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Veröffentlicht am 30.09.2025
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Diese Transkription enthält vermutlich ein paar Fehler, hilft aber bei der Suche. Wer das hier liest schläft auch ein!
Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zum Einschlafen Podcast Episode 583.
Ich bin Tobi, ich lese euch heute Emanuel Kantvor aus der Kritik der reinen Vernunft.
Davor gibt es ein bisschen Rainer Maria Rilke, das Ende vom Herbst,
des Herbstes, der letzte Herbsttag, irgendwie so heißt das.
Ich habe schon wieder vergessen. Dabei fängt der Herbst jetzt bei mir hier eigentlich erst an.
Wenn ihr diese Episode zeitnah hört, dann auch bei euch.
Aber ihr könnt den Podcast natürlich auch immer hören, wann ihr wollt.
Denn davor erzähle ich euch was, um euch abzulenken von euren eigenen Gedanken,
damit ihr besser einschlafen könnt.
So geht das, genau. Das sage ich immer, ne, am Anfang.
Ja, genau. Ich habe letztens eine E-Mail bekommen von einer,
ich habe wieder vergessen, Psychotherapeutin oder so.
Heidi vielleicht. Liebe Grüße an dieser Stelle.
Ganz nette E-Mail. Ich bekomme ja öfter mal Zuschriften von Hörerinnen,
manchmal auch von Hörern.
Das war jetzt gar nicht absichtlich so gegendert, sondern es sind tatsächlich
im Wesentlichen weibliche Hörerinnen, die mich anschreiben.
Doch, manchmal sind es auch Männer. Oder Jungs. Ist ja auch egal.
Zumindest hat diese Hörerin mir erklärt, warum das mit dem Einschlafen so gut funktioniert.
Mit irgendwelchen Hypothalamus, sonst wie was, Reizungen.
Ich habe keine Ahnung. Fand ich spannend.
Letztendlich hat sie mir aber bestätigt, dass dieses Ablenken von den eigenen
Gedanken ein wichtiger Trägerpunkt für euch zum Einschlafen ist.
Insofern habe ich ja mit meinem Claim am Anfang, den ich jetzt seit vielen Jahren
regelmäßig am Anfang der Episode sage, wenn ich es nicht vergesse,
dann hat eigentlich alles richtig gemacht.
Ja, genau. Ich hatte letzte Episode angefangen mit meinem USA-Reisebericht und
bin leider nur bis zum ersten vollständigen Tag im Yosemite Nationalpark gekommen.
Aber ich hatte ja vorher auch schon von der Half Moon Bay und dem Sharkfin Felsen
am Martins Beach oder wie der hieß.
Und von San Francisco und dem komischen Stadion und der Anreise an den Yosemite
Nationalpark und dem ersten Abend am Tunnel View sowie dann dem ersten Tag erzählt hat.
Das waren schon genug Themen und wenn ich dann auf die Aufnahmeuhr schaue und
es ist schon eine Stunde verstrichen, denke ich mir halt, teile ich so einen,
Reisebericht doch lieber auf und mache da irgendwie zwei Episoden aus einer Reise.
Ich habe ja auch schon mal drei Episoden aus einer Reise geschafft,
letztes Jahr im Sommer mit London, Cornwall und Oxford.
Ja, und ich habe meine Lesebrille auf, wollte ich euch schon mal sagen,
vorab, nicht, dass ich nachher wieder Geräusche mache.
Ja so und deswegen springe ich jetzt einfach in medias res.
Und wir sind angekommen am Sonntag im Yosemite-Nationalpark.
Das ist der 17. August übrigens.
Und an dem Tag wollten wir alles ein bisschen ruhiger machen.
So richtig ruhig geht natürlich auch nicht.
Wenn man im Yosemite-Nationalpark ist, dann will man was erleben,
will man irgendwie eine schöne Zeit verbringen.
Aber wir haben auch sehr viel gechillt. Und das eigentliche Ziel war Tenaya
Lake, ein großer See, eher im Osten des Nationalparks und eben nicht im Yosemite Valley.
Und meistens, wenn man vom Yosemite Nationalpark spricht, viele Leute meinen
dann, dass Yosemite Valley, das ist halt irgendwie so ein Tal,
da ist der Half-Dome, da ist El Capitan, da ist der Yosemite-Wasserfall,
Upper Fall, Lower Fall, man hat es nicht gesehen.
Da gehen viele Wanderwege los, unter anderem der Four Mile Trail,
den wir am Samstag gemacht haben und auch der Misty Trail, den wir diesmal nicht
gemacht haben, aber gesehen haben und ja, alles Mögliche. Und geht da ab.
Was da übrigens auch ist, ist ein guter Spot, um ein bestimmtes Foto zu machen
und auf der Suche nach diesem Foto,
das ist quasi ein bisschen der rote
Faden für diese Episode und auch das Episodenbild, denn es geht darum,
den Half Dome im abendlichen Alpenglün mit einer Reflektion auf dem Mercy River
oder auf irgendeiner Wasseroberfläche zu fotografieren.
Das ist mir vor zehn Jahren geglückt und Jeremy auch, mein Kollege, der dabei war.
Und wir haben diesen Spot wieder gesucht und das fing am Sonntagabend an,
glaube ich, dass wir angefangen haben, diesen Spot zu suchen.
Vielleicht haben wir auch schon, weiß ich nicht. Also vor anderthalb Jahren
habe ich diesen Spot gesucht. Mit Jens zusammen war ich da ja dort.
Und wir haben ihn halt nicht gefunden.
Das ist dann immer, wenn dann das Abendglühen kommt. Ach ja, stimmt.
Reflexionen. Wo war denn noch dieser Spot?
Und den haben wir vor anderthalb Jahren irgendwie nicht gefunden.
Genau. Freut euch also auf wieder ganz viele Haftum-Erwähnungen.
Aber wie gesagt, an diesem Tag, an diesem Sonntag, der so ein bisschen geprägt
war von der Enttäuschung, dass wir auch am Montag nicht auf den Haftturm rauf durften.
Die Informationen kamen ja am Samstagabend.
Auch so ein bisschen Erleichterung, ehrlich gesagt, weil der Samstag doch sehr anstrengend war.
Vormaltrail hoch in relativ kurzer Zeit, also irgendwie zweieinhalb,
drei, vier Stunden, weiß ich nicht, nee, unter vier Stunden,
diese tausend Höhenmeter hoch gestiefelt und dann abends nochmal wieder hin
und dazwischen durch noch Taft Point.
Und ja, also es war schon ein anstrengender Tag, der Samstag.
Deswegen Sonntag so ein bisschen chillen.
Aber nicht nur. So, und der erste Stopp war auf dem Tioga Pass,
Tioga Road, Richtung Tioga Pass.
Das ist so ein bisschen nördlich von dem Valley und höher übrigens, also deutlich höher.
Das Tioga Road ist im Winter auch gesperrt, Kann man also auch nur in den Sommermonaten
durchfahren, weil da einfach zu viel Schnee ist.
So eine sehr lange Straße und die zu räumen ist irgendwie, also das ist ein bisschen schwierig.
So und die ersten vielen Meilen auf dieser Straße sind so ein bisschen eintönig langweilig.
Tatsächlich hatte Jeremy eine App vorhanden.
Die so GPS-gesteuert einem sagt, was dort, wo man gerade ist und in der Richtung,
in der man gerade fährt, so zu sehen ist.
Und wenn man da so, also man fährt halt, wenn man von Westen reinfährt ins Yosemite-Tal,
gleich irgendwie links hoch Richtung
San Francisco und biegt dann nochmal rechts ab auf die Tioga Road.
Da ist dann gleich so ein bisschen was zu sehen, da komme ich dann später zu.
Und dann erstmal lange nix. Und diese App hat dann auch gesagt,
jetzt ist erstmal lange nichts zu sehen und ich erzähle euch erstmal ein bisschen
was Allgemeines zum Yosemite-Teil und der Geschichte.
Also wie da früher die Ureinwohner gewohnt haben, die dann im 19.
Jahrhundert erst von den amerikanischen Einwandern vertrieben worden sind.
Tatsächlich sind die männlichen Ureinwohner, tatsächlich hat der Sprecher auch
öfter mal Indianer gesagt, Indiens, was also auf Englisch noch alberner klingt als auf Deutsch.
Aber Indiens, also Indianer klingt ja nicht nach Menschen, die in Indien wohnen,
aber Indiens klingt halt nach Menschen, die in Indien wohnen.
