EP 494 ~ Sommer und Goethe

Natürlich steige ich als erstes in die astronomischen Grundlagen des Sommers ein, aber es geht auch um Sport!
avatar
Bianca
avatar
Toby

Sommer und Goethe - Episodenbild

Transkription

Diese Transkription enthält vermutlich ein paar Fehler, hilft aber bei der Suche. Wer das hier liest schläft auch ein!


Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zum Einschlafen Podcast Episode vierhundertvierundneunzig. Ich bin Tobi. Ich lese euch heute ein bisschen Goethe vor aus deiner italienischen Reise. Davor gibt es ein paar Verse von Rainer Maria Rilke
und davor erzähle ich euch ein bisschen was, damit ihr abgelenkt seid von euren eigenen Gedanken und besser einschlafen könnt.
Ja, muss man dann gucken. Das Mikrofon hier. Das ist eigentlich noch ein bisschen niedrig. So.
Ruckel, Rucke. Ja, ich hab in der letzten Episode erzählt, dass ein Buch herauskommen wird im Oktober, unter MIK Punkt FM,
Marta Ida, Kaufmann Punkt,
Friedrich Martha Schrägstrich Buch findet ihr den Link dazu
und es haben auch schon knapp vierzig Leute vorgestellt. Finde ich ganz cool. Äh vielen Dank dafür. Ihr wisst noch gar nicht genau, äh wie das Buch aussehen wird, aber es weiß mir ja häufig nicht, bevor man ein Buch kauft. Letztendlich sind da äh ganz, ganz viele Wimmelbilder drin vor allem. Äh die werden richtig cool. Es macht richtig Spaß mit der Christiane
äh zusammen zu arbeiten und auszuwählen für welche Episoden denn Wimmelbilder gemalt werden sollen.
Und äh da können wir uns schon äh wirklich drauf freuen. Und wie gesagt, ist halt eine CD dabei mit einer super Sonderspezial-Episode,
alles darum geht, was ist eigentlich ein Podcast, was ist der Einschlafen Podcast und wie kann man ihn hören. Für euch also wahrscheinlich langweilig, weil ihr das alles schon kennt. Offensichtlich hört ihr ja schon den Einschlafen-Podcast
und entsprechend genau richtig, denn dann könnt ihr gut einschlafen, weil es passiert nichts, Überraschendes.
Das einzige, was euch überraschen könnte, ist die Zusammenfassung der Themen, weil ich natürlich in dieser Buch-CD eine
Liste von Themen versucht hab zu erstellen über die ich so normalerweise spreche.
Und wahrscheinlich fehlt dem ein oder anderen das Thema, das ihm am besten gefällt. Dem einen oder der anderen.
Und oder ihr am besten gefällt. Und ja, auch mit dem gendern ich muss echt üben. Es tut mir wirklich leid. Ich bekomme immer mal wieder Feedback von Hörerinnen und Hörern,
Warum ich denn in meinem Podcast so wenig äh gendere und ich bin letztens mehrfach angesprochen worden, was ich eigentlich von Gendern halte, von dem Gendersternchen und so. Ähm.
Und ich muss sagen, mir ist es wichtig, ich möchte, dass äh das weibliche Geschlecht, Frauen und Mädchen ähm,
und dabei eigentlich auch noch Menschen, die sich gar nicht so binär einordnen, in der Sprache ausreichend sichtbar werden und auch in meiner Sprache ausreichend sichtbar werden. Ich finde das ganz furchtbar, dass ich so total drauf getrimmt bin.
Ähm durch meine Sozialisierung, durch meine Erziehung, durch meine Bildung, das weibliche Geschlecht zu ignorieren, das finde ich furchtbar. Nicht nur, weil ich zwei Töchter habe, sondern
weil ich ja sehe, wie sehr ich dadurch privilegiert bin. Also ich habe halt viele Vorteile dadurch, dass ich ein Mann bin, dadurch, dass ich weiß bin, dadurch, dass ich in Deutschland ich bin halt absolut überprivilegiert
und Sprache trägt ein Teil dazu bei und ich weiß, dass es vielen, vielen Menschen sehr schwer fällt
das erstmal zu akzeptieren, dass es so ist und zweitens irgendwie dadurch dann irgendwas zu ändern. Das ist ja.
Wenn auch ein ganz anderes, aber doch ein ähnliches Thema wie das Thema Rassismus. Äh muss man erstmal begreifen, dass es ein Problem ist,
und dann ähm entschließen selber äh was daran zu tun, ne. Also wir sind halt.
So sozialisiert worden. Ich habe früher das N-Wort benutzt, um einen Schaumkurs zu bezeichnen. Das hieß halt und das ist ähm.
Im im Nachhinein betrachtet halt rassistisch beleidigend gewesen und man muss ja erstmal verstehen, dass man,
keine Schuld trägt, sondern die Schuld trägt man ja erst, wenn man dann später lernt, dass es rassistisch beleidigend ist und dann ähm,
sich entscheidet, nichts dran zu ändern, dann trägt man eine Schuld. Ja und das äh ist natürlich ein anderes äh Thema, wenn's um die Darstellung der Frau in der Sprache geht.
Aber auch da gilt, man muss erstmal verstehen, ähm dass es ein Problem gibt.
Dass Frauen strukturell benachteiligt sind, sie bekommen weniger Gehalt weltweit im Schnitt gesehen bei uns in der Firma nicht, wir haben es geschafft Gender Parity Paypality zu erreichen, aber das ist halt nicht bei allen ähm.
Allen Firmen so und überhaupt die Chancen, die Frauen in der Gesellschaft haben, sind schwierig und auch die Darstellung der Frau,
in den Medien ist schwierig, es wird viel zu häufig sexualisiert oder irgendwie ja in der Werbung wird äh Menschen nicht nur Frauen, sondern allen Menschen vermittelt. Ähm,
Das ist ausreichend wäre, sexy zu sein, was irgendwie,
schon schwierig ist, dass es überhaupt als ein Objektiv zu beurteilen, da Wert gesehen wird und alles andere sei nicht so wichtig. Ähm ist furchtbar. So und ich finde.
Wenn wir schon erkannt haben, dass es ein Problem ist, dann sollten wir uns auch äh nicht zu schade sein, was dafür zu tun, dass es besser wird.
Und das Mindeste, was wir tun können, ist Frauen sichtbar zu machen. Weil man immer nur von Ärzten spricht, dann ähm bekommen Menschen den Eindruck, dass nur Männer Ärzte werden können, weil's halt der Arzt ist und der ist männlich. Ähm das aber
dass man gar keinen.
Penis benötigt, um die Tätigkeit eines Arztes auszuüben, also meistens, ich hoffe, dann ähm ist doch klar, dass Frauen genauso gut Ärzte sein können wie Männer.
Und ähm warum spricht man nicht über Ärztinnen und Ärzte? Oder nur über Ärztin, solange Frauen strukturell benachteiligt sind.
Könnte man den Spieß einfach mal umdrehen und das generische Femininum benutzen, finde ich auch gut. Ja und ich sage häufig Hörer und ich sage häufig, äh ich benutze häufig das generische Maskulinum und das tut mir sehr leid. Und eben ist es mir wieder passiert. Und ähm manchmal fällt's mir auf.
Dann versuche ich's schnell zu korrigieren und manchmal fällt's mir nicht auf, ich find's gut, wenn ich darauf hingewiesen werde
das ist mir immer wieder passiert, auch wenn ich's eigentlich weiß, ist mir viel zu häufig passiert, denn je häufiger ich darauf hingewiesen habe, hingewiesen werde, desto ähm besser kann es vielleicht.
Ähm.
Verinnerlichen, dass ich das mal behebe. Also liebe Hörerinnen und Hörer, ähm ich habe es vollkommen vergessen, worum es mir eigentlich gerade eben ging. Ähm.
Viel höheren.
Genau, es ging um die CD und die Inhalte sind einige Hörerinnen werden wahrscheinlich irritiert sein über die Auswahl der Themen, die ich da ähm gewählt habe, um den Podcast zu präsentieren.
Aber ja Leistung. Herrlich. Äh abschweifen. Das ist irgendwie.
Ich sage irgendwas und dann bin ich irritiert und sage irgendwas anderes und schweife ab. Das ist doch eigentlich eigentlich reicht doch schon dieses kurze Stückchen vom Einschlafen Podcast, um genau zu beschreiben
worum's hier eigentlich geht. Macht mir eine Freude, bestellt das Buch. Ähm ich find's super und ich äh freue mich auf den Oktober. Bis dann. In den Händen halten.
