Kategorie-Archiv: Technik

EP 275 – Chaos und Sherlock Holmes

Planlos wie immer, aber eigentlich nicht chaotisch gibt es in dieser Episode App-Infos, Kellerersatzraum, ein bisschen Chaos und Generationsprobleme. Und Sherlock Holmes. Gute Nacht!
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Shownotes

Einschlafen Podcast App Update 00:02:14

Toby freut sich über 250 Installationen — Consultant — Toby mag seinen Podcast nicht unbedingt hören — In Version 1.0.1 wurde ein Sleeptimer hinzugefügt — Die Einschlafen Podcast App basiert auf AntennaPod — Einschlafen Podcast Source Code — AntennaPod Source Code — Daniel Oeh — Github — Play Store — Kapitelmarkenfunktion fehlt noch, ist jedoch schon im Quellcode vorhanden — Shownotes zur heutigen Ausgabe: — Xenim App — Play Store — iTunes — Amazon Store — Wrint App ist in Entwicklung — Ohne echtes Feedback von echten Nutzern neigt man dazu, falsche Annahmen zum Nutzungsverhalten zu machen — Produktmanager — Die Hälfte aller Besucher auf sind Erstbesucher — Wenn mehr als eine Single-Purpose-App dieser Art installiert ist, wird automatisch auf die Antennapod-App verwiesen.

Der Kellerersatzraum

00:16:32

Vinylfussboden — Am Wochenende vor dieser Sendung wurde der fertige Kellerersatzraum eingerichtet — Ein ähnliches Kindertöpferset auf Amazon — Töpferscheibe — Töpfern — Toby hat eine ambibvalente Haltung zu dem Töpferset, aber eigentlich muss es weg — Toby hat Biergläser an Hörer verschenkt.

Chaos

00:30:17

Chaos — Chaot.

Rilke der Woche: "Du Dunkelheit" 00:35:50

Toby liest Sherlock Holmes "Eine Studie in Scharlachrot"

00:37:49

Beim Null-Papier-Verlag — In der Wikipedia.

Verabschiedung

00:45:34

Sendungsende.

ep0275

EP 273 – Podcasting konkret und Sherlock Holmes

Nachdem ich letzte Woche etwas allgemein darüber gesprochen habe, vor welchen Fragen man steht, wenn man einen Podcast gestaltet, gehe ich heute darauf ein, wie genau eine einzelne Episode im Podcast entsteht: Vorbereitung, Aufnahme, Nachbearbeitung, Hochladen, Veröffentlichen, Bewerben. Leider weiß ich da viel zu erzählen, daher fällt das Vorlesen etwas kürzer aus. Dafür ist der Rilke der Woche dieses Mal sehr lang! Gute Nacht!
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Shownotes

Begrüßung

00:00:00

Heute mit einem langen Rilke, danach dann Sherlock Holmes — Toby erzählt seinen Arbeitsablauf einer Podcastfolge — Toby hat im Kellerersatzraum geschliffen und infolgedessen seinen Staubsauger durch den Staub zerstört — Toby hat ein erstaunlich hohes Angebot vom Fliesenleger bekommen — Dresden — St. Pauli hat gegen Dresden gewonnen — Marcel Halstenberg — Sein Freistoßtreffer auf Youtube — Auch unter den St.Pauli-Anhängern gibt es Gewaltbereite — Bayern hat "gegen die Menschen da in rot" (Arsenal) gewonnen — FC Arsenal London — Per Mertesacker.

Podcasting - Thematische Vorbereitung

00:06:18

Notizen auf Googledrive — Ideen werden über Facebook eingeholt — Toby schweift beim Podcasting manchmal ab und bekommt dann meistens wieder die Kurve — BigMcIntosh hatte die Idee zu diesem Thema — Thematische und fachliche Vorbereitung gehört dazu — Pubkameraden Podcast — Hoaxilla Podcast — Es gibt auch Podcaster die Ihre Show scripten — Beispielsweise AchtungAbschrift.

Podcasting - Technische Vorbereitung

00:12:34

Senheiser MK 4 — auf Thomann — Zoom H6 — auf Thomann — XLR Kabel — Tascam DR40 — auf Thomann — Xenim — Nicecast — Nachbearbeitung mit Auphonic — Nicecast schneidet das Audio zusätzlich mit — Toby macht den Ton am PC während der Aufnahme aus — Amazon Kindle — Toby hat sich für sein Kindle eine Anklemmleuchte gekauft — Flugzeug-Modus an, dann aber WLAN wieder einschalten hat sich bewährt — Toby liest den Chat während der Aufnahme — Toby liegt gerade halbaufrecht auf dem Sofa — Die beste Position zum Podcasten — Toby macht Soundcheck und hat manchmal einen Kopfhörer an — Monitoring ist wichtig — Nicecast und Skype kommen sich of in die Quere — Der eine PC macht Skype, der andere PC den Stream — AUX-Eingang — Mackie 1202 — Nachfolger Kaufen — Samson GoMic — Audacity — Rauschen.

