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Veröffentlicht am 11.11.2025
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Diese Transkription enthält vermutlich ein paar Fehler, hilft aber bei der Suche. Wer das hier liest schläft auch ein!
Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zum Einschlafen Podcast Episode 586. Ich bin Tobi.
Ich lese euch heute Goethe vor aus seiner italienischen Reise.
Davor erzähle ich euch ein bisschen was.
Ne, davor gibt es natürlich erstmal Rilke, ein Gedicht von Rainer Maria Rilke.
Und davor erzähle ich euch was, damit ihr abgelenkt seid von euren eigenen Gedanken
und besser einschlafen könnt.
Und damit ihr auch was zum Denken habt und dies ist eine Episode mit gerader
Episodenzahl, mache ich mich gerade. Und deswegen gibt es jetzt einen Haltungsblock.
Den könnt ihr überspringen mit der Kapitelmarkenfunktion, wenn euer Player das
unterstützt. Und wenn nicht, rate ich euch, einen anderen Player zu benutzen, wenn ihr das tun wollt.
Im heutigen Haltungsblog geht es aus gegebenen Anlass um das Thema Fliegen, Flugscham.
Denn ich bin sehr viel geflogen dieses Jahr und viele meiner Episoden,
gerade jetzt zum Ende des Jahres, handeln von Reisen, die ich mache.
Und ich weiß, viele von euch lieben meine Reiseberichte und ich liebe das auch,
zu reisen und davon zu berichten und da Fotos zu machen und auch die Fotos zu
teilen und das ist alles total schön aber ich bin dieses Jahr nicht nur beruflich
geflogen sondern auch privat geflogen und ich werde auch im nächsten Jahr wieder,
mindestens zwei vielleicht sogar drei.
Private Reisen mit dem Flugzeug machen,
Und das ist natürlich scheiße, denn Fliegen ist schlecht für die Umwelt.
Fliegen erzeugt sehr viel klimaschädliches Gas, CO2, Methan,
ich habe gar keine Ahnung, was noch alles.
Und das auch noch in hoher Höhe, 10 Kilometer hoch, da wo die Flugzeuge halt
fliegen, gerade auf langen Strecken fliegen, ist das sehr schlecht.
So, warum mache ich das, wenn das schlecht ist?
Wie geht es mir eigentlich damit? Mir geht es damit tatsächlich nicht gut.
Ich fühle mich da nicht gut mit.
Und warum mache ich es, wenn es mir nicht gut geht damit?
Nun, ich mache vieles, was ich tue, obwohl es mir damit schlecht geht.
Alkohol trinken zum Beispiel oder andere Dinge.
Und das ist auch nicht so wichtig. Aber natürlich hätte ich die Möglichkeit
zu sagen, nein, ich fliege nicht.
Dann müsste ich mich privat einschränken und nicht die Reisen machen,
die ich gerne machen möchte.
Und müsste mir wahrscheinlich einen anderen Job suchen, damit ich nicht beruflich reisen müsste.
Und das sind natürlich zwei Optionen, die könnte ich ziehen.
Die wären ziemlich hart.
Wenn ich richtig konsequent wäre, dann würde ich das so tun.
Mache ich aber nicht. Warum mache ich es nicht?
Weil ich halt natürlich auch bequere. Ich muss es zugeben, es gibt natürlich
Gründe, die ich jetzt einführen könnte, wie der richtig große Hebel wäre in
der Politik und nicht im Einzelnen und was weiß ich was alles.
Und mir das irgendwie schönreden mit Ambivalenz, Toleranz mir selbst gegenüber.
Und das stimmt auch zum Teil.
Aber tatsächlich ist es so, weil ich halt auch bequem bin.
Ich liebe diesen Job. Ich finde mich da an genau der richtigen Stelle wieder.
Es werden genau die Fähigkeiten gebraucht, die ich habe. Macht wahnsinnig viel Spaß.
Gibt richtig gutes Geld. Ich kann mit richtig tollen Leuten zusammenarbeiten.
Sowohl hier in Deutschland in meinem Team als auch in den USA arbeite ich mit
sehr coolen Leuten zusammen.
Und ich fände es einfach wirklich sehr schade, wenn ich das alles aufgeben müsste,
damit ich weniger reisen müsste.
Und privat, naja, da ist es halt so, ähm,
Ich habe mich da sehr lange sehr eingeschränkt.
Tatsächlich ist Mareile auch so ein bisschen überrascht, dass ich jetzt,
wo sie ausgezogen ist, auf einmal wieder fliege.
Viele Jahre davor sind wir immer nur mit der Bahn in den Urlaub gefahren.
Ich fahre mit der Bahn nach London, wenn ich nach London muss.
Ich fahre, wir waren mit der Familie, mit der Bahn in Prag und in Wien im Urlaub.
Wir waren mit der Familie in Amsterdam und in Paris.
... auch nach wie vor sehr gerne. Wo kommt das jetzt auf einmal her,
dass ich auch privat wieder fliege?
Wir waren jetzt in Spanien und davon erzähle ich in dieser Episode.
Und da kommt man natürlich auch mit dem Auto hin. Da ist gar kein Meer dazwischen.
Aber wir hatten jetzt eine Woche Zeit.
So, mit dem Auto hatte ich tatsächlich mal geguckt. Das sind 20 Stunden reine
Fahrzeit plus Laden, denn das sind irgendwie, wie viele Kilometer sind das?
1974 Kilometer, also müssten wir wahrscheinlich so zehnmal laden.
Also wenn man es an zwei Tagen schafft, ist man glaube ich schon echt gut.
Das ist ziemlich style sozusagen.
Wenn man mit der Bahn fahren würde, auch mal eben gucken hier,
morgen früh losfahren nach Ianes, dann ist man auch zwei Tage unterwegs.
Da braucht man richtig lange was rauszufinden. Ne, einen Tag braucht man.
Einen Tag und zwei Stunden, da ist man halt am nächsten Tag da.
Und wenn man nur sieben Tage Zeit hat, dann ist man irgendwie mindestens zwei
mit dem Auto eher vier Tage unterwegs und hat dann nur drei Tage dort.
Das weiß ich nicht, so richtig sinnvoll ist das nicht.
Warum wollten wir da hin? Ja, das ist schon die nächste Flugreise, die dann ansteht.
Denn nächstes Jahr im August ist eine Sonnenfinsternis.
Und irgendwie ist es mir ein sehr großes persönliches Bedürfnis,
noch einmal in meinem Leben eine totale Sonnenfinsternis zu erleben, die Corona zu sehen.
Ich hatte 1999 die Chance, bin mit der Bahn nach München gefahren,
denn in Norddeutschland war die nicht total.
Und in München stand ich dann da irgendwo im Olympiapark und zur Totalität schob sich eine Wolke davor.
Das heißt, ich habe keine Corona gesehen und es fehlt mir.
Ich fand es wirklich schade. ähm so und jetzt ist nächstes Jahr im August eine Sonnenfinsternis,
die zieht von über Island über Spanien ich glaube sogar bis nach Tunesien oder so und ähm.
Die möchte ich gerne sehen und deswegen sind wir dieses Jahr schon mal angefahren,
um herauszufinden, wo möchte man denn eigentlich sein.
Denn ich hatte die Idee, Nordspanien irgendwo zwischen Bilbao und Coruña an
der Nordküste, da ist die Totalität am längsten und die Landschaft sehr schön.
Vielleicht findet man da was.
Ja, so, ziehe ich jetzt schon vor. Also der Reisebericht kommt dann ja gleich
im Haltungsblock jetzt nur.
Es gibt halt Anlässe, natürlich kann ich auch sagen, na gut,
dann sehe ich halt keine Sonnenfernsehnis, wenn die Sonne sich nicht bequem
über mich rüber, sich zu verdunkeln, dann sehe ich es halt nicht.
Mir ist es wichtig, ich werde davon sehr viel haben, wenn es dann klappt und
deswegen probiere ich es halt und versuche halt an anderen Stellen sinnvoll
zu sein und natürlich zu kompensieren, denn ich habe jetzt alle Flugreisen,
die ich dieses Jahr gemacht habe, mal bei Atmosphere eingegeben,
das ist eine Firma, die macht CO2-Kompensation.
War zumindest vor einigen Jahren die beste, die ich gefunden habe.
Ich hoffe, die sind immer noch gut.
Wenn es mittlerweile eine bessere Möglichkeit gibt, CO2 zu kompensieren,
erklärt mich da gerne drüber auf.
Habe da meine Flugreisen eingegeben, bin auf eine stattliche Summe von 1000
Euro gekommen, die ich kompensieren sollte.
Vor allem die beiden USA reisen dieses Jahr, also im August und im Oktober,
bin ich halt zweimal in die USA und zurückgeflogen.
Das sind die großen Posten da drin. Irland und Spanien waren es vergleichsweise
günstig, was das CO2 und die entsprechende Kombination angeht.
Und das gibt mir natürlich dann ein halbwegs gutes Gefühl, wenn ich dann die
Möglichkeiten habe, da die 1000 Euro bei Atmosphäre einzuwerfen,
zumal meine Firma ja alle spenden, die wir an solche Firmen machen, verdoppelt.
Also bekommen die 2000 Euro und das ist so, ja gut, wenigstens das.
Ich weiß, dass es besser wäre, das CO2 nicht in die Atmosphäre zu schießen.
Aber naja, jetzt ist es so. Und die Gründe, warum ich es mache und warum ich
es trotzdem mache und nicht deshalb, habe ich genannt.