Heute habe ich äh also gestern Abend
habe ich äh Bianca gefragt, die Illustratorin. Übrigens, Pia hat sich ausgeklinkt, die macht erstmal keine Illustrationen mehr, die schafft's nicht mehr in ihren Arbeitsalltag, dass zu integrieren. Ganz, ganz lieben Dank für alle Illustrationen, die du gemacht hast, Pia.
Ähm und jetzt macht Bianca halt allein den Job, falls sich noch jemand findet, der mitmachen will. Ich fand das eigentlich ganz nett in so einem Team zu sein und dann äh sich da abwechseln zu können. Äh meldet euch, wir haben so einen Slack-Kanal, wo man irgendwie, ja.
Dich kurz schließt, wo ich dann über dich, welches Thema und gestern habe ich halt äh gefragt, ob Bianca vielleicht noch ein Bild liegen hat
was wir einfach nehmen können, weil ich noch keine Episode aufgezeichnet habe. Heute ist tatsächlich der neunundzwanzigste Juni, Dienstag, heute Abend, erscheint die Episode und ich muss jetzt eben mal schnell zwischendurch die Episode aufnehmen, weil nachher ist ja noch Fußball.
Ähm und dann baue ich das jetzt mal eben ein, damit ich das ähm ja, damit ihr nicht ohne Episode ausgeht.
Und sie hat an nichts liegen, also sie meinte, machte was zum Thema Sommer, dann gibt's ein Schaf mit Sonnenbrille. Das ist schön. Also rede ich heute über Sommer und,
Tobi, wenn ich da nicht ein bisschen ausholen würde und fragen würde, was ist eigentlich Sommer.
Sommer ist eine Jahreszeit, gibt's vier Stück von. Ähm eigentlich ist es aber auch nur eine Idee. Es könnte genauso gut drei oder zwei oder fünf Jahreszeiten geben, warum man genau vier genommen hat.
Ich ehrlich gesagt nicht.
Aber vielleicht liegt's doch. Ich ich habe eine Idee, woran es liegen könnte. Aber es es hätte natürlich noch andere Lösungen geben können. Also, es gibt Jahreszeiten, erstmal,
egal wie viele, weil die Erdachse geneigt ist. Ne, die Erdachse, das ist äh die Achse, um die sich die Erde dreht, die ist geneigt bezogen auf die Bahn, um die äh auf der die Erde um die Sonne läuft.
Das Sonnensystem ist ja so aufgebaut. In der Mitte ist die Sonne. Außen rum laufen die Planeten.
Ziemlich genau in einer Ebene, nicht ganz genau, alle eiern so ein bisschen rum, sonst hätte man ähm.
Relativ sehr sehr regelmäßig Merkur und Venus dransitzt vor der Sonne
und ähm da hat man halt wirklich nur eher selten. Das liegt daran, dass diese Bahn ein bisschen gegeneinander versetzt sind, aber nicht toll. So, also
einigermaßen einer Ebene so auf auf dieser Ebene läuft eben auch die Erde um die Sonne rum und die Erde dreht sich auch noch um sich selbst.
Aber eben ähm diese Achse, um die sich die Erde um sich selbst dreht, ist geneigt und diese geneigte,
Achse, die zeigt nicht immer zur Sonne hin, also könnte man ja sagen, dass oben am, oben, am Nordpol, die Achse immer in die Mitte zeigt, wie so ein Kreisel, der ähm so ein bisschen geneigt,
äh sich,
irgendwann, ja, irgendwann neigt er sich ja so ein bisschen und dann kreist er um einen Mittelpunkt und fällt ihn irgendwann um. Sowas ist bei der Erde nicht, sondern die Erde Erdachse ist immer in die gleiche Richtung geneigt, bezogen auf das Gesamtsystem des, des Sonnensystems.
Und das heißt, während die Erde also um die Sonne herum wandert, zeigt die der Nordpol, also die die Erdachse mal eher von der Sonne weg und mal eher zur Sonne hin. Und dadurch.
Ergibt sich, dass ähm wenn,
Erdachse am Nordpol eher zur Sonne hinzeigt, also sind ja so dreiundzwanzigeinhalb Grad, um die die Erdachse geneigt ist. Ähm das dann auf der Nordhalbkugel äh mehr Sonnenlicht hinfällt, als auf der Südhalbkugel.
Einfach weil die Erde eine Kugel ist und wenn die, ne, wenn sie, wenn die Erdachse genau gerade stehen würde, dann hätte jeder Punkt auf der Erde äh genau äh,
die Hälfte des Tages Sonnenlicht und die andere Hälfte des Tages kein Sonnenlicht, also Hälfte Tag, Hälfte Nacht.
So ist es aber nicht, die Erdachse ist geneigt und deswegen ähm wären die Erde, also ihre Bahn um die Sonne herumzieht, was ja genau ein Jahr dauert.
Also so haben wir uns das Jahr definiert.
Ähm währenddessen zeigt die Erdachse mal in unterschiedlicher Richtung, wenn die Erdachse also zur Sonne hinzeigt, vom Nordpol aus gesehen, dann ist am Nordpol.
Den ganzen Tag über Sonne, also Tag und am Südpol die ganze Zeit über Nacht und dazwischen gibt's halt alle Abstufungen, also nicht alle, der doch,
Nee, eben nicht alle Abstufungen zwischen. Äh hier ist mal äh Licht und hier ist mal kein Licht. So, deswegen ist die Tageslänge äh übers Jahr verteilt sehr unterschiedlich.
Und das führt zu den Jahreszeiten. Tatsächlich läuft die Erde um die Sonne herum.
Nicht in einem perfekten Kreis und die Sonne ist im Mittelpunkt, sondern es ist eine Elipse. Das heißt, es gibt Momente, in denen die äh und und die sollen jetzt auch nicht genau in der Mitte. Ähm.
Wie geht das? Ja, also weiß gar nicht, ist die Sonne genau in der Mitte der Elipse? Ich glaube nicht.
Dann wäre ja, hm,
Ja, hm, gute Frage, weiß ich jetzt gerade gar nicht. Zumindest ist es so, dass ähm äh in unserem Sommer, also jetzt grade, wenn die Erdachse ein bisschen Richtung äh Sonne geneigt ist vom Nordpol aus gesehen.
Ist die Sonne, es ist die Erde ein bisschen weiter von der Sonne weg, als im Winter, wenn,
die der Südpol eher so zur Sonne hinzeigt. Also, südliche Ende der Erde.
Wir sind also weiter von der Sonne weg. Äh trotzdem sind die Tage äh länger,
und es scheint äh wir haben mehr Sonneneinstrahlung und dadurch äh wird's auch wärmer. Ja, genau. Es ist sogar von großem Vorteil, dass wir in unserem Sommer ein bisschen weiter von der Sonne weg sind, weil dadurch,
diese Jahreszeit bei uns ein bisschen länger ist. Also wir haben.
Ein bisschen mehr viel Licht als viel Dunkelheit als die Menschen auf der Südhalbkugel. Für uns ist das von Vorteil, weil wir dadurch.
Längeres, gemäßigteres Klima haben, als die Menschen auf der Südhalbkugel. Ähm also für uns.
Nordhalbkugel Bewohner ist das ein Vorteil. Glaube ich, äh klimatisch gesehen, genau. Ähm das ist Sommer und Sommer bedeutet äh für mich hier in Norddeutschland. Ich wohne ja in der Nähe von Hamburg. Das ist keine Nacht mehr gibt,
Das bedeutet nicht, dass die Sonne nicht untergeht. Das ist ja erst ab dem äh Polarkreis, also im nördlichen äh Norwegen. Da gibt es dann,
Orte, wo die Sonne nicht mehr untergeht. Aber Nacht ist erst, wenn die Sonne mindestens achtzehn Grad unter dem Horizont ist.
Denn, wenn die Sonne unter den Horizont sinkt, haben wir trotzdem noch Licht, ne? Ihr kennt das, wenn
wenn Sonnenuntergang ist, dann ist nicht sofort, wenn die Sonne hinterm Horizont verschwindet, alles stockdunkel wie in der Nacht, sondern ähm da ist halt meistens noch eigentlich hell genug. So und erst wenn die Sonne dann noch viel weiter runter sinkt
wird's immer dunkler. Man hat diese Dunkelheit, diese ja Dämmerung in in drei verschiedene.
