie die sich kennengelernt haben.
So und Erik hat einen Land Rover Defender, das ist ein ziemlich großes äh Allrada und ähm,
Er meinte, ja, wenn wir wenn wir machen, dann mit diesem hier, weil das macht viel mehr Spaß da über diesen über diesen Schotterweg reinzufahren und ich hatte heute keine Vorstellung von Joshua wie das da überhaupt aussieht und und so weiter und so fort.
Uhr war aber relativ spät und deswegen sind äh Chris und ich dann morgens erstmal so ein bisschen in Palme wandern gegangen. Es gibt da überall so kleine,
ausgeschilderte Wanderpfade. Also das, was ich aus dem Nationalpark kenne, das hier, hier ist Trailhead für das und das.
Das gibt es da eben auch äh ohne Nationalpark äh einfach am Stadtrand kann man da einfach loswandern und dann äh ja kommt man da irgendwo rein.
Oder einen Hügel hoch und ja den Samstag früh sind wir halt so einen anliegenden Hügel hochgelatscht und von da aus hatte man einen schönen Blick über.
Und ja,
Wohnstadt mit einer Einkaufsstraße so den Eindruck hatte ich. Industriegebiet gab's da irgendwie nicht so richtig Landwirtschaft. Entsprechend auch nicht. Das ist ja Wüste, so,
Na ja, wir haben uns Frühstück geholt und sind dann,
zu Eric und dieser Land Rover Defender, das ist ein Monster-Auto, also ein unglaubliches Gefährt, ziemlich luxuriös, groß, geräumig, aber eben mit einem Schnicki-Schnacki, was man braucht, wenn man wirklich,
einfahren will, also höhenverstellbares ähm,
Fahrwerk kennt man ja auch von von Tesla oder so aber das hier geht halt richtig weit hoch,
Und äh hat verschiedene Fahrmodi inklusive einem Rock Climbing Mode. Da fährt er dann irgendwie nur noch maximal zehn KMH, hat aber genug,
um wirklich irgendwie ja. Irgendwelche Felsen hochzufahren und mit reichlich Kameras. Also es gab irgendwie.
Acht Kameras oder so, man konnte halt ganz genau gucken an jeder Fahrzeugseite und auch unten komme ich über diesen Stein rüber, schlage ich irgendwie auf und so weiter und so fort, also ziemlich abgefahren.
Äh bei Eric wohnt im Moment auch Peter.
Ja Freund der Familie sozusagen.
Und wir sind dann zu viert, also Eric Peter äh Chris und ich sind wir dann äh losgefahren. Kirsten, die Frau von ist nicht mitgekommen.
Und haben so einen so einen Jungs-Ausflug gemacht. Irgendwie ganz lustig. Also hat echt Spaß gemacht mit denen. Ähm ordentlich geschnackt im Auto und.
Ja, wir nehmen jetzt also nicht den den Haupteingang links oder rechts, also ich glaube im Norden und im Nordwesten und Südosten gibt's so die die Haupteingänge in den Park und dann führt halt da so eine Straße durch diesen Nationalpark, sondern wir nehmen den.
An der Seite. Der ist auch in die Karte vom Nationalpark eingetragen, so als schmaler Weg.
Straße ist das halt nicht. Äh stellt sich raus. Das ist ein Canyon, so ein ausgewaschenes Flussbett.
Wo man halt, wenn man das richtige Fahrzeug hat, da durchkommt. Also genau mit so einem Land Rover Defender kommt man durch ähm mit dem.
Normalen Auto käme man da auf gar keinen Fall durch. Also das ist nicht nur Schotterstraße, sondern,
liegen da halt Felsen im Weg und man muss halt auch sehr sehr vorsichtig da.
Hochfahren. Die erste merkwürdige Begegnung dort war dann aber und das sagte Erik auch so, erschreckt dich nicht, der Eingang zum Canyon, also da wo man abfährt von der Landstraße in den Canneln rein das sei eine Shooting Range.
Äußerst amerikanische Einrichtung. Dort, ja, fahren halt Leute hin, die schießen wollen.
Da standen da halt links und rechts vom von dem Schotterweg äh der zum der in raufgeführt hat.
Halt mit ihren Autos und haben sich irgendwie kleine Zeltchen aufgebaut und Zielscheiben aufgebaut oder irgendwie Müll mitgebracht, also da standen dann auch ganz viele alte Röhrenfernseher und,
und da wurde dann drauf geschossen.
Das ist es war wirklich skurril, also teilweise mit AK siebenundvierzig ähnlichen Schnellfeuerwaffen. Teilweise mit Pistolen, also auch so große Pistolen, so die so aussahen wie aus Terminator. Ähm,
Und da wurde nicht nur geschossen, sondern natürlich auch posiert irgendwie schön im Sonnenschein,
stand da so eine fünfundzwanzigjährige,
machte sexy Fotos mit so einer Riesenknarre und
Es war alles extrem skurril und ich habe mich da ziemlich unwohl gefühlt, weil ich auch nicht wusste, darf man da jetzt hingucken, wenn die sehen, dass man dahin guckt, wie reagieren die? Ich meine, die waren halt bewaffnet mit scharfer Munition und,
weiß nicht, also das sehr, sehr merkwürdig. Ich fühle mich hier in manchmal unwohl, wenn hier im Wald die die Bogenschützen,
Äh dieses drei D Schießen machen und durch den Wald pirschen und auf Plastik Tiere schießen. Das ist auch schon irgendwie komisch. Ich weiß nicht, warum man auf Plastiktiere schießen muss, aber das da war einfach noch mal,
Kategorien absurder und merkwürdiger und ja so ist halt Amerika, ne? Das hat man dann halt mal gesehen, wie das dann.
Wie das dann wirklich ist, äh extrem.
Verstörend. Na gut, also die standen da unten und sobald es den kennen, dann weiter hochging, hat man auch wirklich niemanden mehr gesehen,
Das war komplett einsam. Ich glaube, es kamen zwei Autos kamen uns entgegen, die da runtergefahren sind. Auch so
Riesen Allrad Geländewagen.
