EP 496 ~ Grüne Kommunalpolitik und Goethe

Content Warning: wer keine Lust hat sich was über den Wahlkampf der Grünen anzuhören, sollte diese Folge überspringen. Gibt ja noch 495 andere :* Es geht aber vor allem um das Wahlprogramm der Grünen in Kakenstorf, neben dem Bundestagswahlkampf finde ich das nämlich auch sehr spannend und bin da auch viel mehr involviert. Bitte geht wählen. Bitte wählt eine demokratische Partei, möglichst eine die auch in den Bundestag kommt. Bitte seid mutig, denn wir müssen es sein!
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Grüne Kommunalpolitik und Goethe - Episodenbild

Transkription

Diese Transkription enthält vermutlich ein paar Fehler, hilft aber bei der Suche. Wer das hier liest schläft auch ein!


Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zum Einschlafen-Podcast Episode vierhundertsechsundneunzig. Ich bin Tobi, ich lese euch heute ein bisschen Goethe vor aus der italienischen Reise.
Davor gibt's den Rilke der Woche
und davor erzähle ich euch ein bisschen was, damit ihr abgelenkt seid von euren eigenen Gedanken und besser einschlafen könnt. Ich möchte für die heutige Episode eine Inhaltswarnung aussprechen, Content Warning, Triggerwarnung vielleicht auch für einige.
Denn es wird um Politik gehen und ich weiß, dass einige von euch das nicht mögen, wenn nicht über Politik und auch meine gesellschaftlichen Ansichten spreche.
Weil ihr euch drüber aufregt, weil ihr vielleicht anderer Meinung seid
oder ja, wie auch immer. Wenn das auf euch zutrifft, dann überspringt bitte einfach diese Episode. Es gibt ja noch vierhundertfünfundneunzig andere Episoden, zu denen ihr vielleicht besser einschlafen könnt
Es geht natürlich um die Grünen und wer die Grünen nicht ausstehen kann, der sollte die heutige Episode vielleicht lieber nicht hören. Ähm.
Sind hoffentlich die wenigsten. Äh die meisten von euch wissen wahrscheinlich, dass ich bei den äh Grünen mitmische.
Ähm aber ja, ich wollt's wenigstens äh gesagt haben. Und natürlich geht es,
heute nicht ausschließlich um die Bundestagswahl und Bundesprogramme Wahlprogramme, sondern vielmehr um Kommunalwahlprogramme, aber natürlich auch um die Bundestagswahl
Die sind ja nur zwei Wochen auseinander. Ich habe in der letzten Episode schon kurz angerissen. Habe auch da schon Hinweise bekommen, dass ich eine Trägerwarnung hätte aussprechen sollen. Und ja, hier ist sie
insofern tschüss, alle, die das nicht ertragen können, wenn ich über die Grünen spreche. Aber
Ist ja mein Podcast, kann ich ja machen, was ich will. Ich habe noch eine andere Anmerkung und zwar wurde mir nach der letzten Episode gesagt, dass da der Sound teilweise kaputt war, dass es da gab. Äh ich habe mir das angehört und das klingt furchtbar.
Und ähm dann hieß es ja, das ist schon seit den letzten drei Episoden so. Sagt mir dann bitte einfach schnell Bescheid. Ich glaube, es liegt an einem Wackelkontakt an einem Kabel hier. Ich hab's noch nicht ganz genau lokalisiert, was es ist. Ich konnte die Aufnahmen leider nicht
retten. Das hat jetzt nichts mit dem Export oder mit der Nachbearbeitung zu tun, sondern das ist tatsächlich während der Aufnahme passiert.
Und ich hab's aber nicht gehört. Das tut mir sehr leid und es ist leider so, dass ich nicht alle Aufnahmen nach der Aufnahme nochmal prüfe und
solche Fehler selbst feststelle, sondern ich schneide, wenn überhaupt, nur Husten und Niesen und ein Telefonklingeln und sowas irgendwie raus, damit ihr nicht aufwacht, weil ich hier irgendwie bei der Aufnahme ein Störgeräusch hatte. Ähm.
Aber ich hör's halt nicht nochmal komplett durch. Genau und deswegen ähm ist mir das durch die Lappen gerutscht. Es tut mir wirklich leid. Und sagt mir bitte einfach gerne.
Schnell Bescheid, wenn ihr solche Fehler hört
und ich versuche dann, die Fehler quasi zu lokalisieren und zu vermeiden. Ich hoffe, dass es jetzt irgendwie äh gut funktioniert. Es mag sein, dass das daran lag, dass ich den hatte und da auch den Rechner, den ich zum Aufnehmen benutze
Das ist so mein kleines dreizehn Zoll MacBook Pro, ähm was ich hier
gekauft hatte. Vielleicht ist irgendwas am Kabel und das das MacBook hatte ich halt auf dem Schoß, weil ich dann noch was nachgeguckt hatte und wenn ich dann mich bewegt habe oder hier was drauf getippt habe, dann äh kann das natürlich mal wackeln
So, das habe ich jetzt geändert. Ich habe den,
Rechner, mit dem ich aufnehme, jetzt nicht mehr aufm Schoß und auch das, was ich euch nachher vorlese, das ist dann auf einem anderen Gerät. Ich habe hier noch so ein iPad, von dem kenne ich auch die grünen Wahlprogramme vorlesen, die ich vorlesen möchte.
Ja ähm.
Und irgendwas wollte ich noch sagen. Ach ja, Entschuldigung, dass die letzte Episode ausgefallen ist. Eigentlich wollte ich vorproduzieren. Ich produziere sowieso vor. Heute ist übrigens ähm Mittwoch.
Ja, Mittwoch, der vierte August oder so. Äh diese Episode erscheint erst nächste Woche Dienstag, ähm was weiß ich, was denn dann ist, äh zehnter August, am zehnten August, erscheint diese Episode. Ähm.
Ich hatte ja eigentlich mal vor ein paar Episoden auf Halde vorzuproduzieren, das habe ich aber irgendwie nie geschafft. Ähm hat sich auch rausgestellt.
Ist auch ganz schön anstrengend, ähm überhaupt diesen zweiwöchigen Rhythmus aufrecht zu erhalten. Ich habe jetzt gerade beim, einem meiner Lieblings-Podcasts, ähm was denkst du denn, heißt der, von Rita Molzberger? Und,
Nora Hespas.
Ähm die machen jetzt nach über vier Jahren das erste Mal überhaupt eine Pause in ihrem Rhythmus und haben sich dafür ausführlichst entschuldigt. Ich mache die Sache ja schon,
mehr als doppelt so lang wie die beiden, hab aber schon deutlich mehr Pausen gemacht
ich weiß dann aber nicht so genau, wie ich die ankündigen soll. Ich hatte euch ja mal gesagt, wenn mal nichts kommt, macht euch keine Gedanken, dann bin ich halt gerade irgendwie unterwegs oder so. Ich mag halt meine Reisen auch nicht mehr öffentlich ankündigen. Ähm.
Ja, deswegen macht euch keine Gedanken
Wenn ich irgendwann entscheide, dass ich fertig bin mit dem Einschlafen Podcast oder dass ich nicht mehr schaffe, dann sage ich ihr natürlich rechtzeitig Bescheid. Aber jetzt kommt ja im Herbst erstmal das Buch
und das wären denkbar schlechter Zeitpunkt um äh damit aufzuhören. Ihr könnt's immer noch vorbestellen ähm unter MIK Punkt FM. Marta Ida Konrad Punkt Friedrich Martha.
Ähm Slash Buch und
da findet ihr den Link zum Vorbestellen des Buchs. Haben jetzt schon etliche von euch gemacht. Ich bin noch nicht ganz bei hundert, aber fast. Und das ist cool. Äh macht es also bitte weiterhin. Ich freue mich total über diese Vorbestellung. Ich habe jetzt die Korrekturfahne bekommen und es sieht richtig, richtig toll aus, die Christiane Behneke hat ganz, ganz tolle Illustrationen,
gemacht. Ähm sie tat mir am Anfang sehr leid, weil sie den Einschlaf im Podcast gar nicht kannte und dann für ganz ganz viele. Ich glaube vierundsechzig Episoden hat sie jetzt gemacht.
Ähm so Wimmelbilder, scharf Wimmelbilder illustriert hat und musste dann natürlich auch die entsprechenden Episoden hören,
um zu wissen, was sie denn überhaupt äh illustrieren soll. Und nach und nach hat sie mir dann geschrieben, dass es ihr dann doch ganz gut gefällt und jetzt äh im Nachhinein, jetzt hat sich die Illustration fertig, hat sie mir geschrieben, dass sie weiterhin zuhören wird. Also ganz liebe Grüße
liebe Christiane, vielen Dank für deine ganzen Illustrationen,
Ich find's richtig toll geworden und bin ganz froh der eigentliche Hintergedanke von mir an diesem Buch ist ja allein die CD.
Ähm dass da jetzt eine CD
im Buchladen steht, die man kaufen kann in Form in der Verpackung eines Buches, aber dass die Verpackung so toll geworden ist und dass diese Wimbelbilder so schön geworden ist, das ist natürlich grandios. Äh also noch ein Grund mehr für alle, die diese Extraepisode vielleicht gar nicht brauchen oder wollen, sich so ein Buch ins Regal zu stellen.
Ja Werbeblock, aber äh ich bin da tatsächlich sehr stolz drauf und glücklich, wie es geworden ist.
