EP 497 ~ Sommerreise und Goethe

Inhaltswarnung: Unwetter Wie versprochen gibt es heute den Reisebericht von unserem Sommerurlaub. War kurz, intensiv, mit mehreren Unwettererlebnissen (ohne dass wir Schaden genommen hätten, kann trotzdem unschön sei zuzuhören wenn man selbst betroffen ist).
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Bianca
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Miriam Nowak

Sommerreise und Goethe - Episodenbild

Transkription

Diese Transkription enthält vermutlich ein paar Fehler, hilft aber bei der Suche. Wer das hier liest schläft auch ein!


Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zum Einschlafen Podcast Episode vierhundertsiebenundneunzig. Ich bin Tobi, ich lese euch heute ein bisschen Goethe vor nochmal, weil es ja heute wie versprochen, den Reisebericht gibt von meiner letzten Reise.
Davor gibt es Rilke, äh Rainer Maria Rilke, ein kurzes einen kurzen Ausschnitt einer
und davor erzähle ich euch was, damit ihr abgelenkt seid von euren eigenen Gedanken und besser einschlafen könnt. Bei der letzten Episode gab's ja eine Inhaltswarnung am Anfang, die gibt's diesmal auch, allerdings nur ganz kurz und auch nicht
ganz so kritisch wie letztes Mal. Ich hab zur letzten Episode.
Also, kommt gleich. Ähm ich habe zur letzten Episode ähm gar nicht so viel Feedback bekommen, wie ich gedacht hätte. Aber ein bisschen. Äh und das war auch ganz interessant. Eventuell muss ich mal eine.
Episode machen zum Thema Medienkompetenz. Äh und mal eine Episode zum Thema Riss durch die Gesellschaft. Wer glaubt eigentlich noch was und wer lässt sich überhaupt noch überzeugen,
ein ziemlich äh interessante Themen. Nee, die Inhaltsplanung heute, ganz, ganz kurz, HSV-Inhaltswarnung. Tut mir leid. Also, aber wirklich nur eine Minute, könnt ihr überspringen. Ähm.
Und dann gibt's eine Inhaltswarnung im Sinne von äh Unwetter. Also falls ihr ähm betroffen seid
entweder direkt oder indirekt oder mental oder physisch oder wie auch immer von den Unwetterkatastrophen der letzten Zeit. In dieser Episode werde ich von meiner Reise erzählen, während dieser Reise bin ich in zwei Unwetter reingekommen. Mir persönlich ist nichts passiert, also meine
Familien nicht auch dem Auto nicht. Wir sind äh ohne Schaden da rausgekommen, aber wir haben,
zwei Unwetter quasi hautnah mitbekommen, davon werde ich kurz am Rande erzählen. Es ist aber ähm.
Ja, wie gesagt, nichts, nichts, was sonst direkt äh betroffen hat. Aber wenn ihr betroffen seid oder ähm zu dem Thema nichts hören mögt, weil es euch zu sehr belastet, dann ähm überspringt diese Episode.
Bis zum Vorlesen oder wie auch immer und das mit dem HSV, das muss ich jetzt dann zum Anfang kurz ähm.
Abhaken. Ähm wirklich nur eine Minute. Ich war am Freitag im Stadion und das ist der Grund, warum meine Stimme noch etwas belegt ist.
Ich habe mir das auch lange überlegt, ob ich überhaupt ins Stadion gehen soll, denn für uns Sankt Pauli Fans ist so ein Derby ja gar nichts besonderes mehr. Äh das Stadtderby FC Sankt Pauli gegen den HSV,
hat es jetzt äh schon sechs Mal vorher gegeben in der zweiten Liga
dazu noch vier Mal in der ersten Liga in diesem Jahrtausend und letztes Jahrtausend, ja, keine Ahnung, auch irgendwie oft, aber ähm, wie gesagt, der HSV ist vor.
Drei Jahren abgestiegen ist jetzt das vierte Jahr in der zweiten Liga und dann gibt's natürlich immer das Stadtderby. FC St. Pauli gegen HSV. Wird viel Gewese drum gemacht. War die ersten Jahre auch sehr aufregend. Aber wir haben's jetzt irgendwie oft gewonnen und das für uns ging's halt um nix mehr.
Der HSV hätte sich natürlich die Stadtmeisterschaft gerne wieder zurück gewünscht, aber ähm wenn wenn wir das Spiel verloren hätten, wäre es halt gar nicht so dramatisch gewesen. Ähm.
Und trotzdem wollte ich gerne im Stadion sein, denn wenn man einmal so ein Derby-Sieg im Stadion miterlebt hat, habe ich ja schon zweimal, einmal zu Hause und auch einmal auswärts
dann dann weiß man wie wie toll sich das anfühlt und dass man da gern dabei sein möchte, auch wenn nur ein Drittel der Stadionplätze,
besitzt sind. Genau, das habe ich am Freitagabend gemacht mit meiner älteren Tochter und.
Wir haben natürlich dreimal so laut gesungen wie normal und so dreimal so viel, weil ähm eben ein Drittel nur der Leute ins Stadion durfte. Wir waren zehntausend und drei Menschen im Stadion.
Und ähm,
Entsprechend bin ich noch ein bisschen heiser. Genau, äh Sankt Pauli hat das Spiel drei zu zwei gewonnen. Ähm es war ein äußerst attraktives Fußballspiel, muss ich sagen. Der Schiri hat von Kicker die Note sechs bekommen. Ähm unter anderem weil er ein Elfmeter
nicht gesehen hat. Ich habe mir das hinterher an den Videobildern angeguckt. Im Stadion war's natürlich keiner. Ähm eine Videobilderin äh ja, fragt man sich schon, warum der Video nicht eingegriffen hat. Wahrscheinlich, weil der Ball einfach schon zu weit weg war oder so.
Ich kann's nicht mehr beurteilen. Ähm ist ja auch vergossene Milkmilch. Milk und entsprechend.
Lohnt sich das gar nicht mehr drüber zu streiten.
Sankt Pauli Derbysieger weiterhin Stadtmeister. Ähm läuft ganz gut. Neuzugang Marcel Hartl hat mir äußerst gut gefallen, also der ist am
Dienstag vorgestellt hat. Er ist am Mittwoch, Donnerstag mit der Mannschaft trainiert und stand am Freitag gleich in der Startelf
und war richtig stark, hatte irgendwie gleich in den ersten zwanzig Minuten mehrere Torschüsse gehabt, ist gelaufen wie ein Irrer, ähm hat, er war sich für keinen Weg zu schade
und ja, war eine ganz, ganz toller Spieler. Matchwinner natürlich, äh Simon Makinock, unser dänischer Hühner. Ähm
ganz ganz tolle Geschichte für ihn, also wirklich äh wie er dann äh nach dem Spiel sein Trikot rausgezogen hat und zu seiner Freundin
Jeder so viel gelaufen ist. Und ja, die war auch dagegen gerade. Haben sie erstmal geknutscht. Das war wunderbar. Ja genau und deswegen ist meine Stimme etwas angekratzt.
So, das sind's doch fünf Minuten geworden. Entschuldigung.
Aber ja, deswegen ist meine Stimme. Immer noch belegt und heute ist Montag, also äh Samstag war ich auf einer Geburtstagsparty.
Ähm da konnte ich auch schon nicht singen. Äh und übrigens, äh das war bei Christian, mit dem ich ja Musik mache, der ist HSV-Fan, äh der mochte das auch gar nicht, dass ich sie sehen konnte. Ähm na ja gut, da zieht man sich dann halt immer ein bisschen auf.
Heute ist Montag, sechzehnter August, zwanzig einundzwanzig und.
Morgen erscheint diese Episode am siebzehnten August. Genau, ich ähm hatte euch ja versprochen, ein Reisebericht abzugeben und genau das werde ich dann auch tun. Reisen in Zeiten von Corona ist natürlich.
So eine Geschichte, haben wir letztes Jahr auch gemacht. Ähm ist halt sehr eingeschränkt und ganz anders als Reisen vor Corona
Bin mal sehr gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Also es war schon anders als letztes Jahr, aber immer noch ähm natürlich mit starken Einschränkungen und man fragt sich natürlich bei jeder Sache, die man macht, also bei jedem Restaurant, fragt man sich
wollen wir das machen, auch wenn wir ausschließlich draußen gesessen haben.
