EP 581 ~ Irland und Kant

Hier die Verlosung vom Podstock:

Und hier der Link zum Grimme-Preis, bitte alle für die Parlamentsreveu abstimmen: https://www.grimme-online-award.de/voting/

Und dann auch noch Fotos:

 

Die Sommerpause ist zuende und es gibt ein bisschen Hauskeeping und einen Bericht aus Irland. Hach. Ich könnte ja nochmal 😉
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Toby
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Sabrina

Veröffentlicht am 02.09.2025
Irland und Kant - Episodenbild

Transkription

Diese Transkription enthält vermutlich ein paar Fehler, hilft aber bei der Suche. Wer das hier liest schläft auch ein!


Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zum Einschlafen-Podcast Episode 581. Ich bin Tobi.
Ich lese euch heute Kant vor, Emanuel Kant aus der Kritik der reinen Vernunft.
Davor gibt es einen Rilke der Woche und davor erzähle ich euch ein bisschen
was, damit ihr abgelenkt seid von euren eigenen Gedanken und besser einschlafen
könnt. Und ja, es ist jetzt fast acht Wochen her, dass ich die letzte Episode aufgenommen habe.
Heute ist der 31. August 2025.
Ich habe eine Sommerpause gehabt und die habe ich gebraucht und die habe ich
bekommen und die hat mir sehr gut getan.
Sie war ganz anders als bisherige Sommerpausen so waren, vielleicht am besten
noch vergleichbar mit der Sommerpause 2019.
Da könnt ihr mal zurückscrollen zur Episode Kanu wandern und so weiter.
Das war auch eine Sommerpause mit vielen verschiedenen Sachen,
die so passiert sind und aufregenden Dingen.
Auch diese Sommerpause war voll und aufregend. Und ich werde euch natürlich
alles, was ich erzählen mag und kann.
Denn natürlich kann ich nicht alles erzählen, was Firmengeheimnisse angeht,
kann ich euch nicht erzählen. Und die privaten Sachen auch nicht.
Was ich euch als allererstes erzählen muss, ist, dass es den Katzen gut geht.
Da werde ich immer mal wieder gefragt, wie geht es eigentlich den Katzen?
Vielleicht hört ihr hier den Kater der hat nämlich diesen Sessel auf dem ich
in meinem Einschlafen Podcast vorlese früher war es ja ein Sofa jetzt ist es ein Sessel.
Nee, gar nicht. Schnurrt mittlerweile sehr leise.
Früher hat er ja schon geschnurrt, als er noch im Anflug war,
während er mir auf den Schoß sprang, gesprungen ist.
Und er ist immer noch sehr kuschelig und sehr anhänglich an mich vor allem,
aber auch an alle, also auch mit Gästen, die kommen, ist der Kater der Erste,
der sich irgendwie nicht traut.
Dem geht es sowieso, dem ging es schon immer gut. Und Juna, die Kleine mit dem
Autounfall im Frühjahr, die ist auch wieder fit, hat mich auch wieder lieb.
Schläft jetzt häufig nachts auf meinem Bett, also auf meiner Bettdecke,
sodass ich meine Beine nicht mehr bewegen kann. Also ist das dann halt.
Was die Katzen angeht, wir haben eine neue Katzenklappe von Sureflap heißt das.
Die erkennt die Chips. Also wir haben ja draußen Katzen und da dürfen halt nur
die Katzen rein, die wir einprogrammiert haben.
Also die drei Katzen, die wir halt haben mit dem richtigen Chip.
So und jetzt hat Juna zwei, drei Mal nachts eine Maus mit reingebracht.
Und das ist sehr ärgerlich, weil die dann meistens noch lebt und wir dann die Maus fangen müssen.
Das dauert lange, kann man nicht schlafen.
Das ist vor allem für die Maus sehr ärgerlich.
Wir haben die aber alle lebend gefangen und wieder rausgesetzt.
Aber trotzdem ist es natürlich auch nötiger Stress für die Maus,
Stress für die Katze, weil sie denkt, sie tut uns was Gutes und Stress für uns.
So, und da habe ich ein Startup entdeckt, das heißt ZeroMaus.ai oder so.
ZeroMouse 2.0 heißt das Produkt. Das ist eine kleine Kamera,
die klebt man unten in die Katzenklappe rein.
Und die macht, wenn dann eine Katze kommt, ein Foto und ermittelt dann per KI,
ob die Katze Beute mit reinbringt oder nicht.
Also eine Maus oder was auch immer.
Vogel, Salamander, was weiß ich, was Katzen soll das reinbringen.
Auf der Webseite sind da sehr lustige Beispiele.
Und wenn da Beute erkannt wird, dann tut diese kleine Kamera so,
als wäre es eine fremde Katze.
Und macht die Klappe dicht. Das funktioniert tatsächlich.
Ist teuer, über 200 Euro.
Aber hat uns sehr geholfen.
Jetzt habe ich von der Katze erzählt. Dabei wollte ich eigentlich etwas ganz
anderes zuerst erzählen.
Nämlich ein Werbeblock. Und zwar Podstock. Es gibt noch keinen Werbetrailer
dieses Jahr. der kommt vielleicht noch, dann kann ich dann beim nächsten Mal
vielleicht noch einbinden.
Werbemusik habe ich jetzt noch nicht gesehen, falls es welche gibt.
Werde ich die euch sicherlich noch schicken.
Letztes Jahr gab es diesen schicken Piratentrailer.
Dieses Jahr ist das Podstock noch größer mit im Bereich und hast du nicht gesehen.
Kommt da ruhig alle hin. Ich bin da von Freitagabend bis Sonntagnachmittag werde
ich auf dem Podstock sein.
Samstagabend werde ich dort sogar Musik machen mit Christian, also Tobian spielt.
Ich werde außerdem mit Sabrina von der Parlamentsrevue, der ihr alle mal die
Stimme geben könnt, beim Grimme online erwartet. Da werde ich auch nochmal den
Link in die Schuhe reinpacken.
Die ist nominiert für den Grimme-Preis,
Für die Parlamentsrevue ein sehr interessanter Podcast. Wer sich für die Geschehnisse
im Bundestag und auch in den Landtagen interessiert, da schaut Sabrina ganz
genau hin, was denn da eigentlich passiert und versucht das ein bisschen zu
erklären, was da so los ist.
Finde ich, macht sie sehr gut. Hör ich sehr gern. Und ich freue mich,
dass Sabrina mit mir zusammen eine Workshop macht auf dem Podstock zum Thema Ihr seid der Chor.
Der Titel ist so ein bisschen irreführend. Es geht darum, dass wir ja meistens
zu den Leuten sprechen, die eh nicht mehr überzeugt werden müssen.
Also auch hier im Einschlafen-Podcast hören halt einfach sehr,
sehr wenige Leute zu, die AfD wählen. Kriegt dann immer mal ab und zu in E-Mails.
Das sind dann aber auch eher so unbeirrbare Leute, die halt wirklich glauben,
dass AfD eine gute Partei ist.
Und ja, die Frage ist ja, wie erreicht man diejenigen, die sowieso schon nicht AfD wählen?
Weil die brauchen wir nicht mehr erreichen. Die ist jetzt schon auf der sicheren Seite der Demokratie.
Also Leute, die durchaus AfD wählen würden, aber noch bekehrbar sind,
quasi auf die liberale Seite zurückzuholen und nicht schon totalitär dem Faschismus verschritten.
So genau, und wie erreicht man die eigentlich da, um einen Workshop zu machen?
Weil meistens preaching to the choir ist das Sprichwort dazu,
zum Chorbeten der eh schon Chor ist und dann karte ich irgendwie fast schon los,
Und dann lächst du dich da unten hin. Und dann mit der Streichel drin löst.
Nicht, dass ich hier das sage. Auch gut.
Genau, das findet statt am Dümmersee in Niedersachsen. Es gibt irgendwie zwei Dümmerseen.
Wo genau und wie das alles geht, findet ihr auf podstock.de P-O-D-S-T-O-C-K.de
Also wie Woodstock, nur mit Pod.
Ein Podcast-Festival und Barcamp. Da können sogar noch Beiträge eingereicht werden.
Und es findet vom 26. bis zum 28.09. also Ende dieses Monats findet es statt.
Könnt ihr mich treffen, könnt ihr ganz viele Podcasts treffen,
andere Hörer treffen. Es gibt sehr viele Live-Programmen.
Es gibt ja alles mögliche.
Ich habe ja auch hier im Podcast schon öfter mal vom Podstock berichtet.