Richtig wohl fühle ich mich damit nicht. Es wäre schöner gewesen,
wenn ich es nicht so machen würde.
Aber ja, es ist auch sehr schön, es eben erlebt zu haben, dort zu sein,
die Zeit dort zu haben. Und so muss jeder seine eigenen Kompromisse finden.
Und wenn man kompromisslos sein kann und komplett konsequent sein kann,
dann ist das sicher gut, mir tatsächlich nicht wirklich möglich.
Das schaffe ich einfach nicht.
Bin ich zu schwach für und das muss ich mir selber eingestehen und da ist die
Neugier das erleben zu wollen.
Einfach zu groß muss ich ganz ehrlich eingestehen aber so ist das und damit
muss ich klarkommen und ich komme damit natürlich auch klar,
ist jetzt nicht so, dass ich abends ins Kissen weine, aber,
auch dazu muss ich eine Haltung entwickeln wie will ich damit umgehen und ich
finde einen Weg damit umzugehen durch Kompensation, durch Kämpfen an anderen Stellen.
Und deswegen mache ich es halt so, wie ich es mache.
Soviel zum Haltungsblock. Kommen wir zum Entspannungsblock.
Ich habe diesmal kein Fotoalbum für euch. Ich werde trotzdem ein paar Dinge
beschreiben, auch anhand von Fotos, die ich hier vor mir habe.
Ihr müsst euch die Fotos aber komplett in eurem Kopf entwickeln.
Also, ich war in Spanien, wir waren in Spanien und wie ich in der letzten Episode
schon erzählt hatte, war direkt davor die Polaris.
Das heißt, wir hatten eigentlich gar nicht so richtig viel Zeit uns vorzubereiten
auf diese Reise, also hätten wir natürlich schon längst vor der Polaris machen
können, aber irgendwie sind wir so ein bisschen in diesen Urlaub reingestäubert.
Ich bin am Sonntagabend nach der Polaris, nach dem letzten, ich bringe jetzt
Russell ins Hotel und wir haben noch was gegessen, sind wir abends um Viertel
vor zehn nach Hause gekommen und meine Frau saß hier und sagte,
wo fahren wir eigentlich genau hin?
Ich würde gerne auf den Wetterbericht gucken, aber ich kenne den Ort gar nicht
und ich weiß auch gar nicht, wann wir losfliegen.
Was passiert jetzt eigentlich? Zum Glück ging der Flieger erst um zwei.
Das heißt, wir hatten den ganzen Montagvormittag erst mal zum Einpacken,
auf den Wetterbericht gucken.
Und der Wetterbericht war sehr gemischt. Es gab sonnige Tage und wolkige Tage und so 20 Grad.
Also war halt ganz okay für Mitte Oktober in Nordspanien.
Und das hat dann alles ganz gut geklappt. Wir sind dann mit der Bahn zum Flughafen
und über Frankfurt nach Bilbao geflogen.
Denn das Ziel war Ianes, ein kleiner Ort an der Nordküste von Spanien.
Und die Region dort, das Bundesland oder wie auch immer das heißt, heißt Asturien.
Wenn ich das richtig erinnere, gibt es irgendwie zwei, Kantabrien und Asturien.
Und jetzt auf dieser Karte hier,
Ist schon wieder die Grenze von den Bundesländern nicht drauf. Ist ja auch egal.
Eins von den beiden Bundesländern oder Regionen oder wie auch immer die entsprechenden
Regionen in Spanien heißen.
Kenne mich da nicht so aus. So, das ist an der Nordküste.
Spanien hat ja so eine ganz lange Nordküste, die tatsächlich so fast gerade von West nach Ost geht.
Nördlich ist die Bay von der Golf von Biscaya.
Und da in der Ecke liegt San Sebastian quasi in der Beuge von der Golf von Biscaya.
Danach geht dann Frankreich nach Norden mit einer sehr geraden Küste von Nord
nach Süd, wo dann Bordeaux kommt und sowas alles.
Und wenn man von San Sebastian nach Westen anlang der Nordküste geht,
dann kommt als erstes Bilbao als große Stadt, dann kommt Santander und dann
kommt als nächste große Stadt Giron.
Und dazwischen, aber zwischen Santander und Giron, liegt Yannes.
Und das liegt genau in dieser Totalitätszone der Sonnenfinsternis vom 12.
August 2026.
Da möchte ich gerne nach Spanien und die sehen und fotografieren und erleben.
Und deswegen wollte ich dort an die Nordküste, um halt zu schauen,
wo das denn am besten geht.
Ein bisschen Location-Scouting betreiben. Denn es gibt da an der Küste total
schöne Ecken und aber auch Berge.
Also an der Küste sind so ein bisschen Steilklippen und lustige Felsformationen
und Strände und hübsche Städtchen.
Und wenn man so ein bisschen ins Landesinnere geht von dort,
dann sind da die Picos de Europa, ein Gebirge und ein Nationalpark.
Und das ist halt auch total schön. Aber jetzt sehe ich hier die Grenzen gerade.
Asturien heißt das, wo wir im Wesentlichen waren.
Aber direkt höchstlich davon ist Kantabrien.
Na gut.
Die geschickteste Anreise dorthin ist dann also über Bilbao.
Wir hätten auch nach Madrid fliegen können, wenn wir nicht umsteigen hätten
wollen. Aber von Madrid sind das dann nochmal wie fünf Stunden mit dem Auto oder so.
Von Bilbao waren es halt anderthalb, knappe zwei Stunden.
Und das ist dann halt ein bisschen besser.
Genau, in Bilbao angekommen hatten wir aber die erste große Herausforderung,
Denn wir hatten am Flughafen einen Mietwagen gebucht bei der Autovermietung Centauro.
Ich benutze dann meistens billigermietwagen.de, so ein Portal,
wo man verschiedene Mietwagenanbieter durchsuchen kann.
Sag mal einfach von dem und dem Tag bis zu dem Tag möchte ich gerne dort ein Auto mieten.
Kann man auch sagen, ich möchte an unterschiedlichen Stellen abholen und abgeben.
Das war jetzt hier nicht der Fall. Das war beides Flughafen Bilbao.
Und dann nehme ich meistens irgendwie das passendste, günstigste,
was es da irgendwie gibt und das war die Vermietung Centauru.
Warum auch immer eine spanische Autovermietung an die griechische Mythologie
bemüht. Wer weiß das schon. Egal.
Und da stand auch irgendwie in der Buchungsbestätigung, die ich bekommen habe,
es gibt da einen Shuttle und bitte weiter unten die Anweisungen lesen.
In der Buchungsbestätigung stand aber unten keine weiteren Anweisungen.
Also sind wir einfach dahin geflogen. Der Flughafen sah auch nicht so groß aus.
Da dachte ich, das werden wir schon finden.
Na gut, also sind wir dann da raus zum Busparkplatz. Das war irgendwie eine
Bushaltestelle für drei, vier Busse.
Da stand aber nichts von Autovermietung. Und da bin ich dann irgendwie so ein
bisschen, weiß ich jetzt auch nicht, wo der jetzt hier abfahren soll.
Nirgendwo war irgendein Schild.
Dann bin ich, nach 20 Minuten habe ich versucht, dort anzurufen.
Man kann da nicht anrufen bei Centauro.
Also da ist man dann erstmal irgendwie, erstmal kriegt man eine automatische Ansage.
Dann ist man in der Warteschleife und nach zwei Minuten hasta pronto. Wir sehen uns bald.
Keine Ahnung, wird halt aufgelegt.
Und dann bin ich runter zu den anderen Autovermietungen, weil natürlich irgendwie
gibt es auch welche, die direkt am Flughafen sind, die größeren Anbieter, Six und Europcar und so.
Hab da gefragt. Und die sagten, ja, nee, da musst du hoch. Und dann geht es
da halt irgendwie weiter.
Dann habe ich verstanden, okay, es gibt noch natürlich wieder zwei Geschosse sozusagen.
Also da, wo wir standen, war der Abflug, nee, der Ankunftsbereich quasi,
Erdgeschoss und es gab aber noch ein erstes Stockwerk das sah man halt gar nicht,
wenn man draußen war sah das so aus, als sei man vor dem Flughafen,
es geht nicht weiter aber auf dem Dach von dem Erdgeschoss waren dann auch nochmal,
Straßen, dass man sozusagen auch darüber sein konnte das war irgendwie nicht
so richtig ersichtlich und da mussten wir hin, da sind wir dann auch hin,
Da war aber auch nichts zu sehen, keine Schilder, nichts.
Wir mussten uns da durchfragen mit radebrechendem Spanisch oder einige konnten dann auch Englisch.
Übrigens eine sehr interessante Erkenntnis in Nordspanien oder in Bilbao können
gar nicht alle Leute Englisch.
Man denkt ja heutzutage, mit Englisch kommt man überall durch.
Weltsprache, weit gefehlt. Dort gibt es halt eine lokale Sprache,
Baskisch, das ist ja das Baskenland. und in Bilbao im Flughafen sind auch viele Schilder auf Baskisch.
Und die Leute lernen halt Spanisch und Baskisch und dann wahrscheinlich als
erste Fremdsprache Französisch, weil das halt gleich um die Ecke ist, halt Frankreich.
Ich weiß nicht, wie weit das weg ist, aber es ist nicht besonders weit.
Und ja, mit Spanisch kann man halt einigermaßen, also mein Spanisch,
das half uns an vielen Stellen, aber nicht überall.
