EP 595 ~ Auto, Birmingham, CC und Goethe

Wofür das CC steht ist leider zu personenbezogen, aber ansonsten geht es um mein neues Auto (Update: heute dann doch bekommen) und meine Reise zur Messe nach Birmingham,
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Toby
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Sabrina

Veröffentlicht am 31.03.2026
Auto, Birmingham, CC und Goethe - Episodenbild

Transkription

Diese Transkription enthält vermutlich ein paar Fehler, hilft aber bei der Suche. Wer das hier liest schläft auch ein!


Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zum Einschlafen-Podcast Episode 595.
Ich bin Tobi, ich lese euch heute Goethe vor aus der italienischen Reise, da sind wir in Frascati.
Davor gibt es ein kleines Gedicht von Rainer Maria Rilke, das heißt heute zum
Einschlafen zu sagen. Das passt ja ganz hervorragend.
Und davor erzähle ich euch was, damit ihr abgelenkt seid von euren eigenen Gedanken
und besser einschlafen könnt.
Und als erstes muss ich mich natürlich entschuldigen für die letzte Episode
vor zwei Wochen, die ist leider ausgefallen.
Das habe ich einfach nicht geschafft und in dieser Episode heute würde ich natürlich
ganz gerne erzählen, warum, was alles los war.
Ich hatte eine sehr anstrengende, aber schöne und dann auch erfüllende Zeit
und jetzt die letzte Woche Urlaub.
Und insofern geht es mir schon wieder gut. Macht euch also keine Sorgen,
dass ich irgendwie zu viel Stress habe oder so.
Aber die Zeit davor war doch sehr anstrengend.
Ich möchte als erstes erzählen von dem Auto, das ich bestellt habe.
Das hatte ich euch in der letzten Episode angekündigt, also in der 94,
nicht in der Ich-Falle-Jetzt-Aus-Episode, die lösche ich übrigens auch,
also falls ihr euch wundert, dass da eine Lücke ist.
Da war eine ganz kurze Episode. Der beste Weg, um euch mitzuteilen,
dass eine Episode ausfällt, ist halt über den Podcast, weil wenn ich es im Discord-Server
schreibe, mic.fm.discord, da sind zwar viele von euch, aber eben nicht alle,
also bei weitem nicht alle.
Und da erfahren es halt dann irgendwie nur einen Bruchteil.
Und ja, deswegen mache ich immer eine ganz, wenn es denn mal ausfällt oder wenn
ich dann mal in Pause gehe, dann mache ich eine kurze Episode dazu,
damit ihr alle Bescheid wisst und nicht enttäuscht seid und die veröffentliche
ich dann auch gleich, also nicht 21.30 Uhr.
Normalerweise erscheint dieser Podcast ja alle zwei Wochen dienstags um 21.30 Uhr.
Ich weiß gar nicht, ob euch das so bewusst ist. vielen Hörern bestimmt,
anderen noch nicht. Aber das ist so der Rhythmus.
Wenn es eine außerplanmäßige Ankündigung gibt, dann mache ich das natürlich
dann schon zu einem früheren Zeitpunkt, damit ihr einfach Bescheid wisst.
Genau, also in der Episode 594 hatte ich euch erzählt, dass ich ein Auto bestellt
habe und davon wollte ich euch erzählen.
Und das ist auch schon Teil des stressigen Dingens gewesen, was mich davon abgehalten
hat, irgendwie in Ruhe eine Podcast-Debit aufnehmen zu können.
Denn das hat nicht so geklappt, wie ich mir das gewünscht hatte.
Und zwar habe ich, glaube ich, zum ersten Mal, nee, das stimmt doch gar nicht,
Ich weiß es gar nicht. Beim Enyaq, ich hatte ja jetzt einen Enyaq.
Den hatte ich jetzt vier Jahre, fünf Jahre, hatte 100.000 Kilometer gefahren.
Das ist eigentlich auch total gut.
Gibt ja auch keinen Grund für mich, ein neues Auto zu kaufen.
Außer dass, ja, also die Situation ist so, meine Tochter Mareile fährt ja sehr
viel Auto und auch Langstrecke.
Weil sie eben auch...
Als Veranstaltungstechnikerin viel unterwegs ist und dann eben auch längere Strecken zurücklegt.
Und als sie die Ausbildung angefangen hat, haben wir gemeinsam eine Renault Zoe für sie gekauft.
Und zwar irgendwie so das kleinste Modell.
Elektrofahrzeug war mir irgendwie
wichtig, deswegen habe ich da irgendwie mitgeholfen, das zu finanzieren.
Man hätte natürlich auch irgendein altes, schrottiges, verbrennendes Auto kaufen
können, Aber naja, wie weit man dann damit kommt, ist ja auch die Frage.
Eigentlich finde ich es gut, alte Verbrennerautos so lange zu benutzen,
bis sie nicht mehr gehen.
Andererseits, wenn man die Möglichkeit hat, elektrisch zu fahren,
dann ist es auf jeden Fall sinnvoll. Man spart wahnsinnig viel Geld,
weil der Strom halt viel blieb ist.
Und naja, für die Umwelt ist es ja auch relativ bald, ich glaube so bei 30.000 Kilometern, sehr gut.
Und mit dieser Zoe war sie auch zuerst ganz zufrieden, allerdings ist die für
die Langstrecke eigentlich nicht so gut geeignet, das ist eher so ein Stadtauto.
Also soll heißen, lädt mit maximal 50 kW,
aber dann tatsächlich eher so 30 kW,
kommt irgendwie so 250 Kilometer weit im Winter und muss dann anderthalb Stunden
laden, weil es einfach sehr lange dauert, den Akku aufzuladen,
weil die Ladegeschwindigkeit nicht so hoch ist. Und das ist für die Stadt vollkommen okay.
Noch besser, also insgesamt Elektroautos lohnen sich ja vor allem dann,
wenn man die Möglichkeit hat, mit eigenem Strom zu laden.
Die meisten Menschen, die in der Stadt, in der Mietwohnung leben,
haben dazu nicht die Möglichkeit.
Die müssen in öffentlichen Ladesäulen laden und da ist der Strom natürlich ein bisschen teurer.
Wenn man, wie ich, das Privileg und den Luxus hat, in einem Einfamilienhaus
zu leben, dann kann man sich draußen an die Hauswandse, eine Wallbox, Schrauben,
Und einfach über Nacht laden, wenn das Auto je zu Hause steht oder tagsüber.
Und dann auch noch zu einem günstigen Stromtarif. Ich habe ja sogar so einen
dynamischen Stromtarif.
Das heißt, je nachdem, wie der Strompreis gerade in der Börse ist,
zahle ich halt entsprechend Strom.
Bei mir ist das im Schnitt, zahle ich so übers Jahr gerechnet 19 Cent pro Kilowattstunde.
Inklusive allem, also inklusive Abgaben und allem.
Und das ist dann natürlich ganz günstig. Wenn man öffentlich lädt,
ist man eher so bei 50, 60 Cent pro Kilowattstunde.
Das ist natürlich dreimal so teuer, aber immer noch günstiger als ein Verbrenner zu fahren.
So, ähm...
Mareila hatte die Möglichkeit, bei der Firma zu laden, deswegen war das natürlich
für sie besonders günstig.
Aber sie kam halt nicht so weit und das nervt halt und dann gab es irgendwie
auf mehreren Fahrten, letztens ist sie mit dem Auto nach Berlin gefahren,
um dort zu arbeiten und sie ist dort mit dem eigenen Auto hingefahren,
weil sich das so angeboten hatte, dann vorher noch bei uns vorbeizuschauen.
Und naja, wie das dann halt so ist, dann ist man halt im Lande unterwegs und
fährt lange Strecken und dann hatte die Zoe auch noch so Probleme mit bestimmten
Ladesäulen und dann ging das Laden nicht und das war alles furchtbar und dann
hat sie Termine verpasst,
weil das mit dem Laden nicht funktionierte. das war so ein bisschen ärgerlich.
So, deswegen wollen wir die Zoe in Zukunft eigentlich eher dann doch hier bei
uns verwenden, für die kurzen Strecken zum Einkaufen.
Mein Sohn hat ja auch dann, ist auch bald 18 und will Führerschein machen.
Mal gucken, ob das klappt. Doch, sicherlich klappt das.
Und dann haben wir die Zoe halt hier. Wir haben ja noch den Meriva,
so einen alten Opel-Verbrenner.
Den meine Frau im Wesentlichen fährt, aber im Moment auch sehr ungern.
Wenn der Sprit 2,10 Euro kostet, dann macht das einfach nicht so viel Spaß.
Und insgesamt ist halt eigentlich elektrisch fahren ja angenehmer.
Naja, so und jetzt war halt die Idee, Marail hat die Ausbildung fertig und die
Zoe ist halt nichts mehr wert.
Also nimmt niemand in Zahlung und wir haben jetzt ein Angebot für 5000 Euro bekommen.
Ich hatte gedacht, vielleicht kriegt man noch so 9.000 oder 10.000 Euro dafür,
aber also vor drei Jahren haben wir 20.000 bezahlt.
Und jetzt ist sie halt nur noch 5.000 wert, das ist so ein bisschen ärgerlich,
ist halt auch einfach kein besonders attraktives Elektroauto.
Die Entwicklung bei Elektroautos ist auch so schnell im Moment,
dass der Wertverlust sehr groß ist und sehr schnell und eigentlich unberechenbar.
Ja, so und jetzt ist die Idee, dann kriegen wir die Zoe, Mareide bekommt den
Enyaq und ich gönne mir ein neues Auto und weil eben der Wertverlust so schnell
ist, habe ich mich entschieden, zum ersten Mal ein Auto zu leasen.
Habe ich noch nie gemacht. Ich habe bisher immer Autos gekauft,
halt ein bisschen gespart,
Und dann war bezahlt sozusagen, eher so Überweisung und so.
Aber ja, das ist natürlich auch ein Privileg, wenn man das kann.
Aber das haben wir auch aus den Familien, wie wir aufgewachsen sind, so gelernt.
Also bei der Familie meiner Frau war das sogar sehr wichtig,
dass man ein Auto nie auf Pump kauft.
Sondern wenn man sich ein Auto kaufen will, muss man sich das leisten können
und muss man halt entsprechend gespart haben.
Oder halt das entsprechend günstige Auto kaufen.