Für die Episode, die da auf dem, auf der CD ist, äh die wird ja nicht hier im Podcast erscheinen,
ähm habe ich mir übrigens auch echt Mühe gegeben. Da gibt's einen roten Faden. Ich habe das mehrfach, ich glaube dreimal oder viermal habe ich das aufgenommen, weil mir dann doch immer was schiefgegangen war beim Aufnehmen.
Ähm das habe ich aber durchgehört,
und Christiane und auch die Eva vom Frechverlag haben's auch durchgehört. Ich hoffe, dass da keine Knackser drin sind. Und das wäre natürlich richtig peinlich. Vielleicht sollte ich's lieber nochmal durchhören. Mache ich. Ähm.
Ja, genau. So, das das ist halt, ne, insgesamt eine ziemlich runde Geschichte geworden, glaube ich.
Gut, ähm wollte ich noch irgendwas sagen? Ja, nee, genau, entschuldigt uns die letzte Woche ausgefallen ist, jetzt geht's hier im zweiwöchigen Rhythmus weiter und vielleicht schaffe ich's ja doch mal so eine Episode auf Halte zu produzieren.
Damit äh ist diese Pausen dann nicht mehr gibt. Aber ich habe großartige Reisen stehen ja jetzt sowieso nicht an. Äh von dieser Reise werde ich in der nächsten Episode erzählen.
Äh ganz kurz, wir waren in Otterfingen, südlich von München bei meinem Bruder, weil dessen Sohn,
Also deren Sohn äh Bruder und Schwägerin, der Jüngere hatte Erstkommunion und das wurde gefeiert,
und im Anschluss daran sind wir noch so ein bisschen rumgegondelt. Äh da werde ich auch mehrere Triggerwarnungen aussprechen müssen, weil etliche Katastrophen passiert sind. Und es war eine ziemlich anstrengende Fahrt äh mit sehr viel Aufregung,
und sie war sehr kurz
Wir waren äh ganze neun Tage waren wir weg. Aber letztendlich natürlich äh war es schön, überhaupt rauszukommen. Wir sind froh, dass wir's gemacht haben. Wir waren natürlich äußerst vorsichtig wegen der Pandemie, auch wenn die Zahlen gerade immer noch recht gering sind, auch wenn sie ansteigen.
Haben wir natürlich alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Eine riesen Schwungtests dabei gehabt und Masken und ja.
Da erzähle ich dann das nächste Mal davon. Gut, jetzt haben wir es glaube ich alles, was das Vorgespräch angeht und jetzt komme ich mal zum Thema.
Also,
Ich bin ja bei den Grünen eingetreten, weil meine Nachbar und Freund, der David, im Gemeinderat.
Ist jetzt fünf Jahre fast, ähm nee, gar nicht erst Nachrücker, erst irgendwann vor vor zwei, drei Jahren im Gemeinderat gekommen, äh für die CDU.
Fand das dann aber alles furchtbar anstrengend, wollte mich ganz gerne mit dabei haben, weil er mich für einen vernünftigen Menschen hält. Ich hatte mich bisher immer dagegen gewehrt, das zu machen
weil ich von meinem Vater noch weiß, wie viel Idealismus da gegen Wende läuft und wie viel Aufwand das ist, tatsächlich was zu bewegen und weil ich halt eigentlich zu wenig Zeit dazu habe, aber.
Nach der letzten Bundestagswahl hatte ich mir sowieso vorgenommen, mich politisch stärker zu
engagieren, eben weil da jetzt ähm sehr viele Abgeordnete von der Rechtsaußen Partei äh drin sind
Ich halte diese Partei für nicht demokratisch, auch wenn sie demokratisch gewählt worden ist. Äh wenn man ihre Programme liest und ihre Reden hört,
dann äh sind sie eher Demokratiefeindlich, wollen die Demokratie abschaffen, zum Beispiel die Pressefreiheit aber auch die
Gleichberechtigung, also alles, was wir uns hart erarbeitet haben, äh was im Grundgesetz steht, ist in Gefahr.
Durch diese Partei und wir müssen alles daran legen,
dass diese Partei niemals an die Macht kommt. Es geht am besten, wenn man sich äh stark macht für die Demokratie. Für welche demokratische Partei auch immer.
Genau und jetzt gibt's ja neben dieser Katastrophe, dass der Rechtspopulismus und die Rechtsextremen immer stärker werden, gibt's ja noch eine,
weitere Katastrophe, nämlich die Klimakatastrophe. Die ja ähm,
spürbar jetzt schon ist und noch spürbarer werden wird und ich glaube wir sollten noch viel mehr alles daran setzen, dass diese Klimakatastrophe so gut wie möglich gebremst wird.
Das eins Komma fünf Grad Ziel aus dem Pariser Abkommen. Ähm ist sehr ambitioniert und trotzdem hält es ja die Klimakatastrophe nicht auf, sondern bremst sie nur ab, sodass wir möglicherweise.
Ähm dadurch äh die Erde lebenswert erhalten für den Menschen. Und genau darum geht's ja, die Erde an sich.
Wird ja nicht kaputt gehen durch die Klimakatastrophe, aber möglicherweise wird sie halt unbewohnbar für den Menschen. Äh das Leben auf der Erde wird dadurch auch nicht aufhören, nur weil die Menschen weg sind für das Leben auf der Erde wär's ja vielleicht sogar besser, wenn der Mensch nicht mehr da wäre. Ähm
Aber ich glaube, da gibt's auch gar keine Kategorien, wie gut oder schlecht, äh weil das,
moralische Empfinden darüber, ähm ob etwas äh gut oder schlecht ist, ist glaube ich wirklich Menschen gemacht. Ich weiß nicht, ob Tiere sowas haben.
Ähm,
Und ja, letztendlich geht's beim Abwenden oder Abbremsen der Klimakatastrophe allein um den Erhalt des Lebensraums für die Menschheit.
Genau. So und ähm das sollten wir äh unbedingt versuchen, dass die Menschheit äh weiterleben darf. Ich habe Kinder, ich hoffe, vielleicht kriege ich auch noch irgendwann Enkelkinder ähm und es wäre einfach.
Massiv unfair den zukünftigen Generationen gegenüber. Ich glaube schon, dass meine
Generation, also die Kinder, die jetzt geboren werden oder in den nächsten Jahren geboren werden, dass die halt massiv, also es gibt schon jetzt Menschen auf der Welt, die massiv Probleme durch den Klimawandel bekommen, überall dort, wo Dürren jetzt schon die
ähm ja, Lebensumstände massiv verschlechtern.
Äh man muss nur in den Nahen Osten gucken ähm oder nach Afrika. Ähm da da werden die.
Lebensumstände schon schon deutlich schwieriger, jetzt schon. So und das ähm
wird sich halt noch viel weiter ausbreiten, wenn's denn so weitergeht. Also Klimakatastrophe ist glaube ich äh schon da und wir müssen halt zusehen, dass wir sie abmildern, so gut wir können äh und uns darauf einstellen.
Dass wir besser damit,
umgehen können, genau. Und diese Dinge haben mich halt jetzt dazu bewegt, dann doch äh mitzumachen und auch David, mein Nachbar, der mich mit im Gemeinderat haben wollte, denn natürlich kann ich nicht einfach äh in der Bundespolitik mitmachen, das wäre ja
komplett vermessen. Ich hatte ja mal die Idee als Einzelkandidat bei der Bundestagswahl mitzumachen. Allerdings hatte ich mir auch da schon äh
also da hatte ich noch ganz andere Beweggründe auch und da ging's gar nicht darum, äh wirklich was zu verändern, sondern mehr so aufzuzeigen, dass dieses ganze wir bilden mal ähm Koalitionen und dann gibt's Fraktionszwang und so, dass das immer eine schlechte Idee ist, war damals meine Idee.
Heute ist es eher meine Idee ähm zu zeigen.
Dass es sich lohnt für vernünftige Dinge einzustehen und das eben auch auf lokaler Ebene. Die kommunale Politik hier vor Ort, also auf Gemeinde und Samtgemeinde und Kreisebene
Wir haben hier in Niedersachsen ein Konzept, das nennt sich Samtgemeinde und ich weiß, dass viele Menschen außerhalb von Niedersachsen das sehr albern finden. Samt ist doch eine Art
Gewebe, ein Stoff, der ist sehr edel und schön
haben Könige tragen samt Gewänder und in den siebziger Jahren gab's ganz viel Sandklamotten, glaube ich. Ich weiß das gar nicht so irgendwie sowas. Ähm,
dass es bei diesem Konzept aber nicht gemeint. Es kommt mehr so von gesamt, also mehrere Gemeinden schließlich zu einer Gesamtgemeinde oder Gesamtgemeinde, eben zusammen und äh haben halt einige.
Politischen Aufgaben einige der politischen Aufgaben, die für eine Gemeinde wichtig sind an dieser Samtgemeinde abgegeben. Ich glaube, ich hab's in der letzten Episode schon erklärt. Genau und das sind so die,
die kommunalen äh Punkte, also Gemeinderat, Samtgemeinderat und äh Kreistag.
Für den Landkreis Harburg. Da kandidiere ich jetzt nicht. Das wäre nochmal mit deutlich mehr Aufwand verbunden. Da kandidieren andere ähm ja, letztendlich versuche ich aber durch mein Engagement.
Sowohl hier auf kommunaler Ebene als auch jetzt in den Podcasts, wo ich immer deutlicher darüber spreche, was meine Ansichten sind.