Ähm begibt man sich damit ja in Gefahr sich zu infizieren und damit dann eben auch wieder anderen in Gefahr zu bringen. Deswegen ähm ja.
Ist das halt immer so die Frage. Aber es gab einen Grund für die Reise. Und zwar mein Neffe der Mica, der hatte Erstkommunion und.
Eingeladen und das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, so Familienfeste sind immer, ich weiß nicht, das ist wichtig, vor allem
war es für Mica auch wichtig, dass wir kommen. Also es war jetzt nicht irgendwie wegen Geschenken oder wegen Geld oder irgend sowas, sondern für Mica war es einfach wichtig, dass ein Familienfest ist, dass alle da sind. Er als Hauptperson ähm hat es auch sichtlich genossen.
Dass sich der ganze Trubel um ihn gedreht hat und das war so ein Ehrentag für ihn und dann wie kann man Ehre bekunden, wenn man nicht da ist. So, also äh bei uns ist auch entsprechend wichtig, da hinzufahren.
Am vierundzwanzigsten Juli war das und,
da fingen bei uns in Niedersachsen gerade die die Sommerferien an, das heißt die Kids hatten frei.
Meine Frau aber noch nicht, die musste am Freitag noch arbeiten. Und entsprechend sind wir dann erst am Freitagnachmittag in den Zug gesprungen, um da runter zu fahren. Wir versuchen ja Flugreisen zu vermeiden. Das hätte auch.
Auf der Strecke gar nicht so viel gebracht, denn
wenn wir von aus erstmal zum Hamburger Flughafen fahren ist schon mal eine Dreiviertelstunde bis Stunde weg. Da ist ja immer noch die Baustelle auf der A sieben
dann ähm muss man rechtzeitig da sein, um einzuchecken. Wir sind dann ja auch paar Tage da geblieben. Also nur mit Handgepäck geht dann auch nicht. Das heißt, man muss das Gepäck aufgeben. Man muss durch den checken,
Man hängt da irgendwie rum, bevor man das Flugzeug äh betreten will, Boarding heißt das, genau. Schon ganz vergessen, so lange nicht gemacht.
Und ja, auch wenn der Flug dann natürlich deutlich schneller ist als die Bahn, ne? Die Bahnfahrt dauert äh sechs Stunden schon so ab Hauptbahnhof.
Oder sechseinhalb äh durchgehender Zug. Ähm der Flug dauert natürlich nur irgendwie eine Stunde oder so oder anderthalb, keine Ahnung, ähm bis man dann.
Gelandet ist, dann auf dem Rollfeld rumeiert, bis man in einer Parking-Position ist, dann da irgendwie rauskommt. Durch den ganzen Flughafen rennen muss, ähm auf das Gepäck warten, äh das Gepäck mitnehmen
und dann ist man ja nicht in München, sondern da muss man ja noch irgendwie mit der S-Bahn, ist ja auch mal eine halbe Stunde oder länger, vom, vom Flughafen in München, dann da rein. Also.
Selbst wenn man eine Stunde gespart hätte, dann muss man ja auch noch einen Flieger bekommen, der dann genau um die Uhrzeit geht, um die man dann losfahren kann.
Ja, entsprechend ähm ja und und was die CO2-Bilanz angeht, darüber haben wir gar nicht zu reden. Hm, der ICE fährt mit Ökostrom. Also, ja, haben wir uns für den ICE entschieden.
Und saßen dann im Zug,
und ich habe dann gedacht, okay, es wird richtig spät, wir sind äh, weiß nicht, sechzehn Uhr, irgendwas sind wir in Harburg losgefahren.
Also im Zug von Thorsted nach Harburg und dann von Harburg nach München.
Und im Zug in einem ICE habe ich dann im Hotel angerufen und Bescheid gesagt, ja, unser Zug ist um kurz nach zehn.
In München und ich muss dann schnell auch nach Parsing das Mietauto abholen äh und dann kommen wir raus, also es wird ein bisschen später ja, ähm die ähm der Empfang ist bis elf besetzt habe ich das. Oh, das wird aber knapp. Ähm.
Wie kriegen wir das denn hin so? Ja, schicken sie mir doch einfach ihre Tests und Impfzertifikate und dann kann ich sie schon mal einchecken.
Und da ging mir die Flatter, weil meine Frau und die ältere Tochter sind schon durchgeimpft. Ähm ich aber nicht und meine Jünger auch nicht. Und.
Aktuelle Testzertifikate hatten wir auch nicht, weil ich einfach nicht aufgepasst hatte, aber es ist so, wenn man im Moment nach Bayern reist und ich glaube, es ist in anderen Bundesländern auch so, dann braucht man zum Einchecken in ein Hotel, entweder ein
äh muss man geimpft sein oder genesen oder getestet. Drei Gehregel.
So und das ähm ja, hatten wir halt nicht. Dann war natürlich die Frage, okay, wir sitzen im Zug, wir kommen.
Kurz nach zehn in Münchener Hauptbahnhof an. Gibt's da ein Testsyndrom? Nein, das Testzentrum im Münchener Hauptbahnhof hat schon im Oktober letzten Jahres zugemacht, weil es einfach keinen Bedarf gab. Ja, äh das Hotel hat aber direkt vor der Haustür ein Sauerlach.
Ein Testzentrum. Das war natürlich auch schon geschlossen, aber der Empfang war geschult. Das heißt, wir mussten nur irgendwie schaffen, vor,
dreiundzwanzig Uhr dort anzukommen und ja, letztendlich hat sich dann mein Bruder erbarmt äh und in München am Bahnhof abzuholen
und uns dann zum Hotel gebracht. Sonst hätten wir ein Taxi fahren müssen. Das hätte wahrscheinlich so weiß ich hundert, hundertfünfzig Euro gekostet. Ähm aber das war so die erste Schrecksituation. Ich saß da im Zug und dachte so, okay, jetzt fahren wir dahin und
Ich kann irgendwie versuchen, äh dass,
dass ich meine Frau und die jüngere Tochter schon einchecke, ja die die Ältere, weil die schon äh getestet sind, das hätten wir machen können, aber dann hätten wir halt nicht ins Hotel, eigentlich gedurft oder so. Ah, es ist das war irgendwie alles alles doof. Naja, aber jetzt waren wir rechtzeitig da
dann den Test machen. Übrigens ähm haben wir dann selbst mitgebrachte Hot Can.
Selbsttests gemacht vor den Augen der Rezeption, das war dann auch OK das fand ich ganz interessant, ich dachte dann, weiß nicht wenn die geschult sind, geht man dann das Testzentrum und macht dann da irgendwie Test. Das war dann aber nicht der Fall. Ähm,
ich weiß eigentlich schön, dass es so locker dann ging, andererseits irgendwie auch bedenklich, also die wussten ja nicht, ob die Tests, die wir da mitgebracht haben dann irgendwie in Ordnung sind und keine Ahnung, irgendwie.
Gibt's natürlich relativ wenig äh Betrugspotentiale oder oder Wahrscheinlichkeit, deswegen kann man das Risiko wahrscheinlich so in Kauf nehmen, aber.
Ja, das das zog sich die ganze Reise so durch. Auf der einen Seite hieß es überall hier drei Gehriegel, hier brauchen sie einen aktuellen Test und auf der anderen Seite.
Ähm ja,
wurde es halt nur so larifari kontrolliert oder dann irgendwie doch durchgewunken. Ich kann kurz die Klammer schließen zum Ende der Reise, denn äh wir sind am Sonntag, dem ersten August zurückgefahren.
Und weil das, ja, ich glaube ja Sonntag, ne? Erster August oder war das schon Zweiter? Ich weiß es nicht mehr. Der Sonntag da halt, also und ähm an dem Freitag hatte gerade die Bundesregierung beschlossen, dass die Einreise,
Deutschland, egal, auf welchem Wege, Flugzeug war Feuer und jetzt aber auch Bahn oder Auto, nur noch mit ähm gültigen Test oder Impfzertifikat möglich ist.
Und ja das stand natürlich auch nirgendwo dran, wie alt denn dieses Testzertifikat sein darf.
Und wir haben dann natürlich am Samstagnachmittag uns noch ein Test geholt. Den gab's auch kostenlos in Graz in der Messehalle. Ähm.
