
Podcatcher findet Ihr unter https://apps.apple.com/de/app/overcast/id888422857 und https://play.google.com/store/apps/details?id=de.danoeh.antennapod&hl=de
Und der schöne Spieleladen in Koblens ist Spieß Stein Papier!
Im Haltungsblock erkläre ich, warum der Einschlafen Podcast bei Spotify aufhört. Ihr könnt den Einschlafen Podcast über alle anderen Kanäle weiter hören, Links zu Podcatchern für iPhone und Android findet Ihr auf der Seite der Episode, oder überall im Netz. Tur mir leid für alle, für die das nun umständlich ist. Dafür gibt es heute nochmal die volle Ladung St. Pauli und ein bisschen Koblenz.- Download:
- MP3 Audio47 MB
- MPEG-4 AAC Audio35 MB
- Opus Audio23 MB
- PNG Image936 KB
- mp4chaps Chapter File323 B
- WebVTT Captions92 KB
Veröffentlicht am 03.03.2026
Transkription
Diese Transkription enthält vermutlich ein paar Fehler, hilft aber bei der Suche. Wer das hier liest schläft auch ein!
Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zum Einschlafen Podcast Episode 594. Ich bin Tobi.
Ich lese euch heute Goethevor aus der italienischen Reise und davor gibt es
ein kleines Gedicht von Rainer Maria Rilke.
Das heißt heute Initiale, denn auch dort fängt ein neues Buch an,
das zweite Buch ist erster Teil im Buch der Bilder.
Und davor erzähle ich euch ein bisschen was, damit ihr abgelenkt seid.
Von euren eigenen Gedanken und besser einschlafen könnt.
Genau, so und weil dies eine Episode mit gerader Episodenzahl ist,
mache ich mich gerade und es gibt einen Haltungsblock, den könnt ihr überspringen,
wenn euer Podcatcher Kapitelmarken unterstützt oder ihr hört es euch an.
Heute gibt es eine durchaus relevante Information, die alle interessieren sollte,
die mich aktuell über Spotify hören und das sind ganz schön viele.
Im heutigen Haltungsblog geht es also um Spotify und meine Haltung zu Spotify.
Ich könnte hier ein bisschen ausholen und erzählen, wie das alles angefangen hat mit Spotify und mir.
Das habe ich aber schon öfter gemacht und auch wie sich das Verhältnis zwischen
Spotify und mir verändert hat und auch wie ich Spotifys Haltung gegenüber nicht nur mir,
sondern der gesamten Podcast-Szene verändert hat. Das habe ich schon oft genug beschrieben.
Bisher galt, ich nehme das alles so hin, aber das möchte ich nicht mehr.
So, und was sich ab jetzt ändert ist, dass dieser Podcast, der Einschlafen-Podcast,
ab der kommenden Episode nicht mehr bei Spotify erscheint.
Das heißt, der Einschlafen-Podcast bleibt dort verfügbar bis zu dieser Episode.
Die könnt ihr also auf Spotify noch hören.
Danach müsstet ihr euch einen anderen Podcatcher installieren,
wenn ihr dann weiter Einschlafen-Podcast hören wollt.
Ich weiß, das ist doof ich bin selber Gewohnheitstier und gerade sowas für Einschlafen
hat was mit Ritualen zu tun und mit Gewohnheit,
und das tut mir leid, dass jetzt viele von euch ihr Ritual abends Spotify zu
öffnen und da den Einschlafen Podcast zu suchen,
sich ändern wird, weil sie sich entweder was anderes suchen oder eine andere
App öffnen ich hoffe aber, dass diese Hürde nicht allzu hoch ist,
denn es gibt ja gute Podcast-Apps Also ihr könnt entweder direkt über die Webseite
hören, https-einschlafen-podcast.de.
Da ist immer gleich ganz vorne an die neueste Episode oder ihr springt einfach
zu einer bestimmten Episode.
Ich habe die meisten mit einem Kurzlink bei MIG.FM gemacht, also mik.fm-ep und
dann die Episoden-Nummer.
Heute also ep594, mik.fm-ep594.
Dann seid ihr auf der Webseite zur Episode, da ist ein Player,
da könnt ihr direkt abspielen.
Wenn ihr mit dem iPhone unterwegs seid, ich selber benutze gerne Overcast.
Ihr könnt natürlich die Podcast-App von Apple benutzen.
Da einfach nach Einschlafen suchen und da findet ihr mich schon.
Mit Overcast geht das genauso. Also alle diese Podcast-Apps haben eine Suchfunktion.
Überall könnt ihr mich finden, weil ich in den Verzeichnissen überall da bin.
Und Overcast gefällt mir persönlich ganz gut. Ehrlich gesagt weiß ich nicht
mal mehr, ob die App was gekostet hat. Aber es ist zumindest kein Abo-Modell.
Und wenn ihr mit Android unterwegs seid, ein Android-Telefon habt oder so,
dann empfehle ich euch AntennaPod.
Das ist eine sehr gute, kostenlose Open-Source-App, die ich selber lange verwendet
habe, als ich noch mit Android unterwegs war.
Meine Frau verwendet es immer noch und ist damit glücklich.
Aber warum denn das Ganze? Warum mache ich das denn nun?
Digitale Unabhängigkeit hatte ich im letzten Haltungsblock schon.
Da habe ich euch erzählt, dass ich WhatsApp gelischt habe.
Übrigens ein sehr guter Schritt. Ich fühle mich damit sehr wohl und fühle mich
irgendwie erleichtert.
Und alle, die mich erreichen wollen und alle, die ich erreichen möchte,
das funktioniert weiterhin.
Über SMS, über Signal, über E-Mail anrufen oder eben auch besuchen.
Das funktioniert alles super.
Man braucht WhatsApp nicht unbedingt. Und die Gruppen, die nicht mitgekommen
sind, ja, insbesondere meine Abi-Gruppe, die werde ich sicherlich irgendwann
vermissen und wenn die dann irgendwie eine Abi-Party organisieren,
dann hoffe ich, dass ich davon mitbekomme und wenn nicht, dann ist das eben so.
Das ist schade, aber nur dafür, mich jetzt zu zwingen, WhatsApp zu behalten,
war irgendwie nicht drin.
Spotify ist natürlich kein amerikanisches Großunternehmen, aber ich glaube,
beim digitalen Unabhängigkeitstag geht es nicht unbedingt nur um amerikanische Großunternehmen,
sondern überhaupt um Großunternehmen, die zu viel Macht bekommen haben und ich
finde, Spotify hat zu viel Macht bekommen und nutzt diese Machtposition auch unfair aus. Ja.
Da geht es natürlich darum, dass Künstler schlecht bezahlt werden.
Man muss schon zu den Top-Künstlern gehören, um überhaupt nennenswert Geld von
Spotify zu bekommen, obwohl Spotify natürlich sehr viel Geld bekommt.
Bei Podcastern ist das nochmal anders. Da kriegt man sowieso nur Geld,
wenn man exklusiv bei Spotify ist.
Das ist dann gar kein Podcast mehr, weil einen Podcast, den könnte ich ja mit
meiner Podcast-App hören.
Spotify Originals kann man aber nur bei Spotify hören. Das ist dann eben nicht
mehr die freie Podcast-Welt.
Mit Overcast und mit AntennaPod kann ich diese Spotify Originals nicht anhören,
dafür muss ich Spotify benutzen so und nur wenn man Spotify Original ist bekommt man Geld als Podcaster,
das heißt, da ich meine Podcasts alle auch in der freien Welt anbieten möchte,
bekomme ich kein Geld von Spotify und auch wenn ihr also Spotify Premium Abonnenten seid,
von euren 10 Euro Monat oder 16 oder was auch immer man da mittlerweile bezahlt,
kommt nichts bei den Podcastern an.
Stattdessen kommt das bei denen an, die da exklusiv sind und einer davon ist
zum Beispiel Joe Rogan, ein amerikanischer Podcaster, von dem ich die schrecklichsten,
Informationen bekommen hatte.
Ich habe selber einmal reingehört in diesen Podcast, also in dieses Spotify
Original, es ist ja gar kein Podcast von Joe Rogan,
und bin da irgendwie zwei Stunden Episode gesehen und bin da irgendwie mitten
reingesprungen und bin direkt bei einer Stelle gelandet, wo er die Flat Earther verteidigt.
Also er hat nicht behauptet, dass die Erde flach ist, aber er hat gesagt,
naja, man muss schon eingestehen, dass der Eindruck, dass die Erde flach ist,
sehr plausibel ist und dass man solche Leute nicht vorverurteilen sollte. Und er hat also.
Verschwörungstheorien, also ich bin sofort da gelandet, wo man irgendwie denkt,
wo man landen könnte, wenn man da ist.
Und dieser Mann bekommt Geld dafür, dass er das tut von Spotify.
Das ist schon mal unanständig.
Denn dort werden halt Verschwörungstheorien, das sind ja gar keine Theorien,
Verschwörungsmythen muss man sagen, verbreitet und gestützt und das ist natürlich nicht so schön.
Ja, was mich aber am meisten wurmt an Spotify und Podcasts, ist deren Strategie,
die offene Podcast-Welt zerstören zu wollen.
Man kann es gar nicht anders sagen. Sie sagen natürlich, sie wollen den Podcast-Markt
beherrschen oder ownen oder gewinnen oder wie auch immer man das irgendwie in
Business-Denglisch am besten verpackt.
Was sie aber tun ist, sie kaufen Podcasts aus der Öffentlichkeit raus.
Das hatte mich vor, ich weiß nicht, fünf Jahren oder so, vor drei Jahren,
als es angefangen hat, ich weiß gar nicht mehr, wann das angefangen hat,
hat mich das massiv aufgeregt.
Da ging es um Sanft und Sorgfältig, die jetzt fest und flauschig heißen.