Ähm ja folgendes, und zwar glaube ich, dass die.
Wahl, die kommende Bundestagswahl jetzt im September zwanzig einundzwanzig eine ganz wichtige ist, wenn.
Vier, äh, wenn es so kommt, dass die Grünen nicht.
Maßgeblich an der Politik der nächsten vier Jahre beteiligt sind, dann verpassen wir eine eine große Chance, denn alle anderen Parteien ähm haben.
Interessanterweise jetzt zwar auch ihre grüne Seele entdeckt oder den Klimaschutz für sich entdeckt und behaupten, dass sie alle ganz grün sind. Aber richtig konkrete Konzepte und gute Ideen und auch glaubwürdige Konzepte legen sie alle nicht vor.
Ähm deswegen halte ich es für wichtig, dass äh dass wir jetzt genau jetzt die Weichen stellen, dass wir überhaupt dieses eins Komma fünf Grad Ziel noch erreichen können und ja, deswegen.
Ist das jetzt die Wahl zwischen wir packen es jetzt an.
Dafür stehen die Grünen wie keine andere Partei oder wir verschleppen es weiterhin und tun so, als wäre es alles gar nicht so dringlich oder eilig. Und dafür stehen,
die anderen Parteien zum größten Teil. Ähm die glauben alle oder oder wollen uns Glauben machen
dass man mit modernen Strategien und modernen Technologien das auch noch alles schaffen kann und den Klimawandel aufhalten kann, ohne großartige Veränderungen
Also die halten dann nichts davon, dass man keine Verbrennerautos mehr zulässt, sondern glauben, dass man irgendwie mit äh synthetischen.
Verbrenner Stoffen äh in der Zukunft. Äh das auch äh anders regeln kann.
Und wollen halt ja also und das sind Verschleppungsstrategien. Dadurch wird äh dauert's halt alles noch viel, viel länger. Ähm CO2 einzusparen.
Wenn man glaubt, dass man in der Zukunft irgendwann eine Technologie entwickelt haben könnte, die uns vielleicht hilft, dann verschleppt man genau die Aktion, die jetzt passieren müssten. Und gehen, ich glaube genau, das ist genau
Wahl vor der wir im September stehen. Entweder akzeptieren wir, dass wir jetzt.
Sofort äh Dinge ändern müssen, dass wir jetzt sofort unseren äh Lebenswandel anpassen müssen und damit meine ich nicht unbedingt Sachen aufgeben, sondern Sachen verändern. Äh die können da, es können auch positive Veränderungen sein.
Mehr Homeoffice zum Beispiel
wäre da würden ziemlich viele Pendler entlastet werden und durch durch weniger Pendelleiten wir auch weniger Verkehr und das wäre ja vielleicht aber ein Gewinn für viele Leute, dass sie weiterhin mehr im Home Office arbeiten können. Ähm,
Also der der Wandel, der jetzt erforderlich ist, ist nicht unbedingt nur eine Einschränkung und äh nur ein Verlust, sondern kann eben auch ein Gewinn sein, wenn wir es dann richtig machen.
Genau, entweder wir begreifen das oder wir stecken den Kopf in Sand und tun so, als könnten auch zukünftige Generationen das Problem noch irgendwie lösen. Ich glaube, dann ist es aber wirklich zu spät. Also man hat schon vor.
Vielen, vielen Jahren erkannt, dass der Klimawandel kommt, also schon vor hundert Jahren hat man äh gewusst, dass ein Klimawandel entstehen könnte. Ähm.
Es gibt jetzt Videos von Angela Merkel, die als Umweltministerin
im letzten Jahrtausend, also kurz vor der Jahrtausendwende, ähm vor der Klimakatastrophe gewarnt hat oder beziehungsweise gesagt hat, dass ähm
Klimaschutz ähm eine eine sehr wichtige Sache ist und dass man da investieren müsste in der Tagesschau gab's einen Bericht, dass auch äh Umweltforscher vor der Klimakatastrophe damals schon gewarnt haben und dass man.
Dringend äh Schritte ergreifen muss.
Und es ist halt nichts passiert. So und je länger wir warten, desto drastischer müssen die Einschnitte sein. Also wenn wir damals vor der Jahrtausendwende.
Ähm die entsprechenden Schritte gemacht hätten, wären die alle viel einfacher und ähm leichter gewesen.
Überhaupt erreichbarer gewesen. Jetzt sind wir schon bei eins Komma zwei Grad Klimaerwärmung. Wenn ich richtig informiert bin und das macht's halt viel, viel schwieriger. Wir müssen jetzt viel drastischere Schritte.
Ergreifen. Und wenn wir jetzt nochmal vier Jahre warten, war jetzt nochmal irgendwie schwarz-gelb an die Macht kommt oder oder schwarz, rot, gelb oder was auch immer, dann.
Ähm verschleppen wir es noch weiter und dann werden die Maßnahmen, die man dann ergreifen muss, halt nochmal wieder.
Ähm drastischer. So. Ähm deswegen halte ich es für essentiell, da jetzt tatsächlich ähm.
Die Maßnahmen jetzt zu ergreifen und nicht später. Und alles, was die Grünen in ihrem Wahlprogramm und jetzt auch in dem Klimaschutz sofort Programm, das jetzt gestern gerade vorgestellt worden ist, vorschlagen, ähm.
Klingt in meinen Ohren tatsächlich auch immer noch fast zu zögerlich und zu harmlos. Ich glaube, da traut sich der Bundesvorstand oder die entscheidenden Leute trauen sich einfach gar nicht
schon genau zu sagen was noch alles auf uns zukommt in den nächsten vier Jahren was wir noch alles machen müssen.
Ähm um dich noch mehr Leute zu verschrecken, äh denn viele Leute sind schon verschreckt, viele Leute wählen, glaube ich, jetzt lieber SPD oder Schwarz oder Gelb. Ähm.
Weil sie eben äh ja auch Angst haben vor den Veränderungen, die anstehen. Und ich hab's gerade so ein bisschen verglichen mit der Situation neunzehnhundertneunzig.
Da stand die deutsche Einheit vor der Tür und Helmut Kohl hat blühende Landschaften versprochen und gesagt, es wird alles total super. Und aus Kalafon, der
Kanzlerkandidat der SPD damals. Er hat halt gesagt, na ja, äh das wird schon alles ganz schön lange dauern und schwierig werden und wir müssen uns äh gut darauf vorbereiten und es vielleicht nicht überstürzen.
So und daraufhin ist Lafontaine.
Massiv abgestraft worden und cool ist der ewige Kanzler geworden sozusagen und ähm das war, glaube ich, eine klare Folge daraus, dass ähm Lafontaine quasi die die Wahrheit gesprochen hat und gesagt hat.
Das wird schwierig. So und jetzt habe ich so ein bisschen die Sorge, dass es diesmal wieder passiert. Ich meine, Lafontaine hatte ja recht. Es wurde schwierig. Es es ist immer noch nicht,
abgeschlossen. Es gibt immer noch die gravierende Unterschiede zwischen den neuen Bundesländern und den alten Bundesländern und ich finde das eine Katastrophe, dass äh die Menschen in neuen Bundesländern immer noch weniger Rente bekommen, weniger Geld verdienen,
als die Menschen in alten Bundesländern und auch, dass viele,
Chefposten von großen Firmen oder Instituten oder Universitäten. In den neuen Bundesländern eben mit Menschen aus den alten Bundesländern besetzt sind, als ob es in den neuen Bundesländern nicht genügend schlaue Leute gibt. Da ist, glaube ich, ziemlich viel
passiert und das ist einfach alles nicht schön gelaufen. Ähm.
Insofern wär's vielleicht besser gewesen, da mit mehr Realismus ranzugehen, als mit so einem mit so einer rosaroten Brille und blühenden Landschaften,
ähm gut und vor einer ähnlichen Wahl stehen wir jetzt, wollen wir die der Wahrheit ins Gesicht sehen und,
notwendige Maßnahmen ergreifen, weil es schwer wird. Ähm es wird auch nicht leicht, wenn wir jetzt die Grünen wählen, äh den Klimawandel zu stoppen. Äh es muss halt viel gemacht werden.
Ich habe aber halt die Sorge, wenn äh die anderen äh entscheiden werden, dass wir dann eben,
weiterhin verschleppen und verzögern, weiterhin noch Kohle abbauen und Kohlekraftwerke betreiben. Äh viel zu lange. Äh in Klammern.
Für die, für den Braunkohletageabbau werden massiv Menschen enteignet, äh Dörfer abgerissen, Kirchen abgerissen. Ähm und ich frag mich.
Warum die Grünen eigentlich immer als Verbots- und Enteignungspartei dargestellt werden, wenn die CDU das eigentlich viel besser kann.
Ja ähm Klammer zu. Und.
Ja, ich glaube, es ist jetzt halt passieren so. So viel zum, zum Bundestags immer, wir könnten nochmal kurz über die,
Kandidaten sprechen, ich hab auch einen Kommentar bekommen weil ich in der letzten Episode kurz über die Kanzlerkandidatinnen.
Gesprochen hatte, Annalena Baerbock Olaf Scholz und Armin Laschet und ähm.