Also was heißt öfter? Zweimal war ich da. Letztes Jahr war ich da.
Da habe ich dann zum ersten Mal Esel und Teddy live auf der Bühne gesehen,
überhaupt zum ersten Mal live getroffen.
Esel zumindest, Teddy kannte ich ja vorher schon vom Hörertreffen in Köln,
das übrigens morgen stattfindet, am 1.
September, also gestern, wenn diese Episode erscheint, aber ihr habt da mich
nicht verpasst, denn ich werde nicht nach Köln reisen am Montag,
das schaffe ich halt leider nicht.
Da ist Otonien nämlich, genau.
Was wollte noch erzählen. Von der Katzenklappe wollte ich erzählen.
Das ist eigentlich Werbung, aber es ist unbezahlte Werbung.
Ich schwöre, ich habe die Katzen, diese Kamera selber bezahlt und kenne die
Leute auch nicht, die das machen. Aber ich glaube, das sind Deutsche.
Vielleicht Menschen oder so? Ich weiß es nicht. Irgendwas hatte ich dazu gelesen.
Ja, ähm...
Pods Talk, würde mich freuen, wenn da einige von euch hinkommen.
Es gibt auch ein Gewinnspiel, ihr könnt eine Flasche Pappkameraden rumgewinnen.
Auch dazu würde ich euch einen Link in die Shownotes packen,
da müsst ihr einen Text erraten und eine Nummer anrufen und da auf eine andere
Form untersprechen, wie der Text denn weitergeht.
Ja, genau. Kommen wir zum Thema Irland, oder?
Denn der Grund für die lange Sommerpause war, dass ich weg war.
Ich war zwar gar nicht acht Wochen weg, so wie die Pause jetzt lang war.
Es sind ja drei Episoden ausgefallen. Klingt nach sechs Wochen.
Aber tatsächlich sind es ja acht Wochen, wenn man noch die Pause...
Also es sind ja immer zwei Wochen von Episode zu Episode.
Und das sage ich jetzt bewusst, weil einen ähnlichen Denkfehler hatte ich bei der Irlandreise.
Wie gesagt, ich war nicht acht Wochen in Irland, ich war auch nicht sechs Wochen
in Irland, ich war zehn Tage in Irland.
Danach war ich dann aber nochmal in den USA, davon erzähle ich dann in der nächsten
Episode, ich hoffe, dass ich überhaupt schon mal Irland schaffe in dieser Episode.
Denn das vorweg, die Planung war, dass wir nur kurz Urlaub machen,
denn letztes Jahr England mit fünf Tage London, fünf Tage Cornwall und fünf
Tage, wo waren wir denn noch, Oxford,
das war zu lang und wir waren am Ende irgendwie so urlaubsmüde und das hat irgendwie
nicht so gut funktioniert.
Und jetzt hatten wir abgemacht, dass wir mal ein bisschen kürzer Urlaub machen.
Und ich habe außerdem die Planung ein bisschen mehr meiner Familie verlassen
und habe denen dann gesagt, ja, entscheidet ihr mal alles.
Und dann wurde gesagt, okay, dann halt nur zehn Tage, dann halt nur...
Auch mit dem Flug, nicht mit Bahnen oder irgendwie auf aufwendige Sachen.
Und auch aufs Land, also nicht in die Stadt, wo irgendwie viel zu tun ist,
sondern irgendwo hin, wo es ruhig ist.
Und das führte dann dazu, dass wir uns für ein schnuckeliges,
kleines Airbnb in Dulen entschieden haben. Und Doolin ist ein kleines Dorf, 800 Einwohner oder so,
nördlich von den Cliffs of Moher, südlich von der Galway Bay,
am Byron sozusagen, direkt an der Küste.
Das Ferienhaus war aber nicht direkt am Wasser. Sky mag nicht so gerne so direkt am Wasser.
Und das haben wir uns ausgesucht. Und dann fiel Sky, er war in,
ach warte mal, Irland, das war doch das mit diesem tollen Buch.
Ich wusste sofort, er meint das Book of Cells das ist eine alte Bibel die liegt aus dem 8. oder 9.
Jahrhundert und die ist ausgestellt in der Bibliothek des Trinity College in
Dublin das möchte er doch eigentlich ganz gerne nochmal besuchen weil das sehr
schön war allein die ganze Umgebung, die Bibliothek,
und das hieß dann also na gut, dann müssen wir also auch nach Dublin.
Der Flug ging ja aber sowieso nach Dublin.
Und dann haben wir gesagt, na gut, dann machen wir die ersten zwei Nächte in
Dublin. Dann haben wir sozusagen einen Tag in Dublin.
Und holen erst danach das Mietauto und fahren dann nach Dulen.
So haben wir es auch gemacht.
Und irgendwie in meinem Kopf ist dann aus diesen zehn Tagen,
die wir uns dann überlegt hatten, ist dann geworden, wir fliegen am 21.
Juli los. Das war der Tag nach dem 80. Geburtstag meiner Schwiegermama.
Und sind dann ja logischerweise am 31. Juni zurück, wenn man aber genau schaut,
waren wir nur zwei Nächte in Dublin und sieben Nächte in Doolin,
was dann neun Nächte ergibt, was durchaus zehn Tage sind, aber halt nicht 21. bis 31.
Sondern 21. bis 30. Man fängt ja manchmal bei 1 an zu zählen und manchmal bei 0.
Und als Informatiker sollte ich das eigentlich wissen, dass es auch verschiedene Systeme gibt.
Ich habe es irgendwie ein bisschen durcheinander bekommen. Deswegen war die
Abreise etwas hektisch.
Die Organisation eines Hörerpakets. Ich habe ein Geschenk bekommen von einem
Hörer in meiner Paketbox.
Während ich in Dublin war, kam eine E-Mail. hier ist ein Paket für dich in der
Packstation, hol das mal ab.
Das konnte ich natürlich nicht innerhalb der sieben Tage, indem man sagt,
abholen muss, weil wir in Irland waren.
Also habe ich einen Freund in Buchholz gefragt, kannst du das für mich machen?
Ja, hier und da, keine Ahnung. Dann habe ich eine Freundin gefragt.
Die hat es dann probiert. Wir haben versucht, ihre App zu authentifizieren,
denn das ist eine Packstation ohne Display, ohne QR-Code-Scanner.
Also brauchte man eine App, eine appgesteuerte Packstation. um die App zu authentifizieren,
kann man so einen QR-Code erstellen.
Das hat aber nicht funktioniert und letztendlich waren wir dann beide ohne authentifizierte
App unterwegs und haben dann das Paket nicht abholen können.
Allerdings haben sie es dann gar nicht zurückgeschickt nach dem Urlaub,
sondern ich habe es dann selber.
Ich habe mir dann einen neuen Brief zu schicken lassen von der Packstation.
Soviel zum Drumherum. Ich bin das nicht Ich war offensichtlich urlaubsreif.
Ich habe da irgendwie die Termine nicht ganz gewusst.
Ich habe aber alles richtig gebucht. Also die Airbnbs beziehungsweise das Hotel
in Dublin und das Airbnb war richtig gebucht.
Das Mietauto war richtig gebucht. Die Flüge waren richtig gebucht.
Ich habe es nur falsch im Kopf gehabt und war irgendwie am,
Am 29. Juli in Dulen noch ganz entspannt, kriege ich dann abends eine Notification
von der Airbnb-App auf meinem Telefon, die sagt, ja, morgen um 10 müsst ihr
dann hier raus und das habe ich mal nachgeguckt.
Ach ja, das erklärt auch, warum wir schon so früh einchecken konnten in den Flug.
So, und dann mussten wir am nächsten Tag sehr früh aufstehen und losfahren.
Nichtsdestotrotz war der Urlaub super. Wir sind also am 21.
Juli mit dem Auto nach Tosted gefahren, mit der Bahn zum Flughafen,
mit dem Flugzeug von Tosted zum Hamburger Hauptbahnhof und dann mit der S-Bahn
vom Flughafen Hamburg zum Flughafen Dublin.
Und dann da gibt es einen Bus, der fährt vom Flughafen in die Innenstadt und
es hat alles super gut geklappt, sodass wir irgendwie morgens um 10 sind wir
los und nachmittags um 4 oder so waren wir dann schon im Hotel.
Es war eine sehr tolle Anreise, sehr kurz, flüssig.
Das Einzige, was ich vergessen habe, war meine Sonnenbrille.
Es war aber eh keine Sonne vorhergesagt, deswegen bin ich da auch nicht nochmal umgedreht.
War natürlich blöd, weil es war die ganze Zeit Sonne, wie das in der Nr.
