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Veröffentlicht am 23.12.2025
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Diese Transkription enthält vermutlich ein paar Fehler, hilft aber bei der Suche. Wer das hier liest schläft auch ein!
Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zum Einschlafen-Podcast Episode 599.
Ich bin Tobi, ich lese euch heute Immanuel Kant vor aus der Kritik der reinen
Vernunft, wie jetzt schon seit 15 Jahren.
Davor gibt es ein kleines Gedicht von Rainer Maria Rilke, das heißt heute Sturm
und davor erzähle ich euch ein bisschen was, damit ihr abgedenkt seid von euren
eigenen Gedanken und besser einschlafen könnt. Heute ist der 23.
Dezember 2025.
Morgen ist Heiligabend. Und tatsächlich nehme ich heute am Tag der Veröffentlichung
auf, ich habe es mal wieder nicht geschafft, vorzuproduzieren.
Das mache ich eigentlich ganz gerne, dass die Episode schon fertig ist und ich
dann auch Bianca und Sabrina fragen kann, ob sie ein Episodenbild machen können.
Habe ich diesmal wieder nicht geschafft. Einen ganz lieben Gruß an euch beide
an dieser Stelle und ein ganz herzliches Dankeschön für eure ganzen Bilder in diesem Jahr.
Diese Episode erscheint einfach mit dem ganz normalen Standard Orange,
Einschlafen, Podcastschaf, das ich ja auch sehr mag.
Und ich finde es zwar mal super, wenn die Episoden unterschiedliche Episodenbilder
haben, freue mich ganz toll darüber, aber naja, ich habe es einfach nicht geschafft.
Nichtsdestotrotz fühle ich mich jetzt sechs Wochen, nachdem ich wieder aus den
USA hier bin, einigermaßen angekommen.
Das ist echt schlimm gewesen, wie lange das gedauert hat, irgendwie Normalität zu fühlen.
Das war echt so eine aufregende, lange Reise. Und ich erzähle auch gleich,
wie es weitergegangen ist.
Ich habe ja in der letzten Episode von der Wüste, Ansa Borego und so weiter erzählt.
Und jetzt fehlt noch der LA-Blog.
Da gibt es zum Glück gar nicht so viel zu erzählen, weil ich in L.A.
Sehr viel gearbeitet habe.
Ich kann natürlich ein bisschen was von der Arbeit erzählen,
aber so spannend war es da halt einfach nicht.
Obwohl ich da auch sehr schöne Sachen erlebt habe. Aber dies ist die letzte
Episode in diesem Jahr und ich wollte trotzdem ganz gerne vorher noch einmal
Revue passieren lassen, wie mein Jahr so war.
Nicht Revue passieren, sondern einfach mal zusammenfassen. Denn ich habe sehr
viele, ich bin ja Manager bei Adobe.
Also Engineering Manager, People Manager, ich habe Personalverantwortung, nicht viel,
aber ein bisschen und darf mit ganz tollen Leuten zusammenarbeiten und am Ende
des Jahres darf ich Endjahresgespräche führen. Das sind keine Jahresgespräche.
Wir machen ja, das habe ich auch schon mal erzählt, Quartalsgespräche.
Eigentlich eins davon ist jetzt irgendwie eingestampft worden.
Aber trotzdem sind wir in sehr engem Kontakt mit unseren Leuten.
Und ich mag das, dieses Endjahresgespräch, wo man dann guckt,
was hat man sich eigentlich am Anfang des Jahres vorgenommen für Ziele und was ist daraus geworden?
Wie hat sich das alles verändert über das Jahr?
Es ergibt auch gar keinen Sinn mehr, sich am Anfang des Jahres Ziele vorzunehmen
um am Ende des Jahres zu gucken, was ist das geworden, weil die Welt so instabil,
flüchtig, schnell geworden ist,
dass man diese Ziele mehrfach im Jahr anpassen muss.
Und während dieser Gespräche, ich habe acht Leute, mit denen ich da zusammenarbeite,
und sieben der Gespräche habe ich schon geführt, eins mache ich noch im Januar.
Und das war echt interessant, weil einige haben aus einer Perspektive auf das
Jahr geschaut, die sehr positiv war und andere eher negativ,
aber wir hatten ja alle das gleiche Jahr.
Das war ganz spannend und das hat mir auch nochmal, das eröffnet mir halt andere Perspektiven.
Das war gut zu schauen, weil eigentlich war ich noch letzte Woche,
als ich noch gearbeitet habe, diese Woche habe ich schon Urlaub,
da war ich ganz schön angespannt und fertig mit der Welt und das war alles so
anstrengend und hatte ich eher so einen negativen Blick auf das Jahr.
Aber dann habe ich die Gespräche geführt mit meinen Kollegen und das war irgendwie so, ja doch ganz positiv,
als ich dann überlegt habe was haben die eigentlich gemacht und was haben wir
eigentlich gemeinsam geschafft und das war ganz gut und es hat mir auch geholfen
auf mein privates Leben zu schauen, wie das eigentlich war, denn auch da hatte
ich einen durchaus negativen Blick gehabt,
durch die ganzen Anstrengungen, Anspannungen, von denen ich euch nichts erzähle,
weil das ist ja der Einschleifen Podcast, aber schneide ich halt sehr viel raus.
Vieles von dem, was in meinem Leben passiert, was anstrengend,
negativ oder schlecht ist, bekommt ihr gar nicht mit, müsst ihr auch gar nicht.
Aber es war privat kein besonders leichtes Jahr für uns.
Und das hat mich irgendwie dazu verleitet, zu sagen, was für ein schlechtes Jahr das war.
Und jetzt durch die Gespräche mit meinen Kollegen habe ich diese unterschiedlichen
Perspektiven auf das Jahr bekommen im Beruflichen.
Die werden beruflich durchaus gute Phasen, tolle Sachen geschafft und auch Probleme
und Herausforderungen, die auch noch nicht alle gemeistert sind.
Und das ist halt, naja, wenn man mal auf den öffentlichen Aktienkurs guckt von
Adobe, dann spiegelt das natürlich nur zum Teil das wieder, was wir auch in
unserem täglichen Berufsalltag erleben.
Aber wahrscheinlich kann man sich vorstellen, dass wenn die Aktie sich so entwickelt,
wie sich unsere Aktie entwickelt, das ist dann nicht alles Friede,
Freude, Eierkuchen und alles ist entspannt in der Firma, sondern da gibt es natürlich Druck und.
Und Stress und Änderungen und ja, das ist nicht alles leicht.
Trotzdem haben wir natürlich vieles Gutes geschafft und diese unterschiedlichen
Blickwinkel, das hat mir echt geholfen, auch auf mein eigenes privates Leben
nochmal zu schauen und Blickwinkel zu haben,
die mir geholfen haben, das Positive in den Mittelpunkt zu stellen in meiner Rückbetrachtung.
Das war sehr gut. Ich bin sehr viel gereist dieses Jahr.
Das war teils schön, teils anstrengend. Ich habe sehr viel erlebt.
Ich war auf ganz vielen Events und sonst was.
Es war sehr bereichernd und anstrengend und toll. Und ich bin dankbar,
ich weiß, dass ich überaus privilegiert bin in meiner Lebenssituation.
Die Ausbildung, die ich habe, den Job, den ich habe, die Familie,
die ich habe, die Lebenssituation, die ich habe, das ist alles.
Macht es mir sehr leicht.
Und darüber zu jammern, ist jammern auf einem sehr hohen Niveau und äußerst
überprivilegiert, das weiß ich.
Und deswegen ist es gut, wenn ich dabei Hilfe bekomme, eben auch das regelmäßig
zu sehen und die Probleme und Herausforderungen, die ich habe,
richtig einzuschätzen.
Das fühlt sich einfach dann richtiger an, besser an. Und ja,
deswegen bin ich dankbar für das Jahr am Ende des Tages.
Trage alles andere mit der nötigen Fassung, die aber auch gar nicht so schwergängig ist, die Fassung.
Wie so eine Glühbirnenfassung vielleicht.
Brillenfassung, keine Ahnung. Naja, mir geht es gut und dafür bin ich dankbar.
Ich trage jetzt irgendwie auch seit sechs Wochen, seit ich wieder da bin,
trage ich eine Erkältung mit mir rum.
Das nervt natürlich, aber das ist so ein bisschen Männergrippen-mäßig jammern
auf sehr hohem Niveau. denn am Ende bin ich gesund genug, um jetzt auch wieder Sport zu machen.
Ich habe letzte Woche mit Laufen wieder angefangen.