Also Böhmermann war vorher ein
öffentlicher Podcast, sogar von einem öffentlich-rechtlichen Radiosender.
Gemischtes Hack und aus den Top 10 der Apple Podcast Charts haben sie irgendwie
fünf zu Spotify Originals gemacht.
Schön für diese fünf, dass sie dann Geld von Spotify bekommen.
Aber schlecht für alle, die diese Podcasts gerne gehört haben und jetzt irgendwie
Spotify benutzen mussten, um diese Audioinhalte noch zu bekommen.
Das ist ein unanständiger Angriff auf die offene Podcast-Welt gewesen.
Ich habe damals noch irgendwie stillgehalten, habe irgendwie versucht,
ein bisschen hier und da zu pieksen und wollte meine Hörerinnen,
und davon gibt es viele, aktuell sind es 60.000.
Bei Spotify nicht vor den Kopf schlagen.
Es tut mir fürchtbar leid, dass ich das jetzt mache, aber ich möchte das einfach
nicht mehr. Ich möchte Spotify nicht mehr unterstützen.
Ich weiß, dass das sehr ambivalent ist, weil privat bin ich noch Spotify-Abonnent.
Musik höre ich total gerne über Spotify. Ich habe da meine Playlisten.
Ich finde die App zum Musikhören ganz gut und ich habe sogar irgendwie die Songs,
die ich mit meiner Band übe, in meinen lokalen Spotify.
Also auf dem Telefon kann man ja MP3-Dateien über Spotify abspielen.
Das funktioniert aber gut. Das mache ich.
Aber dadurch, dass ich meinen Podcast da veröffentliche, unterstütze ich diese
Plattform auf eine deutlich größere Art und Weise, weil ich gebe denen meinen
Inhalt kostenlos. Ich bekomme dafür nichts.
Mache deren Plattform reichhaltiger mit meinem Podcast und bekomme dafür nichts.
Stattdessen unterstütze ich sie darin, die freie Podcast-Szene zu zerstören.
Das mache ich nicht länger mit.
Deswegen ist dies die letzte Episode, die bei Spotify erscheint.
Nicht zuletzt die Informationen, dass Spotify anstatt künstlerordentlich zu
bezahlen, lieber in Waffensysteme investiert,
hat dazu geführt, dass ich diese große, großzügige, kostenlose Unterstützung
meinerseits für Spotify ab jetzt einstelle.
Alle bisherigen Episoden bleiben verfügbar. Ich behalte mir vor,
da auch irgendwann mal rauszukürzen, dass dann irgendwann noch ein paar Episoden
sind, die auf Spotify verfügbar sind.
Das mache ich jetzt aber nicht gleich. Das heißt, bis zu dieser Episode bleibt
erstmal alles verfügbar. Könnt ihr weiterhören, wenn ihr denn möchtet.
Und ja, ich würde mich freuen, wenn viele von euch den Weg zu einem anderen
Podcatcher finden, um mir da weiter zuzuhören.
Ich weiß, es ist eine weitere App. Es ist so ähnlich, wie wenn man irgendwie
zusätzlich zu WhatsApp noch Signal installieren soll.
Einigen Leuten fällt es einfach schwer, da eine Komplexität reinzuziehen.
Aber wer weiß, vielleicht entdeckt ihr noch weitere Podcasts,
die auch nicht auf Spotify sind, die ihr dann über diese neue App auch hören
könnt. Und da gibt es eine ganze Menge.
Ich weiß gar nicht, ob es dafür ein Verzeichnis gibt.
Müsste ich mal den Christian fragen. Christian Bettnarek ist der Entwickler von FYYD.de.
Das ist eine Podcast-Suchemaschine.
Und vielleicht kann der das. Hau ich ihn mal an. Genau.
Wie gesagt, es tut mir leid, dass ich euch das antue. Und es fühlt sich ein
bisschen unfair an. So ein Arschloch-Move meinerseits.
Aber ich habe einfach immer mehr Gewissensbisse, dass ich Spotify unterstütze mit meinem Podcast.
Und hier geht es um Haltung.
Und die Haltung halte ich jetzt ein.
Und auch wenn ich mehr von euch verlange, als dass ich selber beisteuere.
Ich weiß, dass ich viele Hörerinnen und Hörer verlieren werde durch diesen Move.
Das ist quasi mein Opfer. Aber eigentlich opfert ihr ja. Eigentlich verliert ihr ja.
Das tut mir leid. Das ist wirklich so, dass mir dieser Schritt sehr schwer gefallen ist.
Also offensichtlich habe ich mehrere Jahre für diese Entscheidung gebraucht.
Aber es fühlt sich richtig an jetzt, wo ich es tue. Deswegen mache ich es.
Genau. Bitte verzeiht mir den extra Aufwand, eine andere App zu benutzen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir treu bleibt und weiter zuhört in der
freien Welt des Podcastings.
Genau, das war der Haltungsblog zum Thema Spotify.
Und jetzt wollte ich euch erzählen, dass ich letztens mit dem Auto nach Leverkusen
gefahren bin und dann weiter nach Koblenz und wieder zurück und was ich da erlebt habe.
Denn es war eine sehr reichhaltige und vielfältige Reise. Der eigentliche Anlass
war ein Auswärtsspiel vom FC St.
Pauli in Leverkusen und zwar nicht das Punktspiel in der ersten Fußball-Bundesliga
der Männer, sondern im DFB-Pokal der Männer gab es ein Auswärtsspiel, das Achtelfinale.
Es war Anfang Februar, ich glaube, 3. Februar oder so.
Ja, genau, ein Dienstag. Und damit ich nicht zu sehr den Faden verliere,
erzähle ich euch von der eigentlichen Reise später.
Ich mache mal kurz einen Ausflug Richtung St. Pauli.
Hatte ich ja auch versprochen. Also alle, die sich nicht für den FC St.
Pauli interessieren, können bis zur nächsten Kapitelmarke springen.
Das Auswärtspokalspiel, Achtelfinale beim Bayern 04, Leverkusen die haben auch
noch irgendwie eine Spielvereinigung,
ich weiß gar nicht, wie die genau heißen Bayern 04, Uerdingen nein, Leverkusen die.
Ja, stehen in der Liga ganz gut da, ich glaube Platz 4, 5 irgendwo da,
Champions League Niveau, auch wenn sie den Wirtz verkauft haben,
für viele Millionen stehen sie ganz gut da.
Wir sind da hingefahren zu diesem Pokalspiel, nicht in dem Glauben,
dass wir es auf jeden Fall schaffen, aber durchaus in der Hoffnung,
dass vielleicht ein Wunder geschieht.
Der FC St. Pauli spielt jetzt das zweite Jahr in der ersten Bundesliga nach
dem Aufstieg mit Fagern Hürzeler, der uns dann direkt verlassen hat.
Und im ersten Jahr Bundesliga hat der FC St. Pauli gerade so die Klasse gehalten.
Es war ziemlich knapp und am Ende auch ein bisschen glücklich.
Mit einer ziemlich stabilen Defensive, ich glaube die zweitwenigsten Tore gefangen,
aber mit Abstand die wenigsten Tore geschossen.
Und einfach zu schwach im Angriff, um da irgendwie genügend Tore zu schießen.
Das ist in dieser Saison nicht ganz anders.
Wir hatten einen sehr fulminanten Start in dieser Saison mit einem Unentschieden
gegen Dortmund, dann dem Auswärts-Derbysieg beim HSV, der ja allerdings auch
in Hamburg war, und dann Heimsieg gegen Augsburg, hatten wir sieben Punkte nach drei Spielen.
Und ich hatte so ein bisschen die Hoffnung, dass wir irgendwie eine etwas ruhigere,
ausgeglichenere Saison haben
als in der letzten Saison, wo es eigentlich dauerhaft Abstiegskampf war.
Und wir einfach so ein bisschen im Mittelfeld dümpeln. Mit sieben Punkten nach
drei Spielen waren wir natürlich ganz oben mit dabei.
Europäische Plätze sozusagen. Und das war klar, dass wir da nicht bleiben.
Aber es fühlte sich gut an. Vor allem der Auswärtssieg beim HSV, da war ich auch dort.
Hab das Spiel genossen und dachte, wow, ist das stark. Also das sah irgendwie
mit dem neuen Mittelfeldspieler Fujita und den neuen Stürmern,
die wir da hatten, sah das alles nach einer guten Idee aus.
Und nach einer sehr, also anders als in der ersten Saison Bundesliga mit einem
auch tatkräftigen Angriff.
Stellte sich aber raus, war dann doch nicht so. In der Folge haben wir neun
Spiele in Folge verloren, sind seitdem immer in der Abstiegszone gewesen, meistens 17.
Platz, entweder war Mainz hinter uns und jetzt ist Heidenheim hinter uns.
Das hat sich seitdem nicht gebessert und es ist doch wieder eine Abstiegskampf-Saison
geworden, was jetzt keine Überraschung ist, aber schon nach diesem Anfang etwas enttäuschend.
Und es sind die gleichen Schwierigkeiten. Wir schießen zu wenig Tore,
Und meistens stehen wir relativ stabil in der Verteidigung, haben mit Vassilie
auch einen exzellenten Torhüter, haben so ein bisschen Probleme gehabt,
was die Verletzungssorgen in der Verteidigung angeht.
Karol Metz verletzt, Hauke war verletzt.
Und es gab immer wieder Situationen, wo wieder doch ein Adams-Vieger war,
Spieler aus der zweiten Reihe sozusagen aber wenn man ihn braucht,
ist er immer sofort da und ich habe ehrlich überlegt, ob ich mir das ich habe
mir das Trikot gekauft für diese Saison, weil es sehr schön ist mit diesen Längsstreifen
und ich wollte endlich mal eins mit Flock haben ich hatte noch nie ein Trikot mit Flock,
und die Wahl war zwischen Jackson Irvine und so ein Kapitän,
den ich sehr bewundere und den ich richtig toll finde und nach dem Aufstieg
sogar umarmen durfte, bei dem Platzsturm, bin ich ihm in die Arme gelaufen.