So ist, Das ist die Wettervorhersage, aber auch mal nicht so richtig unbedingt zu beachten.
Denn in Irland ist das Wetter immer abwechselnd. Wir haben auch ein ganz klein
bisschen Regen abbekommen.
Eigentlich war jeden Tag Regen angesagt, aber es hat sehr wenig geregnet.
Eigentlich sind wir immer trocken geblieben.
Wie regnet es nur, wenn wir eh drinnen waren.
Und ja, es war eigentlich auch immer jeden Tag irgendwie ausreichend für Sonne.
So, und in Dublin hatten wir ein Hotel mittendrin.
Ich hatte dann was gesucht, was irgendwie möglichst nah am Trinity College ist,
damit wir auch nicht weit irgendwie dann da noch reisen müssen.
Das hatte ich in London auch so gemacht.
Das waren ja auch nur zwei Nächte. Die waren dann zwar sehr teuer.
Wir hatten sehr groß, eine Suite.
Also eigentlich war es auch kein Hotel. Also es gab kein Lobby und kein Empfang,
sondern man kriegt dann halt einen Code, eigentlich wie so ein Airbnb,
kriegt einen Code für die unten in die Tür, kann man rein.
Und dann drin locker Box, Schlüssel beziehungsweise so Keyfab,
so eine Fernbedienung und können dann die Tür oben öffnen.
Wir waren ganz oben im dritten oder vierten Stock, ganz enges Treppenhaus.
Und oben dann aber richtig toll zwei Schlafzimmer, großer Koch- und Wohnbereich,
großes Badezimmer, alles super mit Balkon sogar und von Balkon aus konnte man dann die Burg sehen,
Dublin Castle, ich weiß gar nicht, wie das heißt, so ein altes Gemäuer und mittendrin, da sozusagen.
Und das war schon ziemlich toll. Zu Fuß zum Trinity College waren es 10 Minuten.
Das haben wir dann am 22. gemacht, an dem Dienstag.
Gleich morgens mit Führung, dreiviertel Stunde Führung oder so.
Sehr nette Studentin, hat sehr viel erklärt, sehr viele Anekdoten erzählt.
Also nicht bei einem Book of Kells, sondern das war eine Führung durch Trinity
College, die verschiedenen Häuser besichtigt, ganz alte Teile,
neue Teile, sehr viele, also auch das älteste aus dem 18.
Jahrhundert oder 17. Jahrhundert, das Gebäude ist klimaneutral,
also da wird auch investiert, obwohl das so ein ehrwürdiges Ding ist.
Und ja, das hat Spaß gemacht. Tolle Führung.
Also viele Sachen gesehen oder bemerkt, die man sonst eben nicht gesehen hätte.
Und danach konnte man dann zum Look of Kells rein. Da gab es dann nur einen
Audio-Guide. Da gibt es keine geführten Führungen.
Aber da wird ganz gut mit so einem Kopfhörer durchgeführt.
Danach sind wir dann einfach so ein bisschen durch die Stadt gelaufen,
haben irgendwo was gegessen ich weiß gar nicht mehr, was wir gegessen haben.
Ich glaube koreanisch haben wir gegessen, ich weiß aber gar nicht welcher Tag
das war ich glaube das war der Dienstag ne Montagabend waren wir nur in so einer,
Kneipe Smoking Burger oder so.
Auch eine Kette habe ich dann gesehen den gleichen gab es nochmal zwei Straßen
weiter Ziemlich lecker.
Und danach bin ich noch irgendwo in der anderen Kneipe und Musik gucken.
Das habe ich eigentlich jeden Tag gemacht.
Übrigens bin ich jeden Tag in irgendeiner Kneipe, fast jeden Tag in irgendeiner
Kneipe gegangen, um mir irische Musik anzuhören.
Das war ziemlich cool.
Dublin-Stadt-Bummel kann man immer mal machen. Ich hatte mal,
ich glaube, die war auch Podcast darin, als wir das letzte Mal in Dublin waren. Das war 2018.
Jemanden dort, nee, haben wir gar nicht getroffen. Die hat dann in Dublin gearbeitet,
haben uns verabredet, weil sie meinte, da ist es cool, geh da mal hin,
so Studentenviertel, bisschen alternativ, bisschen wie Sternenchanze in Hamburg oder so.
Und da kamen sie zwar gar nicht, aber die Ecke war nett und die habe ich nicht wiedergefunden.
Ich weiß nicht, welche Ecke das war. Es war nicht da, wo wir gewohnt haben.
Trinity College, der Stadtteil heißt, müsste ich mal eben nachschauen.
Das ist so der Szene-Stadtteil, nein, nicht Szene, aber so der Stadtteil.
Dublin Castle Suits hieß übrigens das Hotel, wo wir waren.
Wo stehen denn hier die Stadtteilnahmen?
Hier wird mir kein Stadtteilname angezeigt.
Wö. Schade. Also es ist auf der Südseite vom River Diffey.
Und wenn ich es gleich sehe, fällt es mir wahrscheinlich dann wieder wie Schuppen
von den Augen, Tempelbar,
Tempelbar heißt der Stadtteil, das ist halt voll mit touristischen Kneipen und,
das ist mehr so wie E-Pubbahn als wie Sternschanze,
aber auch ganz nett ich mag ja auch die E-Pubbahn manchmal ganz gerne mir und
der Stadtteil, die Die Kollegin, ich habe leider auch ihren Namen vergessen,
deswegen kann ich sie auch nicht mehr auffragen,
den die empfohlen hatte, der war, glaube ich, weiter im Südosten.
Frag mich nicht, wo.
Egal. Genau, und am nächsten Tag bin ich dann wieder zum Flughafen,
um das Mietauto zu holen, wieder mit diesem Pendlerbus in die Stadt gefahren,
um die Familie abzuholen.
Hat auch gerade so geklappt mit dem ganzen Stau. Und dann sind wir nach,
Doolin gefahren. Allerdings nicht durchgefahren, sondern man kommt auf dem Weg,
man fährt quasi einmal quer durch Irland durch, auf der M4, auf der Autobahn.
Und da kommt man durch Athlon. Das ist eine kleine Stadt, die historisch viel zu bieten hat.
Athlon Castle ist ein ganz hübsches.
Ja, also so eine Burg mitten in der Stadt, wo der Shannon durchfließt,
Athlon Castle Visitor Center.
Genau, das ist das. Ist keine besonders große Burg, ist nicht viel von übergeblieben,
gab es halt öfter mal Krieg und öfter mal Stress.
Aber eine schöne Ausstellung kann man mal machen, gegenüber ist eine hübsche
Kathedrale, die man fotografieren kann.
Für so einen Zwischenstopp auf dem Weg von Ost nach West oder andersrum.
Ist das gut geeignet? Kann man auch essen und so.
Ist schon ganz nett, aber so besonders aufregend war es dann nicht. Genau.
So, und dann gehen wir halt durchs Land.
Ich habe das unterschätzt, wie weit das ist. Also die Graue Bay ist halt doch ganz schön groß.
Und dann fährt man ab irgendwo von der Autobahn halt runter und dann durchs Land.
Und dann sind halt nur noch so kleine gewundene Straßen einmal quer durch den
Byron durch, bis man dann in Doolin ist.
Hat es dann doch eine ganze Weile gedauert.
Aber mir hat es Spaß gemacht. Ich fahre ja gerne auch so gewundene Straßen.
Sky auf dem Rücksitz hat es euch so gut gefallen und wird auch ganz schön durchgeschüttelt.
Ich bin da natürlich auch vorsichtig gefahren. Aber es ist halt so.
Genau. Ich habe übrigens auch wieder Fotos gemacht. Ich werde auch wieder ein
Fotoalbum zu dieser Episode hochladen.
Findet ihr unter micfm.ep581 den Link dazu.
Mik.martha.leterkonrad.friedrichmartha freddymercury schrägstrich ep für einschlafen
Podcast 581 ist die Episoden-Nummer. Dann kommt ihr auf die Webseite und da seht ihr dann die Fotos.
Ihr könnt auch micfm.ep581-Fotos eingeben.
Dann seid ihr direkt ein Fotoalbum. Da seht ihr in Irland den Blick aus unserem
Fenster, von unserem Balkon.
Alte Gemäuer, einen alten Gang. Noch ein Blick von unserem Balkon.
Ich habe ein Hope-Bier getrunken. There's Hope und Guinness.
In der Love and Low and Slow steht da dran. Aha.
Na gut. In der Bar. Dann ein Bild von Das ist gar nicht das Trinity College. Doch. Oder?