Und mit Englisch, ja, ging halt manchmal, aber auch nicht immer.
So, letztendlich haben wir herausgefunden, es gibt einen Shuttle,
es sollte gelb sein oder grün, ich weiß nicht, ich glaube gelb und das soll
alle Viertelstunde kommen und wir sollen einfach irgendwo auf dem Parkplatz warten.
So war es dann auch, irgendwie eine Viertelstunde später kam dann ein Shuttle,
wir mussten es also gerade verpasst haben.
Und da stand Centauro drauf und die haben einfach irgendwo angehalten auf diesem
Parkplatz und da musste man hinrennen und dann haben wir auch ein Auto bekommen
und das ging dann auch alles, aber es war.
Warm und es war irgendwie spät und es wurde immer später und es war so ein bisschen,
weil es halt so unübersichtlich war, also hat bestimmt eine Stunde gedauert
von wir bekommen unsere Koffer bis wir haben dieses.
Shuttle gefunden und es war auch nirgendwo beschrieben.
Auch im Internet, wenn ich da gesucht habe nach Bilbao Centauro,
dann gab es so ein paar Informationen. Ja, es gibt irgendwie ein Shuttle, aber wo genau?
Keine Ahnung. Also es stand da halt einfach nicht. Ich habe es nicht gefunden.
Zumindest nicht mit dem schlechten WiFi auf dem Bilbao Flughafen.
In der stressigen Situation. Wenn man sich da vorher besser informiert hätte,
wäre das wahrscheinlich sinnvoll gewesen.
Egal. Wir hatten dann unser Auto und sind dann losgefahren. Wollten eigentlich
noch zum Supermarkt, aber es war dann schon irgendwie relativ spät und es wurde
schon dunkel und ich wollte dann einfach erstmal raus aus Bilbao und danach
dann irgendwo zum Supermarkt.
So einfach ist das gar nicht, aus Bilbao rauszufahren, denn die Autobahnen in Bilbao,
sehen so ein bisschen aus und fühlen sich auch so an wie die USB-Kabel in meiner
Kabelkiste, wo irgendwie 70 Kabel drin liegen, die alle nicht ordentlich aufgerollt
sind. Alles ist mit allem verknotet.
Selbst Google Maps hatte große Probleme, uns die richtige Spur anzuzeigen,
auf der wir uns befinden sollen, um jetzt eben auf die richtige Autobahn zu kommen.
Es war schwierig. Wir haben uns zweimal verfahren und haben es dann aber irgendwann
geschafft, da rauszukommen und waren dann sehr, sehr spät erst irgendwie aus der Stadt raus.
Es war dann irgendwie, glaube ich, 10 oder kurz vor 10, dass wir irgendwo einen
Supermarkt gesehen haben.
Da sind wir nochmal von der Autobahn runter kurz eingekauft,
damit wir überhaupt irgendwas haben fürs Frühstück. Und ja.
Sind dann halt weitergefahren. Ich glaube, es war Viertel vor elf,
als wir dann endlich in Janes waren.
Das Airbnb, was wir gefunden haben, war so ein bisschen außerhalb.
Da gibt es so eine, ja, also Janes, Doppel L, A-N-E-S, ist ein kleines Städtchen.
Ist vielleicht so groß wie, weiß nicht, Buchholz in der Nordheide.
Also nicht so ganz klein. Es gibt sogar eine kleine Basilika.
Es ist natürlich ganz anders als Buchholz in der Nordhalde, weil es eine sehr
alte Stadt ist, sehr viel Geschichte, sehr viele geschichtliche Gebäude, ein altes Casino und so.
Aber besonders groß ist die Stadt halt eben auch nicht. Es gibt ein kleines
Industriegebiet und dann war es das irgendwie auch schon.
Liegt halt am Wasser, gibt eine schöne Promenade oben auf der Klippe sozusagen
und man kann ganz nett irgendwie aufs Wasser schauen.
Aber die gesamte Promenade ist vielleicht so etwas wie eineinhalb Kilometer lang oder so.
Und dann ist man schon am Strand und am Hafen.
Und auf der anderen Seite vom Hafen geht es dafür auch nicht viel weiter.
Also sehr überschaubar, zu Fuß, alles machbar.
Also in Janis selbst braucht man kein Auto, eigentlich sogar lieber nicht.
Genau, deswegen haben wir unser Airbnb auch schnell gefunden.
Und das war großzügig, relativ modern.
Leider fehlten irgendwie noch ein paar Bilder an der Wand, sodass es ein bisschen
hellhörig war, aber die Nachbarn waren sehr leise.
Das Einzige fürs Lautverfahren waren die Esel und die Kühe, denn es war hinten
am Friedhof so nach Westen raus und da gibt es dann eben auch Landwirtschaft und Kühe.
Und die Kühe haben interessanterweise Kuhglocken. Kein Mensch weiß warum.
Sie ist nicht gerade in den Bergen, Also natürlich ist das da ein bisschen hügelig,
aber die Kühe waren da auf so einer Weide und wären da sicherlich nicht,
also in allem Abtrieb oder allem Auftrieb war irgendwie nicht erkennbar.
Und direkt gegenüber standen ein paar Esel, ich weiß gar nicht mehr wie viele,
aber so drei, vier Esel auf einer Weide, die dann auch regelmäßig ihr Futter bekommen haben.
Und immer wenn das Auto mit dem Futter kam, war da ein großes Esel, hallo, IA, IA.
Und ich musste viel an meinen Lieblingspodcast. Eson und Teddy denken.
Und Teddy hatte ich aber nicht. Egal.
Schöne Grüße. Und ja, nicht so schlimm. Also es war wirklich ruhig und angenehm gelegen.
Gab dann halt die Straße runter ins Dorf und na gut, das hab ich dann ja erst
am nächsten Tag irgendwie alles rausgefunden.
Also wie gesagt, Montag, Anreise.
Am Dienstag haben wir uns dann vorgenommen, machen wir nichts,
sondern erstmal ankommen, erstmal irgendwie schauen, was in Janis so ist,
also was heißt nichts machen, also zumindest Auto stehen lassen,
uns das Dorf anschauen und uns ein bisschen zurechtfinden.
Und ich mache das ja dann immer so, dass ich joggen gehe, hatte meine Laufsachen
dabei, bin schön irgendwie morgens bei, was weiß ich, 17 Grad oder so,
einfach in kurzen Trikot, kurzer Hose dann zu den Klippen gelaufen.
Da war ich dann nach fünf Minuten, also sehr nah zum Wasser.
Ich bin dann da die Promenade längs gelaufen und durchs Dorf zurück,
weiß nicht, 4-5 Kilometer zum Wachwerden und es war alles sehr,
sehr schön, leider aber eben auch bewölkt und mir ist sehr schnell klar geworden,
auch wenn die Wettervorhersage gut ist und wolkenlos angesagt wird,
das ist halt die Nordküste von Spanien.
So nördlich davon ist der große, die Golf, die Biscaya, der Golf, der, die das.
Und da kommt halt das Wetter her.
Also sehr häufig kommt irgendwie das Wetter direkt aus dem Norden und direkt
quasi hinter der Küste sind dann Berge. Das heißt, die feuchte Luft wird darüber
getrieben und es gibt halt Wolken.
Und das war komplett unvorhersehbar. Und sehr schnell war mir klar,
dass dieses Location-Scouting äußerst erfolgreich war und ich ganz sicher bin,
dass ich zur Sonnenfinsternis nicht dort sein möchte und ich also einen anderen Ort finden muss.
Ein Kollege von mir hat schon gebucht, nach Mallorca zu fliegen.
Da geht die Sonnenfinsternis auch drüber. Vielleicht mache ich das auch.
Aber vielleicht gibt es noch eine andere Möglichkeit irgendwie im Inland von...
Ich weiß das nicht genau.
Mallorca habe ich nicht so richtig Lust, weil man da auch relativ eingeschränkt ist.
Aber ja, dann ist das halt so.
Mal sehen.
Genau, der Dienstag war aber dann doch sehr entspannt. Wir haben eine Spaziergang
gemacht ins Dorf, haben ein bisschen eingekauft.
In meinem Kopf rotierte immer noch alles wegen der Messe, also wegen der Polaris,
weil die Tage vorher wirklich so intensiv waren, dass ich gar nicht aufhören
konnte, darüber nachzudenken, was da alles passiert ist.
Also wir haben ja von Donnerstag aufgebaut, Freitag bis Sonntag fotografiert,
Fotografiert, Bilder bearbeitet und ausgedruckt, so viele tolle Leute getroffen
und so viele tolle Kostüme fotografiert und so viele Menschen glücklich gemacht,
da konnte ich irgendwie gar nicht so einfach abschalten.
Und das hat dann auch geholfen, am Montag also nur ab Achse zu sein und am Dienstag
einfach mal nichts zu machen.
Wir waren essen abends, da war so ein Bistro, sah ganz nett aus,
direkt da am Marktplatz, Bitakora hieß das, glaube ich.
Das war, also Sky hat Chicken Nuggets gegessen und die sahen aus und nach seiner
Angabe schmeckten die exakt wie bei McDonalds.
Also so Fertigessen irgendwie nicht so überzeugend. Ich habe irgendwie einen
gegrillten Fisch gegessen.
Der war ganz okay, aber naja, egal.
Genau, am Mittwoch haben wir uns dann doch wieder ins Auto gesetzt,
denn das Ziel war ja Location Scouting.