Oder Adam Sigaba, das ist mein zweitliebster oder mein anderer Lieblingsspieler bei St.
Pauli, einfach weil er unbekannt, oft auf der Bank, immer aus der zweiten Reihe,
aber wenn er gebraucht wird, ist er da.
Also wenn er eingewechselt wird, kann man sich fast sicher sein,
dass irgendwie Ruhe im Karton ist.
Der spielt nicht aufregend, der spielt nicht verschnörkelt, sonst wie was,
sondern das ist einfach in der Bank.
Natürlich passieren ihm auch manchmal Fehler. Er ist jetzt nicht der beste Verteidiger
der Welt, aber er ist einfach super wertvoll, ihn dabei zu haben und ich mag ihn deshalb halt.
Ja, so, also Verteidigung weiterhin ganz gut, aber es gab halt Spiele,
wo dann so ein, zwei Fehler passieren und die werden dann in der ersten Liga
halt gnadenlos ausgenutzt und im Angriff sind wir halt immer zu ...
Ja unkreativ, ungenau, mutlos und auch glücklos gewesen, sodass wir entweder
Spiele katastrophal verloren haben oder so ganz knapp unglücklich verloren haben.
Zum Beispiel Auswärtsspiel bei Bayern München, sind wir 1-0 in Führung gegangen
und dann stand es lange unentschieden und erst in der Nachspielzeit haben die
Bayern dann den Siegtreffer geschossen.
Ich meine, da mitzuhalten ist schon was Besonderes.
Also die Mannschaft ist nicht schlecht, aber dann am Ende halt auch nicht gut genug,
um so eine Führung oder auch das Unentschieden über die Zeit zu bringen gegen
eine Mannschaft wie Bayern München, wo halt Spieler spielen können,
die halt einfach ein bisschen wertvoller sind.
Und das nicht menschlich gemeint, sondern einfach vom spielerischen Wert.
Wenn man nämlich als Spieler etwas vollständiger ist und etwas mehr kann als
der gute Adams-Vegaver, nicht nur verlässlich ist, sondern auch noch kreativ
und mit viel Glück und also da gehört halt zu einem guten Fußballspiel,
da gehört halt ganz viel dazu.
Dann kann man eben auch ein höheres Gehalt bekommen.
Es geht gar nicht mal so sehr um die Marktwerte, die so auf Transfermarkt stehen.
Da ist der Kader vom FC St. Pauli ist beim Transfermarkt irgendwie sowas wie
64 Millionen wert und der FC Bayern, glaube ich, ich weiß nicht,
mehr ist das Zehnfache davon.
Aber darum geht es gar nicht so sehr, sondern es geht halt auch um die Gehälter, die wir zahlen können.
Der FC Bayern München hat halt einfach viel mehr Geld als wir und kann halt
einfach viel höhere Gehälter zahlen.
Das heißt, wenn man ein sehr guter Fußballer ist und einer Mannschaft ganz anders
helfen kann, als so ein Adam Züger war, dann kann man eben auch ein höheres Gehalt verdienen.
Fußballer müssen ein hohes Gehalt verdienen, weil die sind irgendwie mit 35
fertig oder so mit ihrer Karriere und danach leben sie entweder von ihm mehr
Sparten oder suchen irgendwie einen anderen Job.
Also die haben halt einfach eine andere Lebensplanung als der normale Büroarbeiter
oder Sachbearbeiter oder so.
Ob das angemessen ist, wie viel Geld die verdienen, ist eine andere Frage.
Aber es geht eben nicht nur um die Ablösesummen, die ein Verein wie FC St.
Pauli nicht bezahlen kann, sondern eben auch um die Gehälter, die da so drin sind.
Manchmal halt schade verloren. Ich habe schon gedacht, wenn wir absteigen,
dann ist das wahrscheinlich der tragischste Abstieg, den die Bundesliga seit
langem gesehen hat, weil wir eigentlich eine sehr stabile, gute Mannschaft waren
und immer so unglücklich die Punkte haben liegen lassen.
Aber noch ist es ja nicht so weit. Tatsächlich hat die Mannschaft jetzt gerade eine Glückssträhne.
Wir haben zwar das Punktspiel in Leverkusen auch verloren, aber die anderen
drei der letzten vier Spiele gewonnen.
Und das ist natürlich eine schöne Sache. Wir haben zuletzt jetzt gerade,
also heute ist Dienstag, der 3. März.
Und am Wochenende haben wir auswärts in Hoffenheim gespielt,
Samstag 15.30 Uhr, wie sich das gehört.
Und das haben wir mit 1 zu 0 gewonnen. Und auch davor zu Hause gegen Werder
Bremen haben wir gewonnen.
Davor war das Auswärtsspiel, Punktspiel in Leverkusen, 4 zu 0 verloren.
Und wirklich, das war eins von den katastrophaleren Spielen,
wo wir halt nicht mal ansatzweise defensiv stabil waren und nach vorne auch
überhaupt keine Ideen entwickelt haben.
Also es war wirklich nicht schön anzusehen. Es war eine Kapitulation, also ganz traurig.
Und das, nachdem wir zu Hause gegen Stuttgart gewonnen haben.
Stuttgart ist ja auch eine ziemlich starke Mannschaft aktuell,
Dennis Undorff, Nationalstürmer, ist da einer der Leistungsträger und auch ansonsten
haben die da richtig tolle Spieler am Start.
Trotzdem konnten wir sie 2 zu 1 besiegen und das war der erste Sieg nach einer
sehr langen Durststrecke und dann direkt danach die Niederlage,
aber jetzt wieder zwei Siege.
Hat uns im Moment in der Liga tatsächlich ganz gut geholfen.
Wir haben mit 23 Punkten jetzt ein bisschen Vorsprung auf, was haben wir denn?
Achso, Werder Bremen hat 22 Punkte, Wolfsburg hat 20 Punkte,
Heidenheim hat 14 Punkte.
Also natürlich sind wir noch nicht sicher. Also der Klassenerhalt ist noch lange nicht sicher.
Aber wir sind so ein bisschen näher dran an diesem größeren Feld an Abstiegskandidaten,
die noch vor uns sind. Und Mainz hat auch 23 Punkte, so wie wir,
aber ein besseres Torverhältnis.
Köln hat 24, Gladbach hat 25 und der HSV hat auch nur 26 Punkte.
Die spielen zwar morgen, glaube ich, noch ihr Nachholspiel gegen Leverkusen,
aber wenn sie das nicht gewinnen, dann sind sie auch in Schlagweite sozusagen
für uns oder für Werder Bremen. Also auch noch in Abstiegsgefahr.
Ja, also ein bisschen gesichert. Aber das muss sich zeigen.
Also gesichert noch lange nicht, so ein bisschen gefestigt würde ich sagen.
Und das Momentum ist natürlich auf unserer Seite mit zwei Siegen gegen Werder Bremen und Hoffenheim.
Das müssen wir am Sonntag zu Hause gegen Frankfurt spielen. Das wird natürlich
auch wieder ein richtig schweres Spiel.
Aber gerade gegen die schweren Gegner haben wir dann doch auch häufig gut gespielt.
Und mit Glück kann man ja Punkte holen. Und dieses Jahr haben wir zu Hause noch nicht verloren.
Muss man sich auch mal zugutehalten.
Jetzt ist schon März und wir haben
dieses Jahr noch nicht am Millern-Tor verloren. Das ist auch ganz schön.
So ist der Stand beim FC St. Pauli. Wir haben im Winter einen Neuzugang gehabt
in der Innenverteidigung.
Aus Japan Ando. Ich nenne ihn liebevoll Mando. That's the way.
Sehr sehr guter Innenverteidiger es macht richtig Spaß
ihm zuzugucken weil der auch recht weite
Wege geht also der ist auch ganz häufig vorne mit dabei in Mittelstürmerposition
ist dann rechtzeitig wieder hinten und der arbeitet richtig viel also super
Neuzugang muss ich natürlich noch einfinden kann noch weder Englisch noch Deutsch
ein bisschen Sprachschwierigkeit natürlich,
aber mit Fujita haben wir noch einen anderen Japaner, der ähm,
Zumindest gut Englisch spricht. Deutsch weiß ich gar nicht. Und es gibt jetzt
noch einen weiteren Neuzugang aus Japan, auch in der Winterpause.
Ein Stürmer, Hara, ist gekommen. Und der hat zwar noch nicht so viel zeigen können.
Mal gucken, was aus dem so wird. Ja.
Schauen wir mal. Zumindest das Pokalspiel in Leverkusen nehme ich mal vorweg.
Auch wenn ich da noch gar nicht bin, auf meinem zeitlichen Verlauf der Reise
war in der ersten Halbzeit so ähnlich wie unser Spiel in Bayern,
nur andersrum, also wir lagen zur Halbzeit nicht vorn, sondern hinten mit 1-0,
aber die erste Halbzeit sah noch ganz gut aus, also da haben wir gut mitgehalten,
spielerisch Nadelstiche setzen können, waren immer mal vorne unterwegs und man
hatte noch Hoffnung zur Halbzeit und ich habe mich auch gar nicht so unwohl
gefühlt dort, also das Stadion,
ich mag ja gerne auswärts fahren und andere Stadien kennenlernen,
Das Stadion in Leverkusen ist so direkt an der Autobahn, habe ich immer mal
gesehen beim Vorbeifahren.
Sieht auch beim Reingehen nett aus. Also es ist ein hübsches Stadion,
muss man sagen. Allerdings irritierend, wenn man dann reingeht.
Relativ großes Stadion und dann hat es aber eine ähnliche Kapazität wie das Millentor.