Und 2 Motorräder. Die hatten wir unten schon gesehen. Die hatten irgendwie so mitgebracht.
Crossräder und sind an diesem Canyon mit den mit den Vater mit seinem Sohn war das glaube ich mit den Motorrädern hoch und wieder runtergerattert.
Ähm ja, kann man mal machen.
Genau und dann sind wir da hoch und ich hatte, wie gesagt, gar keine Vorstellung, wie groß der Joshua viel Nationalpark ist. Ich hatte mich vorher gar nicht so richtig gekümmert, weil sich ja Chris gekümmert hatte.
Und ähm ich hatte nur so die Hoffnung, vielleicht sehe ich einen von diesen Joshua Trees.
Die kennt man ja von einem YouTube-Album. Das sind so Bäume, die so stachelige,
Äste haben und ja so halb Palme halb Kaktus irgendwie,
und die gibt's da offenbar auch nur dort in diesem wachsen die wohl gar nicht so,
Und ja ich wusste nicht, wie häufig diese Bäume sind. Ich wusste nicht, wie groß dieser Park ist und was mich da überhaupt so
erwartet und allein schon die Anreise war halt ein Abenteuer mit diesem Canyon wurde links und rechts geschossen worden ist und dann ging's halt in Kärnchen hoch und es war wirklich sehr sehr,
holprig, also Höchstgeschwindigkeit war dann so 15 Meilen pro Stunde, also irgendwie
unter 30 auf jeden Fall. Das war dann schon schnell, wenn man so fuhr und meistens musste man dann eben noch deutlich langsamer fahren, weil man gerade wieder über einen Felsen rüber musste. Das ist auch eine Straße, die sich halt ständig, also Straße ist übertrieben. Das ist halt ein Canyon und jedes Mal, wenn's dann
'nen Regenguss gibt und da dann einmal kurz Wasser drin ist verändert sich halt die,
ganze Lage daran wird wieder was ausgespült, wo vorher Kies drin war, dann,
wieder Felsen auf die Straße und so weiter und so fort, also.
Ähm mehrere Hindernisse gibt es zu überwinden und.
Wir haben's dann da hoch geschafft, aber das allein die die Anfahrt war schon echt sehr abenteuerlich und spannend und und auch toll, weil die Landschaft dann natürlich toll aussieht, ne, dass es dann irgendwie,
Wüste, aber das geht dann eben auch recht weit hoch, also um in den Nationalpark reinzukommen, musste man eben über so eine Hügelkette rüber, also Berg ist dann übertrieben, so hoch ist sie nicht, aber ähm,
Da geht's schon einige Höhenmeter hoch und ähm abgefahren. Also wirklich sehr merkwürdig und wenn man dann ganz oben ist.
Dann hat man erstmal einen Blick irgendwie nach links und rechts und kann schon mal gucken und außerdem fängt's da dann eben an mit den und,
Meine Befürchtung, dass ich eventuell gar keinen von diesen Joshua sehen könnte, als ich ziemlich schnell in Luft aufgelöst bin, ja, schon da oben,
erste, den wir gesehen haben, äh war natürlich dann gleich so, oh, Einjust Shirt wie komm lass uns anhalten, Fotos machen und
Ganz begeistert.
Aber sobald man dann ganz oben war und dann so Richtung Nationalpark runterschauen konnte, ähm sah man halt, dass es alles voll mit diesen Bäumen. Also es ist halt ein,
ein Wald, der Joshua Nationalpark heißt nicht aus Versehen so, sondern das war halt ja ähm.
Beeindruckend, wie diese Wüste dann gepflastert ist mit diesen Bäumen und dazwischen dann immer mal Kakteen.
Da gibt es diese Zscholler-Kaken, äh diese ganz feine, pieksige äh Nadeln haben und dann die, wenn man die im Gegenlicht sieht, also wenn die Sonne dahinter steht, dann,
Sieht das so aus, als würden die glühen und ähm.
Abgefahren ja und diese kleinen mit den roten Stacheln und alle möglichen Arten von Kakteen und natürlich auch ähm Tiere. Also es gibt.
Äh offenbar ganz viele Kaninchen, die haben wir gar nicht gesehen, aber die Kaninchen Löcher kann man sehen,
Schlangen haben wir auch nicht gesehen, aber es standen überall Warnschilder, übrigens,
schlagen bitte nicht zu nahe kommen und sagt euren Kindern bescheid,
auch nicht gesehen. Äh wir haben später eine Tarantel gesehen. Also falls hier Arachophobiker zuhören, ich werd's nicht so im Detail besprechen, aber die war einfach auf der Straße, ging da so längst und hat sich auch.
Nicht für uns interessiert. Wir haben sie zum Glück rechtzeitig gesehen und haben angehalten und die, die uns entgegenkamen, haben dann auch angehalten, haben uns diese,
Tier angeguckt, war ziemlich beeindruckend, die mal so eine wilde Natur zu sehen. Aber der hat sich einen Scheißdreck für uns interessiert. Also sie ist einfach längst gelacht und.
Wir haben Fotos gemacht und dann ja haben wir uns wieder getrennt. Ähm.
Eidechse, kleine ja Dekos,
Eidechsen heißen die dann wohl, ne? Ähm davon haben wir eine ganze Menge gesehen.
Und ja also abgefahren, von ganz oben, von dieser ähm.
Von diesem äh Berggipfel, ne, wie heißt denn das da? Also wenn man da über diesen Kamm rüberfährt, da konnte man dann einen großen See sehen und das ist der Saltan Sea, also die Saltan Sea.
Auch eine abgefahrene Geschichte, da ist der Colorado Riva irgendwann aus einem.
Äh Flussbett ausgebrochen und in ein Tal reingeflossen und dann ist es äh ungefähr 1hundert Jahre her. Vielleicht etwas mehr als hundert Jahre,
Die Leute wussten erstmal nicht so shit, ja hm wie mach was machen wir denn jetzt so ähm und dann haben sie einfach Dörfer drangebaut und und einen Wasserski drangebaut und jetzt ist es halt so ein Erholungssee.