Bereiche aufgeteilt. Es gibt die bürgerliche Dämmerung. Das ist, wenn die Sonne zwischen null und sechs Grad unter dem Horizont steht, es gibt die nautische Dämmerung
Die heißt, glaube ich, so, weil man da grade noch den Horizont erkennen kann, auf dem Meer, wenn man also laut ist ja quasi bezogen auf die Seefahrt.
Und ähm erst.
Ja genau, zwischen zwölf und achtzehn Grad Sonne unter dem Horizont ist erst dann die astronomische Dämmerung. Ähm,
Da kann man dann den Horizont zwar nicht mehr erkennen, aber es ist immer noch ein bisschen Licht, was durch die Streuung der Erdatmosphäre äh zu uns kommt. Und erst, wenn die Sonne unter achtzehn Grad.
Also tiefer als achtzehn Grad unter dem Horizont steht, dann ist es richtig dunkel, also da wird's auch nicht mehr dunkler, dann ist auch egal, ob sie noch weiter sinkt oder irgendwie wieder hochkommt, dann ist es stockdunkel
Also bis auf den ganzen Lichtkram, den wir Menschen hier veranstalten oder
Ich glaube so natürliche Feuer und natürliche Lichtquellen gibt's dann zu Glühwürmchen, die tragen da nicht mehr so richtig viel bei. Äh die Menschen machen natürlich die Nacht zum Tag, indem wir ganz viel Licht anmachen. Das ist übrigens auch ein Problem
ähm weil äh Lichtverschmutzung ganz ganz viele furchtbare Auswirkungen hat.
Auf die Natur, auf uns, auf Pflanzen, auf Tiere, die alle Dunkelheit brauchen, um äh wirklich zu schlafen. Da habe ich gerade gesagt, gibt's hier im Norden sowieso nicht. Deswegen gibt's hier im Norden auch eine andere Vegetation als im Süden.
Zum Beispiel und eine andere Fauna.
Ja, ähm genau und ich wohne in einer Gegend. Wir sind hier so ungefähr auf vierundfünfzig Grad Nord.
Da geht die Sonne zwar jeden Abend unter. Äh im Moment aber sehr spät, also irgendwie erst um.
Vor zehn oder so. Wir hatten ja gerade die Sommersonnenwende am einundzwanzigsten Juni. Heute ist der neunundzwanzigste. Vor einer guten Woche hatten wir Sommersonnenwende. Ähm.
Moment verändert sich die Länge.
Des Tages äh oder der Nacht halt nicht so sehr. Das ist halt so an den Extremen, also jetzt der Sommersonnenwende, Wände und zur Wintersonnenwende, ist die Veränderung nicht so steil, sondern sehr, sehr wenig.
Im Herbst und im Frühjahr dagegen verändert sich die.
Tageslänge äh doch sehr stark. Das sieht also die Zeit, in der die Sonne über dem Horizont steht. Tage sind natürlich immer gleich lang. Ja, genau und ähm.
Ja, das ist schon, wenn man ähm von neunzig die dreiundzwanzigeinhalb abzieht, dann ist man ja bei siebenundsechzig fünf, da ist der Polarkreis.
Und wenn man davon achtzehn abzieht, dann ist man äh ungefähr bei fünfzig. Das heißt, alles was nördlich von fünfzig Grad nord ist, ähm bekommt im Sommer.
Also wenn dann gerade die äh die Nordhalbkugel Richtung Sonne zeigt, keine Nacht mehr im Sinne von die Sonne sinkt mehr als achtzehn Grad unter den Horizont.
Ja, das heißt im Moment,
nicht so viel mit Astronomie. Also ja, schon, also, aber es wird halt nicht richtig dunkel. Es ist immer noch ein bisschen Licht am Himmel
ähm zusätzlich zu dem, was wir Menschen machen und deswegen ist im Moment nicht so viel mit Sterne gucken. Es ist sehr schade, denn im Sommer könnte man theoretisch äh das helle Zentrum der.
Milchstraße sehen. Ähm wenn denn nur, wenn's denn nur richtig schön dunkel werden würde, dann die Milchstraße.
Ähm die ist ja auch nochmal, also die Ebene der Milchstraße ist ja auch noch mal geneigt zu der Ebene des Sonnensystems.
Deswegen kann man ähm,
im Sommer und ähm also deswegen geht die Milchstraße auch auf und unter und das ganze Band der Milchstraße hebt und senkt sich. Jetzt im Sommer ähm steht's relativ tief. Äh dafür sieht man
blickt man jetzt quasi äh Richtung Zentrum der Milchstraße und das ist eigentlich ein sehr schöner Bereich. Nur leider ähm,
ist es halt eigentlich im Moment immer zu hell, um da was richtig schönes zu sehen. Im Winter, wenn's dann richtig schön dunkel wird, guckt man halt eher schon wieder richtig raus
aus der Milchstraße und da ist natürlich auch noch Milchstraße zu erkennen, aber nicht mehr so viel, wie im Sommer,
Ich würde total gerne mal auf die Südhalbkugel reisen, einfach nur, um in einer.
Winternacht, also das ist dann ja im Juni ist dort Winter, weil quasi die die Südhalbkugel von der Sonne wegzeigt und da könnte man dann,
Zentrum der Milchstraße viel, viel besser erkennen. Das wäre schön.
Aber da war ich noch nie. Und mal sehen, ob ich in meinem Leben noch jemals auf die Südhalbkugel komme.
Vielleicht ergibt sich das irgendwann mal. Ja, das ist Sommer. Äh wir haben Sommer. Jetzt wisst ihr, warum es,
äh Jahreszeiten gibt. Ich habe eben gesagt, ich habe eine Idee, warum es vier sind. Also zwei, ja, mindestens, weil einmal ist viel Licht und einmal ist wenig Licht. Und dann gibt's ja noch diese beiden sehr markanten Punkte, wo,
die Zeit der Sonne über dem Horizont, die Zeit der Sonne unter dem Horizont, um jetzt mal nicht Tag und Nacht zu sagen, genau gleich lang sind. Das ist ja halt der Frühjahrs- und der Herbstpunkt,
diese Tag und Nachtgleiche sagt man ja auch.
Und das sind halt vier markante Punkte, ne? Längster Tag, längste Nacht und Tag und Nachtgleiche gibt's zweimal. Deswegen bietet sich das an, dann auch,
vier Jahreszeiten zu haben. Kalenderisch fangen die auch jeweils zu diesen Punkten an, was äh meteorologisch ein bisschen kontra indikativ ist,
Ähm ich hätte immer erwartet, dass der Sommer.
Halt zu gleichen Teilen, um den um die Sommersonnenwende herum verteilt ist, weil es ja schon früher anfängt, warm zu sein als am einundzwanzigsten Juni. Also.
Es gibt auch so einen meteorologischen Sommer, der fängt halt einen Achteljahr vor dem einundzwanzigsten Juni an und geht ein Achteljahr weiter hinter sozusagen. Also anderthalb Monate jeweils. Ähm,
so dass.
Der Winter nicht erst auch nicht erst am einundzwanzigsten Dezember anfängt, sondern eben schon sechs Wochen vorher, eineinhalb Monate vorher. Ähm.
Weiß ja auch im November schon, also gefühlt Winter ist und irgendwie kalt. Tatsächlich so einfach ist es auch nicht mit dem,
Wetter und und auch mit dem Klima, denn damit sich ähm Erdmassen und auch Gewässer überhaupt erstmal ausreichend erwärmen,
müssen sie auch schon eine ganze Zeit lang von der Sonne beschieden sein. So, das heißt, so richtig warm wird's ja im Sommer auch dann erst
im Juni, Juli, manchmal auch erst im August, weil dann halt diese dauerhafte, lange Sonneneinstrahlung alles soweit aufgeheizt hat, äh dass dann eben auch die entsprechenden Temperaturen,
erreicht werden, also so ganz blöd ist es dann doch nicht. Ja, letztendlich ist es aber alles willkürlich. Also, was man.
Wissenschaftlich fundiert sagen kann, ist, es gibt einen längsten Tag und es gibt eine längste Nacht und es gibt irgendwie diese Tag und Nacht gleiche. Äh und daraus folgend gibt es wärmere Zeiten und kältere Zeiten. Letztendlich.