Und auf geht natürlich eigentlich nur, wenn man gesund ist. Eigentlich soll
man nicht Sport machen, wenn man krank ist.
Habe dann aber nach vier Wochen Krankheit entschieden, jetzt ist mal gut.
Und habe überlegt, vielleicht werde ich ja durch ein kleines bisschen Sport eher noch gesünder.
Körper ein bisschen mal aus deinem, ich habe mich hier festgefahren,
rauswerfen. oder ich werde ein bisschen kränker und,
Kann mich dann mal richtig erholen oder so. Irgendwas war falsch und festgefahren.
Und jetzt, ja, probiere es halt mal. Nee, und alles in Ordnung.
Wird schon wieder gehen. Genau.
Ich freue mich auch aufs nächste Jahr. Denn das nächste Jahr wird,
glaube ich, richtig gut. Geht gleich im Januar gut los. Da gehe ich auf eine Fotoreise.
So Foto-Exkursionen, Ausflüge mache ich total gerne. Und das wird eine Woche
auf Lanzarote, wo ich noch nie war, mit lauter Fotografen und einem Model und
zwei Lehrern und das wird ganz großartig. Also ich freue mich da richtig drauf.
Da hatte meine Frau mir einen Gutschein für eine Fotoschule zum Geburtstag geschenkt,
letztes Jahr, also zum 50. 2024.
Und einen Teil davon kann ich über meine Firma finanzieren. Die haben da so
ein Professional Development Reimbursement Programm, wo man Geld ausgeben darf.
Das ist ein geldwerter Vorteil und muss dann nochmal versteuert werden.
Das heißt, das geht doch nicht alles irgendwie auf mein Konto.
Aber naja, es erleichtert halt die Finanzierung von sowas.
Und dann gönne ich mir das halt mal.
Das ist nicht ganz günstig, aber in allem, wenn ich da alles berücksichtige,
dann ist das die richtige Sache, die ich gerne machen möchte und kann. Und das freut mich sehr.
Ja, dann wollen wir noch verreisen als Familie.
Eine Woche. Mein Sohn möchte gerne nach Griechenland.
Da waren wir auch noch nie. und ja, da geht es um griechische Mythologie,
eine Bildungsreise eigentlich. Und auch darauf freue ich mich.
Und im November wahrscheinlich sogar, darf ich wieder dort hinfahren,
wovon ich euch heute berichte, nämlich von der Adobe Max.
Jetzt habe ich doch ganz schön den Bogen gefunden, um dahin zu kommen,
was ich euch eigentlich erzählen will.
Denn wir sind ja an dem Samstag von dem ich jetzt schon wieder nicht mehr weiß
welches Datum das eigentlich war kann ich nochmal nebenbei nachschlagen.
Kann ich denn hier mal einen schnellen Kalender finden,
mit Werbung ist ja auch egal ich möchte Kalender 2025 Oktober,
ja genau diese Woche war das da bin ich am 22. Mittwoch bin ich hin 23.
War die Fahrt nach Borrego Springs ne Bombay Beach,
Das war dann Borrego Springs. Also Borrego, da sind wir am 24. hin.
Und am 25. sind wir dann also nach L.A. gefahren.
Und bevor wir unser Mietauto, das alberne F-150 Gefährt, geschoss,
dieser Pickup-Truck, bevor wir das abgegeben haben, haben wir das noch benutzt,
um das Klavier abzuholen. Davon habe ich ja auch schon erzählt.
Aber dann habe ich das Klavier auf dem Messegeländer abgegeben,
habe das Auto zurückgefahren. gerade noch rechtzeitig zwei Minuten vor Ladenschluss
geschafft und bin dann zur Messe gegangen.
Genau, Adobe Max ist eine Messe, die von Adobe veranstaltet wird, wie der Name schon sagt.
Das ist die einmal im Jahr, laden wir ein zu drei Tagen in einem großen Konferenzzentrum,
Messezentrum, wo wir das ganze Messezentrum buchen.
Also da sind mehrere Messehallen, ganz viele Konferenzräume und alles mögliche
sind gebucht. Und in L.A.
Ist das auch noch dann nebenan, ist so ein großes Theater, Microsoft Theater,
ich weiß nicht mehr genau wie das hieß, wo dann die Keynotes waren.
Also die großen, jetzt für alle wird hier eine Vorlesung gehalten, eine Vorlesung.
Die sind ja sogar öffentlich, die kann man sich kostenlos, Man kann sich sehr
viel von dieser Messe kostenlos anschauen.
Also viele sind Vorträge. Und diese Keynotes, das sind halt immer so zweieinhalb
Stunden, wo dann halt vorgestellt wird, was es so alles Neues gibt.
Und sogar die Keynote, diese Sneak Peaks, die Keynote, die am Donnerstag Nachmittag
stattfindet, die ist auch kostenlos und ist sogar ohne Login abrufbar.
Das könnt ihr euch alles anschauen, was da so vorgestellt worden ist und so weiter.
Davon habe ich aber gar nicht so viel mitbekommen, zumindest nicht live.
Ich bin einmal in dieses Theater reingeladet, um mir das anzuschauen.
Ich bin aber sofort wieder rausgegangen, weil ich erstens,
Das für mich nicht als sinnvoll erachtet habe, das live mitzuerleben,
zumal ich dann auch ganz oben hätte sitzen müssen. Also ich wäre sehr weit weg gewesen von der Bühne.
Also auch hatte ich anderes zu tun. Und davon wollte ich euch kurz erzählen,
denn ich war dort ja auf Einladung von Dr. Russell Brown. Nein, er ist kein Doktor.
Der Doktortitel, den hat er sich angedichtet als Dr.
Brown, von wegen Zurück in die Zukunft als Referenz.
Und Russell hat mich eingeladen, ihn zu unterstützen auf seiner Pre-Conference,
denn es gibt dann auf dieser Konferenz, also so ein Ticket für die Dobimax,
um dort vor Ort zu sein, kostet halt Geld,
und noch teurer wird es, wenn man an einem Pre-Conference-Workshop teilnehmen möchte.
Davon gibt es mehrere und der von Russell ist, glaube ich, der bekannteste,
der größte, vielleicht sogar der teuerste.
Ich glaube, das kostet irgendwie 2.000 Dollar, 2.500, ich weiß es nicht mehr.
Sehr teuer, sich da so ein Ticket zu klicken und dafür darf man dann eben schon
am Sonntag kommen und nicht erst am Dienstag.
Die eigentliche Adobe Max geht immer an einem Dienstag los.
Wir waren am Samstag also da, haben alles aufgebaut und am Sonntag kamen dann
die Schüler, wurden sie genannt.
Natürlich die Workshop-Teilnehmer, nicht alle waren im Schüleralter.
Einen jüngeren Herrn hatten wir dabei, der war so um die 20.
Ansonsten waren alle Altersgruppen vertreten über 20 Kinder, eher nicht so.
Und ja, was macht man da? Also es gab ein,
Und einen Bogen, der gespannt worden ist, was gemacht werden sollte,
waren Fotos, also Porträtfotos von den Workshop-Teilnehmern.
Dazu sollten sie sich verkleiden. Also das Ziel war, Tarotkarten zu erstellen.
Und da mag man von Tarot halten, was man möchte.
Es war auch ein Tarot-Karten-Leser da, der mir auch die Tarot-Karten gelegt hat,
ich glaube er hat nicht so viel Spaß mit mir, weil ich da halt nicht so viel
von habe, also Tarot-Karten als Selbstreflexion ist natürlich auch eine schöne
Sache, kann man bestimmt gute Sachen mitmachen aber es ist halt nicht so mein Ding.
Zumindest sollten Tarot-Karten erstellt werden und das auch mit Hilfe von AI,
kann man auch von halten, was man möchte, ich halte das sogar,
für sehr wichtig, dass man dem mir kritisch gegenübersteht, habe ich auch schon
in diesem Podcast drüber gesprochen.
Aber dass wir so einen Workshop als künstlerisches Werkzeug zu benutzen,
also wie mache ich mir einen Hintergrund, der zu meiner Tarotkarte passt,
fand ich jetzt nicht weiter slim.
Und tatsächlich wurden dann auch diese Tarotkarten noch animiert zu Videos und
dann gab es halt am Ende eine Installation mit großen Drucken in A3 Plus ausgedruckte
Tarotkarten mit einen kleinen QR-Code, der dann zu dem.