Aber ja ähm wussten natürlich nicht, ob wir damit überhaupt rein dürfen nach Deutschland. Tatsächlich. Ähm.
Stiegen dann in in Passau auch ähm.
Bundespolizisten in den Zug, aber uns kontrolliert haben sie nicht. Ich weiß nicht, ob sie irgendwen kontrolliert haben. Naja, wie dem auch sei. So, also wir haben's geschafft, wir sind ins äh Hotel gekommen,
ich habe dann das Mietauto am Sonntag, äh nee, am Samstagvormittag schnell abgeholt, weil wir brauchten irgendwie Mobilität, das Hotel, wo wir gewohnt haben, war, wie gesagt, in Sauerlach. Die ähm Kommunionsfeier.
War ähm ähm da wo halt Mika wohnt und.
Gegessen haben wir in Arget, das ist doch auch in der Nähe. Und das war schön, also das war ähm dann okay, der der Samstag war nochmal stressig, weil ähm
ich natürlich nicht geguckt habe, wann der S-Bahn fährt, wie ich denn eigentlich los muss und so und habe dann doch nochmal hektisch in München durch den Bahnhof gelaufen und habe die Abholstation gesucht, aber letztendlich hat auch das dann
geklappt. Ähm hatte dann das Auto, es war ein Golf. Ähm,
Ich hatte irgendwie zuerst hatte ich ein größeres Auto gebucht, weil wir aber ich dachte, wir müssen zu fünft darin fahren und mit Gepäck, weil wir, also meine Mutter und meine Familie, also Frau, zwei Kinder und ich. Ähm.
Dass wir äh vom vom Bahnhof zum zum Hotel müssen. Aber war ja jetzt gar nicht so, ne? Also wir saßen zwar mal zu fünft drin, da war nur so übergangsweise ohne großartig Gepäck und deswegen habe ich dann umgebucht,
Ich muss ja eh umbuchen, damit ich erst am am Samstag abhole und dann eben auch am Hauptbahnhof und nicht in Parsing und dann auch ein kleineres Auto genommen.
Und das würde dann ein Golf. War sehr interessant, ähm Golf zu fahren, habe ich äh sehr, sehr lange nicht gemacht. War recht modern, natürlich beim Autovermietung sind Autos ja immer irgendwie neu. Ähm.
Mit so Apple Carplay. Hatte ich auch vorher noch nie. Es fühlte sich ganz gut an, so das Handy einfach über das äh Autoinfosystem zu bedienen.
Sehr gut angebunden.
Was mich ein bisschen genervt hat, war der Spurhalteassistent, der hat mich im Lenken eingeschränkt und wenn mal die Spurmarkierung nicht ganz so eindeutig war, weil Baustelle oder so, dann ähm.
War das ja für hatte ich teilweise das Gefühl nicht die Kontrolle über das Auto zu haben, die ich gerne gehabt hätte. Also das habe ich zu deaktiviert, leider hat sie die sich dann immer wieder eingeschaltet, wenn ich das nächste Mal das Auto angemacht habe
Äh was ich aber sehr, sehr gut fand, war dieser ähm.
Tempomat mit äh Abstandsassistent. Das heißt, ich konnte einfach mit Tempomat fahren und wenn dann äh vor mir was langsameres war, ähm hat der Wagen halt automatisch abgebremst, damit ich den Abstand einhalten kann und wenn das langsamer wird, dann,
weg war oder schneller war, dann hat er automatisch wieder Gas gegeben. Das war,
Sehr, sehr gut, das hat mir gefallen, ich hätte gerne ein Auto mit so einem Tempomat. Ich fahre sowieso sehr, sehr gerne mit Tempomat. Da stelle ich einfach.
Die Geschwindigkeit ein, die ich fahren möchte, meistens ist das die erlaubte Geschwindigkeit, also da wo siebzig ist, ständig den Tempomat A siebzig und fallen siebzig, dass dann Leute hinter mir sind, die gerne achtzig fahren würden,
Ähm ist mir dann meistens egal, auch wenn die drängeln und nah auffahren. Ich finde das sehr unangenehm. Das steht das Tun, weil sie damit nicht nur sich selbst, sondern auch.
Und mit Insassen in Gefahr bringen. Aber ähm das ist für mich kein Grund dann auch achtzig zu fahren, nur weil die ähm.
Ordnungswidrigkeit begehen wollen. Genau. Ähm das war der Golf. Genau, Essen war in beim.
Schmuck glaube ich.
Das ist so ein Biergarten. Also es war auch ein großer großer Gasthof, äh großer Saal
wir saßen natürlich dann draußen, das Wetter war fantastisch, äh wir haben la carte gegessen, einfach jeder konnte essen, was er wollte. Das war auch ganz, ganz
entspannt und familiär, trotzdem aber locker, also jetzt keine gehobene Atmosphäre. Ähm.
Mein Bruder ist natürlich Norddeutscher wie ich, hat sich aber komplett integriert, hat sich auch eine echte Tracht gekauft, also nicht so eine vom Hauptbahnhof für äh fuffzig Euro, sondern.
Die fürs für Otterfingen ähm zünftige äh ich glaube, die müssen so eine so eine grünliche.
Lederhose tragen und dann muss man irgendwie die die richtigen Strümpfe auch haben und das muss irgendwie alles passen
er macht sich dann immer lustig über Touristen, die sich halt irgendeine Tracht kaufen, die halt überhaupt nichts mit der echten Tracht zu tun hat. Ich persönlich
würde den Unterschied natürlich niemals erkennen und mir ist natürlich auch nicht so wichtig, aber Mika hat auch Tracht getragen und ähm.
Und dann die Mama auch und das also ich weiß gar nicht, wann's ein Trachtenkleid ist.
Ich weiß es nicht. Keiner, zumindest sagen sie, äh alle sehr, sehr gut aus und ähm das macht dann Spaß und da laufen halt viele in Tracht rum und irgendwie war ich natürlich nicht. Ich hatte ein Hemd an.
Ähm aber äh das war's dann auch. Norddeutsche Tracht. Na ja, hm, ähm.
Wie gesagt, wir saßen da schön draußen in der Sonne, haben ein paar Fotos gemacht. Ähm da gab's einen Alpaka oder zwei sogar und irgendwie Ziegen oder so und Spielplatz.
Und einen großen Teich mit lauter Fischen drin.
Und es war alles sehr, sehr entspannt. Ja und dann nach dem Essen dann zu denen nach Hause. Ähm da gab's dann gleich noch mehr essen und irgendwie gab's den ganzen Tag sehr viel Essen,
Es gab also keine Gefahr, dass wir irgendwie verhungern. Am nächsten Tag, am Sonntag hatte ich mich verabredet mit einem Arbeitskollegen.
Der wohnt in Uffing am Staffelsee. Und den habe ich jetzt auch, also ich arbeite ähm hänge mit dem zusammen.
Ähm wir sehen uns fast jeden Tag in Online-Meetings. Und ich habe mir gesagt, hey, ich bin in Otterfink, das ist ja also südlich von München und das ist ja fast schon die halbe Strecke zum Staffelsee. Also ich habe dann geguckt
von Otterfingen nach ist irgendwie eine halbe Stunde mitm Auto, kann, können wir doch mal irgendwie uns kurz auf ein Bierchen treffen, aber ich dachte, weil ich da auch noch nie war. Ähm ja, cool, äh treffen wir uns mit den Familien, kein Problem.
Und dann stellte sich raus ähm ich hatte eine Stelle ähm zu besetzen.
Und habe dann eine Münchenerin eingestellt und äh die hat noch nicht angefangen, die fängt erst im Oktober an, aber ähm da habe ich dann auch gesagt, so übrigens, ich treffe mich mit dem und dem in äh in Uffingen an dem und dem Tag hast du nicht Lust dazu zu kommen, dass wir uns mal in echt sehen.
Ähm ja, klar machen wir und ähm,
dann haben wir versucht uns da zu treffen am Sonntag. Erst hatten wir irgendwie so Nachmittag angepeilt aber da war dann das Wetter war nicht so gut angesagt und Biergarten im Regen ist auch doof, aber ab achtzehn Uhr sollte es irgendwie dann wieder schöner sein.