Der wird jetzt nicht weiter gespeist, aber das dauert wohl auch noch eine ganze Weile, bis der wieder trocken ist. Also.
Ähm ganz merkwürdig und den konnte man von da oben sehen. Der ist auch ziemlich groß,
Wenn man den von da oben gut sehen konnte.
Keine Ahnung. Habe ich einen Vergleich, also vielleicht nicht so groß wie der Bodensee, aber so Größen zu vergleichen fällt mir dann auch immer relativ schwer.
Nachgeguckt, der der Joshua Nationalpark stellt sich raus, ist über 3000 Quadratkilometer groß.
Ich wohne ja hier oben in Norddeutschland und die Lüneburger Heide ist insgesamt.
Ähm 6tausend Quadratkilometer groß. Also der Nationalpark ist halb so groß wie gesamte Lüneburger Heide und die erstreckt sich ja nun wirklich von Hamburg äh.
Bis nach Lüneburg und nach Süden bis nach Soltau-Bisping. Also relativ großer Bereich, in dem auch ziemlich viele Leute wohnen. Also die Lüneburger Heide ist ja zum Teil ähm.
Dann äh Naturschutzgebiet, aber halt wirklich nur zu kleinen Teilen und in großen Teilen wohnen halt auch einfach Leute.
Ähm dass es da eben nicht der Fall. Der Joshua Nationalpark ist ähm da gibt's Straßen,
äh damit man durchfahren kann und sich das angucken kann. Es gibt so ein bisschen Infrastruktur im Sinne von Zeltplätzen,
und ja, halt immer mal so stellen, hier können sie anhalten und das und das angucken, aber keine,
Hotels oder bewohnten Siedlungen, soweit ich das gesehen habe. Ähm Nationalpark gibt es das. Da gibt es das äh Velly.
Und in in dem Valley sind halt so ein paar Häuser. Also da sind im Wesentlichen natürlich ähm Hotels und so Ferienwohnungen und auch ein Zeltplatz.
Oder wohnen eben auch Menschen, also die Leute, die dort wohnen, die arbeiten dann typischerweise auch dort. Ähm ja.
Habe ich hier so einen Joshua Dream Nationalpark nicht gesehen. Ich weiß aber auch gar nicht, wie groß der Nationalpark ist. Na ja gut, das ist Gebirge, das ist immer was anderes, ne? Und Joshua Nationalpark ist halt eine Wüste.
Gibt's auch Berge, also Hügel ähm aber im Wesentlichen sind es große Ebenen ähm ist allerdings noch Hochebene, also eine High-Desert,
Äh insofern ist es auch nicht ganz so heiß, also vor allem jetzt Ende Oktober waren wir ja da.
War so durchaus T-Shirt-Wetter, so zwanzig Grad, zweiundzwanzig Grad und in der Sonne war's dann natürlich nochmal heißer, wenn die Sonne dann geknallt hat, aber im Schatten war das sehr erträglich.
Und ganz angenehm. Genau und zwischen diesen Ebenen sind dann so kleine.
Hügel, Züge äh und ganz viele so Felsen, die so aussehen als hätte sie einfach jemand dahin gesetzt. Joshua Nationalpark ist auch ein Paradies für Kletterer,
die haben wir auch gesehen, also da gibt's ganz viele von so alleinstehenden Felsen, wo einfach Leute auch rumgeklettert sind. Das haben wir auch gemacht,
dann den Hügel, wo wir rübergefahren sind, um reinzukommen, wieder runtergefahren sind,
in diese wunderschöne Wüstenlandschaft, wo überall diese rumstanden und Kakteen hinein.
Ähm das ist aber relativ schnell an so,
gekommen, der da so oder so eine Felsformation, die da einfach so rumlag und irgendwie.
Also die ganze ich weiß nicht wie ich's beschreiben soll. Es ist wirklich wie aufm anderen Planeten. Das war zwar wirklich aus wie hier könnte man irgendeine Star Trek-Episode filmen und es wird überhaupt nicht auffallen, dass das auf der Erde ist.
Sehr haben die immer gesagt.
Und also anders als jegliche Gegend, die ich je gesehen habe,
Genau und dann sind wir auch einen kleinen Felsen hochgeklettert. Ähm ich bin irgendwie ganz rüber geklettert, aus irgendeiner Grund sind die anderen nicht so weit hoch,
Hatte ich mit meinen langen Beinen da so einen Vorteil, konnte da ganz hoch, stellt sich raus. Auf der anderen Seite ähm war das äh musste ich gar nicht ganz runter war, sondern da war dann so eine,
Ja
Wie beschreibt man das? Also weil er den der Boden halt einfach höher. Ähm.
War ich direkt wieder quasi auf dem Boden und konnte einmal rumgehen um wieder zurückzukommen,
Das war so so Wohnblock groß vielleicht, ne? Ein halber Wohnblock. Wo man da so einmal rum musste,
Ähm ja und einfach rüberzugucken und überall diese diese weiten Flächen mit den Joshua Trece und das war das war unglaublich. Also wirklich ein ein fantastisches Erlebnis darum zu fahren.
Ja und dann ähm hatten wir zwei Möglichkeiten, entweder im Nordwesten wieder raus aus dem Park, da wäre dann noch so ein Cowboy ähm.
Gewesen, das oder wie hieß das? Sharis Village oder Cowboy Village? Ich weiß es gar nicht. Aber so ein,
Äh ich glaube, das wurde sogar als Filmkulisse gebaut. Ich weiß es gar nicht so genau. Zumindest wurden dort äh Silvestern Filme gedreht.
Gerade nicht ein, wie das hieß, aber da sind wir da auch gar nicht hin,
haben uns dagegen entschieden, weil's ja auch ein Samstag war und auf den offiziellen Straßen, also auf den größeren, dann auch asphaltierten,
Nationalpark war dann auch einiges los. Also da waren dann auch,
mehrere Autos und man hat dann sehr viele andere Leute gesehen und haben uns gesagt, na ja gut, diese Tourismus-Attraktion ist dann wahrscheinlich auch ziemlich voll, dann sind wir lieber auf der anderen Seite rausgefahren.
