EP 501 ~ 11 Jahre Einschlafen Podcast

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Der Einschlafen Podcast ist 11 Jahre alt. Wie immer ein Grund zum Freuen, Feiern, und Rückblick-Halten.
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Toby
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Miriam Nowak

11 Jahre Einschlafen Podcast - Episodenbild

Transkription

Diese Transkription enthält vermutlich ein paar Fehler, hilft aber bei der Suche. Wer das hier liest schläft auch ein!


Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zum Einschlafen Podcast Episode 5hunderteins. Ich bin Tobi. Ich lese euch heute Goethe vor. Davor gibt's den Rilke der Woche und dafür erzähle ich euch was, damit ihr,
euren eigenen Gedanken abgelenkt seid und besser einschlafen könnt.
Ja und worüber ich heute erzähle, habe ich ja in der letzten Episode schon angekündigt. Zwischendurch gab's noch eine kurze Hinweisepisode. Äh dass äh die 5hundert1 verschoben wird. Und der Grund dafür,
der es euch allen bekannt, also allen, die schon mal zugehört haben oder letztendlich so, der Einschlafen-Podcast hat Geburtstag, und zwar,
Am Tag der Veröffentlichung dieser Episode 5hunderteins, am 18. Oktober 2021.
Denn am 18. Oktober 2010 ist die allererste Episode erschienen. Ich erinnere mich immer noch daran zurück, wie ich hier gesessen habe mit meinem,
AKG, USB, Mikrofon, AKG hundertzwanzig ist das, glaube ich. Und äh das gemacht habe und es war echt alles noch so komplett frei und unklar, was das wird.
Habe dann irgendwie David vorgelesen. Sehr, sehr lustig. Ja und ich bin ähm glücklich. Es ist ein total schönes.
Jetzt elf Jahre lang ähm diese Sache
gemacht zu haben. Es ist ein Geburtstag, ist kein runder Geburtstag, aber elf ist ja auch eine lustige Zahl. Ich mag ja auch Elfen. Auf Deutsch heißt die zwar Elben bei, aber nee, elf. Elf ist die äh Lieblingszahl
meiner Mama und die Glückszahl meiner Mama hat in meiner Mama, hat am 11.11. Geburtstag. Und elf war immer eine wichtige Zahl für sie, nicht nur wegen ihres Geburtstags, sondern irgendwie gab's viele Verknüpfungen.
Mit der Elf und meiner Mama. Ja und ich ähm habe in letzter Zeit sehr häufig drüber nachdenken können, wie gut ich das eigentlich habe, dass mir das mit diesem Einschlafen-Podcast passiert ist. Das ist ein wahnsinniges Privileg.
Ich hab mich einfach mal getraut was zu machen und daraus ist jetzt das hier geworden wo ich irgendwie mit jeder Episode die ich hier mache bummel ich 200.000 Downloads erreiche. Keine Ahnung wie viele Leute tatsächlich zuhören aber,
Das ist schon eine imposant große Zahl ähm und ich bin,
nicht froh über diese Zahl, denn die Zahl ist eigentlich egal. Äh was mich stolz und glücklich macht.
Ist, dass von euch dieses Feedback kommt, dass es tatsächlich wertvoll ist, also dass wirklich jede Woche kommen hier Postkarten an. Im Moment jetzt wieder ein paar mehr Päckchen mit Geschenken zum Geburtstag und so. Und das das tut ihr ja nicht, einfach nur, weil ihr so gute Menschen seid, sondern auch weil
es euch was bedeutet, dass,
ich das hier mache mit dem Einschlafen-Podcast. Es gibt mir das Gefühl, dass es was Sinnvolles ist, also ich ich weiß dadurch, ich bin mir sehr, sehr sicher, dass Menschen ähm,
Podcast eine große Hilfe gefunden haben und das war ja nicht wirklich mein Plan und das war nicht wirklich mein Ziel. Also,
Ja schon, also aber also ich hätte mir nie vorstellen können,
wie groß das wird und wie wie hilfreich das wird und in welchen Situationen jetzt ist tatsächlich meine Stimme ein bisschen belegt,
in welchen Situationen das dann hilft. Also junge Mütter, die mir schreiben, dass sie äh in der Nacht aufwachen
weil das Kind Milch braucht und dass sie dann gemeinsam zum Einschlafen-Podcast wieder einschlafen, wie schön ist das denn? Natürlich die vielen Krankheiten, das berichte ich ja immer wieder, Menschen mit schlimmen Krankheiten, die wegen ihrer Krankheit nicht einschlafen können.
Depression allen voran aber auch Krebs mit den anstrengenden Therapien.
Und ja, alles mögliche. So und und natürlich auch der persönliche Verlust. Also es sind nicht immer nur ähm fröhliche Anlässe, den Einschlafen-Podcast zu hören. Es sind auch traurige und anstrengende Anlässe.
Ähm aber nichtsdestotrotz habe ich das Gefühl,
vielen Menschen in unterschiedlichen Situationen mit diesem Podcast helfen zu können. Und ich betrachte das als etwas
was mir passiert ist, das hätte ich mir vor elf Jahren ja nicht vorstellen können, wo das hingeht. Ähm,
Wirklich nicht. Also ich habe da nicht im Traum drüber nachgedacht, was draus werden könnte. Ich habe schon gedacht, ja mal gucken, was so passiert und ob ich viele Hörer bekomme. Ähm,
und ob die das dann irgendwie gut finden. Aber also da habe ich im Traum nicht dran gedacht,
Genau und deswegen ist das eigentlich ein riesen Privileg für mich, dass mir das passiert ist und ich bin darüber sehr, sehr froh und dankbar.
Genau. Ich find's sowieso Geburtstage, sollten etwas sein, wo man froh und dankbar sein soll, denn ähm.
Dass man einen Geburtstag hat, heißt ja, dass etwas lange lebt und ein langes Leben ist äh gut, glaube ich, also in den meisten Fällen. Und für den Einschlafen Podcast, wahrscheinlich schon.
Ähm elf Jahre ist für den Podcast ja auch schon relativ stolzes Alter. Ich wurde in letzter Zeit,
häufig drauf angesprochen, dass ich ja einer der Ersten gewesen wäre, der das mit diesem Podcasting gemacht hat. Das stimmt natürlich nicht. Das Thema Podcasting ist ja schon ein bisschen älter als der Einschlafen-Podcast. Es fing ja so zweitausendfünf oder so, wenn ich das richtig weiß, an oder zweitausendsechs,
Ich glaube, zweitausendfünf gab's schon einen Podcast und ähm da bin ich ja mit sechs Jahren Verzögerung jetzt nicht mehr wirklich einer der ersten Stunde.
Ähm und seit ich das mache, gab es ja auch
mehrere Wellen, wo Podcasting dann äh bekannter geworden ist, wo sehr viele äh Firmen sich auch gegründet haben rund ums Podcasting und große Medienhäuser, auf das Thema Podcast aufgesprungen sind. Mittlerweile ist es ja,
wirklich sehr, sehr weit verbreitet, dass alles mögliche als Podcast vertrieben wird.
Ähm und in jeder dieser Wellen sind ganz viele neue Podcasten entstanden und jeder dieser
Podcast kann sich dann irgendwie als Podcast der ersten Stunde halt für diese Welle irgendwie bezeichnen. Also der US-Podcast, der als erster irgendwie eine Millionen Downloads geknackt hat, glaube ich zumindest, dass denen das war. Ähm,
das war ja auch so ein Durchbruch und das war ja auch der erste Podcast, der dann irgendwie groß geworden ist, sondern gibt's noch viele andere, die irgendwie.