Video geführt hat. Das heißt, man konnte mit so einem AR, mit einer AR-App auf
dem Telefon, konnte man durch diese Ausstellung gehen und diese Tarotkarten
sind zu Videos geworden.
Das war ganz cool. könnt ihr euch angucken auf meinen LinkedIn- und Instagram-Videos,
die ich dazu gemacht habe. Und was habe ich da gemacht?
Tja, ich habe die meiste Zeit tatsächlich in einem fensterlosen Konferenzraum
gesessen und einen Drucker bedient und geflucht.
Denn wir hatten davon mehrere.
Zwei davon sollten eigentlich zum Ausdrucken dieser A3-Drucke sein.
Wir wollten natürlich auch Proofprints machen.
In A5.
Oder waren die noch, nee, die waren noch kleiner. Ich glaube,
wir hatten 4x6, also 10x15 cm Karten. Und.
Ist das vorbereitet? Ich weiß es gar nicht mehr. Ich glaube,
wir hatten 10 Mal diese Postkartengröße.
Und haben dann, wenn einer der Schüler etwas gedruckt haben wollte,
haben wir ihn erstmal beraten. Denn Hanemühle war mit da.
Bruce, ganz liebe Grüße an Bruce von Hanemühle. Er hat mit mir diesen Kampf
mit den Druckern und den Papieren gehabt.
Die Papiere, wir hatten neun verschiedene Papiere von Hanemühle da. Wirklich tolle Sachen.
Die beliebtesten waren natürlich Metallic, Photoreg Metallic.
Ganz tolles Papier, das so einen metallischen Glanz hat.
Aber ich habe auch sehr viel Spaß an diesen Büttenpapieren, quasi German Etching
und William Turner gehabt, ganz tolle Struktur. Ach, herrlich.
Ich mag die Papiere von Hanemühl einfach sehr gerne.
So, und als Drucker hatten wir Epson P900 Drucker und die haben nicht so gewollt,
wie wir wollten. Wenn man die.
Automatische Druckererkennung benutzt hat, dann hat er irgendwie einen Airprint
Druckertreiber benutzt, der aber ganz anders war als der Druckertreiber,
den man hätte benutzen sollen.
Ganz Probleme mit den Farbprofilen und dann sah das Druck auf meinem Drucker
anders aus als auf seinem Drucker. Das lag dann aber am Druckertreiber.
Also es war ganz schwierig, da eine Konsistenz hinzubekommen.
Dass es auch wirklich so war, wie es denn sein sollte.
Wir haben es am Ende geschafft, aber mit sehr viel Fluchen und Verzweifeln.
Und dann sind das natürlich keine Industrial-Grade-Drucker, sondern es sind
halt Consumer-Grade-Drucker.
Das heißt, die sind nicht darauf ausgelegt, den ganzen Tag über zu drucken.
Das heißt, vor allem wenn man auf seinem großen, ich glaube,
die können sogar A2 drucken, diese P900, wenn man darauf ganz kleines Papier
bedruckt, dafür sind die Mitnehmerrollen nicht ausgelegt und dann,
Gibt es halt öfter mal Papierstau und so. Also wir hatten nicht viel Spaß und
ich bin froh, dass ich hier zu Hause einen Canon habe. Mit dem habe ich andere Probleme.
Konsumerdrucker sind halt einfach wirklich schwierig in den Griff zu bekommen.
Ja, mir macht es trotzdem sehr viel Freude und ich werde im nächsten Jahr nicht
keine Foto-Challenge machen, indem ich meine Hasselblatt-Kamera mehr benutzen möchte.
Das habe ich ja auch dieses Jahr gemacht und auch abgeschlossen.
Kann ich auch gleich noch zukommen und.
Habe ich auch in der vorletzten Episode davon erzählt, denn in Bombay Beach
habe ich ja den Oktoberfilm belichtet mit diesen komischen Skulpturen Objekten am Strand. Ja.
So das war das und am Ende haben wir alles geschafft, alles gedruckt bekommen,
die Ausstellung sah richtig toll aus.
Ich habe leider gar nicht so viel mehr von der Messe mitbekommen.
Auch dieser Pre-Conference Workshop von Russell Brown, der war halt nicht nur,
jetzt machen wir Porträts, jetzt dürft ihr euch verkleiden, jetzt machen wir
hier AI, sondern es war auch drei Tage, Sonntag, Montag, Dienstag, voll mit,
Vorträgen von Experten.
Also da waren dann hochrangige, sehr erfahrene Photoshop- und Lightroom-Experten,
die den Schülern Dinge beigebracht haben, die halt weit über das,
wie erstell ich, einer Tarotkarte hinausging, sondern eher so,
allgemeines über Photoshop, die neuesten Sachen in Lightroom und also was man
halt so lernen kann und will.
Und natürlich auch Workshops, die das Thema AI komplett ausgeklammert haben.
So macht man es ohne AI. Das fand ich auch toll.
Juliane Kost ist auch eine Adobe-Mitarbeiterin, die solche Workshops und Schulungen
macht und die hat da was komplett ohne AI gemacht.
Fand ich auch richtig gut. Juliane ist sowieso super. Die könnt ihr auch auf
YouTube finden. Da gibt es echt tollen Content.
Aber auch davon habe ich relativ wenig mitbekommen ich bin dann am Anfang halt
im Wesentlichen in diesem Druckerraum gewesen und ab Dienstag war dann eben
auch die eigentliche Messe eröffnet,
da ist dann quasi parallel so ein bisschen Pre-Conference-Workshop noch gewesen und die Adobe Max,
und was es auf der Adobe Max außer den großen Keynotes und den ganzen Vorträgen gibt,
ist eben auch der Creative Park und das ist quasi eine Messehalle voll mit Messeständen
Da ist dann in der Mitte ein großer Adobe-Bereich, wo dann die neuesten Sachen
zu den ganzen Adobe-Produkten vorgestellt werden.
Also da gab es dann eben auch den Lightroom-Stand, den Photoshop-Stand und Premiere,
Illustrator, InDesign.
Hast du nicht gesehen. Einmal alles, alles, was es so gibt. Acrobat und auch
die DX-Produkte, also Marketing-Produkte.
Und drumherum gab es dann...
Noch weitere Adobe-Installationen aus der Community-Gruppe und andere Sachen,
aber eben auch Partner und andere Firmen konnten dort auch einen Platz sich buchen.
Das heißt, die netten Kollegen von Logitech habe ich wieder getroffen,
die ich auch schon in London kennengelernt habe. Emil, liebe Grüße.
Und noch weitere. Dann waren da natürlich Canon und Epson.
Kann ich mit beiden mal über Drucker sprechen. Dann waren da Kamerahersteller,
dann waren da alle möglichen Sachen.
Nvidia, Microsoft, you name it. Also eine ganz normale Tech-Messe.
Was natürlich ganz spannend ist, da mal zu gucken und Sachen zu schauen.
Ganz viel Swag, den man sich nehmen konnte, bekommen konnte,
gewinnen konnte, was weiß ich, was habe ich aber relativ wenig gemacht,
was soll ich mit Kugelschreibern, ich habe schon,
Kugelschreiber und über die CeBIT laufenden Kugelschreiber sammeln habe ich mit.
16 zuletzt gemacht, mit 18 vielleicht, ich weiß es gar nicht mehr.
Ist eine Weile her und das ist aber richtig toll Und dann gab es eben auch noch
in diesem Creative Park den Pavillon von Russell Brown.
Das war dieses Mal in Form einer Burg. Sollte alles natürlich ein bisschen mythologisch sein.
Tarotkarten sind ja so ein bisschen mythologisch.
Die mythologische Menagerie hieß das Motto und da war da eine Burg mit so groben,
Pflastersteinen sozusagen und natürlich nicht in echt, sondern alles in Pappmaché.
Aber an die Wände dieser Burg haben wir dann die Bilder gehängt und das war,
Schon ziemlich cool. Es hat Spaß gemacht, da durchzugehen. Die anderen Besucher
der Max, die eben nicht auf dem Pre-Conference-Workshop waren,
haben sich das auch angeguckt, aber eigentlich immer ganz gut, was los.
Und am Ende, ich glaube an dem Dienstag, als wir dann endlich alle Drucke gedruckt
hatten und dann diese Burg bestückt haben mit den Bildern, dann waren da noch
so ein paar Flächen frei.