Was da noch mal ein bisschen weiter runter ging und die die Landschaft noch mal ein bisschen anders aussah.
Eric kannte sich da ganz gut aus. Der hat dann auch gesagt ja gut angucken und da kamen wir dann noch an einer Stelle vorbei äh das hieß Scholla Gardens oder so.
C H O L A Soja vielleicht auch wenn's Spanisch ausgesprochen wird.
Ähm das sind diese diese Kakteen mit den ganz feinen Haaren und das war einfach so eine sah aus wie eine Wiese, wo dann diese Mannshohen,
ähm Kakteen rumstanden, relativ dicht beieinander. Also man kam schon noch dadurch, ohne sich zu verletzen, aber man musste schon irgendwie vorsichtig gehen, also rückwärts gehen, ohne zu gucken, ist äh,
nicht ratsam gewesen, wenn man sich da nicht irgendwie einen Kaktus äh einfangen wollte,
Also unglaublich schön, also wirklich ähm.
Von einer Schönheit, wie ich sie noch nicht gesehen habe und die Blüten dann auch gerade. Also da da waren dann an den Kakteen dran, waren so hellrosa, lila Blüten.
Unglaublich. Also wirklich wirklich toll. Ja.
Dann sind wir da rausgefahren und wieder zurück und alle noch zusammen essen gegangen. Ähm.
In dieser einen Einkaufsstraße da in. Scheint eher so das ist wie Florida. Also da wohnen halt sehr viele alte Leute. Also wir haben da mit unseren,
48 bis 53 Jahren äh haben wir den Altersschnitt in dem Restaurant wohl waren deutlich gesenkt.
Es gab durchaus auch mal irgendwie eine Familie, die da irgendwie gesehen worden ist, also jüngere Leute mit kleineren Kindern ähm.
Aber das war die Ausnahme und da war auch ziemlich klar, dass das dann auch äh Touristen sind. Die Leute, die da wohnen, das sind in der Regel tatsächlich Rentner, Pensionäre, die sich da zur Ruhe setzen und sich das Leben einfach gut gehen lassen,
und das dann vermutlich auch äh nur in einer in Anführungsstrichen kalten Jahreszeit, dann palm desert.
Ist halt ja außerhalb vom Joshau-Dream Nationalpark und eben auch in der tiefer gelegenen ähm Wüste, also.
Lass das irgendwie hundert, 2hundert Meter über normal null sein, aber es ist halt nicht.
Ja, ist halt nicht so hoch wie der Nationalpark, wo man halt auf 700 Meter Höhe ist oder so was. Ähm.
Genau, das heißt, im Sommer wird's auch sehr heiß, äh fünfundvierzig Grad bis.
Noch höher also 50 weiß ich jetzt nicht, aber also da wird's halt richtig richtig heiß im Sommer, so dass man sich da eigentlich kaum aufhalten kann oder mag. Ähm.
Die haben natürlich alle Klimaanlagen.
Ähm ganz interessante äh Bemerkung zum Thema Energie. Äh Palm Springs hat eine relativ große äh Windkraft.
Äh Anlage, also äh nicht eine, sondern ein Park sozusagen mit sehr vielen von diesen Windrädern.
Wind Mills, nennen die das? Ich hatte das schon mit Windmühle übersetzt, aber Mühle, da wird ja nichts gemahlen, sondern da wird halt äh Strom erzeugt, also diese ganz normalen Dinger, die man hier aus Deutschland auch kennt, äh ein langer Mast mit drei,
dran und dass da natürlich auch irgendwie.
In der Diskussion sieht das nicht doof aus, wenn man irgendwie nach Palm Springs reinfährt, fährt man an diesem riesigen äh Windrädern vorbei. Ähm.
Aber und das ähm
hat ihn noch mitgeben, habe ich leider vergessen. Muss er mir nochmal irgendwie vielleicht nächstes Mal, wenn ich da bin, muss ich mir das kaufen. Es gibt da so Aufkleber fürs Auto und die kennt man ja hier aus Deutschland auch teilweise, das einige Orte, Ortschaften,
bestimmten ein bestimmtes Symbol haben, was es dann eben auch als Aufkleber gibt und die Leute machen sich das aufs Auto und dann erkennt man sich.
Grömitz, weil Freunde von uns da eine Ferienwohnung haben und da gibt es diese symbolisierte Sonne. Ähm die Grömitz Sonne. Ähm.
Weiß gar nicht, wieso also wahrscheinlich, weil die oberen beiden Striche irgendwie eine andere länger sind und dann so ein bisschen wie ein Ü aussehen,
Weiß ich nicht. Zumindest ist das so das Symbol für Grömitz und ganz viele Autos von Leuten, die in Grömitz wohnen oder von Leuten, die da öfter Urlaub machen oder das einfach toll finden, haben dann ein,
diesen Sonnenaufkleber hinten drauf oder ein Sylt natürlich die ähm der Umriss von der Insel Sylt,
als Aufkleber. Und Pump Springs hat sowas auch und zwar sind das einfach drei von diesen.
Windrädern, also einfach Strich runter und drei Striche. Ist ja relativ einfach gezeichnet. Ähm.
Und diese drei äh Windräder, wenn man die auf dem Auto drauf hat und das hatten dort doch ziemlich viele Leute. Ähm
ist das quasi das Symbol für Pump Springs. Ich gehöre irgendwie hin oder ich mag das hier und,
Das fand ich cool, weil das so ein bisschen die Geschichte ist, dass die A dann auch stolz drauf sind und sich damit irgendwie identifizieren können.
Das ist wirklich ziemlich groß. Also ich glaube, dass die ziemlich viel von ihrer Energie, die sie da verbrauchen, dann eben auch selbst erzeugen können mit Windstrom.
Ich ganz klasse.
Ja, das war der Samstag und am Sonntag haben wir auch was Schönes gemacht. Da haben wir zwei kürzere ähm.
Ausflüge gemacht. Das müsste ich gleich mal eben nachgucken, was dann der erste war. Das war dann das Erector nicht mitgekommen, aber Peter war mit dabei. Peter ist übrigens Deutscher, eigentlich müsste ich nicht Peter sagen, sondern Peter. Ähm.