Ich glaube, das ist die Burg noch da. Oder nachherum.
Die Möwe, die ich fotografiert habe, das ist quasi, wir sind ja ganz oben gewesen
mit unserem Balkon weg, gegenüber da saß immer diese Möwe, die sich wahrscheinlich
gewundert schon wieder eingezogen ist in diese Wohnung.
Direkt vorm Haus war eine schöne Merry Christmas Weihnachtsdekoration noch im
Juli über der Straße, das fand ich ganz lustig.
Names, Families, ach, ich habe so ein paar Läden fotografiert.
Noch eine Seemöwe fotografiert. irgendeinen Typen fotografierst. Ähm.
Ich kann den Namen nicht lesen.
Egal. Eine Statue. Ich habe dann an einem Dienstagnahmeldag noch ein Fotorock gemacht.
Hey Penny Bridge fotografiert, diese weiße Metallbrücke, die über den Lefay rübergeht.
Da gibt es dann eine Statue von so zwei Frauen, die auf einer Bank sitzen.
Auf der Bank ist daneben auch noch Platz. Und da saß dann ein junger Mann mit einem Eis.
Und ich habe ihn gefragt, darf ich dich fotografieren? Und da hat er gelacht
und genickt und hat sogar gepostet und ganz nachdenklich auf sein Eis geguckt. Sehr schön.
Habt ihr auch mit drin. Abends war ich dann in der Bar und zwar ist das die Hey Penny Bridge Inn.
Und da gab es dann ganz tolle irische Musik. Da habe ich die Musiker fotografiert und ein paar Kiefer.
Genau, am nächsten Tag war ich natürlich mal wieder joggen. habe schon beim
Jogging Fotos gemacht von der Stadt.
Einmal Viertelferh runter und wieder hoch.
Dann gibt es natürlich Bilder aus dem Trinity College, der Bell Tower,
wo man nicht durchgehen darf als Student, wenn oben die Glocke schlägt,
weil man sonst durchfällt.
Also gehen Studenten da nicht durch, auch wenn die Glocke nur so unregelmäßig schlägt.
Also gerade weil sie ihn unregelmäßig schlägt, man weiß halt nie,
wann sie das nächste Mal läutet. Man will es nicht jinxen.
Dicke Bäume, tolle Plätze,
Ja, also die Führung, da kann man absolut machen.
In der Bibliothek, wo das Book of Cates ausgestellt ist übrigens,
da raten wir mal schnell zurück, da ist eine große Erdkugel ausgestellt,
Gaia, also eine Kunstinstallation, die ist nicht dauerhaft da.
Und insgesamt kommt man da nicht mehr so lange rein. Es ist alles nicht mehr so lange da.
Kommt zwar irgendwann wieder, aber diese Bibliothek wird saniert.
Da wurde jetzt irgendwie 200 Jahre lang nichts gemacht.
Und da sind schon ganz viele Bücher rausgeräumt. Es gibt auch eine Ausstellung
dazu, die zeigt, wie das alles so vonstatten geht, wie vorsichtig man sein muss,
diese Bücher überhaupt zu berühren.
Der Staub wird aufbewahrt, also er wird nicht einfach weggestaubt,
sondern der wird dann auch nochmal analysiert und so weiter und so fort.
Also große wissenschaftliche Aktionen da, diese Bibliothek, den großen Saal
an Büchern leer zu räumen und dann irgendwann zu sanieren.
Das ist ein wirklich schöner Saal, das ist fast so wie in Oxford,
wo Harry Potter gedreht worden ist.
Es gibt wunderschöne Metallwendeltreppen und alles Mögliche.
Eine ganz alte Harfe ist da ausgestellt, die auch als Vorbild genommen worden
ist für das Staatssymbol und auf dem Guinness-Logo ist diese Harfe auch mit drin.
Die hat auch einen Namen, die Harfe. Ich habe vergessen, wie sie heißt.
Irgendwas mit B. Vergessen.
Ja, genau. Und wenn ihr diese Bibliothek also noch sehen wollt,
dann fahrt schnell hin und schaut sie euch an.
Sonst sind die Regale irgendwann alle leer und das Ding wird geschlossen.
Es gibt eine schöne Ersatzausstellung, aber es ist natürlich nicht das Gleiche.
So mit Animationen und Videos und so.
Ja, ist gut, aber geht so. Plattenladen waren wir noch. Bunte Regenschimmer haben wir gesehen.
Nachtfotos von der Hey Penny Bridge haben wir gemacht. Genau,
und deswegen kamen ich jetzt gerade auf die Fotos, denn vom Hey Penny Bridge
Inn haben wir auch ein Foto.
Das ist die Greife, wo wir beide Abende waren, weil da die Musik einfach gut
war. Und es gibt natürlich gutes Bier, das gibt es da überall.
Aber Guinness 0,0, alkoholfreies Guinness vom Fass, habe ich nicht überall gesehen.
Und das gab es da. Das fand ich gut.
Kommen wir, haben sogar noch Fotos von der Wohnung. Ach, die stirbt nicht,
weil wir einfach auch mit rein. Könnte ich angucken.
Gut. Und dann Fotos von zwischendurch. Sean's Pub in Athlon.
Angeblich die älteste Kneipe Irlands. Ist zumindest ein Schild dran. Wer weiß das schon.
Ja, und Fotos aus Athlon. Genau, und dann sind wir in Doolin angekommen.
Doolin, kleines Fischerdorf. Es gibt eine Fischer Street mit hübschen bunten Häuschen.
Da hat sich ein bisschen was verändert.
Ich habe auch gefunden, dass ich sowohl 2018 als auch 2003 Fotos von dieser
Straße gemacht habe. genau wie ich 2003, 2018 und 2025 Fotos von einem bestimmten
Baum auf Indischmo gemacht habe.
Zu dem kommen wir aber später. Das ist mal ganz nett zu vergleichen.
Erstens, wie habe ich eigentlich damals fotografiert und wie sah das damals eigentlich aus?
Die Fischer Street führt einmal über das Bächlein rüber und dann nochmal über
eine Hügel bis zum Hafen von Doolin,
hatte ich auch zuerst nicht auf dem Zettel, denn einen Tag wollten wir durchaus,
nach Inneschmau rüberfahren.
Diese kleine vorgelagerte Insel, wo der schönste Platz der ganzen Welt ist,
nämlich unter der Klippe gegenüber von,
Dundangus und ich dachte, wir müssen einmal ganz um die Gorway Bay rumfahren.
Es gibt eine Fähre, die fährt dort von dem Hafen Rosseville.
Die haben wir sonst immer genommen,
Das wären aber anderthalb Stunden Fahrt gewesen nach Rosseville.
Und dann haben wir gesehen, man könnte auch direkt von Doolin aus auf diese Inseln fahren.
Alle drei, Enich Moor, Enich Main und Enich Vier. Das ist die kleinste, nach Größe sortiert.
Und das haben wir dann auch gemacht.
Aber da komme ich dann gleich. Ich fange einfach weiter an den Bildern fort,
da könnte ich mir quasi mitgucken.
Die ersten Fotos hat Steff gemacht, Die hatte den ersten Spaziergang dann gleich gemacht.
Ich weiß gar nicht, warum ich
da nicht mitgegangen bin. Was habe ich denn gemacht? Irgendwas anderes.
Ich war, glaube ich, einfach erschöpft von der Autofahrt und habe mich dann hingelegt.
Und das erste Foto von den Cliffs of Moher hat dann also Steff gemacht.
Es ist einfach wunderschön, da zu sein. Genau, ein kleiner Ort.
Am nächsten Tag Spaziergang gemacht, wieder die Klippen gesehen.
Lustige Häuser mit einem Boot als Blumenbeet. Sehr schön. Genau, das kleine Bechlein.
Und abends dann in die Kneipen. Also ich glaube, das ist hier von dem.
Montag, der wir geflogen, Dienstag war Dublin, Mittwoch war die Verte.
Am Donnerstag, 24. Juli, gab es dann abends Musik im O'Connor's Pub.
O'Connor ist der bekannteste Irish Folk Music Pop da unten und der ist auch
gut, also da läuft wahrscheinlich die beste Musik, also wirklich tolle Musiker,
allerdings ist das nicht die,
ich weiß nicht, also.
Ich mag das, aber es ist irgendwie erstens sehr voll touristisch,
weil es natürlich der bekannteste Irish Folk Musik Pub Irlands ist und da auch
natürlich richtig gute Musik läuft.
Aber die Atmosphäre ist doch sehr rummelig. Es gibt irgendwie einen Fliesenfußboden,
ist alles so ein bisschen eher so kantinenmäßig.