Sich für sich beanspruchen können irgendwie die ersten gewesen zu sein, die irgendwas gemacht haben. Ich für mich beanspruche das nicht, bin einfach irgendwann auf die Idee gekommen, das zu machen, ähm halt aus meiner Historie,
als Entwickler, also als Internetmensch. Ich bin seit 1994 im Internet.
Und als Mensch mit Mikrofon, ich mach's seit neunzehnhundertneunzig,
Musik, in Bands und wir haben irgendwie ja zehn9hundert91 glaube ich das erste Demotape aufgenommen und seitdem stirbst du dich XLR-Stecker in Mikrofone und Vorverstärker rein.
Ähm und ja, also das hat halt dazu geführt, dass ich diese Idee hatte.
Diese Idee sich dann so als so etwas positives entwickelt, hätte ich auch nicht gedacht. Was mich ein bisschen irritiert,
in all diesen elf Jahren am Einschlafen-Podcast und an mir selbst und meinem Umgang mit dem Einschlafen-Podcast ist übrigens
dass ich so wenig dran verändere. Ich habe am Anfang ja immer ein bisschen rumprobiert, geht es so, geht es so, äh was passiert, wenn ich das mache, was passiert, wenn ich ein Interview mache? Diese Klangschalenreise mit Bretter, die ich damals gemacht habe oder das Interview mit meiner Mama
ähm habe dann irgendwie gemerkt, so das ist es nicht und.
Auch das mit Leute grüßen, hab ich am Anfang mal gemacht irgendwie auch nicht so gut.
Und letztendlich habe ich ja diesen Weg gefunden, dass ich am Anfang ein bisschen abschweife und rumerzähle und danach dann vorlese, irgendwann noch eine Rilke dazwischengeschoben und dieses Format ist sehr, sehr stabil.
Und was mich irritiert ist, dass sich es nicht verändere.
Also dass ich dass es so stabil ist, denn normalerweise bin ich ein Mensch, der gerne neue Sachen ausprobiert, der ausprobiert. Wenn ich das jetzt verändere, ist es dann besser. Dieses Thema kontinuierliche Verbesserung. Das ist ja ähm.
Durchaus ähm eins, dass ich auch hier im Podcast schon öfter mal erwähnt habe.
Agile Retrospektiven ist da so ein Thema und das geht nicht nur um Teamwork in der Firma, sondern es geht eben auch um mein persönliches Leben,
Ähm da gibt's so ein paar Stellschrauben, an denen drehe ich nicht. Ähm aber andere Stellschrauben, an denen drehe ich immer mal. Und,
Ja, mich wundert's, dass ich ähm in diesem Format das Einschlafen-Podcast einfach sehr, sehr wenig verändere
ist es halt recht erfolgreich, also für mich erfolgreich genug, vielleicht bin ich auch einfach zufrieden damit. Und ich habe halt ein paar Versuche gemacht, die weniger erfolgreich waren.
Und so erkläre ich mir das irgendwie, dass ich halt zum Ausprobieren dann eben andere Sachen gemacht habe. Also den habe ich in den Pappkameraden-Podcast gestartet, um ähm,
machen zu können, was ich möchte, habe ich explosiv gesagt, hier mache ich übrigens, was ich möchte und wenn ich eine,
Episode zum Thema Chips verkosten mit den Kindern machen möchte und Christian, äh dann äh verkosten wir halt Chips in einem Podcast. Legendär, lustig, also Schmatzgeräusche ohne Ende und knusper.
Das war sehr gut. Genau das geht da, es geht hier nicht um einschlafen Porträts. Und das ist auch okay. Ja, wo ich ja durchaus.
Ausprobiere, ist das Drumherum, dass ich ähm.
Ja, also als ich dann auf Spotify gegangen bin und das war natürlich eine Veränderung und als ich dann irgendwie auf Spotify ähm.
Sachen davor geschaltet hatte, die übrigens alle wieder weg sind. Also das war so ein Extra-Feed, den ich jetzt nicht mehr weiterpflege. Falls ihr davon Episoden gehört habt, dann herzlichen Glückwunsch, die sind jetzt alle leider wieder weg. Ähm.
Ja, also das da probiere ich nochmal manchmal Sachen aus.
Aber äh nicht so viele. Und dieses Jahr gibt's aber eine Sache.
Die ist wirklich neu und das ist etwas, ähm worauf ich auch sehr, sehr stolz bin. Jetzt muss ich einmal kurz aufstehen. Ja, es ist halt so, auf einer Party, da muss man auch mal aufstehen. So viele da. Ach,
ist nämlich zum Bücherregal gehen.
Hoffentlich warte jetzt eher der zehn Minuten alte Episode, da kann ich nochmal auf den Bus stellen. Ähm denn es ist endlich da. Ich hab's endlich in der Hand. Ich hatte es schon erzählt. Es gibt das Buch zum Einschlafen,
Wimmelbilder zum Einschlafen-Podcast von Tobi Bayer. Ähm.
Es ist quadratisch. Es hat so ähm was ist denn das, 20 Zentimeter.
2undzwanzig Zentimeter Kantenlänge, wie gesagt quadratisch. Ähm es hat einhundertvierundvierzig Seiten.
Und eine CD. Ja, es hat sehr wenig Text, es ist tatsächlich ein Bilderbuch, äh ganz vorne ist ein bisschen Text über wie funktioniert,
Dieses Buch, was ist der Einschlafen-Podcast? Was ist überhaupt ein Podcast und wie funktioniert das? Und ein Vorwort und ein bisschen was über mich als Autor. Da steht auch das mit dem XL-Kabeln drin. Ähm.
Genau, so und das klingt ja erstmal so, als hätte ich damit gar nicht so viel Aufwand gehabt und äh ich glaube, das stimmt auch, die Christiane.
Christine, Christiane. Ich komme immer durcheinander, Entschuldigung. Christiane Bienke heißt sie, glaube ich. Steht ja auch hier drin, wahrscheinlich. Kann ich ja mal nachgucken.
Wo steht denn das? Ganz hinten vielleicht.
Nö. Wo steht denn dein Name? Da, doch, Christiane Behnke, ganz hinten Illustration.
Genau, die hat glaube ich viel, viel mehr Arbeit gehabt. Die musste sich sehr, sehr viele Episoden anhören vom Einschlafen Podcast und dann eben äh die entsprechenden
Illustrationen dazu machen, denn jede, jedes Bild, das sind immer so Doppelseiten, also man klappt das auf und zieht dann ein großes Wimmelbild mit ganz vielen Schafen drauf.
Und das ist thematisch immer angelehnt an eine Podcast-Episode. Also ich habe jetzt mal hier in der Mitte aufgeschlagen ähm.
Episode hundertneunundsechzig hartes Rockerleben und Nils Holgers und da gibt's halt eine Bühne mit Scheinwerfern.
Und ich bin offenbar der Typ mit dem Bass rechts, also das ist ein Schaf, sind alles Schafe.
Doch, das ist doch Christian, deiner Mütter.
Ja klar, man kann es richtig erkennen, wie wir aussehen. Mit dem Orangeverstärker links Asad. Geil, das ist mir noch gar nicht aufgefallen. Es gibt natürlich sehr, sehr viele ähm Details in diesem Film im Buch, die ich selber noch nicht entdeckt habe.
Genau und zu jeder Episode, auf jeder Seite gibt's einen äh QR-Code, der führt einen dann zu dieser Episode und dann kann man sich die direkt.