Der Umgang mit Annalena Baerbock war ja ähm relativ hart, war zu erwarten ähm und,
Ich hatte in der letzten Episode gesagt,
dass ich mir wünsche die anderen Kandidaten würden genauso behandelt werden, es scheint so zu sein dass das jetzt auch passiert Armin Laschet hat ja offenbar in seinem Buch Klammer auf,
wo halt etliche Sachen drüber hinaus schiefgelaufen sind, äh was die Versteuerung der Einnahmen angeht, Klammer zu, äh eben auch abgeschrieben hat. So und ähm das finde ich zwar schade, dass es im,
Bundestagswahlkampf um solche Dinge geht, das sind ja eher
weiß ich nicht. Also mir wär's lieber, es ging um Inhalte und Konzepte und Ideen für die Zukunft, als dass es äh darum geht, wie die diese Spitzenpolitiker ihre Bücher geschrieben haben oder ihre Lebensläufe geschrieben haben. Ähm aber,
Es geht ja auch darum, wem wir denn eigentlich zutrauen, dieses Land in die richtige Richtung zu steuern. Und da gehört das natürlich dazu. Ja, und wenn Annalena Baerbock in ihrem Lebenslauf ähm,
nicht so genau gearbeitet hat, wie man es von ihr erwarten könnte, dann ist das natürlich doof. Dafür hat sie sich entschuldigt.
Armin Laschet hat sich nicht dafür entschuldigt, dass er in seinem Lebenslauf genauso äh gelogen hat und Sachen weggelassen hat, zum Beispiel seine Tätigkeit als Dozent an der Uni. Ähm vielleicht hat er das ja weggelassen, weil er dort
Klausuren, die seine Studenten geschrieben hatten, verloren hat, das aber nicht zugegeben hat, sondern sich die Noten dann einfach ausgedacht hat, gewürfelt vielleicht oder so. Vielleicht hat es deswegen einfach weggelassen.
Ähm.
Ja, ich weiß nicht, also einerseits, andererseits, einerseits wär's schön, wenn wir solche Themen gar nicht ansprechen müssten im Bundestagswahlkampf. Anderseits passiert es halt und dann finde ich, dass sowohl wichtig, dass ähm, über alle.
Ähm,
Missstände der Kandidaten gleich äh gesprochen wird. Bei Olaf Scholz könnte man mal seine Verwicklung in den Cumex-Skandal oder seine Verantwortung im Wire Wirecard Skandal ist das nochmal ähm auf den Tisch kommt.
Ähm.
Das ist natürlich wichtig, dass wir dann entscheiden, wer hier Bundeskanzlerin oder Bundeskanzler wird, wir sollten schon wissen, ob wir es dem zutrauen oder der zutrauen.
Ich für meinen Teil denke, ähm Olaf Scholz und Armin Laschet haben in ihren Regierungsverantwortungen schon gezeigt, ähm wie sie's können,
und das war nicht fehlerfrei und tadellos und alles Juchier. Annalena Baerbock hatte noch keine Regierungsverantwortung. Ähm ich finde sie sollte sie bekommen, um zu zeigen, ähm dass sie es mindestens genauso gut kann wie die beiden.
Ähm unter anderem aus dem Grunde
Bundesregierung die einzige wäre die richtigen Schritte dann eben auch einleiten kann um den um die Klimakatastrophe so gut wie es geht abzumildern.
Ja.
Hoffe, ihr könnt alle immer noch einschlafen. Wir werden jetzt ein bisschen ähm entspannter, denn jetzt geht's um Kommunalpolitik. Hier ist vielleicht die Leute aus, die jetzt hier zuhören.
Oder aus der Gesamtgemeinde,
werden jetzt vielleicht hellhörig und können vielleicht nicht einschlafen. Ähm sei es drum für alle anderen, ist das jetzt vielleicht der entspanntere Teil, jetzt geht's nicht mehr um Bundespolitik und das, was,
täglich in der Tagesschau läuft, sondern jetzt geht's um das, was wir Kartensdorfer Grünen denn überhaupt für unser Dorf vorschlagen.
Ähm und da wollte ich euch mal unser Wahlprogramm vorstellen.
Also erstmal ist es so, dass wir zwölf Kandidatinnen und Kandidaten gefunden haben. Ihr könnt euch die angucken unter Grüne Minus Tostit Punkt DE. Da gibt's oben den äh.
Menüpunktwahl einundzwanzig und dann Kandidatinnen für.
Ähm da seht ihr uns Zwölfer. Ähm bei den Grünen ist es so, dass ungrade Listenplätze, also eins, drei, fünf, sieben, neun und elf in unserem Fall äh für Frauen vorbehalten sind,
und ähm auf den anderen, auf den geraden Listenplätzen, zwei, vier, sechs, acht, zehn, zwölf, äh können alle kandidieren?
Leider haben wir nicht. Äh sechs Frauen gehabt, die kandidieren wollten. Das heißt, wir haben nur auf eins drei fünf, sieben und neun,
Kandidaten auf elf kandidiert ein Mann. Ich kannte die auf Platz zehn und.
Ja, es ist so, dass ähm Gemeinderat Kartensdorf elf Sitze zu vergeben sind und wir glauben natürlich nicht wirklich, dass wir alle elf Sitze gewinnen, das wäre total absurd.
Aber vielleicht gewinnen wir drei, vier oder sogar fünf Sitze und dann ist es ganz gut, wenn man dann noch ein paar Rücker hat, falls mal jemand ausfällt.
Oder wegzieht oder es nicht mehr schafft oder so. Ähm genau, da könnt ihr euch das angucken, wer da so kandidiert
Silke David, Mareike Tim, Rebecca, Lukas, Kala, Tobias Schmidt, wir haben zwei Tobias, äh Tobias Schmidt, Nata Tobias stehen, ich habe Tobi stehen, aber jetzt kommt noch Christina
dann komme ich, äh dann kommt Harald und Wolfgang. Ich finde das ein sehr schöner Mix an Kandidaten. Äh ich finde die alle super. Wir haben äh nicht.
Entschieden, dass Listenplatz eins oder zwei dann automatisch Bürgermeister wird, sollten wir denn äh überhaupt äh die Bürgermeisterin oder den Bürgermeister stellen können. Das haben wir ganz bewusst nicht gesagt.
Sondern wir gucken erstmal, wer überhaupt reinkommt. Ähm und wenn wir den Bürgermeister stellen können, dann heißt es ja auch, dass mehrere Leute von uns drin sind, also wahrscheinlich dann äh vier oder fünf.
Mindestens und dann haben wir eine sehr gute Auswahl an Leuten, die das machen könnten. Ich auf Platz zehn werde wahrscheinlich nicht in den Gemeinderat kommen, da müssten sehr sehr viele Leute ganz explizit bei mir das Kreuzchen machen
wenn das passiert, wäre das natürlich schön, da freue ich mich, weil das ja ganz viel positiver Zuspruch für mich als Person oder meine Position.
Wäre. Ähm.
Aber ich halte das für äußerst unwahrscheinlich so viele Einschlaf und Podcast-Hörer gibt's dann doch nicht in Kartensdorf, dass dass das Wahlentscheidend werden könnte.
Ähm für den Samtgemeinderat kandidiere ich auch. Da bin ich auf der Außenliste auf Platz vier, das ist schon ein bisschen wahrscheinlicher, dass ich da gewählt werde,
Kann ich euch einmal aus dem Samtgemeinderat hier berichten, das wäre vielleicht auch ganz lustig. Genau und zu jedem steht dann noch da, was es denn für einen Beruf gibt. Ähm und.
Ähm ein kurzer Text.
Wenn's einen längeren Text gibt, noch mitm Link zu dem längeren Text. Genau und ganz oben gibt's dann noch den Link zum äh Wahlprogramm Kartensdorf zusammen. Das wollte ich euch jetzt eigentlich vorstellen.
Also ähm ich lese mal vor, weil wir's gemeinsam formuliert haben und uns dafür viel äh Mühe gemacht haben.
Und ja, genau, also als Teil des Ortsverbandes Torstedt hat die Gruppe der Grünen Kargensdorf ihr Wahlprogramm für die Gemeinderatswahl am zwölften neunten einundzwanzig beschlossen. Wir wollen,
Eine starke Dorfgemeinschaft mit allen Bürgerinnen durch Vernetzung und vielfältige Angebote. Wir wollen einkaufen und Arztbesuch im Ort,
Wir wollen freie Fahrt auch ohne Auto, sichere Rad- und Fußwege, die uns verbinden. Wir wollen öffentlichen Nahverkehr, der wirklich funktioniert, wir wollen endlich Digitalisierung, schnelles Internet und freien Zugriff auf Dorfinationen.
Wir wollen Förderung von Innovation und kreativen Startups und wir wollen jede Entscheidung im Rat klimagerecht gestalten,
Für jeden dieser Punkte gibt es konkrete Vorhaben, mit denen das Ergebnis erreicht werden wird. Diese werden nach und nach auf dieser Internetseite vorgestellt. Das könnte ich mal ändern, weil jetzt sind sie alle vorgestellt, denn zu jedem dieser Punkte, die ich gerade vorgelesen habe, gibt's einen Link,
mit Detailinformationen, könnte ich gleich mal anpassen
Wir werden im Juli eine Liste mit zwölf Kandidatinnen vorstellen und sind so unabhängig von unserer Fraktionsstärke ein starkes Team des gemeinsam an der Umsetzung arbeiten wird. Ganz konkret, wir wollen im Falle eines Wahlsieges die Verwaltung der Gemeinde professionell
von der Samtgemeindeverwaltung erledigen lassen, anstatt lokal einen Gemeindedirektor zu beschäftigen. Im Moment ist der Gemeindedirektor Personalunion mit dem Bürgermeister.