Also es passen so 30.000 Leute rein und ist aber deutlich größer.
Das liegt aber daran, dass halt viel mehr Sitzplätze sind.
Also Stehplätze gibt es, glaube ich, nur im Gästebereich. Ich saß links vom
Gästebereich auf der Geraden.
In der Gästebereich ist so ein bisschen deine Ecke gedrängt.
Und da, wo ich saß, war eigentlich schon Heimbereich, wurde aber so zum Gästebereich quasi ausgeweitet.
Ich war aber von den Ultras mit einem hohen Zaun irgendwie getrennt.
Trotzdem nah dran und konnte wirklich gut mitmachen. Und es wurde auch als Gästeticket verkauft.
Es war halt nur im Heimbereich. Also ich saß dann halt direkt neben Leverkusen-Fans
sozusagen, was ja aber kein Problem war, weil die Leverkusen-Fans sind ja ganz entspannt.
Also alle, die ich bisher kennengelernt habe. Bis auf den Esel natürlich.
Der war auch da übrigens im Stadion, saß mir aber direkt schräg gegenüber oder stand, weiß ich nicht.
Und wir haben uns leider nicht getroffen. Esel von Esel und Teddy.
Der eigentlich Jan heißt.
Genau, schöne Grüße an dieser Stelle.
Das kommerzielle Erlebnis, das ich ja häufig irgendwie beurteile,
wenn ich Auswärtsstadien unterwegs bin.
Ich weiß, wir haben da einen sehr luxuriösen Zustand beim FC St.
Pauli. Nicht, dass wir kein kommerzieller Verein sind, sind wir natürlich.
Wir spielen das Kommerz, spielen natürlich mit, verkaufen sehr viel Merch.
Man sagt auch häufig, Wir sind ein Marketingverein mit angeschlossener Fußballabteilung.
Das machen wir ganz gut und verdienen damit ja auch ganz gut Geld.
Aber im Stadion selbst, also das Fußballerlebnis, ist bei uns halt ganz stark
auf Fußball ausgerichtet.
Die Minuten vor dem Anpfiff, nachdem das Vorspiel quasi mit Mannschaftsvorstellung
und Vorberichterstattung über das Mikrofon und so, da kommen natürlich dann
auch ab und zu dann Werbung.
Aber die fünf bis, ich glaube sieben Minuten, ich weiß nicht,
vor dem Anpfiff, bevor dann Hells Bels kommt und die Mannschaften auflaufen.
Die gehören dem Publikum, da läuft keine Werbung.
Weder auf den Lautsprechern noch auf der Anzeigetafel.
Und die Fans können sich einsingen und die Stimmung aufbauen sozusagen.
Was mir auch wichtig ist, ist, dass die.
Werbebanden, also die Bande außenrum, da ist natürlich auch beim FC St.
Pauli mittlerweile die digitale Bande eingezogen, aber die benimmt sich so wie die alten Analogen.
Also es ist tatsächlich auch ein paar Jahre her, dass wir das so umgebaut haben
von diesen Folien, die da rauf und runter gedreht werden an der Werbebande zu digital.
Dadurch haben wir jetzt halt die Möglichkeit auch kurzfristig noch was zu machen
und dann auch für Fanprojekte mal was da anzuzeigen, die es sich halt so eine
Folie nicht hätten leisten können.
Es ist halt einfach kostengünstiger geworden, da unterschiedliche Werbungen anzuzeigen.
Aber es gibt keine animierten Hunde, die irgendwas hinterherlaufen.
Also die Animation beschränkt sich auf, das Bild wird hoch und runter gerollt,
aber die einzelnen Bilder werden nicht animiert.
Das ist so in der Stadionssatzung festgeschrieben, glaube ich.
Da hat man sich drauf geeinigt und das macht das Stadionerlebnis irgendwie ruhiger.
Also da wird man nicht ständig abgelenkt von irgendwelchen Filmchen,
die auf diesen Werbebanden oder auf der großen Anzeigetafel gezeigt werden.
In anderen Stadionen ist das ja ganz anders. Also da wird sonst wie was animiert
mit zweireihigen Werbebanden.
Diese großen Anzeigewürfel in Frankfurt und auf Schalke, da läuft auch während
des Spiels Werbung bei jeder Ecke, bei jeder Verletzung. und was weiß ich,
was da alles angezeigt wird.
Teilweise mit Ton gibt es halt Werbung und das ist äußerst unangenehm.
Und ja, deswegen fühle ich mich übrigens im Volksparkstadion ganz wohl.
Da gibt es zwar animierte Werbebanden, aber ansonsten nicht so viel.
Da wird nicht jede Ecke mit irgendwie präsentiert von und Töne aus dem Lautsprecher,
sondern dass es irgendwie noch ganz gut auf den Fußball fokussiert und nicht auf das Werbeerlebnis.
Und das finde ich ganz gut. Im Volkspark fühle ich mich irgendwie immer ganz wohl.
Kann auch daran liegen, dass ich da noch keine Derby-Niederlage erlebt habe,
sondern entweder unentschieden oder eben auch schon zwei Derby-Siege auswärts
im HSV-Stadion. Das war natürlich ganz gut.
Ja, aber ich fühle mich da eigentlich immer ganz wohl.
Wie gesagt, Schalke-Frankfurt fand ich eher unangenehm, was die Werbebestandung
angeht. Köln war ganz schlimm.
Und Leverkusen war so mittel, ehrlich gesagt, also nicht so gut wie Volksparkstadion.
Weil halt doch ein bisschen mehr Werbung war, so gefühlt, aber auch nicht so
schlimm wie Schalke oder Frankfurt.
Gladbach war, glaube ich, auch ein bisschen unangenehm. Kann aber auch daran
liegen, dass das irgendwie eine doofe, also das war halt weit und Stau und spät und Niederlage.
Da habe ich mich auch deswegen in Gladbach so ein bisschen genervt gefühlt von
der Werbung. Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht mehr so genau.
Naja, ich habe ja schon ein paar Stadien gesehen. Ich habe auch immer Bock,
noch neue Stadien kennenzulernen.
Genau, in Leverkusen war ganz cool. Was mich irritiert hat, war,
dass rechts vom Gästeblock war dann die eine Kurve. Ich weiß gar nicht,
ob das Nord oder Süd oder Ost oder West war.
Da waren keine Plätze. Also die war komplett verglast. Und ich glaube,
da waren so ein paar Logen.
Also da waren durchaus auch Leute, die dann geguckt haben. Aber andere Fenster
sahen aus, als seien dahinter Büros oder ein Fanshop.
Oder Geschäftsstelle, ich weiß es nicht. Also das war irritierend,
dass da irgendwie eine ganze Kurve von so einem Stadion, da waren halt keine
Leute, also niemanden, den man hätte hören können.
Gegenüber die Kurve war Stehplatz und Halligallee. Da waren so ein paar Ultras
oder was auch immer zu Gange.
Allerdings irgendwie halt nicht so viele und vergleichsweise leise.
Also da sind andere Stadien. Also auf Schalke war halt richtig Dampf dahinter bei den Fans.
Als ich da war, haben wir auch verloren und die Schalker Fans haben das sehr
lautstark gefeiert und das fand ich ganz gut. Also, ähm.
Da können andere Stadien mehr als Bayer Leverkusen. Aber es ist auch nicht so, dass niemand da war.
Ich glaube, es war nahezu ausverkauft, aber viele Plätze dann doch nicht besetzt.
Und halt sehr, sehr viele Sitzplätze. Also einfach wirklich wenig Stehplatz,
viele Sitzplätze. Und es verbraucht natürlich mehr Platz als Stehplätze.
Und deswegen großes Stadion, wenig Kapazität.
Erste Halbzeit, gute Laune, gutes Spiel, knapper Rückstand, Hoffnung.
Zweite Halbzeit, wieder das andere Gesicht vom FC St. Pauli, einfach katastrophal.
Viele Fehler, verdient 3 zu 0 verloren und einfach, also Leverkusen musste sich
nicht mal großartig anstrengen. Es war auch kein schönes Fußballspiel.
Also manchmal wünschen und sich dann ja auch, wenn man gegen solche Stars spielt,
dass man dann wenigstens eine Gala zu sehen bekommt, also schön Fußball und
die machen einander Strich und Faden fertig und zeigen, was sie können.
Mussten sie halt gar nicht zeigen. So und unter der Woche so ein Pokalspiel.
Da wissen die Leverkusener schon so, ja viel investieren müssen wir nicht gegen St.
Pauli und am Wochenende kommen dann schon die nächsten, dann konnten wir sparen
wir lieber unsere Kräfte und das ist dann einfach nicht schön anzusehen.
Es war so ein bisschen deprimiert.
Wie dem auch sei, Achtelfinale hatten wir erreicht.
Nächstes Jahr ist wieder Pokal. Früher haben wir immer gesagt,
Pokal ist nur einmal im Jahr.
Wir hatten eine lange Phase, wo wir immer nur bis zur ersten oder zweiten Runde
gekommen sind und jetzt haben wir eine Phase, wo wir regelmäßig mal bis ins Achtelfinale kommen.
Also die letzten Pokalsaisons, weiß ich gar nicht, wann wir das letzte Mal in
der zweiten Runde ausgestiegen sind, ausgeschieden sind.
Eigentlich ganz okay, unsere Pokalbilanz der letzten Jahre.
Genau, mal gucken, was die Saison noch bringt. Aber jetzt mal weiter zur Reise.
Denn ich hatte noch zwei Dinge zu erledigen oder mehrere Dinge zu erledigen,
bevor das Fußballspiel stattgefunden hat.
Das erste war, ich habe mich mit Stefan getroffen.
Nicht der Stefan von Esel und Teddy, sondern der Löt-Stefan, Gelbschlumpf.