Es gibt auch tolles Essen, also das Essen ist nicht kantinenmäßig,
aber die ganze Atmosphäre ist so ein bisschen abfertigungsmöglich Und das weiß ich nicht,
das finde ich nicht so überzeugend.
Ich weiß nicht warum, aber irgendwie denke ich da immer so, ach schade,
könnte ja auch nett sein.
Es gibt aber noch weitere Kneipen, Restaurants, sowas.
Neben Gus O'Connor gibt es noch, wie heißt der erste da?
Fitzpub, unser Airbnb, war Doolin Court Rentals in der Doolin Street.
Nee, hat gar keinen Namen. Hat eine Nummer, wahrscheinlich eher und dann irgendwas vierstelliges.
Gegenüber vom Glamping.
Es gibt da so einen Campingplatz, der Glampingplatz heißt.
Bocondas Riverside Camping and Caravan Park ist es, glaube ich.
Da gegenüber ist quasi unser Airbnb gewesen.
Und da, wenn man dann zur größeren Straße zurückgeht, gegenüber ist der Fitzpub
mit einem großen Restaurant dran.
Da war dann an dem Abend auch gleich eine Hochzeit.
Was natürlich die Stimmung auch nochmal angehoben hat. und außerdem geht es
dann die Straße weiter hoch noch zwei Cubs und zwar McGanns,
und McDermott und ich mag sowohl Fitz,
als auch McGanns und McDermott, alle drei lieber als O'Connor's weil es einfach so eine nettere,
heimligere Atmosphäre ist und die Musik auch nicht ganz so hochgestochen ist,
also bei Fitz hat zum Beispiel auch mal irgendwie so eine Gruppe aus älteren
und sehr jüngeren Leuten gespielt.
Zwei junge Mädels, die Geige gespielt haben und die offensichtlich von den Älteren gelernt haben.
Also sie haben dann am Anfang immer aufmerksam zugeschaut und zugehört und sind
dann irgendwann mit eingestiegen und haben dann mitgespielt.
Eine sehr interessante Art und Weise, diese Lieder zu lernen.
Und ja, hat aber ganz gut funktioniert.
Ja, da gab es dann Musik Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, genau.
An dem Freitag sind wir in die Doolen Cave gefahren.
Das war so ein bisschen etwas, was wir sonst vielleicht niemals gemacht hätten.
Es gibt eine Höhle, Doolen Cave, entdeckt...
1952 und die ist ganz witzig, also eine Tropfsteinhöhle im weitesten Sinne, ja eigentlich schon,
denn dort drin hängt einer der größten Stelaktiten Europas der Welt,
keine Ahnung, also irgendwelche, ein Superlativ und der ist wirklich beeindruckend.
Und die Höhle ist aber insofern witzig, weil ich normalerweise Tropfsteinhöhlen
so kenne, dass da ganz viele davon hängen.
So, und das hier ist jetzt eine, da geht es einen Schacht runter.
Also der Schacht wurde halt reingegraben.
Und unten muss man dann irgendwie auch nur ein paar Schritte gehen.
Und dann kommt man in einen großen Saal, quasi eine große Höhle,
wo dann in der Mitte hängt dieses eine Ding.
Und ansonsten hängt halt nicht viel da. Also es ist kein Höhlensystem,
also wahrscheinlich schon, aber es kommt halt nur in diese eine Höhle.
Und ja, es gibt halt einen Stalaktiten zu bewundern und sonst nichts.
Also ganz viele so ganz kleine, so 10 cm Stachelchen und sowas.
Aber das ist irgendwie witzig, weil normalerweise kenne ich Tropfsteinhöhlen
so, dass man so von Höhle zur Höhle geht und überall sieht es ein bisschen anders
aus. Das ist sehr konzentriert, sehr klar.
Dauert also auch alles nicht lange. Ich habe hier ein paar Fotos.
Natürlich gibt es ein paar kleinere, aber alles andere ist halt wirklich so Kleinkram.
Und dann hängt da dieses Monster-Fisch. Ich weiß gar nicht, wie groß das ist,
aber es ist wirklich beeindruckend groß. Es gibt auch ein paar Fotos davon.
Unter dem Stellaktiten wächst natürlich auch ein Stellakmit.
Also das Wasser, was runter tropft, baut da auch was.
Der wird dann aber regelmäßig so groß, dass er einfach abbricht und dann den
Hang runterfällt. Also der wird dann auch nicht so riesig.
Irgendwas hat er sie gesagt. Ich glaube, es ist so 300.000 Jahre,
bis der Stelaktiv dann ganz runtergewachsen ist.
Was auch interessant ist, der ist auf der einen Seite abgestorben.
Also der ist nur noch zur Hälfte quasi lebendig.
Die andere Hälfte ist irgendwie tot. Da wächst nichts mehr.
Also der Stein lebt natürlich sowieso nicht, aber da fließt halt kein Wasser
mehr durch, er wächst dann nicht mehr nach ja soviel dazu, genau ähm,
Was haben wir dann gemacht? Ich glaube, an dem Donnerstag haben wir noch den
Spaziergang gemacht, so ein bisschen Richtung Klippen, aber nicht ganz hin.
Ich bin dann an dem Samstag, glaube ich, hochgejoggt.
Wann bin ich denn eigentlich joggen gewesen? Am Samstag haben wir die Fähre
genommen. Genau, das war das. Am 26.
Da sind wir mit Doolin Ferry rübergefahren, an den beiden kleineren Innishir
und Innishman vorbei bis nach Innishmore und da haben wir dann Fahrräder gemietet und wenn wir mal,
da ein bisschen weiter schauen, Innishmore Tree 2025 heißt das Bild.
Ich könnte in dieses Album auch nochmal die beiden Bilder von dem Innishmore
Tree 2018 und 2003 hinzufügen.
Wir haben ihn auch wieder gefunden. Ganz lustig, wie der sich entwickelt hat.
Nicht mehr viel von über. Es ist ein sehr schiefer Baum. Also in einem Winkel
von weniger als 45 Grad steht er da zur Seite vor einem gelben Haus.
Ich habe versucht, den gleichen Blickwinkel zu haben. Es ist nicht ganz gelungen,
aber man erkennt, dass der gleiche Baum ist.
Ja, dann fährt man mit den Fahrrädern über die Insel, biegt vor dann Angus nach
links ab zum Warm Hole Serpent's Pit.
Das ist dieses rechteckige Poolding.
Diesmal hat dort niemand gebadet. Das letzte Mal, als wir dort waren, gab es dort Schwimmer.
Das ist auch ausgeschrieben als Red Bull Diving Spaß Area.
Jetzt war das Wetter viel zu wild. Man sieht da wieder die Gischt hochspritzt.
Da kann man noch nicht drin baden. Das war ein bisschen zu gefährlich.
Sogar ein Save wie Video Uhr macht. Acht Sekunden, damit ihr seht,
was da irgendwie los war.
Und ich sehe sehr glücklich aus, denn ich war dort, sehr glücklich.
Es ist einfach, wenn ich dort bin und da mit der Familie unter der Klippe sitzen kann, auf den,
Atlantik rausschauen kann, der knallt unten gegen, spritzt teilweise hoch bis
zu uns und man kriegt hoffentlich so ein bisschen den Eindruck davon,
wie hoch man da ist, aber auch wie viel Stein noch über uns ist.
Und Und ja, dann kann man da sitzen und sinnieren und sich freuen.
Ach herrlich, ich schaue mir die Bilder an und würde eigentlich am liebsten
gleich wieder dorthin fahren.
Ja genau, wir sind dann noch weiter gefahren. Wir sind auch noch bis zum Basecamp
sozusagen von dem Don Angus, von diesem Stein vor auf Ennischmau.
Aber haben uns den Eintritt gespart, sind dann nicht ganz hoch.
Denn dort fahre ich schon drei oder vier Mal. Es war auch sehr voll an dem Tagesverhalten
Samstag und das muss man dann eigentlich nicht machen.
Ein Bild gibt es noch, wo die,
Sky und ich gerade über diese Steinplatten da reden. Und das lasse ich mal auch mal drin.
Weil das so diese Mondlandschaft ist, das spiegelt das ganz gut wieder,
auch Byron spiegelt das ganz gut wieder, wie das da so aussieht.
Ganz lustige Wald ist das, glaube ich, die Steinlandschaft.
Ja, ach herrlich. Da haben wir uns sehr gut gefühlt.
Die Fahrräder, die man rein kann, sind natürlich besonders toll,
aber die reichen aus und so groß ist die Insel gar nicht.