Und auch wenn ich schon so einigermaßen wusste, dass ich dort nicht hin will,
dachte ich, ich will trotzdem einmal in die Berge fahren. Denn vielleicht gibt es ja da einen Spot.
Und das stellte sich dann aber auch als schwierig heraus, in die Berge reinzufahren,
weil die Straßen dann doch sehr spärlich waren.
Ich habe mir dann eine Route ausgesucht zu den Lagos de Covadonga.
Sehr hübsche Bergsehnen, also auf Google Maps die Fotos sahen zumindest ganz gut aus.
Und da sind wir dann hingefahren und das war eine ganz tolle Autofahrt.
Also wirklich wunderschöne ähm.
Wunderschöne Gegend, durch die man da durchgefahren ist. Und auf einmal ist
auf der rechten Seite oben in den Bergen eine Riesenkirche.
Und ich dachte, boah, die sieht ja toll aus. Und Stefan und Sky,
auch gleich ganz begeistert, haben uns dann einen Parkplatz gesucht.
War interessanterweise auch gleich ein Parkplatz frei. Aber haben wir dann später
festgestellt, das waren halt die Parkplätze unten an den Gärten.
Und es gäbe noch Parkplätze weiter oben. Haben wir nicht gesehen,
haben wir gleich den ersten Parkplatz genommen.
War auch genau richtig, denn man geht dann durch so ein paar Gärten durch,
immer weiter hoch bis zur Basilica de Santa Maria La Real de Covadonga.
Und Santa Cueva in Covadonga ist da auch, das ist eine Höhle,
ein Heiligtum für Katholiken.
Ich bin ja Protestant, also evangelisch und deswegen war ich komplett überrascht,
aber ich habe sowas schon mal gesehen.
Es war jetzt nicht so, dass ich da so einen Kulturschock bekommen habe,
sondern das war einfach nur, ich wusste nicht, dass es dort ist.
Und ich war dann überrascht, dass es dort ist. Das ist so eine Höhle,
wo irgendeine Marienstatue ist und irgendwas an der Höhle ist heilig.
Wahrscheinlich hat irgendeine Maria da mal Blut geweint oder was auch immer gemacht.
Also irgendwer ist irgendwem erschienen. Sei es drum. Kann ja sein.
Ich war nicht dabei. Es war sicherlich ein Wunder. Ich will mich darüber auch
nicht lustig machen, aber ich kann damit immer nichts anfangen.
Mir ist das dann auch immer zu viel Kitsch. Also diese Höhle selbst ist dann
wahnsinnig kitschig geschmückt.
Und wir sind dann einfach weitergegangen zur Kirche. Leider war drinnen dann
auch tatsächlich gerade ein Gottesdienst, sodass wir uns die Kirche von innen
gar nicht großartig anschauen konnten.
Ich mache das immer ganz gerne. Also ich finde Kirchen von innen häufig sehr schön.
Also es ist einfach eine Sache, die mache ich gerne, da schaue ich gerne rein,
da gebe ich mir auch gerne ein bisschen Zeit und genieße da die Kunst.
Auch wenn ich weiß, dass es diese Kunst im Wesentlichen deshalb gibt,
weil der Pöbel, das Volk, beeindruckt werden sollte und eingeschüchtert werden sollte.
Aber sei es drum, es ist ja trotzdem schöne Kunst und wenn ich mich nicht einschüchtern
lasse, dann kann ich es ja genießen.
So, ein paar Fotos gemacht, genossen und dann wollten wir weiterfahren.
Allerdings war kurz hinter der Basilika dann ein Kreisel, wo dann die Fahrt
zu den Lagos, zu den Seen.
Gesperrt war. Da war eine Schranke runter und vor uns war ein Reisebus und der
durfte schon nicht durch und da gab es dann irgendwie ein paar Lava und wir
kamen halt gar nicht durch den Kreise durch und zu dieser Absperrung,
um mal zu fragen, wie das denn jetzt geht,
der Reisebus musste dann irgendwann mal zur Seite fahren und dann wurde uns
halt einfach nur signalisiert, weg hier, ihr seid hier falsch.
Und dann haben wir gesehen, okay, da steht halt das und das und irgendwie rief
uns dann noch zu da von den Leuten,
Solo-Autobus, also es geht nur mit dem Bus, aber auch nicht mit privaten Reisebussen,
sondern es fährt halt ein Linienbus.
Eigentlich nicht schlecht, dass dann durch dieses Naturschutzgebiet nur ein Bus fährt.
Allerdings fuhr der uns dann gerade vor der Nase weg und war auch rappelvoll
und es standen noch ganz viele Leute an der Bushaltestelle. schien dann doch
ein sehr beliebtes Ausflugsziel zu sein.
Und so gerne ich es gemacht hätte, da jetzt irgendwie eine Stunde auf den nächsten
Bus zu warten, in dem man vielleicht auch nicht reinkommt,
weil es irgendwie zu voll ist, haben wir dann kurzfristig uns umentschieden,
und sind dann ein bisschen wieder
zurückgefahren, um nochmal einen anderen Anlauf in die Berge zu nehmen.
Richtung, Wie hieß das dort? Ich habe es mir alles aufgeschrieben.
Ähm...
Ja, wenn ich das jetzt noch so geschrieben hätte, dass ich es lesen kann.
Carreña heißt der Ort, glaube ich.
Und Las Arenas, genau. In der Richtung sind wir dann weitergefahren.
Und da gibt es auch nochmal ganz viele Aussichtspunkte auf die Picos de Europa.
Also da gibt es ganz viele so.
Mirador del Naranjo del Bullen ist Pico Uriello. Genau, Pico Uriello ist einer
von den besonders hohen Bergen.
Und der sieht total witzig aus, weil das sehr steile Wände sind,
aber oben so ein Plateau hat, also so ein Rechteckberg irgendwie.
Und sehr schön. Also da gibt es dann alle naselang Parkplätze,
wo man anhalten kann, wo man diesen Berg fotografieren oder anschauen kann. Und ganz, ganz toll.
Aber auch dort habe ich dann keinen Spot gefunden, wo die Sonnenfinsternis überhaupt
sichtbar wäre, weil die Straße geht dann halt doch natürlich durch so ein Tal,
durch so eine Schlucht und eben nicht oben auf den Bergen längs,
sondern natürlich unten. Ist ja auch logisch.
Und also keinen Spot gefunden. Location Scouting erfolgreich gelernt,
dass man dort nicht hin will und unterdessen sind wir dann einfach weitergefahren
und haben uns was zu essen gesucht.
Irgendwo an der Straße gab es so ein Restaurant, das gehörte irgendwie zu einem,
gehörte gar nicht zu einem Hotel,
sondern das war irgendwie kurz bevor man dann nach dieser Bergstraße.
Von dieser Bergstraße wieder auf so eine Hauptstraße kam, war ein Restaurant.
Ich finde es nicht wieder.
Ich weiß nicht mehr genau, wie ich es jetzt auch finden soll überhaupt.
Es war auch sehr lecker. Aber ob ich es empfehlen würde, weiß ich auch nicht,
denn es war schon sehr speziell. Ich habe dann dort das erste Mal,
Eine kantabrische oder ich weiß gar nicht, wo die Spezialität genau herkommt.
Vielleicht historisch, vielleicht kantabrisch. Das heißt Katschopo.
Und das ist eigentlich eine Art Cordon Bleu.
Man nimmt dazu irgendwie zwei Rinderfilets. Und dazwischen kommt dann Schinken
und Käse und dann wird das Ganze paniert.
Also es ist eigentlich Cordon Bleu, das, was man in Deutschland als Cordon Bleu kennt.
Allerdings wird es dort natürlich mit lokalen Käsesorten gemacht,
die ganz anders schmecken als der sanfte Gouda, den man hier wahrscheinlich benutzt oder Edama.
Und der Schinken schmeckt ganz anders. Und das ist eine sehr interessante Erfahrung,
wenn man dann Fleisch isst.
Und habe ich da gemacht und in diesem Restaurant war das aber natürlich à la
Mama, also irgendwie Spezialgericht und da war dann noch so eine Pilzsoße mit drin,
also mit fein gehackten Pilzen und Blauschimmel oder so, ich weiß gar nicht.
Also es war ein sehr intensiver Käse, sehr intensive Pilzsoße und dann eben in so einem Cordon Bleu.
Ich fand es spannend. Sky mochte es gar nicht.
Und der hat sich dann bei mir nur probiert und hat dann lieber was anderes gegessen.
Obwohl er eigentlich Cordon Bleu sehr gerne isst. Naja.
Das war dann der Tag, ich glaube, ansonsten haben wir an dem Mittwoch auch nichts
weiter gemacht. Eingau mal meine Notizen auf.
Das war aber sehr schön, also wirklich ein ganz toller Ausflug.
Es war Mittwoch, achso, und apropos Mittwoch, wir haben Wednesday geguckt.
Die neue Staffel von der Netflix-Serie Wednesday hat auch sehr viel Spaß gemacht
und passt natürlich auch zum Mittwoch und so als Familienhappening.
Vielen Dank.
Am Donnerstag haben wir dann überlegt, machen wir eigentlich noch so.
Donnerstag, Freitag und Samstag ist dann ja schon wieder Abreise.
Ich hatte gedacht, vielleicht kann man am Samstag vor dem Heimflug irgendwie
relativ früh nach Bilbao fahren und da noch ein bisschen Zeit verbringen.
Man hat das dann am Donnerstagvormittag beim Frühstück vorgeschlagen.