Haben wir hier in Norddeutschland auch häufig im Sommer nur um die, also zwischen fünfzehn und zwanzig Grad und dann im Winter auch nur zwischen fünfzehn und zwanzig Grad, vielleicht ein bisschen kälter. Man sagt auch hier in Hamburg, also ich
wohnen ja in der Nähe von Hamburg und fühle mich immer so als Hamburger.
Gibt's nur zwei Jahreszeiten, Herbst mit Blättern und Herbst ohne Blätter, weil sich irgendwie immer alles nach Herbst anfühlt und manchmal sind Blätter und manchmal nicht. Im Moment sind Blätter und ich habe auch das Gefühl, es gibt.
Mehr Jahreszeiten. Wir haben dieses Jahr im Februar eine sehr, sehr kalte Zeit gehabt mit minus zwanzig Grad und Schnee und Eis und ähm das war.
Das war toll. Also ich habe das sehr genossen. Auch zum Laufen war das sehr interessant. Ich hatte ja im Februar dann auch diese Challenge, wo wir jeden Tag gelaufen sind. Äh nur das mit den Klamotten war halt doof.
Weil man halt immer so viel anziehen musste, egal ob man laufen wollte oder einfach nur so raus.
Und jetzt im Sommer hatten wir halt auch schon Zeiten, wo es dann sechsunddreißig, siebenunddreißig Grad heiß war, äh was dann ja auch eher,
mehr als zwanzig das Jammern übers norddeutsche Wetter äh lohnt sich im Moment eher nicht so.
Man hat allerdings natürlich auch die Sorge und das Gefühl und es gibt ja auch die wissenschaftlichen Belege, dass dies der Klimawandel ist, der uns diese.
Besonderen Wetterlagen in erhöhter Frequenz beschert. Wir haben jetzt irgendwie.
Vier, fünf Jahre in Folge schon Dürren gehabt, auch hier in Deutschland, sodass einige Regionen schon schon sehr, sehr ausgetrocknet sind.
Äh dieses Jahr gab's im Frühjahr deutlich mehr Niederschlag, ähm aber jetzt im Sommer ist es auch schon wieder sehr trocken. Ich weiß nicht, wie sich das auf die Landwirtschaft auswirkt. Ähm,
ob das jetzt gereicht hat, ob die Erträge wieder besser werden. Ähm da habe ich keinen Einblick, das weiß ich einfach nicht gut genug, aber ja, dass dass das alles schon Einfluss hat, ist man auf jeden Fall.
Klar,
So, jetzt wissen wir, was Sommer ist und wie sieht das auswirkt auf Tageslichtlänge und meine nächtlichen Aktivitäten des Nachthimmelbeobachtens. Was macht denn das sonst so mit mir.
Ich mag ja den Sommer. Ich mag auch den Winter, ich mag auch den Herbst und ich mag auch das früher. Vielleicht könnte man sagen, ich habe gar keine richtige Präferenz. Früher dachte ich immer, Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit, weil sich im Herbst die Blätter verfärben
und ich Geburtstag habe,
und alles wird so schön und es ist auch nicht mehr so heiß und man kann trotzdem noch sehr viel draußen spielen. Wir haben hier in Norddeutschland ähm.
Sehr milde Herbst. Es gibt auch diesen goldenen Herbst und Altweibersommer im September oder Oktober. Ich weiß gar nicht genau, wann, ich weiß auch gar nicht, warum das Altweibersommer und jetzt habe ich doch gerade vorhin über,
Feminismus gesprochen. Warum heißt denn das wohl Altweibersommer?
Was ist Weib überhaupt für ein Wort? Entschuldigung. Ja, ist auch wieder so ein rein sozialisiertes Wort. Ähm genau,
nämlich einen goldenen Herbst, das ist halt, wenn die Blätter sich golden verfärben äh und die Sonne ganz golden scheint und es ist trocken und und warm und äh das das liebe ich sehr. Äh vielleicht,
weil ich da Geburtstag und das ist toll. Geburtstag haben ist immer toll und als Kind habe ich das äh geliebt
Ich mag aber auch den Sommer sehr gern, also mir kommt's eigentlich immer eher aufs Wetter an, als auf die Jahreszeit. Wie gesagt, ich mag auch den Winter sehr gern. Ich mag äh Schnee.
Ähm weil Schnee alles weiß und leise macht und weil Schnee ein bisschen albern ist und nicht albern sehr mag. Ich mag aber auch den Frühling, weil im Frühling alles aufblüht und
ich als Mensch dann auch immer aufblühe und irgendwie neue Kraft schöpfe und das ist ähm,
Das ist alles irgendwie toll. Diesen Sommer, ich habe das Gefühl, diesen und den letzten Sommer spüre ich
besonders intensiv nicht, weil die Wetterlage so merkwürdig heiß sind, sondern wo er weil Corona ist und sich unsere Lebensumstände,
durch die Pandemie stark verändert haben. Ähm man ist mehr zu Hause
man unternimmt nicht mehr so viel und ja der Lebensmittelpunkt hat sich halt sehr stark nach Hause verschoben und ich bin halt sehr viel im Garten und
hatte ich auch schon erwähnt, ich liebe meinen Garten, unseren Garten. Und ich finde, der ist sehr, sehr schön geworden. Er wird auch immer schöner und äh wächst auch immer weiter. Es gibt leider noch keine Updates zum Gartenhaus.
Warten noch auf sich warten. Ob wir's jetzt endlich behalten dürfen oder nicht.
Aber es geht gut aus und ich muss mich einfach noch gedulden und wir sind auch ganz geduldig. Ja.
Aus. Es tut schon weh, dass man immer, wenn man rausguckt irgendwie überlegen muss, ob man's denn wohl noch abreißen muss oder nicht. Ja gut, trotzdem ähm,
Wir fühlen uns wieder wohl im Garten. Ähm wir haben ein bisschen mehr Sichtschutz eingebaut jetzt gerade am Wochenende haben wir den Zaun. Hinten ein bisschen höher gezogen, damit da dran wachsen können, dort wo keine Büsche wachsen können.
Dort wo Büsche wachsen können, sind jetzt auch Büsche gepflanzt
und jetzt geht's so langsam darum, also wir haben halt erstmal quasi die die Grundstücksgrenze bepflanzt und jetzt geht's so langsam darum, wie gestalten wir eigentlich das Grundstücksinnere? Es gibt noch sehr viel Fläche, wo man was machen kann
aber das kann man auch erst so richtig angehen, wenn man dann weiß, ob das Haus dort stehen bleiben wird
dass man ein bisschen mehr Blumenwiese anlegt. Ich hab's nur ein bisschen so Wildblumenwiese im im Auge und wir wollen noch einen großen Baum pflanzen.
In der Mitte äh des Grundstücks.
Vielleicht ein Magnolienbaum. Ich liebe Magnolien. Oder ein Kirschbaum. Ist auch sehr toll. Oder.
Ich weiß es noch nicht. Wir haben eine große Eiche auf dem Grundstück stehen.
Die stand hier auch schon bevor wir das Haus gebaut haben und wir haben sie dann stehengelassen, äh weil sie einfach wunderschön ist und ähm ja.
Leider steht sie oft am am Nordende des Grundstücks, das heißt Schatten haben wir davon nicht. Ähm es gab ganz viele Pappeln,
Pappeln finde ich aber eher anstrengend. Ähm die treiben halt sehr viel und und man hat überall, also wenn man Pappeln hat, hat man überall Pappeln. Das ist so ähnlich wie wie Birken, so ein so ein Unkraut.
Birken sind sehr schön, wir hatten früher im Garten 'ne Birke und eine ist dann toll, aber wenn man auf einmal überall Gebirgen hat, ist es irgendwie auch doof. Na ja, also es war ein Pappelwald, also 'ne ganze Reihe von Pappeln.
Äh die sind mittlerweile alle weg, auch die Gemeinde hat die Pappeln gefällt, die der Gemeinde äh gehört haben und jetzt kämpfen wir dagegen dann, dass nicht überall wieder Pappeln wachsen. Stattdessen ähm.