Also man kann sich da gar nicht großartig fahre ausgaben. Man hat natürlich
immer Gegenwind, das ist auch klar.
Aber macht auch nichts. Ja und dann abends wieder zurück.
Auf der Rückfahrt war das noch ganz lustig. Es gibt da ein Foto von einem älteren
Herrn in grüner Jacke mit einer hellen Mütze und Sonnenbrille.
Und auf der Rückfahrt, eigentlich war das eine Fähre direkt von Indischmoor nach Dulen.
Und wir haben dann aber doch nochmal angehalten auf Indischman,
auf der mittleren Insel.
Und er wurde dann als His Majesty verabschiedet. Denn offenbar haben alle drei
Inseln auch immer einen König. Und das war der König.
Also ich war dann mit dem König von Indischman auf der Fähre.
Er saß auch mit beim Kapitän in der Kabine und nicht beim Fußvolk.
Und dann hat man extra dort angelegt, um ihn kurz rauszulassen.
Er hat ihm aber auch geholfen beim Wiederabwägen.
Ein Foto vom König von Ennischmann gemacht. Zwei sogar. Ja.
Irgendwie sympathischer älterer Herr mit Sportschuhen. Keine Ahnung,
warum die einen eigenen König brauchen.
Ein altes Wrack gibt es da auch noch auf der Hensei.
Ja, allein die Bootsfahrt ist schon irgendwie ein Erlebnis. Delfine haben wir leider nicht gesehen.
Auf der Fahrt von Rosseville nach Ennischmau durch die Gowrie Bay sozusagen.
Und da habe ich schon öfter mal Delfine gesehen. Und der Kapitän hat mir auch
bestätigt, dass es dort natürlich auch Delfine gibt zwischen Inneschmau und
Doolin. Aber es gab diesmal keine.
Ich muss ihn korrigieren. Er ist natürlich der König von Inneschir.
Ich habe eben nochmal nachgedacht.
Plessy Shipwreck. Das ist das Wrack von dieser Insel.
Und ich glaube, er war der König von Inneschir. Ich glaube, es war die Insel
mit dem Wrack, wo wir eingelegt haben. Es sind halt zwei. Entschuldigung.
Wie auch immer, irgendein König.
So, ich komme schon wieder viel zu sehr ans Abschweifen.
Am Sonntag haben wir dann einen Ausflug gemacht, der uns empfohlen worden ist
von der Vermieterin. Die war auch übrigens total nett.
Und der hieß Flaggyshaw, da war ich noch nie. Das ist die Südseite der Galway Bay.
Auf der Nordseite ist dann ja Sorthill und so und da fährt man dann auch immer
nach Rosseville, da war ich dann schon öfter auf der Südküste sozusagen,
Flaggishore war ich noch nicht,
war zuerst auch ganz schön langweilig da längs zu latschen das ist ein sehr langer,
Steinstrand mit einer Straße, die da längs führt und man hat halt so den Blick
auf die Gower Bay und es ist schön aber anfangs, also wir haben dann geparkt in der Nähe von New Kay,
Russell Gallery, da ist dann irgendwie hier Fragyshaw ausgeschildert und dann
läuft man quasi nach Westen die Gower Bay raus und der Anfang ist irgendwie nicht so interessant,
aber es gibt Linala Irish Ice Cream am Ende von diesem Wanderweg und am Ende
auch von dieser Landzunge, die dann da rausführt und das hat uns dann motiviert
und ab da wurde es dann auch richtig schön.
Also da war dann auf einmal die
Gegend total schön, der Blick war total schön, da ist dann ein kleines,
der Finn, Finn, Finn, Vara, Martello Tower am Ende von der Tanzung,
wo man mit Eis dann noch hinlatschen kann oder mit frisch gegessenem Eis und
das Eis ist legendär lecker, also wirklich gut, die hat auch Preise gewonnen.
Die hat nur 4,4 Sterne Bewertung auf Google Maps, ich habe auch meine Bewertung
noch gar nicht abgegeben,
ist absolut, den Fußweg wehrt, die Flaggyshaw können wir einfach direkt hinfahren
und Eis essen, aber Mitspaziergang ist natürlich noch schöner.
Wir sind dann weiter zu diesem Tower, haben da einen älteren Herrn getroffen,
der aus Kalifornien nach Irland ausgewandert war und dann da irgendwie so getan
hat, als ob er ein alter Fischer ist.
Ein netter Typ, der dann mit seinen beiden Hunden spazieren gegangen ist.
Und dann sind wir durch Finnavara zurückgelaufen, quasi nicht wieder am Strand
längst, sondern durch die Dörfer.
Und das war wunderschön. Also wirklich toller Spaziergang.
Halt keine großartige Wanderung, keine Berge, nichts Schwieriges,
sondern einfach nur zweieinhalb Stunden Spaziergang, sehr entspannt,
leckeres Eis und Kaffee zwischendurch und alles gut.
Ja, das war der Sonntag. Am Montag hatten wir uns dann vorgenommen, die.
Die Wanderung zu machen, glaube ich. Mal eben nachgucken. Nee, stimmt gar nicht.
Am Montag bin ich morgens laufen gegangen und ich dachte, naja,
ich laufe mal so ein bisschen den Wanderweg zu dem Christoph Moher hoch.
Das hat uns eigentlich für Dienstag vorgenommen, dass wir am Dienstag die Wanderung machen.
Und ich habe dann am Montag irgendwie gedacht, ich kann da schon mal gucken,
ob man da überhaupt noch reinkommt, weil da ist immer so ein Schild,
ab hier gefährlich, bitte nicht weiter.
Und bin dann, da ist mein Jogging so ein bisschen eskaliert.
Also es war am Ende nicht elf Kilometer gejoggt oder so.
Und die ganze Wanderstrecke hoch zu den Cliffs of Moher, also war schon einiges
an Höhenmetern zu überwinden.
Mit unglaublichen Blicken auf diese Klippen. Und man kann tatsächlich nicht
den ganzen Wanderweg hochgehen bis den Cliffs of Moher.
Da ist nämlich was abgerutscht und das ist dann halt gesperrt,
muss irgendwie saniert werden. Ist ja auch ein bisschen gefährlich.
Aber ja den Rest des Tages haben wir dann tatsächlich in Galway verbracht wir
sind dann nochmal in die Stadt reingefahren,
haben auch ein Foto nachgestellt mit Sky, was wir vor sieben Jahren mit Mareide
gemacht haben in einem Fenster in einem sehr schönen Café in Galway,
da kann man sich so von drinnen ins Fenster reinsetzen,
und sich dann da wohlfühlen,
ich schaue mal eben nach, ob ich ganz schnell rausfinden kann wie das Kaffee heißt.
The Dough Bros. Ne, das ist es nicht. McBuy Bakery. Was ist denn hier?
Gucke, ob ich das da schnell finde.
Koffiwerk und Plus Press heißt das. Koffiwerk. Ist auch von einer Deutschen
oder einem Deutschen gegründet, glaube ich.
Da gibt es exzellenten Kaffee. Und dann geht man die Treppe hoch und kann sich da die Fenster setzen.
Also dringend empfehlen, Coffee-Werk plus Press.
Da kann man hin. Genau, auf den Rückweg dachte ich, dann kann man vielleicht nochmal auf die...
Stimmt, ich hatte an dem Montag oder so abends in der Kneipe ein paar Jungs
aus Duren kennengelernt und die sagten, ja, nee, oben zu den Glisshof-Moyer,
willst du eigentlich auch gar nicht.
Am Sonntag war das, glaube ich. Am Sonntag habe ich die getroffen.
Und geh doch auch zum südlichen Aussichtspunkt, den haben wir dann nach dieser
Gorway-Reise noch versucht zu finden, haben dann ein Türmchen gefunden,
dieses Türmchen südlich von den Cliffs of Mohair.
Den South Viewpoint haben wir irgendwie nicht gefunden. Stattdessen waren wir,
beim Mohair Fort Site oder Telegraph Station. Ist es das? Ich glaube schon.
Blick von Süden auf die Christoph Moher gefunden.
Schade. Und das Wetter war auch viel zu schlecht.
Stattdessen sind wir dann am 29., also an dem Dienstag, haben wir die Wanderung gemacht von Dulen.
Also eigentlich die gleiche Strecke, die ich am Tag vorher gejoggt war.
Also sind wir dann einfach zu Fuß hochgegangen.
Das ist auch echt anstrengend. Also das dort zu joggen war unfassbar andrenkt,
aber allein schon auch zu Fuß gehen von Dulen hoch zu den Cliffs of Moher.