Genau. So, jetzt zum ersten Mal Leasing.
Und zum ersten, weil der Wertverlust halt so schnell ist und zum zweiten.
Weil ich glaube, dass wenn das Leasing ausgelaufen ist, zwei,
drei Jahre, also drei Jahre habe ich mich entschieden, in drei Jahren wird es
hoffentlich Gang und Gäbe sein, dass man Vehicle to Grid machen kann.
Das ist eine Technologie, bei der man das Auto an eine entsprechende Wallbox
anschließt und dann das Auto lädt,
wenn der Strom besonders günstig ist und das Auto wieder entlädt und den Strom
einspeist, wenn der Strom teuer ist.
Den Strom aus dem Auto sozusagen wieder ins Netz einspeist und dann eben auch vergütet wird.
Das geht heute schon, ist allerdings im Moment nur in so Feldversuchen und Beta-Tests
irgendwie in Deutschland verfügbar.
Und das ist für mich jetzt noch nicht irgendwie eine Option.
Ich glaube, das läuft auch nur bei irgendwelchen Stromanbietern in Bayern oder
so. Also ich habe das hier noch nicht, das ist hier noch nicht verfügbar.
Ich glaube aber, dass es in drei Jahren spätestens überall verfügbar sein wird.
Und deswegen Leasing und auch, weil ich mich entschieden habe,
ein Auto zu nehmen, wo ich mir noch gar nicht so ganz sicher bin,
ob ich das wirklich kaufen möchte und ob ich das wirklich länger als drei Jahre haben möchte.
Denn es ist ein X-Peng-Peng.
Machen wir eine Kapitelmarke. Eigentlich heißt es Xiaobang, glaube ich, wird es ausgesprochen.
Aber soweit ich das gehört habe, hat die Firma auch gesagt, naja,
ihr Europäer oder ihr Deutschen, das fällt euch so schwer, chinesische Namen
korrekt auszusprechen.
Ihr dürft ruhig Xpeng sagen. Deswegen sage ich Xpeng, weil ich auch gar nicht
genau weiß, ob Xiaobang jetzt richtig ist.
Ich habe zwar einen Arbeitskollegen, der chinesisch aufgewachsen ist,
lebt mittlerweile in den USA, ist auch Staatsbürger.
Deswegen kann ich glaube ich nicht sagen, dass er Chineser ist. Er ist Amerikaner.
Aber ja, den habe ich gefragt und der hat mir auch das ausgesprochen.
Ich habe auch ein YouTube-Video dazu gesehen, wie es ausgesprochen wird.
Das ist aber trotzdem so ungewöhnlich, dass es mir noch nicht ganz leicht von
der Zunge geht. Ungefähr so wie Französisch übrigens.
Ihr wisst ja alle, dass ich nicht besonders gut Französisch kann.
So geht es mir auch mit Chinesisch und mit vielen,
Sprachen, die nicht Deutsch oder Englisch sind. Und auch mein Englisch hat halt
einen starken deutschen Akzent.
Muss man ja da auch einsehen.
Es ist immer ein bisschen besser, wenn ich im englischsprachigen Ausland bin.
Also nicht viel Englisch spreche, dann wird es immer ein bisschen flüssiger.
Ansonsten ist mein Englisch, ja, naja, es ist nicht schlecht,
aber es hat jetzt schon einen Akzent. Egal, also X-Peng.
Habe ich über meine Tochter kennengelernt, Mareile hat mir das gesagt,
aber ich habe auch dann, ich habe das irgendwie ignoriert und dann habe ich
irgendwann so eine riesen Werbung gesehen, die hat so einen riesen Banner an
einem Hochhaus in Hamburg und dann bin sie mit reingefahren und ich fand den Namen halt lustig,
und dann habe ich mich ein bisschen schlauer gemacht, ein bisschen gelesen,
YouTube-Videos geguckt und das ist eine ziemlich tolle Technik,
was die da anbieten, also das,
Auto G6 habe ich mir ausgesucht, es gibt noch den G9, der aber noch viel größer
ist und noch teurer brauche ich nicht.
Bei mir geht es ja immer darum, passe ich denn überhaupt rein?
Ich bin ein sehr großer Mensch, ich habe sehr lange Beine, ich bin 1,96 Meter
groß, aber relativ viel davon ist auch Bein.
Ich habe jetzt nicht so einen kurzen Oberkörper, aber ich habe halt sehr lange Beine.
Und wenn ich im Auto nicht bequem sitze, dann tut es halt irgendwann weh.
Und das möchte ich halt nicht. Ich möchte bequem Auto fahren können.
Deswegen brauche ich leider in der Regel große Autos.
Oder ganz kleine gehen manchmal auch das ging lange Zeit nicht wegen Familie
und die ganze Familie muss reinpassen mittlerweile fahre ich ja doch sehr viel
alleine Auto und deswegen ging wahrscheinlich auch ein ganz kleines Auto,
denn da ist die Mittelkonsole meistens etwas schmaler,
und dann hat das Bein einfach mehr Platz weil nicht so eine protzige,
breite Mittelkonsole eingebaut ist, egal also Xpeng G6 das nennt sich SUV,
ist aber eigentlich kein, ist halt also hat nicht so den typischen SUV,
wie Look und Faktor.
Finde ich zumindest. Sieht ein bisschen sportlicher, ein bisschen mehr nach
Limousine. Naja, er hat schon so ein nach hinten gezogenes Dings.
Ich weiß nicht genau, mit Fahrzeugkategorien kenne ich mich nicht so aus.
Ich glaube, er läuft unter Sport, SUV oder keine Ahnung was.
Und was mir sehr gut gefällt bei X-Peng ist, dass die nicht,
einen Konfigurator haben, wo man aus, also man kann drei verschiedene,
Motoren auswählen, den normalen, den Long Range, der hat dann einfach einen
größeren Akku, oder den Performance, der hat dann den größeren Akku und zwei
Elektromotoren, also Vorderrad und Hinterrad, also Allradantrieb.
Die ersten beiden haben nur Hinterradantrieb sozusagen.
Nur. Und ich habe mich für die Long-Range-Variante entschieden mit großem Akku.
Weil, ja, ich mag gerne einen großen Akku haben.
Auch, ja, weiß ich nicht, für die Fahrten nach Koblenz. Die kommen jetzt demnächst
wahrscheinlich nicht mehr so oft. Aber ist ja schon ganz praktisch,
wenn man eine große Reichweite hat.
So, und dann kann man sich noch die Farbe aussuchen. Also Außenfarbe und innen
gibt es irgendwie helles oder dunkles Synthetikleder. und dann kann man sich
noch aussuchen, ob man eine Anhänger-Kupplung haben möchte oder nicht. Und das war's.
Es gibt nicht noch das Lichtpaket und das, weiß ich nicht, Innenbeleuchtung
und Sound extra und sonst wie was.
Das ist halt alles immer gleich und immer sehr, sehr, also einmal alles.
Man kann da nichts rauskonfigurieren. Man kann das Auto nicht günstiger machen,
indem man sagt, na gut, dann nehme ich halt nur die kleine Stereoanlage oder
dann nehme ich halt nicht das automatische Fahren oder dass man bei anderen
Herstellern, Autoanbietern, immer alles erstmal konfigurieren kann und muss.
Und das wird dann immer sehr kompliziert und will man denn überhaupt schnell laden können.
Also bei der Zoe zum Beispiel gibt es ja auch die Option, keine Schnellladevorrichtung zu haben.
Dann ist zwar der Stecker dafür da, aber man kann da halt kein Schnellladekabel
reinstecken, sondern nur das Wechselstrom 11 oder 22 kW.
Das hat der X-Bang alles nicht. Der hat einfach immer alles.
Und das finde ich gut, weil wenn es diese Luxusausstattung gibt, dann warum denn nicht?
Das meiste davon ist sowieso Software und gar nicht Hardware.
Und die Hardware ist dann eh verbaut und per Software dann ausgeschaltet,
wenn man es nicht bezahlt hat. Und so, das finde ich alles doof.
Nee, das hat mir gefallen.
So, und das für mich interessanteste Feature ist dann nicht nur der große Akku,
mit dem man sehr weit kommt, über 500 Kilometer, zumindest im Sommer,
sondern auch die Ladegeschwindigkeit. Denn anders als die Zoe und auch anders
als mein Enyaq hat dieser Xpeng G6 eine 800-Volt-Ladetechnik.
Was bedeutet, also 800 Volt ist die Spannung und Leistung ist ja Spannung mal Stromstärke.
Also Uri, nee, ist das Uri?
Die Leistung wird in Watt gemessen, die Spannung in Volt und die Stromstärke in Ampere.
Und wenn man mit hoher Leistung, also mit viel Watt, laden können möchte,
dann braucht man halt hohe Spannung und hohe Amperezahl, also hohe Stromstärke.
Und die meisten Elektroautos haben halt eine 400 Volt Ladetechnik.
Und je nachdem, wie viel Ampere dann an dieser Gleichstromleitung hängt,
kommt halt entsprechend dann die Watt oder dann eher eine Kilowatt,
was ja das gleiche ist, nur Faktor 1000, im Auto an. So, und,
Mit 800 Volt Ladetechnik kann man halt mit gleicher Stromstärke die doppelte Leistung erreichen.
Rein rechnerisch, also recht einfach.
Mit dieser 800 Volt Technik im XPeng schafft man halt irgendwie über 200 Kilowatt Ladegeschwindigkeit.
Ich habe mich für das Vorjahresmodell übrigens entschieden. Also falls ihr auch
gerade euch das Auto anschaut, es gibt das Modelljahr 2024 und das Modelljahr
2025, also vorletztes Jahr sozusagen habe ich bestellt.
Die vom letzten Jahr sind nochmal schneller geworden, die können bis 450 Kilowatt laden.
Und Nachteil dabei ist, dass es kaum Ladesäulen in Deutschland gibt,
die 450 Kilowatt schaffen.
Die aktuellen schaffen mehr so 350 Kilowatt. Also das ist relativ weit verbreitet bei Ion-T und so.
Oder Aral, die haben ganz viele so 350 Kilowatt-Ladesäulen. Das schafft der 2024er X-Pen G6 nicht.
Da kommen dann maximal 250, 280, irgendwie sowas Kilowatt rein.
Aber bei den Ladeleistungen ist es dann schon fast egal.
Also sobald du über 200 Kilowatt bist, spielt es aber keine Rolle mehr.