Also es ist ja mittlerweile bekannt, dass Kolumbus dort nicht den Seeweg nach
Indien gefunden hat, sondern auf einen Kontinent gestoßen ist,
wo aber allerdings schon Menschen waren.
Und das ist immer ganz lustig, wenn dann die Eroberer und Einwanderer immer
sagen, wir waren die Ersten, die hier waren.
Und dann aber rauskommt, Yosemite Valley haben schon seit 5000 Jahren oder so Menschen gelebt.
Die Männlichen sind dann von den ja das ist die spanische Armee oder so es waren
natürlich keine Spanier sondern es waren Amerikaner aber im Wesentlichen.
Mexikaner die da angeheuert worden sind um für die Amerikaner dort zu kämpfen
und die haben dann die männlichen Ureinwohner alle niedergemetzelt und die Frauen
sind irgendwie verschleppt worden, also das ist eine ganz furchtbare Geschichte
die wir uns dann da angehört haben und das war auch,
Teilweise reflektiert in diesem Reiseführer, aber auch eben nicht ganz,
vor allem in der Sprache nicht so richtig.
Egal, zumindest kommt man irgendwann auf dieser Straße an den Olmsted Point.
Und ich würde total gerne nochmal die entsprechende Einschlafen-Podcast-Episode
von 2015 mir anhören, wo ich zum ersten Mal dort war.
Werde ich, glaube ich, im Nachgang nochmal machen. Habe ich jetzt vorher gar
nicht gemacht. Ich weiß also gar nicht mehr so ganz genau, was ich vor zehn
Jahren darüber erzählt habe, dort zu sein.
Aber ich habe mir den Punkt markiert, weil ich das so schön fand.
Und deswegen haben wir auch jetzt wieder dort angehalten. Da ist so ein Parkplatz,
ganz normaler Aussichtspunkt-Parkplatz.
Und die meisten Leute halten dort an, gehen so ein bisschen von dem Parkplatz weg.
Also wenn man dort Richtung Tal geht, dann ist da so eine kleine Felsenformation
mit so einer einsamen kleinen Kiefer, Krüppelkiefer da drauf.
Und da kann man ein tolles Bild machen. Und im Hintergrund, ganz weit entfernt,
sieht man den Half-Dome, überraschenderweise.
Was auch sonst. Also, naja, das ist halt einer der prominentesten Berge dort.
Und der ist halt wirklich auch schön anzusehen. Und den sieht man da.
Und das war ein schöner Punkt.
Aber wenn man dann Richtung Norden geht, also weg vom Tal, den Hügel hoch.
Dann hat man einen noch viel besseren Blick, nicht nur auf den Hafdom,
sondern auch auf die Berge dahinter und quasi auf die andere Seite von diesem
Hügel, wo dann eben dann erst ein kleiner See ist, von dem ich gerade nicht mehr weiß, wie er heißt.
Wie hieß denn der See noch? Vielleicht sollte ich mir mal irgendwie die Karte
offen lassen und nicht immer wieder rauszoomen, reinzoomen.
Wo ist denn hier Yosemite? Da ist die Straße, Tenaya Lake, Olmstead Point und
zwischen Tenaya Lake und Olmstead Point ist noch ein See.
Der hat keinen Namen, zumindest nicht auf Google Maps. Naja,
irgendein kleiner See ist da noch, wird sicherlich auch einen Namen haben. Den kann man sehen.
Und das ist halt total schön, weil da sind ganz wenige Menschen.
Da in dem Parkplatz war es jetzt auch nicht super voll.
Aber also schon durchaus so 20 Leute oder so haben sich da so ein bisschen verteilt.
Und das ist halt nicht leer und da bist du nicht alleine.
Und wenn man dann aber Richtung Norden quasi so ein bisschen auf so eine Hügelkuppe geht.
Der Berg hat jetzt keinen speziellen Namen oder so. Glaube ich nicht. Weiß ich nicht.
Dann kann man halt noch doller in Ruhe gucken und fotografieren.
Und da geht auch das Fotoalbum weiter. Ich habe das mal geteilt.
Und übrigens ein Foto noch hinzugefügt zu dem Fotoalbum von der letzten Episode.
582. Das habt ihr schon gesehen. Ihr habt euch vielleicht gewundert,
warum ich es nicht beschrieben habe.
Das hatte in dem Album noch gefehlt, als ich die Episode aufgenommen habe.
Jetzt habe ich es gefunden und hinzufügt.
Das hat Russell von mir gemacht am Glacier Point.
Da gibt es so einen Felsen, da muss man so ein bisschen über den Geländer klettern.
Da ist ein großes Schild.
Achtung, sehr gefährlich, bitte nicht klettern.
Aber es machen natürlich einige Menschen, unter anderem ich.
Auf diesen Felsen gestellt und Russell hat ein Foto von mir gemacht im Sonnenuntergang,
was mir sehr gut gefällt.
Und ich bin natürlich ein bisschen stolz drauf, dass ich mich da getraut habe,
so mutig da zu stehen und wie ein Eroberer auszusehen, wo wir gerade von Eroberern sprachen.
Genau, das ist da jetzt in dem ersten Fotoalbum drin. Das zweite Fotoalbum, also zu dieser Episode,
findet ihr unter mic.fm, mik.fm schrägstrich ep583 oder eben ep583 Fotos mit f.
Und da könnt ihr dann das erste Bild sehen, wo wir auf dem Olmsted Point stehen.
Jeremy fotografiert den Hafturm, ich fotografiere Jeremy und den Hafturm von hinten sozusagen.
Ja, es ist eine andere Perspektive jetzt. Wir sind ja quasi nordöstlich,
sehr weit östlich vom Hafturm.
Das heißt, man sieht die Nordseite jetzt rechts am Hafturm. Die steile Nordseite
ist jetzt auf der rechten Seite und ist leider im Schatten, weil es halt noch morgens ist.
Dafür hat man halt mal einen anderen Blick auf den Hafturm als aus dem Tal.
Das nächste Bild ist dann quasi Richtung Osten und da sieht man den Tenaya Lake.
Den kleinen See davor sieht man hier glaube ich gar nicht auf diesem Bild.
Ja, und hinter dem Tenaya Lake sieht man so einen kegelförmigen,
kleineren Berg und einen größeren Berg auf der linken Seite und dahinter noch höhere.
Es ist, ja, kleine Kiefern, die da auf dem Olmsted Point Berg sind und die Straße,
die Tioga Road, die sich da durchwindet.
Ein wunderschönes Bild. Ich liebe das einfach. Ich erinnere mich daran,
wie ich dort stand. Es war warm, aber nicht heiß, weil frühmorgens, wie spät war es da?
Naja, fünf vor zehn, also nicht mehr so früh, aber es war halt noch nicht irgendwie
mittags oder nachmittags, wo es dann richtig heiß wird.
Und man steht da oben, es war windstill, es war leider wolkenlos,
deswegen sind die Bilder so ein bisschen, also der Himmel ist so ein bisschen unspektakulär.
Und ich kann mich an die Stimmung erinnern, als wir dort oben waren, das war einfach nur,
wunderschön und wenn ich den Blick so sehe, ich möchte dort wieder hin.
Das nächste Bild ist dann wieder der Half-Dom, diesmal mit meinem,
ich hatte mein Teleobjektiv mit hochgeschleppt,
mit 600 Millimetern kann man da ziemlich nah ran zoomen, also so ein Telesoom,
180 bis 600 Millimeter Und da kommt man halt doch ziemlich nah ran an den Half-Dome.
Wie gesagt, auf der rechten Seite von dem Berg im Schatten ist diese sehr steile Nordwand.
Und jetzt sehen wir den Berg ja quasi von hinten, also nicht vom Yosemite Valley
aus, sondern von der Ostseite.
Und das heißt, man sieht die Wanderer, die einen Permit bekommen haben.
Die ersten gehen tatsächlich hoch. Das Bild ist von wie viel Uhr?
Ja, kurz vor 10. eine Minute vor zehn und man sieht.
Wahrscheinlich die ersten, die hochgehen. Die sind ja schon am Wörnelfall vorbei,
am Nevadafall vorbei, über die Hochebene.
Wenn sie nicht da schon gecampt haben irgendwie, das darf man aber auch erst,
also dort wild campen darf man erst, wenn man recht weit weg ist von dem Trailhead da.
Genau, und man muss ein bisschen ranzoomen, aber quasi in der Mitte von dem
Osthuckel, von der beleuchteten Seite, da sieht man so eine Kette an Ameisen.