Das heißt, unser ähm ehrenamtlicher Bürgermeister ist zusätzlich Gemeindedirektor.
Und muss so Aufgaben wie Aufträge an Baufirmen aufteilen und so selber machen. Wir glauben, dass es.
Besser ist, wenn wir das an die Samtgemeinde geben. Das heißt, der Samt, der Gemeinderat unter Leitung des Bürgermeisters befasst nur den fast nur den Entschluss. Ähm eine Baufirma zu beauftragen und den Auftrag selbst macht dann aber
passiert dann in der Samtgemeinde-Direktion.
Genau, damit werden wir effizienter, denn in der Samtgemeinde läuft das hauptamtlich. Und sollte einer.
Unserer Kandidatinnen Bürgermeisterin werden, dann verpflichtet sich jeder von uns, dazu nach zwei Wahlperioden nicht mehr für dieses Amt zu kandidieren. Hat neunzehn, hat seit neunzehnhundert
achtundvierzig erst drei verschiedene Bürgermeister gehabt, Bündnis neunzig die Grünen stehen für frischen Wind,
Der aktuelle Bürgermeister macht das seit fünfzehn Jahren und kandidiert jetzt wieder,
wäre dann also zwanzig Jahre im Amt, wenn er nochmal Bürgermeister wird. Und wir halten das für eine gute Idee, wenn dann steht da Wandel.
Einzieht und man nicht länger als zehn Jahre Bürgermeisterin oder Bürgermeister ist, einfach äh damit
immer mal durchgetauscht wird und damit immer mal neue Ideen auch eine Chance haben und damit auch immer frischer Elan am Werk ist.
Genau. Ähm ich lese nochmal hier in die einzelnen Artikel rein. Also wir wollen eine starke Dorfgemeinschaft.
Ähm.
Wir wollen eine starke Dorfgemeinschaft mit allen Bürgerinnen durch Vernetzung und vielfältige Angebote. Ist vielfältig. Wir haben einen Sportverein mit Fußballtennis Bogenschießen und vielen weiteren Sparten
Freiwillige Feuerwehr mit Jugendfeuerwehr SEK, das ist das Sondereinsatzkommando. Ähm
eine Gruppe von Leuten, die äh zu Veranstaltungen äh ganz viel unterstützen, aber nicht mehr aktiv in der Feuerwehr drin sind. Ähm den Förderverein.
Es gibt Landfrauen und Naturschutzfreunde, es gibt Schützenvereine und Spielmannszug, es gibt nicht zuletzt eine große Schule mit Kindergarten.
Das ist übrigens eine Rudolf-Steiner-Schule.
Und es gibt ja nicht nur diese größeren Organisationen, sondern auch viele Unternehmerinnen, Künstlerinnen und andere Aktive im Dorf, die es,
haben, voneinander zu profitieren. Denn wovon es viel zu wenig gibt, ist Zusammenarbeit, gegenseitige Inspiration und Synergie. Jeder macht so
sein Ding und bewegt sich in seiner Blase. Veranstaltungstermine werden nicht abgestimmt und überschneiden sich Einladungen werden nur halbherzig gruppenübergreifend verteilt. Sogar innerhalb einer Organisation sind nicht immer,
alle grünen. Sind sich nicht immer alle grün. Also bunt und vielfältig, aber so groß ist das Dorf nun auch wieder nicht, dass wir verschwenderisch mit unserer Energie umgehen dürften.
Denn für Menschen, die nicht tief in einer dieser Organisationen drin sind, fühlt sich Kartensdorf eher wie eine Siedlung,
als wir ein Dorf an. Es gibt keinen Ortskern, kein Treffpunkt, keine breite Dorfgemeinschaft, in der sich alle auf die anderen verlassen können. Daher wäre das der größte Gewinn, wenn wir,
die vorhandenen tollen Strukturen besser vernetzen, die vorhandene Energie besser bündeln und näher zusammenrücken.
Gemeinsam arbeiten, gemeinsam feiern, uns gegenseitig helfen. Ganz konkret heißt es für uns.
Wir wollen einen runden Tisch Kartensdorf starten, bei dem Vertreter aller Organisationen mindestens einmal pro Quartal zusammenkommen, um sich auszutauschen und zu planen.
Wollen allen helfen ihre Einladung besser an alle in zu bringen, indem wir einen gemeinsamen Veranstaltungskalender pflegen und verbreiten.
Wollen mehr kulturelle Veranstaltungen in.
Die öffentlichen Angebote der Vereine, wie zum Beispiel das Beachvolleyballfeld oder ein Pumptrack des Sportvereins, aber auch Angebote der Feuerwehr, der Naturschutzfreunde oder der Landfrauen, unterstützen.
Genau. Und dann haben wir zu jedem dieser Detailartikel noch ein noch ähm paar persönliche äh Zitate.
Silke Lahmann sagt dazu, ich möchte mich für eine starke Dorfgemeinschaft engagieren und dabei insbesondere die Bereiche Sport, Kultur und Soziales äh fokussieren.
In Kartensdorf schlummert viel Potenzial. Die Schule, der Kindergarten, der Sportverein, die Feuerwehr, die Schützen, Gewerbetreibende sowie Kulturschaffende und engagierte Privatpersonen. Ich möchte durch eine bessere Vernetzung und,
durch das Schaffen vielseitiger Angebote für mehr Austausch und Gemeinschaft sorgen, so dass alle voneinander wissen und voneinander profitieren können und das Gemeinwohl gefördert wird. Ich habe schon viele Ideen, es kann losgehen.
Und ein gewisser Tobi Bayer schreibt hier.
Beim Bogenschützenfest sind nur Bogenschützen, bei Feuerwehrfesten, nur Feuerwehrbeteiligte. Und selbst beim Maibaumaufstellen sind jedes Jahr die gleichen Leute. Allein das Osterfeuer war etwas, bei dem man sowas wie Dorfgemeinschaft gespürt hat. Klar, die Pandemie hat vieles unmöglich gemacht und Gesundheit geht immer vor, für die Zukunft gibt es aber noch vieles zu gestalten.
Es auch vorher nicht gab, wo ist der Dorfbrunnen, an dem wir uns alle trennen, treffen? Ja.
Genau, und so gibt's hier noch Detailartikel zum Thema Einkaufen und Arztbesuch am Ort. Äh freie Fahrt auch ohne Auto. Wir haben uns wirklich Mühe gegeben, das alles positiv zu beschreiben und nicht ähm.
Nicht quasi zu sagen, alles ist scheiße, sondern äh wir haben schon vier Potenziale und vieles ist gut, ähm aber es ginge eben noch viel besser, wenn wir.
Die bestimmten Stellschrauben bewegen.
Genau. Ganz interessant vielleicht noch beim Stichpunkt. Ähm.
Digitalisierung, wir gestalten die Digitalisierung für natürlich auch.
Ähm und am Friedhof. Da sind wir mit den Trailern auch im Kontakt. Äh Kartensdorf hat vier Ortsteile. Es gibt den Ortskern, also die Dorfmitte.
Es gibt, das ist ein Ortsteil, der so ein bisschen abseits ist ähm an der B drei. Dann gibt es Boetersheim, das ist ein Ortsteil von äh einmal über die B75 rüber
fühlt sich immer an wie ein eigenes Dorf
Ich glaube, viele in Gütersheim fühlen sich eher als Gütersheimerin, als gehört aber zusammen und ich fänd's halt schade, wenn Boetesheim immer außen vorgelassen wird, es ist leider ja
Manchmal wohl passiert. Und dann gibt's noch einen ganz kleinen Ortsteil. Das sind, glaube ich, noch fünf Häuser, äh Kartensdorf am Friedhof.
Ähm das ist direkt an Trail dran. Also man muss einmal so über den Hügel rüberfahren und kurz bevor man nach Trail da reinfährt am Osterfeuer vorbei, dann sind da noch ein ganz paar Häuser äh direkt
Friedhof, äh die zu Kargensdorf gehören. Das sind die vier Ortsteile. Und äh wir haben's immerhin geschafft,
Kandidaten für den Gemeinderat aufzustellen, die aus allen aus drei in dieser vier.
Ortsteil kommen, nämlich,
leider niemanden vom Friedhof. Hätten wir einfach mal bei allen fünf Häusern klingeln können und fragen können, ob da jemand kandidiert. Ich weiß, dass es eine Kandidatin äh vom Friedhof für die SPD gibt und das finde ich super. Ich hoffe, dass die mit reinkommt in den Gemeinderat.
Dass dieser Ortsteil dann auch vertreten ist. Vielleicht gebe ich einfach meine Stimme, mich selbst werde ich übrigens nicht wählen, weil ich glaube, dass das Quatsch ist.
Ja, es gibt auch viel, ich glaube, es gibt viel tollere Kandidaten als mich für den Gemeinderat. Ich bin zum Beispiel sehr begeistert von.
Mareike, Mareike von ist ähm Unternehmerin, ähm verkauft übrigens Barfußschuhe und.
Ja, ist äh eine ganz tolle Person. Also die ist super aufgeschlossen, engagiert, ähm übernimmt Verantwortung, hat in der Pandemie mitgeholfen für.
Ältere Leute einzukaufen und so weiter und so fort. Also da äh steckt ganz viel Power und Energie drin.