Man schließt das Auto an und klar, wenn es unter 10% ist, dann ist es immer
ein bisschen langsamer.
Außerdem kommt es noch auf die Temperatur von der Batterie an,
übrigens auch auf die Temperatur vom Kabel.
Wenn ihr also an einem Ladepark seid und seht, dass es dort Ladekabel gibt an
den Ladesäulen, die in der prallen Sonne hängen,
sucht euch lieber eins, was nicht in der prallen Sonne hängt,
weil sonst ist das Ladekabel schon sehr heiß und es kommt einfach weniger Leistung
raus. Ganz interessant, aber ist halt so.
Genau, so und mit über 200 Kilowatt dauert es halt, weiß nicht,
eine Rittelstunde, 20 Minuten, bis das Ding dann von 10 auf 80 oder 90 Prozent
aufgeladen ist und macht halt dann einfach gar keinen Sinn,
bis 100 Kilowatt zu laden, weil über 80 oder 90 Prozent Akkuladung wird es dann
eben auch wieder langsamer und das braucht man einfach nicht abzuwarten.
Also das ist ja kaum noch länger, als wenn ich auf eine Tankstelle fahre und
da den Rüssel in den Tank halte und dann tanke.
Klar, das dauert vielleicht nur eine Minute, bis der Tank voll ist.
Aber dann muss ich den Rüssel wieder zurückhängen und reingehen,
mich an die Schlange stellen, bezahlen.
Und also das fällt ja, dieser ganze, ich gehe rein und bezahle,
Dingsbums, der fällt halt beim elektrisch laden weg.
Steckst alle da rein, also ziehst den Rüssel raus, den Stecker raus und fährst dann los.
Das spart man schon mal. Das ist ja beim Sprit tanken, ich weiß nicht,
so lange her, dass ich das gemacht habe, aber
ich finde das total gut, dass ich das halt nicht mehr machen muss,
weil dann kaufe ich auch weniger Haribo oder andere Sachen, die dann in der,
Tankstelle mich noch irgendwie angucken.
Ja, so und weiß nicht, Viertelstunde ja zur Not gehe ich halt in der Zeit irgendwo
rein und kaufe mir einen Kaffee oder nicht oder ich setze mich halt ins Auto
und warte kurz, also das ist halt wirklich so kurz,
dann ist es mir auch egal, ob es eine Viertelstunde oder 20 Minuten ist,
das ist einfach kein Zeitverlust mehr und das finde ich äußerst attraktiv,
schnelle Ladetechnik und deswegen ja, habe ich mich für den entschieden und
den jetzt auf drei Jahre geleast.
Allerdings ähm.
Ja, genau. Ich hatte ja eine Probefahrt gemacht in Koblenz. Davon hatte ich
in der letzten Episode, das hatte ich zumindest angerissen.
War auch ganz lustig. Wobei, da hatten wir einen G9 und auch das neuere Modell, Modelljahr 25.
Und das ist schon nochmal anders. Das ist echt ein Luxus-Riesenauto.
Also viel größer, länger, viel mehr Platz.
Und die Sitze vorne, das war schon ziemlich abgefahren, weil die haben nicht
nur Sitzheizung und Sitzkühlung. das hat mein neues Auto jetzt auch,
Sitzkühlung im Sommer ist, glaube ich, ganz angenehm, sondern auch Massagesitze.
Das heißt, für längere Fahrten kann man sich dann einfach so eine Rücken- Lendenwirbelmassage
oder sonst wie was anmachen.
Das war schon sehr angenehm. Also ganz schön luxuriös ist das Ding.
Da haben wir eine Probefahrt mit gemacht. Aber ja, sowas brauche ich auch nicht.
Klar ist es toll, hätte ich auch gern, aber der ist halt dann doch noch mal ein bisschen teurer.
Genau, stattdessen habe ich dann hier im Norden einen Händler gefunden in Jesterburg.
Das ist hier um die Ecke. Naja, 20 Minuten von hier oder so.
Der hat eben auch XPeng. Das ist auch ganz interessant.
Die bauen keine eigenen Händlernetzwerke auf, so wie BYD das macht.
Auch nicht in dieser Die bauen ja eigene Autohäuser auf und andere machen das auch so.
X-Packen hat einfach Kooperationen mit anderen und sowohl in Koblenz als auch
hier in Niestenburg sind das glaube ich eigentlich VW-Händler.
Die dann jetzt eben auch X-Peng machen. Und da gibt es dann halt eine eigene
X-Peng-Ecke sozusagen.
Auch ein bisschen geblendet, aber eigentlich ist halt das gleiche Haus.
Und das ist dann eben auch die richtige Werkstatt.
Wobei, ja, mit dem Enyaq, den habe ich jetzt 100.000 Kilometer gefahren und
da war halt noch gar nichts dran.
Also kein Ölwechsel, weil hat kein Öl.
Bremsbeläge, also das ganze System mit der Rekuperation ist halt eh anders und so.
Das ist halt alles weniger Verschleiß, weniger Dinge, die kaputt gehen können,
so viel einfacher aufgebaut, dass sich einfach noch gar keine Werkstatt gebraucht
hat, außer bis die Beulen, die ich halt reingemacht habe.
Wenn ich die Karosserie kaputt mache, dann ist es auch egal,
welchen Antrieb das Auto hat. Naja.
Das heißt, ich glaube, ich werde die Werkstatt gar nicht so sehr brauchen,
aber es ist ja trotzdem gut, eine in der Nähe zu haben.
Und da bin ich dann hin und habe da geguckt und die hatten dann halt diese Modelljahr
2024 Dinger noch da stehen und die wollen sie loswerden, weil da ist halt ein
bisschen weniger drin als in den neueren.
Und da muss ich jetzt kurz über die Preise reden der G6 kostet in der Grundausstattung,
ach, da habe ich jetzt gerade gar nicht im Kopf, ich glaube 42.000 Euro und das ist für so ein,
luxuriös ausgestattetes Auto mit irgendwie, ja, wie gesagt Hauptfeature ist
für mich die Schnellladetechnik und dann auch der große Akku mit dem großen
Akku kostet glaube ich 45.000 irgendwie sowas, bisschen teurer,
Aber hat auch noch zwölf Kameras, der in alle Richtungen guckt,
kann irgendwie automatisch Spur halten, adaptiver Tempomat sowieso,
hat so Seitenkameras, kann natürlich auch automatisch einpacken.
Wenn man abbiegt, wenn man blinkt, gehen automatisch die Seitenkameras an und
man sieht halt direkt, was neben dem Auto ist.
Man muss natürlich trotzdem noch einen Schulterblick machen,
aber wenn da irgendwie... Ich habe zum Beispiel eine sehr große Beule in meinen
Enyaq reingefahren, als ich eingeparkt habe und einen Polar übersehen habe.
Und das würde mir mit dem X-Peng wahrscheinlich nicht passieren,
weil da wäre der Polar halt einfach auf einem großen Display gewesen.
Das finde ich halt auch ganz praktisch,
was gibt es da noch alle möglichen Features, ein großes Panoramadach,
haben ja auch heutzutage viele Autos aber eben auch bei den meisten muss man
es dazu bestellen also beim Enyaq habe ich das natürlich den habe ich ja gar
nicht selber konfiguriert, da habe ich einen genommen, der da stand weil ich
den schnell kaufen wollte damals,
und nicht selber konfigurieren, da habe ich nur gesagt, ich hätte gerne einen
mit Anhängerkupplung Silber oder Schwarz.
Damals hätte ich eigentlich ganz gerne noch den mit Wärmepumpe gehabt.
Wenn man das Auto aufheizen will, ist eine Wärmepumpe natürlich effizienter,
verbraucht dann weniger Strom, was natürlich beim Elektroauto ganz praktisch ist.
Und beim Verbrennerauto braucht man keine Wärmepumpe, denn beim Verbrenner gibt
es immer genug Wärme, denn das sind ja eigentlich rollende Heizungen.
70 bis 80 Prozent der Energie, die ein Verbrenner dann verbraucht,
also aus dem Benzin, wird ja in Wärme umgewandelt. Die meiste Wärme wird abgeführt.
Deswegen sind diese großen Kühlgrillschlitze ja bei den Verbrennerautos da.
Auch übrigens ganz interessant, dass viele Elektroautos auch einen Kühlergrill
vorne quasi haben, aber nur aufgemalt.
Denn die brauchen halt keinen. Da ist keine Wärme abzuführen.
Und weil beim Elektroauto eben 90% der Energie, die da drin ist,
daneben kein Sprit, sondern Strom, in Bewegung umgesetzt wird und nicht in Wärme,
muss die Wärme zum Heizen natürlich über eine Heizung erstellt werden.
Und bei dem Enyaq, den ich habe, wird es dann einfach mit Heizstäben sozusagen
gemacht und nicht mit einer Wärmepumpe, was schade ist, weil die Wärmepumpe
natürlich deutlich weniger Strom verbrauchen würde.
Aber ist ja auch nur im Winter relevant. Der X-Peng hat natürlich eine Wärmepumpe.
Da habe ich gefragt, kam so diese typische Potsdok-Antwort, Apropos Podstock. Das ist ja auch bald.
Wir sehen uns auf dem Podstock. Kommt wieder hin. Ich müsste nochmal Bescheid sagen, wenn ihr da seid.
Mal das Datum nachgucken. Ich bin wieder da. Auf dem Podstock.
Und ich habe auch wieder zwei Dinge, die ich tue.
Das eine ist Waffeln backen. Server nicht gefunden. Podstock.de.
Was ist denn los? Achso, ich habe mich verschrien.
Warum gebe ich hier Sachen ein? Werde ich einen Podcast aufnehmen? weil man das so macht.
10.4. bis 12.4. Das ist ja schon das Wochenende nach Ostern.
Nächstes Wochenende ist Ostern.
Und danach, das Wochenende, ist schon Podstock. Genau, am Samstag Nachmittag
mache ich wieder einen Workshop mit Sabrina, weil das letztes Jahr so viel Spaß
gemacht hat und so gut war.
Diesmal geht es um die Revolution und Training an der Waffel.
Deswegen werden wir Waffeln backen und über die Revolution sprechen.
Und an dem Samstagabend, also am 11.04., mache ich wieder Musik mit Christian.
Also Tobian spielt wieder live auf dem Podstock. Genau, da freue ich mich drauf.