Der hatte auf dem letzten Podstock, Podstock ist ja ein Podcasterfest,
Der findet übrigens nächsten Monat statt, im April.
Ich werde da sein, habe schon Tickets gekauft.
Und wenn ihr auch kommen wollt, kommt da gerne hin. Das ist nicht nur für Podcaster,
sondern auch für Podcast-Hörer, Podcast-Interessierte oder auch für Leute,
die sich überhaupt nicht mit Podcasts auskennen.
Ich meine, ihr hört hier zu, also seid ihr Podcast-Hörer, habt ihr schon mal einen Bezugspunkt.
Aber es findet da auch ganz viel statt, was nicht direkt mit Podcasting zu tun hat.
Also da wird auch gebastelt, da wird gebartigt wurde letztes Mal.
Nasenflötenkonzerte gibt es, also Musik oder sowas ähnliches wie Musik.
Dann kam zum Beispiel letztes Mal Stefan mit sehr viel Lötstationen,
hatte so ein paar Lötsätze, Bausätze
mitgebracht, wo man sich irgendwas Blinkendes zusammen löten konnte.
Und ich hatte ihn im Vorfeld gefragt, kann ich meinen Plattenspieler mitbringen,
dass du mir den reparierst?
Hat er ja gesagt, also einen Repair-Café sozusagen gibt es da auch.
Leider ließ er sich nicht gleich vollständig reparieren.
Er hat ihn dann mitgenommen und zu Hause repariert und total lieb und mir sogar
vorbeigebracht auf dem Weg, als er gerade nach Hamburg war, kurz nach Weihnachten.
Leider war er eben doch noch nicht ganz repariert und dann habe ich ihn gefragt,
ob ich ihn noch mal vorbeibringen darf, denn er wohnt in Düsseldorf und das
ist ja quasi Leverkusen, also nicht weit.
Auf dem Weg dorthin, da haben wir uns dann getroffen an der Autobahn in einem
sehr interessanten Ladepark, Seed and Greet, ähm,
Auf der Webseite von Seed&Greed steht, dass sie der drittbeste Ladepark der
Welt sind. Sehr interessant.
Aber naja, so viel besser als
mein Lieblings Schnellladepark am Kamener Kreuz fand ich es jetzt nicht.
Aber ein ganz netter Bäcker, ganz leckeres Essen und ein sehr interessantes
Konzept mit ganz vielen verschiedenen Ladesäulen.
Unter anderem sind da mehrere Wechselstromladesäulen. Ladesäulen.
Also es gibt ja Elektroautos oder Elektrogefährte, die gar nicht mit Gleichstrom,
also schnell laden können, sondern die maximal 22 kW laden können mit Wechselstrom.
Oder sogar noch langsamer.
Es gibt so alte Twizzys oder irgendwie sowas, die können halt nur mit 7 kW laden.
Da gibt es auch Ladesäulen, da kommen halt nur 7 kW raus. Also da wird halt
sehr langsam der Akku geladen.
Und interessanterweise ist dann dieser Strom deutlich günstiger da.
Und noch interessantererweise verkauft man sich diesen Strom saisonal.
Also bei Seed and Greed kann man im Winter für, weiß nicht, 22 kW für 34 Cent
oder 39 Cent oder sowas haben.
Und im Sommer dann aber für 29, also deutlich günstiger.
Was natürlich daran liegt, dass Strom im Sommer billiger ist durch den im Überschuss
produzierten Solarstrom, der dann einfach da ist.
Tolles Konzept, fand ich sehr spannend. Ich habe dann sogar ein bisschen Wechselstrom geladen.
Also mit Wechselstrom geladen. Strom wird natürlich dann im Auto konvertiert
und in die Batterie gepackt, genauso wie Gleichstrom, das ist jetzt kein anderer Akku oder so.
Aber ich hatte Zeit, ich hatte von dort aus dann noch ein Meeting gemacht und
also erst ein bisschen was gegessen.
Eine leckere Pizza gab es da, mich mit Stefan unterhalten und dann halt noch
ein Meeting von dort gemacht.
Das heißt, ich hatte dort Zeit und habe dann langsamer geladen und dann billigeren
Strom genommen. Das war ganz cool eigentlich.
Genau, und der Plattenspieler ist jetzt wieder in Reparatur.
Ich hoffe, er schafft es bis zum Podstock, den fertig zu kriegen.
Wenn er es schafft, dann bringe ich noch einen Lautsprecher mit,
dann können wir Platten hören auf dem Podstock. und.
Lautsprecher müssten dort genügend sein, fällt mir gerade ein.
Vielleicht könnte ich im, das ist überhaupt eine gute Idee, da ist in dem Haus,
wo die Küche ist, da ist eigentlich immer Disco.
Eventuell mache ich auch wieder Musik, das steht noch nicht ganz fest,
ob es ein Konzert von Togian gibt, könnte passieren, kann auch sein,
dass Christian keine Zeit hat, dann passiert es nicht.
Und da könnte ich auch ganz gut Schallplatten auflegen. einfach da an die Anlage
anschließen. Gute Idee.
Ja, mal sehen. Zumindest,
Wo war ich jetzt? Achso, genau. Ich hatte nicht nur den Plattenspieler im Auto,
sondern auch noch unseren Rasenmäheroboter.
Wir hatten über vier Jahre jetzt schon einen Rasenmäheroboter.
Wir haben ja sehr viel Grünfläche.
Ich habe übrigens erst danach verstanden, dass Rasen eigentlich eine Erfindung
von reichen Leuten von vor ein paar hundert Jahren ist, die eigentlich nur zeigen
wollten, schaut mal, ich habe ganz viel Fläche und ich muss gar keine Kartoffeln
anbauen, weil ich so reich bin.
Ich kann es mir erlauben, da einfach Gras wachsen zu lassen,
das kurz zu schneiden, sodass es hübsch aussieht. So ist Rasen entstanden.
Und heutzutage ist es ganz normal, dass alle Gärten voll sind mit Rasen.
Dabei ist es eine ganz schöne Platzverschwendung und auch für das Ökosystem
nicht besonders hilfreich.
Eine Wiese, ob da jetzt Wildblumen wachsen oder irgendwas anderes,
ist eigentlich für mich egal.
Zumindest finden Tiere, Vögel, Firma da eigentlich eine ganz andere Art von
Nahrung als auf einer Rasenfläche.
Deswegen finde ich es eigentlich schade, dass ich so viel Rasenfläche habe.
Ich habe auch schon einen Teil davon jetzt wieder zu Wildblumenwiese und zu
Blumenbeten zurückgebaut sozusagen.
Aber Grasnabel entfernen ist ganz schön anstrengend.
Zumindest hatten wir einen Husqvarna Automover 430X.
Das ist ein Rasenmäherroboter, der braucht eine Begrenzungsschnur außenrum.
Das ist ein ganz dünnes Kabel, wo irgendwie 9 Volt oder eine kleine Spannung anliegt.
Und der Rasenmäher hat dann so einen Sensor und weiß, wenn er diese Schnur sieht,
dann darf er da nicht weiterfahren.
Dadurch kann man ihm sagen, bitte bleib mal hier auf dem Grundstück oder fahr
mal nicht gegen diesen Baum.
Ganz praktisch, aber unpraktisch, wenn diese Schnur kaputt ist,
denn dann fährt der Rasenmäher nicht los.
Das ist jetzt wie gesagt ein dünnes Kabel, ein paar Kupferlitzen mit ganz dünner Ummantelung.
Liegt direkt unter der Grasnabe, also muss gar nicht tief verbuddelt werden,
also darf auch nicht tief verbuddelt werden, weil der Rasenmäher das ja aufspüren muss.
Ja, und wird halt einmal außen rumgeführt. Wo pflanzt man so neue Büsche an?
Natürlich außen an der Grundstücksgrenze.
Und dann haben wir halt immer mal wieder dieses Kabel kaputt gemacht.
Und wenn man das im Winter macht und das nicht gleich sieht.
Dann merkt man das halt auch erst, wenn der Rasenmäher wieder fährt,
weil er fährt natürlich nur, wenn der Rasen auch wächst, also so April bis Oktober oder so.
Und bei uns natürlich auch nur tagsüber, damit er keine Kleintiere in Gefahr
bringt, die nachtaktiv sind, so Maulwürfe oder Igel oder so.
Die will man natürlich nicht in Gefahr bringen. Ne, Maulwürfe sind nicht nachtaktiv,
aber naja, wie auch immer.
Zumindest haben wir öfter mal dieses Kabel kaputt gemacht. Maulwurf komme ich
drauf, weil auch der hat schon dieses Kabel durchgekaut.
Es waren nicht immer wir, die es kaputt gemacht haben. Manchmal war es auch der Maulwurf.
Und das hat ihm anscheinend nicht wehgetan. Er ist immer noch sehr aktiv.
Vielleicht hat er deswegen so viele Maulwurfe über. Nee, das macht er jetzt
immer noch, wo das Kabel schon längst aus ist.
Ja, wir haben uns zumindest entschieden. Oder ich habe entschieden,
ich möchte das nicht mehr.
Ich möchte aber auch nicht manuell rasenmähen. Also habe ich einen neuen Rasenmäheroboter
gekauft, der ohne diese Begrenzungsschnur auskommt und wollte den alten dann
verkaufen. Hatte den auf Ebay Kleinanzeigen.
Nee, das heißt gar nicht mehr Ebay. Vielleicht gehört es gar nicht mehr zu Ebay.
Kleinanzeigen.de ist, glaube ich, eine Firma aus Berlin. Die waren mal gekauft
von Ebay. Vielleicht sind die jetzt wieder selbstständig. Das wäre eigentlich ganz nett.
Ganz früher gab es die Annoncen Avis oder sowas wie Sperrmüll oder so.
Erst als Papier, Zeitung, dann irgendwie online und jetzt ja.