Also haben wir gesagt, okay, dann treffen wir uns um achtzehn Uhr zum Abendbrot. Äh kein Thema. Sind dann so um siebzehn Uhr so langsam losgezuckert, Richtung Süden gefahren,
Ähm das war noch nicht so ganz klar, wie das Wetter jetzt wird, aber als wir dann und jetzt kommt gleich das äh das erste Unwetter. Äh wobei bisher waren auch,
viele Katastrophen schon damit irgendwie,
nee, stimmt eigentlich gar nicht. Es war ja auch alles ganz entspannt, aber genau, wir sind dann auf dieser äh Bundesstraße Richtung Süden, Richtung Uffingen gefahren.
Und auf einmal zockte eine schwarze Wand auf. Von den Alpen, also man fährt ja so auf die Alpen zu. Und dann kam da halt so, ja, eine ziemlich.
Dunkle Suppe auf uns zu und dann fängt's an zu rechnen und dann fing's an zu hageln und auf einmal blieben alle Autos irgendwie stehen, auf der Bundesstraße. Wir fuhren dann gerade unter einer Autobahn durch.
Und dann sind die Autos unter der Autobahnbrücke stehengeblieben, weil's einfach fast unmöglich war weiterzufahren. Es war ein tierischer Sturm, Hagel und es war äh ganz furchtbar. Ähm wir sind dann,
kurz hinter der Autobahn äh links auf so ein Parkplatz gefahren, wo halt so äh Pendler sich treffen können, nehme ich an, also ein kleiner Parkplatz an der Autobahnauffahrt. Und.
Ähm haben das da abgewartet. Es war echt beängstigend laut,
wieder der Hagel auf das Dach getrommelt hat. Ich hatte nicht Angst, dass das Auto kaputt geht, weil ich ganz äh wagemutig äh die,
die Haftpflicht mit maximaler Eigenbeteiligung gewählt hatte beim Mietvertrag. Ähm ist aber, wie gesagt, der Heine geblieben.
Naja und dann bestimmt eine Viertelstunde da irgendwie abgewartet, bis dann das Schlimmste vorbei war und als es dann nur noch Regen war, dachten wir, okay, jetzt fahren wir mal weiter. Wir standen über WhatsApp in Kontakt mit,
den anderen beiden Parteien, mit denen wir uns treffen wollten, aber auch nicht dauerhaft, weil zwischendurch ist das auch zusammengebrochen. Das Mobilfunknetz,
und ja, als wir weitergefahren sind, war dann auch ziemlich schnell klar, warum.
Wir sind nämlich nicht weit gekommen, denn die ganze Bundesstraße lag voll mit, also alle Straßen lagen voll mit Bäumen, also mehrere hundert Bäume sind wohl umgeknickt bei dem Sturm
und das konnten wir natürlich nicht sehen, aber man sah halt, okay, da liegen welche. Da kommt jetzt irgendwie ein Trecker. Äh Feuerwehr war natürlich da, mit Motorsägen, aber dann kam auch gleich irgendwie Landwirte dazu und noch ein paar Unternehmer mit seinem Radlader und ähm.
Also es alle haben natürlich mitgeholfen, aber es hat halt ewig gedauert, dass man irgendwie weiterfahren konnte und,
Die Feuerwehr hat dann auch irgendwann gesagt, so, hier wird's noch zwei, drei Stunden dauern, drehen sie bitte um und suchen sich einen anderen Weg. Ja Mann, andere Wege probiert und sind dann da auch wieder hängengeblieben.
Gab da noch eine Situation, wo wir auf so einer Berggruppe, also die letzte Berggruppe vor Uffingen sozusagen, von Norden aus. Ähm ich habe jetzt vergessen, wie der Ort hieß. Kann ich das mal eben nachgucken? Ach, nicht. Weiß es nicht. So, ähm zumindest.
Lagen da auch wieder Bäume und dann sahen wir hinter dem ersten umgeknickten Baum Auto stehen
und vor uns die Autos, die treten aber alle einfach um, habe ich irgendwie Fenster runtergekurbelt und ein Auto, das dann gerade umgedreht hatte, gefragt, wer ist denn da vorne im Auto noch jemand drin? Weil das wissen wir nicht, aber wir drehen jetzt hier um,
und meine Frau ist ähm Sanitätshelferin und macht halt ständig Erste Hilfe Kurse und na ja, jeder sollte wissen, dass wenn irgendwo Hilfe gebraucht wird, dass man dann Hilfe auch leisten muss. Ähm also sind wir dann ähm
rangefahren, waren Blinker an, ausgestiegen.
Und haben geguckt, aber in dem Auto war niemand mehr drin. Ähm der hatte anscheinend probiert, an den Bäumen vorbeizufahren, war dem ersten vorbei gekommen. Aber danach lagen dann noch drei Bäume und äh ist dann da einfach stehengeblieben.
Ja ähm.
Da kamen wir auch nicht weiter. Und da haben wir dann auch mit dem Feuerwehrmann gesprochen. Habe ich gesagt, Entschuldigung, ich bin Norddeutscher, ich kenne mich hier nicht aus und sagt er, ja, das macht nichts. Äh ich bin auch Norddeutscher. Also ursprünglich war er auch Norddeutsch, aber lebt da und,
ist eben in der Feuerwehr und da konnte es dann noch einen Tipp geben, wie wir dann über Murnau nach Uffingen kommen. Und da waren dann tatsächlich auch keine Bäume auf den Straßen. Da sind die Bäume in die andere Richtung geknickt,
lange auf den Feldern. Also wir sind an extrem vielen umgeknickten Bäumen vorbeigefahren, große.
Maisfelder, wo der gesamte Mais irgendwie umgeknickt war. Der Feuerwehrmann da kurz nördlich von hatte uns gesagt, dass da
in dem Ort, den wir dann da von oben sehen konnten, äh wir sind Häuser abgedeckt, da hat der Blitz eingeschlagen in einem Haus und die Leute konnten sich noch gerade noch in Sicherheit bringen, aber es war schon echt ein
ganz schön fieses Unwetter, äh was da gewütet hat,
ein paar Fotos gemacht, die könntet ihr auf Instagram sehen, wenn ihr möchtet, Instagram Punkt com Slash Tobi Bayer, müsst ihr ein bisschen runterscrollen, da sind da ein paar.
Ja ähm.
Genau, aber wir haben's dann geschafft und dann waren wir in Ofingen am Staffelsee, da sind wir Garten, direkt am See. Ähm.
Das ist dann auch doch dort saßen wir drin, das war das einzige Lokal, in dem wir dann drinnen gesessen haben.
Das war dann draußen doch zu ungemütlich und da haben wir dann mit drei Familien zusammen gesessen und uns gefreut, dass wir alle sicher sind und äh uns gefreut, dass wir uns gesehen haben.
Ähm ja, das war ein ganz netter Abend,
ja am Montag sind wir dann weitergefahren
Richtung ähm Berge. Wir hatten das Ziel, Graz. Also eigentlich hätten wir das Ziel Otterfingen und das war natürlich dann erledigt, aber wir dachten, okay, wenn wir eh schon mit dem Zug runterfahren nach Otterfing, dann kann man vielleicht ein paar Tage Urlaub ranhängen.
Und haben geguckt, was machen wir denn? Ähm die Jüngste,
Also erstmal die die ältere Tochter, Mareine, die ist ja äh die ist Paten oder die wird Patentante, sobald Matthea getauft wird, das ist unsere Nichte in Freiburg. Ähm die Familie war natürlich auch bei der.
Ähm Kommunion und da ist Mareile dann einfach mitgefahren nach Freiburg äh nach der Feier. Die war also schon weg am Sonntag und am Montag sind wir dann mit der äh jüngeren Tochter.
Äh losgefahren. Die hat eine Freundin in Graz, die hatte sie vorher noch nie getroffen. Kennengelernt. Ähm ich habe natürlich vorher validiert, dass es auch tatsächlich ein
äh junges Mädchen ist und nicht irgendwer gruselig ist. Und ähm das war der Fall und ich habe auch Kontakt mit den Eltern aufgenommen, damit
die sich sicher sein können, dass Lowis auch ein Mädchen ist oder eine Gender Fluid, identifiziert sie sich.