Es gibt ein tolles Programm. Also geht mal auf podstock.de, klickt auf Fahrplan.
Das Programm heißt Fahrplan. Da kann man dann selber noch was einreichen.
Aber man kann sich da auch das Programm anschauen. Und dann sieht man da,
aufgebaut nach Tagen und Räumen.
Es gibt verschiedene Räume. Das Atrium, das Betrium, den Podcast-Tisch,
Saal 1. Achso, Tisch 1, den Saal.
So, und dann gibt es aber auch noch das Lötrium. Genau, da wird gelötet.
H4, weiß ich gar nicht, wo H4 ist.
Interessant. Muss ich mal gucken. Und das Zelthaus. Das Zelthaus ist so ein Nebenhaus.
Da war letztes Jahr eigentlich im Wesentlichen Disco.
Und da in der Disco, also da ist die Küche und ein großer Raum, wo dann Disco war.
Und in der Disco werden wir dieses Jahr spielen. Also nicht im Atrium, sondern in der Disco.
Ja, da freue ich mich drauf.
Genau, Potsdok. Wie bin ich jetzt da drauf gekommen? Ich schweife ab.
Und jetzt muss ich den Weg wieder zurückfinden.
Ich hoffe, ihr kommt zum Potsdok.
Warum habe ich Potsdok gesagt?
Ich war doch mitten im Erzählen über den XPeng. Ich war gerade bei...
Wie bin ich denn drauf gekommen? Muss ich jetzt zurückspulen?
Und selber nochmal? Nein. Sowas mache ich ja nicht. Ihr wisst es wahrscheinlich.
Ihr könnt mir jetzt beim Weckdämmern zuhören, ob ich meinen Faden wiederfinde oder nicht.
Also, ich fange einfach nochmal neu an, von dem Auto zu sehen. Achso, Wärmepumpe.
Ich fahre irgendwie bei Wärmepumpe, dass die weniger Energie verbraucht.
Aber wie bin ich denn aufs Potsdam gekommen? Ich weiß es nicht mehr.
Wie auch immer. Zumindest der X-Bang hat eine Wärmepumpe, natürlich.
Ah, jetzt weiß ich es wieder, weil ich beim Händler gefragt habe,
ob er eine Wärmepumpe hat und da hat er die Podstock-typische Antwort gegeben.
Da richtet mich ja schon die Frage auf.
Denn beim Podstock gilt irgendwie immer, alles ist möglich und das,
was nicht möglich ist, wird halt möglich gemacht.
Und wenn man so etwas fragt, wie könnten wir, dann lautet die Antwort eigentlich
immer ja. Also man kann da wirklich viel hinkriegen, habt ihr Lust auf?
Und dann, da riecht mich ja schon die Frage auf, ist dann meistens die Antwort.
Denn sie, die Antwort lautet meistens ja.
Genau, also schaut euch gerne mal YouTube-Videos zum G6 an, da gibt es eine ganze Menge an Tests.
Die sind alle äußerst positiv, auch von so professionellen Gutachtern und so.
Das ist ein sehr interessantes Auto. Die Frage ist natürlich,
will man denn ein chinesisches Auto kaufen?
Und da habe ich tatsächlich Leute in meinem Umfeld, die sagen, auf gar keinen Fall.
Aus verschiedenen Gründen. Erstens Lokalpatriotismus. Man muss doch die deutsche
Autoindustrie stärken.
Da gehe ich überhaupt nicht mit. Ich sehe keinen Grund darin,
die deutsche Autoindustrie zu unterstützen, denn sie hat durch Lobbyismus geschafft,
dass die deutsche Bundesregierung ihre Klimaziele verfehlt, weil es immer noch
darum ging, den Verbrenner noch länger zu unterstützen.
Kann man natürlich der deutschen Bundesregierung in die Schuhe schieben,
dass sie nicht die richtigen Gesetze beschlossen hat, nicht die richtigen Anreize gesetzt hat.
Aber das hat sie ja nicht von sich aus getan, sondern ich glaube,
dass die Lobbyisten von den großen Autokonzernen und den Mineralölkonzernen
da einen großen Anteil daran haben.
Und deswegen, ich habe da wenig Mitleid mit, wenn die deutsche Autoindustrie in Probleme gerät.
Und ich habe schon gar kein Interesse daran, mir ein schlechteres und teureres
Elektroauto zu kaufen, nur damit es deutsch ist.
Der Skoda ist ja auch nicht deutsch, der kommt aus Tschechien,
gehört aber zum Volkswagen-Konzern.
Also ich habe auch nichts gegen deutsche Autos, aber das sehe ich nicht als
Grund an, mir ein deutsches Auto zu kaufen. um die deutsche Autoindustrie.
Ich weiß, da hängen viele Arbeitsplätze dran und viele Menschen in Deutschland
leben davon, dass es das gibt.
Aber das ist für mich kein Grund.
Ein etwas besserer Grund wäre,
dass das eben ein chinesisches Auto ist. Das heißt, ich mache mich davon wieder abhängig.
Ich habe in der letzten und in der vorletzten Episode von Abhängigkeiten von
Spotify und von amerikanischen Großkonzernen gesprochen.
Ich würde auf gar keinen Fall Internet by Starlink bestellen.
Satelliteninternet käme für mich nicht in Frage, denn dann könnte Elon Musk
entscheiden, ob ich Internet habe oder nicht.
Und womöglich auch, was durch mein Internet durchkommt und was nicht.
Und wenn Elon Musk auf einmal entscheidet, dass Wikipedia böse ist,
weil Donald Trump ihm das gesagt hat oder Peter Thiel oder so,
und ich dann auf einmal kein Wikipedia mehr nutzen kann über Starlink,
dann, naja gut, könnte ich ein VPN benutzen.
Wer weiß denn, ob er VPNs erlaubt.
Also das ist eine Abhängigkeit, die würde ich auf gar keinen Fall eingehen.
Insgesamt möchte ich Abhängigkeiten abbauen.
Und ein chinesisches Auto zu kaufen, das ist ja garantiert auch im Internet.
Also natürlich, es hat sogar selber eine Internetverbindung.
Über eine SIM-Karte haben heute fast alle Autos, aber es stellt auch ein WLAN
bereit mit Datenverbindung.
Kostenlos ist auch irgendwie alles mit drin. Also der Datentarif ist dann quasi kostenlos.
Ist eigentlich ganz schön schräg, weil dann könnte man zu Hause,
braucht man kein DSL mehr, könnte man einfach das Auto-Internet benutzen.
Kostenlos. Ich weiß nicht.
Irgendwann kostet es wahrscheinlich auch was. Aber ist ja auch egal.
Ja, das ist eine Abhängigkeit. Und wenn die Chinesen entscheiden...
Dass ich nicht mehr Auto fahren kann und das Auto nicht mehr geht,
wenn Elon Musk entscheidet, dass alle Teslas in Deutschland nicht mehr gehen.
Die können das, glaube ich.
Also theoretisch können sie es auf jeden Fall. Ob sie es praktisch können, ist eine andere Frage.
Man ist auf jeden Fall nicht unabhängig. Und es gibt auch Berichte,
ich weiß nicht, ob es stimmt, Aber in Polen darf man mit chinesischen Autos
nicht mehr in die Nähe von militärischen Anlagen,
weil sie natürlich sehr viele Kameras haben und Mikrofone und quasi als Spionagewerkzeuge
benutzt werden könnten.
Und das ist natürlich, wenn man zum Beispiel beim Militär arbeitet, dann auch schlecht.
Dann kann man beim X-Peng nicht mehr in die Kaserne fahren oder zur Arbeit oder was auch immer.
Das trifft bei mir nicht zu, ich arbeite nicht für das Militär.
Natürlich trotzdem eine komische Vorstellung mit so einem Spionagewerkzeug durch
die Gegend zu fahren mit so einem potenziellen,
das waren aber auch beides jetzt für mich keine Argumente, das auf gar keinen Fall zu tun ja.
Vielleicht sehe ich das anders, wenn China Taiwan überfällt.
Also Russland hat ja die Ukraine überfallen, seitdem würde ich einen Teufel
tun, den Russen noch irgendwie was abkaufen aktuell, weil man damit dann auch
immer die Regierung stützt.
Und die chinesische Regierung ist natürlich an sich schon mal irgendwie äußerst
fragwürdig und schwierig, wie sie zum Beispiel mit Menschenrechten umgeht,
mit den Uiguren, mit verschiedenen Sachen, die man so mitbekommt.
Und wahrscheinlich bekommt man gar nicht alles mit. So und ja,
noch sehe ich China aber noch nicht als so böse an wie zum Beispiel Russland
oder aktuell die USA. Oh Gott, oh mein Gott.
Jetzt werde ich hier schon wieder politisch. Nein, das ist jetzt hier kein Haltungsblock.
Ja, also es ist ein Argument. Da habe ich drüber nachgedacht und mich entschieden,
dass dieses Argument für mich nicht relevant ist.
Also das ist jetzt halt so. Da fahre ich halt mal drei Jahre lang ein chinesisches Auto.
Mal sehen, was ich danach mache, wie sich das entwickelt.
Gut. und,
Die Pro-Argumente waren halt einfach viel größer, dass ich halt sehr moderne
Technik, sehr schnelle Ladetechnik, ein sehr gut ausgestattetes Auto und dann
auch zu einem sehr günstigen Preis bekomme.
Denn, wie gesagt, das neueste Modell ja ist nochmal schicker,
nochmal besser ausgestattet.
Und das hat zum Beispiel, weil diese merkwürdigen SUV, ich weiß nicht,
ob das wirklich SUV ist, aber die haben eine relativ schmale Heckscheibe.
Das heißt, man kann durch den Rückspiegel nicht so gut hinten rausgucken.
Und das neue Modelljahr hat zumindest in dem Long Range und im Performance,
ich weiß nicht, ob es in der ersten auch ist, einen Rückspiegel,
den man umschalten kann auf Display.
Und dann ist der Rückspiegel halt auf einmal ein Display, was einfach zeigt,
was die Heckkamera anzeigt und das habe ich ausprobiert.
Also ich saß in dem neueren Modell und habe dann auf den Knopf gedrückt und
dann war da halt einfach ein Display.
Das sah schon ziemlich gut aus, also ja, nicht schlecht. Ähm,
Brauchte ich aber auch nicht, geht schon irgendwie so.