Also gebrauchte Dinge verkaufen.
Flohmarkt. Und da habe ich das reingesetzt, nur an Selbstapolar,
weil es mir zu schwer war, das zu verpacken. Also das Ding ist halt irgendwie auch, weiß nicht,
Passt vielleicht gerade auch so in das schwerste Postpaket rein,
aber ich hatte auch keinen entsprechenden Karton. Deswegen habe ich gesagt, nur an Selbstabholer.
Und dann habe ich zufällig kurz vor meiner Leverkusenreise eine Anfrage bekommen
von dem, hey, ich wohne zu weit weg, ich schaffe das nicht, den abzuholen,
kannst du mir bitte trotzdem schicken.
Das wäre dann an diese Postleitzahl.
Und dann habe ich gesagt, nee, weiß ich nicht, ist mir zu kompliziert und ich habe keinen Karton.
Dann habe ich mal diese Postleitzahl aufgeschlagen. wo ist denn das,
stellt sich raus, das ist in der Nähe von Leverkusen. Da habe ich gesagt, ja.
Verschicken tue ich nicht. Aber ich bin zufällig am 3.
März in Leverkusen. Und nachmittags sitze ich da im Auto und mache noch Meetings,
bevor das Fußballspiel anfängt.
Komm da doch einfach hin und hole ihn da ab. Und das war halt so eine halbe
Stunde entfernt von ihm oder so, drei Viertel vielleicht.
Und das hat er dann gemacht. Ist dann hingekommen. Ich hatte dann einen Parkplatz
gefunden, wo ich arbeiten konnte.
In Opladen. Ich musste mein Auto aber gar nicht mehr obladen.
Das hatte ich ja schon bei Seed and Greet gemacht und stand da nur,
weil meine Tochter mit dem Zug nach Obladen kommen wollte.
Die hatte eine Zugverbindung von Koblenz über Köln nach Obladen gefunden.
Und die wollte ja mit ins Stadion. So, und dann stand ich da und dann kam er vorbei.
Da habe ich kurz mein Meeting unterbrochen. Ich hatte gerade mit Elli in den
USA gesprochen. Dann kam.
Der Rasenmäher Käufer und der kannte sich aus, der hatte schon einen Hüskaner,
der hat dann gleich irgendwie im Menü geguckt, was waren denn so die letzten
Fehler, hat nichts Verdächtiges gefunden und hat ihn mit und abgekauft.
Ich glaube, er hat einen sehr guten Preis bekommen, ich habe nicht mehr viel
Geld dafür gesehen, ist halt vier Jahre auch gelaufen.
Er war glücklich, ich war glücklich und Elli war nicht böse.
Wir haben das Meeting dann nach fünf Minuten wieder fortgesetzt.
Sehr lustige Aktion irgendwie aus dem Kofferraum in Leverkusen obladen,
einen Rasenmäheroboter zu verkaufen.
Ja, genau. Mareide kam dann doch nicht nach Opladen, sondern ihr Zug von Koblenz
nach Köln hatte Verspätung.
Sie hatte den Anschlusszug verpasst und wir hatten das Fußballspiel verpasst.
Deswegen habe ich sie in Köln abgeholt.
Von Leverkusen nach Köln ist ja auch, das ist irgendwie alles eins und ganz nah.
Also dieses ganze, ist das das Ruhrgebiet? Ist das das erweiterte Ruhrgebiet?
Ich kenne mich nicht aus.
Ich weiß nicht, wie die Grenzen des Ruhrgebiets gezogen sind,
aber von Düsseldorf nach Leverkusen nach Köln, das war irgendwie alles so ein Sprung irgendwie.
Klar sind da Autobahnen, die manchmal auch voll sind. Ich hatte aber dort echt
Glück mit dem Verkehr und habe
eine gute halbe Stunde oder so von Leverkusen-Obladen nach Köln gebraucht.
Habe dann da am Arpernhof in Köln das nächste Meeting gemacht.
Wieder mit den Amerikanern.
Da kam dann Mareile und hat uns dann wieder zurück nach Leverkusen gefahren,
während ich dieses Meeting zu Ende geführt habe.
Und dann sind wir da zum Spiel. Davon hatte ich jetzt schon erzählt.
Und dann nach dem Spiel dann mit dem Auto nach Koblenz, um da ein paar Tage zu verbringen.
Ich habe einen kurzen Urlaub in Koblenz gemacht. Das war sehr nett.
An dem Mittwoch nach dem Fußballspiel habe ich zwar arbeiten müssen,
Homeoffice gemacht, quasi bei Mareide.
Aber den Donnerstag habe ich mir freigenommen und der war schön.
Denn am Donnerstag sind wir erst nach Köln wieder gefahren, weil ich eigentlich
immer, wenn ich durch Köln durchfahre, den Music Store sehe.
Nicht Musikproduktiv, das ist woanders, sondern den Music Store.
Das ist ein Musikfachgeschäft für Musiker.
Also nicht Schallplatten, sondern Gitarren und so.
Und ein relativ großer Kasten irgendwie, also für einen Musikladen.
So ein alleinstehendes Hochhaus oder sogar zwei mit so einem Übergang.
Und das hat mich schon immer mal gereizt, das mal zu erleben,
wie das da so ist, was man da alles so ausprobieren und angucken kann.
Music Store in Köln, recht bekannter Laden und das haben wir gemacht,
sind wir morgens hin, haben wir uns bestimmt drei Stunden aufgehalten.
Also wirklich Wahnsinn.
Du kommst rein und natürlich erst mal Kassen und Warenausgabe und sowas und da war so Kleinkram.
Wir brauchten auch ein bisschen Kleinkram, wir brauchten neue Seiten für Marais Gitarre und so Dinge.
Und dann gab es da Akustikgitarren und E-Pianos irgendwie im Erdgeschoss.
Eine Etage höher dann E-Gitarren, E-Bässe und Klaviere und alles mögliche.
Da habe ich mich eine Weile aufgehalten.
Ich wollte schon immer mal einen Sandburg-Bass ausprobieren.
Die haben sehr, sehr schöne Bässe.
Und meine Lieblingsbassistin, Tell Wilkenfeld, die spielt Sandburg mit EBS-Verstärkern.
Einen EBS-Vorverstärker habe ich mir schon gekauft. Irritwegen tatsächlich.
Und der klingt auch ganz fantastisch. Sandburg-Bässe sind leider auch recht teuer.
2.500 oder 3.000 Euro sollte. Der kostet so eine 5-Seite, den ich da ausprobiert habe.
Und nee, also gekauft habe ich ihn nicht. Aber ich habe ihn mal ausprobiert
und habe Spaß gehabt. Ich habe auch Bassverstärker ausprobiert, denn,
Im Moment spiele ich bei Familien über eine geliehene Bassbox.
Das ist so das Nonplusultra, eine MPEG 8x10 Bassbox, die mir sehr gut gefällt, aber eben nicht meine.
Ich hatte auch über den Fender 100 Bassverstärker gespielt, der da geliehen war.
So ein alter Röhrenverstärker, also nicht Rumble 100, sondern,
ich weiß gar nicht, wie der eigentlich heißt, so ein alter 100 Watt Bassverstärker,
der alten Schule Röhrenverstärker.
Klingt sehr, sehr gut, aber ist eben beides nicht meins.
Mittlerweile habe ich meinen alten Hartke HA350 heißt der, glaube ich.
Auch so ein Standard Bassverstärker. Immer eine Röhrenvorstufe,
aber auch eine Mosfet-Vorstufe.
Mit dem habe ich früher viel gemacht und der Sound kommt ja jetzt,
ich habe zwei kleine Fußträder, einmal den EBS Vorverstärker.
Microbust 3 heißt der. IBS-Vorverstärker, den ich hier habe.
Der ist ganz cool, weil der auch einen DI-Ausgang hat. Einen XLR-Ausgang.
Da kommt dann der fertige Sound direkt für das Mischpult.
Direkt aus dem Vorverstärker.
Hätte ich in den USA gebraucht, als ich auf der Max-Bühne gespielt habe.
Da hatte ich mir dann ja einen ausgeliehen vom Musikfall. Das Ding könnte ich
mitnehmen. Ist zwar schwer, aber klein und kompakt und klingt halt super.
Dann habe ich noch einen Groovetone. Das ist ein ganz kleiner Hersteller.
Jedes einzelne Ding ist handgefertigt. In Buxtehude, glaube ich,
das ist ein Bruder, Cousin von Nils, der uns einen Proberaum vermietet.
Also bucht seine Musikszene.
Und der baut seine eigenen Bassverzerrer. Ja, eigentlich ist es nur ein Verzerrer.
Der hat irgendwie Go und Drive, so zwei Modi, den Bass so ein bisschen zu verzerren.
Ich spiele total, also bei dieser Rockband spiele ich total gerne verzerrten
Bass. Bisschen zu viel, habe ich jetzt gehört. Muss ich ein bisschen weniger verzerren.
Und das ist der beste Bassverzerrer, den ich je gefunden habe.
Genau, und ich habe dann beim Music Store im Wesentlichen Bassboxen ausprobiert,
weil wie gesagt, Verstärker habe ich genug.
Ich habe eine 2x12 Zoll SWR-Box, die auch ganz gut klingt.
Also eine 8x10er brauche ich jetzt nicht, aber eine 4x10er hätte ich ganz gerne
noch zusätzlich zur 212er.
Da habe ich verschiedene ausprobiert. Die von Markbass haben mir sehr gut gefallen.
Habe ich beinahe letztens schon eine gekauft, aber im letzten Moment gesehen ist es eine 4-Ohm-Box.
Ich brauche eine 8-Ohm-Box, weil die 212er ist auch 8-Ohm und der Vollzinn Verstärker
nicht durcheinander bringen durch eine 4 Ohm Box an einem 8 Ohm Anschluss.