Das ist nicht schlecht anstrengend. Man kommt dann, wie gesagt,
am Ende nicht mehr weiter, da ist dann gesperrt und dann muss man eigentlich
auf die Straße ausweichen sozusagen, darf man aber nicht, weil die zu stark befahren ist.
Da ist auch wirklich viel Verkehr und ich kann das auch nicht empfehlen,
da auf die Straße zu gehen.
Ja, aber Christoph Moher, Veränderung gehört zu Irland mit dazu,
muss man einfach gemacht haben. Und ich kann es nur empfehlen,
das von Dulen aus zu machen.
Dann kommt man zwar nicht ganz hoch bis zum Aussichtspunkt oben drauf,
da muss man eigentlich hochfahren und dann dort parken, um dort hinzukommen.
Aber man muss auch gar nicht bis ganz nach oben.
Ja, und da war der Urlaub auch schon zu Ende. Also dann war auf einmal am Dienstagabend
die Nachricht, übrigens du fließt dann Mittwoch zurück und nicht am Donnerstag.
Was aber nicht schlimm war. Wir waren vorbereitet. Wir hatten alles gemacht, was wir machen wollten.
Und der Rückflug hat auch gut geklappt. Wir mussten zwar sehr früh aufstehen.
Der Flug ging um halb zehn und die Autofahrt dreieinhalb Stunden,
könnt ihr euch selber ausrechnen.
Ich glaube, wir sind um 4 Uhr aufgestanden, waren dann um 8 Uhr oder so am Flughafen.
Das war dann ja genau rechtzeitig.
Kleine Katastrophe. Nach dem Urlaub unsere Kennzeichen, also die Kennzeichen
von dem Auto, was wir in Tosted am Parkplatz, im Parkhaus hatten,
stehen lassen. Die waren geklaut.
Aber auch das lässt sich alles regeln. Kriegt man halt Neues.
Der Aufwand war stressig und ich konnte das Auto ein paar Tage nicht bewegen,
weil ohne Kennzeichen darf man halt nicht fahren.
Und auf Papier darf man sich die auch nicht malen. Und deswegen,
ja, ist ein bisschen ärgerlich.
Aber ansonsten wunderschöner Urlaub. Wir hatten sehr schöne Tage.
Und wenn man so doll urlaubsentspannt ist, dass man sogar vergisst,
wann man eigentlich nach Hause fliegt. Besser kann es ja gar nicht sein.
So, und falls ihr hört, dass meine Stimme jetzt etwas anders klingt als bisher
in dieser Episode, dann liegt das daran, dass ich eben mal für zwei Stunden
auf Pause gedrückt habe bei dieser Aufnahme.
Tatsächlich habe ich den Rechner laufen lassen und die Pause einfach stehen gelassen.
Und ich musste kurz zu meiner Mama zum Kaffee trinken, Kuchen essen und ein bisschen bei Mama sein.
Die wohnt ja alleine und freut sich über jeden Besuch. und es ist Sonntag und
dann besucht man seine Mama, wenn man kann.
Abschließend zu Irland. Ich
liebe das Land. Ich liebe Inishmoor und diesen Ort da unter den Klippen.
Ich fand Doolan als, wir sind dort eine Woche, eine sehr gute Wahl,
auch wenn die Doolan Cave vielleicht nicht das Aufregendste ist, was man machen kann.
Und die Flaggy Shore auch zu Anfang irgendwie dachte ich so,
wieso machen wir jetzt hier diesen Spaziergang?
Wären wir doch lieber in Burren irgendwo. Also die Fahrt dorthin durch den Burren war schön.
Aber der Spaziergang war am Anfang irgendwie langweilig, aber es hat ein bisschen
gedauert. Und dann bin ich da angekommen und war entspannt. Das war gut.
Das war eigentlich genau das, was ich gebraucht habe. Ein bisschen zu kurz und
ja auch kürzer als inzwischen durchgedacht.
Aber gleich im Anschluss bin ich dann ja quasi nach Amerika geflogen und hatte
da eine schöne Zeit. davon erzähle ich dann in der nächsten Episode.
Jetzt aber kommt der Herr Rilke.
Ups, das war Herr Kantchen gerade vom Tisch gefallen ist.
Rainer Maria Rilke. Nein, nicht Jack Reacher. Das muss ich zumachen, das Buch.
Stattdessen suche ich mal den Herr Rilke. Ich habe es so lange nicht aufgenommen.
Das ist die italienische Reise. Da muss Rilke her. 32% in sämtliche Werke.
Gucken, ist das die richtige Markierung.
Episode 85, genau. Das heißt, das nächste Regelgedicht heißt Herbsttag.
Und jetzt kommt Paktum, denn morgen fängt ja kalendarisch der Herbst an, am 1. September.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Herbst anfangen sich auszudenken.
Ganz viele sagen ja nein, aber der astronomische Herbstbeginn ist ja erst,
wenn die Tag-Nacht gleich, ich weiß gar nicht.
Ja, ich glaube an, am Tag der Tag. Ist ja auch egal.
Nee, wenn der Herbstpunkt durchlaufen wird. Also die Erde fliegt ja um die Sonne
rum, so im Wesentlichen fällt um die Sonne rum, wenn man ganz genau ist.
Durch die Schwerkraft der Sonne ist die Erde also an die Sonne gebunden und kreist um sie.
Und auf dieser Bahn, weil die Neigung der Erdachse mit 23 Grad immer in die
gleiche Richtung zeigt, ist
also nicht wie ein Kreisel, dass sich die Neigung auch noch in sich dreht.
Das tut sie ganz leicht, aber eben nicht so doll, dass sie mal nach links,
mal nach rechts zeigt. Das zeichnet man in die leidige Richtung.
Und in dem Moment, wo die Neigung der Erdachse quasi senkrecht auf der Linie
zwischen Erde und Sonne durch diesen Kreis, durch die Ellipse, die.
Die Erde um die Sonne zeigt,
steht, dann ist Frühlings- oder Herbstpunkt, und das könnte man astronomisch so sagen,
ob das jetzt alles so sinnvoll ist, was davon eigentlich hilft.
Meteorologisch, astronomisch, kalendarisch, das sind eh alles ausgedachte Sachen.
Ja, es gibt, nein, also die Erde um die Sonne kreisend nicht ausgedacht,
aber dass man das Herbst nennt, wenn dies und jenes passiert,
das sind Konventionen. Die sind alle nicht so wichtig.
Aber wo ich ja schon über Astronomie spreche, die Heike hatte im Discord gesagt,
ich soll noch was zur Mondfinsternis.
Dann, wenn diese Episode erscheint, am kommenden Sonntag, am 7.
September 2025 ist eine totale Mondfinsternis und die ist ganz witzig,
weil die anfängt, während der Mond noch unter dem Horizont ist,
sondern geht der Mond verfinstert auf.
Das nennt man dann Blutmond, weil der Mond ist halt nicht ganz finster,
er ist zwar im Kernschatten der Erde, das heißt, das Sonnenlicht fällt nicht direkt auf den Mond. Und.
Aber das Sonnenlicht wird halt von der Erdatmosphäre gestreut,
insbesondere das rote Licht.
Das heißt, dann fällt halt ein rotes Licht auf den Mond und wird dann wieder
reflektiert auf die Erde.
Der Mond ist übrigens erstaunlich dunkel. Wenn man am Abendhemmel hochschaut
und man sieht den Mond da stehen, dann denkt man, boah, der ist auch hell.
Aber der Mond ist nicht weiß, auch nicht hellgrau, sondern der ist sehr dunkelgrau.
Wenn man sich mal einen Mondgestein anschaut, dann wundert man sich,
wie dunkel das eigentlich ist. Fast schwarz.
Und die Sonne ist nur so hell, dass dieser fast schwarze Mond dann doch sehr
hell am nachtschwarzen Himmel zu sehen ist.
Na, wie auch immer. Zumindest nennt man das Blutmond. Das hat aber überhaupt
nichts mit Blut zu tun. Das ist wegen der Farbe.
Das ist überhaupt nichts Mystisches oder sonst was. Aber es sieht sehr, sehr schön aus.
Man muss ein bisschen warten, bis der Mond dann vollständig aufgegangen ist.
Bei mir habe ich geguckt, 20.14 Uhr, glaube ich, ist Mondaufgang.
Das hängt so ein bisschen von eurem, wo ihr euch befindet in Deutschland oder
in Österreich oder überhaupt auf der Welt.
Wenn man sich natürlich ganz weitöstlich von Deutschland aufhält,
dann kann das sein, dass der Mond sich auch erst verfinstert,
wenn er schon am Himmel steht.