Deswegen habe ich mich für das 24er-Modell entschieden, denn drei Jahre Leasing
mit irgendwie 20.000 Kilometern pro Jahr habe ich angegeben.
Und das kostet das neue Modell irgendwie sowas um 700 Euro pro Monat und das
ältere Modell dann irgendwie 490 oder so.
Also die Leasingverträge für die Vorjahresmodelle oder die 24er Modelle,
die sind halt deutlich, deutlich günstiger.
Kaufpreis ist nicht deutlich günstiger, aber die Leasingverträge sind irgendwie deutlich günstiger.
Und da ist natürlich der Wertverlust schon mit reingerechnet sozusagen.
Das heißt, im Endeffekt zahle ich jetzt sowas wie 17.000 Euro auf drei Jahre,
und habe dafür halt kein Auto.
Also ich kaufe kein Auto für 17.000, sondern ich zahle 17.000 auf die drei Jahre
gesteckt, um das Auto nutzen zu dürfen.
Und das finde ich einen ganz guten Deal, weil ich glaube, dass das in den drei
Jahren mehr Wert verliert als diese 17.000.
Und dann gebe ich es halt zurück und mal gucken, was ich dann mache.
Vielleicht nehme ich dann wieder ein Xpeng oder ein ganz anderes Auto.
Ist ja auch egal. Hauptsache es hat dann Vehicle to Quit.
So, das war ein Bericht zum Auto, allerdings noch nicht ganz fertig,
denn ich hatte mich dann dafür entschieden und da alles unterschrieben und dann
auch gesagt, macht ihr mal die Zulassung für mich.
Das sollte irgendwie 250 Euro kosten und ich musste dann halt nur eine Versicherung abschließen.
Oh, ein großer Nachteil von diesem XPeng ist übrigens, dass die Versicherung
bei den normalen Versicherern sehr teuer ist.
Und da habe ich aber dann von meinem...
Von meinem Autohändler in Jesterburg einen Tipp bekommen, es gibt eine Versicherungsgesellschaft
in, eine Firma in München, die sich auf,
Xpeng spezialisiert hat und dann einen sehr günstigen Kurs anbietet,
weil sie einfach in großen Stück zahlen, also es ist ein Wiederverkäufer sozusagen.
Genau, und das ist nicht teurer als mein Enyaq.
Ja, egal, so, also Also bestellt und gesagt, hier machen wir auch die Zulassung.
Und dann sollte das noch vor meiner Reise passieren.
Also ich bin ja am 13.03.
Nach Birmingham gereist. Eventuell, je nachdem wie lange ich jetzt hier noch
abschweife über das Auto, erzähle ich euch noch von Birmingham.
Gibt es auch gar nicht so viel zu erzählen, weil es war ja Arbeit.
Und ich habe da nicht so viel erlebt. aber ja, also das spielte alles halt so
zusammen es war eine Reise geplant 13. bis 17.
Dritter in Birmingham, am 18. bis 20.
Waren Amerikaner bei uns zu Besuch in Hamburg, haben wir,
Besuch bekommen von Kollegen aus den USA und halt einen großen Workshop gemacht,
und danach bin ich in Urlaub gefahren und dann habe ich gesagt,
ich hätte es eigentlich ganz gerne vor dem 13., also am liebsten so bis zum 12.
Und tatsächlich war es dann auch schon fertig an dem Freitag davor, also 13.
Minus 7 ist 6. Also am 6. März war es dann schon fertig und sollte dann zugelassen werden.
Es hat dann aber nicht geklappt. Und dann kriege ich einen Anruf vom Autohaus.
Ja, Zulassung hat nicht geklappt.
Das Bundeskraftveramt hat das irgendwie abgelehnt. Haben sie da vielleicht die
Steuer für ein anderes Fahrzeug nicht bezahlt? Ich so, nicht, dass ich wüsste.
Mein Enjak kostet gar keine Steuern. Der ist ja elektrisch.
Ach so, dann habe ich noch einen Anhänger. Das wird aber abgebucht und das ist alles bezahlt.
Rufen sie doch mal an oder vielleicht beim Landkreis, vielleicht haben sie ein
Blitzerfoto nicht bezahlt, dann wird das halt nicht zugelassen.
War dann an dem Freitag natürlich nichts mehr drin. Oder beziehungsweise,
nee, die haben nicht gesagt, ruf mal an, sondern wir kümmern uns,
wir finden das mal raus, was da schiefgelaufen ist und dann klären wir das.
An dem Montag rief mich dann die Schilderfirma an, die die Zulassung durchführen sollte.
Das war sowieso schon irgendwie merkwürdig. Premium-Zulasser war so ein Webservice,
wo ich dann auch irgendwie meinen Perso-Filmen fotografieren und hochladen musste,
obwohl sie den e-Perso dann auch noch ausgelesen haben und das ist sehr merkwürdig,
das hat mir alles nicht so gefallen.
Ich fühlte sich nicht wirklich sicher an, was sie gemacht haben.
Also ich weiß nicht, warum ich meinen Perso noch mit der Kamera filmen musste,
aus verschiedenen Blickwinkeln, um dann den e-Perso zu benutzen.
Also eigentlich müsste E-Perso doch reichen naja, ähm,
Zumindest riefen die mich dann an. Ja, das hat ja nicht geklappt, was denn da los sei.
Und ich so, ja, woher soll ich denn das wissen? Ich habe ja die Zulassung nicht
probiert. Mir wurde nichts gesagt.
Ja, uns wurde es auch nicht gesagt. Bitte rufen Sie doch mal beim Bundeskraftverabend an. Okay.
Dann habe ich da angerufen.
Und die haben mir aber auch nur bestätigt, dass ich alle meine Steuern bezahlt
habe und dass es aus deren Sicht keinen Grund gibt, warum ein Auto nicht auf
mich zugelassen werden könnte. Ich solle doch mal beim Landkreis anrufen,
Vielleicht hätten die einen Grund. Habe ich da angerufen.
Ja, nee, also die Kollegin, die sowas bearbeitet, die ist schon weg.
Den Montagnachmittag soll ich doch am Dienstag früh dann nochmal anrufen.
Sie können mir das auch nicht sagen.
Habe ich da also am Dienstag früh um 8 beim Landkreis angerufen,
die Kollegin erwischt. Ja, also woher soll ich denn das jetzt wissen?
Ich mache ja so viele Zulassungen, da kann ich mich an einzelne Namen nicht erinnern.
Dann habe ich sie gefragt, ob ich vielleicht ein offenes Blitzerfoto oder irgendwas,
ob sie irgendwas sehen kann, nee, kann sie nichts sehen und dann wurde sie auch skeptisch und,
hat dann auch gesagt, eigentlich kann es dafür keinen Grund geben,
wenn die auch vom Bundeskraftveramt nichts haben und dass sie dann auch nochmal
bei dieser Schilderfirma anruft und ich sollte da auch nochmal anrufen am 9
ist die Schilderfirma wieder da, die kennen sich ja alle,
so, dann habe ich also am 9 wieder bei der Schilderfirma angerufen,
Und die haben gesagt, nee, wir wissen nichts.
Da habe ich gesagt, ja, die aus dem Landkreis sagt aber, dass sie eigentlich
immer einen Grund angibt.
Dann stellt sich am Ende heraus, dass es wohl einen Softwarefehler gab beim
Bundeskraftveramt, die einfach alle Zulassungen oder sehr viele Zulassungen abgelehnt hat.
Aber anstatt, dass sie es dann nochmal probieren, haben sie dann einfach gesagt,
weil ich auch so ein bisschen ungehalten geworden bin, dass ich so viel mich
kümmern musste und so viel telefonieren musste.
Also ich habe sechs, sieben Telefonate geführt für einen Service,
für den ich eigentlich 250 Euro gezahlt habe, damit ich ihn nicht machen muss.
Das hat mich doch sehr geärgert. Und naja, zumindest hat dann auch diese Schilderfirma
eingesehen, dass wir das vielleicht lieber nicht machen.
Und am Dienstagnachmittag rief mich dann oder schrieb mich das Autohaus an,
dass ich die 250 Euro zurückbekommen werde.
In Klammern sind noch nicht da.
Und ich das Auto dann doch lieber selbst zulassen soll und ich einfach nur sagen
soll, wo der Fahrzeugbrief hingeschickt werden soll.
Ja, das war dann allerdings natürlich zu spät, denn einen Zulassungstermin habe
ich dann in der Woche nicht mehr bekommen, weil wie gesagt, am Freitag bin ich dann schon abgereist.
Aber das war nochmal so ein zusätzlicher Stressfaktor und auch eben Aufwand,
dann die Telefonate zu führen, der auch nochmal dazu geführt hat,
dass ich mich irgendwie auf nichts so richtig konzentrieren konnte in der Zeit.
Aber ja, wie gesagt, es stand eine Reise an nach Birmingham.
Und dort hat dieses Jahr The Photography and Video Show, TPS, stattgefunden.
Das ist das gleiche, was letztes Jahr in London stattgefunden hat und vorletztes
Jahr auch schon in Birmingham. Eine große Messe, Fachmesse für Fotografie.
Wo ganz viele Kamerahersteller, eine Analogecke, Software,
Fotopapier, Filme und da hatte so kleine Hersteller, die irgendwas weiß ich,
so Gimbals sind immer ganz groß, Stative,
Licht, alles was irgendwie mit Fotografie und Film zu tun hat,
ist da irgendwie am Start.
Und wir mit Adobe haben da natürlich auch einen Stand.
Und da war dieses Jahr die Vorberatung für mich ein bisschen essensiver,
denn vorletztes Jahr war ich ja auch schon mit dabei.
Da hatten wir halt einen ganz normalen Stand in Birmingham.
Letztes Jahr war ich mit dabei, aber da war auch Russell mit dabei und davon
hatte ich ja auch berichtet, dass das mit Russell viel lustiger war.
Denn Russell kommt dann eben mit Models und hat eine Fotoecke gemacht und das
war irgendwie alles bunt und lustig und die Stimmung war halt viel, viel besser.
Und wir wollten dieses Jahr auch wieder gute Stimmung haben.
Leider konnte Russell nicht.
So, und das heißt, dann habe ich irgendwie, weil ich mich mit Russell angefreundet
habe, die Aufgabe bekommen, diesen Capture-Edit-Print-Workflow,
den wir auch auf der Polaris gemacht haben, dann eben auch in Birmingham aufzubauen.