Aber Chris und Eric haben dann immer Peter gesagt.
Er wohnt hier seit 12 Jahren in den USA, vielleicht heißt er auch Peter mittlerweile. Schöne Grüße, falls du hier reinhörst. Äh war nett, dich kennenzulernen und genau, Peter Chris und ich haben dann äh einen kleineren, leichteren Ausflug gemacht.
Auf dem Weg von also das Ziel war Mountainto. Ich hab's uns schon wieder vergessen. Äh Justin Toe glaube ich. Ähm.
Auf dem Weg dahin haben wir nochmal angehalten, da gibt's halt mehrere schöne kleinere Wanderwege. Ähm.
Muss ich mal eben nachgucken.
Ja, da habe ich's schon. Also es gibt da ähm die, wie heißt das.
Verloren so ja Reservate von Native Americans. Äh Indians heißen die, obwohl's ja eigentlich nichts mit Indien zu tun hat und da gibt's den Takis.
Trail oder Takis Canyon.
Und da muss man sogar Eintritt bezahlen. Ähm es wird ja auch gepflegt, also fand ich auch gut, dass man da Eintritt zahlen muss und dann kann man da einmal durch.
Wandern und ähm.
Am Ende vom Wanderweg. Also man geht da halt in so einen Canyon rein. Der ist ganz anders als der Canon von äh von dem ich vorher berichtet hatte, also,
Der Canyon hoch in den Joshua Trie ist halt sehr karg und nur Felsen und Geröll und Staub äh und der ein oder andere Kaktus mal am Wegesrand.
Und hier das führt halt so in so eine, ja, also mehr so eine Bergschlucht, ehrlich gesagt. Also links, rechts sind dann höhere Berge.
Und ähm da unten ist es relativ grün, also da stehen Bäume, Büsche und ich habe da ganz viele ähm.
Armingbirds, wie heißen die, auf Deutsch? Oh, sag mal schnell,
Diese diese mini Vögel, die so ganz schnell mit den Flügeln flattern und dann an der Blüte stehen und ihren ganz langen, niedlichen Schnabel da reinstecken, kolibri heißen die auf Deutsch. Genau. Ähm.
Hat man da gesehen und da kann man rein und da gibt's einen Wasserfall am Ende, der da so ein äh.
So eine schönen Felsen runterfällt und dann ist ein kleiner äh Teich und aus dem Teich fließt dann das Wasser im Bach durch diesen Canyon.
Allerdings war der Wasserfall, ja da tröpfelte so ein bisschen äh Wasser runter, also da fiel nichts, sondern es.
Weil sehr trocken äh in dem Tümpel waren so ein paar kleine Frösche geschlüpft, die sahen ganz niedlich aus und ähm.
Ja, also schöner Wanderweg. Ähm vor allem sind die Felsen total beeindruckend, weil die so bunt sind oder so rote Zeichnungen drauf und so,
Das ist eine ganz, ganz interessante.
Felsmalung Malerei sozusagen, aber das war jetzt nicht also nicht anstrengend oder nicht, weiß ich nicht. Also es war schön, da längst zu stiefeln und man macht so ein bisschen Höhe, aber es ist nicht.
Das das schafft jeder, glaube ich, da irgendwie längst zu fahren. Rollstuhl geeignet ist es, glaube ich, nicht. Ähm aber jeder, der irgendwie halbwegs.
Gehen kann, kann da kann da diesen Wanderweg gehen.
Vielleicht weiß ich, insgesamt anderthalb Stunden gedauert, inklusive der Pause an diesem in Anführungsstrichen Wasserfall, den wir da entdeckt haben, also der da ist ähm nicht wie entdeckt, sondern den kennt man da.
TAH, QITZ, schreibt man das.
Genau und wenn man da mal guckt äh auf den Bildern sieht man, wie's aussieht, wenn da Wasserfall fällt, aber bei mir war halt nix mit Wasser.
Sehr schön ähm abgelegen. Es wird auf einmal sehr sehr ruhig und es ist äh ja man fühlt sich da auch auch komplett aus der Welt rausgerissen. Total cool.
Genau und das eigentliche Ziel für den Tag war dann Parmes Springs. Da gibt es eine.
Eine Bahn, äh die nennen das Trump, aber eigentlich ist es eine Gondel.
Der heißt er und da kann man dann hochfahren auf den.
Äh mit einer Aerial Tramway heißt der. Das ist eine ganz interessante Gondel, weil die sich dreht, also die ist rund.
Und während sie hochfährt, dreht sich die Gondel. Das heißt, man muss nicht irgendwie hoffen, dass man den richtigen Sitzplatz erhält, sondern man muss nur hoffen, dass er im richtigen Moment, in der richtigen Position ist
wobei eigentlich beides spannend ist, sowohl die Seite zur zum Berg hin als auch ähm die Seite nach außen, die,
Diese Tram, also diese Gondel, überwindet sehr, sehr viele Höhenmeter. Ähm.
Ist ziemlich hoch, der ist über 3000 Meter hoch und die Gondel geht von Pump Springs, also gar nicht mal von Palm Springs selbst. Ähm.
Das äh da muss man den Berg schon ein bisschen hoch auf irgendwie fünfhundert, sechshundert, 700 Höhenmeter und da ist dann die Talstation von dieser Chamway.
Und dann geht's hoch bis auf ähm achttausendfünfhundertsechzehn Fuß.
Äh kann man jetzt umrechnen. Ähm glaube, das sind so 2 2500 Meter ungefähr. Da kommt man dann halt mit dieser mit dieser Tram hoch. Das haben wir dann gemacht und dann oben,
ähm,
Wanderwege. Natürlich gibt's erstmal eine große äh Bergstation. Da gibt's dann natürlich einen äh Andenkenshop und man kann sich irgendwie ein Foto machen lassen ähm und man kann.
Äh Mittagessen, da gibt's einen großen äh Ballsaal, wo man irgendwie auch fineingmäßig irgendwie essen kann dann abends und so,
Ja sieht schon ganz gut aus und genau, von da aus gehen dann Wanderwege los und wir sind dann natürlich erstmal gewandert, haben uns irgendwie ohne großartig,
Plan zu haben. Da waren halt mehrere Wanderwege ausgeschildert und wir waren auch auch wieder nicht besonders gut vorbereitet.