Sind wild gewachsen eine Buche und eine weitere Eiche. Während wir hier wohnen, also nachdem wir eingezogen sind, haben sie angefangen, zu wachsen. Mittlerweile erkennt man sie schon fast als Bäume. Ähm die Eiche haben wir nochmal versetzt. Ich hatte so ein bisschen Sorge davor, weil
Das ist ja eine eine Stieleiche, ist, glaube ich, Pfahlwurzler und ich habe ganz tief gewurzelt, um den Pfahl nicht zu beschädigen. Den Wurzelpfahl habe dann aber gar keinen Wurzelpfahl gesehen oder gefunden.
Dann habe ich den wohl irgendwie beschädigt und habe das trotzdem dann irgendwie gemacht, die Eiche zu versetzen. Sie scheint anzuwachsen. Steht jetzt hinten auf der Ecke und äh.
Wächst wieder so. Scheint's mir nicht übel genommen zu haben. Das ist schon, sieht schon nach Baum aus. Da ist schon äh so zwei Meter fünfzig, drei Meter hoch.
Und äh die Buche, die direkt daneben stand, weswegen ich die Eiche überhaupt nur versetzt habe, die bleibt hier vorne stehen und,
so zwei Meter hoch ungefähr. Wir haben auch Bäume ähm gepflanzt. Ähm eine Marone haben wir gepflanzt.
Fand ich irgendwie schön als Baum,
Ich habe nie gedacht, dass die auch Früchte tragen würde. Tut sie, aber letztendlich sind das nur sehr, sehr spitzstachelige. Ähm
Kastanien sozusagen und äh wenn man da drauf tritt, barfuß, dann tut das sehr weh. Die Früchte gegessen haben wir noch nicht. Mal gucken, ob das jetzt, wo es so viele heiße Sommer gibt, äh vielleicht irgendwann mal möglich ist, sie zu essen, aber bisher.
Noch keine eigenen Maronen gegessen. Ähm aber das ist ein richtiger Baum, der ist bestimmt schon.
Vier, fünf Meter hoch und hat eine sehr, sehr schöne Krone und das ist einfach ein ganz, ganz toller Baum geworden. Den haben wir, ja, als wir hergezogen sind, vielleicht so vor fünfzehn Jahren gepflanzt.
Und ein Ahorn. Das haben wir von den Nachbarn geschenkt bekommen. Das war damals schon bestimmt zwei Meter hoch. Ähm,
war auch zu dritt, also drei Ahorn, Piekser, aber so ganz dünne, so Finger dünne Stiele quasi, die wild gewachsen sind bei den Nachbarn im Wald und durften wir aus buddeln und hier einpflanzen. Zwei davon sind
eingegangen, wir haben's dann nicht überlebt. Aber einer hat's überlebt und das ist jetzt auch ein richtig toller Baum. Ist auch vier Meter hoch oder höher noch sogar und
hat 'ne richtig tolle Baumkrone entwickelt,
Es ist richtig schön, also man braucht halt sehr viel Geduld beim Garten. Aber irgendwann ist es dann schön, ja und der alte Teil des Grundstücks, da da sind jetzt die Bäume schön
und auch die Büsche. Der neue Teil des Grundstücks, den haben wir jetzt erst, da sind wir erst seit,
zwei Jahren am arbeiten. Das dauert halt noch so zehn Jahre. Dann ist der auch schön. Ja, wird alles. Ähm
Genau und jetzt ist halt Sommer und jetzt ist alles grün und ehrlich gesagt, der Rasen ist sogar schon so ein bisschen gelblich, weil es die letzte Zeit ein bisschen wenig geregnet hat. Wir haben uns aber,
dazu entschieden, den Rasen nicht zu bewässern. Man könnte natürlich ein schönes, sattes, saftiges Grün erreichen, wenn man ihn regelmäßig wässert, aber.
Das halten wir für Wasserverschwendung, weil beim Rasen wässern, da verdunstet dann ja doch irgendwie das Meiste und ist dann aus dem Grundwasser weg. Ähm.
Gartenbrunnen ähm und ziehen also selber Wasser aus dem Grundwasser. Wir benutzen das aber nur dazu, um die Büsche und Bäume zu wässern. Ähm
da verdunstet nicht so viel, da versickert halt auch sehr, sehr viel. Und für die Büsche und Bäume ist es halt wichtig, also man hat einen neuen Busch pflanzt, dann muss man ihn auch gießen, sonst stirbt er. Das macht keinen Sinn.
Ich könnte natürlich auch Leitungswasser nehmen, äh das macht die Sache aber nicht besser. Ich habe sogar tatsächlich letztens von einem.
Kreislauffachmann, der einen Vortrag gehalten hat über die Grundwassersituation bei uns, die ist nämlich sehr schlecht, das Grundwasser sinkt immer weiter ab,
liegt aber nicht an Leuten, die Kartenbrunnen haben, sondern an der Hansestadt Hamburg, die nämlich ihr Trinkwasser aus unserer Region bezieht, aus der Lüneburger Heide.
Ja, zahlen sie natürlich auch Geld für, aber ähm,
Gibt ja sonst andere Gewässer auch noch in Hamburg, wo man auch äh Wasser draus ziehen könnte. Ist natürlich nicht leicht, aus der Elbe Trinkwasser zu gewinnen. Ist aber nicht unmöglich.
Könnte man mal angehen. Das Projekt, ja genau, so Sommer. Heißt ähm.
Viel kurze Hose. Ich mag im Büro nicht kurze Hose tragen. Aus irgendeinem Grund mache ich das nicht. Ähm.
Mehr so eine ästhetische Sache meinerseits, ich möchte eigentlich, ich mag meine äh.
Weißen, stachligen Beine nicht so gern und zeige ich sie auch im Büro nicht so gerne vor, wenn's mal richtig heiß ist, dann mache ich das natürlich auch, aber eigentlich eher nicht so.
Äh ist aber eine rein ästhetische und und auch Geschmacksfrage, wenn andere Leute kurze Hose tragen wollen, ist mir das natürlich recht
Tun, aber für mich kann entscheidendes nicht zu tun. So, ansonsten hier zu Hause trage ich sehr viel dann kurze Hose.
Ähm und äh vor allem mag es irgendwie nur T-Shirts zu tragen und ähm äh beim Laufen halt auch wirklich nur kurze Hose äh und ein Trikot und fertig. Los geht's.
Ja, zocken und Laufschuhe noch nicht vergessen, aber mehr braucht man nicht. Ähm und das ist super. Also zum Sport machen ist jetzt nochmal einfach viel, viel praktischer. Man muss sehr viel trinken, weil man im.
Natürlich nochmal mehr schwitzt. Ich schwitze beim Sport tatsächlich immer sehr, sehr viel.
Muss entsprechend auch viel trinken, um das dann wieder auszugleichen. Aber ähm das finde ich nicht schlimm. Ich.
Kann eigentlich den ganzen Tag über Glas Wasser neben mir stehen haben, Flasche Wasser immer nachfüllend trinken. Im Büro habe ich das, glaube ich, mehr gemacht. Ich bin ja jetzt seit Anfang März zweitausendzwanzig nicht mehr im Büro gewesen.
Ähm da hatte ich immer eine Karaffe mit Wasser oder eine große Flasche oder so oder großes Glas mit Wasser aufm Tisch stehen und wenn das wäre, habe ich mir halt neues Wasser geholt. Ähm hier zu Hause mache ich das aus irgendeinem Grund nicht.
Ich weiß nicht warum.
Also da muss ich mich halt doch immer bewusst in die Küche begeben und trinke dann da was, aber mich äh mir dann eine Flasche Wasser auf den Tisch stellen. Das mache ich eher selten. Äh kann ich mir irgendwie nicht angewöhnen, muss ich mal tun.
Muss ich besser werden. Ja
Ähm was fällt mir denn noch zum Thema Sommer ein? Sommerferien natürlich, ne? Auch ein Grund, warum man als Kind den Sommer gern mag. Äh man bekommt Ferien und muss sechs Wochen lang nicht in die Schule. So als Erwachsener, also erst war es eine Herausforderung, sechs Wochen
die Kinder nicht in der Schule zu haben.
Ähm und dann ausreichend für für Betreuung zu sorgen. Es ist furchtbar, weil es klingt jetzt so, als sei die Schule ein Kinderaufbewahrungsort
ähm das hat natürlich auch eine Funktion, dass man irgendwie arbeiten gehen kann und weiß, das Kind ist äh gut versorgt. Ähm in den,
Sommerferien war das natürlich früher, äh wenn die Kinder so in der, im Grundschulalter sind, manchmal eine Herausforderung.