Das war durchaus so gedacht, dass da diese A3-Bilder, A3-Plus-Bilder aufgehängt
werden, dass das dann auch voll ist und dann fehlten aber ein paar Workshop-Teilnehmer
die sind halt nicht gekommen,
konnten nicht kommen keine Ahnung warum nicht und das war dann natürlich Platz,
der gefüllt werden musste,
und dann habe ich ganz dreist einfach irgendwie noch also erst haben wir dann
Bilder von Fotografen gedruckt, die dann auch dabei waren,
die haben sich auch total gefreut, dann da ausgestellt zu werden und dann habe
ich gesagt, hier komm, ich habe da auch ein schönes Bild vom Bombay Beach mit dem Light Painting,
von Christina, die da in ihrem Kleid vor dem riesen Tentakel steht und Katrina macht irgendwie.
Den Farbsaum und Sparkles und dann habe ich davon auch noch zwei Bilder ausdrucken
dürfen und dort aufhängen dürfen, das war,
schon ein sehr stolzer Moment für mich.
Das, was ich da gemacht habe, wo ich gar nicht so viel beigetragen habe.
Im Wesentlichen habe ich die Perspektive ausgewählt und den Ausglöser gedrückt, Kamera eingestellt.
Aber das Model und das Design war natürlich Christina und das Light Painting
war Katrina und ich weiß nicht mal, wer dieses Tentakeldings gebaut hat.
Da stand noch kein Schild dran.
Aber ja, eine Kollaboration auf die ich dann doch sehr stolz war,
findet ihr auch auf Instagram zur Not ein Bild von den beiden und mir und diesem
Bild in diesem Creative Park.
Ein Foto. Ja, da habe ich was beigetragen, da war ich stolz drauf und das war schön.
Ansonsten war ich natürlich auch in dem Creative Park häufig am Leitungsstand.
Erstens, weil dort eben, ich bin ja im Leitungs-Team, mein Produkt mit vertreten.
Zum anderen waren da halt sehr viele Kollegen von mir, die ich sonst nicht so
häufig treffe, die halt in Amerika oder auch in Indien an unseren Produkten
arbeiten und die ich nicht so oft sehe.
Das ist natürlich auch eine gute Gelegenheit, mit denen zu sprechen,
was wir natürlich, also wir haben uns im Wesentlichen um die Besucher gekümmert,
aber wenn dann gerade mal Leerlauf war, dann konnte man natürlich auch reden und das war sehr gut.
Drumherum gibt es auch noch viel. Am Dienstag gleich war eine,
Pro-Photographer-Reception, da wurde dann eine Kneipe gegenüber,
33 Taps, wurde komplett gebucht und da gab es dann eben Einlass nur mit,
Ich stehe auf der Gästeliste und zum Glück stand ich mit drauf.
Dann auch noch Bruce mit reingeschummelt, der stand nämlich nicht drauf.
Mein lieber Kollege von Hahnemühle und dann sind wir da mit hin.
Das war eine sehr, sehr coole Party. Also die Stimmung war super.
Es gab sehr viel Alkohol, ich habe nicht alle 33 Tabs ausprobiert,
aber einige und ja, es ging mir am nächsten Tag nicht ganz so gut,
aber war dann nicht so schlimm, weil das war dann der Mittwoch,
da musste ich nicht mehr ganz so viel drucken und.
Mittags, als ich dann auf meinen Fotowalken musste, war ich auch wieder nüchtern.
Denn am Mittwoch und Donnerstag durfte ich dann auch noch Teaching Assistant sein.
Das ist eine Rolle, die wird halt auch immer mal gebraucht. Da werden dann auch
Adobe-Mitarbeiter gesucht, die Teaching Assistant, TA, sein können.
Und das ist bei den Workshops in den Konferenzräumen, ist es dann so,
Da geht man als Teaching Assistant halt zu den Leuten, da sitzen dann vielleicht
30, 40 Leute an Rechnern und lernen irgendwas, probieren irgendwas aus.
Und als Teaching Assistant geht man halt hin und hilft, wenn sie gerade nicht weiterkommen.
Ich war Teaching Assistant auf Photowalks. Katrin Eismann, eine Kollegin von
mir, hat am Mittwoch einen Photowalk gemacht mit ein paar Models.
Auch davon gibt es Bilder.
Ich verweise heute einfach immer auf meinen Instagram-Account.
Und einen Film habe ich da auch gar nicht. Wobei, ich kann auch noch ein Lightroom-Album
machen und das mit euch teilen.
Das könnt ihr euch da hinterher anschauen. Müsst ihr jetzt nicht beim Hören
oder so. Aber ihr wisst ja.
Lasst euch einfach berichten, was ich gesehen habe und was ihr zu sehen bekommt.
Und ihr könnt euch das alles morgen, wenn ihr ausgeschlafen seid, in Ruhe anschauen.
Das ist ja dauerhaft auf meinem Instagram-Account. Das wird dann nicht gelöscht.
Ja, zu diesen Photowalks habe ich auch jeweils Videos gemacht,
denn ich war ja Max Reporter, das heißt ich sollte auch jeden Tag irgendwas
auf Instagram und auf LinkedIn posten, deswegen gibt es da diese Videos überhaupt.
Das heißt, auf den Photowalks bin ich mitgegangen und hatte aber einen Gimbel
in der Hand, wo meine Kamera dran war und habe gefilmt.
Eine komplett neue Erfahrung für mich, denn so viel Videomaterial hatte ich
noch nie. Das habe ich ja auch in der Wüste gemacht und so.
Ich habe festgestellt und Videografie ist ein so anderes Metier als Fotografie.
Da müsste ich mir erstmal Gedanken machen, was will ich überhaupt erzählen?
Einfach nur berichten, ja okay, aber wie?
Also so ein bisschen Storyline, Drehbuch, wäre schon nicht schlecht zu haben
und dann Videoschnitt, Auswahl der Szenen, was spielt irgendwie gut zusammen, wie stelle ich das dar?
Das ist alles nicht so einfach wie, ich habe hier ein Foto und ich suche das
Schönste aus und bearbeite das und dann ist fertig.
Bei Videos ist das alles ein bisschen komplexer und schwieriger.
Das ist ein bisschen, ja, nicht wirklich Überraschung für mich gewesen, aber ja,
Aber dann doch überraschend doll anders und schwierig, das dann auch zeitnah zu liefern.
Also Fotowalk in L.A., Downtown L.A., mittags, also knallige Sonne,
gar nicht so sehr direkt von oben, weil es ja eben schon Ende Oktober war.
Aber dann halt rauszufinden, wo stellen wir uns hin, welches Licht nehmen wir,
wie nutzen wir das, wie benutzen wir Reflektoren und so weiter und so fort.
Und das hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.
Die Models waren super und haben vieles mit sich machen lassen,
haben, glaube ich, sehr geschwitzt, was einfach sehr warm war.
Und ja, ich habe halt während des Photowalks gar nicht so viel fotografiert,
sondern im Wesentlichen gefilmt.
Aber ich hatte eben auch meine Hasselblatt dabei und habe ein paar Analogfotos
gemacht auf Schwarz-Weiß.
Auch davon gibt es ein paar auf Instagram. Kann man sich auch anschauen.
Genau, und am Donnerstag gab es dann noch ein Fotowalk.
Travis Keys, kein Adobe-Kollege, sondern ein Externer, den wir angeheuert haben,
der dann nochmal einen etwas anderen Fotowalk gemacht hat.
Nicht ganz so weit rum, also gar nicht so viel Urban-Fotoshoot,
sondern eher, komm, wir gehen hier mal in die Tiefgarage, das ist eh ein bisschen
kühler und machen da irgendwie was. auch ganz cool.
Also es hat auch sehr viel Spaß gemacht. Er hat sehr viel drüber gesprochen,
wie man mit Models arbeitet, wie man mit denen spricht und hat sehr viel vorgemacht.
Ja.
Und ähm.
Das war es eigentlich schon mit der Max. Und zusammenfassend kann ich sagen,
dass es ein äußerst interessantes Erlebnis war.
Meine erste Adobe Max, das ist halt ein sehr großes Ding.
Und wenn man so die gesamte Innenstadt von einer Stadt wie L.A.
Beherrscht, was Werbung angeht, also nicht nur am Konferenzzentrum,
sondern auch an allen großen Flächen außenrum, dieser große Platz daneben,
Da ist so ein großer Marktplatz, wo Open-Air-Veranstaltungen stattfinden.
Auch da sind große Werbeflächen. Das war alles voller Adobe.
Die Hotels außenrum, alles riesengroße Adobe-Werbung.
Es gab LKWs, die rumgefahren sind mit großer Adobe-Werbung. Und das war irgendwie
beeindruckend für mich.