Desert View Trail gab's da, es gab noch irgendwie zwei, drei andere Trails, aber deshalb Vio klang gut. Ähm wenn man die Wüste sehen kann von da oben, Klang spektakulär, anderthalb Meilen haben wir dann gemacht,
Ähm das Interessante da oben ist, dass es halt nochmal wieder komplett anders. Also ich hatte ja schon gesagt, die,
Wüste Palm Desert ist halt irgendwie ja niedrig und trocken und irgendwie böse,
die hohe Wüste im im Jotfi Nationalpark war nochmal irgendwie ganz anders und dann ist man da auf einmal im Gebirge. Also da wachsen dann ganz hohe Pinien.
Äh also da große Nadelbäume ähm jetzt nicht äh nicht so wie die Mammutbäume im.
Ähm oder schon beeindruckend, hoch und dick und an dem einen stand auch dran, äh das hier ist ein besonderer Baum, der riecht übrigens nach wonach sollte der riechen,
Ich hab's wieder vergessen. Entweder Zitrone oder nach Bergamotte oder nach.
Sollte irgendeinem bestimmten Duft ausstrahlen, aber dann haben wir alle dran gerochen und da an der Burg und das raucht irgendwie noch gar nichts, keine Ahnung.
Nach Baumach kocht das. Ja, dann ist man da längst gewandert und äh dann stand hier ist ein einen äh.
Was stand da? Habe ich schon wieder vergessen.
Eins, nee, es ist nicht Station, sondern es hieß Ausguck eins oder so. Weiß es nicht mehr genau, wie das hieß. Und ähm ja, da konnte man dann so quasi an den Rand gehen, also,
Es war also Hochebene, ne? Man sah so links und rechts und überall um sich rum sammern noch so ein paar Gipfel.
Also der ist 3.300 Meter hoch. Da hätte man auch hochlatschen können, aber da stand dann, das waren so.
Acht Meilen oder so oder fünf Meilen und nochmal ordentlich halt ja also achthundert Höhenmeter.
Und das sollte man doch nur machen, wenn man auch eine dicke Winterjacke und äh wasserfeste Schuhe und ne, also das,
früh morgens hochfahren müssen und mit der entsprechenden Ausrüstung hat man dann da auf den Gipfel jetzt Ende Oktober war da oben noch kein.
Schnee. Ich weiß gar nicht, ob der Gipfel Schnee hatte. Ich glaube nicht so, aber im Winter ähm liegt er halt durchaus Schnee. Also auch oben auf der Traumstation ist dann schon Schnee.
So und als wir dann oben waren äh sieben Grad waren's glaube ich. Also schon frostig. Da waren dann mit mit T-Shirt war man nicht gut ausgestattet, sondern man braucht da schon doch irgendwie eine eine leichte Jacke drüber.
Ähm.
Und genau äh über diesen über diesen Desertview Trail kam man dann eben auch an den Rand dieser Hochebene.
Und konnte dann auf ähm Springs runtergucken, bisschen nach Pum Death und das war.
Ziemlich erhebend, also das ist halt eine wie nennt man das? Ähm.
Also es gibt einen Begriff dafür ähm es in in den Bergen ach, jetzt habe ich wieder vergessen,
Ah ja, die Schartenhöhe heißt das. Also Schartenhöhe bedeutet, äh wie hoch ist denn der Gipfel im Vergleich zur nächst,
Äh niedrigen ähm Scharte, also äh äh ein tiefer Punkt,
durch muss, wenn man zum nächst höheren Gipfel will, innerhalb von dem Gebirge.
So und der Mount Sento der gehört hat zu den also da gibt's schon noch ein paar mehr Gipfel die dazugehören.
Und der hat eine Schartenhöhe von 2500 Meter. Also.
Der Unterschied zwischen dem dem Gipfel, wo wir jetzt noch nicht drauf waren, aber ähm schon schon relativ weit hoch. Der ist halt viel, viel höher als äh die die Scharte, also den den,
Äh die Schlucht daneben sozusagen oder die Tiefebene, wo da so rausguckt. Nur wenn man in den Alpen ist, da hat man natürlich nochmal irgendwie höhere Berge ähm vor allem irgendwie dann in in den Schweizer Alpen.
Ähm.
Und die sind ja aber meistens nicht direkt neben einem Ort, der irgendwie auf 200 Meter über normal null ist, sondern die sind halt eingebunden in diese insgesamt höhere Landschaft. Das heißt, die Schadenhöhe dort ist,
halt nicht notwendigerweise zweieinhalbtausend Meter.
Bei das ist halt ziemlich beeindruckend äh wie viel höher der ist im Vergleich zu dem, was direkt daneben ist sozusagen. Und man hat da ein ein unfassbar tollen,
Blick. Ich kann mal gucken, aber ich habe da so einen so ein Schwenkvideo gemacht, ein kurzes, vielleicht lade ich das mal irgendwo hoch. Könnt ihr mal gucken. Äh genau, dann beim zweiten Ausdruck ähm das waren also mehrere Stellen, wo man dann eben über die Wüste gucken konnte.
Da sahen wir dann so einen Jugendlichen fünfzehn, 16 Jahre alten Jungen, der war dann nochmal auf die Felsen geklettert, also.
Eigentlich sollte man die offiziellen Wanderwege nicht verlassen ähm oder waren dann halt direkt an der Stelle, wo man über die Wüste gucken konnte, waren links und rechts so Felsen ähm wo man so hochklettern konnte.
Da war dann auch keine Natur, die man großartig kaputt machen konnte. Dann sind wir dann eben auch hochgeklettert. Also es war auch.
Anspruchsvoll und vielleicht sogar ein ganz kleines bisschen gefährlich, weil man dann ganz da oben war, aber da war man dann quasi ähm,
Ja, top of the World, also wenn man da dann saß, dann sah man irgendwie unter sich zwanzig, 30 Meter und 30 vielleicht nicht. Fünfzehn, 20 Meter oder sich sauer und dann die anderen Touristen, die den Dezert,
Trail dahin gelatscht wird.