Aber ja zumal meine Frau und ich halt beide äh berufstätig sind. Und.
Jetzt aber ja nicht mehr, na jetzt sind sie groß, äh können sich sehr gut allein beschäftigen, freuen sich sogar, wenn sie mal einen Tag alleine zu Hause sind. Tja und jetzt ist Corona und jetzt ist der Vater den ganzen Tag zu Hause, ist mir auch blöd gelaufen.
Tja. Ähm und Sommerferien ist aber natürlich auch immer eine Reisezeit. Also wenn man eine Reise machen möchte.
Dann geht es am besten in den Sommerferien, weil da in genügend Zeit ist. Meine Frau arbeitet in der Kita.
Nikita hat in den Sommerferien drei Wochen Schließungszeit, in denen muss sie Urlaub nehmen und drei andere Wochen während der Sommerferien ähm ist die Kita offen und da kann sie gar keinen Urlaub nehmen.
Und ähm ja, entsprechend ist so dieses Zeitfenster, wenn man dann mal reisen kann, bei uns immer ziemlich klar und eingeschränkt. Ähm tatsächlich.
Aber ja jetzt den letzten und diesen Sommer äh eine Corona-Pandemie am laufen und Reisen ist insgesamt eher ungünstig. Machen wir also auch nicht großartig.
Und dann schauen wir mal, was da nächstes Jahr ist, ob wir nächstes Jahr wieder verreisen können.
Ja, aber Reisen mache ich natürlich ganz gerne, nicht nur, weil nach Reisen immer gute Inhalte für einschlafen, Podcastepisoden da sind. Das ist ja immer ein guter Nebeneffekt vom Verreisen.
Sondern auch weil Reisen einfach toll ist. Das hilft, wenn man zu Hause Urlaub macht, dann
ist man ja doch zu Hause und macht irgendwas und stellt einen Zaun auf oder gräbt einen ein Gartenbeet um oder baut ein Gartenhaus auf und dann macht halt irgendeinen Scheiß,
Ähm der dann anstrengend ist, dass der dann auch schön ist am Ende, es macht mir Spaß, ihm im Gartenhaus aufzubauen, aber es ist halt nicht Urlaub, sondern es ist ja doch,
Arbeit und anstrengend und man kommt eben, man kriegt zwar vielleicht den Kopf freier, aber so richtig Erholung ist für mich eher so wegfahren und irgendwo sein, wo man keine regelmäßigen Aufgaben hat, außer,
morgens aufstehen und frühstücken und abends wieder ins Bett gehen und was man dazwischen macht, kann man halt frei auswählen, wandern gehen, Museen angucken, einfach rumhängen in irgendwo, wo man halt nicht normalerweise rumhängt. Äh,
Menschen angucken. Ich genieße das irgendwo zu sein, wo ich nicht immer bin
und in einem Café zu sitzen und einfach zu beobachten, was so um mich herum passiert, wie die Leute sich verhalten. Ähm.
Ja, ich weiß noch, also ich wir waren ja vorletztes Jahr in Wien und in Prag und in Amsterdam,
und das war halt äußerst interessant, wie unterschiedlich diese Städte waren und wie die Menschen sich da so verhalten haben. Vor allem abends dann. Und ich weiß auch, wie sehr ich das genossen habe, in Wien, äh da ähm am Ufer
zu sitzen von dem Donaukanal und.
Heißt das? Weiß gar nicht mehr. Ja dieser Kanal, das ist ja nicht der richtige Fluss, äh der da schließt ja ein bisschen anders, äh sondern äh dieses Kanälchen und äh falsch.
Ganz, ganz viele Menschen hängen da einfach rum und genießen den Abend und es war ja auch eine sehr heiße Zeit, als wir da waren.
Trink ein Bierchen und lassen die Welt die Welt sein. Das war das war wunderbar dort.
Ja. Ach ja, Wien, irgendwann fahre ich wieder nach Wien. Fahren wir wieder nach Wien. Und dann können wir da.
Wieder flanieren. So, also mit der Donau lag ich schon mal richtig. Und dann ist da.
Nicht die alte Donau und westlich, wie es heißt.
Ach ja, Franz Josef Kai.
Irgendwann kommt es wieder nach Wien. Und nach Amsterdam, das war nämlich auch schön. Prag. Mag ich?
Aber als wir vorletztes Jahr da waren, fand ich's im Wesentlichen anstrengend. Es war nämlich Wochenende. Es war rappelvoll. Es war derbe heiß und.
War's zu voll, es waren einfach zu viele Menschen da. Vielleicht sollte ich mal nach Prag fahren, wenn irgendwie Regen und März ist oder so, damit einfach nicht so viele Leute da da sind. Äh und in der Woche.
Ein ein verregneter Dienstag im März in Prag. Das wäre, glaube ich, schön.
Natürlich ist Sommer immer die Passzeit für Sport.
Große sportliche Veranstaltung finden immer im Sommer statt, im Winter natürlich auch, da gibt's dann die ganzen Winterspiele und und Weltmeisterschaften und so, das ist aber gar nicht so meins, ich bin nicht so der Wintersportler
meine Schwiegereltern und auch meine Mutter gucken das ganzen Tag, die können wirklich ununterbrochen
ähm Biathlon, Skispringen und sonst was gucken, ich gucke da manchmal hin und denke so ja, es ist witzig, aber ich bin davon zu weit weg,
Also ich habe da nicht so den Bezug und das ist irgendwie, das reizt mich einfach nicht so. Nee, mich äh also mich reizt ja Fußball.
Und im Moment läuft die Fußball-Europameisterschaft ein Turnier, was ich eigentlich immer ganz gern verfolge. Ich ich mag diese großen Turniere,
ähm habe ich darüber letztes Mal schon gesprochen. Ich weiß es gar nicht.
Auch schon gefangen. Irgendwie kommt's mir gerade so vor, als hätte ich das schon oft gesagt. Also Nationalmannschaft, ne? Und es gab ja die große Fußball-WM in Deutschland zweitausendzehn, war das zweitausendzehn?
Nee, war natürlich schon zweitausendsechs in Deutschland.
So und ähm da war ja groß Nationalpatriotismus und alle haben deutsch beflaggt und das passte irgendwie zur Fußball-WM. Äh Jahre später hat man dann rausgefunden, das ist ein ein direkten Zusammenhang zwischen diesem.
Befreiten Partypatriotismus und dem äh erstarken der Rechtspopulisten und Nazis in Deutschland gab. Also so ganz unproblematisch war dieser Patripaismus eben auch noch, auch nicht,
ähm.
Und ja, ich habe auch jetzt nicht mehr irgendwelche Deutschland-Flagen, also äh gehisst. Ich mag die Turniere trotzdem, weil es eben nicht möglich ist.
Ja gut, also größtenteils unmöglich ist einfach die besten Spieler zusammen zu kaufen, ne. Also das, was diese Vereine, wie FC Bayern oder Paris Saint Germain oder Chelsea und diese ganzen superreichen Vereine machen.
Das geht auf Nationalebene halt einfach nicht. Es gibt natürlich mal einen Spieler, der sich einbürgern lässt, um ein für ein bestimmtes Land äh in der Nationalmannschaft zu spielen, aber es ist ja eher die Ausnahme. Und,
Ja so ist es halt, ne? Dann müssen wir halt für Deutschland, für die deutsche Nationalmannschaft müssen wir halt einfach Spieler nehmen, die einen deutschen Pass haben und noch nicht für eine andere Nationalmannschaft gespielt hatten, weil einige Spieler haben ja äh mehrere Pässe.
Und die müssen sich dann entscheiden, für welches Land sie denn auflaufen wollen. Und das finde ich cool. Das finde ich irgendwie interessanter als ähm,
Vereinsfußball, wo's dann ganz oben nur noch drum geht, wird eigentlich am meisten Geld und kann Cristiano Ronaldo kaufen oder Messi oder ja diese ganzen,
Topstars. Es macht natürlich auch Spaß, diese Topstars spielen zu sehen, aber es macht auch Spaß, denn mir macht's viel mehr Spaß, diese Topstars mit weniger Toping Stars,
zusammenspielen, zu sehen, die man vielleicht auch vorher gar nicht so auf dem Zettel hatte. Und dann zu gucken, okay, wie.