Und na, irgendwie fände ich's auch lustig, dass ich jetzt keinen Pluspunkt für sie, aber ich fände es irgendwie lustig, wenn nach ähm.
Siebzig Jahren CDU-Bürgermeistern, drei Bürgermeister, dann eine Frau, Bürgermeisterin wird, die auch offen lesbisch lebt und das irgendwie, ich finde das cool.
Oder ähm Lukas. Das ist unser, einer unserer beiden Kandidaten aus äh Bittersheim. Der ist äh Steuerfachmann. Äh ein superheller Kopf. Also ich glaube, ich werde die beiden einfach direkt wählen. Und meine dritte Stimme weiß ich noch nicht,
Vielleicht kriegt das die SPD einfach nur, weil ja.
Dann eben der Friedhof auch vertreten ist. Oder Rebecca, wir haben eine Friseurmeisterin aus,
Ähm von der Horst als Kandidatin. Und die hat immer bunte Haare. Das sieht immer so ein bisschen pankig aus. Letztens hatte sie pink
auf den Fotos ist sie hatte pinke Haare. Ich weiß gar nicht, ob sie sich selbst als Punkerin identifiziert, wahrscheinlich eher nicht. Ist es nicht. Ähm vielleicht ist der Begriff Punk
auch einfach zu alt für sie. Sie ist relativ jung und ähm ja,
Ich bin alt äh gefühlt. Genau. Äh ich habe mich selber übrigens lange Zeit als Punk identifiziert, denn Campino, der Sänger von den Toten Hosen, hat mal erklärt.
Um Punk zu sein, muss man nichts weiter tun, als zu sagen, ich bin Punk
und es gibt halt keine Aufnahmekriterien, man muss keinen Irokesenschnitt haben, man muss kein Nasenpiercing oder sonst was haben. Zerrissene Lederjacken oder sowas äh ist alles nicht wichtig, sondern wichtig ist die Einstellung,
und ähm die hatte ich tatsächlich ziemlich lange. Ähm ist mir so ein bisschen abhanden gekommen die letzten Jahre, aber theoretisch äh finde ich vieles, was in der Punk Bewegung ähm.
Gefühlt worden ist, dass man sich eben nicht dem Mainstream immer äh unterordnen muss. Das fand ich immer gut.
Ja und die Toten Hosen fand ich eigentlich auch immer gut,
Genau, Remounes liebt meine Lieblings-Punkband. Ich weiß nicht, Patrick geht das als Punkband durch, ich glaube schon.
Melodic, Punk oder so, dann ist natürlich Patricia meine Lieblings-Punkband. Ja.
Ich muss Rebecca mal fragen, ob sie sich eigentlich als Punk identifiziert. Wäre auch lustig,
junge Frau mit pinken Haaren als Bürgermeisterin zu haben. Fände ich gut, fände ich echt, also die haben alle so ziemlich viel Power und da steckt ganz viel.
Energie in der ganzen Gruppe, alle zwölf Leute sind super, auch wenn ich damit jetzt mich selbst mit gemeint habe, ähm ich hoffe, dass ich auch genug dazu beitrage, was hier vorangeht.
Ähm warum ich hier gerade Digitalisierung sagte, ähm bin ich jetzt abgeschweift, weil da irgendwie stand.
Wir haben in unserem Wahlprogramm stehen, dass wir fünf G unterstützen wollen. Es gibt ja viele.
Grüne auch grüne Menschen, die Angst haben vor Mobilfunk und vor fünf G wegen der Strahlen. Und.
Das ist meines Erachtens unbegründet
und es gibt auch äh vom Bundesverband der Grünen eine Argumentationshilfe, warum das unbegründet ist, Angst zu haben vor 5G. Man kann
dagegen sein oder es doof finden, dass sich alles beschleunigt und das überall Handyempfang sind, dass alle noch auf ihren Handys rumspielen. Das ist quasi so eine Modernisierungs,
Kritik, die äh viele Leute haben. Dadurch geht die aber nicht weg. Also ähm.
Wir kriegen das Internet nicht mehr weg und natürlich finde ich auch.
Schick, dass es Hotels gibt, die damit werben, dass es dort kein Internet gibt und auch keinen Empfang, so dass man dort irgendwie so Detox Ferien machen kann oder so.
Ähm ich finde aber gefährlich.
Das zur Politik zu machen und zu sagen dieses Dorf hat kein Internet, ne? Weil alle Leute, die dort wohnen, sind dann eben da von diesen Möglichkeiten ausgeschlossen überhaupt daran teilzunehmen. Und das ist furchtbar. Also für,
für jede Siedlung, für überall dort, wo Menschen wohnen, sollte schnelles Internet verfügbar sein, weil die Menschen dort sonst ausgeschlossen sind von ganz viel des öffentlichen Lebens
und das halte ich für ähm äußerst schädlich und
und gefährlich. Also deutlich schädlicher als die Strahlung von fünf G, die Strahlung von fünf G ist deutlich ähm.
Ist eine andere Strahlung als vier G oder das, was jetzt schon da ist an an Handystrahlung.
Aber insgesamt ist diese Strahlung halt nicht gefährlich. Also es gibt keine Hinweise darauf, äh dass das für den Menschen irgendwie gefährlich sein könnte, wenn äh.
Ja, wenn man nicht gerade,
auf zehnfache Leistung gestellten fünf G Sender äh sich drauflegt und dann zwei Wochen drauf liegt. Also es gibt,
Versuche mit Ratten, äh wo genau das gemacht worden sind. Da sind Ratten halt äh einer viel zu starken fünf G Strahlung ausgesetzt worden über einen sehr langen Zeitraum und die haben dann Probleme bekommen
dass es überhaupt Tierversuche gibt, damit es natürlich schon mal irgendwie fragwürdig, aber.
Ähm so passiert es ja nicht, ne. Also niemand hat ein zehnfach auf zehnfache Leistung eingestellt eine fünf G-Sender zu Hause äh und legt sich da drauf und ist dann die ganze Zeit viel zu nah dran, sondern die Dinger sind halt irgendwie auf hohen Masten.
Oder ähm ja irgendwo angebracht, wo sie halt.
Dann auch viel zielgerichteter senden. Übrigens als fünf äh als 4G Masten.
Ja und ähm meine Idee dazu ist übrigens, ähm.
Also wir setzen uns für flächendeckende Abdeckung mit schnellem 5G Mobilfunk ein, steht in unserem Programm. Und ich glaube, eine Maßnahme.
Wie wir das besser erreichen können, wie wir quasi die Telekom oder Mobilfunkbetreiber dazu überreden können, hier fünf G nach zu bringen ist, dass wir einfach die ähm die Türme zur Verfügung stellen,
Ähm im Moment werden überall so hässliche Stahldinger hingestellt. Ich finde die tatsächlich hässlich
wir haben welche hier in der Nähe stehen, immer wenn ich an diesen Türmen vorbeifahre, diese Handymasten, Sendemasten.
Dann denke ich immer, meine Güte sind hier hässlich. So und wir könnten ja einfach mal einen Designwettbewerb machen und Handy
Sendemasten entwerfen, die schön sind, die zum Beispiel mit Holz verkleidet sind oder die irgendwie eine interessante Struktur haben. Vielleicht, da kenne ich mich nicht mit aus. Vielleicht kann man ja aber auch Sendemasten entwickeln, wo man
hochklettern kann quasi an den Sendern vorbei, wenn das irgendwie legal ist und äh und gut. Und dass man quasi Aussichtsplattformen baut, auf die man raufklettern kann. Äh wenn die irgendwo im Wald steht.
Ähm.
Am Dorf, sodass das Dorf auch was von der fünf G Strahlung hat. Ähm könnte man das ja quasi nochmal als Aussichtsplattform irgendwie basteln oder irgendwie sowas, ne. Vielleicht ein Handy.
Sendemast, der ähm aussieht wie eine Windmühle, der vielleicht sogar eine Windmühle ist und dadurch äh ihren eigenen Strom produziert
muss er nicht so 'n Hightech Windrad sein, wie sie jetzt halt gebaut werden, um möglichst effizient Strom zu erzeugen, sondern kann ja auch äh ein bisschen was Schickeres sein.
Was dann irgendwie auch nett aussieht. Oder so ein.
Die halt irgendwie nicht auf äh horizontale Achse sich drehen, so wie alle Windräder, die man heutzutage kennt, sondern in vertikaler, also aufrechter Achse sich so drehen wie so ein Schild von einem Kiosk, wo Kiosk geöffnet draufsteht und sich dann durch den Wind selber dreht. Auch
auch solche Windmasken gibt es ja. Und wenn man sowas hinstellt und das hübsch macht, ähm dann denke ich ähm.
Wäre das ein großer Gewinn fürs Tor, weil man erstens schnelles Internet hat und zweitens hübsche Masten stehen hat.
Genau ähm,
Ich merke gerade, dass ich schon fünfzig Minuten aufgenommen habe. Äh vielleicht sollte ich noch eine zweite Episode machen und die weiteren Punkte hier vorlesen. Aber vielleicht lest ihr euch die.
Punkte für das Kagensdorfer Wahlprogramm einfach selber durchwendet. Ich habe jetzt hier erstmal meiner Pflicht schuldig getan und mich alle zum Einschlafen gebracht mit den Ideen, die wir haben. Ähm.