Denn die meiste Zeit verbringe ich ja doch hier im Homeoffice oder eben in Hamburg.
In Hamburg wusste ich nicht mal, dass es Adobe gibt, bis ich mich dann da beworben habe. damals.
Und Adobe in Hamburg ist halt leider so ein bisschen unscheinbar.
Also wir haben ein sehr, sehr schönes Büro, der ehemalige Stadtspeicher,
direkt neben der Fischer Auktionshalle.
Da ist jetzt unten ein Bäcker drin, gegenüber vom Stilwerk.
Und da ist natürlich ein Schild vorne dran, wo ein Adobe-Logo drauf ist.
Aber das Haus selber steht unter Denkmalschutz. Da können wir kein großes Adobe-Logo
draußen dran schrauben. Es sähe ja auch komisch aus.
Es ist halt ein altes Backsteingebäude und das ist schön. Das soll auch schön bleiben.
Das heißt, wenn man es nicht weiß, dann sieht man auch nicht, dass da Adobe drin ist.
Es sei denn, man schaut auf dieses Schild drauf und wundert sich,
wie ist hier ein Adobe-Logo auf dem Schild? Und das ist auch gar nicht direkt dran an dem Haus.
Da muss man erst mal drauf kommen. Ach so, das ist hier links dieses Gebäude.
Das ist Adobe drin. Aha, interessant. So, das heißt, die meiste Zeit verbringe
ich meinen Job damit, dass mir nicht präsent ist, wie groß diese Firma eigentlich ist.
Wenn ich dann mal nach Saint-Rosé fliege und sehe, oh, wir haben hier drei Hochhäuser,
vier mittlerweile, vier Türme, die Adobe gehören und wo alles voller Adobe-Kollegen
ist, dann merkt man so, oh, das ist doch eine große Firma.
Und die Adobe Max war halt nochmal...
Da erlebt man einfach, wie groß die Firma ist. Und natürlich ist das dann auch
Marketing bombast, das ist mir vollkommen klar.
Natürlich kann man sich das einfach kaufen, aber wir können uns das kaufen.
Es gibt einem schon das Gefühl, doch nicht so ganz allein hier zu Hause im Homeoffice
zu sitzen und die anderen sind nur so kleine Kacheln, sondern es ist alles echt.
Es ist eine große Firma mit sehr vielen Angestellten und irgendwie schaffen
wir es, die ganzen Gehälter zu zahlen.
Schon gut. Ja, nee, das war super.
Aber ich war auch froh, als wir es dann geschafft haben, weil es eben doch auch
sehr anstrengend war, sehr, sehr bereichernd.
Also das war wirklich die ganze Reise, sowohl die Exkursionen vorher mit Russell
als auch der Workshop, als auch die Messe, das Ganze drumherum,
die Leute, die ich kennengelernt habe, die neuen Kontakte, die ich geknüpft
habe, das war unfassbar bereichernd.
Und ich habe sehr viel gelernt und sehr viel mitgenommen.
Nicht nur, dass Videoschnitt schwierig ist, sondern und Light Painting,
sondern ganz, ganz viel.
So Kleinigkeiten und Kontakte, die einfach wirklich toll waren.
Also ich möchte es nicht missen und ich hoffe, nächstes Jahr im November wieder
zur Max fliegen zu können.
Die ist dann in Miami, Florida.
Da war sie letztes Jahr schon und das ist natürlich politisch ein bisschen schwieriger
noch als Kalifornien, weil Florida halt auch sehr konservativ regiert wird,
aber Miami Beach, habe ich mir sagen lassen, ist ziemlich safe,
so ähnlich wie alle großen Städte, dann doch eher modern und offen,
aber, ähm, ja, wenn die Landesregierung da doch so, ähm, schwierig konservativ ist, dann, ähm,
Fühlt man sich dabei doch nochmal anders. Immer wenn ich zu einem Flughafen
fliege, wo ich noch nie durch die Immigration gegangen bin, dann bin ich dann
doch ein bisschen nervös. Musste ich in L.A. auch nicht sein.
Wer weiß, wie es in Miami wird.
Schauen wir mal, ob ich dorthin überhaupt eingeladen werde. Diese Karten dafür
sind gar nicht so leicht zu kriegen.
Es wird halt doch immer nur eine begrenzte Anzahl an Teaching,
Assistance und Standdienst gebraucht.
Und meistens lasse ich dann auch lieber meine Kollegen mitfliegen,
weil die müssen ja auch erfahren können, dass Adobe so eine große Firma ist und deswegen,
eventuell bekomme ich wieder so ein Russell-Brown-Ticket. Das würde mich natürlich sehr freuen.
Ja.
Genau, Freitag war dann mein erster Urlaubstag wieder,
Erholungstag, nach sieben Tagen durcharbeiten, ne Samstag, Sonntag,
sechs Tage habe ich durchgearbeitet,
den Freitag davor war ich ja noch in der Wüste.
Das war nicht Arbeiten. Das war zwar auch Lernen und Kontakte.
Hast du nicht gesehen? Aber ich weiß immer nicht, ob ich das Arbeiten nennen
soll. Es ist natürlich eher Freizeit gewesen.
Und Lernen und Spaß haben.
Aber eben auch Teil meiner Arbeit.
Schwierig. Ich weiß nicht. Aber Spaß insofern.
War das nicht anstrengende Arbeit, sondern schöne Arbeit. Nach sechs Tagen anstrengende
Arbeit. hatte ich dann am Freitag frei gar keine Arbeit.
Und ich hatte mir überlegt, ich mache mal eine Kapitelmarke,
ich hatte mir überlegt, dass ich nach der Messe dann noch das Wochenende in
L.A. verbringe, weil ich da noch nie war.
Und ich hatte schon gewusst, dass ich während der Max gar nicht dazu komme,
L.A. großartig kennenzulernen.
Ich war nur in Downtown. Ich bin zwar einmal zum Klavier holen gefahren,
habe da aber auch nicht viel gesehen.
Ich dachte ja wenigstens das Hollywood-Sign muss man einmal gesehen haben,
tatsächlich konnte ich es dann von der Dachterrasse von unserem Hotel sogar sehen,
aber es war ziemlich weit weg und mein Ziel am Freitag war einmal das Hollywood-Sign
von ein bisschen näher zu sehen eventuell vom Griffiths Observatory,
aber ich wusste gar nicht so richtig,
was ich genau machen will, ich hatte mir dann überlegt, ich lasse die Koffer,
nochmal mal im Hotel zur Aufbewahrung auschecken.
Dann musste ich natürlich vormittags um 10 oder 11 oder so.
Und habe dann gedacht, vielleicht brauche ich doch ein Auto,
weil die Strecken in L.A. sind alle recht lang.
Ich habe Arbeitskollegen, die mir dann gesagt haben, ohne Auto bist du in L.A.
Komplett aufgeschmissen. Du brauchst auf jeden Fall ein Auto.
Und auch die Strecke von Downtown L.A. bis zu meinem Airbnb in Venice Beach war halt recht lang.
Und ein Uber kostet auch wahnsinnig viel Geld.
Tatsächlich ist so ein Mietauto dann gar keine so schlechte Idee,
aber so viel teurer als dreimal Uber fahren ist es halt auch nicht.
Und dann habe ich meine Koffer da gelassen und dann bin ich wieder zu Europcar,
war das glaube ich, gelatscht und wollte mir einen Mietwagen nehmen.
Und dann wollten die aber meinen Reisepass sehen.
Dann habe ich kein Mietauto bekommen, weil ich meinen Reisepass im Koffer gelassen habe.
Das war natürlich ein bisschen ärgerlich, dass das dann doch nicht geklappt
hat, nachdem ich schon wieder alles ausgefüllt hatte.
Und dann bin ich halt ohne Mietauto gewesen. und habe gedacht,
na gut, dann nehme ich halt diese albernen E-Roller oder Fahrräder.
Denn L.A. ist interessanterweise ganz gut mit Fahrradwegen ausgestattet und
so ähnlich wie Palm Springs.
Also anscheinend sind Fahrradwege in vielen amerikanischen Städten,
die eben so ein bisschen linker, ein bisschen offener, ein bisschen menschenfreundlicher
sind, sind Fahrräder gar nicht mehr so unüblich.
Und das habe ich dann auch gemacht. Dann habe ich mir halt von irgendeinem dieser
Anbieter Lift, glaube ich, habe ich mir so einen Stundenpass geholt,
der dann nicht ganz so teuer war und bin dann mit so einem abwechselnd,
je nachdem welcher Akku gerade voll war,
Elektroscooter oder auch E-Bike zum Griffith Observatory gefahren,
weil mich das irgendwie gereizt hat.