Da wurde ich dann überzeugt, nee, das ist keine so gute Idee,
weil das halt recht spät ist. Ich habe jetzt übrigens gerade das Lesezeichen
hier aus dem Notizbuch rausgezogen, falls ihr das Geräusch gehört habt.
Das war kein Messerwetzen, sondern ein Lesezeichen.
Und dann sind wir halt spontan an dem Donnerstag nach Bilbao gefahren.
Das war ein ganz schöner Ritt, weil, wie gesagt, anderthalb Stunden oder so
war das dann schon pro Strecke.
Wir haben uns dann einen Parkplatz auf der Westseite, also von dort,
wo wir kamen, gesucht. haben dann dort geparkt und haben den Rest zu Fuß gemacht.
Auch Bilbao ist nicht so groß, also es ist natürlich eine große Stadt,
aber die Innenstadt ist fußläufig auch ganz gut erschließbar.
Und das war total schön. Da haben wir also einen richtig tollen Tag erwischt.
Strahlender Sonnenschein, sehr warm, T-Shirt-Wetter, Sonnenbrillenwetter sind
wir halt durch Bilbao gelaufen, haben uns das Guggenheim-Museum angeguckt,
weil das war so das Einzige, wo ich gedacht habe, okay, wenn ich in Bilbao bin,
dort gibt es das Guggenheim-Museum, das will man mindestens einmal irgendwie
gesehen haben, glaube ich. Und das haben wir dann gemacht.
Wir hatten uns die Tickets auch schon von Johannes aus per Internet geklickt,
damit wir auch reinkommen.
Macht man heutzutage so, dass man Tickets vorab kauft.
War auch kein Problem und super organisiert und sehr einfach,
dorthin zu kommen, reinzukommen.
Und das Museum ist nicht nur von außen äußerst bemerkenswert.
Also die Architektur von dem Guggenheim Museum in Bilbao, kennt ihr vielleicht,
ist so mit sehr viel Metall verkleidet, ganz viel runde Flächen und äußerst interessant.
Sondern auch von drinnen. Also drinnen, sowohl die Architektur als auch die
Ausstellung hat mir super gut gefallen.
Meine Mutter war vor 40 Jahren oder so in Milbau mit ihrer Freundin und meinem Papa.
Und die Freundin hat gesagt, wir müssen ins Guggenheim Museum und meine Mutter
ist dann so mit, ohne richtig zu wissen, wie ihr geschieht. Und dann gab es
angeblich, Oto und meiner Mutter, ausschließlich eine Ausstellung über Herrenmode.
Und das wäre so langweilig gewesen, dass sie nie wieder ins Guckenheim Museum
oder überhaupt nach Bilbao wollte.
Das war für sie das absolute Anti-Erlebnis und riet uns schon davon ab.
Die konnte es nicht glauben und es stimmt auch nicht. Also ich weiß nicht,
was sie da erlebt hat. Vielleicht war irgendwie die Hälfte des Museums geschlossen.
Denn es ist viel zu groß, um nur eine Ausstellung über Herrenmode zu haben.
Interessanterweise gab es vier Ausstellungsbereiche oder fünf,
also gar nicht mal so viele.
Wenn man das Louvre kennt, da kann man sich ja zwei, drei Tage aufhalten,
hat immer noch nicht alles gesehen.
Ähnlich wie das Rijksmuseum in Amsterdam oder in Hamburg auch die Kunsthalle.
Das sind Museen, da kann man sich wirklich Tage aufhalten oder zumindest einen ganzen Tag.
Im Guggenheim-Museum ist es nicht so. Das ist nicht so, erstens gar nicht so
groß und zweitens aber auch nicht so voll. Also es ist sehr luftig gestaltet.
Die Treppenhäuser sind ganz luftig und frei. Und dann gibt es halt irgendwie
unten zwei Bereiche, wo Ausstellungen sind. Und dann im Oberbereich irgendwie zwei.
Und ich glaube ganz oben war nochmal was oder so, aber es gehörte dann auch zu den anderen.
Also es war sehr überschaubar und dann aber auch sehr abwechslungsreich.
Also das hat mir äußerst gut gefallen, wie diese vier Ausstellungen ausgesucht worden sind.
Die erste Ausstellung, in die wir reingekommen sind, unten waren Bilder von
Maria Helena Vieira da Silva, Anatomy of Space.
Wurde übersetzt mit Anatomie des Weltraums. Und ich glaube, mit Space wirkte
eher wie Raum an sich, also nicht Weltraum, Science Fiction,
sondern die Räumlichkeit, also der Raum.
Sehr abstrakte Malereien.
Zumindest habe ich nichts Weltraumartiges erkannt, sondern eher so die Raum- und Zeitgeschichten.
Also irgendwie so total abgefahren.
Hat mir sehr gut gefallen, Sky gar nicht.
Und das macht aber gar nichts, weil oben war dann eben noch eine andere Ausstellung,
die Sky dann wieder sehr gut gefallen hat.
Tatsächlich ist der Künstler sogar Sky Rupinka, Fainting Spells,
da ging es dann ganz viel um Text. Achso, nee, und Barbara Kruger, genau.
Another Day, Another Night, auch sehr viel, sehr klarer Text,
der dann sehr aussagekräftig, sage ich mal.
Dargestellt worden ist. Damit konnte ich jetzt wieder nicht so viel anfangen.
Das war irgendwie, naja, kann man machen, aber muss man auch nicht.
Und gibt aber auch so Dauerausstellungen.
Gucken, ob ich das irgendwie rausfinde, wie der heißt. Da hat jemand so ganz
große Metallstrukturen hingebaut. Richard Serra, genau.
Oder Richard Serra, keine Ahnung. Das sind ganz große Metallwände,
aus denen er so eine Art Labyrinthe gebaut hat.
Kann man auf der Webseite auch ganz gut erkennen, wie das aussieht.
Stellt euch einfach nach 3, 3,5 Meter hohe Metallwände, also gar nicht dicke Wände, sondern so,
weiß nicht, 8 cm dick oder so, also schon, es ist sehr viel Metall, was da rumsteht.
Dreieinhalb Meter hoch, 8 cm dick und dann diese langen Wände ineinander verschlungen,
mit so Durchgängen, mit so, von oben kann man drauf schauen,
wenn man ins Obergeschoss geht,
da sieht es teilweise aus, als könnte man gar nicht durchgehen,
aber die sind dann halt auch nicht gerade aufgestellt, diese Wände,
sondern so schräg, dass man unten durch so, wie so durch Höhlen durchgehen kann.
Und das ist halt begehbar und da kann man durchgehen und,
das mochte Steff zum Beispiel gar nicht die hat da Kreislaufprobleme bekommen,
weil das irgendwie sehr beeindruckend war und sehr verwirrend und für die Augen wirklich irritierend.
Ich fand tatsächlich die erste Ausstellung von der Vera da Silva deutlich irritierender,
weil die Perspektiven alle so merkwürdig waren das hat mir aber sehr sehr gut
gefallen Und diese Metalldinger fand ich auch super.
Genau. So, und dann gab es dann noch diese anderen Ausstellungen.
Und jeder hat halt was gefunden, wo er oder sie sich gerne aufgehalten hat und
einfach Kunst genossen hat.
Und die Ausstellungen waren halt einfach so, dass jeder einzelne Bereich,
sage ich mal, in einer halben Stunde erschließbar war.
Oder auch in 20 Minuten, wenn es einem nicht so gut gefallen hat und dann irgendwie weitergehen konnte.
Man konnte sich aber auch länger aufhalten und das war ein total tolles Erlebnis,
weil man ist nicht rausgegangen und war komplett überladen und wusste gar nicht,
wohin mit seinen Eindrücken,
sondern es war sehr pointiert, sag ich mal, also sehr gezielt.
Und das hat mir sehr gut gefallen, also ganz, ganz toll.
Das Museum war voll mit französischen Schulklassen. Also zumindest hatte ich
den Eindruck, die Schüler sprechen alle Französisch, was ja auch nicht abwegig
ist, weil wie gesagt, Frankreich ist nicht weit weg.
Und wenn ich in einer Schule ganz im Süden von Frankreich wäre,
dann würde ich das wahrscheinlich im Kunstunterricht auch mal machen.
Einfach dort hinfahren und die Schüler das erleben lassen.
Natürlich einigen Schülern hast du nicht gefallen, die lungerten dann nur so
rum war sicher auch anstrengend für die mit der Busfahrt und sich dann das dort
anzuschauen, ist ja auch nicht für jeden was, aber,
gerade dort, wo man eben nicht so erschlagen wird von 2000 Gemälden von irgendwie
700 verschiedenen Künstlern sondern es waren halt nur vier oder fünf Künstler
und eben nicht so viele Ausstellungen dass man überhaupt nicht mehr,
klarkam, das hat mich richtig geflasht, also da war ich sehr glücklich dass ich das erleben durfte.
Und kann das nur empfehlen, falls ihr mal in die Gegend kommt,
macht einen Abstecher nach Böbau. Die Stadt an sich ist sehr, sehr schön.
Wir sind dann hinterher noch durch die Stadt gelatscht und haben uns da irgendwie
gut aufgehalten, noch was Kleines zu essen gefunden. Ne, wir haben abends sogar
noch was Großes gegessen.
Teure Restaurants gibt es da auch, haben wir dann festgestellt.