Ähm äh und das wir aber nicht gruselig sind, sondern irgendwie lass uns mal irgendwie Mittwochabend zum Essen verabreden alle zusammen und dann gucken wir uns, ne. Lernen wir uns mal kennen. Ähm das war so das Ziel und,
bis wir in Graz waren, dachte ich, wir haben Mietauto, wir fahren nochmal durch die Berge und laden einfach ein bisschen Pause,
haben uns für zwei Nächte in einem äh
Ferien in einer Ferienwohnung in Leogang ein gebucht, einfach mal ein bisschen Airbnb geguckt, was gibt's hier an freien Ferienwohnungen, die es irgendwie passt, so für zwei Tage. Haben eine gefunden.
Stellt sich raus äh vor dem vor der Haustür dort stand ein Auto. Peter Herzog für Olympia. Das ähm habe ich dann natürlich gleich gegoogelt äh und der Vermieter, der Peter war tatsächlich Olympionike und ist für Österreich
in Japan bei der Olympiade bei den olympischen Spielen, Entschuldigung Marathon gelaufen, das ist ja auch noch irgendwie die
Königsdisziplin ist.
Also hundert Meter Lauf ist natürlich auch irgendwie eine wichtige Disziplin, aber Marathon ist, glaube ich, bei den olympischen Spielern immer, also das ist ja auch das Letzte, was gemacht wird und irgendwie so ein Höhepunkt.
Da ähm habe ich ihn dann natürlich drauf angesprochen, er hat mir dann gleich einen Laufratgeber gegeben,
wo man einen Leogang und Saalfelden dann gut laufen kann. Und das war ganz nett. Ähm.
Also die Wohnung war ganz fantastisch, ganz modern. Äh ganz neu oben auch sein Haus drauf gebaut gerade letztes Jahr. Alles tippi toppi.
Und die Gegend ist halt fantastisch. Also wir wohnten am Hang, das heißt Laufen gehen, hat es dann immer auch gleich wie mit viel Steigung zu tun.
Aber ich laufe ja hier zu Hause auch immer über den Brunsberg, deswegen bin ich da im Training. Na ja, es ist natürlich was anderes,
Aber tatsächlich, also wenn ich über laufe, dann sind es zwölf Kilometer und ich habe so hundertsechzig Höhenmeter, wenn ich äh und als ich in Leogang gelaufen bin, hatte ich natürlich mehr Höhenmeter, dann auch durch mal so Richtung dreihundert
ähm aber so gravierend war der Unterschied nun auch nicht. Also auch hier geht's bergauf und bergab.
Äh und da natürlich auch ähm die Sichtbar, also die Aussicht war schöner, unbestritten, also mit Blick auf solche Berge wie dort diese schroffen äh Felsen da.
Ähm nördlich von von Leogang. Ich weiß gar nicht, wie die Berge da heißen, aber ist das schon ein steinernes Meer? Ich weiß es gar nicht.
Ähm
Ja, fantastisch. Genau, am Dienstag sind wir dann die Großglockner Hochalpenstraße gefahren. Das habe ich noch nie gemacht. Und wollte ich einfach mal erleben. Ähm das Wetter war so so mittel, aber
Der Blick war ziemlich gut, der Großglockner selbst war natürlich dann in den Folgen verhangen, aber.
Das ist aber meistens wir hatten trotzdem freien Blick auf sehr sehr viele dreitausende und,
Ach diese Straße ist halt fantastisch. Ich mag das auch so sehr im Tino fahren. Letztendlich war es natürlich so, dass wir dann den halben Tag im Auto verbracht haben.
Und nicht viel draußen rumgewandert sind. Ich mag ja eigentlich ganz gerne wandern.
Aber wenn man irgendwo zum ersten Mal ist, dann ist es halt auch ganz nett mit dem Auto einmal erkunden, was gibt's denn hier so und ja, ich glaube, wenn wir das nächste Mal in Leogang sind, dann machen wir nicht noch mal die Großglockner, Hochalpenstraße, es ist gut, wenn man's irgendwie einmal gemacht hat.
Aber es gibt da auch ganz, ganz viele Wanderwege. Da kann man mit einer Gondel hochfahren und dann da wandern und so weiter. Da hätte es sicherlich.
Noch schönere, aktivere Sachen gegeben. Die werden machen können. Äh wir haben uns für für dies entschieden, ich bereue das auch nicht, aber es war halt sehr viel
im Auto sitzen, zumal wir dann am Montag schon im Auto saßen und dann am Dienstag das gemacht haben und am Mittwoch ging's dann eben weiter nach Graz und dann saßen wir wieder im Auto.
Ähm gibt's irgendwas über die Fahrt zu erzählen? Eigentlich nicht, war relativ.
Easy alles. Ähm in Graz hatten wir auch eine Ferienwohnung. Auch am Stadtrand, also eigentlich eh nicht,
wie ein Leo-Gang, weil wobei natürlich grad's ein bisschen größer ist als Leogang.
Ähm auch ein sehr, sehr schönes Airbnb. Äh so ein auch an so einem Haus drangebaut am Hang. Das heißt, wir konnten aus dem Garten von dem Haus sehr, sehr schön auf Graz drauf schauen. Das war ein super schöner Blick.
Ähm und hinterm Haus äh war die Stadt schon so fast zu Ende. Also konnte man so dann einen Hügel hoch, hoch. Der Fußweg ging dann auch gar nicht an der Straße längs, sondern so durch äh durch den Wald.
Und ähm dann war man relativ schnell beim Golfplatz. Ich bin einmal laufen gegangen und es waren dann irgendwie so zwölf Kilometer ähm.
Wie hieß der Ort? Das habe ich jetzt gerade vergessen, da war ein gab irgendwie ein Wortspiel. Hm.
Gibt ja immer Wortspiele. Ich bin ja ich mag ja,
meiner Tochter hasst mich dafür, aber nein hasst sie nicht, aber sie findet's entsprechend albern. Aber wenn's irgendwie Wortspiele mit Ortsnamen gibt, äh finde ich das immer ganz gut. Außer natürlich mit Spritze. Äh da gibt's,
überhaupt nichts zu lachen, das ganz normale Ausnahme. Aha. Ähm ich bin über den es gibt ja es gab ja so einen Wanderweg äh Arnold Schwarzenegger.
Wanderweg. Äh da bin ich längst gejoggt und bin dann einer Tafel vorbeigelaufen, wo,
Arnold Schwarzeneggers Ehrendoktor Würde äh wo daran erinnert wurde. Vielleicht hilft das jemandem zu lokalisieren, wo ich denn da war. Genau, so ein Golfplatz und ähm ja wunderbar. Also genauso stelle ich mir.
Ähm das vor, in so einer Stadt zu wohnen, äh laufen gehen im Grünen. Und äh runterladen in die Stadt. Ganz toll. Ähm.
Mittwochabend wollen wir lecker essen mit der Familie und es hat auf Anhieb super funktioniert. Also die beiden Mädels haben sich toll verstanden, die kannten sich ja nur auch schon anderthalb Jahre und offenbar war es wirklich kein so großer Unterschied zwischen ich ähm.
Unterhalte mich äh per Video oder ich unterhalte mich in echt. Ähm die haben sich dann relativ nach dem Essen schnell verzogen. Da war irgendwie eine Schaukel. Ähm.
Da haben sie dann rumgehangen. Ähm und Zeit für sich gehabt und wir haben uns mit den Eltern unterhalten und das war sehr, sehr nett. Äh beides ganz entspannte Leute,
ähm echt,
Spaß gemachter Abend. Äh man hat sich so ein bisschen ja kennengelernt. Äh Thema Garten hat bei uns beiden gepasst. Also wir haben ja einen großen Garten und äh die Manuela hat auch einen Garten, um den sie sich sehr kümmert. Da hatten wir gutes Thema.
Worüber wir uns austauschen konnten und auch ein insgesamt, das war einfach das passte so.
Am Donnerstag kam dann die Freundin zu uns und wir haben einen schönen Tag in Graz verbracht, haben uns in Schlossberg angeguckt, fahren beim Urturm und sind mit einer Rutsche,
runtergeruddelt, äh gerutscht. Genau, das ist irgendwie.
Also der Schlossberg in Graz. Wer es nicht kennt, das ist also in Graz ist halt so hügelige Gegner. Es ist jetzt nicht Berge, also nicht äh Berge im Sinne von Alpen und hier sind schroffe Gesteinsfelsenspitzen, sondern,
Drumherum gibt's schon äh äh Berge, aber es ist halt nicht nicht Alpen, Hochalpen-Panorama wie in den Dolomiten, sondern eher so hügelig.