Äh auch nochmal im Internet angucken, anhören, äh wie das ist. Das Buch ist
hat zwei Zielgruppen. Äh ich glaube, die größte Zielgruppe seid ihr, die ihr jetzt zuhört. Leute, den Einschlafen-Podcast mögen und hören, die sich gerne ein Buch dazu äh ins Regal stellen wollen, einfach als,
Fanartikel sozusagen. Ähm für die ist der QR-Code vielleicht gar nicht so interessant, weil ihr die Episoden vermutlich alle schon,
gehört habt ähm oder ihr wisst, wie er rankommt. Ihr braucht diesen QR-Code nicht. Aber für euch gibt's auch nochmal eine Extraepisode, denn ich habe ja gesagt, eine CD dabei. Ähm,
und ist auch geil, die ist orange mitm Einschlafen-Podcast Logo drauf, wie geil.
Was ist der Einschlafen-Podcast und Goethe, heißt die Episode da drauf? Und auf dieser CD ist halt eine Episode und die gibt's halt nicht im Internet.
Bitte ladet sie da auch nicht hoch, das wäre dann Urheberrechtsverletzung, wenn ihr das Buch habt und die CD habt, dann könnt ihr die natürlich auf CD hören und ihr dürft sie natürlich auch als MP 3 von der CD äh runter,
und dann selber anhören, aber eben nicht im Internet hochladen.
Ich selber habe noch ein CD-Player, kann das hören, aber nicht im Schlafzimmer. Also wenn ich sie zum Einschlafen heul, hören würde, dann würde ich sie tatsächlich in ein MP3 konvertieren und dann halt von meinem Handy oder MB 3 Play abspielen müssen.
Ja, so und auf dieser CD geht's halt genau darum, ja, also in dieser Episode auf der CD, äh was ist der Einschlafen-Podcast und wie kann man ihn hören, wenn man äh.
Nicht nur diese eine Episode hören möchte
Denn das ist die zweite Zielgruppe für dieses Buch, Menschen, die nicht wissen, was ein Podcast ist und wie man ihn abonnieren kann, das erkläre ich halt im Detail. Also ihr wisst es schon, sonst könntet ihr, dass ihr jetzt gerade nicht hören. Ähm,
aber auf dieser Episoden-CD gibt's das halt nochmal für Einsteiger sozusagen. Und ich glaube, das ist auch wichtig, denn nachdem ich irgendwie ein paar Mal im Fernsehen war und im Radio mit dem Einschlafen-Podcast habe ich ab und zu mal Postkarten bekommen.
Von Menschen, die fragen, ob sie den Einschlafen-Podcast auch auf CD gibt. Musste ich immer nein sagen, jetzt kann ich ja sagen, gibt's in diesem Buch,
Also ähm liebe Christiane, ganz ganz liebe Grüße und ganz, ganz herzlichen Dank für deine Arbeit äh diesen Beitrag zu dem Buch, aber ich komme hier gerade beim vorbei.
Genauso sah das da aus übrigens. Ne, das ist keine scharfe Wahren, sondern Menschen. Das war wirklich sehr voll. Ähm ganz lieben Dank auch an Eva, Eva Schrecklinger vom.
Frech Verlag, also erschienen bei Top.
Ist eigentlich so ein Bastelverlag. Äh top ist eine Marke vom Frech Verlag. Ähm ja und alle anderen, die beteiligt waren an diesem Projekt und am meisten Kontakt hatte ich halt zu Eva und Christiane.
Christiane, ich ich weiß, dass du hier auch zuhörst. Ähm du bist aus Versehen zum Einschlafen-Podcast Fan geworden zur Hörerin. Ähm.
Ja, herzlich willkommen in der Reihe der Leute, die es mit meinem Gebrabbel hier einschlafen. Das macht mich total stolz, dass es dieses Buch gibt. Wenn ihr es haben wollt, ähm dann,
könnt ihr es kaufen unter MIK Punkt FM Slash Buch, also Marta Ida Konrad Punkt äh Friedrich Marta Schrägstrich Buch.
Ähm einfach im Webbrowser eingeben und dann landet ihr auf der entsprechenden Seite ähm auf der Einschlafpodcast-Seite,
ein Link zum Bestellen. Ihr könnt's natürlich auch einfach im Buchhandel bestellen. Äh geht also gerne einfach in eure Buchhandlung und sagt, wir hätten das gerne und bestellt doch bitte einfach zwei und lieg eins ins Schaufenster. Äh wenn ihr alle eure Buchhandlungen dazu überredet
Einmal dieses Buch ins Schaufenster zu stellen, dann wird das riesengroß, danke schön. Ähm.
Und ihr könnt auch ein Buch gewinnen. Ich bin nämlich gefragt worden, was mache ich denn, wenn ich das Buch signiert haben möchte? Ähm.
Und dafür gibt's leider keine gute Option. Also ich habe nicht die Möglichkeit, ähm hier ganz viele Bücher
zu bestellen, zu signieren und dann an euch zu verschicken. Das schaffe ich nicht. Also das ist zu viel Aufwand. Wenn ihr dann eine Signatur haben möchtet, gibt's zwei Möglichkeiten. Erstens, ihr kauft das Buch und trefft mich auf einem meiner Konzerte, mit meiner Band
Tobian ähm spielen wir ab und zu in Hamburg und Umgebung in Kneipen,
ähm oder ihr äh macht mit bei der Verlosung. Und ich werde zwei signierte Exemplare verlosen,
Alles, was ihr dafür tun müsst, um an der Verlosung teilzunehmen, ist eine Spende an Ärzte ohne Grenzen, mit dem Stichwort Einschlafen, Podcastbuch, drei Wörter und dann seid ihr im Lostopf innerhalb der nächsten vier Wochen,
also vom von Mitte Oktober einundzwanzig bis Mitte November. Und irgendwann kriege ich dann von
Ärzte ohne Grenzen der Liste aller Namen, die gespendet haben und die Gesamtsumme, also die Einzelsummen bekomme ich nicht genannt und das will ich auch gar nicht wissen. Ist euch vollkommen überlassen. Ihr könnt einen Euro spenden. Ihr könnt 50 Euro spenden, ist mir völlig.
Schnuppe, ich freue mich, wenn da eine große Summe zusammenkommt.
Ähm aber ja, so. Die Information äh und die Kontonummer findet ihr auch auf mik Punkt FM Slash Buch und da ist auch ein Link,
zu äh Ärzt ohne Grenzen. Ihr könnt dann auch direkt spenden. Also wenn ihr also übers Internet über die Webseite, wenn ihr keine Überweisung machen möchtet, also da steht eine IBAN, ähm.
Die könnt ihr einfach benutzen, was überweisen oder ihr geht auf äh über den Link auf das dann online. Genau, unter allen, die spenden, egal auf welchem Wege, gibt's dann ähm.
Zwei Bücher, die ich dann verschicke mit Signatur und Widmung und Postkarte. Keine Ahnung, was ihr möchtet.
Ja. Genau. Ähm die Namen der Gewinner, die ziehe ich dann halt Mitte Ende November.
Und dann äh werde ich die Namen hier im Podcast ähm erwähnen oder auf Twitter ähm oder auch an Realitätsvergleich. Und ihr müsst mir dann eben eure.
Die Gewinner müssen wir dann eben ihre Adressen zukommen lassen, sonst kann ich euch das Buch nicht schicken. So machen wir das. Ja, finde ich äh.
Finde ich total schön. Also die Idee mit dem Buch hatte ich halt, als ich diese Postkarten bekommen hatte, gibt's das auch auf CD ähm hatte ich dann ja auch hier einen Podcast erzählt. Ich glaube, es ist ungefähr ein Jahr her, etwas länger als ein Jahr ist es her, dass ich diese Idee hatte.