Ich hatte aber mich auch nicht besonders gut vorbereitet, bin dann dort also
quer durch die Stadt hingefahren.
Das hat über eine Dreiviertelstunde, ich glaube fast eine Stunde gedauert von
Downtown bis zum Griffith Observatory Parkplatz.
Und da hatte ich keine Lust, da auch weiterzufahren. Ich habe das dann da einfach
stehen gelassen, das...
Fahrrad, was ich da gerade hatte und habe dann einen Fußweg gesucht und tatsächlich
war das irgendwie den Hang hoch gar nicht so schwer zu erahnen,
wo es wohl einen Fußweg gibt und da war dann auch einer, also so ein Trampelpfad,
wo man dann, ich bin zwei Kilometer vielleicht höchstens irgendwie nochmal da hochgelatscht.
Es war sehr heiß und mittags und es war natürlich eigentlich nicht gesund.
Da ohne großartigen Sonnenschutz hatte ich mich, ich weiß gar nicht mehr,
ob ich mich eingecremt hatte, aber ich hatte eine Mütze auf und bin dann da
hoch und bin dann auch gleich rein.
Und das Griffith Observatory ist absolut empfehlenswert. Also es hat wirklich Spaß gemacht.
Das ist Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut worden. Auch da war das schon kein
guter Standort für wissenschaftliche Himmelsbeobachtung.
Dafür war es aber auch nie gedacht, sondern es war gleich zu Anfang als Wissenschafts-
Kommunikationsinstrument quasi gedacht, also eine Volkssternwarte,
wo eben alle hingehen können und sich den Himmel anschauen können.
Es gibt zwei Teleskope, große Teleskope in so Kuppeln.
Das eine konnte ich direkt besichtigen. Das ist ein großes Linsenteleskop von
Zeiss mit irgendwie 12 Zoll Linsendurchmesser, glaube ich.
Das ist also genauso groß wie mein Spiegel hier zu Hause.
Ich habe ja so ein Dobson mit 12 Zoll hier. Direkt neben mir stehen übrigens gerade.
Und dieses Linsenteleskop ist natürlich deutlich länger als mein Dobson.
Und ist halt eben auch aus dem frühen 20. Jahrhundert von Zeiss aus Deutschland gebaut.
Und ja, bestimmt schön damit zu schauen.
Und jeden Abend gibt es dort öffentliche Sternenbeobachtungszeiten.
Ich habe gehört, dass an dem Abend, als ich da war, also ich war mittags da,
Ich habe nicht durchschauen können.
Da wurde Saturn beobachtet.
Und der ist natürlich ganz gut zu sehen. Und Saturn ist ja ein sehr dankbares und hübsches Objekt.
Aktuell allerdings eher nicht so, wie man es erwartet mit den tollen Ringen,
sondern die Ringe standen Mitte dieses Jahres genau senkrecht zu uns.
Und dann kann man sie einfach gar nicht sehen.
Jetzt sind wir so ein bisschen aus der Ebene der Ringe schon raus.
Das heißt, man sieht sie jetzt so als Bleistiftstrich einmal quer.
Das ist so eine durchgestrichene Tellerform, die man jetzt erahnen kann.
Aber so richtig die Ringe und die Schatten der Ringe kann man dann erst in ein
paar Wochen, Monaten wieder richtig gut sehen.
Ja, ich konnte sie gar nicht sehen, weil ich nur am Tage dort war.
Aber das Teleskop sah toll aus.
Und es war eine tolle, also da war dann auch ein wissenschaftlicher Mitarbeiter,
der dann so ein bisschen was zum Teleskop erklären konnte.
Und das war schon ganz cool.
Das andere wissenschaftliche Instrument, nicht wissenschaftliche Instrument
ist, ich bin immer müde, ja es ist Urlaubszeit, ist ein Sonnenteleskop,
das ist dauerhaft auf die Sonne ausgerichtet, also tagsüber, nachts dann nicht mehr.
Und das Sonnenlicht wird dann aufgespalten und in den Räumen darunter wird das
live Sonnenlicht sozusagen dargestellt.
Da kann man sich dann ein Spektroskop anschauen, das Spektrum der Sonne anschauen.
Man kann Sonnenflecken live beobachten und alle möglichen wissenschaftlichen
Instrumente damit bestaunen.
Und dann gibt es noch ganz viel mehr Wissenschaft. Es gibt ein großes Foucaultisches
Pendel, es gibt ein so ein nicht Faridation, wie heißt denn das Teil,
wo man so einen Tesla-Spuler, wo man Blitze sehen kann.
War sehr begehrt und beliebt.
Ach, und das ganze Gebäude ist halt toll. Das sieht halt aus wie hübsche Gebäude,
die im frühen 20. Jahrhundert gebaut worden sind.
Sehr herrschaftlich und oben auf der Kuppel von so einem Berg mit einem schönen
Restaurant, es gibt ein Planetarium,
genau, in der Mitte des Gebäudes ist ein Planetarium, also die große Kuppel
von diesem, wenn ihr euch das mal anschaut,
dann sind da halt zwei kleine Kuppeln an den Seiten, das sind die beiden Teleskope.
Und in der Mitte ist eine größere Kuppel, das ist das Planetarium.
Da kann man sich für 10 Dollar eine Eintrittskarte klicken und dann kann man
sich eine halbe Stunde Planetariums-Show anschauen.
Das habe ich auch gemacht und die war auch wirklich toll. Die haben auch einen schönen Projektor.
Aber wie in Planetarien mittlerweile üblich, wird die meiste Zeit ein Video
projiziert auf die Wände.
Und das war auch ein gutes Video. Das hat Spaß gemacht, sich das anzuschauen.
Dann wird leider immer nur ganz kurz so für zwei Minuten wird dann der Videoprojektor
ausgemacht und stattdessen der Sternprojektor das sind diese großen,
merkwürdigen Gebilde in der Mitte von Planetarien wo halt ganz viele einzelne,
Lichtpunkte rauskommen, so ein Planetariumsprojektor halt und.
Das finde ich immer schade wenn das nur so kurz ist, weil also dann ist es halt
wirklich dunkel in dem Raum also dann sieht man halt diese die Kontraste sind
dann einfach unfassbar gut.
Helle Lichtpunkte am ansonsten dunklen nicht Sternenhimmel, sondern Kuppel Gebäude.
Ich liebe Planetarium. Das ist einfach toll. Dabei fällt mir ein,
ich habe noch einen Gutschein von meiner Frau, ich glaube letztes Jahr zu Weihnachten
bekommen, für einen Planetariumsbesuch.
Ich habe noch gar nicht eingelöst. In Hamburg.
Das Hamburger Planetarium ist übrigens auch absolut empfehlenswert.
Deutlich größer als das in L.A.
Und richtig tolle Shows. Man kann sich vorher erkundigen,
beim Planetarium Hamburg und ich glaube, das haben sie sogar auf der Webseite stehen.
Ich gucke mal kurz in die planetarium-hamburg.de Früher stand es da immer mal,
die Dauer der Veranstaltung steht da, aber wie lange während dieser Veranstaltung.
Der Projektor benutzt wird, steht da leider nicht mehr. Früher stand das da
mal. Schade eigentlich. Das war...
Eine wichtige Information. Der Teil macht mir immer am meisten Spaß.
Mal gucken. Wahrscheinlich kann ich anrufen und fragen, bei welcher Vorstellung
der Projekt war am meisten alles. Oh, am Freitag, den 26.
Dezember um 18.30 Uhr gibt es The Dark Side of the Moon Planetarium Experience.
26. ist der zweite Feiertag. Ach, da habe ich leider gar keine Zeit und es gibt auch nur drei Tickets.
Wir sind ja zu viert. Das passt also nicht. Na gut, dann werde ich,
einen anderen Termin raussuchen. Ja, Griffiths.
So, und von dort oben schaut man übrigens so schräg rüber auf das Hollywood-Zeichen.
Also dieser riesige Schriftzug. Ich meine, was weiß man über L.A.?
Es gibt da irgendwie den Sunset Boulevard und es gibt da irgendwie was weiß
ich so, natürlich ein paar Sachen, die man sehen will, wenn man irgendwie,
also Film ist ja die Filmstadt, Hollywood ist ja dann auch irgendwie dafür berühmt.
Ich bin aber gar nicht so der Film-Nerd und ich wollte jetzt auch nicht Universal
Studios oder Fox Studios oder irgendwelche Besichtigungen machen.