Und ähm ja Vorsicht, das das war einfach unfassbar. Wenn man da oben auf diesem Felsen sitzt und,
Links rechts um sich rum irgendwie äh guckt was man so was man so alles sehen kann, wie weit man gucken kann. Also zum Beispiel Palm Springs und die ganzen Windräder konnte man sehr gut gucken, aber man konnte dieses ganze Tal herunter dieses,
Wir sind zum Co-Shellertal, äh wo dann eben auch Pumpesert liegt, konnte man halt runtergucken und eben diese.
Kleiner Hügel, Bergkette, die dann quasi den Joshua Tree Nationalpark begrenzt. Äh das das war unfassbar, da oben zu sitzen und runterzugucken.
Ja ähm absolut wert. Also es solltet ihr mal ein paar sein, dann gönnt euch das mit dieser.
Mit dieser Tram dort hochzufahren und einmal den das ist wirklich nicht weit.
Äh bis zu der Stelle, wo man dann eben gucken kann. Ähm ja, ein absolutes.
Highlight ein echtes Erlebnis und das das tut einfach wirklich gut in Damen mit ganz viel Sonne und ein bisschen Bewegung. Ähm.
Und diese Höhenunterschied ist ja auch noch mal interessant dann da und oben ist halt äh auch wirklich deutlich weniger Sauerstoff als dann unten. Äh das spürt man dann schon, dass dann die diese Anstrengung da diesen diesen kleinen Felsen hochzuklettern. Ähm,
Das hat einfach echt Spaß gemacht, genau. Ja, das war dann das erste Wochenende und von den von dem zweiten Wochenende.
Erzähle ich euch dann nächstes Mal. Von der Woche selbst gibt's nicht so viel zu erzählen. Also das war auch äußerst spannend und intensiv, aber das war halt Arbeit. Ähm,
Teambuilding. Wir haben da ja verschiedene Sachen gemacht, um uns gegenseitig.
Besser kennenzulernen. Wäre vielleicht auch nochmal eine Episode wert, ne, wie man eigentlich Teambuilding-Aufsatz gut macht und was es da alles so für Möglichkeiten gibt. Ähm.
Könnte ich auch mal machen. Vielleicht schiebe ich das noch mal durch, aber ja, für heute soll's das jetzt gewesen sein und in der nächsten Episode erzähle ich euch dann was von,
San Francisco, das war dann das zweite Wochenende, wo ich dann ganz alleine in San Francisco unterwegs war.
Was mir auch gut getan hat, denn ich bin ja ein eher introvertierter Mensch. Ähm,
Das bedeutet, dass ich zwar durchaus gerne irgendwie in Gesellschaft bin und mich auch gerne präsentiere,
Ich stehe total gerne auf Bühnen, deswegen habe ich früher immer gesagt, ich sei extrovertiert, weil ich dachte ähm,
Begriffe unterscheiden, ob man irgendwie gerne irgendwie im Rampenlicht steht oder nicht. Und ich bin halt eine absolute Rampensau. Ähm aber.
Eigentlich bedeutet diese Unterscheidung, äh woher man eigentlich seine Energie bezieht. So und,
Wenn ich mit vielen Leuten zusammen bin, auf Partys oder eben auch so Teamevents oder so, dann kostet mich das Energie. Also das ähm ist anstrengend für mich und ich brauche hinterher,
Zeit für mich alleine, um,
wieder Energie zu gewinnen und extrovertierte Menschen, die gewinnen daraus Energie viel äh von vielen Menschen umgeben zu sein und auf Partys zu sein und in großen Gruppen unterwegs zu sein und das gibt denen Energie. Das ist so der Unterschied,
Unterscheidung.
Genau, deswegen äh fand ich die Woche in Saint Rosé, wo wir dann sehr intensiv gearbeitet haben, die fand ich toll. Äh das hat mir sehr viel Spaß gemacht und sind auch ganz tolle Leute, die ich da kennengelernt habe.
Oder auch näher kennengelernt habe, aber es war auch anstrengend, deswegen habe ich dann.
In der Woche danach eher ähm also an dem Wochenende danach ja die Einsamkeit gesucht und gefunden.
Kommen wir zu Herrn Rilke, Rainer Maria Rilke, da sind wir bei der achten Elegie angekommen, Location siebzehn null eins, 25 Prozent ein Viertel des Gesamtwerks von Rilke haben wir geschafft.
Die achte Elegie, Rudolf Kastner zugeeignet. Mit allen Augen sieht die Kreatur das Offene
nur unsere Augen sind wie umgekehrt und ganz um sie gestellt als Fallen, rings um ihren freien Ausgang, was draußen ist, wir wissen's aus des Tiers Antlitz allein
Schon das frühe Kind, wenden wir um und zwingen's, dass es rückwärtsgestaltung, sehe nicht das Offene, dass im Tiergesicht so tief ist, frei von Tod.
Ihn sehen wir allein das freie Tier, hat seinen Untergang stets hinter sich und vor Gott und wenn es geht, so geht's in Ewigkeit,
so wie die Brunnen gehen. Wir haben nie nicht einen einzigen Tag den reinen Raum vor uns, in dem die Blumen unendlich aufgehen,
Immer ist es Welt und niemals nirgends ohne nicht das reine, unüberwachte, dass man atmet und unendlich weiß und nicht begehrt,
Als Kind verliert sich eins im Stillen an dies und wird gerüttelt oder jener stirbt und ist, denn nah am Tod sieht man den Tod nicht mehr und starrt hinaus. Vielleicht mit großem Tierblick.
Gut, kleine Markierung machen. Da lese ich dann nächstes Mal weiter. Und jetzt kommen wir zu Herrn Kant.
Emmanuel Kant, die Kritik der reinen Vernunft, Band zwei. Wir sind auf Seite B772 in der transzendentalen Methodenlehre,
Disziplin im polemischen Gebrauche. Augen zu und zugehört.