Und dann kam aber der Frechverlag auf mich zu, ohne ähm das gehört zu haben,
So, die machen halt ab und zu mal Buchprojekte mit Podcastern. Und ja, dann habe ich sie überredet, dass da eine CD mit rein muss in das Buch. Schwierige Verhandlung. Nein. Ähm,
und ja, also ich glaube, das Konzept ist so sehr, sehr gut und ich hoffe, dass es eine eine Freude für euch auch ist, dass es jetzt dieses Buch gibt.
Ja. Das ist auch zum 11ten Geburtstag. Es ist auch ein schöner, schöner Anlass zum Feiern.
Genau.
Ähm apropos feiern, ähm ich würde gern.
Was feiern, aber ich kann noch nicht. Also können wir alle noch nicht, denn irgendwie haben wir doch grad alle und jetzt kommen wir zu einem etwas schwierigen Thema, wenn ihr es nicht hören wollt, überspringt einfach diese Kapitelmarke bis zum ähm.
Bis zum Vorlesen. Es ist so, dass ich ganz schön ausgepowert bin und,
Das hat natürlich viele Gründe, äh wie es einem geht, hat selten nur einen Grund, also manchmal geht's einem gut und man hat genau einen Grund, warum es einem gut geht,
der einem bewusst ist,
Tatsächlich gibt's ja aber noch viel, viel mehr Gründe, die da mit reinspielen, ne, also wenn man fröhlich ist, dann ist dann ist man nicht nur fröhlich, weil man gerade einen lustigen Film guckt, sondern
es kommt ja noch mit dazu, dass man überhaupt diesen Film gucken kann, dass man überhaupt diese in dieser Lage ist und es ganz ganz viele Gründe, die zusammenhängen, äh kausal Ketten, aber eben auch,
verschiedene Einflüsse, die überhaupt drauf,
drauf reinspielen, dass man äh glücklich sein kann. Ich bin im Moment erschöpft und das hat natürlich auch nicht einen Grund, sondern es hat irgendwie ganz viele verschiedene Gründe.
Und äh einer davon ist natürlich die Pandemie. Äh das erschöpft mich sehr, dass das immer noch äh eine Corona-Pandemie gibt. Ich bin durchgeimpft.
Das hat mir schon mal sehr viel Sorge um mich selbst und darum, dass ich andere Leute anstecken könnte, genommen. Ich weiß, man kann auch immer noch äh andere Leute anstecken, wenn man geimpft ist.
Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit ja deutlich geringer, ne? Also um andere Leute anzustecken, muss man sich ja selber erstmal infizieren und wenn man geimpft ist, ist die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren ja deutlich geringer
ähm,
und dann eben andere Leute anzustecken, selbst wenn man infiziert ist, ist auch nochmal geringer als wenn man Ungeimpft ist. Deswegen bin ich sehr froh, dass ich geimpft bin, alle in meiner Familie sind geimpft und das hat schon mal sehr viel,
Sorge genommen, aber die Pandemie ist natürlich noch da und es gibt viele Menschen, die können sich nicht impfen lassen, aus welchen Gründen auch immer. Ähm weltweit betrachtet ist der Hauptgrund natürlich, dass noch zu wenig Impfstoff für alle da ist.
Und solange äh noch nicht alle geimpft sind, läuft die Pandemie weiter. Und solange die Pandemie weiterläuft, ähm.
Ja, haben wir halt ein Problem. Sind wir einerseits eingeschränkt äh in unserer.
Freiheit, wir müssen aufpassen, dass wir irgendwie Abstände einhalten, Veranstaltungen können nicht so stattfinden, wie sie vor der Pandemie stattgefunden haben. Ähm und es sterben Menschen. Es ähm,
werden Menschen krank, äh Menschen haben Langzeitfolgen äh von Covid-Erkrankungen und das ist halt einfach, ja, es ist eine belastende Situation, selbst wenn man selbst,
dass das immer noch passiert, dass immer noch Menschen betroffen sind,
auch die ganzen Krankenhausmitarbeiterinnen, Mitarbeiter, äh Pflegerinnen und Pfleger, die sind ja auch betroffen, denn davon gibt's zu wenige in Deutschland, ähm weltweit wahrscheinlich äh gibt's einfach zu wenige Menschen
die in diesen Berufen tätig sind. Ähm und die sind natürlich auch an
über die Grenzen ihrer Belastungsfähigkeit hinausgegangen und die sind auch erschöpft. Wahrscheinlich Dollar erschöpft als als ich es bin. So, das ist ein Faktor, der mich sehr erschöpft, das ist sehr ermüdend äh und eine Belastung. Ähm ich bin,
Ich weiß, dass es natürlich für mich blöd ist, das überhaupt so zu sagen, weil ich äußerst privilegiert bin.
Ich kann im Homeoffice arbeiten, dauerhaft seit Anfang März 2020 bin ich dauerhaft im Homeoffice.
Erst jetzt im Sommer einundzwanzig hat unser Büro für zehn und um zwanzig Prozent der Mitarbeiter wieder aufgemacht. Man kann sich dann Platz buchen, dann mal wieder reingehen. Das habe ich auch zwei, drei Mal gemacht, einfach um mal wieder im Büro zu sein, um Menschen zu sehen, die.
Außer meiner Familie sind, da natürlich auch alles mit Vorsichtsmaßnahmen und Masken und Desinfektionen hast du nicht gesehen. Aber es ist halt wieder, man hat nicht mehr das Gefühl, dass ich lange hatte, dass es vielleicht
alles nur noch virtuell ist und ob ich wirklich noch für diese Firma arbeite. Ähm ja es hat einfach wieder ist etwas greifbarer geworden und,
ich würde nicht sagen, normaler, also der Ausblick war normal, aber innendrin im Büro ähm ist es halt alles andere als normal.
Ja, ähm und das ist halt ein riesen Privileg für mich, dass äh ich einfach meinen Job weitermachen kann, ohne ins Büro fahren zu müssen.
Aber es ist gleichzeitig auch natürlich eine Belastung, also eine Zeit des Home Schoolings äh war's ziemlich anstrengend hier zu Hause, Home Office und Home Schooling gleichzeitig zu machen.
Ähm ich bin natürlich dann auch jetzt mir in den Haushalt äh integriert, was nicht schlimm ist. Ich mache das total gerne. Also ich koche ja sehr gerne,
allerdings ist es eben auch eine Herausforderung, wenn man jeden Mittag erstmal gucken muss, wann kommt eigentlich wer nach Hause
meine Frau Stefanie hat unterschiedliche.
Zeiten, zu der sie nach Hause kommt, die Kinder haben unterschiedliche Schulschlusszeiten, da muss man halt erstmal planen, wann gibt's überhaupt Mittagessen,
dann aber eben auch was. Und diese tägliche Frage, was mache ich eigentlich zum Mittagessen? Ähm mit der war ich lange Zeit nicht konfrontiert.
Weil ich einfach jeden Tag im Büro war. Ähm,
und in den Ferien sind das halt kurze Abschnitte, da ist es irgendwie relativ leicht, sich was einfallen zu lassen, aber wenn man das über Monate und Jahre macht.
Die Situation kannte ich noch nicht. Und ähm dann geht's natürlich mit vier Personen im Haushalt. Auch drum, wer mag was, wer ist überhaupt da zum Mittagessen.
Ähm und was haben wir die letzten Tage so gegessen? Man will sich ja auch äh gesund und vielfältig ernähren.
Das heißt, es kann nicht jeden Tag äh Tiefkühlpizza geben. Wäre auch nichts für mich. Ähm ich bin durchaus ein Mensch, der könnte jeden Tag mediterran essen, also Nudeln, äh Kehen immer, aber jeden Tag Nudeln, irgendwann hängt's einem auch zum Hals raus.