Podcasting - Pre-Show vor der Aufnahme

00:27:01

Soundcheck — Testlesung vom Rilke der Woche — Toby liest den Rilke der Woche mehrmals laut um sich besser vorzubereiten — Die anderen Texte liest Toby "first read", denn Versprecher klingen menschlicher — Toby drückt auf Aufnahme, macht eine Schnittmarke, schnipst 3 mal und dann geht es los — Der Lautsprecher — Toby hat einen festen Handlungsrahmen — Toby wählt in jeder Episode die gleiche Begrüßung — Der Handlungsrahmen sollte nicht zu kompliziert sein — Toby lässt sich bewusst darauf ein abzuschweifen, damit die Leute besser einschlafen — Toby schaut nach dem Aufnahme-Ende nochmal in den Chat und beantwortet Fragen oder plaudert ein wenig — Der Chat auf Freenode — Nach der Aufnahme muss man sich erst einmal erholen.

Podcasting - Postproduktion

00:35:50

Toby schließt sein Aufnahmegerät nach der Aufnahme an den PC an, um die Daten zu übertragen — Toby hat in Audacity einen Preset, wo das Intro "Gitarre" schon dabei ist — Klogschieters Podcast — Ab und zu muss man doch noch schneiden, trotz "single take" — Teilchenbeschleuniger DESY — auf der Wikipedia — Die Audiodateien musste Toby mal in Cubase schneiden, da es in Audacity nicht möglich war — Eventuell Nachbesprechung mit den Shownot.es-Schreiberinnen — Toby verändert manchmal im Nachhinein noch was an den Shownotes, meistens sind die aber gut — Toby exportiert die Audiodateien in FLAC — Webseite des Projekts.

Podcasting - Audionachbearbeitung

00:47:34

Tobys Appell an Auphonic: "Kapitelmarken setzen ist zu aufwändig" — Manchmal hat Toby sogar Bilder für die einzelnen Kapitelmarken — Grafiker: BigMcIntosh — Auphonic analysiert die Audiodatei — Audio-Kompression — MP3-Kompressionsverfahren — AAC — Opus.

Podcasting - Veröffentlichung

00:52:24

Hochladen per FTP — Template — Feeds — RSS-Feed — Atom-Feed — Podcatcher — FanArt von.

Abschweifen

00:57:44

HSV hat überraschend mit 3:0 gegen BVB gewonnen — Toby gähnt — Toby hatte mal angefangen mit 15-20 Podcastminuten — Episoden vom Einschlafen Podcast mit einer Länge von mehr als einer Stunde sind unpassend.

Rilke der Woche: "Orpheus. Eurydike. Hermes." 01:00:44

Heute ein langer, aber sehr schöner Rilke — Toby hat in seiner Jugend ähnliche Gedichte geschrieben und seiner Frau geschenkt.

Toby liest Sherlock Holmes "Eine Studie in Scharlachrot"

01:06:50

Beim Null-Papier-Verlag — In der Wikipedia.

Verabschiedung

01:15:38

Danke fürs Zuhören und Shownotes-Schreiben — Verweis auf die nächste Folge.

In eigener Sache: wer braucht noch MP3?

In letzter Zeit häufen sich die Fragen, warum es den Einschlafen Podcast (übrigens genau wie den Pubkameraden Podcast, den immer noch viele für den Pappkameraden Podcast halten) im iTunes Store zweimal gibt. Der Grund ist folgender: ich biete den Einschlafen Podcast in unterschiedlichen Dateiformaten an: MP3 und AAC. AAC hat dabei einige Vorteile: bei geringerer Dateigröße hat man trotzdem eine etwas bessere Qualität, und die Kapitelmarken in AAC (bzw. im Container MP4) werden von mehr Geräten unterstützt als die Kapitelmarken im MP3. Trotzdem hab ich MP3 weiter geliefert, weil es das am weitesten verbreitete Format ist.

Dreimal einschlafen. Anhand des Titels und des Bildes kann man das Format nicht unterscheiden.

Dreimal einschlafen im iTunes Store. Anhand des Titels und des Bildes kann man das Format nicht unterscheiden.

Es gibt ja noch weitere, tolle Audio-Formate wie Ogg (Vorbis) oder Opus, aber diese werden dann doch noch nicht so weit unterstützt, dass ich den Feed darauf umstellen würde. Hier könnte ich alternative Feeds anbieten, wenn Ihr wollt.