Würde ich mal sagen aus meiner Norddeutschen Sicht. Ähm.
Und mitten in der Stadt in in Graz gibt's aber einen ähm relativ steilen Hügel, das ist dann der ähm.
Was habe ich gesagt? Schlossberg.
Ich glaube, der Heiz Schlossberg. So und oben drauf ist ein Urturm und das ist auch so ein bisschen das Wahrzeichen. Ein Turm mit einer riesigen Uhr drauf. Genau. Da kann man mit einer,
also man kann natürlich hochlatschen oder laufen, es gab auch Jogger, die wir da oben gesehen haben. Ähm.
Aber es gibt so eine kleine Bahn, es kostet nicht viel Geld irgendwie zwei Euro oder so. Kann man da äh mit so einer ähm Zahnradbahn oder so. Kann man dann da relativ steil hochfahren. Das ist natürlich auch ganz lustig. Und.
Dann ist man oben, kann da ein bisschen rumlatschen, kann sich die verschiedenen Gebäude angucken, ein paar Denkmäler, wie dann von dort aus die Stadt verteidigt worden ist.
Vor irgendwie neunhundert Jahren oder so und.
Ach ja, hast du fein. Ganz nett. Und wenn man wieder runter will, kann man ähm natürlich auch mit dieser mit dieser Bahn fahren oder man kann mit einem Fahrstuhl fahren, was ich ganz interessant fand. Einfach runterfahren kann. Ähm oder man kann rutschen.
Ja, war natürlich ganz interessant. Ähm,
da kriegt man dann so einen Teppich und dann setzt man sich in eine Rutsche und rutscht mal runter. Wir haben das gemacht, ich wusste nicht, was auf mich zukommt und was so passiert und es ist halt eine Rutsche und sie ist unfassbar
lang, es hört einfach nicht auf. Es ist größtenteils im Dunkeln, ab und zu kommt man mal an so Stellen vorbei, so ein bisschen reingeleuchtet wird, aber man kommt halt nicht raus aus dem Berg, also man rutscht nicht irgendwie in Tageslicht,
sondern größtenteils im Dunkeln. Es geht halt immer um Kreis, immer im Kreis, immer im Kreis. Ab und zu dreht man, wechselt man mal die Richtung.
Und als wir dann hinterher dann, ja,
klar geworden ist, was ich da eigentlich gemacht habe, äh war mir ehrlich gesagt ziemlich unwohl und mir war etwas beklommen, aber es war natürlich kein Problem. Man rutschte einfach runter, man kann auch nicht stecken bleiben. Ähm.
Und ist dann einfach irgendwann unten aus. Dauert echt ewig lange und irgendwann habe ich gedacht, so jetzt kann's auch mal zu Ende sein. Echt. Erstaunlich lang.
Ähm für Menschen mit Klaustrophobie sicherlich nicht geeignet. Oh, jetzt habe ich keine Inhaltswarnung, Klaustrophobie ausgegeben. Ja, macht's halt einfach nicht. Ähm.
Und.
So spektakulär war es eben auch nicht, weil man eben auch gar nichts sieht. Also man muss einfach nur im Kreis gedreht und ist dann irgendwann unten. Und dafür zahlt man dann fünf Euro, ist ja teuer. Das ist hoch und glaube ich. Na ja, auch egal.
Ähm.
Ja und das das war nett und da waren wir noch auf so einem kleinen Jahrmarkt, ähm so ein bisschen wie Hamburger Dom, nur in ganz, ganz kleinen, bisschen außerhalb von Graz. Bei so einem großen Einkaufszentrum. Ähm.
Und das war's dann auch schon mit dem Donnerstag, Freitag hatten wir dann grad so ein bisschen Zeit für uns.
Da haben wir uns eine Fotografie an Ausstellung angeguckt
ähm sehr zu empfehlen, falls ihr in Graz seid oder nach Graz fahren könnt bis äh ich glaube Mitte September zwanzig einundzwanzig wisst ihr da, eine Ausstellung von Steve McCurry,
ein Fotograf ähm bekannt, sehr bekannt, National Geographic, Coverbuilder, ähm hat er gemacht. Äh sein Bekannteste ist wahrscheinlich äh
Ethkin Girl heißt es glaube ich, ein Mädchen äh in Afghanistan.
Äh mit sehr grünen Augen. Ähm und ja, das ist ein ganz ikonisches Bild, das er gemacht hat. Ähm.
Hat bestimmt, da haben die bestimmt die meisten schon mal gesehen. Sie trägt, glaube ich, so ein äh.
Rotes Tuch und hat halt grüne Augen und irgendwie es war echt ganz fantastisches Bild. Man kann natürlich drüber streiten und muss auch drüber reden ähm dass die,
Also er hat halt, er ist viel gereist und hat halt weltweit viel fotografiert und dann.
Entsprechende tolle Bilder gemacht und ausgestellt. Man muss natürlich drüber reden, dass die Leute, die ja dort fotografiert hat, ähm.
Dass das ähm es gibt so einen Begriff, der heißt glaube ich. Ähm.
Wo Menschen ähm in entgegenen Reisen, in denen es nicht einfach ist, in Afghanistan sicherlich auch tagesaktuell keine Gegend, äh in der es besonders einfach ist, zu leben,
ähm.
Und dann dort Leute zu fotografieren und dann mit diesen Fotos irgendwie zu berichten, ach guck mal, ich war da und schaut wie schön diese Menschen sind und wenn dann da jemand lächelt, äh dann wird auch schnell die Geschichte draus, dass.
Diese Leute hier trotz ihrer Armut oder trotz ihrer Lebensumstände besonders.
Ausgeglichen oder sonst irgendwie was sind. Ähm das ist halt.
Meistens dann doch eher nicht der Fall, sondern die Leute lächeln für ein Foto, weil sie dann irgendwie ein,
kleinen Schein von den Fotografen zugesteckt bekommen. In der Hoffnung zumindest ähm und ja da da passieren halt viele nicht so schöne Geschichten.
Die Geschichte, wie er dieses Foto gemacht hat. Äh ist ganz interessant. Er war wohl in der, es war in einer Schule. Und er hat gleich dieses Mädchen gesehen und gleich gewiss, wow, das das könnte richtig tolles Foto werden mit diesen Augen und ähm diesem Tuch und so.
Ähm und hat dann aber erst, hat dann gesagt, okay, ich möchte alle
Kinder in dieser Schule fotografieren, hat sie dann quasi als letztes dran genommen, damit sie eben nicht so das Gefühl hat, ich bin jetzt hier was Besonderes und ich äh nur ich werde jetzt hier fotografiert, sie wirkt jetzt und mich ein bisschen schüchtern ähm und hat dann erst allein dann fotografiert und sie war ganz am Ende dran.
Ähm und hat dann ja auch zwanzig Jahre später äh die dann äh erwachsene Frau ähm wieder.
Gefunden. Ich habe ihren Namen jetzt gerade nicht parat, aber wenn man Steve Mc Curry Efgen Girl googelt, dann immer das bestimmt schnell.
Ähm und hat sie wieder fotografiert in einer ähnlichen Setting. Ähm.
Ich ich war einfach sehr, sehr beeindruckt von dieser Ausstellung, allein schon, wie sie aufgebaut waren und mir passiert das eher selten, dass ich in Ausstellungen ergriffen bin. Ich glaube, ich habe das mal erzählt, dass ich in
Berlin, die Novitäte,
gesehen habe, ist das im Ägyptischen Museum. Ich weiß das gar nicht, in in einem der Museen auf der Museumsinsel in Berlin steht die Wüste der Novrate und als ich die das erste Mal gesehen habe, war ich ergriffen. Also.
Ich mag Museen, ich gehe gerne in Museen und schaue mir Dinge an.
Bilder also Galerien ähm Kunstmuseen ähm aber auch Büsten oder so. Was, was ich nicht so gerne anschaue, sind alte Münzen und alte,
Trinkgefäße und so, davon habe ich irgendwie nicht so viel, das hat mich noch nie berührt, aber äh Kunst eigentlich schon.
So ähm und diese Fotoausstellung, das ist eigentlich nur eine Messehalle gewesen. Äh
tatsächlich auch in der Grazer Messehalle, also direkt über dem äh Impf- und Testzentrum äh ist diese Ausstellung. So ist ein großer Raum, tausendeinhundert Quadratmeter oder so.