Und ja, dann muss entsprechend eingekauft sein und so, das ist einfach, ja, ist auch 'ne, 'ne Belastung und irgendwie, nach, nach so langer Zeit, ermüdet das dann auch.
Sehr.
Wir haben in der Familie ein paar Herausforderungen, die sehr privat sind und die ich hier natürlich nicht erzähle. Ähm aber ähm das.
Das ist auch äh anstrengend und kostet auch viel Kraft und Nerven.
Und tatsächlich, die Politik hat mich äh sehr viel Kraft gekostet, also ich habe das ja mitbekommen, ich habe ähm,
mich entschieden bei den Grünen Kommunalpolitik mitzumachen, hab hier den Wahlkampf mitgestaltet.
Und auch nach der Wahl ähm ist da noch viel Arbeit übrig geblieben, weil das Wahlergebnis halt genau wie auf Bundesebene nicht sehr eindeutig war.
Und jetzt im November kommen die konstituierenden Sitzungen vom Gemeinderat, von Samtgemeinderat und,
Ich glaube, Normalität äh in diesem politischen Alltag kehrt erst danach ein,
Nächstes Jahr ist dann Landtagswahl, mal gucken, wie ich da dann eingebunden bin. Also, was den Wahlkampf angeht, also es ist das ist auch sehr anstrengend gewesen. Also dieses Jahr war.
Äußerst anstrengend und ich bin irgendwie ermüdet und ausgepowert und ähm das führt dann auch dazu.
Ja und also was ja noch dazu kommt ist, dass ich durch die Pandemie auch viele meiner Hobbys nicht mehr machen konnte. Ein Hobby ist laufen, das konnte ich durch die Pandemie sehr gut machen, weil ich einfach mehr Zeit hatte, dadurch, dass das Pendeln weggefallen ist und ich bin, ja,
Hatten sehr erfolgreichen Start in das Jahr, also letztes Jahr äh im im August habe ich das ja mit dem Street Running täglich laufen angefangen.
Das war dann irgendwann nicht mehr täglich, aber oft. Und ähm das fühlte sich sehr gut an. Ich war extrem fit, bis ich mir dann im Juli eine leichte Verletzung am Oberschenkel zugezogen habe, einfach eine Muskelverletzung beim Laufen.
Und die habe ich dann nicht richtig auskuriert bekommen. Also die war dann, das war dann wieder gut, dann bin ich wieder gelaufen, dann war es wieder schlecht. Und ähm
es ist ja halt auch heute Mitte Mitte Oktober immer noch nicht ganz gut, ich war noch nicht beim Arzt damit, weil ich halt immer dachte, na gut, das ist eine leichte Zerrung, das geht ja wieder weg und äh es war auch mehrfach fast weg und kam dann immer wieder
Vermutlich sollte ich mal zum Arzt gehen, aber ich habe da einfach gar keine Zeit dazu. Und es ist auch nicht so wichtig irgendwie und ich weiß auch nicht, was ich dem Arzt sagen soll
jetzt irgendwie. Ist doch peinlich. Äh ich habe mich im Juli verletzt und ich hab's jetzt irgendwie verschleppt und guckt doch mal und es zwickt auch immer nur ein bisschen. Es ist auch nicht schlimm. Also tut auch nicht doll weh. Ich kann auch mit dieser Verletzung laufen.
Ähm das ist halt einfach so eine nervende Geschichte, die dazu führt, dass ich jetzt halt weniger laufe, weil ich natürlich mich,
Schoner und ab und zu mal einen kleinen Lauf einlege, um die Muskulatur einfach warm zu machen und dann ins Dehnen zu gehen, also 20 Minuten ganz, ganz vorsichtiger, leichter Lauf.
Um dann zehn Minuten Dehnübung zu machen. Ähm.
Das und das tut mir gut. Also nach so einer Sache ist es dann immer ganz gut,
Ja, und wenn's dann gut war, dann habe ich auch wieder dann äh eine längere Einheit gemacht, auch nichts mit hoher Intensität, also nicht mit schnell oder so. Ähm also ich bin seit Juli nicht mehr schnell gelaufen. Ähm.
Aber ja, längere Belastungen scheinen irgendwie auch noch ein Problem zu sein. So und das zieht mich wahnsinnig runter, dass ich im Moment keinen Sport machen kann. Ja, Musik,
ist auch mein Hobby, ist auch ähnlich durch die Pandemie, konnten wir natürlich äh also erstmal haben wir dann gar nicht geprobt, weil wir uns einfach auch nicht treffen durften. Ähm,
Dann haben wir ab und zu im Garten gesessen und geprobt, aber es war halt irgendwie auch dann nicht das Normale. Ähm.
Ja und da ist halt sehr viel Kontinuität.
Verloren gegangen. Das einzige Hobby, was kontinuierlich weiterläuft ist der Podcast, ähm weil ich weil das vollkommen unabhängig von der Pandemie ist, aber ich merke, wie über das Jahr hinweg.
Meine Gesamtkonstitution.
Mehrfach so niedrig war, so schlecht war, dass ich auch ähm den Podcast als Zusatzbelastung wahrgenommen habe. Das hatte ich auch thematisiert und euch erzählt.
Und es hat halt mehrfach dazu geführt, dass ich ähm jetzt schon wieder hm belegte Stimme habe, nee. Mehrfach dazu geführt, dass ich ähm.
Ja so äh in so einer Paralyse gekommen bin, in so einer ja, wie schaffe ich es denn jetzt noch, eine Episode aufzunehmen? Und da habe ich natürlich manchmal einfach ausfallen lassen. War ja auch okay
ähm
und ja, als ich jetzt letzte Woche die 501 aufnehmen wollte, ich dachte eigentlich, ich schaffe das noch, dass dann irgendwie am ja, diese Woche halt am Dienstag am.
Am 12. raus dann hier der Dienstag war eine Episode erscheint schon am 18 wieder, das war meine eigentliche Idee und ich hab's einfach nicht geschafft. Also es war einfach,
nicht. Ähm ich habe das probiert und dann ging irgendwas mit der Technik nicht und das war irgendwie, nee, ich war äh so ausgepowert von all diesen, was ich gerade erzählt habe, dass ich's nicht geschafft habe. Und wenn dann sogar dieses.
Hobby, das Podcasting irgendwie äh eingeschränkt ist, dann ja, da fehlt einfach halt richtig viel. Ja und das ähm.
Macht mich halt sehr, also ich bin einfach sehr ausgepowert. Ich habe nächste Woche eine Woche Urlaub, wir fahren gar nicht weg. Vielleicht mal irgendwie, weiß nicht, über eine Nacht oder so, aber es gibt ja im Moment auch keine großartigen Möglichkeiten.
Wegzufahren. Ähm.
Und ja, man hat natürlich dann auch noch Termine, ähm mit irgendwie Tanzunterricht und keine Ahnung was. Ähm aber.
Ich glaube, ich brauche die Woche, einfach um mal wieder Luft zu holen. Ich würde total gerne einfach mal ins Meer fahren und mich durchpusten lassen vom Wind. Ah, ist scheißegal, ob's riecht oder kalt ist.
Einmal an den Strand und irgendwie durchgeweht werden, das wäre ganz gut, glaube ich. Das müsste ich machen. Schönen langen Spaziergang.
Ja Energie wieder auftanken. Dadurch geht die Pandemie nicht weg, dadurch gehen viele Sachen, die mich belasten nicht weg.