Und Sky hat aber auch noch ein Museum entdeckt, da sind wir tatsächlich beinahe
dran vorbeigelaufen und dann sagt er, huch,
hier steht was, was gerade im Geschichtsunterricht oder im Philosophieunterricht,
ich weiß gar nicht mehr, irgendwo in der Schule hatten sie gerade Statuen,
römische oder griechische Statuen am Wickel.
Und dann gibt es dort ein Museum, das heißt Bilboko Bereginenmuseo.
Und das ist ein Kunstmuseum mitten in so einer Straße, ist eine Kirche, eine ehemalige Kirche.
Man sieht draußen halt irgendwie ein ganz normales Stadthaus neben dem nächsten.
Und zwischen zweien ist auf einmal dann so eine gotische Kirche mit hübschen
Kirchenfenster und hübschem Atrium.
Und da sind wir einfach rein und es war sogar Eintritt frei,
weiß ich nicht warum, wahrscheinlich weil es irgendwie kurz vor Schließung war,
eine halbe Stunde vor Schließung oder so und total nett, wie gesagt ein altes Kirchengebäude,
das sie halt zur Hälfte in ein Museum umgebastelt haben.
Da stehen halt in dieser alten christlichen Kirche, stehen dann römische und
griechische Nachbildungen von alten Statuen.
Das waren jetzt keine Originale, die sie da hingestellt haben,
aber haben halt quasi so Marmor-Statuen nachgefertigt und die dann in dem Kontext
von so alten Kirchenfenstern total schön.
Also das hat mir auch sehr gut gefallen und hat Sky dann geholfen in der Schule
wieder irgendwie zu punkten,
hat dann da irgendwie lauter Fotos gemacht und sogar Videos,
wie er da um die Statuen rumgeht und Glück gehabt und Spaß gehabt und das war sehr, sehr gut.
Die Innenstadt ist ganz lustig, es gibt da diesen Fluss, der da durch geht welcher Fluss ist das? Nervion,
Vielleicht mit einer berühmten weißen Fußgängerbrücke Zubizuri Zubia.
Das spricht wahrscheinlich ganz anders aus, aber die sieht tatsächlich ganz hübsch aus.
Und wir waren dann noch viel in dem Casco Viejo, ein anderer Altstadtbereich,
auf der Ostseite von diesem Fluss. Also die eigentliche Innenstadt Abando ist
wohl irgendwie eher dann auf der Westseite.
Westsüd wird so ein bisschen eingeschlossen von diesem Fluss.
Auf der Ostseite ist so ein bisschen dann das Sternschanzenartige,
hier ist irgendwie ein bisschen wilder Viertel.
Und da haben wir es ein bisschen aufgehalten. Sehr lustige kleine Lädchen und so.
Plattenladen entdeckt natürlich und sowas alles.
Sehr nett. Also Bilbao ist auch so eine Reise wert.
Aber wenn ihr auch nur so irgendwie in der Nähe seid, am Guggenheim Museum,
kann man sich angucken, Entschuldigung, sollte man sich angeguckt haben, wenn man die Chance hat.
Und wir haben uns die Chance gegönnt. Genau, das war natürlich auch wieder ein
langer Tag mit viel unterwegs sein und spät nach Hause kommen.
Aber das hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Am Freitag war dann mein Geburtstag, der 17.10.
Und auch da haben wir wieder wie am Dienstag eigentlich nichts gemacht.
Nur bin ich morgens natürlich joggen gegangen, weil es sich da anbietet, schönstes Wetter.
Einfach nur im Trikot und kurzer Hose da irgendwie joggen gehen.
Dann haben wir einen Klippenspaziergang gemacht, aber auch nicht weiter,
als ich das eh schon kannte.
Ein bisschen durchs Dorf getorkelt. Was mir aufgefallen ist,
es waren dort sehr viele alte Menschen.
Ich weiß nicht, ob das irgendwie daran liegt, dass die Jungen alle weggezogen
sind oder dass die älteren Menschen in Spanien eher so an die Nordküste ziehen,
weil da das Klima ist, ist halt deutlich erträglicher als irgendwie.
In Zentralspanien oder Südspanien ist es halt einfach sehr, sehr heiß.
Und dann Nordspanien sind die Temperaturen deutlich erträglicher.
Vielleicht ist es deshalb attraktiver für ältere Leute, ich weiß es nicht.
Oder die Jüngeren haben alle gearbeitet. Zumindest war mir das schon so aufgefallen,
dass dort in den Cidrarias, das sind da die Cidre, also Cider, also Apfel, Most, die,
Bars saßen halt sehr viele ältere Leute und übrigens schon ab Mittags und dann
wird halt auch ab Mittags schon Zitre getrunken oder Wein.
Und also Daydrinking kein Problem im Oktober in der Sonne mit Sonnenbrille in
so einer Zitrerie sehr cool,
hat mir sehr gut gefallen an meinem Geburtstag hab ich dann gesagt komm ich
möchte auch einmal hier mittags schon ein Glas Rosé trinken oder Zitre,
also das war unsere Vermieterin hat uns auch eine Flasche hingestellt Das ist
halt sehr, sehr trocken und da sprudelt auch nichts.
Das ist jetzt nicht so wie den Cider, den man hier in der Dose bekommt und dann
sprudelt alles und ist ganz süß, sondern es war sehr sauer, sehr trocken und nicht sprudelnd.
Ich habe dann in den Cidrerias gesehen, wie man sich den eigentlich einschenkt.
Also dieser Cidre braucht wohl sehr viel Luft.
Deswegen die Kellner in der Cidreria stellen einem zwar die Flasche auf den
Tisch, aber kommen halt immer zum Einschenken vorbei.
Denn die Flasche in der rechten Hand heben sie steil nach ganz oben in die Luft,
und halten das Glas oder den Becher, wo eingeschenkt werden soll,
am ausgestreckten Arm nach unten.
Das heißt, zwischen Flasche und Becher sind dann so zwei Meter Luftstrecke und
da wird dann halt eingegossen und das meiste geht dann auch tatsächlich ins Glas.
Natürlich wird dann auch mal
ein bisschen geputscht, aber gar nicht mal so viel, wie man denken würde.
Es ist spektakulär. Also allein das Einschenken von so einem Cidre fand ich
dann toll, habe ich dann auch mal mir gegönnt.
Aber das Getränk an sich ist irgendwie nicht so richtig meins, muss ich zugestehen.
Also es war mir irgendwie zu trocken und nicht so, weiß ich nicht,
ich habe dann lieber ein Rosé getrunken oder irgendwas anders.
Der Rosado in Spanien ist ja auch nicht so süß wie der Rosé hier in Deutschland.
Rosé ist meistens in Lieblich und die mag ich dann eher nicht so.
Aber so ein spanischer Rosado.
Mittags kann man es schon mal ganz gut machen. Habe auch nur ein Glas getrunken
an meinem Geburtstag und eine Kleinigkeit gegessen.
Dann haben wir noch, es gibt dort eine Confitteria, also eine Bäckerei,
Keks, Kuchen, wie heißt das? Konditorei auf Deutsch.
Vega heißt die, Indianis. Scheint auch ein sehr traditioneller Betrieb zu sein.
Ältere Dame hat uns bedient, fand das ganz lustig, was wir alles haben wollten.
Ich weiß gar nicht, warum das so lustig ist.
Wir haben sehr viel Kuchen gekauft, haben dann in unserer Wohnung ein Geburtstagskuchenessen
gehabt und einen kleinen Mittagsschlaf gemacht und sind dann abends nochmal
ins Restaurant El Balamu.
Am Hafen. Sehr interessante Architektur auch.
Das ist quasi auch im ersten Stock, also über so einer Hafenhalle,
also wirklich im Industriebereich, mit so riesigen Panoramafenstern auf die Einfahrt zum Hafen.
War natürlich schon abends und dann dunkel, aber da fuhren dann natürlich trotzdem
Schiffe mit Beleuchtung.
Es war sehr malerisch, sehr schön, sehr edel und auch sehr teuer, denn.
Sky hat dann dort Kachopo gegessen, weil es dort Kachopo ohne Pilzsoße gab.
War auch sehr lecker und auch sehr reichlich und Steffen und ich wollten dann
Fisch essen. Klar, wenn man am Hafen ist, dann will man Fisch essen.
Und wir hatten uns auf der Karte irgendwie zwei verschiedene Fische ausgesucht.
Die Karte ist natürlich nur auf Spanisch.
Es gab auch eine englische Karte, genau. Aber für Steff musste ich dann nochmal
sowieso auf Deutsch übersetzen.
Und haben uns beide was ausgesucht. Nicht so richtig verstanden,
wie ist das jetzt hier mit Beilagen und so.
Und dann kam die Bedienung, super nett. Da habe ich erstmal Vorspeise bestellt.
Und das Kachopo. Und dann wollte ich halt für uns zwei Fische bestellen.
Und dann guckst du mich an so, Moment mal, hier sind die Fische,
die ich habe. Und der kleinste Fisch für Steff war halt irgendwie 1,2 Kilo groß.
Und gut, dann teilen wir uns den halt. Und dann habe ich halt nicht irgendwie
meine Fischauswahl bekommen, sondern haben halt einen riesigen Fisch gegrillt bekommen.
Der kam dann mit so drei Portionchen oder zwei Portionchen Kartoffelpüree,
Aus so einem Eiskugelspender irgendwie. Und das war es.
Und das war ein sehr interessantes, sehr teures, aber auch sehr tolles Geburtstagsessen.
Weil so habe ich auch noch nicht Fisch gegessen.
Und das war irgendwie überraschend und lustig und sehr, sehr lecker.