Ich hoffe, ihr habt das gemerkt, dass die das Wahlprogramm für die Grünen in der letzte Punkt ähm ist der.
Einzige, der klassisch grün ist, jede Entscheidung im Rat Klima gerecht gestalten. Da gibt's einen Begriff dafür, ähm das heißt ja,
ähm Klimanotstand, wir haben den Begriff Klimanotstand vermieden, äh weil der so negativ klingt.
Tatsächlich glaube ich, dass wir einen Klimanotstand haben. Klimanotstand,
ähm ist ein Begriff dafür, dass jede Entscheidung, die in einem Rat getroffen wird, eben auf diese.
Eigenschaft, ob's denn dem Klima zuträglich ist oder abträglich ist oder nicht untersucht wird. Äh also wenn es haben schon viele Gemeinden oder auch Kreise den Klimanotstand ausgerufen und das bedeutet halt genau das.
Die Grünen haben jetzt gestern gerade in ihrem Klima-Sofortprogramm das auch auf Bundesebene vorgeschlagen in Form eines Klimaschutzministeriums.
Und dieses Klimaschutzministerium soll eben alle Entscheidungen, die von der Bundesregierung entschieden werden, eben auch überprüfen, ist das den Klimaschutz zuträglich oder abträglich und dann entsprechend ein Vetorecht bekommen?
Gab's viel Aufregung über dieses Vetorecht. Ähm ich weiß nicht genau warum, weil alle anderen oder die meisten anderen Ministerien haben auch ein Vetorecht äh für alle Entscheidungen, die von der Bundesregierung getroffen werden, aber letztendlich.
Ähm warum sollte man denn kein
Recht für den Klimaschutz haben, also wenn wir sagen, nein, das Verkehrsministerium soll weiterhin ähm allein entscheiden dürfen, ähm,
was auch immer das Verkehrsministerium entscheidet, also sowas wie äh Kerosinbesteuerung, ich weiß gar nicht, ob das das Verkehrsministerium entscheidet. Ähm na sei's drum, aber also,
Solche Dinge, die sollten halt alle eben auch auf ihre Klimaverträglichkeit geprüft werden.
Und ähm ich finde das fände das sehr, sehr gut, wenn es ein äh eine Abteilung gäbe
ob's dafür einen eigenen Bundesminister braucht oder nicht, weiß ich es nicht, aber kann ja auch, es gibt ja Bundesumweltministerium, vielleicht könnt ihr das einfach machen und ähm die sollten einfach das Video recht nutzen, um.
Alles aufzuhalten, was halt dem Klimaschutz abträglich ist, ja,
Finde das gut. Äh wir wollen das auch für Kartensdorf. Ähm wir wollen auch in keine Entscheidungen mehr treffen, die dem Klimaschutz abträglich sind. Also dieses Klimaziel in in Gefahr zu bringen.
Denn auch bei uns in gibt's natürlich Entscheidungen, die äh die dazu beitragen könnten. Es kommt jetzt demnächst wieder ein neues äh Wohngebiet, ein äh.
Gebiet wird neu gestaltet und da könnte man jetzt.
Quasi im Bebauungsplan festlegen oder in in der Planung festlegen, dass wir dort ein äh gutes Heizkonzept.
Erfordern, damit dort gebaut werden darf
Zum Beispiel mit äh kalter Nahwärme. Das ist ein Konzept, was im Moment äh ziemlich äh attraktiv aussieht. Oder dass man sagt, ähm
mindestens fünfzig Prozent der Häuser, die dort gebaut werden, äh müssen äh klimaneutral sein oder dass man sagt, ähm alle Dächer,
in diesem äh Baugebiet müssen in der optimalen Ausrichtung für eine Solarnutzung ausgerichtet sein.
Was übrigens nicht äh Südfläche heißt, sondern es kann auch Ostwest-West-Fläche in einem guten Winkel bedeuten, sodass den ganzen Tag über die Dachfläche genutzt werden kann. Also wohl vormittags, als nachmittags für die Stromgewinnung.
Wir müssen die Leute ja nicht zwingen, dann so eine Anlagen gleich zu installieren. Es wäre toll, wenn wir alle Menschen darin unterstützen würden
und das entsprechend fördern würden, dass alle Solar auf ihre Dächer bringen können, entweder Strom oder Wärme oder beides.
Und ähm wenn wir aber in den Bebauungsplan nicht reinschreiben, dass die Dächer wenigstens schon mal richtig ausgerichtet sein müssen, damit vielleicht auch ein.
Nutzer, also der Leuten, die Menschen, die das bauen, die es ist leider so, äh die ziehen dann auch manchmal wieder aus.
In Kartensdorf habe ich das noch gar nicht so viel beobachtet, aber auch hier in Kargensdorf wird natürlich umgezogen. Invisit allerdings.
In der es auch eine Gemeinde der Samtgemeinde Tostedt und dort bin ich aufgewachsen. Da war das so, wenn da ein Neubaugebiet erschlossen worden ist, da haben da Leute gebaut,
und nach ein paar Jahren war die Hälfte der Häuser wieder zum Verkauf, weil die Familie sich entweder übernommen hatte mit der Finanzierung des Hauses oder ähm ist halt eine Trennung gab. Und dann das Haushalt verkauft worden ist.
Genau. Und wenn dann jemand so ein Haus kauft, wäre es halt toll, wenn das Dach schon mal korrekt ausgerichtet wäre, so dass man da auch gut ähm,
zur Leine gehen nutzen könnte. Das könnten wir in tun. Und äh die Frage ist ähm.
Wollen wir das und ich will das die Grünen wollen das,
und dann wollen wir mal gucken, ähm wie die Wahl ausgeht, ob das Ende im nächsten Raten vielleicht noch möglich ist, das dafür zu entscheiden. Vielleicht ist es dann aber auch schon zu spät, weil
der Bebauungsplan für das Wohngebiet schon von der jetzigen CDU.
Geführten äh vom jetzigen CDU geführten Rat dann durchgepeitscht worden ist.
Ja. Schauen wir mal.
So viel dazu. Ihr könnt mir ja mal Feedback geben, ob ihr das irgendwie zu viel Politik fandet in dieser Sendung oder ob ihr das interessant fandet.
Ähm ihr könnt natürlich anderer Meinung sein als ich. Das finde ich sogar gut. Grad bei politischen Sachen sollten wir äh Dinge jetzt bewegen oder nicht, äh Politik ist immer Kompromiss. Wo ich kompromisslos bin.
Und was meiner Ansicht nach auch keine Politik ist, äh sind gesellschaftliche Fragen wie sollten wir.
Ausländer oder Menschen mit anderer Hautfarbe oder Menschen mit anderer Religion ausgrenzen. Ähm das ist für mich nicht politisch verhandelbar. Also da bin ich nicht bereit, Kompromisse einzugehen. Deswegen ist es in meinen Augen nicht.
Politik, also Antifaschismus, Anti-Rassismus, gegen Homophobie zu kämpfen, das ist für mich nicht äh Politik, sondern das ist gesellschaftliches Engagement. Ähm wenn ihr da anderer Meinung seid als ich, dann äh.
Würde ich euch quasi bitten, hier nicht mehr zuzuhören. Äh das ist das ist für mich nicht verhandelbar. Ähm alles, was eure Politik ist, also sollten wir Verbrenner
Motoren äh noch weiter zulassen oder nicht, äh sollten wir Dörfer abreißen, um äh Braunkohle abzubauen.
Ähm das ist natürlich irgendwie verhandelbar. Man könnte ja sagen, okay, wir lassen die Kohlekraftwerke noch bis zwanzig.
Achtunddreißig ist der aktuelle Kompromiss, in Anführungsstrichen. Ähm.
Weil wenn wir es nicht machen, wenn wir schon zwanzig dreißig die Kohlekraftwerke abschalten, dann haben wir wieder massive
Entschädigungszahlungen an die Energiekonzerne, das ist ja auch nicht
gut, ne, dass wir dann irgendwie Entschädigungszahlen müssen als Gesellschaft. Da kann man auch dagegen sein. Das finde ich äh durchaus eine valide politische Einstellung darüber, kann man streiten.
Ja. Ähm und,
Ja, was mich aber auch interessieren würde ist, ob er das auch so sieht, äh wie ich, dass die kommende Wahl eine Entscheidung ist zwischen weiterhin
verzögern und abwarten oder endlich machen. Und dieses endlich machen erfordert Mut. Es erfordert erstmal 'ne.
Ähm eine Öffnung gegenüber der Realität, also keine Realitätsverweigerung mehr äh und dann eben auch eine ja,
die Dinge so anzugehen, wie sie äh angegangen werden müssen. Wenn ihr da Meinung seid als ich, äh das fand ich auch interessant. Also wenn's noch noch bessere Gründe gibt, eben nicht Grün zu wählen als diesen.
Ähm dann dann wüsste ich das natürlich auch gerne. Schreibt mir da gerne. Ähm wenn ihr in Zukunft keine politischen Sachen mehr hier hören wollt.
Braucht ihr mir nicht zu schreiben, denn das werde ich weiterhin immer mal wieder einbauen, vielleicht nicht so massiv wie jetzt in dieser Episode.
Aber das wird natürlich kommen. Ja,
mal gucken, wenn jetzt irgendwie die Hälfte der Leute nicht mehr einschlafen kann, äh Deutschland ganz schlaflos wird, weil sich niemand das anhören will, dann tut mir das auch leid.