Mein Job ist auch gerade recht anstrengend. Das ist allerdings eine sehr positive Belastung. Also es macht mir,
unfassbar viel Spaß, diesen Job zu machen. Ich bin und auch das ist so ein super Privileg. Also ich ich verdiene sehr gutes Geld in einem Job, der mir Spaß macht und wie viel Leute können das denn sagen? Also es ist es ist halt fantastisch
dass ich diese Möglichkeit habe, ähm mit dem, was ich kann,
in einer Firma, die mir gefällt, etwas beizutragen zu einem Produkt, das ich auch noch selbst benutze. Das ist ähm ja, das ist halt super. Ähm,
Deswegen macht mich das sehr glücklich und.
Ich weiß, dass es ganz, ganz viele Gründe gibt, warum ich einfach nur glücklich und dankbar sein muss. Ich hatte ja, damit habe ich ja angefangen. Also für das, was mir mit dem Podcast passiert ist jetzt über elf Jahre, bin ich wirklich glücklich und dankbar und es ist ein riesen Privileg.
So, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich einfach ähm erschöpft bin, so und das ähm.
Ja hat eben auch Auswirkungen auf diesen Podcast ähm,
Ich weiß, dass der Großteil der Hörerinnen und Hörer mir das nicht übel nimmt. Das weiß ich. Ähm.
Das ist natürlich trotzdem die Erwartungshaltung von sehr vielen gibt, dass ich hier regelmäßig liefere. Ähm weiß ich eben auch. Und die möchte ich natürlich auch erfüllen. Also ich habe dann auch gewisses Verantwortungsgefühl.
Ja und deswegen versuche ich das natürlich aufrecht zu erhalten. Ich hatte immer den Plan mal eine Episode auf Halde zu produzieren, also auf auf Vorrat, die ich dann in so einer Situation, wo ich es einfach nicht schaffe, äh veröffentlichen kann.
Hatte ich auch mal. Aber dann kam die Situation und diese Vorratsepisode war weg. Man muss dann eben eine neue Vorratsepisode produzieren. Habe ich einfach nicht geschafft.
Vielleicht schaffe ich's jetzt. Ich habe eine Idee fürn äh für ein Thema, dass dann auch zeitlos ist und.
Mache ich das dann einfach mal. Übrigens 'ne echte Idee von euch. Falls ihr Themen, Ideen habt, schickt sie mir gern. Also,
Ich bekomme häufig Anfragen, hey, kannst du nicht mehr über dieses oder jedes ähm
Forschungsprojekt oder Spendenprojekt oder so erzählen, um dann Aufmerksamkeit für dieses Projekt zu bekommen. Äh das freut mich, wenn ich sowas bekomme, aber meistens klappt das nicht, weil das dann meistens keine Themen sind, mit denen ich irgendwie eine Episode füllen kann
Und ich sehe das auch nicht als Aufgabe für den Einschlafen-Podcast, dann Aufmerksamkeit auf bestimmte Sachen, die an mich herangetragen werden äh zu verbreiten.
Also ich möchte weder käuflich sein, noch über Dinge erzählen, die
mir selbst nicht am Herzen liegen. Also alles, was ich euch hier erzähle, ähm, liegt mir dann entweder am Herzen oder es ist halt irgendwie aus, aus mir selbst entsprungen,
aber ähm ich kann's ja erzählen, ist ja gar kein Geheimnis, die es wird eine Haustierepisode, also jemand hat mich gefragt, ob ich nicht mal was über Haustiere erzählen.
Und ich fand das Thema nett, weil wir hatten schon Haustiere, im Moment haben wir keine und meine Erfahrung mit Haustieren, meine Haltung gegenüber Haustieren
kann ich bestimmt 'ne Episode mit füllen und es ist völlig egal wann die erscheint. Also ihr wisst Bescheid, wenn irgendwann 'ne Episode zum Thema Haustiere erscheint, dann sag ich am Ende dieser Episode am Anfang dieser Episode auch kein keine Nummer
weil ich weiß ja nicht, welche Nummer das wird. Ähm dann ist das die Vorratsepisode. Ähm.
Ja genau, das kommt irgendwann. So viel zum Thema meine Erschöpfung. Ja.
Aber kommen wir doch wieder zurück zu zu netteren Themen äh Geburtstagsfeiern.
Ist ja nicht so nur so, dass der Einschlafen-Podcast 11 Jahre alt wird, sondern ich selbst habe ja auch Geburtstag, ich werde 47 Jahre alt, einen Tag vor dem Podcast,
am 17. Oktober und das Lustige ist oder alles ist lustig, ich weiß nicht. Das Schöne ist, dass die Wildwuchsbrauerei in Hamburg
Wilhelmsburg, bei der wir schon ab und zu mal gespielt haben mit der Band.
Angefragt hat, ob wir nicht mal wieder spielen wollen. Ähm die machen eine kleine Veranstaltung.
Mit äh einer Brauereiführung und Grünkohl essen und das machen die halt ab und zu einfach, dass sie so ein so ein Event machen, Sommer Event, Herbst Event, keine Ahnung was
und da laden sie dann auch immer Bands ein. Das haben sie uns gefragt, ob wir mal wieder spielen wollen, habe ich mich total gefreut. Also es sind einfach total liebe Leute dort, die diese Brauerei machen und,
wenn die uns fragen, dann scheint den, ja, einerseits zu gefallen, was wir tun und irgendwie äh die Sympathie auf Gegenseitigkeit zu beruhen, sonst würden sie uns nicht wie einladen.
Ähm und der Termin ist halt zufällig der 17. Oktober und das ist halt.
Meinen Geburtstag. Und dann dachte ich, ach, das ist doch nett, dann lade ich halt meine Gäste alle dorthin ein. Äh spendiere das Bier.
Ähm und ähm die die Brauerei macht mir einen Sonderpreis für das Bier. Das ist total lieb. Äh als als äh anstatt Gage zum Beispiel. Ähm also Gage kriegen wir eh in den seltensten Fällen, brauchen wir auch nicht. Ähm.
Aber ja, wenn man da irgendwie aufeinander zukommt, äh fand ich total lieb. Ja, also machen wir das so.
Und ist ja nicht nur so, dass ich Geburtstag habe, sondern meine Tochter hat ja am gleichen Tag wie ich Geburtstag, denn zum 29. Geburtstag.
Meiner selbst habe ich ähm das aufregendste Geschenk bekommen, das ich jemals bekommen habe, nämlich äh unsere erste Tochter Mareile äh und wenn man jetzt mal rechnet.
Dann weiß man, dass sie am Sonntag, den 17. Oktober 221, 18 Jahre alt wird. Und das ist ja schon ein sehr besonderer Geburtstag, ein
Schritt in die Volljährigkeit, ist dann erwachsen,
Wann ist man eigentlich erwachsen? Ich glaube mit 18 war ich noch nicht erwachsen. Mann ist volljährig. Aber ähm erwachsen.
Ist ja auch so ein vielschichtiges Thema. Vielleicht mache ich nächste Episode zum Thema erwachsen. Das ist doch schön. Jetzt habe ich ein Thema für den fünfhundertzwei. Ähm.
Ja, auf jeden Fall ist es ein besonderer Geburtstag. Und den feiert sie natürlich am Samstag äh um reinzufeiern mit ihren Freunden,
Völlig legitim und auch gut, aber es bedeutet auch, dass wir am Sonntag dann Zeit haben, äh um dann auch meinen Geburtstag mal zu feiern. Ähm.
Natürlich ist das da auch ihr Geburtstag und wenn wir, wenn die Familie kommt, also meine Mama, Schwiegereltern, äh bisschen Verwandtschaft, bisschen Freunde, Paten, Eltern von ihr und so,
das dann immer so ein bisschen Familienfeier. Ähm.