Nicht besonders deutlich, aber es ist halt auch wirklich sehr weit weg.
Man kann es vielleicht auf dem Bild davor erkennen, wie, ne,
davor ist ja der Tenaya-Leg, aber davor, da sieht man Jeremy und dahinter den
Half-Dom. Das ist natürlich mit.
Meinem anderen Zoom, also ich hatte das 24 bis 120,
Zoom dabei, das ist meine immer drauf Linse quasi, die ist ganz praktisch und
da hatte ich 49 Millimeter, also ungefähr das, wie das Auge es auch sieht und da ist der,
Haftung schon ziemlich klein und mit 600 Millimeter ist er natürlich größer,
aber trotzdem sind die Menschen darauf noch sehr weit weg, also man kann jetzt nicht die,
Arme und Beine erkennen,
aber man erkennt so ein paar gebückte Gestalten, die da halt wie Ameisen den Berg erklimmen.
Ich war ein bisschen neidisch, als ich das gesehen habe, Weil wir das ja auch
machen wollten, an dem Montag spätestens.
Aber da wussten wir halt schon, dass wir das nicht mehr machen dürfen.
Naja, trotzdem ein schöner Anblick.
Das nächste Bild ist auch mit dem 600 mm ganz nah rangeholt.
Mount Clark, der ist links quasi vom Half Dome.
Und ja, das ist auch ein sehr sehr toller wieso sieht das so komisch aus,
Das sah noch eben viel besser aus.
Und da habe ich das letzte Mal, genau, vor anderthalb Jahren,
habe ich auch Fotos beschrieben und wusste dann nicht genau,
welcher Berg ist denn hier was.
Und da hat mir dann jemand ein Hörer hinterher den Tipp gegeben,
es gibt eine App, die heißt Peak Finder fürs iPhone.
Ich weiß nicht, ob es die auch für Android gibt.
So, mit Peakfinder kann man erstmal sagen, ich bin jetzt gerade hier,
man kann das auch faken, also ich könnte auch nachträglich eingeben,
ich stehe jetzt am Olmsted Point quasi zum Beispiel und,
dann quasi nachschauen, dann gibst du halt so eine.
Gipfelansicht und ja, könnt nachgucken, welcher Berg eigentlich wie heißt.
Das ist eine sehr praktische App, die habe ich dann quasi beim letzten Mal im
Nachhinein benutzt und diesmal hatte ich sie halt dabei und konnte halt gucken,
aha, dieser Berg, der da irgendwie sehr pyramidenartig,
hübsch am Horizont ist, sehr weit weg, das ist der Mount Clark.
Ja, Peakfinder. Vielen Dank nochmal an diejenigen, die mir den Tipp geben,
also mehrere haben mir diese App empfohlen und die habe ich jetzt immer drauf und immer mit dabei.
Manchmal mache ich mir auch einen Screenshot von Peakfinder und kann dann im
Nachhinein nochmal nachschauen, welche Gipfel ich da eigentlich gerade fotografiert habe.
Ja, sehr schön.
Das nächste Bild ist, glaube ich, wenn ich nicht ganz falsch liege, irgendwie.
Ich glaube, das ist der North Storm. Das sind so zwei Granit-Augen.
Aber aus der Perspektive, das sieht irgendwie nicht aus wie ein North Storm.
Das müsste ich nochmal nachgucken, was ich denn da eigentlich gesehen habe.
Zwei Granitkegel direkt nebeneinander. Könnte ein North Storm sein,
aber nee, das sieht anders aus.
Ich weiß es nicht mehr. Hm, müsste ich jetzt mal Peakfinder anmachen und nachgucken.
Ich weiß es nicht, aber, ähm, ja, das sind halt einfach zwei Granitberge.
Ich kann es gar nicht genauer sagen.
Was habe ich denn hier? Wieso geht denn das nicht? Wieso, was ist denn hier?
So, weiter geht's. Auch wieder mit dem Teleobjektiv an den Tenaya Lake ganz
nah ran. Und das ist interessant, weil da sieht man, wie zwischen Wasser und
Berg die Straße sich längs schlängelt.
Also die Dioga Road führt direkt am Tenaya Lake vorbei.
Und wenn ihr mal hier auf diesem Bild, das heißt, wie habe ich es genannt, Tenaya Lake einfach.
Guter Name für ein Bild, wo der Tenaya Lake drauf ist.
Ganz nah ran zooms, da geht ganz hinten geht die Straße wieder in den Wald.
Und rechts geht dann quasi die Strandlinie von dem See weiter und da sieht man
sogar, wenn man sich ein bisschen vorstellt, dass die Auflösung noch höher wäre, sieht man Personen.
Das ist exakt der Strand, wo wir später hingefahren sind.
Also im Hintergrund von uns dieser große Felsen.
Oder ist er das?
Ne, das muss noch weiter durch sein. Weil den Felsen habe ich dann vom Sub aus gesehen.
Hört mir nicht zu. Doch, hört mir zu. Aber lasst euch ablenken.
Ich versuche zu rekonstruieren, wo wir eigentlich gerade waren und was ich denn da fotografiert habe.
Es ist der Tenaya Lake und es ist ein Strand und dort kann man anhalten.
Das erkläre ich dann vielleicht später nochmal. So, noch ein Foto vom,
Hafdom. Auch da kann man vielleicht die Wanderer erkennen, wenn man ganz nah
ran zoomt, die dort rauf gehen.
Aber da muss man schon ganz weit ranzoomen und kann nicht so richtig viel erkennen.
Und dann habe ich noch ein Video. Kann ich das jetzt abspielen?
Wahrscheinlich hat das Ton, das ist auch so ein Schwenk.
Achso, da habe ich versucht, einen Schwenk zu machen. Ich stehe ganz oben da,
Olmsted Point, den Hügel hoch.
Und habe, glaube ich, mein 24 bis 120 mm Objektiv drauf.
Das ist ein Video, was ich mit der Nikon-Kamera gemacht habe.
Und da sieht man jetzt den kleineren See im Vordergrund, obwohl ich den Namen nicht weiß.
Dann kommen die ersten Ausläufer von den Granitfelsen, die dann später überlaufen.
Ja, und dann ganz hinten der Mount Clark, ganz klein in der Ferne.
Schwenk, schwenk, schwenk. Jetzt sehe ich da, aha, das sind die beiden...
Felsnasen, nee, das ist nicht Northstorm, was ich da fotografiert habe.
Aber das ist noch was anderes. Wie heißen die denn?
Vielleicht weiß ich das gar nicht, wie die beiden Felsgranitnasen da heißen. Ja, und dann Halfdorm.
Genau, dahinter sind dann so ein bisschen Wolken. Aber ansonsten ist der Himmel doch komplett klar.
Ach, das war sehr schön da. Wie in der Videoschwenk. So, das nächste Bild zeigt mich fast nackt.
Also wirklich, Herr Bayer.
Nee, ich stehe tatsächlich auf einem Sub, denn Jeremy hat ein aufblasbares Stand-Up-Pedalboard
mitgebracht und hat mir beigebracht, wie man darauf fährt.
Also eigentlich ja nicht schwierig, man stellt sich rauf und paddelt.
Es war erstaunlich einfach, aber er hatte auch ein sehr großes Stand-Up-Pedalboard
und wenn das sehr groß ist, dann ist es auch sehr stabil.
Wir hatten Gegenwind, also wenn wir weg wollten vom Strand, musste man sich
ordentlich anstrengen, hier
sieht man wie ich stehend weg paddele und das war dann doch sehr langsam.
Ich habe eine Badehose an also keine Sorge, falls ihr die Bilder jetzt noch
nicht gesehen habt ich bin nicht wirklich nackt, ich habe eine Badehose an,
und genau einfacher, ich habe es dann später so gemacht, dass ich auf dem Weg raus auf den See,
habe ich mich hingekniet und im Knien konnte ich ein bisschen intensiver paddeln
und schneller paddeln und bin dann schneller geworden und bin ganz bis rüber
auf die andere Seite gekommen und als ich mich dann umgedreht hatte,
hatte ich diesen Blick auf diesen Kegelberg,
und das sah richtig toll aus,
den ich von oben fotografiert hatte.
Auf dem nächsten Bild sieht man Jeremy, der kann das viel besser als ich,
Stand-Up Padding, der macht das ja auch öfter und ist ein bisschen weiter draußen.
Ach, herrlich, das Wasser glitzert, alles sieht toll aus.