Tausendeinhundert Quadratmeter Bild auf zweitausend Quadratmeter Fläche, so war das genau, der zweitausend Quadratmeter Halle und die ist komplett dunkel und wird nur von diesen Bildern beleuchtet, diese Bilder sind nämlich
äh große Aufsteller sozusagen. Sie sieht aus wie so Werbeleucht äh Flächen.
Halt jeweils links und rechts ein Bild und die die leuchten halt die Bilder. Äh riesengroß, also teilweise bestimmt dreieinhalb Meter hoch oder so und.
Ähm man geht da durch, man hat einen Flyer, wo drauf steht, wo es dieses Bild gemacht.
Und Wand und manchmal noch so ein bisschen Geschichte zu dem Bild.
Und das ist wirklich das ist wirklich wow. Also die Portraits, die er gemacht hat, sind in der Größe dann natürlich auch noch irgendwie wirklich.
Ergreifend, kann's gar nicht anders sagen, aber auch die Landschaften und die Szenerien, die er fotografiert hat, das ist, das ist der absolute Hammer. Genau, man muss sich irgendwie klarmachen,
ähm.
In welchen Situationen das da ist. Das ist nicht, nicht einfach nur beeindruckend ist und schön und man kann halt da rausgehen und sich ins äh Café setzen, Cappuccino trinken, ohne ähm,
sich zu vergegenwärtigen, dass die Situation äh in den Teilen der Welt, die man da jetzt eben gerade gesehen hat, eben nicht so ist.
Trotzdem kann man natürlich die Kunst genießen und dass Steve Mc Curry ein großartiger Fotograf ist, steht glaube ich komplett außer Frage.
Ja, das war toll. Also das hat mich wirklich ähm von der ganzen Grazreise ähm also mal abgesehen davon, dass wir sehr nette Leute kennengelernt haben, äh war das die schönste Sache, die wir besucht haben.
Ähm glaube ich.
War jetzt nicht so der Knaller. Ähm am Samstag haben wir allerdings auch noch einen Ausflug gemacht. Am Samstag sind wir nochmal miteinander Familie, der Freundin,
unterwegs gewesen. Ähm auf dem Hausberg in Graz. Habe ich auch da den Namen vergessen, Kogel oder so?
Ähm also nördlich von Graz ist der Hausberg, wo halt in Grazer gerne
oder machen auch da kann man mit einer, also kann man entweder hochwandern oder mit einer Gondel hochfahren. Dafür haben wir uns dann entschieden und sind da oben
einmal ähm spazieren gegangen, da kann man Disc-Golf spielen, ähm das sah sehr nett aus, haben wir aber nicht gemacht, stattdessen sind wir,
Sommerrodelbahn gefahren? Das ist super. Das also Zauberrodebahn macht mir einfach immer richtig viel Spaß. Und haben da ähm lecker gegessen da oben,
natürlich auch wieder draußen. Ähm natürlich auch wieder mit drei Gehregeln. Muss man dann alles vorzeigen, was man hat. Ähm ja, also,
sehr, sehr schön. Äh der Vormittag war trocken angesagt und sonnig und das war's auch. Mit richtig schönen Blick gehabt.
Und am Nachmittag sollte es regnen und deswegen sind wir dann nochmal in eine Topsteinhöhle gefahren, auch nördlich von Graz. Da gibt's natürlich auch wieder Superlative,
Ich glaube dies war die äh größte Tropfwasserführende Tropfsteinhöhle in Europa.
Also da fließt ein Bach durch, wenn er dann fließt. Ich glaube, es versiegt, aber dadurch, dass der Berg an sich natürlich noch sehr viel äh Wasser hat. Ähm.
Hat's doch schon noch getropft. Äh haben eine sehr schöne Führung bekommen.
Und äh das hat das hat total Spaß gemacht. Also sehr, sehr schön. Ich habe natürlich auch dort versucht zu fotografieren, allerdings sind davon die wenigsten Bilder irgendwie was geworden, habe ich noch nicht zu veröffentlicht.
Ähm also ein Unwetter hatte ich noch vergessen, ne? Nochmal ganz kurz. Äh ich habe am Freitagabend.
Aus dem Garten heraus Bilder von gemacht, weil's ein Gewitter gab.
Also bei uns hat's gewittert und geregnet, aber nicht so doll, dass ich nicht hätte rausgehen können. Und ich dachte, wow, ich wollte schon immer mal Blitze fotografieren, das habe ich irgendwie noch nie gemacht. Noch nie so richtig.
Und habe mich dann da in den Garten gestellt, Kamera auf Graz gerichtet und ähm habe dann da Blitze fotografiert, habe zwei Blitze irgendwie einfangen können
sehr schön geworden, aber am nächsten Tag, am Samstag habe ich dann in den Nachrichten gelesen, schlimmstes Unwetter in Graz seit neunzehnhundertachtunddreißig sind ganz viele Keller vollgelaufen, Straßenbahnen überflutet und.
Es war irgendwie so, ja, hm, also kurz bevor wir überhaupt gefahren sind, war das große Unwetter.
In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, wo sehr viel passiert ist. Ähm an der Ahr ähm.
War ja katastrophal, wie viele Menschen dort ums Leben, um ihre Mitmenschen, um ihr Hab und Gut gekommen sind. Ähm.
Da ähm.
Falls ihr mich irgendwie unterstützen wollt mit meinem Podcast, das wollen ja immer viele mal, äh könnt ihr machen auf mik Punkt FM Slash danke.
Da steht allerdings an allererster Stelle, ich brauche gar kein Geld, bitte spendet für Leute, die es dringend nötig haben. Wahrscheinlich haben es die Leute in der A und an der A und ähm,
Drumherum gerade deutlich nötiger. Ich werde das mal aktualisieren die Seite. Im Moment steht da Ärzte ohne Grenzen und Sea-Watch als Vorschläge, wo man dann mal was spenden könnte, wo Leute Geld brauchen. Äh es gibt jetzt aber diese,
ähm,
Nothilfe für die Menschen, die da vom Hochwasser betroffen sind. Das füge ich dann noch mal hinzu. Dann findet ihr das da und wenn ihr daraus spendet, freue ich mich auch. Ich habe da auch was gespendet.
Ähm und da kann sich ruhig alle beteiligen.
Genau. So, aber mit dem im Kopf dann äh erst in dieses Unwetter zu geraten und dann in Graz gleich doch wieder so ein Unwetter zu sehen. War schon echt krass.
Ja und dann war auch schon ähm der Samstag rum und wir haben dann am Sonntag sehr, sehr früh,
ähm das Auto abgegeben. Ich glaube, wir sind um sieben losgefahren, Auto abgeben und um sieben Uhr vierzig, sieben Uhr fünfundvierzig ging dann der Zug ab Graz äh in Linz mussten wir umsteigen, in den ICE nach Berlin.
Und da kam, glaube ich, aus Wien und ähm in Berlin musste dann nochmal umsteigen nach Hamburg und dann in Hamburg nochmal umsteigen nach und.
Sieben Uhr losfährt und abends um halb zehn zu Hause ist, dann hat man einen langen Tag in der Bar entsprechend müde.
Ja. Das war mein Reisebericht. Ich ähm zusammenfassend
mal davon abgesehen von den vielen Katastrophen, in die wir selber geraten sind, weil wir zu doof waren, uns zu informieren, was man denn braucht, um irgendwo einzuchecken, was dann ja keine Katastrophe war, sondern abzuwenden war. Äh und die Unwetter, die wir gesehen haben.
Was natürlich 'ne schöne Reise und ich bin froh und dankbar, dass wir das machen konnten.
Ähm dass wir uns auch nicht infiziert haben, äh hoffentlich niemand anders gefährdet haben.
Haben wir versucht, uns von von Menschenansammlungen fernzuhalten. Ähm,
und ja ähm wir sind rausgekommen. Wir haben eine Reise machen können, äh das.
Das ist schön natürlich nicht so, wie wir das normalerweise gerne machen im Sommer, aber immerhin und da muss man dankbar sein, bin ich auch, sind wir auch.
Trotzdem was anstrengt. Danach habe ich erstmal noch eine Woche Urlaub hier zu Hause ähm gebraucht, um mich davon wieder zu erholen. Die hatte ich aber und auch dafür kann man immer dankbar sein.