Aber ich hatte dann jetzt auch die Möglichkeit. Ich möchte an meinem Geburtstag gerne diesen Gig spielen und Christian hatte zufällig auch Zeit,
Wir haben zwar sehr selten geprobt und fühlen uns jetzt noch nicht so ganz.
Aber es ist doch sehr viel Muscle Memory da. Wir haben jetzt zweimal gespielt. Er war lange im Urlaub und ähm es funktioniert schon. Also wir werden das nicht komplett blamieren.
Blamiert haben, denn diese Episode erscheint ja erst einen Tag nach dem Gig. Ihr könnt also nicht kommen. Der hat schon stattgefunden, wenn das jetzt hier erscheint.
Ähm ich hab's im Realitätsabgleich erzählt. Vielleicht kommt von dort jemand, aber wahrscheinlich eher nicht. Also ich habe ja auch die Erfahrung gemacht, wenn ich im Einschlafen-Podcast oder auch Realitätsvergleich Werbung für Konzerte mache.
Dann kommen manchmal Leute, das ist auch immer total nett, aber wenn dann so zwei, drei.
Maximal vier, glaube ich, war das mal so. Ähm das heißt, das ist jetzt auch von zweihunderttausend Downloads nicht so, dass dann irgendwie hunderttausend Gäste kommen würden zu einem Konzert. Wird auch nicht passen übrigens, aber ja, ähm.
Das das ist nett, so ist ich weiß aber nicht genau, was ich erzählen soll, weil ich habe dann ja schon alles erzählt. Ich stelle immer die Frage, warum hörst du eigentlich meinen Podcast? Ähm.
Und dann kann man ein paar Worte wechseln, das ist ganz, ganz nett. Und natürlich würde ich auch Bücher signieren, wenn dann Bücher mitgebracht werden. Ja, aber ähm.
Ja, genau. Und ja, jetzt kommt das halt so, ne, dass wir am Sonntag dann weinen und Mareiles Geburtstag in der Wildwuchsbrauerei feiern mit einem Konzert.
Und Bier und Grünkohl, auch vegetarisch, vegetarischer Grünkohl. Bin ich sehr gespannt, wie das schmeckt, werde ich natürlich probieren. Ja.
Ähm soweit dazu, das ist lustig. Da freue ich mich drauf,
Geburtstage feiern. Ist ja auch mal so ein Thema, ne? Hatte ich das schon mal? Wahrscheinlich, wie feiert man eigentlich Geburtstage? Ja, das ist bei mir halt wirklich immer besonders, weil meine Tochter hat auch Geburtstag hat. Also, seit meinem 29. Geburtstag sind meine Geburtstage immer besonders.
Und dieses Jahr freue ich mich wirklich drauf. Also es ist nicht nur besonders, sondern auch besonders schön.
Weil also glaube ich, weil das also ich freue mich total aufs wird garantiert besonders schön, weil es einfach tolle Begebenheit ist, dass ich den dort feiern kann,
vorletzten Geburtstag,
also ihren 16. Geburtstag und meinen ähfünfundvierzigsten haben wir auch äh mit Musik gefeiert, allerdings nur ganz kurz. Ähm da waren wir im ähm Überquell.
Und ja, haben da halt mit unseren Gästen und Pizza und Bier gefeiert. Hatte ich, glaube ich, auch erzählt, ne? Und dann ähm haben Christian Licht auch noch ganz kurz Musik gemacht.
Das war sehr nett. Ja, aber haben wir, glaube ich, fünf Songs gespielt oder so. Aber nur kurz. Ach ja.
Hm, jetzt überlege ich gerade, sollte ich das zu einem Pattern machen und immer, also zumindest alle zwei Jahre mal in einer Kneipe Geburtstag feiern?
Eigentlich hätte ich ja gerne in Kartensdorf.
Eine Craftbier Brauerei mit Schankraum. Das ist ja ein Traum.
Also macht vielleicht gar nicht so viel Sinn, weil ähm eigentlich gibt's schon genug Brauereien.
Aber wenn es hier, weiß ich, von der Genossenschaft betrieben oder weiß ich nicht, irgendwie ein gemeinsam finanziertes Projekt gibt für eine kleinen Brauerei.
Mit 'nem kleinen Schrankraum, dann wär das bestimmt toll, es gibt 'ne Gaststätte.
Ähm die haben Einbeckerbier, das ist auch okay. Ähm.
Aber es gibt halt kein IPA oder so oder mal einen dunkles Bier oder so.
Weiß ich gar nicht genau. Ich war lange nicht da. Na ja, Pandemie halt auch, ne? So, aber das hat nicht so wirklich auch nicht so wirklich äh Biergarten.
Atmosphäre dort und.
Ja, ein eigenes Bier in und dann mit einem Schankraum, wo auch eine Bühne drin ist, wo man dann Musik drin machen kann. Das wäre schon ein Traum.
Da würde ich auf jeden Fall investieren. Äh ich würde da natürlich nicht arbeiten können, weil also noch mehr zu tun, brauche ich nun wirklich nicht.
Müsste sich also jemand finden, der das tut. David, mein Freund und Nachbar ist natürlich Braumeister, der könnte zumindest die Brauerei betreiben.
Ähm aber es müsste natürlich noch jemanden geben, also äh den Braubetrieb könnte er machen wahrscheinlich. So, aber ähm.
Es müsste halt auch jemanden geben, der das Ganze leitet, also Geschäftsführung müsste es geben. Ähm es müsste dann wahrscheinlich Vertrieb geben.
Und wenn's einen Schankraum gibt, dann muss der natürlich auch betrieben werden. Das wäre schön. Wenn das irgendwie klappen würde, ein Riesenprojekt,
Allein schon dieses Projekt. Oh nee, eigentlich habe ich genug Projekte an der Hacke. Irgendwann vielleicht, wenn ich alt bin, wenn ich groß bin, wenn ich erwachsen bin, dann sprechen wir in der nächsten Episode drüber.
Genau. Jetzt geht's hier erstmal weiter mit dem Rilke der Woche.
Wir sind in einer Tueneser Illegier ich glaube in der vierten. Bei Position fünfzehn fünfundachtzig.
Habe ich nicht recht. Du, der um mich so bitter das Leben schmeckte, meines kosten Vater
den ersten trüben Aufguss meines Müssens, da ich heranwuchs, immer wieder kostend und mit dem Nachgeschmack so fremder Zukunft beschäftigt, prüft es mein beschlagenes Aufschauen
du mein Vater seit du tot bist oft in meiner Hoffnung innen, in mir Angst hast,
und Gleichmut wie ihn Tote haben, Reiche von Gleichmut aufgibst, für mein bisschen Schicksal, habe ich nicht Recht und ihr,
habe ich nicht recht, die ihr mich liebt für den kleinen Anfang, Liebe zu euch, von dem ich immer abkam, weil mir der Raum in eurem Angesicht, da ich ihn liebte, überging in Weltraum,
in dem ihr nicht mehr wart.
Wenn mir zu Mut ist, zu warten vor der Puppenbühne, nein, so völlig hinzuschauen, dass um mein Schauen am Ende aufzuwiegen, dort als Spieler ein Engel hin muss,
der die Belge hochreißt. Engel und Puppe, dann ist endlich Schauspiel. Dann kommt zusammen, was wir immer fort entzweien, indem wir da sind.
Dann entsteht aus unseren Jahreszeiten, erst der Umkreis, des Ganzen wandelns.
Über uns hinüber spielt dann der Engel sie, die Sterbenden, sollten sie nicht vermuten.
Wie voll Vorwand das alles ist, was wir hier leisten, alles ist nicht es selbst, oh Stunden in der Kindheit, dahinter den Figuren mehr als nur Vergangenes war und vor uns nicht die Zukunft.