Das nächste Bild, da haben wir dann nochmal angehalten auf dem Weg raus,
quasi als wir dann zurückgefahren sind.
Da war dann noch ein Parkplatz und das war quasi der Blick, den ich hatte,
als ich mit dem Stand-Up Paddleboard komplett rübergefahren bin auf die andere Seite.
Und ja, genau also vom See aus hatte ich dann so ungefähr diesen Blick mit diesem
wunderschönen Granitkegel und dahinter noch die höheren Berge und ich, ach ich sag's euch,
ein absoluter Traum Tenaya Lake, wir waren da bestimmt zwei Stunden oder so,
nicht weil wir die ganze Zeit gepaddelt sind, sondern wir haben einfach einen
Tag am Strand so verbracht,
könntest nachgucken wie lange wir da waren, weil da steht ja eine Uhrzeit an
dem Bild 13.22 Uhr sind wir da wieder weggefahren also um 10 sind wir am Olmsted
Point weiter da war vielleicht halb elf oder so da ja,
drei Stunden waren wir am Tenaya Lake,
herrlich also man kann da auch den ganzen Tag verbringen wir haben auch andere
Leute gesehen, die hatten da irgendwie einen Grill mitgebracht und haben da
richtig den Tag am Strand verbracht sozusagen das nächste Bild ist nochmal das
gleiche nur im Querformat und ein bisschen näher dran,
Ein bisschen eher der Blick, den ich hatte, als ich auf dem Stinterpedalboard stand.
Ja, da sind wir zurückgefahren. Tioga Road zurück Richtung Yosemite Valley sozusagen, nach Westen.
Und kurz bevor es dann linksrum Richtung Valley gibt, kommt ein unaussprechlicher Wald.
Also er heißt Tuolumni, glaube ich. Toalumny Grove.
Sehr schwierig auszusprechen. Ich habe das geübt. T-O-U-L-U-M-N-E Toalumny wird
es, glaube ich, ausgesprochen.
Toalumny Grove. Da gibt es Sequoias. Nicht so viele wie im Mariposa Grove oder
im Sequoia National Park.
Allerdings auch die Breiten. Also nicht die etwas schmaleren,
sag ich mal, sehr hohen 90, 100 Meter hohen Mammutbäume, die ja im Muirwood,
nördlich von San Francisco zu sehen sind.
Aber auch eine Art von Sequoia, nämlich die etwas niedrigeren,
die werden nur 60, 70 Meter hoch, dafür sind sie aber deutlich breiter.
Also das sind einfach wahnsinnig umfangreiche Bäume. Davon stehen da ein paar, nicht so viele.
Ist ein schöner Spaziergang, Oben ist ein Parkplatz und dann geht man eine Meile ungefähr bergab.
Das weiß man schon. Man muss hinterher wieder bergauf.
Und das ist aber sehr gut ausgebaut. Also ein breiter Weg, größtenteils asphaltiert.
Und unten ist dann so ein Waldweg, wo man dann 5, 6, 7 solche Sequoias sieht.
Die sind beeindruckend. Und wenn man daran hochfotografiert,
wie auf dem nächsten Bild, hat man eine merkwürdige Perspektive.
Aber es ist halt sehr viel sehr dicker Stamm.
Und oben sind dann diese federartigen Stamm.
Ja, Nadeln. Sehr schön. So, und dann ging die Suche los nach dem Spot.
Wo kann man denn hier gute Reflektionen fotografieren?
Als erstes standen Jeremy und ich auf der Wiese beim El Capitan.
Die heißen auch El Capitan Meadows.
Und das war erstaunlich voll.
Also, dass wir da mal einen Spot gefunden haben, wo nicht alles voller Menschen
war. Also wenn man ein bisschen ranzugt, sieht man im Hintergrund doch sehr, sehr viele Menschen.
Ich habe nichts gegen Menschen, aber dieses Wochenende im Yosemite Nationalpark
war außergewöhnlich busy.
Also voll, sehr viele Besucher. Die Parkplätze waren größtenteils überfüllt.
Und man kann da nicht entspannt irgendwo rumhängen, das ist einfach sehr voll, egal.
So, Richtung Ausgang nach Westen ist ein kurzer Spot, wo man anhalten kann,
das ist quasi gegenüber vom Bridal Veil Fall,
da haben wir eine schöne Reflexion gefunden, also es war dann schon so gegen
Abend, wie viel Uhr ist es denn da, aber natürlich nicht vom Half-Dorm,
sondern von den Three Sisters.
In diesem Fall halb sieben und ein schöner, ruhiger Fluss mit Ästen,
die auch hübsche Reflektionen haben.
Mag ich total gerne. Das nächste Bild ist dann nur die Reflektion.
Da habe ich dann die Kamera so hingestellt, dass man den eigentlichen Berg nicht sieht.
Das ist aber der Bridal Valley Fall, den ihr dort seht. Es ist ein bisschen Wasser drin.
Wasser in Wasser gespiegelt. Das ist eine sehr gute Idee, Tobi. Aber ich mag das Bild.
Ja. Ich sehe gerade, die sind alle nicht bearbeitet.
Oder die Bearbeitungen sind irgendwie nicht richtig synchronisiert.
Da muss ich mich immer drum kümmern, dass das auch alles gerade gezuppelt ist
und ein bisschen Hübsches.
Ein bisschen Clarity reindrehen hier.
Die Haze. Aber nicht zu viel. Ja, so ungefähr. Na, so viel bearbeite ich immer
gar nicht bei Landschaftsbildern. Aber ein bisschen kann man ja mal machen. So.
Das nächste Bild zeigt uns, wie
wir auf dieser Suche sind, nach dieser Reflexion. Jeremy steht im Wasser.
Sein Stativ steht vor ihm.
Also bis zu den Waden steht er im Wasser und vor ihm steht sein Stativ.
Die Kamera hängt nach unten am Stativ, sodass die Linse möglichst dicht am Wasser ist.
Und er versucht, den Half-Dorm zu fotografieren. Wir haben die Stelle gefunden.
Also Jeremy wusste noch, wo dieser Spot ist, wo man den Half-Dorm,
im Wasser reflektiert fotografieren kann. Und leider geht das nicht mehr,
denn dort sind Bäume gewachsen.
Also wie gesagt, ich war vor zehn Jahren dort, habe ein Foto gemacht und Jeremy
war vor noch längerer Zeit dort.
Und das geht jetzt halt nicht mehr, weil da jetzt Bäume im Weg stehen und die
Reflexion blockiert wird.
Also der Blick auf den Berg wird jetzt neuerdings blockiert und geht halt nicht mehr.
Deswegen funktioniert das nicht. Wir sind dann weitergegangen.
Da ist dann die Brücke schon, die über den Fluss rüberführt Richtung Mirror Lake, glaube ich.
Da war dann das Altenblühen im vollen Gange.
Wir haben kurz überlegt, ob wir Wasser hochschleppen und auf der Straße oder
auf dem Bürgersteig dort auskippen, um dann die Reflexion von dem Berg auf den
Bürgersteig zu haben. Aber man sieht den Berg, also den Hafturm auch nicht ganz.
Deswegen, nee, das haben wir dann doch nicht gemacht.
Stattdessen haben wir zwei Wanderer getroffen. Er hieß Peter, sie habe ich vergessen.
Also nicht sie habe ich vergessen, sondern ihren Namen habe ich vergessen.
Und die kamen vorbei und wir haben sie gefragt, hey, wollt ihr irgendwie modeln?
Ich weiß gar nicht, warum. Jeremy hat sie gefragt.
Und ja, hier Silhouette vor dem Sonnenbergang. Ich finde, es ist ein wirklich schönes Bild geworden.
Man sieht im Hintergrund in Scharf den Hafturm, wo die Spitze gerade in Orange
quasi das Alpenglühen hat.
Und im Vordergrund leider unscharf dann, wie zwei Gesichter sich küssen.
Die Nasen berühren sich schon, zumindest die Silhouetten der Nasen.
Und die Münder bewegen sich ganz nah auf die Nase.
Es ist ein sehr romantisches Bild. und sieht seinen Rucksack.
Sie hat auch einen Rucksack auf. Die beiden waren nämlich am Wandern.
Die hatten nämlich Erlaubnisse bekommen für am Montag dort zum Haft, um hochzuwandern.
Und die wollten jetzt schon mal irgendwie die ersten paar Schritte gehen.