Allerdings ist es heute so, dass nahezu alle Geräte auch AAC in MP4 unterstützen. Deshalb möchte ich den ursprünglichen, bisher mit MP3 gefütterten Einschlafen Podcast Feed umstellen auf AAC, damit ich den zweiten (AAC) Eintrag aus dem iTunes Store entfernen kann. MP3 wird weiterhin angeboten, aber nicht mehr im iTunes Store, sondern nur noch direkt per RSS hier auf der Webseite.

Meine Frage an Euch: wer braucht überhaupt noch MP3, und warum? Was für Geräte mögen kein AAC, oder gibt es noch andere Gründe für MP3? Bitte schreibt mir!

TimeCodeWriter für Kapitelmarken und Darwiinremote – Automatisierung ist King

Update: es gibt ein neues (v3) Bugfix-Release (danke @Netzzwerk für den Bugreport!). Es behebt den Fehler, dass die Marken in der Datei durcheinander waren.

Kapitelmarken wären toll, aber sind so aufwändig zu erarbeiten…? TimeCodeWriter runterladen und auspacken, dann wird alles gut!

Wer einen Podcast produziert, macht das meistens regelmäßig, oder zumindest wiederholt. Dabei versucht man meistens, die Dinge immer wieder gleich zu machen, damit es ein konsistentes Bild ergibt. Und wie es immer ist: wenn man die gleichen Schritte immer wieder möglichst ähnlich geht, sehnt man sich nach Automatisierung.

Das ist einer der Gründe, warum Auphonic bei mir so eingeschlagen ist: nicht nur sorgt dieser Service für eine gleichbleibend hohe Audioqualität (der eigentliche Sinn des Services), sondern zusätzlich kann man Presets pflegen, die sich um die Meta-Daten der erzeugten MP3 Dateien kümmern: Artist, Cover, Album und der Anfang des Titels ist bei mir immer gleich, auch das Ausgabeformat und der Server, auf dem die Datei landen soll.

Was ich noch total gern hätte, wären Kapitelmarken (Chapter Marks). Diese kann man auch von Auphonic in die Dateien einarbeiten lassen (macht eher bei AAC Sinn, in MP3 Dateien werden sie von den meisten Geräten ignoriert), entweder direkt oder als Datei in einem bestimmten Format.

Damit das Erstellen dieser Kapitelmarkendatei nicht so schwierig ist, habe ich mir ein kleines Programm gebastelt, den TimeCodeWriter (SourceCode bei GitHub, für das fertige Programm bitte diesen Link) . Eine kleine Java Klasse (hätte man bestimmt auch leicht als bash-Script oder ähnliches basteln können, aber ich kann halt “nur” Java), die man im Jar mit

java -jar times.jar

starten kann, bereitet die Text-Datei für Kapitelmarken immerhin vor: bei jedem Drücken der Enter-Taste wird eine Zeile mit dem entsprechend formatierten Zeit-Stempel geschrieben, sowohl auf die Konsole als auch in eine Datei. Das heißt, dass man jedes Mal, wenn man im Podcast ein neues Thema anfängt, einfach auf Enter drückt, und nach der Aufnahme fügt man den einzelnen Zeilen noch kurz die Beschreibung hinzu, fertig. Man beendet den TimeCodeWriter mit einer Zeile, in der nur ein “e” steht. Die Text-Datei läd man in Auphonic einfach hoch, wenn man eine neue Produktion startet.

Auphonic mag mein Format

Auphonic mag mein Format

Eigentlich könnte man das Ausgabeformat nochmal anpassen, damit es auf die Simple Chapter Spec aus dem Podlove Projekt passt. Will das jemand haben?

So, und was nun, wenn man beim Aufnehmen gar nicht am Rechner sitzen will? Dafür gibt es DarwiinRemote, ein tolles Tool, mit dem man per Wii Mote seinen Rechner fernsteuern kann. Per default ist <enter> auf die B-Taste (unten, der “Abzug”) gelegt, die drückt man einfach immer, wenn man ein neues Thema anfängt. Dann noch auf eine andere Wii Mote Taste das “e” und wieder B, dann ist Ende :)

Was ich mir noch wünsche ist, dass ich mein Intro bei Auphonic automatisch in meine hochgeladene Audio-Datei reinrendern lassen kann. Dann nämlich kann ich meine NiceCast Archiv-Datei, die ich auch per DarwiinRemote gestartet und gestoppt habe (damit ich sie nicht noch beschneiden muss), unbearbeitet hochladen und habe noch weniger manuellen Aufwand in der Podcast Postproduktion. Hach!