Also der Fisch war auch einfach wirklich sehr gut gegrillt mit irgendwie ein
bisschen Öl, bisschen Knoblauch, keine Ahnung. Also war gar nicht viel dran.
Aber irgendwie hat es uns sehr, sehr gut gefallen.
Nachtisch konnten wir nicht mehr essen, weil es einfach sehr viel Fisch war, den wir gegessen haben.
Am Samstag sind wir dann wieder zurückgeflogen.
Ich habe das tatsächlich hinbekommen, ohne mich zu verfahren.
Die Autovermietung zu finden. Wir sind dann wieder über Frankfurt zurückgeflogen.
Ich hatte es in der letzten Episode schon angekündigt. Es gab noch einen großartigen
Fanboy-Moment auf dem Flug von Frankfurt Und nach Hamburg war dann vor mir,
saß eine ältere Dame, so ungefähr in dem Alter meiner Mama. Ein bisschen jünger als meine Mama.
Und die wollte dann oben in der Luft sich die Rückenlehne zurückstellen lassen.
Ich saß hinter ihr und dachte so, ach, muss das sein?
Aber naja, gut, sei es drum.
Hat sie alleine nicht geschafft, hat ihr die Flugbegleitung geholfen.
Anscheinend war da irgendwie was verklemmt an diesem Stuhl. Und als es dann
in den Landeanflug ging, wurde ja gesagt, so jetzt bitte ihr Rückenlehnen hochstellen.
Das hat auch nicht geklappt und ich habe ihr dann geholfen, habe mich nach vorne
gebeugt, kann ich kurz helfen. Habe ihr dann geholfen, die Rückenlehne hochzustellen.
Und habe in dem Moment gesehen, Moment mal, die kennst du irgendwie,
irgendwie kam sie mir bekannt vor.
Und dann habe ich nochmal schnell auf Google geguckt, so, ja,
tatsächlich, das ist sie.
Und dann saß vor mir im Flieger und also quasi neben meiner Frau saß Heike Diene-Körting.
Und das war so richtig, oh, jetzt will ich sie aber auch nochmal darauf ansprechen.
Ich bin großer Fan von den drei Fragezeichen und jeder Podcaster,
den ich kenne, hat als heimlichen Traum, einmal eine Nebenrolle bei den drei
Fragezeichen zu sprechen.
Irgendwas ganz keines. Und wenn es nur ein Wort ist oder ein Stöhnen oder ein,
weiß ich nicht, ich würde sogar
die Leiche ohne Sprechrolle würde ich auch spielen, die gar nichts sagt.
Nein, das vielleicht nicht. Aber so und das geht halt über Heike Diene-Körting
wahrscheinlich, wenn es überhaupt, eigentlich geht es wahrscheinlich gar nicht.
Aber sie ist die Produzentin und zwar das seit Anfang an.
Produziert sie die drei Fragezeichen und auch ganz viele andere Hörspielserien,
TKKG und hast du nicht gesehen, das ist alles Heike Diene-Körting und das ist
eine Legende, wirklich Hörspiel-Legende.
Ich war mal bei den drei Fragezeichen live und da wurde sie auch ausgiebig gefeiert
von einem riesen Publikum und.
Ja, das war so habe ich sie dann mal, nachdem wir gelandet sind habe ich mich
nach vorne gebräucht und gesagt, Entschuldigung, darf ich was fragen?
Ja, sind sie heike, die nicht? Und ihre Augen leuchteten, hat sich voll gefreut
dass ich sie erkannt habe und ja, das war sie und dann haben wir ein Selfie gemacht.
Und uns kurz unterhalten. Ich habe natürlich den Einschlafen-Podcast erwähnt und ihr auch genannt.
Und sie hat gesagt, sie hört mal rein. Ich weiß jetzt nicht,
ob sie wirklich da reingehört hat. Wahrscheinlich ist sie längst wieder vergessen.
Sie kam gerade von der Buchmesse und war eh voller Eindrücke und hat ganz viele
Autogramme gegeben, dass sie da mich getroffen hat. Hat sie wahrscheinlich schon,
auf dem Weg vom Flughafen nach Hause wieder vergessen.
Aber sei es drum, für mich war es ein schöner Moment.
Falls Sie hier zuhören, Frau Körting, ich habe mich sehr, sehr gefreut,
Sie zu treffen. Und ja, ein Fanboy-Moment.
Da habe ich noch ganz lange ein Strahlen im Gesicht gehabt.
Aber ich hatte sowieso ein Strahlen im Gesicht, weil dieser Urlaub genau das Richtige war für mich.
Denn erstens weiß ich jetzt nächstes Jahr im August nicht dorthin fahren.
Andererseits war es ein wunderschöner Urlaub, denn es ist eine ganz,
ganz tolle Ecke Europas mit ganz tollen Leuten, die Menschen alle super freundlich
auch wenn man sich nicht auf Anhieb verstanden hat weil ich zu wenig Spanisch
und die zu wenig oder kein Deutsch und zu wenig Englisch konnten hat das alles funktioniert,
die Landschaft ist unfassbar schön wild, ein bisschen wie Irland an nicht ganz
so hohe Klippen natürlich ähm,
Aber ja, durchaus.
Fischerdörfchen, natürlich deutlich größer als Dulent, aber auch nicht so groß
wie Galway. Ich weiß gar nicht, mit welcher irischen Stadt.
Vielleicht mit Trolley oder so, auch nicht.
Janis ist schon sehr, sehr klein.
Naja, und ich kann das empfehlen, dort Urlaub zu machen.
Wenn man allerdings einen garantiert klaren Himmel haben möchte oder eine Garantie,
dass die Wettervorhersage auch so halbwegs eintritt, dann nicht dorthin fanden.
Also das war ganz gut. Und nach dieser super krassen Woche der Polaris,
da habe ich halt wie gesagt die ersten beiden Tage im Urlaub gebraucht,
um meinen Kopf davon mal zu lösen.
Und habe dann aber drei fantastische Tage, Mittwoch, Donnerstag,
Freitag gehabt und diesen Urlaub genossen.
Und ich bin nach Hause gekommen an dem Samstag und war erholt.
Und das war also absolut wertvoll für mich, dass ich nach dieser anstrengenden
Zeit auf einmal das Gefühl hatte, ja, das war ein sehr kurzer Urlaub,
aber sehr erholsam und insgesamt einfach total gut.
Lange angehalten hat, die Erholung natürlich nicht, weil, wie ihr schon wisst,
bin ich nur ein paar Tage später an dem Mittwoch, dem 22.
Oktober, dann schon wieder in die USA geflogen.
Davon dann aber in der nächsten Episode.
Jetzt kommt erstmal Herr Rilke, Rainer Maria Rilke.
Wir sind bei Position 22, 56, 33 Prozent der sämtlichen Gedichte in einem Band
der vollständigen Ausgabe und das heutige Gedicht heißt Gebet.
Nacht, stille Nacht, in die verwoben sind ganz weiße Dinge, rote, bunte Dinge,
verstreute Farben, die erhoben sind zu einem Dunkel einer Stelle,
bringe doch mich auch in Beziehung zu dem Vielen,
das du erwirbst und überredest, spielen, denn meine Sinne noch zu sehr mit Licht,
würde sich denn mein Angesicht noch immer störend von den Gegenständen abheben.
Urteile nach meinen Händen, liegen sie nicht Wie Werkzeug da und Ding Ist nicht
der Ring selbst schlicht an meiner Hand Und liegt das Licht Nicht ganz so voll
Vertrauen über ihnen Als ob sie Wege wären,
die beschienen Nicht anders sich verzweigen als im Dunkel.
Fragezeichen, Punkt, Punkt, Punkt Das nächste Gedicht heißt dann Fortschritt
Und jetzt hier beim Thema Gedicht ist mir noch eine Sache eingefallen,
äh, Gebet ist mir noch eine Sache eingefallen zu Janes, die ich erwähnen wollte,
die ich wirklich erwähnenswert finde und irgendwie bemerkenswert.
Und zwar gibt es, wie gesagt, eine Kirche in Janes, die Basilika heißt.
Eine Basilika, ich weiß nicht, was der Unterschied zwischen einer Basilika und
einem Dom und einer Kirche und einem Tempel ist, keine Ahnung,
was also, nee, Tempel ist, glaube ich, nicht christlich, ich weiß nicht.
Ähm, es gibt viele verschiedene Bezeichnungen für Kirchen und, ähm.
Diese Basilika ist sehr hübsch auf so einem Markt und also wirklich auch sehr
malerisch da durch diese Fußgängerzone zu laufen und es sieht alles sehr alt
und sehr, weiß ich nicht,
Steinbachern und so. Also wirklich toll.
Und dann geht man da rein und super hübsch innen gelegen und dann gibt es einen
großen Altar und der ist überraschend dunkel.
Und dann gehe ich halt näher ran und schaue mir den Altar an und dann ist auf
der linken Seite ein Münzeinwurf, wo man 1 Euro Stücke einwerfen kann und da
steht halt, werfen sie 1 Euro ein, um diesen Altar zu erleuchten, auf Spanisch.
Ich konnte es mir zurecht reimen mit dem bisschen Spanisch, was ich konnte.
Ich fand das irgendwie äußerst lustig, dass man da das Licht einschalten kann
für den Altar, um ihn richtig sehen zu können und Und wollte es eigentlich ganz
gerne nochmal machen, aber meine Frau war schon wieder raus.