Ich glaube, sie hatten auf dem
Zeltplatz unten hatten sie noch eine Erlaubnis, dort zu zelten oder so.
Also die wollten jetzt nicht schon bei Vernalfall hoch oder so.
Dafür war es zu spät, denn das wurde ja schon dunkel. die Sonde war fast untergegangen
wie man sieht 20 vor 8 genau ähm.
Und das war es mit dem Sonntag. Also sollte ein ruhiger Tag werden.
Tatsächlich haben wir sehr viel gemacht mit Olmsted Point und dann Tenaya Lake
und dann Tuolumne Grove und dann die Suche nach dem Reflektionsspot,
wo wir tatsächlich noch zweimal, ich glaube, wir sind zweimal den ganzen Loop gefahren, also Valley.
Unten im Yosemite Valley gibt es ja südlich vom Mercy River eine Straße,
die man nur nach Osten fahren kann, Also quasi nach rechts, so zum Ende des
Valleys, wo man nicht mehr weiterkommt.
Und dann fährt man über den See rüber und fährt auf der Nordseite,
über den Fluss, über den Mercy River rüber.
Und auf der Nordseite vom Fluss geht es dann wieder nach Westen,
Richtung Ausgang vom Valley.
Ganz hinten ist das Yosemite Village.
Und da ist das Avani, ein ganz bekanntes Hotel und Restaurant und das Cork Village
und ein Zeltplatz und sowas alles.
Ja, und das nennt man den Loop, wenn man irgendwie, also man kann halt nicht
auf der Straße umdrehen und zurückfahren, sondern man muss irgendwo über den Fluss rüber.
Es gibt da zwei oder drei Überfahrten und am Ende ist es auch nicht ganz rund.
Also das ist nicht nur der Loop, sondern eben noch ein Abstecher eben zum Cork Village und sowas.
Ja, aber so im Wesentlichen ist es ein Loop und den sind wir glaube ich zweimal
gefahren, um den richtigen Reflexionsspot zu finden am Ende haben wir nochmal
in der Nähe vom Yosemite Village ist auch das ein Hotel, das heißt Yosemite Lodge glaube ich.
Weiß ich jetzt gerade gar nicht. Und dort,
gibt es einen, nee im Village waren wir, genau, im Yosemite Village waren wir in einem Café.
Das kannte ich vorher auch noch gar nicht. Da habe ich vorher noch nicht gegessen.
Da gibt es ganz gutes Essen. Das ist nämlich auch das einzige Restaurant,
das nicht von einer Kette betrieben wird. Alle anderen gehören irgendwie den gleichen Typen.
Und und dieses eine ist quasi unabhängig und das heißt Degnans,
Degnans Deli und bei Degnans Deli gibt es auch einen Kaffee.
Da gibt es richtig guten Kaffee, das ist quasi der einzige Ort im ganzen Yosemite
Valley, wo es richtig guten Kaffee gibt es gibt auch einen Starbucks, das ist beim Yosemite,
die Lodge Food Court, da gibt es einen Starbucks,
aber so richtig guten Kaffee gibt es halt wirklich nur bei Degnans.
Wusste ich vorher nicht. So, und dann habe ich mich mit dem Barista bei Degnans unterhalten,
habe mir noch einen Kaffee gekauft, es war zwar abends, aber irgendwie war ich
so, ja, ich brauche jetzt noch einen Kaffee, auf die Enttäuschung,
dass es nicht auf den Hafturm rauf geht und um den schönen Tag trotzdem irgendwie noch gut zu beenden.
Und habe ihm davon erzählt, von unseren Plänen, von der nicht erteilten Erlaubnis,
und dann sagte er, ja, das ist schade aber warum macht ihr dann nicht Northstorm?
So, der Northstorm ist ein total unspektakulärer Berggipfel nördlich vom Hauptturm
deswegen heißt er Northstorm, nehme ich an.
Und das, ja, man sieht den halt immer, man sieht den vom,
man sieht den vom,
Vom Glacier Point aus, wenn ihr nochmal auf das Fotoalbum vorher geht sozusagen
und dann zum Bild vom Glacier Point geht,
welches denn mal am besten, das heißt,
wie heißt es denn,
Half Dome in all its beauty heißt das Bild.
Und da seht ihr quasi links vom Hafturm seht ihr den Nordstrom.
Wo so ein bisschen Wald noch am Hang irgendwie zu erkennen ist und ja,
der ist quasi da auf der nördlichen Seite von diesem Tal,
nördlich vom Hafturm und ja, da habe ich nie drüber nachgedacht,
dass man da ja auch hinwandern könnte und der,
freundliche Mitarbeiter der Barista in dem Café bei Decknens,
meinte dann so, dass er diese Wanderung eigentlich viel toller findet. Dass er,
Half-Dome auch schon öfter mal gemacht hat, aber North-Dome viel besser findet.
Erstens ist es nicht ganz so anstrengend. Es sind nur 8 Meilen statt irgendwie
16 Roundtrip oder so und auch nicht so viele Höhenmeter, weil die Wanderung
fängt am Tioga, auf der Tioga Road an.
Da gibt es einen Parkplatz, der heißt Porcupine Creek und wenn man da parkt,
dann ist da der Trailhead zum North-Dome und hat er uns empfohlen, macht doch einfach das.
Am Sonntagabend. Wir hatten nur noch den Montag und wir hatten noch keinen konkreten
Plan, was wir am Montag eigentlich machen und dachten dann, naja,
wenn der Barista sagt, mach doch einfach das, dann machen wir das halt.
Also er hat uns auch gesagt, die ersten paar Meilen sind eher bergab tatsächlich,
weil die Tioga Road höher ist als der North Storm und gehen im Wesentlichen
durch den Wald, da kann man nicht so viel sehen.
Aber dann wird es halt spektakulär, weil man ist dann eben, ja.
Der Nachteil auf den Hafdorm zu klettern ist, dass man den Hafdorm zwar sieht,
aber halt wirklich nur das, was unter den Füßen ist und die Form vom Hafdorm
eher nicht, weil man ja auf dem Hafdorm ist.
Wenn man aber auf dem Nordstrom ist, dann ist man so nah dran,
wie es nur irgendwie geht, an
dieser Nordseite vom Hafdorm, also dieser wirklichen spektakulären Seite.
Und man hat einen viel besseren Blick auf den Hafdorm vom Nordstrom auf,
natürlich, weil man auf dem Hafdorm gar nicht drauf gucken kann.
Das ist so ein bisschen wie, wenn man in einer Stadt wohnt, in einer Straße,
wo links sind hübsche Häuser, rechts sind nicht so hübsche Häuser.
Wo will man wohnen? Natürlich rechts in den nicht so hübschen Häusern,
damit wenn man rausguckt, dass man dann die hübschen Häuser sieht.
Weil wenn man in dem Haus drin ist, sieht man gar nicht, ob es hübsch ist.
Na klar, wenn man nach Hause kommt, sieht man das.
Aber ich fand immer, wenn ich in Hamburg irgendwie Wohnungen besichtigt habe
und gesucht habe, fand ich immer interessanter, wie sieht denn die gegenüberliegende
Straßenseite aus. soll.
Auf die schaut man, wenn man in seiner Wohnung ist. Naja.
Das nächste Bild ist ein kleines Streifenhörnchen, was da auf einem toten Baumstamm
sitzt und quasi gepost hat, um uns zu beeindrucken.
Sehr niedlich. Also der Weg dorthin war schon schön.
Man musste ein bisschen über Baumstämme balancieren, aber nicht zu sehr.
Das ist morgens um 10 sind wir quasi losgelaufen da durch den Wald und irgendwann
kam man dann zu den ersten Aussichtspunkten da sieht man dann gegenüber die
Three Sisters und muss dann noch eine ganze Weile nach,
Osten wandern auch wieder ein schönes Bild wie Jeremy auf diesem Aussichtspunkt
steht und ins Tal schaut genau das nächste Bild das heißt Half Dome with Red Peak,
Grey Peak da habe ich mich vertippt,
und.
Ne funktioniert nicht ich kann es gerade nicht richtig bearbeiten also das ist
unser erster Blick auf den Half Dome man sieht quasi man schaut direkt auf die
Nordseite die halt komplett im Schatten ist,
Man kann die Wanderer nicht sehen, die da hochstiefeln, weil man eben nicht,
also da müsste man noch viel weiter
nach links, also zum Umstead Point sozusagen, da waren wir dann nicht.
Und im Vordergrund von diesem Bild aus sieht man den North Storm.