Oder wenn ihr in den USA seid, dann kann es auch sein, dass ihr die Mondwintern
komplett verpasst, weil er da so viel später aufgeht.
Schaut einfach nach. Mondaufgang für eure Koordinaten. Dann wisst ihr, wann er aufgeht.
Dann werdet ihr ihn nicht direkt sehen können, weil am Horizont dann ja doch
meistens ein bisschen dunstig ist. Also wenn überhaupt klarer Himmel ist,
Wolken sind schon mal schlecht.
Aber dann gibt es da eben noch diesen Erdschein, der dann quasi die Atmosphäre.
Leuchtet dann so ein bisschen und ja, verschiedene Effekte führen dazu,
dass es im Horizont dann doch noch ein bisschen heller ist.
Das dauert dann aber auch nur 20 Minuten oder so, bis der Mond dann darüber
hinaus ist und um Viertel vor neun, glaube ich, nach deutscher Zeit tritt der
Mond schon wieder aus dem Kernschatten aus,
und wird dann so langsam wieder beleuchtet.
Erst Halbschatten und dann volle Sonne auf dem Mond und dann habt ihr ein Vollmond
am Himmel und auch der ist dann halt nicht mehr rot, das ist nichts mehr Blut,
sieht halt einfach schön aus.
Das geht eigentlich selten ein schöneres Bild als ein Vollmond am Himmel, finde ich.
Selten ist es gerade gar kein Mond am Himmel und man kann die Sternen voller
Pracht sehen, das ist auch so schön. Naja, wie auch immer.
Viel Spaß bei der Mondfinsternis, falls ihr sie schaut. Ich werde versuchen,
auf dem Brunsberg zu sein, also wenn Wettervorher gesagt wird,
dass da wenig Wolken sind,
dann gehe ich den den Brunsberg rauf mit Kamera und Teleskop und schau mal.
Ne, mit meinem, ich hab ein Fernglas. Das nehm ich mit.
Herbsttag, Entschuldigung, nochmal, Rainer Maria Rilke, Herbsttag,
wir sind im Sämtlich-Gedichten-Einband bei Position 22, 32, 32 Prozent.
Herr, es ist Zeit, der Sommer war sehr groß, leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren
und auf den Fluren, lass die Wind los.
Befiehl, den letzten Früchten voll zu sein, gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage die letzte Süße in den schweren Weiden.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist,
wird es lange bleiben, wird wachen,
lesen, lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern,
wenn die Blätter treiben.
Das kennt man doch.
Herbsttag, wie schön. Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr,
weil es bis zum Winter nicht fertig wird.
Und hoffentlich findet man dann irgendwas zur Miete.
Na gut, das war der Herbsttag. Muss ich mich einmal unterbeugen.
Da habe ich ein lautes Klapp-zu-Klapp-Geräusch gemacht. Da muss ich gerne noch einschneiden.
Wir sind bei Herrn Kant. Und Immanuel Kant kritikte rein von dem zweiten Band auf Seite B.
864 in der Transzendentalen Methodenlehre in der Architektonik der reinen Vernunft.
Es sind auch wirklich noch ganz wenige Seiten bis zum Nachwort des Herausgebers.
Und das glaube ich, darf ich gar nicht vorlesen, weil der Herausgeber bestimmt
noch nicht so lange tut, wie der Herr Kant.
Das heißt, Augen zu und zugehört. Wenn ich von allem Inhalte der Erkenntnis
objektiv betrachtet abstrahiere, so ist alles Erkenntnis subjektiv entweder
historisch oder rational.
Die historische Erkenntnis ist cognitio ex datis, die rationale aber cognitio ex principis.
Eine Erkenntnis mag ursprünglich gegeben sein, woher sie wolle,
so ist sie doch bei dem, der sie besitzt, historisch, wenn er nur in dem Grade
und so viel erkennt, als ihm anderwärts gegeben worden.
Es mag dieses ihm nun durch unmittelbare Erfahrung oder Erzählung oder auch
Belehrung allgemeiner Erkenntnisse gegeben sein.
Daher hat der, welcher ein System der Philosophie, zum Beispiel das Wolfische,
eigentlich gelernt hat, ob er gleich alle Grundsätze, Erklärungen und Beweise
zusammen der Einteilung des ganzen Lehrgebäudes im Kopf hätte und alles an den
Fingern abzählen könnte,
doch keine andere als vollständige historische Erkenntnis der wolfischen Philosophie.
Er weiß und urteilt nur so viel, als ihm gegeben war.
Streitet ihm eine Definition, so weiß er nicht, ob er eine andere hernehmen soll.
Er bildet sich nach fremder Vernunft, aber das nachbildende Vermögen ist nicht das Erzeugende,
das heißt, das Erkenntnis entsprang bei ihm nicht aus Vernunft und ob es gleich
objektiv allerdings ein Vernunfterkenntnis war,
so ist es doch subjektiv bloß historisch.
Er hat gut gefasst und behalten, das heißt gelernt, und ist ein Gipsabdruck
von einem lebenden Menschen.
Vernunfterkenntnisse, die es objektiv sind, das heißt anfangs nur aus der eigenen
Vernunft des Menschen entspringen können,
dürfen nur denn allein auch subjektiv diesen Namen führen, wenn sie aus allgemeinen
Quellen der Vernunft, woraus auch die Kritik, ja selbst die Verwerfung des Gelernten
entspringen kann, das heißt aus Prinzipien, geschöpft worden.
Alle Vernunfterkenntnis ist nun entweder die aus Begriffen oder aus der Konstruktion der Begriffe.
Die erstere heißt philosophisch, die zweite mathematisch. Von dem inneren Unterschiede
beider habe ich schon im ersten Hauptstücke gehandelt.
Ein Erkenntnis demnach kann objektiv philosophisch sein und ist doch subjektiv
historisch, wie bei den meisten Lehrlingen und bei allen, die über die Schule
niemals hinaussehen und Zeitlebenslehrlinge bleiben.
Es ist aber doch sonderbar, dass das mathematische Erkenntnis,
so wie man es erlernt hat, doch auch subjektiv für Vernünfterkenntnis gelten
kann und ein solcher Unterschied bei ihr nicht so wie bei dem Philosophischen stattfindet.
Die Ursache ist, weil die Erkenntnisquellen, aus denen der Lehrer und echte
Prinzipien der Vernunft liegen und mithin von dem Lehrlinge nirgend anders hergenommen.
Doch etwa gestritten werden können.
Und dies ist zwar darum, weil der Gebrauch der Vernunft hier nur in Konkreto,
und zwar dennoch a priori, nämlich in der reinen und eben deswegen fehlerfreien
Anschauung geschieht und alle Täuschung und Irrtum ausschließt.
Man kann also unter allen Vernunftwissenschaften a priori nur allein Mathematik,
niemals aber Philosophie, es sei denn historisch, sondern was die Vernunft betrifft,
höchstens nur Philosophie hinlernen.
Das System aller philosophischen Erkenntnisse ist nun Philosophie.
Man muss sie objektiv nehmen, wenn man darunter das Urbild der Beurteilung aller
Versuche zu philosophieren versteht, welche jede subjektive Philosophie zu beurteilen dienen soll,
deren Gebäude oft so mannigfaltig und so veränderlich ist.
Auf diese Weise ist Philosophie eine bloße Idee von einer möglichen Wissenschaft,
die nirgend in Konkreto gegeben ist, welcher man sich aber auf mancherlei Wegen zu nähern sucht.
Solange, bis der einzige, sehr durch Sinnlichkeit verwachsene Fußsteig entdeckt
wird und das bisher verfehlte Nachbild, soweit als es Menschen vergönnet ist,
dem Urbilde gleich zu machen, gelingt.
Bis dahin kann man keine Philosophie lernen, denn wo ist sie,
wer hat sie in Besitze und woran lässt sie sich erkennen?
Man kann nur Philosophieren lernen, das heißt,
das Talent der Vernunft in der Befolgung ihrer allgemeinen Prinzipien an gewissen
vorhandenen Versuchen üben,
doch immer mit Vorbehalt des Rechts der Vernunft, jene selbst in ihren Quellen
zu untersuchen und zu bestätigen oder zu verwerfen.
Ich hoffe, es geht euch allen gut, ihr habt den Sommer gut überstanden oder
wann auch immer ihr das hier hört, findet ausreichend viel Schlaf,
Ich bin wieder da, es gibt neue Episoden Ich hab euch immer noch alle lieb,
bis zum nächsten Mal, gute Nacht.