Ginge zwar, aber wie lange? Weiß man nicht.
Genau, ich habe auch bei Kleinanzeigen schon entsprechende Boxen gefunden.
Also neu kaufen muss ich das nicht unbedingt,
gebraucht. Leider ist die eine kurz hinter Leverkusen, irgendwo da im Ruhrgebiet,
und die andere ist in Bayern.
Ja, also falls jemand da aus.
Leverkusen oder aus Bayern demnächst Richtung Kakenster fährt,
mal Bescheid sagen, dann kann man da vielleicht eine Mitnahme organisieren,
weil das wird ganz bestimmt nicht verschickt und will ich auch nicht.
Das möchte ich lieber so abholen. Naja.
Da haben wir viel Spaß gehabt. Und dann, ach, Schlagzeug. Ich habe ja auch ein
kleines Schlagzeug hier stehen.
Ein Cajon mit einer Fußmaschine und einer Hi-Hat, wo noch eine Snare und ein
Becken dran hängt. Also ein sehr kompaktes kleines Ding.
Und die Hi-Hat und das Becken habe ich damals billigst gekauft.
Weiß nicht, so 50 Euro bei Thomann. Also das billigste, was man kaufen konnte von Paste.
Und das klingt ja auch entsprechend. Also das Crashbecken ist gar nicht so schlecht.
Aber die Hi-Hat klingt fürchterlich und da hatte ich da verschiedene Hi-Hats ausprobiert.
Mittlerweile habe ich da was gefunden, auch über Kleinanzeigen,
relativ günstig, Siljen Custom A, sehr, sehr schön.
Und das habe ich auch tatsächlich da im Music Store ausprobiert und das war
also das, was mir noch am besten gefallen hatte von den ganzen Hi-Hats dort.
Ja und natürlich Veranstaltungstechnik, meine Tochter lernt Veranstaltungstechnikerin,
ist in diesem Frühjahr fertig mit der Ausbildung und hat sich da nochmal angeguckt,
was es da alles gibt an Grandma-Lichtmischpulten und,
Soundpulten und Nebelanlagen und was man alles so braucht, wenn man.
Veranstaltungstechnikerin ist.
Gekauft haben wir nur einen Kopfhörer, aber immerhin ein bisschen was Geld da gelassen.
War ein wirklich tolles Erlebnis, da alles ausprobieren zu können und Spaß zu haben.
Ja, danach sind wir dann aber zurückgefahren nach Koblenz und haben noch zwei
schöne Sachen erlebt und zwar erstens waren wir im Autohaus,
ob das jetzt eine schöne Sache ist oder nicht, sei mal eingestellt.
Davon erzähle ich in der nächsten Episode, denn da gibt es bei mir ein Update,
was Autos angeht und wir haben da eine Probefahrt gemacht, es hat sehr viel Spaß gemacht.
Am liebsten hätte ich ja gar kein Auto. Also am liebsten würde ich kein Auto brauchen.
Wenn es irgendwie für mich die Möglichkeit gäbe, in einem vernünftigen Rhythmus
hier mit öffentlichem Nahverkehr wegzukommen, dann würde ich kein Auto brauchen.
Dann könnte ich einfach mit dem öffentlichen Nahverkehr und meinem Brompton
irgendwie alles erledigen.
Ich mag ja meinen Faltrad von
Brompton total gerne, weil man das einfach mit in die Bahn nehmen kann.
Wenn es zusammengefaltet ist, ist es halt nur ein Gespäckstück Packstück und auch wirklich klein.
Das liebe ich. Oder auch ohne das Brompton. Könnte ich mit einem ordentlichen
Nahverkehr halt auch alles machen. Gibt es hier nicht.
Deswegen bin ich auf ein Auto angewiesen. Leider. Ich könnte natürlich auch umziehen.
Aber wenn man hier ein Grundstück erbt, dann ist das halt ein gutes Argument, hier zu sein.
Und wir fühlen uns hier auch wohl. Das Haus ist halt fantastisch.
Wir sind hier abends sehr ruhig, aber halt leider sehr ruhig.
Und keine Infrastruktur. Na gut, also Auto. Nächste Episode.
Und dann waren wir aber noch in einem Spieleladen. Und das war quasi ein Hörerbesuch.
Also, ja, ich mache mal eine Kapitelmarke.
Ich hatte einen Gutschein geschenkt bekommen von ganz lieben Hörern.
Gerrit und Britta, ganz liebe Grüße und vielen Dank. An dieser Stelle nochmal.
Und der Gutschein war für einen Spieleladen in Koblenz.
Ich nehme an, dass sie wussten, dass meine Tochter in Koblenz lebt und ich da ab und zu bin.
Sonst wäre das irgendwie auch sinnlos gewesen, mir diesen Gutschein zu schenken.
Aber wir sind dann, nachdem wir alles erledigt hatten, abends zu diesem Spieleladen hin.
Friedrich-Ebert-Ring in Koblenz. Und der heißt Spießstein Papier.
Der Spieleladen in Koblenz. Und ich hatte mir die Webseite angeguckt und es
sah irgendwie interessant aus.
Und dann dachte ich, also es war jetzt kein riesiger Gutschein,
aber ein ordentlicher Gutschein.
Sag ich jetzt nicht, wie viel. Aber ich dachte so, den lasse ich nicht verfallen.
Da gehe ich mal gucken, was es da so gibt. Außerdem mag ich ja Spieleläden und ich mag ja auch Spiele.
Und da sind wir dann rein und haben gesagt, guten Tag.
Kann ich helfen? Fragte er. Ich so, ja, bist du gerettet? Ja, bin ich.
Dann habe ich mich vorgestellt und er ist aus allen Wolken gefallen.
Er hat gar nicht geglaubt, dass ich tatsächlich komme. Aber natürlich komme
ich so. Wieso bist du überrascht?
War total nett. Und dann, ja, kurz geschnackt, kennengelernt.
Und dann habe ich mir den Laden angeguckt. Wirklich toll. Ganz vorne gibt es
einen großen Bereich mit Tischen.
Die Tische kann man sich buchen, mieten und dann dort spielen.
Es gibt halt einen großen Fundus an Spielen, die man sich am Tresen ausleihen
kann und dort eben spielen kann.
Und wenn man nichts kauft, dann kostet das sowas wie 4 Euro die Stunde oder
so, ich weiß gar nicht irgendwie sowas ähm,
Und man kann halt spielen, was man möchte. Total nett.
Es gibt einen kleinen Kühlschrank, wo man sich irgendwie Getränke kaufen kann
und ein paar Snacks, also Chips-Tüten oder was weiß ich was.
Und dann kann man da spielen.
Haben auch welche gemacht. Da saßen welche, die haben ein sehr komplexes Spiel
dort aufgebaut und dort gespielt.
Das sah auch aus, als sei das Spiel teuer. Und wenn man so ein Spiel nicht häufig
spielt, dann finde ich das eigentlich einen guten Ansatz, das dort zu spielen
und eben nicht zu kaufen und zu Hause zu lagern.
Ich habe auch Spiele, eins meiner Lieblingsspiele ist Captain Sona,
das ist sowas wie Schiffe versenken, muss man aber zu acht spielen.
Das ist halt sehr aufwendig erstmal diese acht Leute zusammenzufinden und dann,
ja, das ist eher so ein Happening.
Zweimal gespielt. Einmal war es nicht mal unseres. Also unser Spiel wurde erst einmal gespielt.
Wäre total sinnvoll, das dort zu spielen. Erst kann man da noch weitere Leute finden.
Neben diesen Tischen ist dann ein Verkaufsbereich von Spielen.
Wirkt erstmal relativ kompakt. Also nicht wirklich klein, aber kompakt.
Aber man kann sich dann richtig verlieren. Das ist richtig toll.
Ganz viele Holzspiele, edle Sachen. also Captain Sona stand da auch,
so ein Spezialistenspiel, findet man dann da,
das ist halt nicht so wie bei der Thalia, die Spieleabteilung,
wo so die aktuellen Renner, aber die auch, also sowas wie Hitstar gibt es dann
da eben auch in verschiedenen Ausführungen,
aber ja, eher so für wirklich spieleinteressierte Leute, würde ich sagen,
und dann vorne an so einen Tisch, wo dann Spiele empfohlen worden sind und Und
davon haben wir dann auch welche angespielt.
Da musste Gerrit dann noch mitspielen, weil für das eine Spiel mussten wir drei
Personen sein. Wir waren ja aber nur zu zweit, Marijn und ich.
Und dann hat Gerrit ganz lieb mit uns gespielt. Ich glaube, er hat sich auch
gefreut, mit uns zu spielen.
Es war ein wirklich netter Spätnachmittagabend, den wir da verbracht haben.
Weiter hinten gibt es noch eine Ecke für Flohmarkt, also Gebrauchtspiele.
Ich glaube, man kann dann auch seine eigenen Spiele dort wieder verkaufen,
wenn man sie nicht mehr möchte. Ein halt günstiger.
Wieder beim Thema Kleinanzeigen und Gebrauchtsachen, sehr schön.
Und dahinter dann noch ein Bereich mit Tischen zum Spielen, aber das ist dann ganz anders als vorne.
Also vorne sind halt einfach irgendwie Tische und man sitzt da so und es ist
zwar gemütlich, aber nicht besonders. Hinten ist besonders.
Hinten ist ein Gewölbe quasi. Ich habe da Fotos gemacht, die stelle ich auch
mit auf die Webseite zu diesem Beitrag.
Und das ist perfekt für Dungeons & Dragons oder andere Pen & Paper-Rollenspiele.
Mir wurde auch gleich die Nase krumm. Dungeons & Dragons ist ja gleich das langweiligste
Konzept. Aber ja, ist natürlich das eines der bekanntesten Rollenspiele.