Also der North Storm, ich bin noch nicht auf dem North Storm,
der North Storm ist noch weiter unten, man muss noch quasi durch dieses Waldstück runter wandern.
Also ich spreche jetzt immer noch von diesem Half Dome with Red Peak Bild,
wo links im Bild ist eine Kiefer, man sieht so die Kiefernnadeln im Vordergrund.
Dann ist da ein Waldstück mit lauter Kiefern, in dem ich demnächst dann übrigens zelten werde.
Naja, demnächst ist gut. Das ist tatsächlich genau der Ort.
Ich habe ja vom Glacier Point aus Nachtfotos gemacht vom Half Dome.
Und da sieht man links vom Haftdome, in den Bergen sieht man Lichter.
Und das waren Leute, die in diesem Waldstück dort kampiert haben.
Davon haben wir auch welche gesehen auf dieser Wanderung am Montag.
Also es war ja Samstagabend, haben wir diese Nachtbilder gemacht.
Und am Montagabend waren dann andere Wanderer dort, die auch da gerade ihre
Zelte aufgeschlagen haben.
Das muss richtig toll sein. Ich war sehr neidisch.
Dort zu kampieren muss unglaublich sein. denn.
Wenn man dort aufwacht und quasi im Morgengrau bei Sonnenaufgang den Haft umsehen kann,
da muss er ja auch irgendwie glühen, aber von der anderen Seite sozusagen und
vielleicht ist dann ja, wenn man im Hochsommer da ist, auch die Nordseite beleuchtet.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie das aussieht. Also das wäre ein Blick,
den habe ich noch nie gesehen, so früh morgens.
Und natürlich auch abends, also wenn man dort kampiert, dann ist man ja abends
und morgens da. hat man dann dieses Alpenblühen aus nächster Nähe.
Man kann dann nicht mehr zurück zur Straße wandern nach dem Alpenblühen,
weil dann ist es halt dunkel und da will man nicht durch diesen Wald stiefen.
Das sind halt doch irgendwie gute vier Meilen oder fünf Meilen oder so,
die man da läuft durch den Wald und das will man nicht im Dunkeln machen.
Das kann man natürlich mit Stirnlampe auch machen, aber zu empfehlen ist es eigentlich nicht.
Ich habe mir jetzt eine Hängematte gekauft, weil
ich bin einfach nicht so der Typ fürs Zelten aber zu einer anderen Gegebenheit
haben wir auch abends in der Wand vom El Capitan Taschenlampen gesehen und es
gibt halt Kletterer die die Wand vom El Capitan hochklettern,
so wie Captain Kirk das in Episode 5, also im fünften Star Trek Film.
Der fängt ja damit an, dass Captain Kirk dort hochklettert.
Wunderbare Bilder aus dem Yosemite Nationalpark und dann kommt Spock mit so
einem Jetpack und fragt Captain Kirk, warum kletterst du denn hier hoch?
Wenn du hoch willst, kannst du da ein Jetpack nehmen, so ungefähr.
Ja, warum kletterst du auf den Berg? Weil er da ist.
Und Und ja, ich möchte dort, genau, da habe ich da die Lichter gesehen in der
Elgkapitanwand und habe mich gewundert, wie campen die denn da?
Und da sagte ich mir, ja, natürlich in der Hängematte. Da sind ja Ringe eingeschlagen
in die Wände und an diesen Ringen kann man sich eine Hängematte aufspannen und
dann liegt man halt in der Hängematte quasi an dieser Wand, kann ja nicht runterfallen,
kann ja nicht rausfallen.
Das sind so Hängematten die man oben mit einem Reißverschluss zumachen kann.
Und also auch gegen Mücken kann man die zumachen so eine habe ich mir gekauft,
die ist jetzt schon hier einen Tarp habe ich mir auch gekauft das ist quasi nur ein Zeltdach,
und damit werde ich irgendwann in genau diesen Bäumen, die ich hier gerade sehe,
auf diesem wunderbaren Bild wo der Grey Peak im Hintergrund ist,
Ja, man kann jetzt leider die Farben nicht so richtig erkennen auf diesem Bild.
Aber links vom Half-Dorm sieht man hier drei prägnante Gipfel.
Einer ganz dicht dran, das ist der Red Peak, glaube ich.
Dann der nächste, so ein bisschen länger gezogen, ist der Grey Peak.
Und dann kommt Mount Clark.
Zusammen nennt man die alle die Clark Range im Hintergrund.
Ja, Selfie muss natürlich sein. Schön mit Sunflare.
Und Jeremy und ich sehen glücklich aus, weil wir glücklich sind.
Jeremy ist in der Nähe vom Yosemite Nationalpark aufgewachsen,
hat aber diese Wanderung noch nie gemacht und er war genauso beeindruckt wie
ich von dieser Wanderung. Da ist wirklich eine tolle Wanderung.
Jemand hat ein Peace-Zeichen aus Pinecones und Stöcken gebastelt.
Muss natürlich auch fotografiert werden.
Ja, und das nächste Bild ist eine kleine Felsformation auf dem North Storm,
wo wir unsere Mittagspause gemacht haben.
Das musste ich festhalten, also ohne Mittagspausen.
Equipment, mit das um halb eins, weil das ist einfach unglaublich,
auf dem North Storm zu sitzen.
Man schaut halt durchs Tal auf die Three Sisters hinten.
Taft Point sieht man, man sieht den Glacier Point, also nicht auf diesem Bild, aber...
Man sieht ihn. Ich habe es jetzt so gar nicht fotografiert. Also ich habe es
sicher nicht fotografiert, aber ist glaube ich nicht mit dem Album drin.
Ja, unglaublich damit das Pause zu machen. Und wenn man vom North Storm aus
auf den Half Dorm guckt, welche Brennweite habe ich hier?
Hat das mit dem iPhone gemacht? Wieso habe ich denn ein iPhone-Foto hier? Interessant.
Ziemlich viel Granit. Keine Ahnung. Also man kann überhaupt nicht aufhören,
den Haft zum Dome zu fotografieren, weil das einfach wahnsinnig toll aussieht.
Wahrscheinlich wollte ich einfach ein Weitweckerbild machen,
hatte die Weitweckerlinse nicht drauf. Ich weiß das nicht.
Nächstes Bild ist dann wieder Tele. Das ist der,
Taft Point, glaube ich, den wir dort drüben sehen.
Ja, das müsste Tough Point sein.
Ich weiß nicht, wie diese eine Nase heißt. Da ist so eine sehr prägnante,
sehr steile Wand auf diesem Bild.
Da habe ich versucht herauszufinden, wie die heißt. Auch mit Peakfinder ist mir das nicht gelungen.
Ich habe verschiedene Kandidaten gefunden, was es sein könnte.
Some Nose of Sentinel Rock habe ich es genannt.
Sentinel Rock ist noch viel weiter hinten. Also es ist nicht Sentinel Rock,
aber es ist irgendwo davor.
Ja, das nächste Bild heißt Hach, weil es einfach nur,
das ist Hach, also diese Half Dome und dann links davon diese wahnsinnig beeindruckenden Granitfelsen,
die teilweise ganz knubbelig rund aussehen, aber dann doch wieder so Spitzen haben.
Da links im Bild sind die beiden Spitzen, die ich auch vom Olmsted Point aus
fotografiert hatte, von denen ich nicht genau weiß, wie sie heißen die aber
irgendwie echt prägnant und toll aussehen und man kann richtig weit gucken.
Ja, Blümchen. Manchmal muss ich Blümchen fotografieren, wenn da welche sind.
So, und dann habe ich wieder einen Zeitraffer probiert.
Wieder mit dem iPhone, diesmal ist es nicht so doll gewackelt und diesmal hat
auch niemand eine Kamera ins Bild gehalten.
Ich wollte fotografieren, wie die Sonne rumkommt am Nachmittag.
Das fängt um 14.12 Uhr an, die Aufnahme.
Das war natürlich noch zu früh, bis die Nordseite komplett beleuchtet ist.
Dauert es halt einfach eine Weile. Aber die Sonne wandert rum und es wird immer
mehr von der Haft um Nordseite beleuchtet, während dieser Zeitrafferaufnahme.
Und die Kiefer rechts zappelt ein bisschen rum.
Das ist der Wind da oben. Ja, sehr schön.
Nächstes Bild ist wieder Clark Range mit Red Peak. Hier kann man die Farben
sehr gut erkennen. Also rechts im Bild ist die noch nicht beleuchtete Nordseite vom Hafdorm.