Und Sky war nicht dabei. Und dann habe ich gedacht, na gut, dann mache ich das
halt, wenn die beiden dabei sind, damit wir uns das gemeinsam anschauen können.
Haben wir dann leider nicht mehr geschafft. Also das nächste Mal,
also an meinem Geburtstag, als wir da vorbeigekommen sind, war die Kirche zu.
Und wir kamen gar nicht rein.
Das war schade. Also ich habe ihn nicht erleuchtet gesehen. Und dann bin ich
aber weitergegangen und habe so geschmunzelt. Und auf der anderen Seite der
Kirche, in dem anderen Gang, war dann eine...
Ja, künstliche kleine Höhle, in der eine Jesusfigur lag. Sollte wohl irgendwie
die Höhle sein, in der Jesus begraben worden war.
Und die war beleuchtet und davor war, also es gibt ja ganz häufig in Kirchen
so Kerzenhalter, wo man auch eine Kerze anzünden kann.
Ich mache das tatsächlich auch ganz gerne, dass man dann ein,
zwei Euro spendet und eine Kerze anzündet und weiß nicht, in Gedenken an meinen
Papa oder keine Ahnung was, woran ich da gerade denke.
Ich finde es schön, es ist einfach hübsch, so ein Kerzenhalter mit vielen Kerzen
und jeder kann eine Kerze anzünden und Gedanken sammeln.
Und sowas ähnliches war auch vor dieser Jesus-Höhle, allerdings in Plexiglas
und mit LED-Kerzen, also relativ dick, stumpfige, rote Kerzen,
wo oben so ein LED-Licht drauf war.
Und tatsächlich, da konnte man entweder einen Euro einwerfen oder Kreditkarte
vorhalten und einen Euro von der Kreditkarte kontaktlos bezahlen.
Und dann ging halt eine so eine Plastikkerze mit LED-Licht an für eine Falle.
Ich fand das so lustig. Also das war irgendwie super kitschig und ich weiß nicht,
also ich habe dann tatsächlich sogar beim Rausgehen noch was gespendet,
aber natürlich nicht irgendwie so eine Plastikkerze.
Ich finde ja, solche Kirchen sollten erhalten werden und das ist irgendwie ein
Ort der Kunst und der, weiß ich nicht, ich mag das total gerne.
Und unterstütze das gerne, aber,
ich möchte kein LED-Licht an. Also den Altar hätte ich erleuchtet,
wenn sich das ergeben hätte.
Und mit dem Scherz, ich weiß es nicht. Das ist überhaupt nicht mein Ding.
Das passt überhaupt nicht zu dem, wie ich solche Kunst gerne wahrnehmen würde.
Ich habe mich da eigentlich nur ein bisschen amüsiert.
Was heißt drum?
Kommen wir zu Herrn Goethe, der war ja auch auf Reisen, und zwar in Italien.
Wenn wir mal aufschlagen, dann kann ich euch sagen, 22 Prozent,
Position 1856, wir sind in Rom und es ist der 7.
November. Tatsächlich an dem Tag, an dem ich aufnehme, ist der 9.
November, also gar nicht so weit daneben.
9. November 2025 nehme ich auf. Am 7. November in irgendeinem anderen Jahr äh,
1700, keine Ahnung, wann hat Goethe gelebt? Ist ja auch egal.
Rom, also Augen zu und zugehört, sag ich dann immer, ne? Rom, den 7. November.
Nun bin ich sieben Tage hier und nach tritt in meiner Seele der allgemeine Begriff dieser Stadt hervor.
Wir gehen fleißig hin und wieder. Ich mache mir die Plane des alten und neuen Roms bekannt.
Betrachte die Ruinen, die Gebäude, besuche ein und die andere Villa.
Die größten Merkwürdigkeiten werden ganz langsam behandelt. Ich tue nur die
Augen auf und sehe und gehe und komme wieder.
Denn man kann sich nur in Rom auf Rom vorbereiten.
Ha, das ist doch toll. Entschuldigung, ich unterbreche mal kurz.
Denn ich habe auch schon lange vor, nach Rom zu fahren.
Aber da habe ich immer gedacht, da muss man sich auch richtig gut darauf vorbereiten.
Und jetzt sagt er, man kann sich nur in Rom auf Rom vorbereiten.
Sehr gut, dann brauche ich einfach nur ein bisschen mehr Zeit und verbringe
irgendwann mal eine Woche in Rom oder so.
Oder zwei. Und dann kann man ja auch mit der Bahn hinfahren, wenn man genug Zeit hat.
Allerdings haben wir uns vorgenommen, im Sommer keine Reisen mehr in den Süden
zu machen. Also sowas wie Spanien.
Will Steff einfach nicht mehr im Sommer machen, weil es dann einfach zu heiß
wird. Und im Sommer dann doch lieber Richtung Norden oder irgendwo,
wo es eigentlich ganz so heiß ist.
Also 40 Grad ist halt auch immer anstrengend. Und ich glaube,
im Hochsommer in Rom, da wird es heiß.
Weiter im Text. Gestehen wir jedoch, es ist ein saures und trauriges Geschäft,
das alte Rom aus dem neuen heraus zu glauben.
Aber man muss es denn doch tun und zuletzt eine unschätzbare Befriedigung hoffen.
Man trifft Spuren einer Herrlichkeit und einer Zerstörung, die beide über...
Unsere Begriffe gehen. Was die Barbaren stehen ließen, haben die Baumeister
des neuen Roms verwüstet.
Wenn man so eine Existenz ansieht, die 2000 Jahre und darüber alt ist,
durch den Wechsel der Zeiten so mannigfaltig und vom Grund aus verändert und
doch noch derselbe Boden,
derselbe Berg, ja oft dieselbe Säule und Mauer und im Volke noch die Spuren
des alten Charakters, So wird man ein Mitgenosse der großen Ratschlüsse des Schicksals.
Und so wird es dem Betrachter von Anfang an schwer zu entwickeln, wie Rom auf Rom folgt.
Und nicht allein das Neue auf das Alte, sondern die verschiedenen Epochen des
Alten und Neuen selbst aufeinander.
Ich suche nur, erst selbst die halbverdeckten Punkte herauszuführen.
Dann lassen sich erst die schönen Vorarbeiten recht vollständig nutzen.
Denn seit dem 15. Jahrhundert bis auf unsere Tage haben sich treffliche Künstler
und Gelehrte mit diesen Gegenständen ihr ganzes Leben durch beschäftigt.
Und dieses Ungeheure wirkt ganz ruhig auf uns ein, wenn wir in Rom hin und her
eilen, um zu den höchsten Gegenständen zu gelangen.
Anderer Orten muss man das Bedeutende aufsuchen, hier werden wir davon überdrängt und überfüllt.
Wie man geht und steht, zeigt sich ein landschaftliches Bild aller Art und Weise.
Paläste und Ruinen, Gärten und Wildnis, fernen und engen Häuschen,
Ställe, Triumphbögen und Säulen.
Oft alles zusammen so nah, dass es auf ein Blatt gebracht werden könnte.
Man müsste mit tausend Griffeln schreiben, was soll hier eine Feder?
Und dann ist man abends müde und erschöpft vom Schauen und Staunen.
Ich lese mal nochmal, das ist ganz kurz, den 7. November 1786.
Eigentlich hat er mal das Jahr dazu geschrieben. Jetzt wissen wir es. 1786.
Verzeihen mir jedoch meine Freunde, wenn ich künftig wortkarg erfunden werde.
Während eines Reisezugs rafft man unterwegs auf, was man kann.
Jeder Tag bringt etwas Neues.
Und man eilt auch darüber zu denken und zu urteilen.
Hier aber kommt man in eine gar große Schule, wo ein Tag so viel sagt,
dass man von dem Tage nichts zu sagen wagen darf.
Ja, man täte wohl, wenn man jahrelang hier verweilend ein pythagorisches Stillschweigen beobachtete.
An demselben Tag also.
Ich bin recht wohl. Das Wetter ist, wie die Römer sagen, brutto.
Es geht ein Mittagwind, Schirocco, der täglich mehr oder weniger Regen herbeiführt.
Ich kann aber diese Witterung nicht unangenehm finden.
Es ist warm dabei, wie es bei uns im Sommer regnigte Tage nicht sind.
Genau, und das nächste Kapitel ist dann wieder am 7. November und das übernächste auch.
Die lese ich euch dann aber nochmal vor, weil ich hier schon deutlich überzogen habe.
Wenn ich mal weniger zu erzählen habe, werde ich übrigens länger vorlesen.
Ich habe mal das Feedback bekommen, dass ich weniger erzählen und mehr vorlesen sollte.
Das ist ja immer noch mir überlassen, wie ich mit solchem Feedback umgehe.
Aber ich denke mal, wenn ich mal weniger zu erzählen habe, kann ich sicher länger
vorlesen. Aber ich habe gerade so viel zu erzählen.
Deswegen, ja, ist jetzt damit so...
Klar, komm, ich hoffe, euch hat es gefallen. Ich hoffe, ich habe euch vielleicht
mal einen kleinen Einblick nach Nordspanien gegeben.
Eine wirklich schöne Ecke. Ich hoffe, ihr könnt auch die Reisen unternehmen,
die ihr unternehmen wollt.
Ich wünsche euch allen vor allem ausreichend viel Schlaf, denn Schlaf hilft
sehr bei Erholung und ist gesund und insgesamt wichtig.
Auf jeden Fall habe ich euch alle lieb. Bis zum nächsten Mal. Gute Nacht.