Das ist so richtig schön mit offenem Mauerwerk und niedrige Decke und tolle Tische und Stühle.
Also da kann man, glaube ich, wirklich tolle Rollenspielabende verbringen.
Wir haben vorne gespielt, aber war eigentlich auch, also egal wo man dieses
Spiel gespielt hat, was wir gespielt haben.
Wir haben uns ausgesucht Ultraviolett, ein Spiel das wir nicht kannten,
war auch auf diesem Wir-empfehlen-Tisch und hat wirklich Spaß gemacht.
Da würfelt man sich zufällige Begriffe zusammen, also auf dem Tisch liegen ganz
viele Begriffe und man würfelt dann vier davon aus, die man dann malen muss.
Allerdings malt man mit einem Ultraviolett-Stift, also Geheimtinte.
Man sieht also beim Malen gar nicht, was man denn dort malt,
muss aber die Begriffe malen, die man sich erwürfelt hat.
Es ist sehr lustig. Hinterher wird dann mit einem UV, also einem Schwarzlicht,
Stift, mit so einer Lampe, wird dann da sichtbar gemacht, was man denn gemalt hat.
Ich fand das sehr erstaunlich, wie schlecht man, ich meine, ich kann eh nicht
gut malen, aber wenn man nicht mal sieht, was man malt, ist es dann noch schlechter.
Und trotzdem konnten die anderen zumindest teilweise erraten,
was ich denn da gemalt habe. Sehr lustiges Spiel.
So ein bisschen wie Montagsmaler, nur in irritierend anders.
Das ist ganz cool. Und ein Rollenspiel haben wir gespielt. Genau.
Habe ich vergessen, wie das hieß. Das hat auch Spaß gemacht.
Das habe ich dann auch in Koblenz gelassen bei Mareile.
Komme ich tatsächlich gerade nicht drauf. Da ging es so ein bisschen um.
Dystopische,
Zukunftsgeschichten, die man sich ausdenken musste.
Ganz lieben Dank nochmal an
Gerrit und deinen Kollegen. Wie ist der nochmal? Der war auch sehr nett.
Steht hier auf der Seite, weil dein Name ist ja Gerrit Spieß und der andere
heißt Mario Stein und deswegen heißt der Laden auch Spieß-Stein-Papier.
Genau, Mario. Liebe Grüße und auch liebe Grüße an Britta. Die war nicht da,
die lebt aber auch gar nicht in Deutschland.
Genau. Das war schön und klingt jetzt wie ein Werbeblock.
Es ist jetzt nicht so, wenn mir irgendwelche Leute Gutscheine zu ihren Läden
schicken, dass ich dann Werbeblock für die mache.
In diesem Fall ist es halt nicht bezahlte Werbung.
Ich habe einen Gutschein bekommen, ja. Ich habe aber viel mehr Geld dagelassen,
als der Gutschein wert war.
Wir haben nämlich die Spiele teilweise zweimal gekauft, weil Morales haben wollte und ich auch.
Also dieses Ultra-Vielett-Spiel haben wir jetzt beide, glaube ich.
Weiß ich nicht mehr. Irgendwelche Spiele haben wir doppelt gekauft.
Das war sehr schön dort und haben sehr viel Spaß gehabt und dann erzähle ich natürlich auch davon.
Und ja, wenn ihr in Koblenz seid, schaut euch das ruhig mal an.
Denkt aber nicht, wenn ihr mir einen Gutschein zu einem Laden schenkt,
der ist nicht dort, wo ich irgendwie vorbeikomme.
Und das seht mich nicht so sehr, dass ich dann auch Werbung für euch mache,
sondern das war jetzt halt in diesem Fall mal so und,
Ich hoffe, das passt für alle so. Genau.
Und genau, am Freitag bin ich dann wieder zurückgefahren. Und das war dann meine
Leverkusen-Koblenz-Reise mit Plattenspieler und Rasenmäher-Transport, Fußballspielbesuch,
Music-Store und Autoprobefahrt.
Und genau, diese Spieleladen.
Voll genug. Und Wein habe ich noch wieder gekauft. Es gibt das Weingut Schwab,
die auch ein Restaurant haben, wo ich dann ja schon wieder ein Jahr her,
Januar 25 beim Methodisch Incorrect Live-Gig.
Vorher war ich da mit dem Christian von Füt, den ich auch vorhin schon im Haltersblog
erwähnt habe. Und seiner Frau waren wir dort essen.
Und da hatte ich Wein gekauft, nämlich den Blonde Noir, also Spätburgunder in weiß quasi gekeldert,
vom Nachbars Münchsgut oder so vergessen wie der hieß, Weingut irgendwas.
Nicht aus Gülz, sondern aus dem Nachbarort, aber auch nicht weit weg genau den
hatten sie da auch im Ausschank der hat mir sehr gut gefallen,
hatte ich eine Kiste mitgenommen und jetzt ein Jahr später,
bin ich extra wieder zum Weingutschwab gefahren, um dort eben diesen Wein nochmal zu kaufen Vielen Dank.
Weil der mir so gut geschmeckt hat. Jetzt habe ich wieder leckeren Blanc de Noir zu Hause.
Eine erlebnisreiche Reise.
Noch schöner wäre es gewesen, wenn wir das Pokalspiel gewonnen hätten.
Aber erwartet habe ich das nicht.
Ein bisschen sehr betrüblich, wie wir verloren haben. Nicht,
dass wir verloren haben, sondern wie, weil die zweite Halbzeit so furchtbar war.
Aber alles in allem doch auch ein nettes Stadionerlebnis, weil,
weiß nicht, war das erst mal in Leverkusen und irritierendes Stadion, aber nicht hässlich.
Kann man mal hinfahren.
Habe ich mir zum Punktspiel dann geknickt. Hatte ich überlegt,
wenn wir das Pokalspiel gewonnen hätten, wäre ich zum Punktspiel glaube ich
gleich nochmal hingefahren.
Habe ich nicht gemacht. War ja auch ganz gut so. Das haben wir nämlich 0 zu
4 verloren. Das war noch katastrophaler als das.
Pokalspiel. Naja. Leverkusen halt. Ist halt so. Genau.
Genug erzählt. Komme ich mal zum Vorlesen. Wir haben hier ein Gedicht von Rainer Maria Röke.
Es ist das erste, im zweiten Buch der, das habe ich schon wieder vergessen,
wie heißt, wie, was habe ich gesagt, wie es heißt, Buch der.
Äh,
Dings,
Buch der Bilder. Genau. Das erste Buch, der Buch der Bilder, ist abgeschlossen.
Jetzt kommt das zweite Buch der Bilder, erster Teil, erstes Gedicht, Initiale.
Aus unendlichen Sehnsüchten steigen endliche Taten wie schwache Fontänen,
die sich zeitig und zitternd neigen, aber die sich uns sonst verschweigen,
unsere fröhlichen Kräfte,
zeigen sich in diesen tanzenden Tränen. Ja.
Ich schreibe mal eben meine Notiz dran, damit ich weiß, welches ich vorgelesen
habe in Episode 594 und öffne dann das Buch von Herrn Goethe, Johann Wolfgang,
von und zu Goethe, italienische Reise, da sind wir bei 23, ich habe gar nicht
gesagt, wo wir waren, egal, ich habe ausführlich beschrieben,
welches Gedicht ich vorgelesen habe, Buch der Bilder, zweites Buch.
Jetzt kommt die italienische Reise.
Wir sind bei 23 Prozent Position 1936.
Immer noch in Rom und Umgebung am 11. November.
Das ist der Geburtstag von meiner Mama. Ganz liebe Grüße. Augen zu und zugehört.
Heute habe ich die Nymphen Egeria besucht, dann die Rennbahn des Caracalla,
die zerstörten Grabstätten längs der Via Appia und das Grab der Metella,
das einem erst einen Begriff von solidem Mauerwerk gibt.
Diese Menschen arbeiteten für die Ewigkeit. Es war auf alles kalkuliert,
nur auf den Unsinn der Verwüster nicht, dem alles weichen musste.
Rechtsehnlich, aber... habe ich dich
herzugewünscht. Die Reste der großen Wasserleitung sind höchst ehrwürdig.
Der schöne, große Zweck, ein Volk zu tränken, durch eine so ungeheure Anstalt.
Abends kamen wir ans Coliseo, da es schon dämmerig war.
Wenn man das ansieht, scheint wieder alles andere klein.
Es ist so groß, dass man das Bild nicht in der Seele behalten kann.
Man erinnert sich dessen nur kleiner wieder. und kehrt man dahin zurück,
kommt es einem aufs Neue größer vor.
Weiter geht es in Fraskati am 15. November, dann in der nächsten Episode.
Bis dahin wünsche ich euch, dass ihr ausreichend Schlaf findet.
Schlafen ist wichtig, gerade im Frühling, wenn der Körper wieder umgestellt
wird auf wärmere Temperaturen und mehr Licht.
Der Körper wieder anfängt, Vitamin D zu produzieren.
Und das ist energieraubend, habe ich jetzt gerade gelernt, dass das die Frühjahrsmüdigkeit
tatsächlich damit zu tun hat,
dass der Körper im Frühjahr wieder auf Sommermodus umgestellt wird und nicht
mehr auf dem Sparflammenmodus des Winters ist und das ist eine Anstrengung für
den Körper und diese Anstrengung führt zu Müdigkeit.
Interessant, gibt es also wirklich Frühjahrsmüdigkeit und dafür braucht ihr
Schlaf, damit ihr ausreichend Erholung findet.
Ich hoffe, ihr findet ihn Denn Schlafen ist wichtig für eure Gesundheit,
für euer Wohlbefinden und für alles mögliche andere auch.
Ich habe euch alle lieb. Wir hören uns wieder in zwei Wochen,
wenn ihr mögt. Gute Nacht.