Und dann Red Peak ist tatsächlich ein bisschen rötig, Grey Peak ist sehr grau.
Und dann Mount Clark ist diese merkwürdige Pyramidenart. Das ist irgendwie so aufgeschachtelt.
Komische, wie eine Buchseite, weiß ich nicht. Schräges Ding,
Mount Clark. Finde ich richtig gut.
Auf dem Rückweg auf dieser Wanderung kann man noch einen Abstecher machen und
tatsächlich heißt dieser Bogen, den man da sieht, Indian Arch.
Hat, wie gesagt, nichts mit Indien zu tun.
Aber tja, weiß nicht, warum das so heißt.
Viele Sachen, also das Avani und Hetchi und Tuolumni, das sind alles tatsächlich
die Worte, die dort die Ureinwohner denen gegeben haben, die,
dort seit 5000 Jahren gelebt habe und die Sachen so genannt haben.
Tenaya ist glaube ich auch der Name eines der Häuptlinge oder seiner Töchter,
ich weiß es nicht. Tenaya Lake.
Warum das jetzt Indian Arch heißen muss, weiß ich nicht. Aber da kann man halt
einen kleinen Abstecher machen. Das sind wirklich nur ein paar hundert Meter.
Sollte man unbedingt machen. Also wenn ihr die North Storm Wanderung macht,
da ist dann irgendwo ein Schild, hier geht es links zum Indian Arch und da unbedingt
einmal drum herum gehen,
weil da kann man hochklettern und dann durch diesen Bogen kann man den Hafturm fotografieren.
Wir hatten leider keinen langen Selfiestab oder so etwas und keine Drohne natürlich,
weil das dort verboten ist.
Dann hätte man das so framen können, dass der Hafturm quasi direkt in diesem Bogenloch ist.
So musste ich halt sehr nah ran und man sieht den Hafturm im Hintergrund und
Bäume davor und dann den Bogen.
Aber naja, es ist geframed, aber nicht so schön geframed, wie ich es gerne hätte.
Das nächste Bild ist eins meiner absoluten Lieblingsbilder. Das ist ein bisschen albern.
Wir haben meine Kamera quasi da zu dem Bogen gelegt und auf Dauerauflöse gestellt.
Und ich zeige quasi, man sieht uns von hinten, Jeremy links, ich rechts.
Seine Kamera lässt sich in der Hand, meine Kamera macht ja gerade dieses Foto
und ich zeige irgendwie in die Ferne und Jeremy sagt in dem Moment noch so,
warum zeigst du uns nichts? Und ich so, ja, nee, das ist nur fürs Foto.
Man sieht, wie dreckig unsere Beine sind. Es war sehr staubig,
es hat da lange nicht geregnet.
Und,
Ja, also es ist eine Erinnerung für mich.
Tatsächlich, da wo ich hingezeigt habe, war jetzt nichts Besonderes.
Aber so standen wir halt die ganze Zeit auf diese Wanderung und haben uns Dinge
gezeigt und haben die Aussicht genossen. Es ist unwahrscheinlich toll, dort oben zu sein.
Genau, auf dem Weg zurück habe ich mal wieder so ein klassisches Waldbild versucht.
So viele Baumstämme, einige davon angekokelt. gekokelt.
Waldbrände sind ja ganz normal. Die gehören da zu.
Wenn sie aus dem Rune laufen und zu stark werden, dann ist das natürlich nicht so schön.
Nächste Bild ist verwackelt. Aber fand ich total gut. Wir waren dann wieder
unten bei Degnans und ich wollte dem Barista Danke sagen.
Also nach der Wanderung sind wir dann wieder runtergefahren ins Valley.
Brauchten ja auch noch was zu essen.
Leider hatte Degnans schon zu. Und der Barista war schon am Feierabend,
also wir waren 20 Minuten zu spät oder so.
Ich konnte ihm also nicht, ich wollte ihm einfach nur Trinkgeld vorbeigeben.
Trinken, ehrlich gesagt, ich hatte noch ein bisschen Bargeld,
was ich ja nicht mehr brauchte und,
wollte ihm irgendwie Danke sagen, weil diese Wanderung auf den Northstone,
war eines meiner schönsten Yosemite-Erlebnisse und das war nicht nur aus Erleichterung,
weil wir die ersehnte Haftumwanderung nicht bekommen haben und stattdessen was
Schönes hätten, sondern,
ich glaube, wenn ich jetzt nochmal die Wahl hätte, Northdome oder Halfdome,
würde ich Northdome machen.
Also natürlich möchte ich irgendwann mal auf den Halfdome rauf.
Das ist schon noch ein Lebensziel von mir, solange ich noch jung und fit genug bin, um das zu tun.
Ich glaube, fünf bis zehn Jahre Maximum sollte ich mir noch geben.
Danach könnte diese Wanderung einfach auch zu anstrengend für mich sein.
Ich habe da großen Respekt davor.
Aber North Storm immer wieder unbedingt muss man machen, wenn man im Sommer
im Yosemite Nationalpark ist, ist North Storm jetzt für mich,
Lichtprogramm, so und das nächste Bild zeigt dann dass wir es dann doch noch geschafft hatten denn,
da habe ich es nicht erzählt am Sonntagabend haben wir den Spot gefunden wo
man eine schöne Reflexion vom Half Dome fotografieren kann und zwar ist das
im Merced River direkt beim Arvani, also hier,
da, wo ich jetzt stehe.
Man sieht meine Kamera. Ich habe hier mit dem Handy ein Bild gemacht,
wie meine Kamera quasi im Mercy Driver steht.
Und man sieht den hell-orange-strahlenden Half-Dome-Gipfel im Hintergrund.
Und,
Ja, das ist links quasi, ist direkt das Arvoné Hotel und Restaurant.
Man kommt also sehr gut hin zu diesem Spot. Ist bestimmt kein Geheimspot,
da kann man einfach reinlatschen in den Fluss.
Es ist eh viel zu warm, also Füße abkühlen ist eine gute Idee.
Und das nächste Bild ist dann das, was aus der Kamera rausgekommen ist.
Das sind tatsächlich mehrere Belichtungen, weil ich HDR-Belichtungsreihen gemacht
habe, damit auch der Wald im Vordergrund nicht zu dunkel ist und der Berg nicht überbelichtet.
Und diese HDR-Mehrfachbelichtungsreihe macht natürlich dann in der Reflexion lustige Dinge.
Und ich finde, das ist einfach sehr gelungen.
Ich habe noch ein zweites, wo dann quasi das Altenblühen nur noch an der Spitze ist.
Wenn man mal auf die zeitlichen Unterschiede schaut, das,
erste Bild ist gemacht um Metadaten anschauen 19.39 Uhr und nur 6 Minuten später
ist es schon fast vorbei.
Also dieser Zeitraum den man hat um genau dieses Alpenblühen zu fotografieren
ist nicht besonders lang.
Ja. Das war's.
Das war meine Yosemite-Reise für dieses Jahr.
War super schön. Jeremy war ein echt guter Reisepartner, weil er sich gut auskannte
und ein total lieber Kerl ist.
Ich kannte ihn vorher gar nicht so gut. Ich hatte ihn in London,
also ich hatte ihn schon einmal in San Jose getroffen, aber nur in einer größeren
Gruppe und in London auch.
Und das war jetzt das erste Mal, dass wir viel Zeit eins zu eins quasi miteinander verbracht haben.
Jeremy, falls du das hörst, du kannst zwar kein Deutsch, aber ganz lieben Dank für die tolle Zeit.
Habe ich dir aber auch dort einfach eigentlich alle 20 Minuten gesagt.
Ja, das war richtig toll.
Genau, dann kommen noch ein paar Bilder aus dem Flugzeug.
Einfach nur, weil ich auf dem Rückflug direkt über San Francisco gestartet bin
und quasi die ganze Stadt von oben anschauen konnte.
Also auf dem ersten Bild sieht man rechts den Sutro Tower, relativ markant,
und links die Golden Gate Bridge, auch relativ markant.
Also das sind so zwei Landmarks, die man in San Francisco ständig vor der Nase hat.
Der nächste Blick ist auf Downtown. Das größte Gebäude, dieses etwas bauchige,
hohe, lange Ding, ist der Salesforce Tower.
Ich frage mich immer, Salesforce hat natürlich den Hauptsitz in San Francisco,
SF, SF, weiß ich nicht, ob das irgendwie eine Bewandtnis hat.