Wir hatten noch einen Profi-Fotografen, also einen externen,
nicht Adobe-Mitarbeiter, meine ich, Glyn Davies aus UK.
Der lebt in Cornwall und hat früher Porträtfotografie gemacht und seit der Pandemie
ist er auch noch Seascape-Fotograf.
Also Landschaften.
Seeschaften. Das heißt, ich weiß gar nicht, ob Seascape ein echtes englisches Wort ist.
Ein deutsches Wort. Küstenlandschaften würde man wahrscheinlich auf Deutsch sagen.
Fotografiert er sehr gerne und sehr gut. So, der war dann damit angeheuert Und
dann wurde gesagt, oh, du brauchst ja bestimmt noch Unterstützung,
wir holen noch irgendwie Studenten und es gibt eine Fotografie.
Einen Studiengang in Birmingham zum Thema Fotografie. Da wurden ein paar Studenten angeheuert.
Und dann haben wir noch gesagt, ja Models, wir brauchen irgendwie Models und
haben dann sowohl Christina wieder gehabt, Christina aus Norwegen,
ein Model, die habe ich letztes Jahr in London kennengelernt und dann war sie
auch auf der Max mit dabei.
Und da haben wir auch diesen Ausflug vorher noch, Salt and Sea und so gemacht.
Und Russell arbeitet halt sehr viel und gerne mit ihr, sie war jetzt auch in
Las Vegas auf der WPPI, Wedding and Portrait Photographers International da
war Adobe auch, ich nicht aber Russell und Christina waren da,
und natürlich ganz viele andere Adobe Leute so Christina war dann eben auch
jetzt wieder mit in Birmingham aber wir haben auch ein paar lokale Models angeheuert
da hatte ich dann einen Kontakt zu einem,
Birmingham Theater und über das Theater habe ich dann Schauspieler gefunden,
die sich dann eben auch lustig verkleidet haben und da mit uns gearbeitet haben. Das war sehr gut.
Ja, genau, also die Vorbereitung dafür war auch sehr intensiv,
weil dann ging es natürlich darum, okay,
Kooperation mit Hanemühle für das Papier, natürlich so, wie viel Papier braucht
ihr, welches Papier, wie läuft das alles so und über Hanemühle haben wir dann
auch noch die Kooperationen mit Canon.
Wir haben sehr viel mit Epson-Druckern gearbeitet, aber wir sind da nicht festgelegt
und aktuell arbeiten wir eigentlich dann auch lieber mit Canon.
Wie gesagt, Epson macht auch tolle Drucker. Allerdings für die Masse ist es
dann manchmal nicht gut. Und auf der Messe macht man halt Masse.
Das ist lustig. Und da werden dann einfach viele Drucke hergestellt.
Und da gibt es natürlich auch Industriedrucker von Epson.
Aber egal, wir hatten so kleine Canon-Pixma-Drucker irgendwie dann zugesagt bekommen.
Und die haben erstaunlich gut funktioniert. Also dafür, dass das so recht günstige
250 Euro Consumer-Drucker sind,
haben wir da jede Menge 4x6, also 4x6 Inch ist das, also 10x15 Postkartenformat haben wir gedruckt.
Das ging echt gut.
Und Qualität ist auch gut und auf Hahnemühle-Papier macht es ja sowieso Spaß.
Aber die ganze Koordination vorher, wer findet Models, welche Models nehmen
wir, wie viel Geld bekommen die, wie bekommen die ihr Geld,
wie viel Drucker brauchen wir, wie viel Papier brauchen wir und auch wie der
Stand aufgebaut wird. Wie kriegen wir da Strom hin?
Was brauchen wir an Netztechnik? Das war sehr viel Vorbereitung und währenddessen
wusste ich direkt nach der Messe, also ich bin sogar früher von der Messe los,
an dem Dienstag Nachmittag schon, halb drei sind wir abgehauen,
um mit dem Bus nach London zu fahren und mit dem letzten Flieger von London
nach Hamburg, weil am Mittwoch früh um acht musste ich in Hamburg im Büro sein.
Mittwoch früh, geht aber gar kein Flieger so früh aus London oder gar Birmingham.
Birmingham hat ja auch einen Flughafen, der ist auch direkt beim Messegelände.
Aber es gibt natürlich keinen Direktflug von Hamburg nach Birmingham.
Mit der Bahn dauert eh, also das dauert einfach zu lange, über Nacht.
Wobei, vielleicht hätte das geklappt.
Ich weiß nicht, ob es eine Nachtzugverbindung,
von London nach Hamburg gibt. Oh Gott, oh Gott, das wäre noch anstrengender gewesen.
Naja, wir sind zumindest halb drei los, sind da an diesen Shuttlebus gestiegen,
der fährt direkt von Birmingham ohne Zwischenhalt bis nach London Heathrow.
Wirklich sehr praktisch.
Und da sind wir dann mit dem Flieger nach Hause.
Ich war dann um zwölf, halb eins oder was war ich dann zu Hause,
nur um dann um sechs wieder aufzustehen und ins Büro, in die Firma Und da war
dann eben ein Workshop und der musste ja auch vorbereitet werden.
Also da kamen dann halt neue Kollegen aus den USA, alte Kollegen.
Es war so ein bisschen Klassentreffen, aber auch so ein bisschen neue Leute kennenlernen.
Und halt ja, Planung, wie geht es weiter, wo geht es hin?
Ähm, und das musste eben auch vorbereitet werden, und, ähm, das war eine,
also, vor Birmingham und diesem US-Besuch war ich sehr angespannt,
und musste sehr viel vorbereiten, und dann noch das mit dem Auto,
das war alles ein bisschen viel, deswegen hab ich's nicht geschafft,
eine Episode aufzunehmen, und jetzt hab ich euch 53 Minuten lang erzählt,
warum ich das, nein, ich bin natürlich sehr weit abgeschweift,
ich hab jetzt noch gar nicht so richtig viel von Birmingham erzählt,
ähm, ich hab wieder nichts von der Stadt gesehen. Das Einzige,
was ich von der Stadt gesehen habe, ist.
Auf dem Hinweg bin ich nicht mit dem Shuttlebus gefahren, sondern mit dem Zug.
Das war übrigens ganz geil.
Da bin ich dann nach Heathrow geflogen und hätte natürlich dann auch einen Anschlussflug
von Heathrow nach Birmingham buchen können. Aber warum sollte ich das?
Wenn die Zugfahrt eigentlich auch nur zwei Stunden dauert und die dauert auch
nur zwei Stunden, weil ich halt erstmal mit der U-Bahn nach London rein muss
und dann musste ich halt auch noch dreimal umsteigen.
Also Terminal 5 bin ich angekommen, da muss man erstmal mit der ersten U-Bahn,
zum Terminal 2-3, dann muss man mit der zweiten U-Bahn,
bis, was weiß ich, Paddington oder so und dann muss man nochmal umsteigen und
von Houston kann man dann mit dem eigentlichen Zug fahren.
So, wollte ich aber machen, Weil ich auch gerne in London U-Bahn fahre.
Also auch mit Koffer ist das ja irgendwie kein Problem. Ich finde das immer gut.
Und der Zug von London, Houston nach Birmingham war auch sehr interessant,
weil man da halt auch, weiß nicht, schön rausgucken kann, viel von der Landschaft sieht.
In England ist schon viel mehr Frühling als hier.
England hat doch irgendwie ein anderes Klima als Norddeutschland.
Und wenn ich jetzt hier rausgucke, direkt vorm Fenster blüht die Kornelkirsche.
Heute ist Sonntag, der 29. März. Es ist Viertel vor 8. Heute wurde die Uhrzeit
umgestellt. Es ist lange hell.
Und hier blüht, da hinten Vorsitzier blüht.
Die Hamamelis ist schon ausgeblüht und es blüht aber noch sonst,
also nicht so viel es ist vor allem
noch nicht so grün, also die Bäume und Streicher sind noch nicht so grün,
in England, da war schon irgendwie alles wie wild am blühen vor allem so,
na gut haben wir hier auch, wie heißt das, Weißdorn und Schwarzdorn,
diese hübschen Weißen diese ganz doll weiß blühen die Tief.
Die blühen bei mir zumindest im Garten noch nicht und überhaupt in Norddeutschland
noch nicht so sehr wie zum Beispiel in Süddeutschland oder eben in England.
Ich glaube durch den Golfstrom hat England einfach nochmal ein anderes Klima.
Es wird im Winter nicht so kalt.
Deswegen geht das Frühjahr dort irgendwie ein bisschen früher los.
So rein naturtechnisch, pflanzentechnisch. Die sind da einfach früher unterwegs.
Das war sehr schön da durchzufahren und ich mag Bahnfahren.
Ich bin übrigens dieses Jahr schon so viel geflogen. Ich hoffe,
ich muss nicht nochmal fliegen.
Wenn ich nochmal beruflich irgendwo hinfliegen muss und sich das nicht vermeiden
lässt, dann werde ich das sicherlich tun.
Aber ich bin dieses Jahr schon dreimal geflogen. Ich war auf Lanzarote,
ich war in Birmingham, bin nach London geflogen und zurück.
Und bin jetzt nach Athen und zurückgeflogen für einen Urlaub.
Und das ist ganz schön viel. Fühle ich mich auch nicht gut mit.
Und im Sommer fahre ich mit meiner Frau für 5-6 Tage nach Brügge.
Das machen wir mit der Bahn.
Und im August fahre ich mit meinem Sohn nach Spanien, um die Sonnenfensternis
zu beobachten. Und das machen wir auch mit der Bahn.
Denn es gibt eine neue Nachtzugstrecke von Harburg, nicht von Hamburg-Hoppernhof,
sondern fährt Hamburg-Harburg los, nach Paris.
Und dann werden wir, genau, Freitagabend losfahren, Samstag in Paris sein.
Am Sonntag dann mit dem TGV von Paris nach Barcelona. Übrigens sehr teuer.
Von Paris nach Barcelona und zurück mit dem TGV. Puh, also da wäre Fliegen nach
Barcelona, hätte ein Bruchteil gekostet übrigens.
Egal. Ja.
Wie gesagt, ich fahre sehr, sehr gerne Bahn. Und da irgendwie von Paris nach
Barcelona ist bestimmt äußerst interessant. Da durchs Rhone, Tal und so.