Live Interview Podcasting revisited – die Software Audio Routing Hölle

Nachdem ich in einem Artikel in meinem anderen Blog ein wirres Software Setup für Live Interview Podcasting erklärt hatte, ist mir ein letzter, negativer Aspekt daran nicht aus dem Kopf gegangen: man hört sich selbst auf dem Kopfhörer, und das auch noch mit leichter Latenz (also etwas später als man spricht). Gestern beim Rasenmähen kam mir die Erleuchtung, wie man es anders schaffen kann… allerdings wird das Setup dadurch noch ein bisschen wirrer.

Das Ziel: ein Gespräch per Skype gleichzeitig per NiceCast live ins Netz senden und Aufzeichnen, damit man es anschließend als Podcast veröffentlichen kann.

Die Lösung:

  • in Skype legt man Line In auf das Mikro, Line Out auf SoundFlower 16ch
  • in Line In legt man Input auf das Mikrofon, Line Out auf SoundFlower 2ch (Pass Thru klicken nicht vergessen!)
  • in Audacity routet man den Skype Gesprächspartner auf den NiceCast, also Aufnahmegerät SoundFlower 16ch, Wiedergabe SoundFlower 2ch. Pause und Aufnahme drücken, damit das Routing aktiv ist.
  • in GarageBand routet man den Skype Gesprächspartner auf den Kopfhörerausgang, also Audioeingang SoundFlower 16ch, Audioausgang “Ausgang (integriert)”. Man braucht eine Audio-Spur mit EingabeQuelle SoundFlower 16ch 1/2, Monitor muss eingeschaltet sein, sonst hört man nichts.
     
  • in NiceCast “Source auf “Audio Device, SoundFlower 2ch” legen, Ausgangspegel ganz runter (sonst hört man das auch noch)
  • Wenn man jetzt noch Jingles oder Musik einspielen will, kann man VLC verwenden, im Audio-Menü den Audioausgang auf SoundFlower 16ch legen und lustigen Kram einspielen. Das landet dann über GarageBand gemeinsam mit dem Skype Gesprächspartner auf den eigenen Kopfhörern, über Audacity im Stream, nur der Gesprächspartner auf der anderen Seite hört es leider nicht.

Jetzt hat man zwei Aufnahme-Programme gestartet (Audacity und GarageBand), aber verwendet beides nur zum Audio-Routing. Zur Aufnahme des Gesprächs fehlt beiden die eigene Stimme. Die Lösung dafür ist eigentlich trivial: man nimmt einfach NiceCast zum Aufnehmen. Unter dem Menüpunkt “Window” verbirgt sich “Archiving” (das kannte selbst Tim Pritlove letztens noch nicht, wurde ihm live im Lautsprecher 5 von Timo erklärt), dort kann man in AIFF, ALAC, MP3 oder AAC das ganze Gespräch aufnehmen.

Warum muss das alles so kompliziert sein? Nun, man hat mehrere Audio-Quellen und will verschiedene Ausgangskonfigurationen haben: “einmal mit alles” für den Live Stream und die Aufnahme, einmal ein n-1 Mix für den Gast (das macht Skype zum Glück selbst), einmal einen n-1 Mix für einen selbst auf dem integrierten Kopfhörerausgang. Leider gibt es kein Mac Programm, das mehrere verschiedene Audio-Geräte für die Ausgabe unterstützt. Mit SoundFlower kann man immerhin im Rechner einiges zusammenmischen, aber nicht wieder trennen. Möglicherweise ginge das mit Jack und vielleicht Ardour, aber leider habe ich weder noch verstanden — beides recht komplex. Wenn das mal einer rausfindet, dann immer her damit!

UPDATE: Hier das Bild des Kommentators Markus:

Interview-Podcast-2

EP 164 – Viele Produkte (Raupenmähdrescher!) und Immanuel Kant

Raupenmähdrescher

Raupenmähdrescher

Themen:

  • Hörkissen: ich hab ein Kissen mit eingebautem Lautsprecher vom lieben Hörer Florian geschenkt bekommen, vielen Dank! Total cool, bin heute Mittag schon zum Mittagsschläfchen (power napping geeignet) darauf eingepennt.
  • Running Lean: Iterate from Plan A to a Plan That Works (Lean (O’Reilly)) (Amazon Partner Link): ein sehr gutes Buch über Produktmanagement / Firmengründung
  • Auphonic: online service zur automatischen Bearbeitung von Audiodateien z.B. für Podcasts, nutze ich seit kurzem und bin begeistert!
  • Raupenmähdrescher von Claas, total geil, erhältlich bei Firma Eggers in Suhlendorf
  • getrocknete Gummibärchen, zum Beispiel aus dem Kiosk oder dem Dorfladen, unbedingt in Brotpapiertüten aufbewahren!
  • Außerdem: flinc, Meine kleine Farm