Das reizt mich einfach nicht so sehr. Ich glaube, diese Führungen dauern sehr
lange und das gibt mir nicht so viel. Griffith war halt genau das Richtige.
Da habe ich mich eine Stunde oder so aufgehalten.
Eine halbe Stunde davon war im Planetarium und das war genau richtig.
Da hat er wieder den Hügel runtergerollt.
Das ist übrigens auch eine sehr interessante Erfahrung, durch L.A.
Zu rollen mit so einem E-Bike oder Elektroscooter oder was auch immer man gerade unter sich hat.
Denn das ist echt eine langweilige Stadt. Also klar gibt es irgendwie Sachen,
die sind aufregend und toll.
Aber das ist ein Riesenmoloch und alles sieht aus wie Bamberg-Süd.
Also Bamberg-Süd ist in Hamburg ein Stadtteil.
Der ist halt einfach nicht besonders aufregend. Und auch da gibt es schöne Ecken.
In jedem Stadtteil auf der ganzen Welt gibt es wahrscheinlich schöne Ecken.
Ich kann mir kein Stadtteil vorstellen, wo es das nicht gibt.
Und ich war ja sogar, das ist ein bisschen abfällig, auch vor ein paar Jahren
war ich ja in Gelsenkirchen zum Auswärtsspiel von Ötzi St.
Paulien, bin da auch mit meinem Bromden-Faltrad hingefahren.
Also ich bin irgendwie eine Zugstation vorher ausgestiegen mit dem Deutschland-Ticket
und bin dann da so ein Radweg und das war toll.
Also auch da gibt es ganz tolle Ecken mitten im Ruhrpott, wo man das nicht erwartet,
wenn man sich gar nicht damit beschäftigt.
Sobald man sich ein bisschen beschäftigt, weiß man natürlich,
dass es überall schöne Ecken gibt. Ja, auch in L.A.
Wahrscheinlich gab es Parks und sowas, aber es fühlte sich alles so klein an.
Und wenn man durch diese Stadt fährt, die Innenstadt Downtown LA war echt so wie Frankfurt am Main.
Also natürlich gibt es da Hochhäuser, aber es ist einfach nicht möglich.
Es wirkt nicht geplant. Es wirkt nicht zusammengehörig.
Manhattan ist einfach das Nonplusultra.
Hier ist Skyline, hier sind Hochhäuser, hier ist irgendwie die D-City.
Ich finde, Frankfurt am Main ist ein ganz billiger Update. Es funktioniert einfach
nicht. Es wirkt einfach nicht.
Ich finde es einfach ein bisschen langweilig. Und so wirkt auch L.A.
Also das ist kein echter Vergleich, denn in L.A.
Ist um Downtown L.A., wo diese Hochhäuser sind, halt noch ungefähr drei Saarländer an Stadt, so gefühlt.
Es ist riesengroß, es ist ein Riesenmoloch, die Stadt hört nicht auf,
die Autobahnen sind immer voll und sehr, sehr lang.
Aber es ist nicht aufregend durch diese Stadt zu fahren es sieht alles,
es sind überall zweigeschossige Bebauungen, es ist überall irgendwie der gleiche
Kram, hier Wohngebäude da Industrie, hier sind irgendwie Geschäfte,
es ist langweilig es ist nicht,
nichts was man erlebt haben muss es ist nicht irgendwie,
es gibt dort nichts vergleichbares wie New York wo man durch Manhattan geht
oder durch Brooklyn geht und Und man ist einfach...
Erschlagen von, boah, ist das krass. Sondern da ist es einfach nur langweilig.
Und ich glaube, dadurch, dass ich dann mit dem E-Scooter durchgefahren bin,
mit dem E-Bike, habe ich das halt sehr bewusst wahrgenommen,
wie langweilig diese Stadt ist.
Ich möchte da wirklich nicht wieder hin. Das war nicht toll.
Also natürlich kann man in so einer riesigen Stadt bestimmt auch vieles entdecken,
aber ich muss da nicht wieder hin. Ich kann mir das nicht vorstellen,
da mich nochmal aufzuhalten.
Wenn ich das nächste Mal in der Ehe bin, aus beruflichen Gründen,
dann werde ich die erste Gelegenheit ergreifen, da wegzufahren.
Und irgendwo, wo es schöner ist.
Na egal, das war der Freitag. Ich bin da hochgefahren, bin wieder runtergefahren,
habe dann im Hotel meine Koffer abgeholt und bin nach Venice rausgefahren mit
dem Auto, mit dem Uber, mit einem Uber.
Und das hat auch eine Dreiviertelstunde gedauert, weil es einfach alles weit
und voll ist und habe dann gerade noch so geschafft, meine kleine Wohnung zu beziehen.
Ziemlich schrottig. Also ich habe natürlich auch was recht Günstiges genommen,
damit ich da nicht irgendwie viel Geld ausgeben muss. Leben ist sowieso teuer in den USA.
Ich habe dann was genommen, was irgendwie nur 120 Dollar die Nacht oder 150
Dollar die Nacht gekostet, was auch schon viel Geld ist, Aber viel billiger
ging es halt einfach nicht.
Und das war, weiß ich nicht, das erste Mal, dass ich bei Airbnb keine gute Bewertung
hinterlassen habe, sondern einfach nur gesagt habe, ja, die Location,
also es ist halt nah am Strand, mehr konnte ich nicht sagen, weil...
Das Bad war nicht sauber, da waren Ameisen und das war alles irgendwie Schrott.
Ich habe die Küche gar nicht erst benutzt und es war einfach nicht schön.
Aber wie gesagt, ich wollte auch nur schlafen und nicht leben.
Und deswegen war ich froh. Die Nachbarschaft war schön. Das war Rose Street,
hieß die, glaube ich, oder so. Nee, Rose war die größere.
Meine Straße war parallel dazu. und.
Die Nachbarschaft war total ruhig, Wohngegend und ich habe so ein Hinterhaus,
eigentlich war es ein Hinterschuppen von einem ganz netten Haus vorne,
da wohnten ganz viele große Hunde, das war auch ganz nett.
Die waren sehr lustig und ich durfte auch Hallo sagen und die haben dann ja,
auch Hallo gesagt, das war sehr nett.
Ich bin dann dort angekommen, einfach Sachen in die Wohnung gestellt und ab zum Strand.
Denn es war kurz vor Sonnenuntergang und dann habe ich noch ein paar Fotos vom
Sonnenuntergang gemacht.
Beim Pazifik. Und bin dann noch was essen gegangen und wieder schlafen.
Ja, dann müde war ich auch. Ein bisschen Videoschnitt gemacht.
Im Bett ein bisschen gelegen und ein bisschen irgendwas habe ich geguckt.
Ach ja, ich habe Andor durchgeguckt. und das war dann auch ganz lustig,
weil ich glaube, als ich dann dort war, war ich dann durch mit Andor und hatte
dann Lust, nochmal Rogue One zu gucken, was ja quasi,
ähm, der Kinofilm ist, auf den Andor dann hinarbeitet, sozusagen,
und diese Übergänge zwischen dieser Serie, Andor Staffel 2 hin zu Rogue One,
großartig, das hat wirklich viel Spaß gemacht, zweite Staffel,
ich bin sehr schlecht reingekommen, erste Staffel Rogue One,
äh, erste Staffel Andor, ist ja Star Wars, habe ich geliebt,
jetzt habe ich gesagt, ich bin gar kein Filmnerd, aber ein bisschen Filmnerd,
was Star Wars angeht, bin ich ja dann doch,
ich bin Fan, aber nicht Nerd so und in die zweite Staffel Andor bin ich ganz
schlecht reingekommen, also es war,
so viel Politik und alles so schwierig und verworren, dass ich da irgendwie
Schwierigkeiten hatte, mich reinzufinden, aber als ich es dann hatte,
hatte ich richtig viel Spaß an dieser zweiten Staffel und hab dann in diesem
Schwung dann dort gleich nochmal Rogue One geguckt und das war richtig toll.
In L.A. Rogue One zu gucken.
Und am Ende von Rogue One im Abspann sehe ich auf einmal einen Namen,
der mir dann doch sehr bekannt vorkam, nämlich John Knoll.
Das ist der Bruder von Thomas Knoll.
Die beiden Brüder haben zusammen mit Russell Brown, den ich auch schon öfter
erwähnt habe, und einem Produktmanager, dessen Namen ich immer vergesse,
die erste Version von Photoshop gemacht.