Auf solche Weise gibt es eigentlich gar keine Anti-Tetik der reinen Vernunft, denn der einzige Kampfplatz für sie würde auf dem Felde der reinen Theologie und Psychologie zu suchen sein.
Boden aber trägt keinen Kämpfer in seiner ganzen Rüstung und mit Waffen, die zu fürchten werden,
Er kann nur mit Spott oder Großsprecherei auftreten, welches als ein Kinderspiel belacht werden kann,
eine tröstende Bemerkung, die der Vernunft wieder Mut gibt,
worauf wollte sie sich sonst verlassen, wenn sie die allein alle Irrungen abzutun berufen ist, in sich selbst zerrüttet wäre, ohne Frieden und ruhigen Besitz hoffen zu können,
Alles, was die Natur selbst anordnet, ist zu irgendeiner Absicht gut,
Gifte dienen dazu, andere Gifte, welche sich in unseren eigenen Säften erzeugen, zu überwältigen und dürfen daher in einer vollständigen Sammlung von Heilmitteln Offizien nicht fehlen,
Die Einwürfe wieder die Überredung und den Eigendünkel unserer bloß spekulativen Vernunft sind selbst durch die Natur dieser Vernunft aufgegeben,
müssen also ihre gute Bestimmung und Absicht haben, die man nicht in den Wind schlagen muss,
Wozu hat uns die Vorsehung manche Gegenstände, ob sie gleich mit unserem höchsten Interesse zusammenhängen, so hoch gestellt, dass uns fast nur vergönnet ist, sie in einer undeutlichen und von uns selbst bezweifelten Wahrnehmung
anzutreffen, dadurch ausspielende Blicke mehr als mehr gereizt als befriedigt werden.
Ob es nützlich sei in Ansehung solcher Aussichten dreiste Bestimmung zu wagen ist wenigstens zweifelhaft, vielleicht sogar schädlich,
Allemal aber und ohne einen Zweifel ist es nützlich die forschende sowohl als prüfende Vernunft in völlige Freiheit zu versetzen,
ungehindert in ihr eigene ungehindert ihr eigene Interesse besorgen könne, welches eben sowohl dadurch befördert wird, dass sie ihren.
Einsichtenschranken setzt, dass sie solche erweitert und welche alle mal leidet, wenn sich fremde Hände einmengen,
um sie wieder ihren natürlichen Gang nach erzwungenen Absichten zu lenken.
Lasset demnach euren Gegner nur Vernunft sagen und bekämpft ihn bloß mit Waffen der Vernunft. Übrigens,
Seit wegen der guten Sache des praktischen Interesse außer Sorgen, denn die kommt im bloßen, im bloß spekulativen Streite niemals mit ins Spiel,
Der Streit entdeckt als der Nichts als eine gewisse Antonomie der Vernunft,
da Sie auf Ihrer Natur beruht notwendig angehört und geprüft werden muss,
Er kultiviert dieselbe durch Betrachtung ihres Gegenstandes auf zweien Seiten und berichtigt ihr Urteil dadurch, dass er solches einschränkt.
Was hierbei streitig wird, ist nicht die Sache, sondern der Ton, denn es bleibt euch noch genügend es bleibt euch noch genug übrig, um die vor der schärfsten Vernunft gerechtfertigte Sprache eines festen,
Glaubens zu sprechen, wenn ihr gleich die des Wissens habt, aufgeben müssen.
Kaltblütigen zum Gleichgewichte des Urteils eigentlich geschaffenen David Huum fragen sollte. Was bewog euch,
Bedenklichkeiten, die für den Menschen so tröstliche und nützliche Überredung, dass ihr Vernunfteinsicht,
Behauptung und zum bestimmten Begriff eines höchsten Wesens zu lange zu untergraben,
Antworten nichts als die Absicht, die Vernunft in ihrer Selbsterkenntnis weiterzubringen und zugleich eine gewisse äh ein gewisser Unwille über den Zwang, den man der Vernunft antun will, indem man ihr groß tut,
und sie zugleich hindert ein freimütiges Geständnis ihrer Schwächen abzulegen, die ihr bei der Prüfung ihrer selbst offenbar werden,
fragt ihr dagegen den, den Grundsätzen des empirischen Vernunftgebrauchs allein ergebenen und aller Transzendenten Spekulation, abgeneigten Presley,
er für Beweggründe gehabt hat, habe unserer Seele Freiheit und unsterblichkeit, die Hoffnung des künftigen Lebens ist bei ihm nur die Erwartung eines Wunders der Wiedererwertung weckung,
solche Grundpfeiler aller Religionen niederzureißen, er der selbst ein frommer und eifriger Lehrer der Religion ist, so würde er nichts anderes antworten.
Als.
Interesse der Vernunft, welche dadurch verliert, dass man gewisse Gegenstände den Gegensätzen der materiellen Natur, den einzigen, die wir genau kennen und bestimmen können, entziehen will,
Es würde unwillig erscheinen, den Letzteren, der seine paradoxe Behauptung mit der Religionsabsicht zu vereinigen weiß,
und einem wohldenkenden Manne weh zu tun,
weil er sich nicht zurecht finden kann, sobald er sich aus dem Felde der Naturlehre verloren hatte,
Und diese Gunst muss dem nicht minder gut gesinnten und seinen seinem sittlichen Charakter nach untadelhaften Hum
ebensowohl zustatten kommt, der seine abgezogene Spekulation darum nicht verlassen kann, weil er mit Recht dafür hält, dass ihr Gegenstand ganz außerhalb der Grenzen der Naturwissenschaft
im Felde reiner Ideen liege.
Ja von dem habe ich auch im Studium gehabt. Nicht ganz durchgelesen.
Aber ich glaube in der allerersten Einschlaf- und Podcast-Episode habe ich davor was vorgelesen, ja.
Mal gucken, vielleicht kann ich ja irgendwann auch mal Englisch. Vorlesen, ohne dass das so schlimm wird wie vor 12 Jahren. In diesem Sinne, ich habe euch alle lieb,
Bis zum nächsten Mal, schlaft recht gut, denn schlafen ist wichtig. Gute Nacht.