Vielleicht sollte ich dann irgendwann doch mal Werbung hier am Podcast machen. Ich habe aber versprochen, dass ich nicht mache, aber dann kann ich ja mal Werbung für andere Einschlafprodukte machen. Na ja
Ähm mir raubt es manchmal den Schlaf, dass ich nicht weiß, wie es weitergehen soll mit uns als Gesellschaft hier in dieser Klimakrise.
Und auch mit dem weiteren erstarken der rechtsnationalen.
Das ist äh ich finde das äußerst bedrohlich und auch die Querdenkenszene, die ja äh von den äh,
Rechtspopulisten und Rechtsextremen unterstützt wird und ausgenutzt wird. Ähm das ist halt auch äußerst bedenklich.
Nun, wer es bis hierhin durchgehalten hat, der hatte sich dann jetzt auch verdient, gut einzuschlafen, mit ein bisschen Rilke und Goethe. Wir sind bei Rainer Maria Rilke in der ich glaube zweiten
Bei Position fünfzehn sechsundvierzig in der Gesamtausgabe zweiundzwanzig Prozent von allen haben wir schon geschafft.
Wo ach sind äh nein Gott, wo Ach, hin sind die Jahre
da du ihm einfach mit der schlanken Gestalt fallendes Chaos vertratst. Vieles verbargst du ihm so, dass nächtlich verdächtige Zimmer
macht das du harmlos aus deinem Herzen voll Zuflucht, mischtest du menschlichen.
Menschlich herren Raum seinem Nachtraum hinzu.
Nicht die Finsternis, nein, in der Näheres Dasein hast du das Nachtlicht gestellt und es schien wie aus Freundschaft, nirgends ein Knistern, dass du nicht lächelnd erklärtest, so als wüsstest du längst, wann sich die Diele benimmt,
und er horchte und linderte sich. So vieles vermochte zärtlich dein Aufstehen, hinter den Schrank trat hoch im Mantel sein Schicksal und in die Falten des Vorhangs passte, die leicht sich verschob, seine unruhige
Zukunft. Boah, ist aber eine schwierige. Ich habe übrigens,
kurz gedacht, gehofft, dass ich während meines Urlaubs, wir waren ja, wie gesagt, in Otterfingen südlich von München.
Und wollten dann nach Graz und ich dachte vielleicht kann man ja auf dem Weg nach Graz einen Umweg machen und noch ein bisschen irgendwo anders Urlaub machen, äh haben wir auch gemacht. Ähm.
Und zwar in Leogang bei Saalfelden. Äh ich hatte aber kurz gedacht, vielleicht kann man auch einen größeren Umweg machen und nach ähm.
Ja Italien dort an die Küste wo halt ist, dass man dort einmal hinfahren kann und sich angucken kann, wo denn der Herike da seine Ligien, Delegieren geschrieben hat.
Ähm haben wir aber nicht gemacht. Wäre auch ein riesen um mich gewesen. Hätte zwar irgendwie geklappt, aber wäre auch irgendwie Quatsch gewesen, also viel Spritze verballern mit der Bahn wär's irgendwie richtig blöd gewesen und haben wir's halt gelassen. Vielleicht irgendwann einmal. Vielleicht kann ich ja irgendwann mal eine
Italienische Reise machen, die mich dann auch dorthin führt und was für eine Überleitung zum Herrn Goethe.
Ähm der hat eben jene italienische Reise gemacht, dort ein Buch geschrieben, äh darüber ein Buch geschrieben, äh wir sind angekommen bei Position sechshundertzweiundfünfzig, acht Prozent der italienischen italienischen Reise von.
Johann Wolfgang von Goethe. Ja, wir sind in Verona am siebzehnten September. Augen zu und zugehört.
Das Volk rührt sich hier sehr lebhaft durcheinander, besonders in einigen Straßen, wo Kaufläden und Handwerksbuden aneinander stoßen, sieht es recht lustig aus.
Da ist nicht etwa eine Tür vor dem Laden oder Arbeitszimmer, nein, die ganze Breite des Hauses ist offen. Man sieht bis in die Tiefe und alles, was darin vorgeht.
Schneider nähen, die Schuster ziehen und pochen alle halb auf der Gasse. Ja, die Werkstätten machen einen Teil der Straße. Abends, wenn Lichter brennen, sieht es recht lebendig.
Äh ich hätte jetzt aus erwartet, aber es steht da nicht. Auf den auf den Plätzen Parkplätzen, genau. Gab bestimmt riesen Parkplätze damals.
Auf den Plätzen ist es an Markttagen sehr voll. Gemüse und Früchte, unübersehlich, Knoblauch und Zwiebeln nach Herzenslust.
Übrigens schreien, shakern und singen sie den ganzen Tag, werfen und balgen sich jauchzen und lachen unaufhörlich. Die milde Luft, die wohlfeile Nahrung lässt sie leicht leben. Alles, was nur kann, ist unter freiem Himmel.
Nachts geht nun das Singen und Lärmrecht an. Das Dietchen von hört man auf allen Straßen.
Das Liedchen von. Was mag das denn sein? Äh dann ein Hackebrett, eine Violine. Sie üben sich
alle Vögel mit Pfeifen nachzumachen. Die wunderlichsten Töne brechen überall hervor.
Ein solches Übergefühl des Daseins verleiht ein mildes Klima auch der Armut und der Schatten des Volks scheint selbst noch ehrwürdig.
Die uns so sehr auffallende Unreinigkeit und wenige Bequemlichkeit der Häuser entspringt auch daher, sie sind immer draußen
und in ihrer Sorglosigkeit denken sie an nichts.
Dem Volk ist alles recht und gut, der Mittelmann lebt, auch von einem Tag zum anderen, der Reiche und vornehme, schließt sich in seine Wohnung, die eben auch nicht so wohnlich ist, wie im Norden.
Ihre Gesellschaften halten sie in öffentlichen Versammlungshäusern,
Vorhilfe und Säulengänge sind alle mit Unrat besudelt und es geht ganz natürlich zu.
Das Volk fühlt sich immer vor. Der Reiche kann reich sein, Paläste bauen
der mobile darf regieren, aber wenn da ein Säulengang ein Vorhuf anlegt, so bedient sich das Volk dessen zu seinen Bedürfnissen und es hat kein dringenderes, als das so schnell wie möglich loszuwerden, was ist so häufig als möglich zu sich genommen hat,
will einer das nicht leiden, so muss es nicht den großen Herren spielen, das heißt er muss nicht tun, als wenn ein Teil seiner Wohnung dem Publikum angehöre, er macht seine Türe zu und so ist es auch gut.
An öffentlichen Gebäuden lässt sich das Volk sein Recht nun gar nicht nehmen und das ist, worüber der Fremde durch ganz Italien Beschwerde führt.
Ich betrachtete heute auf mancherlei Wegen durch die Stadt, die Tracht und die Manieren, besonders des Mittelstandes, der sich sehr häufig und geschäftig zeigt. Sie schlenkern im Gehen alle mit den Armen.
Oh Gott. Ist ja furchtbar.
Was hat der denn der Goethe, ey. Personen von einem höheren Stande, die bei gewissen Gelegenheiten einen Degen tragen, schlenkern nur mit einem, weil sie gewohnt sind, den Linken still zu halten. Und gleich das Volk.
Seinen Geschäften und Bedürfnissen sehr sorglos nachgeht, so hat es doch auf alles Fremde ein scharfes Auge. So konnte ich die ersten Tage bemerken, dass jeder Mann meine Stiefel betrachtete
da man sich derselben als einer teuren Tracht nicht einmal im Winter bedient. Jetzt, da ich Schuhe und Strümpfe trage, sieht mich niemand mehr an
Merkwürdig war. Mir ist das heute früh
da sie alle mit Blumen, Gemüse, Knoblauch und so vielen anderen Markterzeugnissen durcheinander liefen, ihnen der Zypressenzweig nicht entgegen, den ich in der Hand trug, einige grüne Zapfen hängen daran, und daneben hielt ich
blühende Kapanzeige. Sie sahen alle Groß und Klein mir auf die Finger und schienen wunderliche Gedanken zu haben.
Diese Zweige brachte ich aus dem Garten Justie, der eine treftige Lage und ungeheure Zypressen hat, die alle frimenartig in die Luft stehen
Wahrscheinlich sind die spitz zugeschnittenen Taxis der nordischen Gartenkust Kunstnachahmung des herrlichen Naturprodukts.
Ein Baum, dessen Zweige von unten bis oben die ältesten, wie die Jüngsten gehen Himmel streben, der seine dreihundert Jahre dauert, ist wohl der Verehrung wert, der Zeit nach
Garten angelegt worden, haben diese schon ein so hohes Alter erreicht.
Ja, es ist wirklich merkwürdig, was der Goethe so schreibt über seine Beobachtung. Ich frage mich irgendwie.
Was was für eine Sichtweise er das denn da eigentlich tut. Weiter geht's in am neunzehnten September.
Ähm das ist aber nicht das Datum der nächsten Episode, sondern das ist dann am vierundzwanzigsten August. Bis dahin wünsche ich euch alle, dass ihr gut schlaft.
Vielleicht macht er schon mal Briefwahl. Ähm schlafen ist.
Mindestens genauso wichtig wie wählen, denn wer nicht schläft, hat keinen klaren Kopf, ist nicht erholt. Ich wünsche euch alles Gute, ich habe euch alle lieb. Bis zum nächsten Mal, gute Nacht.