Was können sie denn wirklich? Nicht nur individuell, sondern wie schnell können sie auch.
Spielsystem sicher arbeiten, wie kann ein Nationaltrainer, der halt einfach nicht so viel Zeit mit seiner Mannschaft verbringen kann, wie ein Vereinstrainer, wie kann der dann.
Daraus eine Mannschaft machen und so. Das finde ich spannend. Das hat eine andere Dynamik als Vereinsfußball und das deswegen gucke ich es ganz gern.
Ähm das, was da gerade läuft bei der Europameisterschaft. Ähm zwanzig zwanzig
zwanzig einundzwanzig ausgetragen wird ist teilweise wirklich äußerst grenzwertig, dass überhaupt so viele Zuschauer in die Stadien gelassen werden, obwohl die Pandemie noch voll am Laufen ist, das finde ich äh unfassbar verantwortungslos
Heute Abend findet das Spiel äh England gegen Deutschland statt. Ähm,
in London im Wemlichtstadion und es werden halt irgendwie sehr, sehr viele Menschen dorthin gehen und in England wütet aber gerade die Delta-Variante. Ähm also,
Wenn das kein supersprayting Event wird, dann weiß ich auch nicht,
ist einfach nicht, das ist nicht anständig, das ist da geht's halt nur um Geld, um um Vermarktung und da ist auf einmal doch wichtiger als Menschenleben und das ist irgendwie das ist äußerst unanständig.
Ähm.
Auch wie sich die UE verhalten hat wegen dieser Beleuchtung von einem Stadion und Regenbogenfarben. Das ist einfach, das ist ein Duckmauserei
Das ist nicht, nicht gut so und ich meine, es geht nur um Zeichen. Also das ist ja nicht mal, wird ja nicht mal ernsthaft was getan, sondern es geht nur um Zeichen und selbst ein Zeichen zu setzen sind sie. Fühlt sich nicht in der Lage dazu.
Es ist sehr, sehr schade. Also es gibt irgendwie viele Punkte ähm bei auch diesen,
europäischen Wettbewerben auf nationaler Ebene, die mir ähm übel aufstoßen.
Trotzdem gucke ich mir die Spieler an, weil ich's halt ähm sportlich dann doch äh interessant finde und falls auch einfach echt eine schöne Zerstreuung ist,
Ja, aber ich könnt's auch sehr, sehr gut ohne Zuschauer angucken, darüber, daran haben wir uns jetzt ja anderthalb Jahre lang gewöhnt. Ähm.
Warum nicht ohne Zuschauer? Und das heißt nicht, dass ich das den Leuten, die da in den Stadien sind, das nicht Gönner, sind ja tolle Erlebnisse, die sie da haben, aber also auf gesellschaftliche Perspektive ist es halt einfach echt nicht sinnvoll.
Genau.
Ja. Ich finde das spannend, was äh das Vereinigte Königreich da macht. Also die haben einfach vier Nationalmannschaften am Start.
Also die haben ja England, Wales, Schottland und Nordirland als eigene Nationalmannschaften. Betrachten sich also als Nation. Und trotzdem ist es irgendwie politisch ist es, ein Land,
Ähm ich frage mich, was das mit dem Nationalismus macht. Also.
Es scheint hier ein großes Identitäts es ist ja irgendwie eine Identitätsfrage, also äh Nationalismus ist ja eine Identitätsfrage.
Ähm man fühlt sich einer Nation zugehörig und äh stellt dann die eigenen Nationen äh anderen Nationen gegenüber. Und.
Den Briten das gelingt.
Einerseits als UK zu sagen wir sind irgendwie ein Vereinigtes Königreich andererseits aber,
mit.
Mannschaften aus dem gleichen Land, aus unterschiedlichen Regionen, als unterschiedliche Nationalmannschaften, äh sogar gegeneinander antreten zu können. Es gab ja auch ein Spiel England gegen Schottland in der Vorrunde. Äh es ist schon irgendwie äußerst,
äußerst skurril. Und es stelle sich mal vor, äh es gäbe keine deutsche Nationalmannschaft, sondern eine bayerische und eine äh,
Norddeutsche und eine Ostdeutsche oder so. Ich weiß gar nicht, wie man's dann konkret, also ich meine, sechzehn Nationalmannschaften werden vielleicht ein bisschen viele. Ähm.
Machen, ne? Dann so ein deutsches Turnier, wo dann die einzelnen Bundesländer nicht Nationalmannschaften, sondern Ländermannschaften irgendwie aufstellen müssen, die Landesverbände oder so. Na ja.
Ähm.
Ja, aber so so schwer kann's dann doch nicht sein. Also, vielleicht kann man seine Identität dann eben doch nicht allein aus so einer Nation zu ziehen, also es ist ja irgendwie auch die Idee von einem Vereinigten Europa.
Basiert ja nicht darauf, dass dann national Staaten miteinander verschmelzen, sondern es wird auch immer wieder von einem Europa der Region gesprochen. Ich als Norddeutscher fühle mich,
Dänemark ja auch viel näher als ich äh mich dem Schwaben äh oder oder Bayern fühle.
Es ist irgendwie, ich fühle mich mit mit all diesen Menschen verbunden, weil wir alle Europäer sind. Ähm gibt aber keinen Grund, warum ich äh die Nation Deutschland irgendwie,
über meine Region oder über Europa stellen sollte, für mich irgendwie außer der Sprache kein Anlasspunkt führen. Selbst die Sprache ist ja nur ein Indikator, ich meine Österreich äh und in der Schweiz, da wird auch deutsch gesprochen.
Und ähm ja, es sind halt sogar andere Staaten.
Und nicht nur andere Kulturen, Fragen über Fragen. Ähm,
Ich glaube, Nationalismus gehört gehörig hinterfragt. Und bei so einer.
Ähm bei so einem Turnier. Ja, natürlich freue ich mich irgendwie, wenn Deutschland äh gewinnt und irgendwie weiterkommt. Ich freue mich aber auch wahnsinnig für die Schweiz, dass sie gestern äh gegen Frankreich gewonnen haben, einfach weil es ein geiles Spiel war.
Ähm ich freue mich auch für Spanien, einfach weil ich Spanien als Land sehr gerne mag. Ich habe da gerne Urlaub gemacht und ich mag die mag die Leute da.
Ähm das ist das ist irgendwie cool, wenn sie dann irgendwie gegen Kroatien erst führen und dann den Ausgleich kassieren und dann schwitzen müssen und dann in der Verlängerung noch so fulminant gewinnen. Das war einfach tolle Spiele.
Tut mir natürlich genauso auch leid für die, die dann ausgeschieden sind. Also Frankreich hat eine ganz fantastische Nationalmannschaft
Mbappé und Bensoma und Griezman und Country, wie sie alle heißen, das sind ja Pogba, unfassbar tolle.
Individuelle Spieler, die na ja dann ja am Ende auch in unterschiedlichen Vereinen spielen äh und dann trotzdem da irgendwie sich so.
Zusammenfinden, das ist das ist ja auch was besonderes, wenn so viele wirklich absolute Spitzenfußballer aus dem gleichen Land kommen und sich dann da finden.
Ja. Ähm,
Ist natürlich sehr traurig für Frankreich und dass sie jetzt im Achtelfinale schon ausgeschieden sind. Aber umso cooler für die Schweiz. Wenn Deutschland heute Abend gegen England ausscheidet, äh bin ich übrigens nicht traurig. Es ist irgendwie ja.
Macht nichts, freue mich für England. Ist auch cool mit Hurricane. Ähm.
Irgendwie so Rock 'n' Roll Fußball, glaube ich, irgendwie so ein bisschen. Ja, schauen wir mal, wie's ausgeht. Auf Twitter,
sollte man auf jeden Fall heute Abend beobachten. Hat bestimmt ein paar gute Sprüche wieder raus. Tja.
Genau ähm insofern.
Sommerpause im Vereinsfußball heißt äh dann alle zwei Jahre ein großes Turnier, nächstes Jahr dann ja nicht, ne? Nächstes Jahr ist Weltmeisterschaft dran, aber die ist nicht im Sommer, sondern im Winter, weil,
klopf, klopf der schnüde Maman aus Katar hat angeklopft. Wir verkaufen die WM nach Katar. Großartig.
Ähm nicht großartig.
Vereinsfußball. Ähm die Vorbereitung auf die Saison hat angefangen und überraschenderweise ist das erste Spiel in der zweiten Liga schon.