Das rechts ist die Bay Bridge, die da über die Bay rüber führt und man sieht
dieses Pyramidengebäude und alle möglichen Gebäude, Downtown.
Ich frage mich gerade, sieht man auf einem der beiden Bilder eigentlich den
Oracle Park? Nee, bisher nicht.
Auf dem nächsten ist eine Nahaufnahme der Golden Gate Bridge von oben.
Auf dem nächsten Bild, genau, da sieht man dann nochmal die Innenstadt quasi
von, also ich bin da direkt über der Golden Gate Bridge, man sieht den Salesforce
Tower, etwas geschwungen.
Und ganz oben im Bild ist der Oracle Park, das Baseballstadion.
Es ist so lustig, weil die Tribüne schaut quasi raus auf die Bay und auf den Hafen.
Große Anzeigetafel noch davor, aber der Blick ist da schon echt toll.
Ja, so und dann sieht man noch ein paar Bilder von den USA.
Ich hatte also kaum die Gelegenheit, das Essen im Flugzeug zu genießen,
weil ich die ganze Zeit rausgeschaut habe da ist noch ein Canyon und nochmal irgendwie,
ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau was ich dort gesehen habe,
aber die Landschaft ich bin da quer über die,
Utah glaube ich oder was weiß ich, was irgendwelche Bundesstaaten geflogen kannst
du mal versuchen rauszufinden wo es genau ist.
Aber das sieht toll aus Landschaft in den USA Ja,
bei allen politischen Schwierigkeiten und kulturellen Unterschieden sind die
USA doch ein Sehnsuchtsort für mich, was die Landschaft angeht.
Das ist alles so wie in einer völlig fremden Welt.
Und es gibt noch viel zu entdecken da für mich.
Trotzdem werde ich immer wieder in den Yosemite-Nationalpark fahren.
Erstens, weil er nah dran ist an dem Ort, an dem ich sowieso immer bin, San Jose.
Zweitens, weil es einfach ein wunderschöner Ort ist.
So, ich lege mal das iPad weg mit den Fotos.
Greif mir mein Kindle und lese euch was vor.
Denn jetzt kommt Herr Rilke, Ende des Herbstes, heißt das Gedicht.
Ich sehe seit einer Zeit, wie
alles sich verwandelt. Etwas steht auf und handelt und tötet und tut leid.
Von Mal zu Mal sind all die Gärten nicht dieselben. und von den gilbenden zu
den gelben langsamem Verfall, wie war der Weg mir weit.
Jetzt bin ich bei den Leeren und schaue durch alle allein.
Fast bis zu den fernen Meeren kann ich den ernsten, schweren,
verwehrenden Himmel sehen.
Das nächste Gedicht heißt Herbst.
Witzig. Erst kommt Ende des Herbstes und dann kommt Herbst. Na gut.
Dann passt das ja in der nächsten Episode. Ist glaube ich noch Herbst.
Ja. Müsst ihr hinhauen. Und jetzt kommt Herr Kant.
Ich muss wieder das Buch wechseln.
Vorsichtig ist alles weglegen. Kapitelmarke machen ohne Geräusche.
Und Immanuel Kant aufschlagen, wir sind in der Kritik der reinen Vernunft fast
am Ende auf Seite B 867 im zweiten Band offensichtlich.
Transzendentale Methodenlehre, Architektonik der reinen Vernunft.
Genau, und da irgendwo, da auf der Seite war ich, genau.
Augen zu und zugehört. Bis dahin ist aber der Begriff von Philosophie nur ein
Schulbegriff, nämlich von einem System der Erkenntnis,
die nur als Wissenschaft gesucht wird, ohne etwas mehr als die systematische
Einheit dieses Wissens mithin, die logische Vollkommenheit der Erkenntnis zum Zwecke zu haben.
Es gibt aber noch einen Weltbegriff, Conceptus Cosmicus,
der dieser Benennung jederzeit zum Grunde gelegen hat, vornehmlich,
wenn man ihn gleichsam personifizierte und in dem Ideal des Philosophen sich
als ein Urbild vorstellte.
In dieser Absicht ist Philosophie die Wissenschaft von der Beziehung aller Erkenntnis
auf die wesentlichen Zwecke der menschlichen Vernunft, teleologia rationes humanae.
Und der Philosoph ist nicht ein Vernunftkünstler, sondern der Gesetzgeber der
menschlichen Vernunft.
In solcher Bedeutung wäre es sehr ruhmredig, sich selbst einen Philosophen zu
nennen und sich anzumaßen, dem Urbilde, das nur in der Idee liegt,
gleichgekommen zu sein.
Ja, einige Deutsche, die sich
Philosophen nennen, sollten sich das vielleicht noch zu Herzen nehmen.
Der Mathematiker, der Naturkündiger, der Logiker sind so vortrefflich die Ersteren
auch überhaupt im Vernunfterkenntnisse, die zweiten besonders im philosophischen
Erkenntnisse Fortgang haben mögen, doch nur Vernunftkünstler.
Es gibt noch einen Lehrer im Ideal, der alle diese ansetzt, sie als Werkzeuge
nutzt, um die wesentlichen Zwecke der menschlichen Vernunft zu befördern.
Diesen allein müssten wir den Philosophen nennen. Aber da er selbst doch nirgend
die Idee aber seiner Gesetzgebung allen halben in jeder Menschen vernünft angetroffen wird,
so wollen wir uns lediglich an der Letzteren halten und näher bestimmen,
was Philosophie nach diesem Weltbegriffe für systematische Einheit aus dem Standpunkt
der Zwecke vorschreibe.
Wesentliche Zwecke sind darum noch nicht die höchsten, deren bei vollkommener
systematischer Einheit der Vernunft nur ein einziger sein kann.
Daher sind sie entweder der Endzweck oder subalterne Zwecke,
die zu jenem als Mittel notwendig gehören.
Der Erste ist kein anderer als die ganze Bestimmung des Menschen und die Philosophie
über dieselbe heißt Moral.
Um dieses Vorzugswillen, den die Moralphilosophie vor aller anderen Vernunftbewerbung hat,
verstand man auch bei den Alten unter dem Namen des Philosophen jederzeit zugleich
und vorzüglich den Moralisten und Selbstmacht der äußere Schein der Selbstbeherrschung durch Vernunft,
das man jemanden noch jetzt bei seinem eingeschränkten Wissen nach einer gewissen
Analogie Philosoph nennt.
Die Gesetzgebung der menschlichen Vernunft, Philosophie, hat nun zwei Gegenstände,
Natur und Freiheit, und enthält also sowohl das Naturgesetz als auch das Sittengesetz
anfangs in zwei besonderen,
zuletzt aber in einem einzigen philosophischen System.
Die Philosophie der Natur geht auf alles, was da ist, die der Sitten nur auf das, was da sein soll.
Alle Philosophie aber ist entweder Erkenntnis aus reiner Vernunft oder Vernunfterkenntnis
aus empirischen Prinzipien.
Die erste heißt reine, die zweite empirische Philosophie.
Die Philosophie der reinen Vernunft ist nun entweder Propedeutik, Vorübung,
welche das Vermögen der Vernunft in Ansehung aller reinen Erkenntnis a priori
untersucht und heißt Kritik oder zweitens das System der reinen Vernunft, Wissenschaft,
die ganze wahre sowohl als scheinbare philosophische Erkenntnis aus reiner Vernunft
im systematischen Zusammenhange und heißt Metaphysik.
Wie wohl dieser Name auch der ganzen reinen Philosophie mit Inbegriff der Kritik
gegeben werden kann, um sowohl die Untersuchung alles dessen,
was jemals a priori erkannt werden kann, als auch die Darstellung desjenigen,
was ein System reiner philosophischen Erkenntnisse dieser Art ausmacht,
von allem empirischen aber im gleichen dem mathematischen Vernunftgebrauche
unterschieden ist, zusammenzufassen.
Vielleicht bis dahin,
das sind ja jetzt doch etwas längere schwierigere Sätze ich möchte es so lange
wie möglich rauszögern dieses Buch fertig zu machen weil irgendwie fällt mir
der Abschied von Kant auch schwer,
ich hoffe euch fällt der Abschied von dieser Episode nicht schwer denn der kommt
jetzt ich wünsche euch allen ausreichend viel Schlaf denkt dran,
Schlafen ist wichtig ihr wisst das alle,
ich habe euch alle lieb, das wisst ihr auch Bis zum nächsten Mal.
Schlaft gut. Gute Nacht.