Wow.
Hier der Herr findet hier gerade keinen Absatz. Also mache ich einfach einen. Ich wollte doch jetzt nicht äh eine Stunde lang Silke vorlesen. Komm, wir nein.
Stattdessen.
Schlage ich jetzt auf, wenn mich dieser Kindle mal auf die Startseite lässt.
Es gibt ein Update in dieser Candle Software und jetzt ist mein schöner Kindle Paperwhite, der lange Zeit einfach echt toll seinen Dienst getan hat, ist jetzt auf einmal.
Sehr langsam und unresponsiv geworden.
Ärgert mich sehr. Eigentlich, ne, weil ich habe ja nicht um diese Softwareupdate gebeten. Jetzt haben sie ein Update gemacht.
Dazu führt, dass ich euch jetzt nicht Güte vorlesen kann.
Doch, kann ich doch vorlesen. Ähm zwar nicht vom Kindel, aber aus der Kindle-App im Handy geht's. Muss ich mal gucken, was mit dem Ding jetzt ist, ob ich das irgendwie wieder zum Laufen bekomme.
Wir sind bei Herrn Goethe auf der italienischen Reise am 22. September angekommen. Eigentlich wollte ich ja gleich ziehen, aber jetzt am der hat die echte Zeit natürlich, den Verlauf der Reise längst schon überholt. Ähm.
Wo, wie heißt der Ort, wo sind? Wir sind in.
Wo steht denn das? Genau.
In Vincenza am 22. September. Augen zu und zugehört.
Heute Abend war ich auf einer Versammlung, welche die Akademie der Olympia hielt.
Ein Spielwerk, aber ein recht gutes, es erhält noch ein bisschen Salz und Leben unter den Leuten. Ein großer Saal
neben dem Theater des Palladium anständig erleuchtet, der Kapital und ein Teil des Adels zugegen, übrigens durchaus ein Publikum von gebildeten Personen, viele Geistliche, zusammen ungefähr fünfhundert.
Von dem Präsidenten für die heutige Sitzung aufgegebene Frage war, ob Erfindung,
oder Nachahmung den schönen Künsten mehr Vorteil gebracht habe. Der Einfall war glücklich genug, denn wenn man die in der Frage liegende Alternative trennt, so lässt sich über 100 Jahre hinüber und herüber sprechen.
So eine tolle Idee fürn Einschlafen-Podcast-Thema. Mache ich vielleicht mal.
Auch haben sich die Herrenakademiker dieser Gelegenheit weitlich bedient und in Prosa und Fersen mancherlei hervorgebracht, worunter viel Gutes. So dann ist es das lebendigste Publikum. Die Zuhörer riefen bravo, klatschten und lachten.
Auch vor seiner Nation so stehen und sie persönlich belustigen dürfte. Wir geben unser bestes schwarz auf weiß,
jeder kauzt sich damit,
in eine Ecke und knoperte daran, wie er kann. Entschuldigung. Ich weiß, ich sollte im Einschlafen-Podcast nicht lachen, weil Lachen ja aufheckt, aber Knopert.
Das ist ja lustig. Kautzt und Knoblauch. Das sind sehr, sehr schöne Wörter.
Und die möchte ich gerne in meinen täglichen Sprachgebrauch übernehmen. Also, könnte ich vielleicht auch im Einschlafen-Podcast häufiger äh,
benutzen, dass ich äh an Themen herumknopere. Wunderbar, Entschuldigung. Es lässt sich denken, dass Paladio,
auch diesmal an allen Orten und Enden war. Es mochte von Erfinden oder nachahmen die Rede sein. Zuletzt, wo immer das scherzhafteste gefordert wird,
hatte einer den glücklichen Einfall, zu sagen, die anderen hätten ihm den Paladio weggenommen, er wolle dagegen den,
Francis Teenie loben, den großen Seidenfrabikanten.
Nun fing er an zu zeigen, was die Nachahmung der Lionna und Florentinastoffe diesem tüchtigen Unternehmer und durch ihn, der Stadtwünsche wie Vorteil gebracht habe, woraus Erfolge, dass die Nachahmung weit über die Erfindung erhaben sei,
und dies geschah mit so gutem Humor, dass ein ununterbrochenes Gelächter erregt ward. Überhaupt fanden die, welche für die Nachahmungsprachen mehr Beifall, denn sie sagten lauter Dinge, wie sie der Haufen denkt und denken kann.
Einmal gab das Publikum mit großem Händeklatschen, einem recht groben Sophisen seinen herzlichen Beifall,
Da es äh viele Gute, ja, treffliche Sachen zu ehren der Erfindung, nicht gefühlt hatte.
Es freut mich sehr, auch dieses erlebt zu haben und dann ist es höchst erquickend, den Palladium nach so viel Zeit immer noch,
als Polarstern, als Polarsternia und Musterbild von seinen Mitbürgern verehrt. Zu sehen.
Und dann kommt hier gleich noch der 26. September.
Heute früh war ich in, das Nordwärts gegen die Gebirge liegt, wo ein neu
Gebäude nach einem alten Risse aufgeführt wird, wobei wenig zu erinnern sein mochten möchte. So ehrt man hier alles aus der guten Zeit und hat Sinn genug, nach einem geehrten Plan ein frisches Gebäude aufzuführen.
Das Schloss liegt ganz trefflich in einer großen, die Kalkalpen ohne Zwischengebirge hinter sich.
Gebäude her neben der Schnurgeraden Chaussee fließt zu beiden Seiten lebendiges Wasser dem kommenden entgegen und wässert die weiten Reisfelder, durch die man fährt
Ich habe nun erst die zwei italienischen Städte gesehen und mit wenig Menschen gesprochen, aber ich kenne meine Italiener schon gut. Sie sind wie Hofleute,
die sich fürs erste Volk in der Welt halten und bei gewissen Vorteilen, die man ihnen nicht leugnen kann, sich's ungestraft und bequem einbilden können.
Mir erscheinen die Italiener als eine recht gute Nation. Man muss nur die Kinder und die gemeinen Leute sehen, wie ich sie jetzt sehe.
Und sehen kann, da ich ihnen immer.
Ausgesetzt bin und mich ihnen immer aussetze und was das für Figuren und Gesichter sind. Besonders muss ich die loben, dass man bei ihnen die Vorrechte einer großen Stadt genießt,
wie sie sehen einen nicht an. Man mag machen, was man will,
wendet man sich jedoch an Sie, dann sind Sie gesprächig und anmutig, besonders wollen mir die Frauen sehr gefallen,
Will ich nicht schäden. Sie haben eine gute Bildung und entschiedene Profile, aber meistens bleich und,
tut ihnen schaden, weil man unter der schönen Tracht auch etwas reizendes sucht,
Hier aber finde ich gar hübsche Wesen, besonders eine schwarzlockige Sorte, die mir ein eigenes Interesse einflößt. Es gibt auch noch eine Blonde, die mir aber nicht so behagen will.
Das klingt schon wieder sehr.
Danach das Frauen ja irgendwie nur gut aussehen müssen, na. Sei es drum, der Herr Goethe.
Ähm das war's für die ähm Geburtstagsepisode 501. Ich wünsche euch allen ein gutes Start in das neue Lebensjahr dieses Podcasts.
Ähm ich hoffe, wir bleiben uns treu. Ähm ich hoffe, es werden weiterhin schöne Dinge passieren.
Lassen sich nicht alle planen, aber das ist ja auch das Schöne daran. Also, bis zur nächsten Episode, ich habe euch alle lieb. Gute Nacht.