Genau, und da nehmen wir dann ein Elektroauto, haben wir gebucht,
um in die Region zu fahren, wo die Sonnenfenstern ist.
Das ist mit Rainer und Sonka zusammen. Liebe Grüße.
Mal gucken, ob wir noch ein methodisch inkorrekt Hörer treffen in Barcelona
machen oder einen Schlafen-Podcast-Kombi treffen.
Genau. Das heißt, die beiden anderen Reisen, die ich für dieses Jahr vorhabe,
Potsdok ist nicht wirklich eine Reise, da fahre ich zwei Stunden Auto mit dem X-Peng.
Muss ich nicht mal laden, wenn ich hin und zurück fahre. Sehr gut.
Also ich werde dort mit der Bahn fahren.
Ich glaube, ich werde dieses Jahr nicht mehr fliegen. Das ist zumindest nichts
geplant. Und das fühlt sich auch gut an, nichts geplant zu haben,
wo ich nochmal fliegen muss.
Und das war alles einfach viel,
die Woche Urlaub hat gut getan von Athen erzähle ich euch in der nächsten Episode
das reiße ich heute nicht mehr an ich überlege gerade ob ich noch irgendwas
von Birmingham achso ich hatte genau den Zug von London nach Birmingham habe ich erzählt,
ansonsten bin ich nochmal mit dem Zug quasi zurück nee es ist weiter stimmt
der Zug hält erst beim Flughafen der ist nämlich so im Südosten irgendwie aus
irgendeinem Grund dachte ich,
der Flughafen in Birmingham ist im Nordwesten oder zumindest im Westen. Ist aber falsch.
Das Messegelände und der Flughafen in Birmingham ist im Osten oder so,
ein bisschen Ost-Süd-Ost oder so.
Und dazu kommt erst da an und fährt dann weiter in die Stadt.
Der Hauptbahnhof in Birmingham heißt New Street, glaube ich, dass er das ist.
Zumindest sind wir dann einmal noch mit der Bahn vom Messegelände in die Stadt
gefahren, um dort essen zu gehen. Eigentlich wollten wir so die Schuhen,
meinem Lieblings-Inder in England, so eine Kette.
Aber der war voll, der hat mir eine Stunde warten müssen auf den Tisch.
Dann sind wir weitergegangen, der Teil gegenüber hatte auch zu.
Und dann sind wir gelandet im, wie hieß das, irgendwas mit Schloss,
Alpenschloss, Ankerschloss.
Also so auf deutsch-österreichische Alpen, Kaschemme irgendwie,
Pseudo-Deutsch gemacht.
In der Karte waren dann auch einige Sachen so pseudodeutsch anstatt heiße Getränke stand dann aber,
heiße hot trinken hot trinken stand da, genau also Kaffee und Tee und Kakao
stand dann unter hot trinken,
ja das war lustig und es hat eine Liveband die aber dann ABBA und sowas gemacht haben.
Sehr gut haben sehr gute Musik gemacht, war ein bisschen laut aber das gehört
glaube ich zu so einem Après Skiladen irgendwie dazu aber es war nicht unangenehm
weil es dann nicht zu laut war und die Musik war auch sehr gut,
und erstaunlich gutes Essen jetzt muss ich doch nachgucken wie der Laden hieß
sonst erzähle ich hier was von einem Laden in Birmingham, ich weiß gar nicht von welchem ich spreche,
Alberts Schloss heißt der, nicht Adlerschloss oder Alpenschloss,
irgendwas mit A wusste ich, Albert, das hatte ich nicht mehr im Kopf,
muss ich gerade nachgucken.
Alberts Schloss Birmingham, sehr nett, also tolle Bedienung,
richtig gutes Essen, toller Burger,
Veggie-Burger, es gab mehrere vegane Optionen, war sehr gut, genau.
Haben wir Christine das Geburtstag gefeiert. Die hatte zwar am Dienstag Geburtstag,
wir waren am Sonntag da, aber sie ist am Dienstag schon abgereist,
um ihren Geburtstag auch mit ihrem Partner verbringen zu können.
Und sie war halt, wie gesagt, vorher auch schon in.
Las Vegas auf dieser Messe dabei. Die hat sich das auch verdient,
um auch Schluss zu haben.
Genau, was habe ich noch zu erzählen? Canon Print hat gut geklappt,
Hahnemühle Papier ist immer toll, die Models waren toll.
Neben Christine hatten wir dann jeden Tag noch ein lokales Model und am ersten
Tag kam Dave und Dave hatte so einen Zylinderhut und sowas, Top Hat.
Und Christine hat ja auch ein Alice im Wunderland Kostüm.
Das habt ihr vielleicht schon auf Fotos im letzten Jahr aus London gesehen.
Und da habe ich sie gebeten, das auch mitzubringen. Das hatte sie gar nicht vor.
Sie ist ja auch Designerin, eigentlich ist sie gar nicht Model.
Also sie ist auch Model, aber sie ist vor allem Klamottendesignerin und näht
alle ihre Kostüme selbst.
Und wollte eigentlich ganz andere Kostüme anziehen. Hatte dann sechs Kostüme
dabei für drei Tage. Am vierten Tag ist sie dann ja abgereist.
Und hat dann, als ich gesagt habe, bitte bring doch dein Alice Kostüm mit,
hat sie nochmal umgepackt.
Dieser Hut ist auch riesig. Also sie hat dann so einen riesen Alice im Wunderland
Hut, wo eine Katze drin wohnt mit Beleuchtung und alles mögliche.
Also ganz, ganz toll. Ja, nee, das hat super funktioniert.
Achso, eine Sache noch. Aufregend. Jetzt richtig toll. Also nach einer Stunde
Eintracht im Podcast, ihr seid schon alle weggedämmert.
Jetzt erzähle ich das Aufregendste für mich von dieser ganzen Reise.
Ich hatte zwar viel Verantwortung, musste viel organisieren.
Und war sehr gestresst, vor allem am ersten Tag auf der Messe ist immer sehr
stressig, weil wenn es dann losgeht, klappt es doch alles nicht so wie geplant.
Das war aber nur anstrengend und nicht aufregend. Aufregend war der Montag,
denn am Montag hatten wir dann Besuch auf der Messe,
und zwar von einem Pokal, denn Adobe sponsert in England den Women's FA Cup.
FA Cup ist so wie in Deutschland der DFB-Pokal. FA heißt, glaube ich,
einfach Football Association.
Das ist halt einfach der Fußballbund sozusagen.
Und FA Cup ist halt wie in Deutschland der DFB-Pokal. Es gibt natürlich auch
eine Frauenvariante und Adobe sponsert den Women's FA Cup dieses Jahr.
Deswegen heißt er sogar Adobe Women's FA Cup und hat so eine Banderole, wo Adobe draufsteht.
Ist eigentlich ein bisschen too much, also finde ich eigentlich nicht so gut. Aber naja.
Der echte Adobe Women's FA Cup von 1970 oder so, ist noch nicht so alt.
Sieht aus wie der Männer FA Cup, ein bisschen kleiner, aber wirklich ein sehr,
sehr schöner Pokal und der echte Pokal, den niemand anfassen durfte.
Kam zu uns an den Stand am Montagnachmittag und konnte da bewundert und fotografiert werden.
Und noch viel aufregender, zwei Spielerinnen von Birmingham City,
die nämlich noch im FA Cup sind, die spielen am 6.
April gegen Manchester City im Viertelfinale.
So und Christy Harrison-Murray und Lucy Quinn von Birmingham City.
Christy ist glaube ich die Kapitänin und Lucy ist äh,
Ich glaube, sie ist Stürmerin. Und die beiden sind halt zu uns an den Stand
gekommen, sollten dann erst ein Interview geben.
Auf dem Stand hatten wir natürlich wieder eine große Bühne mit großem Publikum.
Und dann eben diese Fotoecke und den Expertenstand usw.
Sondern erst sollte es ein Interview geben. Und dann hat am Freitag oder so,
hat dann Linda die ganzen Messenauftritte bei uns organisiert,
hat mich gefragt, Tobi, willst du nicht das Interview machen?
Du kennst dich mit Fußball aus.
Ich bin ja auch gerne auf der Bühne. Ist ja nicht so, dass ich nicht gerne rede.
Aber das war dann so, ich soll ein Interview machen mit zwei Profifußballerinnen.
Dann musste ich mich erst mal vorbereiten. Habe also ganz viel über englischen
Frauenfußball nochmal nachgelesen.
Habe mir angeguckt, die beiden.
Christy spielt in der strottischen Nationalmannschaft und Lucy in der irischen
Nationalmannschaft, beide haben schon bei der WM mitgespielt,
also sind halt wirklich sehr erfahrene,
erfolgreiche Fußballerinnen und die sollte ich jetzt interviewen,
also 20 Minuten Interview mit denen machen,
und das war sehr aufregend also da habe ich großen Spaß daran gehabt aber ich
war auch sehr nervös zum Glück hatte ich eine Viertelstunde mit den beiden schon vorher.
Also die kamen dann irgendwie an, Trainingsanzügen, ganz entspannt mit einem Mediateam.
Und ja, dann konnten wir erstmal ein bisschen klühen und uns irgendwie warmreden.
Hab dann ein paar Fragen gestellt, so kann ich das fragen, kann ich das fragen.
Und einer aus dem Mediateam hatte mir dann irgendwie eine Liste von Fragen gezeigt,
die ich dann von ihrem Telefon abfotografiert hab.
Aber das war natürlich viel zu spät, die noch irgendwie einzuflechten.
Und das waren dann auch eher so Standard-Fußball-Fragen,
fand ich langweilig, weil das war ja jetzt irgendwie auf der Fotografie-Messe,
also habe ich ganz viele Fragen zum Thema Fotografie gestellt.
Ich weiß nicht, ob ich das noch...
Veröffentlichen darf, vielleicht auf meinem Instagram, vielleicht auf YouTube,
da muss ich nochmal nachfragen, ob ich das darf.
Und das war auf jeden Fall, also es hat Spaß gemacht. Und ich habe mich dann
auf der Bühne mit den beiden auch sehr wohl gefühlt.
Und die haben sich auch wohl gefühlt. Also sie haben mir auch hinterher gespiegelt, das war super.
Das waren halt mal andere Fragen, nicht immer nur fußballrelevant,
was weiß ich. Wie bereitest du dich vor?