Also tatsächlich hat John Knoll seinen Bruder Thomas dazu überredet,
Photoshop zu entwickeln, weil er zu Industrial Light & Magic wollte.
Er wollte bei Star Wars mitwirken.
Und das ist ihm geglückt, wahrscheinlich sogar tatsächlich über Photoshop,
was ich ganz lustig finde.
Und im Abspann von Rogue One, einer der ersten Namen ist John Noll,
weil er dort Produzent war, glaube ich.
Oder das Drehbuch geschrieben hat, oder beides. Er hat da einen großen Anteil dran gehabt.
Und ich kenne John Noll nicht persönlich,
aber ich kenne seinen Bruder und arbeite nicht eng mit ihm zusammen,
aber ich war schon in Meetings mit ihm und naja, irgendwie habe ich das Gefühl
gehabt, ich habe da eine recht enge Verbindung, habe ich natürlich gar nicht.
Aber auch da war ich irgendwie glücklich. Das hat mich irgendwie sehr gefreut,
dass Menschen mit, also die Verbindung dorthin ist halt sehr kurz.
So, ich arbeite mit Leuten eng zusammen, die eng mit John Noll zusammengearbeitet
haben und dann den Namen da so groß zu sehen.
War irgendwie cool. So, dann hat mir viel Spaß gemacht.
So, jetzt sind wir schon bei einer Stunde und ich habe die Max und den Freitag erzählt.
Samstag, Sonntag erzähle ich dann in der nächsten Episode, in den 90ern,
denn dies hier ist ja Episode 589.
Wir kommen also in die 590er. Die 90er beginnen 2026.
Ich wünsche euch allen gut rüber zu kommen, aber verabschieden tue ich mich
natürlich erst, nachdem ich euch was vorgelesen habe.
Und das Erste, was ich euch traditionell vorlese am Ende der Einschlaufen-Podcast-Episode,
ich weiß gar nicht, wann ich angefangen habe mit Rilke, müsste ich mal nachschauen,
ist ein Gedicht von Rainer Maria Rilke.
Wir sind bei Position 22,70, 33% in sämtliche Gedichte in einem Band.
Das Gedicht heißt Sturm.
Wenn die Wolken von Stürmen geschlagen jagen, Himmel von hundert Tagen über
einem einzigen Tag, dann fühle ich dich, Hättmann,
von fern, der du deine Kosaken gern zu den größtesten Herren führen wolltest,
deinen waagerechten Nacken fühle ich, Matzeppa.
Dann bin auch ich an das rasende Rennen eines rauchenden Rückens gebunden,
Alle Dinge sind mir verschwunden, nur die Himmel kann ich erkennen.
Überdunkelt und überschienen liege ich flach unter ihnen.
Wie Ebenen liegen, meine Augen sind offen wie Teiche, und in ihnen flüchtet das gleiche Fliegen.
Kleine Notiz schreiben, 589.
89. Und da kommen wir jetzt noch zu ein bisschen Kant.
Wir sind auf Seite B.
876 nehme ich an. Ja, genau.
In der Transzendentalen Methodenlehre Architektonik der reinen Vernunft Augen zu und zugehört.
Die ursprüngliche Idee einer Philosophie der reinen Vernunft schreibt diese Abteilung selbst vor.
Sie ist also architektonisch ihren wesentlichen Zwecken gemäß und nicht bloß
technisch nach zufällig wahrgenommenen Verwandtschaften und gleichsam auf gut
Glück angestellt. eben darum, aber auch unwandelbar und legislatorisch.
Es finden sich aber hierbei einige Punkte, die Bedenklichkeit erregen und die
Überzeugung von der Gesetzmäßigkeit derselben schwächen können.
Zuerst, wie kann ich eine Erkenntnis a priori mit Metaphysik von Gegenständen
erwarten, sofern sie unseren Sinnen mit hin a posteriori gegeben sind?
Und wie ist es möglich, nach Prinzipien a priori die Natur der Dinge zu erkennen
und zu einer rationalen Physiologie zu gelangen?
Die Antwort ist, wir nehmen aus der Erfahrung nichts weiter,
als was nötig ist, um ein Objekt teils des äußeren, teils des inneren zu geben.
Jenes geschieht durch den bloßen Begriff Materie und durch dringliche leblose
Ausdehnung. Dieses durch den Begriff eines denkenden Wesens in der empirischen
inneren Vorstellung Ich denke.
Übrigens müssten wir in der ganzen Metaphysik dieser Gegenstände uns aller empirischen
Prinzipien gänzlich enthalten,
die über den Begriff noch irgendeine Erfahrung hinzusetzen möchten,
um etwas über diese Gegenstände daraus zu urteilen. 2.
Wo bleibt denn die empirische Psychologie, welche von jeher ihren Platz in der
Metaphysik behauptet hat.
Und von welcher man in unseren Zeiten so große Dinge zur Aufklärung desselben
erwartet hat, nachdem man die Hoffnung aufgab, etwas Taugliches a priori auszurichten.
Ich antworte, sie kommt dahin, wo die eigentliche empirische Naturlehre hingestellt
werden muss, nämlich auf die Seite der angewandten Philosophie,
zu welcher die reine Philosophie die Prinzipien a priori enthält,
die also mit jener zwar verbunden, aber nicht vermischt werden muss.
Also muss empirische Psychologie aus der Metaphysik gänzlich verbannet sein
und ist schon durch die Idee derselben davon gänzlich ausgeschlossen.
Gleichwohl wird man ihr nach dem Schulgebrauch doch noch immer,
auch zwar nur als Episode,
ein Plätzchen darin verstatten müssen und zwar aus ökonomischen Bewegursachen,
weil sie noch nicht so reich ist,
dass sie allein im Studium ausmachen und doch zu wichtig, als dass man sie ganz
ausstoßen oder andererwärts anheften sollte.
Wo sie noch weniger Verwandtschaft als in der Metaphysik antreffen dürfte.
Es ist also bloß ein so lange aufgenommener Fremdling,
dem man auf einige Zeit einen Aufenthalt vergönnt, bis er in einer ausführlichen
Anthropologie dem Pendant zu der empirischen Naturlehre seine eigene Behausung wird beziehen können.
Das ist also die allgemeine Idee der Metaphysik, welche, da man ihr anfänglich mehr zumutete,
als billigerweise verlangt werden kann und sich eine Zeit lang mit angenehmen
Erwartungen ergötzte, zuletzt in allgemeiner Verachtung gefallen ist,
da man sich in der Hoffnung betrogen fand.
Und aus dem ganzen Verlauf unserer Kritik wird man sich hinlänglich überzeugt haben.
Dass wenngleich Metaphysik nicht die Grundfeste der Religion sein kann,
so müsse sie doch jederzeit als die Schutzwehr derselben stehen bleiben.
Und dass die menschliche Vernunft, welche schon durch die Richtung ihrer Natur dialektisch ist,
einer solchen Wissenschaft niemals entbehren könne,
die sie zügelt und durch ein scientifisches
und völlig einleuchtendes Selbsterkenntnis die Verwüstung abhält,
welche eine gesetzlose spekulative Vernunft sonst ganz unfehlbar in Moral sowohl
als Religion anrichten würde.
Man kann also sicher sein, so spröde oder geringschätzend auch diejenige tun,
die eine Wissenschaft nicht nach ihrer Natur, sondern allein aus ihrer zufälligen
Wirkung zu urteilen wissen,
man werde jederzeit zu ihr wie zu einer mit uns Entzweiten geliebten zurückkehren,
weil die Vernunft, da es hier wesentliche Zwecke betrifft, rastlos entweder
auf gründliche Einsicht oder Zerstörung schon vorhandener guten Einsichten arbeiten muss.
Ja, ihr merkt es an meiner Stimme. Ich bin sehr müde und ich muss jetzt diese
Episode beenden und nicht das Kapitel zu Ende lesen.
Das gibt es dann in der übernächsten Episode im nächsten Jahr.
Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten, dann morgen übermorgen,
übermorgen ist Weihnachten, morgens Heiligabend.
Ich wünsche euch allen schöne Feiertage, ausreichend Schlaf,
denn Schlafen ist gesund und wichtig. und wenn nicht jetzt, wann dann?
Außerdem wünsche ich euch, dass ihr gut rüberkommt in das neue Jahr 2026.
Wenn ihr das nicht schon seid, wenn ihr diese Episode hört.
Und ja, wir hören uns im neuen Jahr. Ich habe euch alle lieb.
Bis zum nächsten Mal. Gute Nacht.