Genau. Ähm das war unser.
Sommerurlaub. Kurz, aber intensiv, bereichernd, bewegend.
Und wir haben neue Leute kennengelernt. Das war toll,
In diesem Sinne ähm lese ich euch jetzt nicht bekannt vor, obwohl Kant eigentlich dran wäre. Ich habe letztes Mal ähm Goethe vorgelesen. Ich muss mal eben einen Schluck Tee trinken.
Ach ja, die Stimme. Ähm.
Genau. Ähm ich muss mich aber nicht immer an meine selbst vorgegebene Reihenfolge halten. Das ist ja mein Podcast. Ich kann hier machen, was ich möchte und ich möchte euch jetzt erstmal Rilke vorlesen natürlich.
Und danach Goethe.
Also Rainer Maria Rilke, wir sind in den in der zweiten davon bei Position fünfzehn dreiundfünfzig im Gesamtwerk.
Und er selbst, wie er lag, der erleichterte unter schläfernden Liedern deiner leichten Gestaltung Süße lösend in den gekosteten Vorschlaf schien
ein gehüteter, aber innen will Werte hinderte innen in ihm
Herkunft, ach da war keine Vorsicht im Schlafenden, schlafend aber träumend aber in Fiebern wie er sich einließ. Er, der neue, scheuende, wie er verstrickt war,
Mitte des inneren Geschehens weiterschlagenen Ranken. Schon zu Mustern verschlungen, zu würgendem Wachstum, zu tierhaft jagenden Formen. Wie er sich hingab,
liebte. Liebte sein Inneres, seines inneren Wildnis, diesen Urwald in ihm, auf dessen stummen,
gestürzt sein, lichtgrün, sein Herz stand. Liebte.
Das ist ein guter Schluss eigentlich. Liebt äh vierhundertsiebenundneunzig aufschreiben. Okay.
Genau. Und dann kommen wir schon zu Herrn Goethe.
Da ist er. Da haben wir acht Prozent,
geschafft. Wir sind in äh am neunzehnten September bei Position achthundert äh sechshundertachtzig.
Augen zu und zugehört. Und ich richte mich noch mal ein bisschen auf.
Der Weg von Verona hierher ist sehr angenehm, man fährt Nordostwärts, an den Gebirgen hin und hat die Forderberge, die aus Sandkalkton bestehen, immer linke Hand,
auf den Hügeln, sie bilden, liegen Orte, Schlösser, Häuser. Rechts verbreitet sich die weite Fläche.
Gerade gut
durch fruchtbares Feld. Man blickt in tiefe Baum rein, an welchen die Reben in die Höhe gezogen sind, die so dann, als wären es luftige Zweige herunterfallen.
Hier kann man sich eine Idee von Festonen bilden
Die Trauben sind zeitig und beschweren die Ranken, die lang und schwankend niederhängen. Der Weg ist voll, Menschen aller Art und Gewerbes. Besonders freuten mich die Wagen mit niedrigen tellerartigen Rädern
die mit vier Ochsen gespannte, große Kuhfund hin und wieder führen, in welchem, in welchem die Weintrauben aus den Gärten geholt und gestampft werden.
Die Führer standen, wenn sie leer waren, drinnen. Es sah einem
Triumphzug ganz ähnlich. Zwischen den Weinreihen ist der Boden zu allerlei Arten Getreide. Besonders zu Türkisch Korn und Sörgel benutzt
kommt man gegen Vicenza, so steigen wieder Hügel von Norden nach Süden auf, sie sind vulkanisch, sagt man und schließen die Ebene, wie Cenza liegt an ihrem Fuße und wenn man will, in einem Busen, den sie bilden.
Ach so, jetzt kommt den neunzehnten September. Oder jetzt kommt's nochmal. Vor einigen Stunden.
Bin ich hier angekommen, habe schon die Stadt durchlaufen, das Olympische Theater und die Gebäude des Paladio gesehen. Man hat ein sehr artiges
Büchelchen Büchelchen mit Kupfern zur Bequemlichkeit der Fremden herausgegeben. Ach Büchelchen.
Ein etwas ungewöhnlicher von Buch, ein kleines Buch. Äh man hat ein sehr artiges Büchelchen mit Kupfern zur Bequemlichkeit der Fremden herausgegeben, mit einem kunstverständigen Texter.
Wenn man nun diese Werke gegenwärtig sieht, so erkennt man,
erst den großen Wert derselben, denn sie sollen ja durch ihre wirkliche Größe und Körperlichkeit das Auge füllen und
durch die schöne Harmonie ihrer Dimension nicht nur in abstrakten Aufrissen, sondern mit dem ganzen Perspektiv
tiefe Vordringen und Zurückweichenden Geist befriedigen und so sage ich
vom Palladium. Er ist ein recht innerlich und von innen heraus großer Mensch gewesen. Die höchste Schwierigkeit, mit der dieser Mann wie alle neuen Architekten zu kämpfen hatte
ist die schickliche Anwendung der Säulenordnungen,
in der bürgerlichen Baukunst, denn Säulen und Mauern zu verbinden, bleibt doch immer ein Widerspruch
Aber wie er das untereinander gearbeitet hat, wie er durch die Gegenwart seiner Werke imponiert und vergessen macht, dass er nur überredet. Es ist wirklich etwas Göttliches in seinen Anlagen,
Völlig wie die Forst des großen Dichters, der aus Wahrheit und Lüge ein Drittes bildet, dessen erborgtes Dasein uns bezaubert.
Das olympische Theater ist ein Theater, der Alten im Kleinen realisiert und unaussprechlich schön, aber
gegen die Unsigen, kommt mir vor wie ein vornes reiches, wohlgebildetes Kind gegen einen klugen Weltmenschen, der weder so vornehmen, noch so reich, noch wohlgebildet, besser weiß, was er mit seinen Mitteln bewirken kann.
Betrachtet man nun hier am Orte die herrlichen Gebäude
die Jenaer Mann aufführte und sieht, wie sie schon durch das enge, schmutzige Bedürfnis der Menschen entstellt sind. Wie die Anlagen meist über die Kräfte der Unternehmer waren
wie wenig diese köstlichen Denkmale eines hohen Menschengeistes zu dem Leben, der übrigen passen, so fällt einem denn doch ein,
dass es in allem anderen ebenso ist, denn man verdient wenig Dank,
von den Menschen, wenn man ihr inneres Bedürfnis erhöhen, ihnen eine große Idee von ihnen selbst geben, ihnen das herrliche eines wahren, edlen Daseins zum Gefühl bringen will. Aber wenn man die Vögel belügt
Märchen erzählt von Tag zu Tag ihnen forthelfend, siehe verschlechtert. Da ist man, ihr Mann.
Und darum gefällt sich die neuere Zeit in so viel Abgeschmacktem. Ich sage das nicht um meine Freunde herunterzusetzen, ich sage nur, dass sie so sind, dass man sich nicht
verwundern muss, wenn alles ist, wie es ist. Wie sich die Basilika des Paladio,
neben einem alten, mit ungleichen Fenstern übersäten kastellähnlichen Gebäude ausnimmt, welches der Baumeister zusamment.
Dem Turm gewiss gedacht hat, ist nicht auszudrücken und ich muss mich schon auf eine wunderliche Weise zusammenfassen, denn ich finde auch hier leider gleich das, was ich fliehe und suche nebeneinander.
Zwanzigsten September gibt's dann nächstes Mal. Offenbar sind wir dann auch irgendwann demnächst in der richtigen im richtigen Monat angekommen. Ich wünsche euch allen einen äh.
Guten August und ich würde sagen, nee, stimmt gar nicht. Ähm ihr hört mich in.
Zwei Wochen wieder. Wünsche euch eine gute Zeit, schlaft recht gut, schlafen ist wichtig und gesund. Äh mir selbst fehlt gerade so ein bisschen Schlaf. Ja, ein bisschen äh viel grad gemacht. Solche Zeiten gibt's auch.
Ähm kommen auch wieder andere Zeiten, in denen man wieder mehr schlafen kann. Ich wünsche euch vor allem Gesundheit, dass ihr.
Gesund bleibt und ähm voller Tatenkraft bleibt. Ich habe euch alle lieb. Bis zum nächsten Mal, gute Nacht.