Wie geht es dir nach dem Tor? Blablabla und so weiter.
Birmingham City spielt in der zweiten englischen Liga und Manchester City in der ersten,
die Karten sind also relativ klar verteilt es wäre schon eine große Sensation
wenn Birmingham City gegen Manchester City gewinnt und ins Halbfinale ein,
zieht, das ist denen auch klar, aber wer weiß der Pokal hat seine eigenen Gesetze
und sie hatten ein ganz paar ganz interessante Sachen zum Thema.
Fotografie noch miterzählt.
Ja, nee, das war aufregend und schön. So, und danach sind die beiden dann noch
mit in die Fotoecke und dann konnte man halt ein Foto mit denen machen und einen
signierten Ball gewinnen und was weiß ich, was alles. Also ein Trikot hatten sie auch mit.
Signiertes Trikot von allen Birmingham City Spielerinnen signiert.
Ich habe es kurz angehalten und gesagt, okay, ich brauche es nicht zu gewinnen.
Das ist aber deutlich zu klein.
Frauen Fußball Trikot Größe S oder M oder so. Da hätte ich halt im Leben nicht reingepasst.
Ja, brauchte ich nicht zu gewinnen. Aber das war schön. Das war ein absolut tolles Erlebnis.
Ansonsten hatte ich halt ein massives Schlafdefizit, weil, wie gesagt,
an der Zeit vorher war ich sehr angespannt.
Aus verschiedenen Gründen. Dann an dem Freitag, dem 13. bin ich morgens um,
ach übrigens, mein Vater ist an einem Freitag, den 13.
Gestorben. Und zwar der 13.04.2007.
Seitdem ist Freitag der 13. für mich,
Ich weiß nicht, ich mag das nicht mehr so gerne, darüber irgendwie zu Witze
zu machen. Das ist ja ein gefährlicher Tag sein.
Ich meine, mein Vater ist nicht gestorben, weil es der Freitag der 13.
War. Der ist halt an Krebs gestorben, noch zwei Jahre im Kampf.
Aber für mich ist es halt, seitdem ist Freitag der 13.
Für mich eher so der Todestag von meinem Papa. Und ich, hoho,
es könnte was Schlimmes passieren. Egal.
Zumindest bin ich an diesem Freitag, den 13. März um 3.30 Uhr aufgestanden um
dann entsprechend rechtzeitig am Flughafen zu sein,
nach London zu fliegen, mit der Bahn reinzufahren damit ich dann mittags in
Birmingham war um die Messe mit aufzubauen,
und auf der Messe ist natürlich auch, das ist halt wahnsinnig anstrengend morgens
früh aufstehen ganzen Tag arbeiten und dann irgendwie abends noch irgendwie gemeinsam essen und ähm,
Ja, dann bin ich, wie gesagt, an einem Dienstag extra früh los,
damit ich abends noch nachts bzw.
Um zwölf halb eins zu Hause bin.
Und dann mit dem Besuch bin ich auch immer früh aufgestanden.
Das war also das Wochenende ja auch durchgearbeitet. Samstag,
Sonntag, Montag, Dienstag war die Messe.
Das heißt ich habe die Woche Urlaub auch dringend gebraucht da haben wir auch
nicht viel geschlafen wir sind auch teilweise früh aufgestanden um bestimmte
Sachen zu machen wo man nicht mittags mit allen anderen Touristen sein möchte,
aber wie gesagt davon dann mehr in der nächsten Episode,
beziehungsweise vielleicht ist die nächste Episode dann eher zum Thema Potsdok
und nicht zum Thema Griechenland das weiß ich noch nicht,
Hauptsache ihr kommt da alle hin zum Potsdok Aber, ja, ich lese euch jetzt noch
ein bisschen was vor, damit ihr auch endlich einschlagt.
Eben hier um ein Getränk abstellen.
Um meine Kehle zu befeuchten, ein Getränk in der Hand gehabt.
Störte Baker Atlantic Ale alkoholfrei.
Mein aktuelles Lieblingsalkoholfreies Bier.
Also, der Rilke dieser Episode ist bei Position 21, 18, 70, 32% der Gesamtausgabe
und heißt, zum Einschlafen zu sagen.
Ich möchte jemanden einsingen, bei jemandem sitzen und sein.
Ich möchte dich wiegen und kleinsingen und begleiten.
Schlaf aus und schlaf ein. Ich möchte der Einzige sein im Haus,
der wüsste, die Nacht war kalt.
Und ich möchte horchen herein und hinaus in dich, in die Welt, in den Wald.
Die Uhren rufen sich schlagend an und man sieht der Zeit auf den Grund.
Und unten geht noch ein fremder Mann und stört einen fremden Hund.
Dahinter wird Stille. Ich habe groß die Augen auf dich gelegt.
Und sie halten dich sanft und lassen dich los, wenn ein Ding sich im Dunkel bewegt.
Warum ist da jetzt eine Notiz? Weil ich dieses Gedicht schon in der Episode
571 vorgelesen habe. Das ist aber interessant.
Warum habe ich das denn da schon vorgelesen?
Ich habe doch in der letzten Episode, 594, habe ich Initiale vorgelesen.
Eigentlich mache ich doch immer eine Notiz. Mache ich gar nicht immer, sehe ich gerade.
Jetzt bin ich hier durcheinandergekommen. Also hier ist eine Notiz,
da steht, 566 habe ich Kindheit vorgelesen.
67, 68, 69, 70 Abendmahl.
Ersten Punkten. Ich bin komplett durcheinandergekommen hier.
Sämtliche Edichten in einem Band. Egal, jetzt habe ich euch das vorgelesen.
Habe ich euch anscheinend schon mal vorgelesen in Episode 571,
das ist aber auch schon zwei Jahre her gefühlt. Nein.
Ich mache ja ungefähr 20 Episoden pro Jahr. 25. Dann war es vor einem Jahr.
Sei es drum. Habe ich denn das nächste auch schon vorgelesen?
Pont du Carousel habe ich auch schon vorgelesen.
74. Hm. Da muss ich aber mal sortieren.
Na gut, sei es drum. Ich lese euch jetzt noch ein bisschen Goethe vor.
Da sind wir in der italienischen Reise bei Position 1941, 23 Prozent,
und zwar in Frascati, den 15. November angekommen.
Augen zu und zugehört.
Die Gesellschaft ist zu Bette und ich schreibe noch aus der Tuschmuschel,
aus welcher gezeichnet worden ist.
Wir haben ein paar schöne regenfreie Tage hier gehabt, warm und freundlichen
Sonnenschein, dass man den Sommer nicht vermisst. Die Gegend ist sehr angenehm.
Der Ort liegt auf einem Hügel, vielmehr an einem Berge und jeder Schritt bietet
dem Zeichner die herrlichsten Gegenstände.
Die Aussicht ist unbegrenzt. Man sieht Rom liegen und weiter die See,
an der rechten Seite die Gebirge von Tivoli und so fort.
In dieser lustigen Gegend sind Landhäuser recht zur Lust angelegt.
Und wie die alten Römer schon hier ihre Villen hatten, so haben vor hundert
Jahren und mehr reiche und übermütige Römer ihre Landhäuser auch auf die schönsten Flecke gepflanzt.
Zwei Tage gehen wir schon hier herum und es ist immer etwas Neues und Reizendes.
Und doch lässt sich kaum sagen, ob nicht die Abende noch vergnügter als der
Tag hingehen, sobald die stattliche Wirtin die messingende,
dreiarmige Lampe auf den großen, runden Tisch gesetzt und Felissi Manotte gesagt
hat, versammelt sich alles im Kreise und legt die Blätter vor,
welche den Tag über gezeichnet und skizziert wurden.
Darüber spricht man, ob der Gegenstand hätte günstiger aufgenommen werden sollen,
ob der Charakter getroffen ist und was solche erste allgemeine Vordernisse sind,
wovon man sich schon bei dem ersten Entwurf Rechenschaft geben kann.
Hofrat Reifenstein weiß diese
Sitzungen durch seine Einsicht und Autorität zu ordnen und zu leiten.
Diese löbliche Anstalt aber schreibt sich eigentlich von Philipp Hackert her,
welcher höchst geschmackvoll die wirklichen Aussichten zu zeichnen und auszuführen wusste.
Künstler und Liebhaber, Männer und Frauen, Alte und Junge, ließ er nicht ruhen,
ermunterte jeden auf, nach seinen Gaben und Kräften sich gleichfalls zu versuchen
und ging mit gutem Beispiel vor.
Diese Art, eine Gesellschaft zu versammeln und zu unterhalten,
hat Hofrat Reifenstein nach der Abreise jenes Freundes treulich fortgesetzt
und wir finden, wie löblich es sei,
den tätigen Anteil eines jeden zu wecken.
Die Natur und Eigenschaft der
verschiedenen Gesellschaftsglieder tritt auf eine anmutige Weise hervor.
Tischbein zum Beispiel sieht als Historienmaler die Landschaft ganz anders an
als der Landschaftszeichner.
Er findet bedeutende Gruppen und andere anmutige, vielsagende Gegenstände da,
wo ein anderer nichts gewahr würde.
Und so glückt es ihm auch, manchen menschlichen, naiven Zug zu erhaschen.
Es sei nun an Kindern, Landleuten, Bettlern und anderen dergleichen Naturmenschen oder auch an Tieren,
die er mit wenigen charakteristischen Strichen gar glücklich darzustellen weiß
und dadurch der Unterhaltung immer neuen angenehmen Stoff unterlegt.
Will das Gespräch ausgehen, so wird gleichfalls nach Hackerts Vermächtnis in
Sulzers Theorie gelesen und wenn man gleich von einem höheren Standpunkt mit
diesem Werke nicht ganz zufrieden sein kann,
so bemerkt man doch mit Vergnügen den guten Einfluss auf Personen,
die auf einer mittleren Stufe der Bildung stehen.
In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht. Jetzt wird es hier doch dunkel,
aber es ist auch schon nach acht.
Schlaft recht schön. Ich hoffe, ihr findet ausreichend Schlaf.
Ich hoffe, ich finde in Zukunft auch wieder mehr Schlaf. Denn da habe ich ein
deutliches Defizit gehabt die letzten drei, vier Wochen.
Ich gehe auch bald ins Bett. Morgen geht es wieder früh raus.
Ich habe euch alle lieb. Bis zum nächsten Mal. Gute Nacht.