In vier Wochen
Das ist halt schon, schon ziemlich bald, dreieinhalb Wochen, das geht das schon wieder los. Ehrlich gesagt, habe ich am am Ende der letzten Saison gedacht, so kann jetzt auch mal Sommerpause sein, irgendwie weil war jetzt nur noch so.
Die letzten Spiele verloren, sind dann auf Platz zehn gelandet, aber es war so, jetzt, jetzt ist egal, ich ich will eigentlich nicht mehr, mach mal irgendwie nächste Saison. Gefühlt ist die Sommerpause jetzt ein bisschen zu kurz, ich hatte irgendwie noch länger gebraucht, um mich
neue Saison ausreichend zu freuen. Uns geht's irgendwie schon wieder los.
Na ja. So, genug abgespeift zum Thema Sommer. Kommen wir zu Herrn Rilke.
Wir sind in der dritten Tuineser angekommen bei Position fünfzehn siebenunddreißig im Gesamtwerk.
Eines ist, die Geliebte zu singen, ein anderes Wehe, jenen verborgenen Schuldigen, Fluss Gottes Blut, denn
sie von Weitem erkennt, ihren Jüngling, was weiß er, selbst von dem Herren der Lust
der aus dem einsamen oft ehe das Mädchen noch linderte, oft auch, als wäre sie nicht, ach, von welchem unkenntlichen triefend das Gott haupt
aufhob, aufrufend die Nacht zu unendlichen Aufruhr oh des Blutes Neptun,
Oh sein furchtbarer Dreizack, oh der dunkle Wind seiner Brust aus gewundener Muschel, horch,
wie die Nacht sich muldet und fühlt, ihr Sterne, stammt nicht von euch des Liebenden, Lust zu dem Antlitz seiner Geliebten, hat er die innige Einsicht in ihr reines Gesicht nicht aus dem Reinen gestirn.
Notiz. Was haben wir was habe ich gesagt? Vierhundertvierundneunzig, ne?
Notiz bis vorhin nicht vorgelesen habe, damit es nicht zu Verirrungen kommt.
Goethe. Ähm.
Johann Wolfgang gefunden.
Ist in Verona auf seiner italienischen Reise. Wir sind bei Position fünfhundertachtzig, sieben Prozent haben wir geschafft.
Und wir sind mitten im Kapitel. Augen zu und zugehört.
In einem Lande, wo man des Tages genießt, besonders aber des Abends sich erfreut, ist es höchst bedeutend, wenn die Nacht einbricht.
Hört die Arbeit auf, dann kehrt der Spaziergänger zurück, der Vater will seine Tochter wieder zu Hause sehen, der Tag hat ein Ende,
doch was Entschuldigung, muss ich lachen, der Vater will seine Tochter wieder zu Hause. Klar, will ich die sehen. Na ja, ähm.
Ähm doch was, äh doch was Tag sei, wissen wir ja kaum. Was ist denn ein Kemerier?
In ewigem Nebel und trübe ist es uns einderlei, ob es Tag oder Nacht ist, denn wie viel Zeit können wir uns unter freiem Himmel wahrhaft ergehen und der ganzen wie hier, die Nacht eintritt, ist der Tag entschieden vorbei.
Der aus Abend und Morgen bestand,
vierundzwanzig Stunden sind verliebt, eine neue Rechnung geht an die Glocken läuten, der Rosenkranz wird gebetet mit brennender Lampe tritt die Markt in das Zimmer und spricht Felicima Notte.
Vielleicht.
Felice Cecima in Notte. Genau, ich kann kein italienisch, aber wahrscheinlich heißt es sowas wie äh die wunderschönste Nacht. Diese Epoche verändert sich mit jeder,
Jahreszeit. Und der Mensch, der hier lebendig ist, kann nicht irre werden, weil jeder Genuss seines Daseins sich nicht auf die Stunde, sondern auf die Tageszeit bezieht.
Zwengemann, dem Volke einen deutschen Zeiger auf, so würde man es verwirrt machen, denn der seiige ist innigst mit seiner Natur verwebt.
Anderthalb Stunden, eine Stunde vor Nacht fängt der Adel an, auszufahren. Es geht auf den Bra,
Breite Straße nach der Puerta,
Novo. Novazo. Das Tor hinaus an der Stadt hinein und wie es nachts schlägt, kehrt alles um.
Teils fahren sie an die Kirchen des Ave Maria de La Sera zu beten. Tales halten sie auf dem Bra.
Die Kavaliers treten an die Kutschen unterhalten sich mit den Damen und es dauert eine Weile. Ich habe das Ende niemals abgewartet. Die Fußgänger bleiben weit in die Nacht.
Heute war gerade so viel Regen niedergegangen und den Staub zu löschen. Es war wirklich ein lebendiger, munterer Anblick.
Um mich ferner in einem wichtigen Punkt der Landesgewohnheit gleichzustellen, habe ich mir ein Hilfsmittel erdacht, wie ich ihre Stundenrechnung mir leichter zu eigen machte.
Nachfolgendes Bild kann davon einen Begriff ergeben. Der innere Kreis bedeutet uns vierundzwanzig Stunden von Mitternacht zu Mitternacht. In zwei mal zwölf geteilt, wie wir zählen,
und unsere Uhren sie zeigen. Der mittlere Kreis deutet an, wie die Glocken in der jetzigen Jahreszeit hier schlagen, nämlich gleichfalls zweimal bis zwölf, in vierundzwanzig Stunden allein der Gestalt
dass es eins schlägt, wenn es bei uns acht Flüge und sofort bis zwölfe voll sind,
Morgens acht Uhr nach unserem Zeiger schlägt es wieder eins und sofort. Der oberste Kreis zeigt nun endlich, wie bis vierundzwanzig im Leben gezählt wird.
Ich höre zum Beispiel in der Nacht sieben schlagen.
Und weiß, dass Mitternacht um fünf ist. So ziehe ich die Zahl von jener ab und habe also zwei Uhr Mitternacht, nach Mitternacht,
höre ich am Tag sieben Schlagen, weiß ich, dass auch Mittag um fünf ist,
Um fünf Uhr ist so verfahre ich ebenso und habe zwei Uhr Nachmittag. Will ich aber die Stunden nach hiesiger Weise aussprechen, so muss ich wissen, dass Mittag siebzehn Uhr ist. Hierzu füge ich noch die Zwei und sage neunzehn Uhr.
Wenn man dies zum ersten Mal hört und überdenkt, so scheint es höchst verworren und schwer durchzuführen.
Man wird es aber gar bald gewohnt und findet diese Beschäftigung unterhaltend, wie sich auch das Volk an dem ewigen hin und wieder rechnen ergötzt, wie Kinder
leicht zu überfindenden Schwierigkeiten.
Sie haben ohne dies immer die Finger in der Luft, rechnen alles im Kopf her und machen sich gern mit Zahlen zu schaffen. Fana ist dem Innenländer die Sache so viel leichter, weil er sich um Mittag und Mitternacht,
eigentlich nicht bekümmert und nicht wie der Fremde in diesem Lande tut, zwei Zeiger miteinander vergleicht. Sie zählen nur von Abend die Stunden, wie sie schlagen. Am Tag erden sie die Zahl,
zu der Ihnen bekannten abwechselnden Mittagszahl. Das weitere erläutern die der Figur beigefügten Anmerkungen.
Und dann kommt hier eine Grafik Vergleichung Kreis, der italienischen und deutschen Uhren, auch der ithänische Zeiger für die zweite Hälfte des Septembers.
Und da ist jetzt das Kindle Buch natürlich ein Nachteil, weil.
Grafik natürlich sehr schwer zu erkennen ist. Na ja, ich habe sie euch ja ausführlich beschrieben.
Und damit endet auch dieser Tag und diese Episode, weiter geht's mit Ferrona am siebzehnten September. Gut, ich hoffe, ihr konntet dem Herrn Goethe folgen.
Ich wünsche euch noch einen schönen Sommer. Äh das heißt jetzt nicht, dass wir keine weitere Episode mehr kommt im Sommer. Vielleicht mache ich eine Sommerpause. Die sage ich dann aber noch rechtzeitig an.
Ähm auf jeden Fall hört ihr mich in zwei Wochen wieder. Ich habe euch alle lieb. Schlaft recht gut. Bis zum nächsten Mal.